DE3802729A1 - Verfahren zur herstellung eines roehrenlampenkolbens - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Röhrenlampenkolbens, insbesondere eines Röhrenlampen
kolbens (tubular bulb) mit einem zusammengedrückten
(abgeflachten) Querschnitt.
Als Leuchtstofflampe, die mit einer Glühlampe kompatibel
ist, wird eine Leuchtstofflampeneinheit mit einer ge
wundenen oder gefalteten Entladungsstrecke verwendet.
Ein Beispiel für eine solche Leuchtstofflampeneinheit ist
in der USA-Patentanmeldung Serial No. 9 12 126 (16.9.1986)
beschrieben. Diese Leuchtstofflampeneinheit weist eine
gewundene oder gefaltete Leuchtstofflampe (oder -röhre)
mit mehreren U-förmigen, röhrenförmigen Kolben auf, von
denen jeder einen zusammengedrückten Querschnitt besitzt.
Der Kolben umfaßt eine Röhre, die längs einer in einer
einzigen Ebene liegenden U-förmigen Krümmung gekrümmt
ist und einen länglichen, in der Richtung senkrecht zu
dieser Fläche zusammengedrückten oder abgeflachten Quer
schnitt aufweist. Aufgrund dieser Querschnittsform des
Kolbens ist die relative Oberfläche zur Querschnittsfläche
des Kolbens vergrößert, wodurch die Wärmeableitungs
eigenschaft der Leuchtstofflampe verbessert ist. Infolge
dessen wird eine thermische Zersetzung eines auf die
Innenseite der Leuchtstofflampe aufgebrachten Leucht
stoffüberzugs unterdrückt, wodurch eine Erhöhung der
Lampeneingangsleistung und mithin der Lichtemissionsin
tensität oder -leistung ermöglicht wird. Außerdem wird mit
einem solchen Kolbenquerschnitt eine gute Nutzleistung des
von der Lampe emittierten Lichts erreicht.
Bei dem in der genannten USA-Patentanmeldung beschriebenen
Verfahren wird ein U-förmiger Lampen-Kolben vollständig
mittels Form(gesenk)teilen aus einer Glasröhre geformt.
Zwischen geraden Abschnitten des U-förmigen Kolbens wird
eine durchgehende Wand (d.h. ein Steg) gebildet. Da die
durchgehende Wand zwischen den geraden Abschnitten
(Schenkeln) des Kolbens vorhanden ist, ist eine gleich
mäßige Erwärmung des Kolbens, insbesondere seiner End
abschnitte, schwierig (zu erreichen). Aus diesem Grund
können Elektrodenhalterungen und andere Teile nicht zu
verlässig mit dem Kolben bzw. seinen Endabschnitten
verbunden werden. Demzufolge ist ein Arbeitsgang zum teil
weisen Entfernen der durchgehenden Wand wesentlich.
Die JP-Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 57-37 449 be
schreibt einen spiralförmigen Kolben für eine Quecksilber
dampflampe eines zusammengedrückten Querschnitts. Dieser
Kolben umfaßt eine spiralförmig gebogene Röhre eines
länglichen, in Krümmungsrichtung zusammengedrückten Quer
schnitts. Dies bedeutet, daß der Kolben in Richtung
eines kleinen oder Neben-Durchmessers des länglichen
Querschnitts gekrümmt oder gebogen ist. Mit anderen Worten:
dieser Kolben für eine Quecksilberdampflampe unterscheidet
sich bezüglich der Zusammendrückrichtung vom U-förmigen
Kolben für eine Leuchtstofflampe.
Dieser Kolben für eine Quecksilberdampflampe kann nach
einem herkömmlichen, dem Fachmann bekannten Verfahren her
gestellt werden. Dabei wird eine erwärmte, gerade Glas
röhre um ein erwärmtes Form-Werkzeug herumgebogen, um
eine spiralförmige Glasröhre zu formen. Beim Biegen wird
die Röhre so verformt, daß sie einen zusammengedrückten
(compressed) Querschnitt erhält. Wenn der erwähnte U-för
mige Kolben für eine Leuchtstofflampe auf diese Weise her
gestellt wird, wird eine Differenz zwischen der äußersten
und der innersten Fläche der gekrümmten Glasröhre sehr
groß. Aus diesem Grund variiert die Wanddicke des herge
stellten Kolbens örtlich, was einen sehr großen Prozentsatz
an fehlerhaften bzw. Ausschuß-Erzeugnissen bedingt.
