DE19757787A1 - Gasentladungsgefäße für Energiesparlampen - Google Patents
Gasentladungsgefäße für EnergiesparlampenInfo
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Description
Obwohl sich die Energiesparlampen in den letzten Jahren sehr gut auf dem Markt
eingeführt haben, besteht immer noch eine gewisse Kaufzurückhaltung, weil viele
der Lampen zu lang bauen, so daß sie aus Tischlampen oder anderen Beleuch
tungskörpern herausragen.
Eine wesentliche Verbesserung ist bereits dadurch eingetreten, daß man anstelle
eines einzigen U-bogenförmigen Gasentladungsgefäßes zwei oder sogar bis vier
U-bogenförmige Glasrohre miteinander verbindet und als Gasentladungsgefäß
zentrisch auf einem Gehäuse anordnet. Dadurch ist es möglich, die erforderliche
Länge des Gasentladungsgefäßes in kürzeren Lampen unterzubringen und dabei
die Leistung wesentlich zu erhöhen. Maßgebend für die Baulänge ist als
Kenngröße die Anzahl von Lumen pro Zentimeter. Eine Größe, die nicht nur von
der Qualität der Lampe, sondern auch z. B. vom Rohrdurchmesser wesentlich
abhängt.
Obwohl man sich inzwischen auch an das Design der U-bogenförmigen Gasentla
dungsgefäße gewöhnt hat, stört doch in vielen Fällen - besonders bei Nichtbren
nen der Lampe - der unterschiedliche Anblick gegenüber den althergebrachten
Glühlampen.
Aufgabe der Erfindung ist es, nicht nur eine größere Lichtleistung auf einem klei
neren Volumen unterzubringen, sondern auch ein ästhetisch schöneres Design in
einer geschlossenen Form zu bieten.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß man die parallel liegenden
geraden Glasrohre der Gasentladungsgefäße, die bisher mit einem Abstand von
mindestens 2 bis 3 mm hergestellt wurden, auf einen Zwischenabstand von
weniger als 1 mm bis zur direkt anliegenden Form der beiden parallelen Glasrohre
bringt. Dies geschieht am besten bei gebogenen Gasentladungsgefäßen, die aus
einem geraden Rohr durch Biegen hergestellt werden, indem sie in einer Blasform
nachgeformt werden. Diese Technologie ist seit vielen Jahren ausgereift und
ähnelt der Herstellung von Flaschen in Blasformen.
Bei Lampen größerer Leistung, die mit mehreren parallel liegenden geraden
Glasrohren, die paarweise mit Glasbögen zu Baugruppen verbunden sind, kann
selbstverständlich in gleicher Art auch der Abstand zwischen den einzelnen
Baugruppen auf ein geringstes Maß zumindest unter 1 mm reduziert werden.
Die nachstehend beschriebenen Abbildungen zeigen deutlich den enormen
Größenunterschied erfindungsgemäßer Energiesparlampen.
Fig. 1 zeigt ein herkömmlich gebogenes Gasentladungsgefäß als U-Rohr (3) im
Vergleich zu Fig. 2 mit einem erfindungsgemäß gleichwertigen Gasentladungsge
fäß (1) mit minimalem Schlitz (2).
Fig. 2a zeigt den Grundriß der Fig. 2.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Energiesparlampe mit drei U-förmig geboge
nen Rohren (3) mit minimiertem Schlitz (2). Fig. 3a ist der dazugehörige Grund
riß.
Fig. 4 zeigt im Größenvergleich eine Energiesparlampe gleicher Leistung wie Fig. 3
in herkömmlicher Bauweise mit Fig. 4a als Grundriß.
Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemäße Energiesparlampe mit vier U-förmig geboge
nen Rohren (3) mit dem gleichen Außendurchmesser wie die herkömmliche Ener
giesparlampe Fig. 4, aber mit wesentlich erhöhter Leistung.
Fig. 6 schließlich zeigt eine Energiesparlampe mit acht geradlinigen Glasrohren
Bauart PHILIPS als Größenvergleich mit einer erfindungsgemäßen Energie
sparlampe Fig. 5. Fig. 6a ist der entsprechende Grundriß zu Fig. 6.
