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DE3881978T2 - Duennschichttransistoren-matrix. - Google Patents

Duennschichttransistoren-matrix.

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DE3881978T2
DE3881978T2 DE88112325T DE3881978T DE3881978T2 DE 3881978 T2 DE3881978 T2 DE 3881978T2 DE 88112325 T DE88112325 T DE 88112325T DE 3881978 T DE3881978 T DE 3881978T DE 3881978 T2 DE3881978 T2 DE 3881978T2
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    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • H10D30/67Thin-film transistors [TFT]
    • H10D30/6729Thin-film transistors [TFT] characterised by the electrodes
    • H10D30/6737Thin-film transistors [TFT] characterised by the electrodes characterised by the electrode materials
    • H10D30/6739Conductor-insulator-semiconductor electrodes

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  • Liquid Crystal (AREA)
  • Thin Film Transistor (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Dünnschichttransistoren-Matrix und insbesondere die Dünnschichttransistoren-Matrix, die zur Verwendung in einer großflächigen aktiven Matrix-Flüssigkristallanzeige oder ähnlichem geeignet ist.
  • Beschreibung des Stands der Technik:
  • Eine Flüssigkristallanzeige-Vorrichtung der Art mit aktiver Matrixsteuerung, welche ein Glassubstrat mit einer Matrix aus Dünnschichttransistoren umfaßt, wird gebildet, und eine Flüssigkristallschicht mit transparenten Elektroden, die die Dünnschichttransistoren-Matrix übereinander überdecken, hat einige Vorteile in der Hinsicht, daß die Empfindlichkeit des verwendeten Flüssigkristalls hoch ist, daß dem Substrat keine Designbeschränkungen aufgezwungen sind und daß die sich ergebende Anzeigevorrichtung entweder in der Form eines reflektierenden Typs oder eines Transmissionstyps verwendet werden kann. Daher ist es ein neuer Trend, daß in einer großflächigen Anzeigetafel eine ganze Anzahl von Flüssigkristallanzeige-Vorrichtungen mit aktiver Matrixsteuerung verwendet wird.
  • Halbleitermaterial für die Dünnschichttransistoren- Matrix, das in der Flüssigkristallanzeige nach früherem Stand der Technik verwendet wird, umfaßt Poly-Si, a-Si, Te, CdS und so weiter. Ein Beispiel der Dünnschichttransistoren- Matrix nach dem Stand der Technik, die zum Beispiel a-Si verwendet, ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
  • Die in Fig. 4 und 5 gezeigte Dünnschichttransistoren-Matrix wird auf folgende Weise hergestellt. Unter Anwendung des Sputter-Verfahrens wird auf einem Glassubstrat 21 eine Ta-Schicht mit einer Dicke von 3000 bis 4000 A (1 Å = 0,1 nm) abgeschieden, um eine Gate-Elektrade 22 und eine Gate-Leitung 23 zu bilden, deren jeweilige Oberflächenbereiche anschließend anodisiert, d.h., anodisch oxidiert werden, um eine erste Gate-Isolationsschicht 24 zu bilden. Dann wird unter Anwendung des Plasma-CVD-Verfahrens Siliziumnitrid (hier im weiteren als SiNx bezeichnet) mit einer Dicke von 2000 bis 4000 Å abgeschieden, um die erste Gate-Isolationsschicht 24 und das Glassubstrat 21 zu überdecken und dadurch eine zweite Gate-Isolationsschicht 25 zu bilden. Eine a-Si- Schicht 26 mit 100 bis 3000 Å und eine dritte aus SiNx gefertigte Isolationsschicht 27 mit schmaler Breite und einer Dicke von 2000 bis 3000 Å werden nacheinander übereinander unter Anwendung des Plasma-CVD-Verfahrens abgeschieden, um den Teil der SiNx-Schicht 25 zu überdecken, der sich über und ausgerichtet mit der Gate-Elektrode 22 befindet. Danach wird eine mit Phosphor (P) dotierte a-Si-Schicht 28 mit einer Dicke von 300 bis 2000 Å aufgebracht, um jede Seite der dritten Isolationsschicht 27 und ebenso jeden Seitenteil der a-Si- Schicht 26, der aus der dritten Isolationsschicht 27 herausschaut, in einer leitend kontaktierten Weise zu überdecken. In einem letzten Schritt wird ein Metall, zum Beispiel aus Mo, Ti oder Al, mit einer Dicke von 2000 bis 10000 Å abgeschieden, so daß jede a-Si-Schicht 28 und ein Teil der zweiten Gate-Isolationsschicht 25 überdeckt wird, um dadurch eine Source-Elektrode 29, eine von der Source- Elektode weiterführende Source-Leitung 30 und eine Drain- Elektrode 31 zu bilden, gefolgt von einer Abscheidung von zum Beispiel Indiumoxid über der zweiten Gate-Isolationsschicht 25, um die Drain-Elektrode 31 zu kontaktieren und dadurch eine transparente Pixel-Elektrode 32 fertigzustellen.
