DE3844086A1 - Stanzeinrichtung - Google Patents
StanzeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer automatisch arbeitenden
Stanzeinrichtung nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Eine solche Stanzeinrichtung dient zur Serienfertigung
von verhältnismäßig kleinen Teilen, die aus Halbzeug
zuerst geformt, also beispielsweise gezogen, und dann
ausgestanzt werden.
Üblich sind vertikal arbeitende Stanzeinrichtungen, die
- wie beispielsweise Exzenterpressen - mechanisch
angetrieben werden oder deren Arbeitshübe hydraulisch bewirkt
werden. Für Sonderfälle werden vereinzelt auch mechanisch
betriebene horizontal arbeitende Pressen eingesetzt. Nicht bekannt für die
Fertigung von kleinen Serienteilen sind dagegen
hydraulische horizontal arbeitende Stanzeinrichtungen.
Einer der Nachteile von vertikal arbeitenden Stanz
einrichtungen ist der Aufwand, der zum Sortieren von
Fertigteilen und Abfallteilen getrieben werden muß.
Alle diese Teile sollen möglichst schnell und sicher
aus dem Bereich der Stanzeinrichtung entfernt werden.
Dazu sind Hilfsantriebe, beispielsweise Absauge
vorrichtungen oder magnetische Greifer oder mechanische
Manipulatoren, erforderlich.
Das Problem des Vorschubs des Halbzeugs zum Stanzwerkzeug
wurde bisher nicht befriedigend gelöst. Ein typischer
labiler Werkstoff ist eine Gittermatte oder ein Drahtnetz.
Zum serienmäßigen Herstellen von Sieben oder Filtern
wird ein solches Halbzeug zunächst bandförmig hergestellt
und auf Ringe aufgewickelt. Danach wird es zu Halbfertig-
oder Fertigteilen verarbeitet. Soll das Halbzeug einer
Stanzeinrichtung zugeführt werden, so muß das schubweise
in kurzen Schritten, aber auch in kurzen Zeitintervallen,
erfolgen. Bei dieser ruckweisen Beanspruchung darf das
Halbzeug seine Form nicht ändern, es darf sich also
beispielsweise nicht verziehen und nicht wölben. Dies
ist aber bei den bekannten Vorschubeinrichtungen mehr
oder weniger der Fall.
Die erfindungsgemäße Stanzeinrichtung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat
demgegenüber den Vorteil, daß durch die horizontale
Arbeitsrichtung alle wesentlichen Teile der Einrichtung
in Arbeitstischhöhe liegen und leicht zugänglich sind.
Dadurch ergibt sich eine hohe Bedienungsfreundlichkeit.
Weiter ergeben sich dadurch kurze Rüstzeiten für einen
Austausch des Stanzwerkzeugs. Als weiterer Vorteil ist
anzusehen, daß durch die hydraulische Antriebsvorrichtung
der Stanzvorrichtung der Geräuschpegel und auch der
Energiebedarf niedrig gehalten wird. Schließlich
ergibt sich durch die horizontale Arbeitsweise eine
vorteilhafte einfache Lösung für das Ausbringen der
Fertigteile und des Abfalls; es werden dafür keine
Hilfsaggregate benötigt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Hauptanspruch angegebenen Stanzeinrichtung möglich.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung des Zuganker
prinzips für den hydraulischen Antrieb. Dieser Antrieb
kann kostengünstig und mit wenigen Bauteilen realisiert
werden. Die Zuganker können gleichzeitig die Stößel
führung darstellen.
Das heikle Problem des Vorschubs ist bei der Erfindung
elegant durch den pneumatisch betriebenen Zangenapparat
gelöst. Die Vorschubeinrichtung ist besonders kompakt
und wenig störungsanfällig dadurch, daß der Zangenapparat
auf einem pneumatisch betriebenen Vorschubschlitten
befestigt ist.