Zu den einzelnen Abbildungen folgende ausführliche Beschreibung:
Der Größenvorteil Fig. 2 gegenüber Fig. 1 ist klar zu erkennen. Da auch bisher die U-förmig gebogenen Glasrohre (3) in einer geschlossenen Blasform auf ihre end gültige Form gebracht werden, ist eine zusätzliche Reduzierung des Schlitzes (2) ohne Mehraufwand möglich. Es kann entweder bereits die Biegung mit reduzier tem Rohrabstand erfolgen oder nachträglich die Verengung auf die in Fig. 2 dar gestellte Form gebracht werden.
Der Größenvorteil Fig. 2 gegenüber Fig. 1 ist klar zu erkennen. Da auch bisher die U-förmig gebogenen Glasrohre (3) in einer geschlossenen Blasform auf ihre end gültige Form gebracht werden, ist eine zusätzliche Reduzierung des Schlitzes (2) ohne Mehraufwand möglich. Es kann entweder bereits die Biegung mit reduzier tem Rohrabstand erfolgen oder nachträglich die Verengung auf die in Fig. 2 dar gestellte Form gebracht werden.
Der Größenvergleich der Energiesparlampen in Fig. 3 und Fig. 4 ist eklatant. Nicht
nur der Schlitz (2), sondern auch der Abstand zwischen den U-förmig gebogenen
Glasrohren (3) ist praktisch auf Null reduziert. Die Lampe bietet dadurch, auch im
nicht leuchtenden Zustand, einen geschlossenen Anblick, der ästhetisch anspre
chender wirkt. In den Fig. 4 und 4a sind die Schweißstellen (5) am unteren Ende
der Glasrohre (3) zu erkennen. Diese Schweißstellen verbinden die einzelnen
Glasrohre (3) zu einem geschlossenen Gasentladungsgefäß, sind aber infolge der
verfahrensbedingten Herstellung sehr dünnwandig und eine der Hauptursachen
für Bruch. Durch das erfindungsgemäße enge Verbinden der Glasrohre sind die
Schweißstellen wesentlich dickwandiger und robuster. In Fig. 3a sind diese kurzen
Schweißstellen zwar noch zu erkennen, aber sie sind in Fig. 3 nicht mehr sichtbar.
In allen Abbildungen sind die Lampen mit Gehäusen (6) verschiedenen
Durchmessers dargestellt und mit einem Stiftsockel (7) versehen.
Die erfindungsgemäße Reduzierung des Abstandes zwischen den einzelnen
U-förmig gebogenen Glasrohren kann selbstverständlich auch bei Lampen, wie sie
die Firma PHILIPS herstellt, angewandt werden, wo anstelle eines
Biegevorganges gerade Rohrstücke jeweils an den Enden durch Schweißstellen
miteinander verbunden werden, um ein zusammenhängendes, längeres
Gasentladungsgefäß zu erhalten.
Eine solche Ausführung ist in den Fig. 6 und 6a dargestellt, allerdings noch mit
den herkömmlichen Abständen. Diese Figuren gestatten ein besseres Erkennen
der Schweißstellen oben (4) und der Schweißstellen unten (5), welche die einzel
nen geraden Glasrohre (8) zu einer Einheit verbinden. Der Vergleich Fig. 6a mit
Fig. 5a zeigt auch hier den Vorteil einer engen Bauweise, da diese kurzen,
verstärkten Schweißstellen praktisch nicht mehr sichtbar sind.
Alle Abbildungen sind maßstäblich mit dem üblichen Glasrohrdurchmesser von
12 mm dargestellt. Prozentual bringt die Reduzierung der Abstände auf 0 bereits
einen großen Vorteil. Noch erheblicher ist der Vorteil bei Verwendung von 9 mm
Glasrohren, wenn die bisherigen Abstände von beispielsweise 3 mm auf 0
reduziert werden. Die Verringerung der Schlitzbreite von 3 mm auf 0 bei 12 mm-
Rohren entspricht einem Abstandsgewinn von 20%, hingegen bei 9 mm bedeutet
dies eine Einsparung von 25%.