  • In der aktiven Matrix-Flüssigkristallanzeige-Vorrichtung, die die Dünnschichttransistoren-Matrix verwendet, wird der Flüssigkristall sequentiell durch Anlegen eines vertikalen Abtastsignals an mehrere horizontale durch die jeweiligen Gate-Leitungen 23 der Dünnschichttransistoren gebildete Signalleitungen und andererseits durch Anlegen eines Bildsignals an mehrere vertikale durch die jeweiligen Source-Leitungen 30 des gleichen Dünnschichttransistors gebildete Signalleitungen gesteuert, so daß die Pixel- Elektroden 32 des zugeordneten Dünnschichttransistors elektrisch betrieben werden können. Aufgrund dieser Art der Steuerung der aktiven Matrix-Flüssigkristallanzeige- Vorrichtung beträgt die Anzahl der Kreuzungspunkte zwischen den Gate-Leitungen 23 und den Source-Leitungen 30 bespielsweise in der 480 x 640 Matrix 307200. In dem Fall, daß an nur einem dieser 307200 Kreuzungspunkte zwischen den Gateund Source-Leitungen 23 und 30 ein Leck auftritt, tritt in der Anzeige an einem Ort, der einem derartigen Kreuzungspunkt entspricht, notwendigerweise ein kreuzförmiger Schaden auf, welcher ein mit der Anzeigequalität verbundenes Problem aufwirft.
  • Aus der Sicht der Vorhergehenden ist der Stand der Technik so daß, um eine vollständige Isolierung zwischen dem Gate und der Source zu erreichen, Ta-Material, welches anodisch oxidiert werden kann, für die Gate-Elektroden 22 und die zugeordneten Gate-Leitungen 23 verwendet wird, so daß das Anodisieren der Oberfläche der Ta-Schicht wie unter Bezug auf Fig. 5 beschrieben zur Bildung der ersten Gate-Isolationsschichten 24 aus Ta&sub2;0&sub5; führen kann. Gleichzeitig werden unter Anwendung des Plasma-CVD-Verfahrens zusätzlich die zweiten aus SiNx gefertigten Gate-Isolationsschichten 25 auf den ersten Gate-Isolationsschichten 24 und dem Glassubstrat 21 gebildet.
  • Da das Ta-Material für die Gate-Elektroden 22 und die zugeordneten Gate-Leitungen 23 in der Dünnschichttransistoren-Matrix des beschriebenen Aufbaus nach dem Stand der Technik einen relativ hohen spezifischen Widerstand hat, wirft die Verwendung der Dünnschichttransistoren-Matrix in der großflächigen matrixgesteuerten Flüssigkristallanzeige- Vorrichtung, in der die Matrixleitung von beträchtlicher Länge ist, oft ein Problem auf, das darin besteht, daß das angelegte vertikale Abtastsignal irgendwo in den Gate- Leitungen abgeschwächt werden kann und die Flüssigkristallanzeige daher nicht ausreichend und wirksam gesteuert werden kann (JP-A-142371/84).
