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DE38598C - Neuerung am HANSEN'scben Sicherheitsschlofs - Google Patents

Neuerung am HANSEN'scben Sicherheitsschlofs

Info

Publication number
DE38598C
DE38598C DENDAT38598D DE38598DA DE38598C DE 38598 C DE38598 C DE 38598C DE NDAT38598 D DENDAT38598 D DE NDAT38598D DE 38598D A DE38598D A DE 38598DA DE 38598 C DE38598 C DE 38598C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
pin
plates
main
sben
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38598D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. HANSEN in Köln
Publication of DE38598C publication Critical patent/DE38598C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches
    • E05B15/108Bolts with multiple head

Landscapes

  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Längste Dauer: 25. Juli 1897.
Das im Patent No. 21665 beschriebene Schlofs ist in beiliegender Zeichnung mit einigen Neuerungen, und zwar Fig. 1 in der Vorderansicht, Fig. 2 im Längenschnitt und Fig. 3 und 4 in Querschnitten dargestellt, während die übrigen Figuren Details darstellen.
A ist eine Blechplatte, B das Stirnblech des Schlosses, R der Hauptriegel, welcher sich einerseits in dem Stirnblech B und andererseits in dem Schlitz ί mittelst des Zapfens a führt, χ und y sind Einschnitte für die Nase des Fixirhebels G. F ist eine Feder für den Hebel G, an welchem nach unten sich eine Schleifbacke e befindet, b ist die Drückernufs mit den Schiebedaumen c und d; auf dem Schiebedaumen c sitzt der Riegelstift \. Der Riegelstift \ bewegt sich beim Drehen der Drückernufs b in einem horizontalen und radialen Schlitz des Hauptriegelsi?; damit der Riegelstift ^ sich in diesen beiden Schlitzen ohne todten Gang bewegen kann, ist derselbe auf. seiner Cylinderfläche an einer Stelle abgeflacht. Wird mittelst eines Drückers die Nufs b nach rechts gedreht, so schiebt der Zapfen ^ den Hauptriegel R nach unten, der Nufshebel c hebt gleichzeitig, gegen die Schleifbacke e drückend, den Hebel G aus dem Einschnitt -y, welcher bei ganz geschobenem Hauptriegel in den Einschnitt x, durch die Feder F wirkend,, einfällt; in dieser Lage stöfst der Nufsdaumen d- gegen die, Feder D und der Nufsdaumen c gegen die Leiste f des Tagesriegels K.
Der Tagesriegel K liegt unter R, führt sich einerseits in seiner schiefsenden Falle, andererseits mit seinem Schlitz g und dem auf A befestigten Stift h.
Wird Nufs b noch weiter nach rechts gedreht, so schiebt sich ^ in dem Bogenschlitz des Hauptriegels -R, das Ende von c dagegen stöfst gegen die Leiste/ und schiebt die Tagesfalle nach unten, und das ganze Schlofs wäre geöffnet, wenn die Zapfen H und H\ welche beide mit dem Hauptriegel -R fest verbunden sind, während ihres Zurückschiebens auf kein ί Hindernifs stiefsen.
\ Auf der Blechplatte J befinden sich drei runde Zapfen ο, ρ und q, der Dorn r, welcher ; zum Aufstecken des hohlen Schlüssels, Fig. 12, '■, dient, und ein fünfeckiger Zapfen t.
] M, in Fig. 5 besonders dargestellt, ist eine
, Platte, welche sich mit Schlitz um den Zapfen 0 drehen und schieben kann.
! k und k1 sind lange Schlitze, in welche sich in einer Stellung die Zapfen H und H1 des Hauptriegels R einschieben können.
''■ P ist eine-Durchbrechung dieser Platte, an deren fac/onnirten Kanten der Stift ρ die. Be^ wegung von M begrenzt. Die Schraubenfeder w schiebt die Plätte nach oben und rechts, so dafs die Riegelschlitze verschlossen stehen, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Auf dem. Zapfen q dreht sich eine: kleine' Hebelplatte u; dieselbe wird in geschlossener Stellung durch eine kleine Feder gegen den Zapfen ί gedrückt und" begrenzt an ihrem . höchsten und tiefsten Punkte die Bewegung der Platte M. Durch Drehung des auf den Zapfen r aufgesteckten Schlüssels schiebt die erste Bartstufe den Hebel u nach rechts und
die zweite Bartstufe die Platte M nach links und nach unten, so dafs die Zapfen if und H1 in die Schlitze k und kl eintreten können. Das obere Ende der kleinen Hebelplatte u greift in dieser Stellung mit ihrem. Nasenende in die Zahnlücke der Platte M, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Damit bei der geringsten Verlängerung oder Verkürzung der ersten Bartstufe ein Festhaken zwischen u und M stattfindet, sind die Nasenenden mit Zacken versehen.
