DE3843297A1 - Ionisationsrauchmelder - Google Patents
IonisationsrauchmelderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ionisationsrauchmelder, der ein
Feuer durch die Feststellung einer Änderung eines Ionisa
tionsstromes meldet, und zwar aufgrund einer Änderung einer
Rauchdichte durch Verwendung einer Strahlungsquelle.
Wenn ein Ionisationsrauchmelder dieser Art, der auf einer
Decke angeordnet ist, im Luftstrom einer Klimaanlage liegt,
könnte dieser einen Fehlalarm auslösen, weil der in den Mel
der einströmende Luftstrom einen Ionisationsstrom im Inneren
wie bei einem Raucheintritt ändert. Aus diesem Grunde haben
bekannte Ionisationsrauchmelder eine besondere Ausgestaltung
bzw. einen besonderen Aufbau für einen Raucheintritt, um
einen direkten Luftstrom in das Innere der Kammer zu ver
hindern.
Als ein Beispiel für einen derartigen Raucheintritt zur Ver
hinderung eines möglichen Fehlalarms wird auf die Japani
sche Gebrauchsmusteranmeldung 5 69 053 verwiesen. Bei die
sem vorbekannten Ionisationsrauchmelder sind Doppelteilwände
mit Lufteinlässen auf jeder Seitenwand vorgesehen, und die
Lufteinlässe auf der äußeren Teil- bzw. Trennwand und die
Raucheinlässe auf der inneren Trennwand sind versetzt zuein
ander angeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, daß der
Melder, wenn er einen äußeren Luftstrom erhält, nur einen
teilweisen Einlaß des Luftstromes zwischen den äußeren und
inneren Trennwänden zuläßt, wodurch ein direkter Luftstrom
in das Innere der Kammer zur Vermeidung von Fehlfunktionen
reduziert wird. Trotzdem kann ein höherer Luftstrom in das
Kammerinnere eventuell eintreten und eine Fehlfunktion aus
lösen, wenn der Luftstrom zu stark ist. Um den Einfluß durch
einen derartigen Luftstrom in das Innere der Kammer zu ernie
drigen, wenn der Luftstrom zu stark ist, kann man eine Öff
nungsfläche des Raucheinlasses, der auf der Trennwand ange
ordnet ist, erniedrigen. Nachteilig dabei ist jedoch, daß,
wenn die Öffnungsfläche des Raucheinlasses verringert wird,
ein Luftstrom, der zwischen den Trennwänden auftritt, erhöht
wird, wodurch der Innendruck in der Kammer negativ wird.
Diese Ausgestaltung kann jedoch wiederum Ursache für eine
Fehlfunktion sein. Darüber hinaus leidet unter dieser Maßnah
me die Meldegenauigkeit, welche dadurch reduziert wird, und
zwar aufgrund einer eventuellen unzureichenden Menge an
Rauch, welcher in die Kammer eintreten kann, wenn Feuer auf
tritt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
vorstehenden Nachteile zu vermeiden, insbesondere einen
Ionisationsrauchmelder zu schaffen, der normal betrieben
werden kann, und zwar ohne daß es zu Fehlalarmen kommt, und
zwar auch dann, wenn der Melder einem starken Luftstrom
unterworfen wird, wobei trotzdem eine ausreichende Menge von
Rauch in die Kammer bei einem Auftreten von Feuer eintreten
kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Ionisations
rauchmelder mit einem Gehäuse mit einer darin angeordneten
Innenelektrode und einer Außenelektrode, die wenigstens an
nähernd eine tassenförmige Gestalt und eine Seitenwand mit
einer Vielzahl von Raucheinlässen aufweist, die die Innen
elektrode umgibt, dadurch gelöst, daß eine zylinderförmige
Trennwand mit einer Vielzahl von Raucheinlässen zwischen der
Außenabdeckung und der Elektrode zur Bildung eines drei
fachen Wandaufbaues angeordnet ist, und daß die Rauchein
lässe der Außenabdeckung, der Trennwand und der Außenelektro
de versetzt zueinander angeordnet sind.