Im Hinblick auf diese Gegebenheiten liegt der Erfindung
damit die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren
zur Herstellung eines gekrümmten oder gebogenen Lampen-
Kolbens der angegebenen Art zu schaffen, bei welchem die
Zahl der Fertigungsschritte verringert und der Prozent
satz an fehlerhaften Erzeugnissen verkleinert sein sollen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekenn
zeichneten Maßnahmen gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
eines Röhrenlampenkolbens, bei dem eine gerade Glasröhre mit
offenen Endabschnitten vorgesehen, die gerade Glasröhre
so gebogen, daß eine Achse derselben in einer ebenen
Fläche (plane surface) liegt und einer vorbestimmten
Krümmung entspricht, und die gekrümmte Glasröhre so ver
formt werden, daß die Glasröhre einen länglichen Quer
schnitt mit auf der ebenen Fläche liegendem Hauptdurch
messer erhält.
Außerdem wird im Verformungsschritt die gekrümmte Glas
röhre zu einem Kolben umgeformt, wobei die gekrümmte
Glasröhre erwärmt und erweicht, die erwärmte/erweichte
Glasröhre zwischen zwei einander gegenüberstehenden
Form(gesenk)teilen mit jeweils einer Formnut entsprechend
der vorbestimmten Krümmung und dem länglichen Querschnitt
positioniert und die Glasröhre zur Formung des Kolbens
durch die Formteile verspannt wird.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Dar
stellung einer Leuchtstofflampe mit gewundener
oder gefalteter Entladungsstrecke,
Fig. 2 bis 8 schematische Darstellungen eines Aus
führungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Ver
fahrens zur Herstellung eines gekrümmten
Lampen-Kolbens, wobei im einzelnen zeigen:
Fig. 2 bis 5 Darstellungen zur Verdeutlichung
von Fertigungsschritten, Fig. 6 eine perspek
tivische Darstellung eines nach dem erfindungs
gemäßen Verfahren hergestellten Kolbens,
Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie I-I in
Fig. 6 und Fig. 8 einen Schnitt längs der
Linie II-II in Fig. 6,
Fig. 9 eine Schnittansicht einer Abwandlung eines
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestell
ten Kolbens mit einer Querschnittsform ent
sprechend derjenigen nach Fig. 7 und
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung einer anderen
Abwandlung des nach dem erfindungsgemäßen Ver
fahren hergestellten Lampen-Kolbens.
Fig. 1 veranschaulicht eine Leuchtstofflampe mit einer
gewundenen bzw. gefalteten (convoluted) Entladungsstrecke.
Die Leuchtstofflampe 10 umfaßt U-förmige Kolben 12,
Verbindungselemente 14 sowie Elektrodenhalter oder -sockel
16. Der U-förmige Kolben 12 besteht aus einer Glasröhre,
die längs einer in einer (einzigen) Ebene liegenden U-
förmigen Krümmung oder Kurve gekrümmt ist und eine
längliche Querschnittsform mit einem in der genannten
Ebene liegenden Hauptdurchmesser aufweist.