  • Um das oben erörterte Problem im wesentlichen auszuschalten, ergibt sich die Notwendigkeit, daß wie in Fig. 6 gezeigt für jeden Dünnschichttransistor die Gate-Elektrode und die zugeordnete Gate-Leitung aus einer doppelschichtigen Struktur gebildet werden, in der eine äußere Schicht 34 aus dem Ta-Material, das leicht isoliert werden kann, und eine Unterschicht 33 aus Cr, Ni, Au oder ähnlichem, was einen relativ niedrigen spezifischen Widerstand hat, gefertigt werden. Jedoch erfordert dieser Versuch, die vollständige Isolierung zu erreichen, notwendigerweise die Bildung der äußeren Ta-Schicht 34, um die Unterschicht 33, die aus Cr, Ni, Au oder ähnlichem, was nicht anodisch oxidiert werden kann, hergestellt wird, vollständig zu bedecken, was zu der von der Erhöhung der Herstellungskosten begleiteten Erhöhung der Zahl an Herstellungsschritten führt. SID Internat. Symposium, Dig. Techn. Papers, Mai 1985, Seiten 295 - 296 offenbart eine Hochleistungs-a-Si-TFT-Matrix für LCDs mit einem hohen EIN-Strom bei niedriger Gate-Spannung durch Verwendung einer anodisierten dünnen Schicht als Gate-Isolierung.
  • Die vorliegende Erfindung wurde daher im wesentlichen unter Ausschaltung der oben erörterten dem früheren Stand der Technik eigenen Probleme konstruiert und hat als ihre wesentliche Aufgabe, eine verbesserte Dünnschichttransistoren-Matrix zur Verfügung zu stellen, in der - während die Isolierung zwischen dem Gate und der Source in einem ähnlichen Grad wie dem gemäß herkömmlicher Technik erreichten erreicht wird - die Gate-Elektroden und die zugeordneten Gate-Leitungen durch Verwendung von und während nur eines Maskierungsschrittes gebildet werden können.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs gelöst.
  • Bei der Herstellung der Dünnschichttransistoren-Matrix gemäß der vorliegenden Erfindung wird, nachdem die erste oder untere Metallschicht, die aus einem Metall mit einem niedrigen elektrischen Widerstand gefertigt wird und anodisiert werden kann, und die zweite oder obere Metallschicht, die aus einem Metall, das anodisiert werden kann, nacheinander übereinander gebildet werden, nur ein notwendiger Teil der Oberfläche der zweiten Metallschicht mit einer einzigen Maske, beispielsweise einer fotoresistenten Schicht, abgedeckt und dann weggeätzt, um unerwünschte Teile der ersten und zweiten Metallschichten zu entfernen und dadurch zu erreichen, daß jeweils gegenüberliegende Seitenränder der ersten und zweiten Metallschichten freigelegt werden, um die Gate-Elektrode zu bilden. Als andere Möglichkeit werden, während ein unnötiger Teil des Substrats durch eine einzige Maske abgedeckt ist, die untere aus dem genannten Metall gefertigte Metallschicht und die obere aus dem genannten Metall gefertigte Metallschicht nacheinander übereinander auf einem notwendigen Teil des Substrats abgeschieden, so daß in einem Prozeßschritt jeweils gegenüberliegende Seitenränder der ersten und zweiten Metallschichten dadurch freigelegt werden können, um die Gate-Elektrode zu bilden.
  • Da die Oberfläche der Gate-Elektrode vollständig aus dem anodisierbaren Metall gefertigt ist, kann die erste Isolationsschicht leicht während des anschließenden Anodisierschritts über der Oberfläche der Gate-Elektrode gebildet werden. Anschließend an den Anodisierschritt können ähnliche Schritte wie die im herkömmlichen Prozeß verwendeten verwendet werden, um die zweite Isolationsschicht, die Halbleiterschicht und die Source- und Drain-Elektroden zu bilden und damit die Dünnschichttransistoren-Matrix fertigzustellen.
  • Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit einer ihrer bevorzugten Ausführungsformen unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen; es zeigen:
  • Fig. 1 eine nicht vollständige Draufsicht einer Dünnschichttransistoren-Matrix, die die vorliegende Erfindung realisiert;
  • Fig. 2 eine Ansicht des entlang der Linie II-II in Fig. 1 genommenen Querschnitts;
  • Fig. 3(a) bis 3(f) die Abfolge der Herstellungsschritte, die verwendet werden, um die in Fig. 1 gezeigte Dünnschichttransistoren-Matrix zu produzieren;
  • Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, welche die Dünnschichttransistoren-Matrix nach dem Stand der Technik zeigt;
  • Fig. 5 eine Ansicht des entlang der Linie V-V in Fig. 4 genommenen Querschnitts; und
  • Fig. 6 eine Schnittansicht, die eine Modifikation des Gate-Leitungsteils von Fig. 5 zeigt.
  • Zuerst bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 steht die Bezugsnummer 1 für ein Isolationssubstrat, das in der Form eines Glassubstrats verwendet wird. Das Glassubstrat 1 hat eine Oberfläche, die mit einer Gate-Elektrode 2 und einer zugeordneten Gate-Leitung 3 ausgebildet ist, welche jeweils durch eine untere Metallschicht, d.h., eine Al-Schicht, die aus anodisch oxidierbarem Metall mit einem niedrigen elektrischen Widerstand gefertigt ist, und eine obere Metallschicht, d.h., eine aus anodisch oxidierbarem Metall gefertigte Ta-Schicht, gebildet werden. Die Bezugsnummer 6 steht für eine erste Isolationsschicht, die durch anodisches Oxidieren je eines Oberflächenteils der Gate-Elektrode 2 und der Gate-Leitung 3 gebildet werden. Die Bezugsnummer 7 steht für eine zweite Isolationsschicht, die durch Abscheidung von SiNx auf dem Glassubstrat 1, so daß die erste Isolationsschicht 6 bedeckt ist, gebildet wird. Die Bezugsnummer 8 ist eine Halbleiterschicht, die durch Abscheidung von a-Si auf dem Teil der zweiten Isolationsschicht 7, der die Gate-Elektrode 2 bedeckt, gebildet wird. Die Bezugsnummer 9 steht für eine dritte Isolationsschicht, die durch Abscheidung von SiNx auf einem Teil der Halbleiterschicht 8 direkt über der Gate-Elektrode 2 gebildet wird.
  • Die Bezugsnummern 10 und 10' stehen für einzelne Halbleiterschichten, die durch Abscheidung von mit Phosphor dotiertem a-Si gebildet werden, um gegenüberliegende Seitenteile der dritten Isolationsschicht 9 und ebenso der Halbleiterschicht 8 zu bedecken, wobei die genannten Halbleiterschichten 10 und 10' einen ohmschen Kontakt liefern. Die Bezugsnummern 11 und 12 stehen für eine Source- Elektrode und eine zugeordnete Source-Leitung, die jeweils durch Abscheidung von Mo über der Halbleiterschicht 10 und ebenso der zweiten Isolationsschicht 7 gebildet werden. Die Bezugsnummer 13 steht für eine Drain-Elektrode, die durch Abscheidung von Mo über der Halbleiterschicht 10' gebildet wird. Die Bezugsnummer 14 steht für eine Pixel-Elektrode, die durch Abscheidung von Indiumoxid über der zweiten Isolationsschicht, so daß die Drain-Elektrode 13 teilweise überdeckt wird, gebildet wird.