Ein besonders schonender und betriebssicherer Transport
des Halbzeugs zum Stanzwerkzeug wird durch zwei parallel
zueinander angeordnete Zangen erreicht, die das Halbzeug
lediglich an seinen Rändern erfassen. Erfindungsgemäß
wird auch die Zange pneumatisch gespannt.
Vorteilhaft ist die vertikale Vorschubrichtung. Dadurch
wird jegliche Umlenkung des Halbzeugs auf dem Weg von
der Vorschubeinrichtung über das Werkzeug bis zur
Auswurfvorrichtung und damit jede unerwünschte
Verformung des Halbzeugs oder gar der Fertigteile
vermieden.
Zu kurzen Rüstzeiten und zu einer leichten Benützbarkeit
der erfindungsgemäßen Einrichtung trägt auch die
Verstellvorrichtung bei, mit der die Vorschubeinrichtung
bei einem Werkzeugwechsel auf einfache Weise aus dem
Bereich der Stanzvorrichtung gefahren werden kann.
Vorteilhaft ist des weiteren der erfindungsgemäße Aufbau
der Abziehvorrichtung. Unerwünschte Bewegungen des
Halbzeugwickels werden mit Hilfe einer Bremse
gedämpft, sowie von einer Wippe unter Spannung
gehalten.
Besonders vorteilhaft ist das erfindungsgemäße Sortieren
von Fertigteilen und Abfall. Der Auswurf erfolgt allein
durch das Ausnützen der Schwerkraft. Durch eine einfache
Leitvorrichtung werden die Fertigteile von den Abfallteilen
getrennt. Die Abfallteile werden anschließend zerkleinert
und auf einem anderen Weg von der Stanzeinrichtung
entfernt. Dieses Auswurfverfahren arbeitet billig,
bequem und vor allem schnell und sicher.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt
ist. Die Merkmale können einzeln oder in beliebiger
Kombination verwirklicht und/oder erfindungswesentlich
sein.
Die Erfindung soll nicht auf das Auführungsbeispiel
beschränkt sein, sie soll sich vielmehr auf alle
Abänderungen und Ausgestaltungen, die durch die
Ansprüche und die offenbarten Merkmale abgedeckt sind,
erstrecken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Stanzeinrichtung
in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Schnittbild mit dem Blick auf wesentliche
Teile der Stanzeinrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Stanz
einrichtung ist in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Die Stanzeinrichtung ist mit einer Haube 11 abgedeckt,
die zur Minderung der ohnedies schon geringen Lärmemission
beiträgt und gleichzeitig dem mechanischen Schutz der
Einrichtung dient. Auf einem Gestell 12 ist zunächst
eine Stanzvorrichtung 13 gelagert. Hauptsächliche
Bestandteile der Stanzvorrichtung sind eine Druckvorrichtung
14 und ein Werkzeug 15. Die Druckvorrichtung 14 ist als
hydraulische Presse ausgebildet, zugehörige Hydraulik
ölleitungen 16 sind in Fig. 1 angedeutet. Die
hydraulische Presse 14 arbeitet mit einem Stößel 17
zusammen. Der Stößel 17 ist auf Führungsstangen 18
verschiebbar angeordnet, die Führungsstangen 18 dienen
als Zuganker.
Am Stößel 17 ist der bewegbare Teil 15 a des Werkzeugs 15
abnehmbar befestigt. Auf einem dem Stößel 17
gegenüberliegenden Sockel 19 ist der feststehende
Teil 15 b des Werkzeugs 15 ebenfalls abnehmbar befestigt.
Die Werkzeugteile 15 a, 15 b können daher ohne größere
Schwierigkeiten ausgewechselt werden, wenn ein anderes
Halbzeug verwendet werden soll oder wenn andere Fertigteile
herzustellen sind.
Die Stanzvorrichtung 13 ist auf dem Gestell 12
horizontal gelagert. Die hydraulische Presse 14 und
damit das Werkzeug 15 arbeiten also in horizontaler
Richtung.