Mit dieser Ausgestaltung wird wenigstens annähernd die Hälf
te des Luftstromes, der den Melder erreicht, in den Melder
bzw. Detektor eingeleitet, während die übrige Hälfte außer
halb des Rauchmelders strömt. Dies bedeutet, daß, wenn der
Detektor einem starken Luftstrom unterworfen wird, er normal
ohne die Gefahr eines Fehlalarmes operieren kann, wodurch
die Wirksamkeit bzw. Verläßlichkeit des Detektors verbessert
wird. Darüber hinaus kann, wenn ein Feuer auftritt, we
nigstens annähernd die Hälfte oder mehr Rauch, den der Detek
tor erhält, in die Außenkammer eingeführt werden. Dadurch
ist sichergestellt, daß für die Entdeckung eines Feuers eine
ausreichende Menge von Rauch vorhanden ist, so daß eine aus
reichende Antwort für eine Rauchentdeckung verbleibt.
In den Rauchmelder können die Seitenwände der Außenelektrode
und der Außenabdeckung schräg bzw. geneigt sein, wobei sie
sich nach oben weiten, und die Trennwand kann vertikal nach
oben gerichtet sein.
In dieser Ausgestaltung sind die Raucheinlässe in der Reihen
folge:
Schräg, vertikal und schräg mit einem Dreifachwandauf bau kombiniert, um den Luftstrom effektiv zu dämpfen. Daraus ergibt sich, daß der Luftstrom sicher auf ein gewünschtes Ni veau reduziert werden kann.
Schräg, vertikal und schräg mit einem Dreifachwandauf bau kombiniert, um den Luftstrom effektiv zu dämpfen. Daraus ergibt sich, daß der Luftstrom sicher auf ein gewünschtes Ni veau reduziert werden kann.
In dem Rauchmelder kann vorzugsweise ein Fliegengitter ent
lang einer Seitenwand der Trennwand angeordnet werden. Die
ses Gitter dient ebenfalls dazu, teilweise den Luftstrom
durch die Raucheinlässe auszuschalten und diesen wirksam zu
reduzieren.
In dem Rauchmelder können die Breiten bzw. Dicken der Wand
teile der Außenelektrode und der Außenabdeckung die gleichen
sein oder größer als diejenigen der Raucheinlässe in der
Trennwand. Diese Maßnahme dient ebenfalls dazu, den Luft
strom in das Innere des Rauchmelders zu reduzieren.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnungen prinzipmäßig dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Ionisationsrauchmelder
nach der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 2 und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung entlang der Linie
II-II der Fig. 1.
In der Fig. 1 ist ein Rauchmelderkörper bzw. dessen Gehäuse
mit 1 und ein Basisteil davon mit 2 bezeichnet. Das Basis
teil 2 ist auf einer Decke befestigt, und der Rauchmeldekör
per ist abnehmbar an diesem befestigt.
Das Gehäuse 1 weist eine Schutzabdeckung 3 auf, die mit dem
Basisteil 2 verbunden wird, und eine Außenabdeckung 4, die
wiederum an der Schutzabdeckung 3 befestigt ist. Die Außen
abdeckung 4 besitzt eine tassenartige Gestalt, die nach oben
offen ist und die eine geneigte Umfangswand besitzt, welche
sich nach oben zu erweitert, in Form eines stumpfen Konus
ses, wie dargestellt. Die geneigte Seitenwand besitzt eine
Vielzahl von Raucheinlässen 5. Die Raucheinlässe 5 sind unge
fähr in quadratischen und rechteckigen Formen ausgeführt und
in vorgegebenen Abständen angeordnet. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist das Verhältnis der Breite der
Raucheinlässe 5 der geneigten Umfangsform zur Breite der
verbleibenden Wandteile der Umfangswand 2,5 : 1.