  • Die Gate-Elektrode 2 und die zugeordnete Gate-Leitung 3 werden durch aufeinanderfolgende Abscheidung der Al- Schicht 4 mit einer Dicke von 2000 Å und der Ta-Schicht 5 mit einer Dicke von 2000 Å auf das Glassubstrat 1 jeweils unter Anwendung eines Sputter-Verfahrens, gefolgt von der Fotoätzung, gebildet, um so zu erreichen, daß sie ein durch die gestrichelten Linien in Fig. 1 gezeigtes Muster verkörpern. Dementsprechend werden gegenüberliegende Seitenränder der Al-Schicht 4 und der Ta-Schicht 5 jeweils nach außen freigelegt, während sie im allgemeinen wie in Fig. 2 gezeigt senkrecht auf dem Glassubstrat 1 liegen, und durch anodische Oxidation der jeweils gegenüberliegenden Seitenränder der Al- und Ta-Schichten 4 und 5 und einer Oberfläche der Ta-Schicht 5 gegenüber der Al-Schicht 4 wird die erste teilweise aus Al&sub2;O&sub3; und teilweise aus Ta&sub2;0&sub3; gefertigte Isolationsschicht 6 geschlossen gebildet.
  • Im folgenden wird die Dünnschichttransistoren-Matrix mit dem oben beschriebenen Aufbau insbesondere gemäß Fig. 3(a) bis 3(f) Schritt für Schritt beschrieben.
  • (a) Nachdem die AI-Schicht 4 mit 2000 Å Dicke und die Ta-Schicht 5 mit 2000 Å Dicke unter Anwendung des Sputter-Verfahrens nacheinander eine über der anderen auf dem Glassubstrat 1 gebildet wurden, wird ein Teil der Oberfläche der Ta-Schicht 5 gegenüber der Al-Schicht 4 - anders als ein notwendiger Teil ihrer Oberfläche, der durch eine einzige aus einer fotoresistenten Schicht gefertigte Maske abgedeckt ist - dann weggeätzt, um die Gate-Elektrode 2 und die zugeordnete Gate-Leitung 3 des dargestellten Musters zu bilden. Dieser einzige Ätzprozeßschritt mit der Verwendung der einzigen Maske ermöglicht es, die Gate- Leitung mit einer doppelschichtigen Struktur, welche die Al- Schicht 4 mit niedrigem elektrischen Widerstand und die Ta- Schicht 5 enthält, zu bilden, und entsprechend konnte der Ätzprozeß, der bisher zwei Ätzschritte benötigte, um die in Fig. 6 gezeigte Struktur zu bilden, auf einen einzigen Ätzschritt reduziert werden, und daher kann die Gate-Leitung, die einen spezifischen Widerstand hat, welcher niedrig genug ist, um in der großflächigen Dünnschichttransistoren-Matrix verwendet werden zu können, billig produziert werden.
  • (b) Durch anodische Oxidation jeweiliger Oberflächen der Gate-Elektrode 2 und der Gate-Leitung 3 wird die erste Isolationsschicht 6 gebildet. Da die doppelschichtige Struktur, welche die Al-Schicht und die Ta-Schicht enthält, aus einem Metall gefertigt ist, das dazu geeignet ist, anodisch oxidiert zu werden, kann die Isolationsschicht 6 leicht und geschlossen gebildet werden.
  • (c) Dann werden nacheinander unter Anwendung des Plasina-CVD-Verfahrens eine SiNx-Schicht mit 4000 Å Dicke, die anschließend die zweite Isolationsschicht 7 werden wird, eine a-Si-Schicht mit 2000 Å Dicke, die anschließend die Halbleiterschicht 8 werden wird, und eine SiNx-Schicht mit 2000 Å Dicke, die anschließend die dritte Isolationsschicht 9 werden wird, über der ganzen Oberfläche abgeschieden, gefolgt von der Fotoätzung, um die dritte Isolationsschicht 9 des dargestellten Musters zu bilden.
  • (d) Anschließend werden unter Anwendung des Plasma- CVD-Verfahrens die mit Phosphor dotierten a-Si-Schichten 10 und 10', die jede eine Dicke von 1000 Å haben, über der ganzen Oberfläche abgeschieden, gefolgt von der Fotoätzung, um gegenüberliegende Seitenteile der a-Si-Schichten 10 und 10' und der Halbleiterschicht 8 zu entfernen, um das dargestellte Muster zu bilden.