Im folgenden ist ein erfindungsgemäß verbessertes Ver
fahren zur Herstellung eines Lampen-Kolbens der oben
angegebenen Art anhand der Zeichnung erläutert. Zunächst
wird gemäß Fig. 2 eine gerade Glasröhre 26 mit zwei offenen
Enden vorgesehen. Die Glasröhre 26 weist einen ringförmigen
bzw. kreisförmigen Querschnitt mit einem Innendurchmesser
entsprechend einem Außendurchmesser eines später einzu
setzenden Elektrodenhalters 16 und eine vorbestimmte
Länge entsprechend einer Abwicklungslänge eines zu for
menden, gekrümmten Kolbens 12 auf. Die Glasröhre 26 wird
auf eine Erweichungstemperatur erwärmt und zu diesem
Zweck durch eine Heizeinrichtung, z.B. einen Gasbrenner
28, erweicht. Die erwärmte und erweichte Glasröhre 26 wird
in einem Mittelbereich längs ihrer Axialrichtung im
wesentlichen U-förmig gebogen. Da hierbei die Glasröhre
26 an ihren beiden Endabschnitten 18 gehaltert ist, wird
nur der zu krümmende Mittelabschnitt der Glasröhre 26
erwärmt und erweicht. Die Glasröhre 26 wird sodann so
gekrümmt oder gebogen, daß ihre Achse im wesentlichen
in einer einzigen Ebene liegt und sie praktisch eine
U-Form annimmt. Hierbei entstehen praktisch parallel zu
einander verlaufende gerade Abschnitte (Schenkel) und
ein diese geraden Abschnitte miteinander verbindender
Verbindungsabschnitt. Gemäß den Fig. 3 und 4 wird die
im wesentlichen U-förmige Glasröhre 26 an ihren Endab
schnitten 18 gehaltert und aufgehängt, wobei ein von den
Endabschnitten 18 verschiedener Abschnitt mittels eines
Gasbrenners 30 gleichmäßig erwärmt und erweicht wird.
Anschließend wird gemäß den Fig. 4 und 5 nur der erwärmte/
erweichte Abschnitt der Glasröhre 26 zwischen zwei Form
teilen 30 und 32 verspannt und dadurch geformt. Bei diesem
Formvorgang wird eine Querschnittsform der U-förmigen
Glasröhre 26 auf eine vorbestimmte längliche Querschnitts
form geändert.
Das für diesen Formvorgang verwendete Formteilpaar umfaßt
einen rechten (male) Formteil 30 und einen linken (female)
Formteil 32. Die Formteile 30 und 32 weisen eine zueinander
im wesentlichen symmetrische Form auf. Wenn die Formteile
30 und 32 gegeneinander angesetzt bzw. geschlossen sind,
ist zwischen ihnen ein Formraum 34 festgelegt, der im
wesentlichen der Außenform des praktisch U-förmigen Kolbens
12 entspricht. Die Formteile 30 und 32 weisen symmetrische
Formflächen 36 bzw. 38 auf, welche den Umriß des Form
raums 34 definieren. Beim erfindungsgemäßen Herstellungs
verfahren wird jedoch nicht die gesamte Glasröhre geformt,
sondern nur ein von den Endabschnitten 18 der Glasröhre 26
verschiedener Abschnitt, wie dies später noch näher
erläutert werden wird. Infolgedessen weisen die Formteile
30 und 32 keine Formfläche oder Formnut in einem Bereich
entsprechend den Endabschnitten 18 des Kolbens 12 auf.
Die Länge eines Umrisses eines Schnitts jeder Formfläche
36 und 38 in einer Richtung senkrecht zur Achse des
Kolbens 12 entspricht praktisch der Hälfte des Außenum
fangs der Glasröhre 26 vor dem Formen. Mit anderen Worten:
der zwischen den Formteilen 30 und 32 festgelegte Form
raum 34 ist so ausgestaltet, daß eine Länge eines Außen
umfangs eines Querschnitts eines zu formenden, zusammen
gedrückten Kolbens praktisch der Außenumfangslänge der
Glasröhre 26 entspricht. Beim erfindungsgemäßen Formvor
gang wird daher die Glasröhre 26 nicht zur Erzielung eines
Erzeugnisses einer völlig verschiedenen Form geformt,
sondern lediglich zur Umformung ihres kreisförmigen Quer
schnitts zu einem zusammengedrückten oder flachgedrückten
Querschnitt. Eine Trennlinie bzw. Trennfläche zwischen
den Formteilen 30 und 32 entspricht praktisch einer ebenen
Fläche oder Ebene, welche die Achse des zu formenden
Kolbens 12 einschließt. Eine Umrißform einer in jedem
Formteil 30 und 32 festgelegten Formnut entspricht daher
einer Form, die durch gleichmäßiges Teilen (Zweiteilen)
der Umrißform des Formraums 34 in einer die Trennlinie
einschließenden Ebene erhalten wird. Es ist darauf hin
zuweisen, daß in den Formteilen 30 und 32 ausgebildete
Stege 40 bzw. 42 jeweils dem Bereich zwischen den geraden
Abschnitten oder Schenkeln des zu formenden Kolbens 12
entsprechen und sich bei geschlossenen Formteilen 30 und
32 gegeneinander anlegen.