ν ist ein viereckiger Zapfen von der Höhe der nächsten drei Platten und vl ein runder Zapfen mit abgeflachter Fläche von derselben Höhe; beide dienen für je drei Platten zum Schieben und Fixiren derselben.
JV ist eine Messingplatte mit einem runden Drehloch für den Zapfen ο, während die Messingplatte 2V1 sich um den Zapfen o1, welcher ebenfalls auf der Platte J befestigt ist, dreht, wie in Fig. 6 in geschlossener Stellung und in Fig. 9 in geöffneter Stellung dargestellt ist.
Der Zweck des Stiftes ν ist genau derselbe, wie in dem Patent No. 21665, ebenso derjenige der Feder O, des Zapfenschlitzes k und des dreiarmigen Schlitzes i.
Als neu ist hier zu bezeichnen, dafs JV1 sich symmetrisch zu der Platte JV bewegt und beide .in geöffneter Stellung, wie Fig. 9 zeigt, mit Hakenzapfen sich in einander scheeren. Die Bewegung dieser beiden Platten wird durch die dritte und vierte Bartstufe bewirkt; die folgenden beiden Platten U und U1 sind in Fig. 7 in geschlossener und in Fig. 10 in geöffneter Stellung dargestellt. Zweck und Wirkung der Platten U und U1 ist genau wie bei den Platten JV und JV1, und werden die Bewegungen durch die fünfte und sechste Bartstufe bewirkt. Ganz dasselbe gilt von den beiden folgenden Platten V und V\ deren Bewegung durch die siebente und achte Bartstufe bewirkt werden und welche in Fig. 8 in geschlossener und Fig. 11. in geöffneter Stellung dargestellt sind.
Die Platte V hat aufserdem, wie auf der Grundplatte J, den Zapfen ql und i1 für eine fernere kleine Hebelplatte u1, welches sich in der fünften Plattenlage genau so wiederholt wie bei der ersten Platte M.
Die vorbeschriebenen vier Plattenlagen wiederholen sich nun noch einmal, nur mit dem Unterschied, dafs in der achten Lage die Zapfen t1 und q1 wegfallen.
Dreht man den Schlüssel, Fig. 12, nach links, so bewegen sich die rechten Platten, wie in dem Haupt-Patent beschrieben, die linken Platten durch die linken Bartstufen und die zwei kleinen Plattenhebel u und w1, wie eingangs erläutert. Die sämmtlichen Schlitze k und kl aller Platten stellen sich genau den Riegeln H und H1 gegenüber, und das Schlofs kann geöffnet werden.
Um bei den geringsten Bartstufendifferenzen ein Festhaken der Platten kanten mit den Zapfenkanten H und H1 zu bewirken, sind an den betreffenden Stellen Zähne eingefeilt, wie in der Zeichnung dargestellt. Durch vorbeschriebene Constructionen liegen die sämmtlichen Hauptzuhaltungen sowohl in den geöffneten, als in den geschlossenen Stellungen fixirt und versagt die geringste Differenz in den Bartstufen sowohl das Oeffnen wie das Schliefsen des Schlosses.
Neben der Hauptdrückernufs b liegt noch eine Baskülnufs b \ welche durch den Riegel R mitbewegt wird und den Zweck hat, nach links und rechts weitere Thürriegel mitzubewegen, die rechtwinklig zu dem Riegel R stehen.
Zur solideren Bewegung sind die Platten abwechselnd aus Eisen und Messing hergestellt.
Die symmetrischen Zuhaltungen werden durch rückwärts liegende Doppelscheeren in geöffneter Stellung fixirt, während die Platte M durch ihre buckelartige Aushöhlung P in dieser Lage gehalten wird. Jeder Bart hat dadurch eine selbstständige Sicherhaltung, während bei bekannten Schlössern nur eine um die andere Bartstufe Sicherheit hat.
Auf der Platte M ist der Zapfen vl von der Höhe der drei nächsten Plattenlagen angebracht, um die Wirkung der Schraubenfeder w auch auf die Platten JV1, U1 und V1 übertragen zu können und dieselben in die geschlossene Stellung zu schieben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. An Stelle der einzelnen Zuhaltungsplatten, Patent-Anspruch 1. des Haupt-Patentes, die Anwendung je zweier symmetrischen Zuhaltungsplatten JVJV1 UU1 und VV1 in den einzelnen Fixirebenen und das paarweise Ineinanderscheeren derselben in geöffneter Stellung.
2. An der in Patent-Anspruch 1. und 2. des Haupt - Patentes erwähnten Zuhaltungsplatte M die Durchbrechung P mit der kleinen neuen Zuhaltungsplatte u in, derselben, welche die Bewegung der Platte M begrenzt.
3. An den in Patent-Anspruch 1. und 2. des Haupt-Patentes genannten Zuhaltungen JV, u und ν die Uebertragung der Federkraft von der Schraubenfeder w mittelst des Zapfens v1 auf die genannten Zuhaltungen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38598D Neuerung am HANSEN'scben Sicherheitsschlofs Expired - Lifetime DE38598C (de)

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