Eine aufrechtstehende zylindrische Trennwand 6 ist intregal
im Inneren der geneigten Umfangswand der Außenabdeckung 4,
die die Raucheinlässe 5 besitzt, eingeformt. Die Trennwand 6
besitzt ebenfalls eine Vielzahl von quadratischen oder recht
eckigen Raucheinlässen 7, die ebenfalls in vorgegebenen Ab
ständen angeordnet sind. Ein Fliegengitter bzw. Netz 8 ist
auf der Innenseite der Trennwand 6, die im Inneren der Außen
abdeckung 4 liegt, vorgesehen. Das Fliegennetz 8 besitzt die
gleiche Höhe wie die Trennwand 6 und ist fest an der inneren
Oberfläche der Trennwand 6 befestigt. Eine Außenelektrode 9
ist weiterhin im Inneren des Fliegennetzes 8 und im Inneren
der Außenabdeckung 4 angeordnet. Die Außenelektrode 9 ist in
einer tassenartigen Form ausgebildet, und zwar identisch wie
die Außenabdeckung 4. Die Außenelektrode 9 besitzt somit
ebenfalls eine geneigte Umfangswand mit einer Vielzahl von
ungefähr quadratischen oder rechteckigen Raucheinlässen 10,
die in vorgegebenen Abständen angeordnet sind. In dem Rauch
melder ist eine Isolierungsplatte 11 befestigt. Zentral in
der Isolierungsplatte 11 ist eine Innenelektrode 12 mit
einer Strahlungsquelle angeordnet. Eine Zwischenelektrode 13
mit einer Öffnung ist ebenfalls benachbart zu der Innenelek
trode 12 angeordnet. Eine Ionisationskammer A wird zwischen
der Innenelektrode 12 und der Zwischenelektrode 13 gebildet,
während eine äußere Ionisationskammer B zwischen der Innen
elektrode 13 und der Außenelektrode 9 gebildet wird. Ein
Schaltkasten bzw. ein Schaltungsraum 15 ist auf der Rücksei
te der Isolierungsplatte 11 angeordnet. Der Schaltungsraum
15 besitzt ein Schutzdach auf seiner Oberseite. Eine gedruck
te Leiterplatte 16, auf der eine Detektorschaltung angeord
net ist, ist eng auf der Rückseite der Isolierungsplatte 11
befestigt. Weiterhin ist auf der Rückseite der Isolierungs
platte 11 ein FET-Raum 23 vorgesehen, wo ein FET 17 und eine
Elektrodenleitung 18 für die Zwischenelektrode 13 mit einem
Heißschmelzharz vergossen sind, zum Beispiel einem syntheti
schen Heißschmelzharz, damit eine isolierende Dichtung er
reicht wird.
Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1, wobei die Rauchströmung dargestellt ist und die Fig.
3 ist eine perspektivische Ansicht eines Teiles des in Fig.
1 dargestellten Rauchmelders. Wie aus diesen Figuren ersicht
lich ist, wird eine dreifache Wandstruktur außerhalb der
Außenionisationskammer B durch die Umfangswand der Außenelek
trode 9, der Trennwand 10 und der Außenabdeckung 4 gebildet.
Die Raucheinlässe 5 der Außenabdeckung 4, die Raucheinlässe
7 der Trennwand 6 und die Raucheinlässe 10 der Außenelektro
de 9 sind versetzt zueinander angeordnet, so daß sie jeweils
nicht mit den Raucheinlässen der benachbarten Wände fluchten
bzw. koinzident sind. Insbesondere bedeutet dies, daß die
Raucheinlässe 5 der Außenabdeckung 4 den Wandteilen der
Trennwand 6 gegenüberliegen und die Raucheinlässe 7 der
Trennwand 6 den Wandteilen der Umfangswand der Außenelektro
de 9 gegenüberliegen. In dem dargestellten Ausführungsbei
spiel sind die Wandteile der Außenabdeckung 4 identisch in
ihrer Breite mit den Wandteilen der Außenelektrode 9 und fer
ner identisch in ihrer Breite mit den Raucheinlässen 7 der
Trennwand 6. Mit dieser Ausgestaltung wird eine direkte Luft
strömung in die äußere Ionisationskammer B von der Außensei
te aus vermieden.
Darüber hinaus werden jeweils Bypasse 20, 21 durch den drei
fachen Wandaufbau der Außenabdeckung 4, der Trennwand 6 und
der Außenelektrode 9 zwischen der Außenabdeckung 4 und der
Trennwand 6 sowie der Trennwand 6 und der Außenelektrode 9
gebildet, um Luft, die durch die Einlässe 5 und 7 eingetre
ten ist, abzuleiten.