Im Formvorgang wird die Glasröhre, die vor der Formung
U-förmig gebogen worden ist, zwischen Formflächen 36 und
38 der beschriebenen Gestalten verspannt. Dabei ragen
gemäß Fig. 4 die beiden Endabschnitte 18 der Glasröhre
26, die nicht erwärmt und erweicht worden sind, im ver
spannten Zustand in Aufwärtsrichtung aus den Formteilen
30 und 32 heraus.
In diesem verspannten Zustand wird auf die durch Pfeile
44 (Fig. 5) angedeutete Weise Druckluft in die aus den
Formteilen 30 und 32 herausragenden offenen Endabschnitte
18 eingeblasen. Hierdurch wird die Röhrenwandung der
erwärmten und erweichten Glasröhre 26 in innige Berührung
mit den Formflächen 36 und 38 der Formteile 30 bzw. 32
gebracht. Da in diesem Fall die Endabschnitte 18 der Glas
röhre 26, wie erwähnt, nicht erwärmt und erweicht sind,
wird ihre Querschnittsform durch diese Drucklufteinblasung
praktisch nicht verändert. Fig. 6 veranschaulicht eine
auf diese Weise geformte U-förmige Glasröhre, d.h. den
fertigen Lampen-Kolben 12. Dieser besitzt gemäß Fig. 7
eine längliche Querschnittsform entsprechend dem Form
raum 34 in dem zwischen den Formteilen 30 und 32 verspann
ten Abschnitt. Dagegen besitzen die nicht umgeformten
Endabschnitte 18 der Glasröhre 26 gemäß Fig. 8 die ur
sprüngliche kreisförmige Querschnittsform. Der U-förmige
Kolben 12 weist zwischen seinen geraden Abschnitten bzw.
Schenkeln keinen der erwähnten durchgehenden Wand ent
sprechenden Abschnitt auf.
Der auf diese Weise geformte U-förmige Kolben 12 wird aus
den Formteilen 30 und 32 entnommen und dann vorzugsweise
in einem nicht dargestellten Heizofen geglüht oder ange
lassen, um eine durch die Umformung hervorgerufene Ver
formung (bzw. innere Spannung) zu beseitigen.
Auf die Innenwand des so hergestellten Kolbens 12 wird
ein Leuchtstoffüberzug aufgebracht. Eine vorbestimmte
Zahl dieser Kolben 12 wird an ihren einander benachbarten
Endabschnitten 18 mittels Verbindungselementen 14 mitein
ander verbunden. Dabei entsteht eine gewundene oder ge
faltete Entladungsstrecke. Elektrodenhalter oder -sockel
16 werden an den Endabschnitten 18 angebracht, welche End
abschnitte der Kolben 12 und die beiden Enden der genannten
Entladungsstrecke bilden. Dabei werden die Elektroden
halter 16 eingedichtet bzw. versiegelt. Sodann wird
(in den Kolben) ein Inertgas eingeschlossen, worauf eine
Leuchtstofflampe mit einer gewundenen oder gefalteten
Entladungsstrecke fertiggestellt ist.
Beim beschriebenen Kolben-Herstellungsverfahren gemäß
der Erfindung ist nach dem Umformen der gekrümmten Glas
röhre kein Arbeitsgang für die Entfernung der erwähnten
durchgehenden Wand oder dergleichen erforderlich. Beim
erfindungsgemäßen Verfahren ist daher die Zahl der Fer
tigungsschritte herabgesetzt. Da hierbei zudem die beiden
Endabschnitte 18 des Kolbens 12 praktisch nicht erwärmt
werden, werden ihre Querschnittsformen nicht verformt.
Aus diesem Grund können die Elektrodenhalter 16 oder die
Anschlußelemente 14 zuverlässig mit dem Kolben 12 ver
bunden werden, so daß der Prozentsatz an fehlerhaften
Erzeugnissen bei der Kolbenherstellung herabgesetzt wird.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren kann eine Querschnitts
form einer Entladungsstrecke 48 des Kolbens 12 durch
Änderung der Formraumform der Form(gesenk)teile abge
wandelt werden. Fig. 9 veranschaulicht eine Abwandlung
eines Querschnitts des Kolbens 12 entsprechend einer
Querschnittsform der Entladungsstrecke 48 gemäß Fig. 7.