Über der Stanzvorrichtung 13 ist eine Vorschub
vorrichtung 21 angeordnet. Die Vorschubvorrichtung 21
ist in einem Rahmen 22 gelagert. Der Rahmen 22 ist
mit Hilfe von vier Lagerbuchsen 24 auf zwei
Führungssäulen 25 verstellbar gelagert. Eine
Gewindespindel 28 mit vertikaler Drehachse ist in
einem weiteren, senkrecht stehenden, Rahmen 26 und
auf einer Konsole 27 gelagert und über eine
Gewindehülse 23 mit dem Rahmen 22 verbunden. Die
Gewindespindel 28 ist mit Hilfe eines Elektromotors
rotierbar.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Drehrichtung
des Stellmotors 31 umkehrbar. Dadurch läßt sich die
Vorschubvorrichtung 21 mit Hilfe des Stellmotors 31
aus dem Bereich des Werkzeugs 35 in vertikaler
Richtung herausfahren und - beispielsweise nach einem
Auswechseln des Werkzeugs 15 - wieder in Arbeitsstellung
in die Stanzvorrichtung 13 hineinfahren.
Die Vorschubvorrichtung 21 umfaßt zunächst einen
Vorschubschlitten 32, der im Ausführungsbeispiel eine
pneumatisch betätigbare Lineareinheit als
Antriebsvorrichtung enthält. In Fig. 1 sind die
Druckluftzuführungen 33 schematisch angedeutet. Mit
Hilfe der Lineareinheit ist der Vorschubschlitten 32
auf Führungs- und Kolbenstangen 34
verstellbar. In Fig. 1 ist nur eine der Stangen 34
zu sehen. Der Vorschubhub kann mit Hilfe einer
Stellschraube 35 eingestellt werden. Die Stangen
34 sind im Rahmen 22 befestigt.
Die Vorschubvorrichtung 21 ist mit einem Zangenapparat
36, 37 ausgerüstet. Der Zangenapparat umfaßt im
beschriebenen Ausführungsbeispiel zwei ortsfeste
Zangenteile 36 und zwei verstellbare Zangenteile 37.
In Fig. 1 ist nur eine Zange 36, 37 sichtbar. Die
ortsfesten Zangenteile 36 sind auf dem Vorschubschlitten
32 befestigt. Die verstellbaren Zangenteile 37 können
von einer nicht dargestellten Spannvorrichtung über
Spannblöcke 38 auf die ortsfesten Zangenteile 36
gepreßt werden.
Am Rahmen 22 ist weiter eine Abziehvorrichtung 41
angebracht. Die Abziehvorrichtung 41 umfaßt eine im
Rahmen 22 gelagerte Welle 42, die in ihrem Lager gebremst ist.
Weiter ist eine Wippe 44 vorgesehen, die schwenkbar
ebenfalls im Rahmen 22 gelagert ist. Das nach unten
hängende Ende der Wippe 44 trägt Umlenkzapfen 43 und 45.
Bei der Inbetriebnahme der Stanzeinrichtung wird ein
zur Verarbeitung vorgesehenes ringförmig aufgewickeltes
Bandmaterial 47 in die Abziehvorrichtung 41 eingeschoben.
Schwingungen, die infolge des ruckweisen Vorschubs im
Bandwickel 48 auftreten können, werden durch die Wippe 44,
die das Bandmaterial 47 unter Zug hält,
wirksam gedämpft. Das Bandmaterial 47 wird über
eine Umlenkwelle 49 der Vorschubvorrichtung 21
zugeführt.
In Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Darstellung der
Fig. 1 entlang der Linie A-A gezeigt. Gleiche Bauteile
sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß
eine eingehende Beschreibung nicht nötig ist. In Fig. 2
sind die beiden Führungssäulen 25, die beiden
Führungssäulen 34, die vier Führungsstangen 18 und die
beiden verstellbaren Zangenteile 37 mit den sechs
Spannblöcken 38 sowie das Bandmaterial 47 deutlich
zu sehen.
