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DE255587C - - Google Patents

Info

Publication number
DE255587C
DE255587C DENDAT255587D DE255587DA DE255587C DE 255587 C DE255587 C DE 255587C DE NDAT255587 D DENDAT255587 D DE NDAT255587D DE 255587D A DE255587D A DE 255587DA DE 255587 C DE255587 C DE 255587C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
steering axle
axle
bolts
car
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT255587D
Other languages
English (en)
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Publication of DE255587C publication Critical patent/DE255587C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/02Types of bogies with more than one axle
    • B61F3/04Types of bogies with more than one axle with driven axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
CTentschrift
- M 255587 KLASSE 2Od. GRUPPE
J. G. BRILL COMPANY in PHILADELPHIA.
Radial einstellbare Lenkachse für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine radial einstellbare Lenkachse für Eisenbahnfahrzeuge, bei der der Rahmen mittels federnder, frei nach jeder Richtung schwingender Stangen an der Achsbüchse aufgehängt ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Wagengewicht auf die Stangen in der Mittellage der Lenkachse durch zwei an dem unteren Ende der Stangen angeordnete, neben deren Mittellinie liegende wagerechte Bolzen übertragen wird, von denen beim Verschwenken der Lenkachse immer nur einer das Wagengewicht trägt.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht eines Drehgestelles, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt durch das untere Ende einer Zugstrebe in einer Ebene senkrecht zu dem Schnitt in Fig. 2.
Fig. 4 und 5 sind Ansichten des unteren Endes einer Zugstrebe nach einer anderen Ausführungsform, teilweise im Schnitt, und Fig. 6 ist das dazugehörige Widerlager.
Das Drehgestell 1 besteht aus einem Rahmen 2, Rädern 3, Achsen 4, Achslagern 5, Motor und Gehäuse 6, Bremseinrichtung 7 und den verbindenden Teilen. Die Seitenträger 8 des Rahmens 2 sind an dem Winkel 12 nach oben gebogen, haben einen wagerechten Teil 13 und an diesen anschließend einen nach unten gehenden Schenkel 14, um das Joch oder Querhaupt zu bilden. Eine Jochstütze 16 ist am Seitenträger 8 unterhalb des Joches befestigt. Sie enthält zwei parallele Öffnungen i6fl (Fig. 2), durch die die Zugstreben 17 hindurchragen. Jede Zugstrebe 17 hat einen T-förmigen Kopf 18 zur Aufnahme von Bolzen 19, deren Enden in einem gegen 'die untere Seite der Jochstütze 16 anliegenden, Sattel 20 ruhen. Die oberen Enden der Zugstreben 17 sind mit kugelförmigen Köpfen 21 versehen, die in Kappen 22 sitzen und dadurch ein Universalgelenk bilden. Die Kappen 22 sitzen auf Schraubenfedern 23, deren untere Enden auf seitwärts von den Achslagern 5 sich erstreckenden Trägern 24 ruhen. Die Kappen 22 können mit einem Einschnitt und mit einen gespaltenen Lagerring versehen sein, um ein Entfernen der Zugstrebe 17 zu ermöglichen.
Die Bolzen 19 sind derart angeordnet, daß ihre Mittellinien gegen den Drehzapfen der Lenkachse hin gerichtet sind, so daß, wenn die Achse 4 eine radiale Stellung einnimmt, die eine Seite des T-förmigen Kopfes 18 den einen Bolzen 19 freigibt und nur der andere Bolzen in dem anderen Haken des Kopfes ruht. Diese Anordnung dient dazu, die gewohnliche Lage der Achse 4 wieder herzustellen, wenn der Wagen aus der Kurve in die gerade Strecke übergeht, und verhütet ein unnötiges Schwingen der Zugstreben 17. Die neue Anordnung kann entweder an einem Drehgestell angebracht werden, das sich als Ganzes um einen Drehzapfen gegenüber dem Wagenrahmen verschwenkt, oder sie kann bei Lenkachsen Verwendung finden, die nur für sich allein eine Radialeinstellung einnehmen.
Bei einer weiteren Ausführungsform sind die die Wagenlast tragenden wagerechten BoI-
zen 19 starr mit dem unteren Ende der Zugstrebe 17 verbunden (Fig. 4 bis 6), und das Widerlager 69 weist Öffnungen 70 auf, die ein Abheben der Bolzen 68 bei der Schrägstellung der Zugstrebe ermöglichen. Mittels der Drehzapfen 71 ist das Widerlager in einem Sattel 72 drehbar angeordnet, der seinerseits mit dem Joch 16 verbunden ist.
Dieser Sattel 72 ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, sondern die Zapfen 71 können auf beliebige Weise unmittelbar in dem Joch 16 gelagert sein.
Sobald nun einer der Bolzen 19 die Last allein trägt, hat die Zugstrebe stets das Bestreben, in die lotrechte Lage wieder zurückzukehren, und da das Gewicht des Wagenkörpers sehr groß ist, ist dieses Bestreben der Rückkehr in die Grundstellung sehr stark, so daß Schwingungen nach Möglichkeit verhindert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Radial einstellbare Lenkachse für Eisenbahnfahrzeuge, bei der der Rahmen mittels federnder, frei nach jeder Richtung schwingender Stangen an der Achsbüchse aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Wagengewicht auf die Stangen (17) in der Mittellage der Lenkachse durch zwei an dem unteren Ende der Stangen (17) angeordnete, neben deren Mittellinie liegende wagerechte Bolzen (19) übertragen wird, von denen beim Verschwenken der Lenkachse immer nur einer das Wagengewicht trägt.
2. Lenkachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (17) an ihrem unteren Ende in Doppelhaken (18) endigen, in deren Ausbuchtungen ein an dem Gestell befestigter Sattel (20) mittels Bolzen (19) ruht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255587D 1910-09-10 Active DE255587C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US434421XA 1910-09-10 1910-09-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE255587C true DE255587C (de)

Family

ID=8662017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT255587D Active DE255587C (de) 1910-09-10

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE255587C (de)
FR (2) FR434421A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR23254E (fr) 1921-11-02
FR434421A (fr) 1912-02-02

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