Nachfolgend wird die Funktionsweise des erfindungsgemäßen
Rauchmelders näher beschrieben.
Wenn der in der Fig. 1 dargestellte Ionisationsrauchmelder,
der auf der Decke befestigt ist, einem Luftstrom ausgesetzt
wird, der von einer Klimatisierungsanlage stammt, welche
entlang der Decke strömt, wird im allgemeinen die Hälfte der
Luftströmung, die auf den Melder trifft, die Möglichkeit ha
ben, in die äußere Ionisationskammer B im Inneren der Außen
elektrode 9, entsprechend dem in den Fig. 2 und 3 dargestell
ten Strömungsmechanismus einzutreten, und die übrige Hälfte
wird außerhalb des Melders vorbeiströmen.
Insbesondere, wenn der Rauchmelder eine Luftströmung, wie
durch den Pfeil 23 in der Fig. 2 dargestellt, erhält, wird
die Luft, die durch die Raucheinlässe 5 eingetreten ist, auf
die im Inneren angeordnete Trennwand 6 treffen und wird, wie
durch Pfeile 23 a dargestellt, aufgeteilt werden. Die einge
strömte Luft wird auf diese Weise teilweise durch den Bypass
20, wie durch den Pfeil 23 b dargestellt, und teilweise in
das Innere der Trennwand 6 durch die Raucheinlässe 7, wie
durch Pfeile 23 c dargestellt, strömen. Die Luft, die durch
die Raucheinlässe 7, wie durch die Pfeile 23 c dargestellt,
einströmt, trifft auf die Außenelektrode 9, wird teilweise
in das Innere der Außenionisationskammer B durch die Rauch
einlässe 10, wie durch die Pfeile 23 e dargestellt, und teil
weise durch den Bypass 21 zwischen der Trennwand 6 und der
Außenelektrode 9, wie durch die Pfeile 23 d dargestellt,
strömen.
Wie ersichtlich, wird durch diesen Dreifachwandaufbau mit
den Raucheinlässen 5, 7 und 10 ungefähr die Hälfte der Luft,
die auf den Rauchmelder trifft, in die äußere Ionisations
kammer B eingeleitet, während die verbleibende Hälfte die
Möglichkeit besitzt, durch die Bypässe 20 und 21 zwischen
der Außenabdeckung 4 und der Trennwand 6 und der Trennwand 6
und der Außenelektrode 9 jeweils abzuströmen. Darüber hinaus,
wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, öffnen sich die Rauchein
lässe 5 der Außenabdeckung 4 und die Raucheinlässe 10 der
Außenelektrode 9 aufgrund der schrägen Wände breiter nach
oben, und die Raucheinlässe 7 in der senkrechten Wand der
Trennwand 6, die zwischen der Außenabdeckung 4 und der Außen
elektrode 9 angeordnet ist, öffnen sich nach oben. Mit ande
ren Worten, die Raucheinlässe 5, 7 und 10 sind so gebildet,
daß sie in der Reihenfolge schräg offen, vertikal und wieder
schräg offen sind. Diese Formation ergibt einen ausreichen
den Brems- und Dämpfungseffekt auf den Luftstrom, der gegen
den Rauchmelder trifft. Diese Öffnungsquerschnitte arbeiten
somit mit dem dreifachen Wandaufbau zusammen, denn die Rauch
einlässe 5, 7 und 10 reduzieren ebenfalls den Luftstrom, der
in die äußere Ionisationskammer B, wie in der Fig. 2 darge
stellt, eintritt.
Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung eine weitere Lö
sung für die bei bekannten Rauchmeldern auftretenden
Probleme ergeben. Bei bekannten Rauchmeldern wird, wenn ein
starker Luftstrom auf diesen trifft, ein großer Differenz
druck zwischen dem Äußeren und dem Inneren des Rauchmelders
verursacht, und zwar aufgrund der Wirkung des Luftstromes,
der um den Rauchmelder strömt. Dies bedeutet, daß der Innen
druck der äußeren Ionisationskammer B reduziert wird, das
heißt, daß Unterdruck auftritt, wodurch Ionen abfließen
können. Auf diese Weise kann eine unerwünschte Fehlfunktion
auftreten. Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich,
daß ein Luftstrom, der in das Innere des Detektors gedämpft
eintritt, und zwar durch die dreifache Wandkonstruktion oder
den Aufbau der Raucheinlässe, wie in der Fig. 2 dargestellt,
die Möglichkeit besitzt, ungefähr zur Hälfte durch die By
pässe 20, 21 zu strömen und nur die verbleibende Hälfte die
Möglichkeit hat, in die Außenionisationskammer B einzuströ
men. Auf diese Weise kann eine Druckdifferenz zwischen dem
Äußeren und dem Inneren des Detektors stark reduziert
werden. Dies bedeutet, daß sogar in einem Fall, in dem der
Rauchmelder einem starken Luftstrom ausgesetzt wird, er
trotzdem genau und stabil, ohne daß er Fehlalarme verur
sacht, operieren kann.
Andererseits bestand bei bekannten Rauchmeldern die Gefahr,
wenn ein Luftstrom in das Innere des Melders eintrat, der
Innendruck in dem Melder sich erhöhte. Daraus resultierte
wiederum eine unerwünschte Fehlfunktion. Entsprechend der
vorliegenden Erfindung wird der Innendruck nahezu auf einem
normalen Niveau gehalten, weil die Luft, die in den Melder
einströmt, wirksam durch den dreifachen Wandaufbau gedämpft
wird. Dies bedeutet, daß auch dann, wenn Luftstrom in den
Melder einströmt, dieser weiterhin genau und stabil ohne
Fehlfunktion operieren kann.
Darüber hinaus wird durch das Fliegennetz 8, das auf der
Innenseite der Trennwand 6 vorgesehen ist, teilweise der
Luftstrom, der durch die Raucheinlässe 7 einströmt,
abgehalten. Auch dadurch wird der Luftstrom wiederum wirksam
reduziert.
Obwohl die Raucheinlässe 7 auf dem vertikalen Teil der Trenn
wand 6, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt, einge
formt sind, können die Raucheinlässe 7 der Trennwand 6 auch
durch ein Netz, anstelle eines Fliegengitters 8, gebildet
werden.
Die Größe und die Anzahl der Raucheinlässe 5, 7 und 10 ist
nicht beschränkt auf die in dem Ausführungsbeispiel darge
stellte Anzahl. Selbstverständlich können diese in Abhängig
keit von den gestellten Anforderungen abgeändert werden.
Claims (4)
1. Ionisationsrauchmelder mit einem Gehäuse mit einer darin
angeordneten Innenelektrode (12) und einer Außenelektrode
(9), die wenigstens annähernd eine tassenförmige Gestalt und
eine Seitenwand mit einer Vielzahl von Raucheinlässen (10)
aufweist, die die Innenelektrode (7) umgibt, und mit einer
Außenabdeckung (4), die eine Seitenwand mit einer Vielzahl
von Raucheinlässen (5) aufweist, die die Außenelektrode (9)
umgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine zylinderförmige Trennwand (6) mit einer Vielzahl von
Raucheinlässen (7) zwischen der Außenabdeckung (4) und der
Elektrode (9) zur Bildung eines dreifachen Wandaufbaues ange
ordnet ist, und daß die Raucheinlässe (5) der Außenabdeckung
(4), der Trennwand (6) und der Außenelektrode (9) versetzt
zueinander angeordnet sind.
2. Ionisationsrauchmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwände der Außenelektrode (9) und die der Außenab
deckung (4) schräg verlaufen, und zwar derart, daß sie sich
nach oben vergrößern, während die Trennwand (6) vertikal
nach oben gerichtet ist.
3. Ionisationsrauchmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Fliegengitter (8) entlang einer zweiten Wand der Trenn
wand (6) angeordnet ist.
4. Ionisationsrauchmelder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Breiten der Wandabschnitte der Außenelektrode (9) und
der Außenabdeckung (4) gleich sind oder größer als die Rauch
einlässe (7) der Trennwand (6).
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