Die Grundüberlegung der Erfindung, die Abstände zwischen den einzelnen Teilen
eines Gasentladungsgefäßes möglichst auf 0 zu reduzieren, gilt naturgemäß nicht
nur für Gasentladungslampen mit geraden Teilen, sondern auch für alle sonst auf
dem Markt üblichen Bauformen wie z. B. die aus 3 U-Bögen bestehende und mit
zwei Schweißverbindungen aufgebaute und als "Tunnellampe" bekannte Philips-
Energiesparlampe. Durch den erfindungsgemäßen engen Aufbau einer solchen
Lampe könnten ebenfalls die Schweißverbindungen stabiler ausgeführt werden
und sowohl das Aussehen als auch die lichttechnischen Eigenschaften verbessert
werden.
Die Darstellung der Kompaktlampen mit Stiftsockel entspricht dem neuesten
Stand der Technik gemäß Deutscher Patentanmeldung 197 06 905.3, aber sie ist
in keiner Art beschränkend aufzufassen. Selbstverständlich können alle Lampen
mit herkömmlichen Schraubgewinde- oder Bajonettsockeln ausgestattet werden.
Auch andere Merkmale über die Gestaltung des Gehäuses und der Halterung der
Gasentladungsgefäße sind denkbar. So z. B. die in Fig. 5 gezeigte alternative Lö
sung, daß die Endflächen (9) des im Vordergrund befindlichen, U-förmig geboge
nen Glasrohres (3) nicht in den Sockel reichen, sondern vor dem Gehäuse enden.
Auch andere Details, wie beispielsweise die Ausgestaltung von Kühlstellen, Elek
trodenhalterungen und Pumpstengel sind in allen Varianten bei den neuen, erfin
dungsgemäßen Gasentladungsgefäßen möglich. Die dargestellten Abbildungen
geben Anregungen und Hinweise für solche Modifikationen.
Claims (5)
1. Gasentladungsgefäße für Energiesparlampen mit mindestens zwei etwa
parallel liegenden geraden Glasrohren, die einzeln, oder für größere
Leistungen in Gruppen, mittels Glasbögen oder Schweißverbindungen zu
einer längeren Einheit miteinander verbunden sind, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen parallel liegenden geraden Glasrohre,
zumindest teilweise, einen Zwischenabstand von weniger als 1 mm bis
direkt anliegend, aufweisen.
2. Gasentladungsgefäße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand zwischen zwei Glasrohren, die durch eine Schweißstelle
verbunden sind, kleiner ist als 1 mm bis direkt an liegend.
3. Gasentladungsgefäße nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die parallel liegenden Glasrohre durch Biegen von geraden
Glasrohren geformt sind.
4. Gasentladungsgefäße nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gasentladungsgefäße mittels Schweißstellen
aus zwei oder mehreren geraden Glasrohren gebildet sind.
5. Gasentladungsgefäße nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die parallel liegenden Glasrohre in einer Blasform
auf einen Abstand von weniger als 1 mm bis anliegend geformt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757787A DE19757787A1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-28 | Gasentladungsgefäße für Energiesparlampen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19754698 | 1997-12-10 | ||
| DE19757787A DE19757787A1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-28 | Gasentladungsgefäße für Energiesparlampen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19757787A1 true DE19757787A1 (de) | 1999-06-17 |
Family
ID=7851300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757787A Withdrawn DE19757787A1 (de) | 1997-12-10 | 1997-12-28 | Gasentladungsgefäße für Energiesparlampen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19757787A1 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1997
- 1997-12-28 DE DE19757787A patent/DE19757787A1/de not_active Withdrawn
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| 62- 12050 A.,E- 514,June 9,1987,Vol.11,No.179 * |
| JP Patents Abstracts of Japan: 60- 39753 A.,E- 327,July 10,1985,Vol. 9,No.165 * |
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