DE38632C - Vorrichtung zur Erzielung einer selbstthätigen Drehbewegung des Wagenobertheiles bei parabolischen Eisenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzielung einer selbstthätigen Drehbewegung des Wagenobertheiles bei parabolischen EisenbahnenInfo
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- DE38632C DE38632C DENDAT38632D DE38632DA DE38632C DE 38632 C DE38632 C DE 38632C DE NDAT38632 D DENDAT38632 D DE NDAT38632D DE 38632D A DE38632D A DE 38632DA DE 38632 C DE38632 C DE 38632C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G7/00—Up-and-down hill tracks; Switchbacks
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G23/00—Rotating or rocking pots, e.g. by moving the whole body
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
CARL MEYER in BERLIN.
parabolischen Eisenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1886 ab.
Um bei starkem Verkehr die Zeitverluste, welche durch das Heben der Wagen von der
End- auf die Ausgangsstellung entstehen, einigermafsen auszugleichen, ist die ganze Einrichtung
so getroffen, dafs der Betrieb durch zwei oder noch mehr Wagen stattfinden kann. Die
Situation der Anlage ist durch die Fig. 7 und 8 schematisch erläutert. Der Schienenweg besteht
aus einem Hauptgeleis I, II, IH mit zwei Fallparabeln und einem horizontalen Zweiggeleis IV,
welche beide durch eine automatische Sicherheitsweiche mit einander in Verbindung stehen.
Die auf parabolischen Eisenbahnen in Verwendung gekommenen Wagen sind vielfach so eingerichtet,
dafs ihr Obertheil um die verticale Achse drehbar ist. Der Obertheil wird, so
lange der Wagen auf dem Podium noch stillsteht, so oft und schnell umgedreht, bis er die
nöthige lebendige Kraft erlangt hat, dafs er diese Rotationsbewegung während der Fahrt
beibehält. Bei diesem Drehen des auf dem Podium stillstehenden Wagens stellt sich oft
der Uebelstand ein, und besonders bei einem auf geneigter Ebene stehenden, dafs darin
sitzende Personen von Uebelkeit befallen werden, die mit einem Anfall beginnender Seekrankheit
verglichen worden ist, ,die jedoch sofort durch die rasche Vorwärtsbewegung des
Wagens gehoben wurde. Um jenem Uebelstand, der das Publikum theilweise abhält, diesem Sport zu huldigen, zu begegnen, mufs
man die horizontale Rotation des Wagenobertheiles automatisch auf der Strecke bewirken.
Die Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen die Art und Weise, wie dies bewerkstelligt wird.
Der auf Walzen ruhende, sich um Zapfen a im Lager b des Radgestelles drehbare Obertheil
des Wagens trägt am unteren Ende des Zapfens, gegen Drehung auf letzterem durch Vierkant gesichert, eine Spiralfeder c. Mit ihrem
freien umgebogenen Ende d ragt diese in die Oese e eines am Rahmen des Radgestelles gelagerten
Winkelhebels fg. Will man die Feder c spannen, so dreht man den Obertheil
des Wagens in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3), dabei legt sich das gekrümmte Ende der Feder
in die Oese e und der Hebelarm f wird an den Riegel h angedrückt und bildet so ein
Widerlager für das bewegliche Ende der Feder. Um jetzt das Zurückschnellen der gespannten.
Feder zu verhindern, ist am Rahmen des Radgestelles ein Sperrhaken k angebracht, in welchem
sich ein am drehbaren Wagenöbertheil befestigter Sperrhaken i fängt (Fig. 1). Der
Wagen durchläuft vom Podium aus die Bahn ohne horizontale Rotation, bis er gegen das
Ende der Bahn eine feststehende Rolle / passirt. Diese Rolle / läuft auf einer schiefen Ebene m
des Sperrhakens k auf und drückt diesen herunter, öffnet also das Schlofs, und die
Spannkraft der Spiralfeder tritt in Wirksamkeit und versetzt den Obertheil des Wagens in der
Pfeilrichtung entgegengerichtete Umdrehungen, da das äufsere Ende d der Feder ein festes
Widerlager am Hebelarm/ bezw. am Riegel h findet. Die dem rotirenden Wagenöbertheil
durch die Feder ertheilte lebendige Kraft oder das Beharrungsvermögen wird bewirken, dafs
die Rotation des Wagens sich noch fortsetzt, wenn die Spannkraft der- Feder c auch schon
aufgebraucht ist, und wird demnach die Feder zwingen, die rotirende Bewegung mitzumachen.
Die Spiralfeder c hakt sich aus dem Hebelarm / aus, und dieser wird, um die Drehung
der Feder c nicht zu hindern, durch die an seinem anderen Arm g wirkende Blattfeder η
zur Seite gedreht. Um die Spiralfeder c am Ende der Tour wieder bequem aufziehen zu
können, wird der Wagen auf dem Nebengeleise IV bis zur feststehenden Rolle O geschoben.
Ueber diese läuft die anders geneigte schiefe Ebene ρ des Sperrhakens k, und
der letztere wird wieder in die ursprüngliche Höhe gehoben. Die mit dem Haken k vereinigte
schiefe Fläche q drückt beim Heben den Winkelhebel gf in die alte Lage zurück,
so dafs die Spiralfeder c beim Spannen ihr Widerlager in die Oese e findet.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Vorrichtung zur Erzielung einer selbstthätigen Drehbewegung des Wagenobertheiles bei parabolischen Eisenbahnen, darin bestehend, dafs eine mit dem drehbaren Obertheile des Wagens verbundene und durch Widerlagerhebel f g und Arretirschlofs ki gespannt gehaltene Spiralfeder c nach Oeffhen des Schlosses k i mittelst Rolle / und schiefer Ebene m ihre freie Spannkraft zur Drehung des Wagenobertheiles ausüben kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38632C true DE38632C (de) |
Family
ID=314319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38632D Expired - Lifetime DE38632C (de) | Vorrichtung zur Erzielung einer selbstthätigen Drehbewegung des Wagenobertheiles bei parabolischen Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38632C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10135365A1 (de) * | 2001-07-20 | 2003-01-30 | Maurer Friedrich Soehne | Achterbahn mit einer Wippe |
-
0
- DE DENDAT38632D patent/DE38632C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10135365A1 (de) * | 2001-07-20 | 2003-01-30 | Maurer Friedrich Soehne | Achterbahn mit einer Wippe |
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