Die Zangen 36, 37 verlaufen parallel zu den Rändern
des Bandmaterials 47. In der Längsrichtung des
Bandmaterials 47 sind die Zangen 36, 37 verhältnismäßig
sehr lang, quer zum Bandmaterial 47 dagegen
verhältnismäßig sehr schmal ausgebildet. Die Zangen 36,
37 sind nebeneinander so angeordnet, daß sie das
Bandmaterial 47 gerade an seinen Rändern fassen. Der
Abstand der beiden Zangen 36, 37 voneinander ist mit
Hilfe eines Stellrads 51 verstellbar.
In der Seitenansicht von Fig. 1 ist eine Auswurf
vorrichtung für Fertigteile 53 und Abfall 54
skizziert. Die Auswurfvorrichtung umfaßt im
Ausführungsbeispiel eine Leitvorrichtung 55 und eine
Zerkleinerungsvorrichtung 56.
Aus dem Bandmaterial 47 werden mit Hilfe des Werkzeugs
15 beispielsweise hütchenförmige Siebe 53 zunächst
gezogen und dann ausgestanzt. Nach dem Auseinanderziehen
des Werkzeugs mit Hilfe der hydraulischen Presse 14 und
des Zugankers 17 kippen die Fertigteile 53 aus dem
Werkzeug 15 heraus und fallen infolge ihrer Schwerkraft
nach unten. Dort werden sie vom Leitblech 55 - in Fig. 1
nach rechts - abgelenkt. Danach fallen sie
beispielsweise in einen Behälter oder auf ein
Transportband. Das restliche Bandmaterial 54 a wird
teils durch den von der Vorschubvorrichtung 21
erteilten Vorschub, teils durch die eigene Schwerkraft,
nach unten gedrückt und einer Zerkleinerungsvorrichtung
56 zugeführt. In der Zerkleinerungsvorrichtung 56
wird das restliche Bandmaterial 54 a zerkleinert, die
zerkleinerten Abfallteile 54 b fallen dann ebenfalls
nach unten, beispielsweise in einen Abfallbehälter
oder auf ein Abfalltransportband.
Selbstverständlich ist die Stanzeinrichtung mit
geeigneten Sensoren zum Überwachen und Steuern der
einzelnen Vorgänge ausgestattet. Die Steuerung der
einzelnen Antriebsaggregate der Stanzeinrichtung
erfolgt durch ein geeignetes und zweckdienlich
ausgelegtes Steuergerät.
Claims (22)
1. Automatisch arbeitende Stanzeinrichtung, insbesondere
für die Verarbeitung von labilen Werkstoffen, mit einer
Abziehvorrichtung zum Bereitstellen des Werkstoffs, mit
einer Vorschubvorrichtung, mit einer ein Werkzeug und eine
den Preßdruck aufbringende Druckvorrichtung umfassenden
Stanzvorrichtung und mit einer Auswurfvorrichtung zum
Ausbringen der Fertigteile und des Abfalls, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stanzvorrichtung (13) für eine
horizontale Arbeitsrichtung vorgesehen ist und daß bei
der Druckvorrichtung (14) eine hydraulische Presse
verwendet ist.
2. Stanzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß für die hydraulische Presse (14)
ein nach dem Zugankersystem arbeitender Antrieb
verwendet ist.
3. Stanzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (21)
mit einem Zangenapparat (36, 37) ausgerüstet ist.
4. Stanzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zangenapparat (36, 37)
pneumatisch betreibbar ist.
5. Stanzeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zangenapparat (36, 37) auf einem
in der Vorschubeinrichtung (21) enthaltenen
Vorschubschlitten (32) angeordnet ist.
6. Stanzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorschubschlitten (32)
pneumatisch betreibbar ist.
7. Stanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zangenapparat (36, 37)
wenigstens ein - auf dem Vorschubschlitten (32)
befestigtes - ortsfestes Zangenteil (36) und wenigstens
eine dem ortsfesten Zangenteil (36) gegenüberliegendes,
mit ihm eine vollständige Zange bildendes, verstellbares
Zangenteil (37) umfaßt.