Beim Kolben gemäß Fig. 9 ist eine eine gekrümmte Achse
einschließende gedachte Fläche, d.h. ein Hauptdurchmesser
der Querschnittsform der Entladungsstrecke 18 des Kolbens
12, leicht gekrümmt.
Solange beim erfindungsgemäßen Verfahren die Achse des
gekrümmten Kolbens praktisch innerhalb der gedachten
Fläche, insbesondere einer ebenen Fläche, liegt, kann ein
Lampen-Kolben hergestellt werden, bei dem eine Krümmungs
form einer Achse von einer U-Form abweicht. Fig. 10 ver
anschaulicht einen nach dem abgewandelten Verfahren her
gestellten Lampen-Kolben 50, bei dem die Krümmungsform
seiner Achse im wesentlichen einem Kreis entspricht.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung eines Röhrenlampenkolbens,
der längs einer auf einer gedachten Fläche liegenden
Krümmung oder Kurve gekrümmt ist und einen länglichen,
in einer Richtung senkrecht zu dieser Fläche zusammen
gedrückten oder flachgedrückten Querschnitt aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine gerade Glasröhre (26) mit offenen Endabschnitten (18) vorgesehen wird,
die gerade Glasröhre (26) so gekrümmt oder gebogen wird, daß ihre Achse auf der gedachten Fläche liegt und einer vorbestimmten Krümmung oder Kurve entspricht, und
die gekrümmte Glasröhre (26) so (um)geformt wird, daß sie einen länglichen Querschnitt, dessen Hauptdurch messer auf der gedachten Fläche liegt, erhält.
eine gerade Glasröhre (26) mit offenen Endabschnitten (18) vorgesehen wird,
die gerade Glasröhre (26) so gekrümmt oder gebogen wird, daß ihre Achse auf der gedachten Fläche liegt und einer vorbestimmten Krümmung oder Kurve entspricht, und
die gekrümmte Glasröhre (26) so (um)geformt wird, daß sie einen länglichen Querschnitt, dessen Hauptdurch messer auf der gedachten Fläche liegt, erhält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die gekrümmte Glasröhre (26) in ihrem gesamten Bereich,
mit Ausnahme der Endabschnitte (18), (um)geformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
beim Form- oder Umformschritt die gekrümmte Glasröhre
(26) zum Lampen-Kolben (12) (um)geformt wird, wobei
die gekrümmte Glasröhre (26) erwärmt und erweicht, die
erwärmte/erweichte Glasröhre (26) zwischen zwei gegen
überstehenden Form(gesenk)teilen (30, 32) mit jeweils
einer Formfläche (36 bzw. 38) entsprechend der vorbe
stimmten Krümmung und dem länglichen Querschnitt posi
tioniert und die Glasröhre (26) zur Formung des Kolbens
(12) zwischen den beiden Formteilen (30, 32) verspannt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
im Form- oder Umformschritt ferner ein unter Druck
stehendes Gas (44) von den offenen Endabschnitten (18)
her in die Glasröhre eingeblasen wird, um die Glas
röhre (26) in innige Berührung mit den Formflächen
(36, 38) der Formteile (30, 32) zu bringen.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die erwärmte/erweichte Glasröhre (26) an den Endab
schnitten (18) gehaltert und aufgehängt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Endabschnitte (18) weggeschnitten werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die gedachte Fläche eine ebene Fläche oder Ebene
(plane surface) ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die gerade Glasröhre (26) so gekrümmt oder gebogen wird,
daß die Endabschnitte (18) nebeneinander zu liegen
kommen und ihre Achse einer Kreisform entspricht.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die gerade Glasröhre so gekrümmt oder gebogen wird,
daß die Endabschnitte nebeneinander zu liegen kommen und
ihre Achse im wesentlichen einer U-Form entspricht.
10. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querschnittsform eine zusammengedrückte oder flach
gedrückte Ringform ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die gedachte Fläche Teil einer im wesentlichen
zylindrischen Fläche ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittsform eine zusammengedrückte oder
flachgedrückte Ringform ist.
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