  • (e) Daraufhin werden unter Anwendung des Sputter- Verfahrens, Ti-Schichten 11 und 13, jede 3000 Å dick, abgeschieden, gefolgt von der Fotoätzung, um jeweilige Teile der Ti-Schicht und der a-Si-Schichten 10 und 10' zu entfernen, um die Source-Elektrode 11, die zugeordnete Source-Leitung 12 und die Drain-Elektrode 13 des dargestellten Musters zu liefern.
  • (f) Als ein abschließender Schritt wird unter Anwendung des Sputter-Verfahrens eine Schicht aus Indiumoxid auf der zweiten Isolationsschicht 7 abgeschieden, so daß die Drain-Elektrode 13 teilweise bedeckt wird, gefolgt von der Fotoätzung, um die Pixel-Elektrode 14 zu bilden.
  • Da in der vorangehenden Ausführungsform die Versorgung aus den Halbleiterschichten 10 und 10' gefertigt wurde, die aus mit Phosphor dotiertem a-Si gefertigt sind und die sich zwischen der aus a-Si gefertigten Halbleiterschicht 8 und sowohl der aus Ti gefertigten Source-Elektrode 11 und der Drain-Elektrode 13 befinden, kann dazwischen vorteilhaft ein ohmscher Kontakt erhalten werden.
  • Da die Dünnschichttransitoren-Matrix gemäß vorliegender Erfindung wie hier vorher beschrieben ein Isolationssubstrat, auf einer Oberfläche des Substrats ausgebildete Gate-Elektroden, eine erste aus einer anodisch oxidierten Schicht gefertigte Isolationsschicht, die auf dem Substrat gebildet wird, um jede der Gate-Elektroden zu bedecken, eine zweite Isolationsschicht und eine Halbleiterschicht, die sich übereinander befinden und so ausgebildet werden, daß sie die erste Isolationsschicht mit der zweiten zwischen der Halbleiterschicht und der Isolationsschicht liegenden Isolationsschicht bedecken, und auf der Halbleiterschicht ausgebildete Source- und Drain-Elektroden, wobei jede der Gate-Elektroden eine doppelschichtige Struktur aufweist, die eine erste aus einem Metall mit einer hohen elektrischen Leitfähigkeit gefertigte Metallschicht und eine zweite aus einem Metall mit einem hohen Vermögen, anodisiert zu werden, gefertigte Metallschicht, welche anodisch oxidiert wird, umfaßt, kann mit der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Dünnschichttransistoren-Matrix erhalten werden, die bei Verwendung in einer großen aktiven Matrix-Flüssigkristallanzeige eine hochqualitative visuelle Wiedergabe des Bildes sicherstellt. Ebenso ist klar, daß die Gate-Leitung, die einen spezifischen Widerstand hat, der niedrig genug ist, um in der großflächigen Dünnschichttransistoren-Matrix verwendet werden zu können, leicht bei reduzierten Kosten produziert werden kann, während die Isolation zwischen Gate und Source in einem ähnlichen Grad wie dem gemäß herkömmlicher Technik erreichten erzielt werden kann.

Claims (1)

1. Eine Dünnschichttransistoren-Matrix, die ein Isolationssubstrat (1), auf einer Oberfläche des Substrats ausgebildete Gate-Elektroden (2), eine erste aus einer anodisch oxidierten Schicht hergestellte und so auf dem Substrat ausgebildete Isolationsschicht (6), daß jede der Gate-Elektroden bedeckt wird, eine zweite Isolationsschicht (7) und eine Halbleiterschicht (8), die sich übereinander befinden und so ausgebildet sind, daß die erste Isolationsschicht (6) mit der zweiten Isolationsschicht (7), die zwischen der Halbleiterschicht (8) und der ersten Isolationsschicht (6) liegt, überdeckt wird, und auf der Halbleiterschicht (8) ausgebildete Source- (11) und Drain-Elektroden (13), aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede der genannten Gate-Elektroden (2) eine doppelschichtige Struktur aufweist, die eine erste Metallschicht (4), die aus anodisch oxidierbarem Metall mit einer hohen elektrischen Leitfähigkeit besteht, und eine zweite Metallschicht (5) aufweist, die aus anodisch oxidierbarem Metall besteht.
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