8. Stanzeinrichtung nach Anspruch 7 für die Verarbeitung
von Bandmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
ortsfeste Zangenteile (36) und zwei verstellbare
Zangenteile (37) vorgesehen sind und daß diese beiden
Zangen (36, 37) in einem einstellbaren (51) Abstand
parallel zueinander angeordnet sind.
9. Stanzeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand der Zangen (36, 37)
voneinander kleiner als die Breite des Bandmaterials
(47) gewählt ist und daß das Bandmaterial (47) durch
die Zangen an seinen längs verlaufenden Rändern
erfaßbar ist.
10. Stanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das (die) verstellbare(n)
Zangenteil(e) (37) mit Hilfe einer - gegebenenfalls
eine Mehrzahl von Spannblöcken (38) umfassenden -
Spannvorrichtung gegen das (die) ortsfeste(n)
Zangenteil(e) (36) preßbar ist.
11. Stanzeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (38) hydraulisch
betätigbar ist.
12. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorschubvorrichtung (21) für einen Vorschub in
vertikaler Richtung ausgelegt ist.
13. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorschubvorrichtung (21) mit Hilfe einer Verstell
vorrichtung (23, 25, 31) aus dem Bereich der
Stanzvorrichtung (13) heraus bewegbar ist.
14. Stanzeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung im
wesentlichen einen Stellmotor (31), wenigstens eine
vom Stellmotor (31) antreibbare Gewindespindel (25)
mit vertikaler Drehachse und ein auf der Gewindespindel
(25) verstellbares, an der Vorschubeinrichtung (21)
befestigbares, Gewindeschloß (23) umfaßt.
15. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche zur Verarbeitung von ringförmig aufgewickeltem
Bandmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Bandmaterial (47) aufnehmende Abziehvorrichtung (41)
mit einem gebremsten Lager (42) versehen
und das Bandmaterial (47)
durch eine Wippe (44) unter
Zugspannung gehalten ist.
16. Stanzeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wippe (44) schwenkbar so
gelagert ist, daß die Zugspannung durch die der
Schwerkraft unterworfene Masse der Wippe (44)
aufgebracht ist.
17. Stanzeinrichtung nach einem vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug
(15) zum Ausführen eines Niederhaltevorgangs und/oder
eines Ziehvorgangs und/oder eines Schnittvorgangs
ausrüstbar ist.
18. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug
(15) an der Stanzvorrichtung (13) lösbar befestigt
ist.
19. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurf
vorrichtung (52) eine Leitvorrichtung (55) zum
Sortieren von Fertigteilen (53) und Abfall (54)
umfaßt, wobei als Antriebskraft für das Auswerfen
der Fertigteile (53) lediglich die Schwerkraft
eingesetzt ist.
20. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Auswurfvorrichtung (52) eine Zerkleinerungsvorrichtung
(56) zum Zerkleinern des - gegebenenfalls noch
bandförmigen - Abfalls (54) nachgeschaltet ist.
21. Stanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Greifflächen der Zange
(36, 37) längs des Bandmaterials (47) groß sind
gegenüber ihrer Breite und gegenüber der Breite des
Bandmaterials (47).
22. Stanzeinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbaren
Bauteile durch eine Lärmschutzhaube (11) abgedeckt
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883844086 DE3844086A1 (de) | 1988-12-28 | 1988-12-28 | Stanzeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883844086 DE3844086A1 (de) | 1988-12-28 | 1988-12-28 | Stanzeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3844086A1 true DE3844086A1 (de) | 1990-07-05 |
Family
ID=6370391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883844086 Withdrawn DE3844086A1 (de) | 1988-12-28 | 1988-12-28 | Stanzeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3844086A1 (de) |
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1988
- 1988-12-28 DE DE19883844086 patent/DE3844086A1/de not_active Withdrawn
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