DE1619839B2 - Mit fluegelflaechen arbeitender abscheider - Google Patents
Mit fluegelflaechen arbeitender abscheiderInfo
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- DE1619839B2 DE1619839B2 DE1967B0092531 DEB0092531A DE1619839B2 DE 1619839 B2 DE1619839 B2 DE 1619839B2 DE 1967B0092531 DE1967B0092531 DE 1967B0092531 DE B0092531 A DEB0092531 A DE B0092531A DE 1619839 B2 DE1619839 B2 DE 1619839B2
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Description
F i g. 2 ist eine teilweise weggebrochene, perspekti- nur einem Durchgangskanal; es kann kein Gas von
vische Ansicht, welche die Flügelflächenanordnung in einem Durchgangskanal zum benachbarten Durchvergrößertem
Maßstab zeigt. gangskanal über einen Abflußkanal umgeleitet wer-
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht auf Linie 3-3 den.
von Fig. 2 in noch größerem Maßstab. 5 Benachbarte Flügelflächen-Unteranordnungen 12
von Fig. 2 in noch größerem Maßstab. 5 Benachbarte Flügelflächen-Unteranordnungen 12
F i g. 4 ist eine Einzelansicht des oberen Einlaßab- bestimmen enge Zickzackkanäle 18 über die ganze
Schnitts der Flügelflächenstruktur auf Linie 4-4 von Strömungslänge der Flügelflächenanordnung des Ab-F
i g. 2 und zeigt die Konstruktion und Anordnung der scheiders. Es ist zu beachten, daß jeder dieser Durch-Flügelflächenelemente.
gangskanäle völlig unbehindert ist, da er gänzlich frei
F i g. 5 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren io von Flüssigkeitsfangblechen oder ähnlichen Vorrich-Ausführungsform
der Flügelflächenanordnung auf tungen ist, die bislang bei Flügelflächenabscheidern
Linie 5-5 von F i g. 6, und dieser Art verwendet wurden.
Fig. 6 ist eine Draufsicht der Flügelflächenanord- Die funktioneilen strukturellen Verbesserungen
nung von F i g. 5. und die sich daraus ergebende verbesserte Arbeits-
Die Flügelflächenanordnung 1 ist zur senkrechten 15 weise sind im Einzelnen wie folgt beschrieben: Gase,
Ausrichtung in einem Gehäuse, beispielsweise einem mit mitgeführten flüssigen Teilchen, die in die Ab-Zylindergehäuse
2, angeordnet, das mit einem Ein- scheideranordnung beispielsweise am Einlaßende von
laß 3 und einem Auslaß 4 versehen ist. Wie durch die Kanal 18 α eintreten, werden in parallelem Strom geBeschriftung
der Zeichnung angedeutet ist, wird das führt und gerichtet, um auf die Fläche 18 b aufzutref-Gas
mit mitgeführten flüssigen Teilchen durch den 20 fen, woraufhin Flüssigkeitströpfchen 18 c an der
Einlaß 3 in das Gehäuse geleitet, und das Gas, aus Fläche haften bleiben, daran entlangfließen und den
dem die Teilchen abgeschieden worden sind, strömt Kanal und den Gasstrom durch den Schlitz 18 d veraus
dem Abscheider durch den Auslaß 4 heraus. Im lassen, um durch den Abflußkanal 17 α zum Flüssigunteren Teil des Gehäuses 2 ist ein ausreichendes Vo- keitssumpf 5 nach unten zu fließen. Die von einem
lumen für einen Flüssigkeitssumpf 5 vorgesehen, aus 25 Teil ihrer flüssigen Last befreiten Gase strömen in gedem
die abgeschiedene Flüssigkeit ständig oder in an- führtem und gerichtetem Strom in dem Kanal 18 a
gemessenen Zeitabständen durch einen Flüssigkeits- weiter, um auf die Fläche 18 e aufzutreffen. Wieauslaß
6 abgelassen wird. Die Flügelflächenanord- derum bleibt ein Teil der flüssigen Teilchen an dieser
nung 1 ist in dem Gehäuse in ihre Lage mittels einer Fläche haften und tritt aus dem Gaskanal durch den
oberen Platte 7 und unterer Platten 8 und 9 angeord- 30 Schlitz 18 / aus. Dieser Vorgang setzt sich an jeder
net, die alle mit dem Gehäuse und mit der Flügelflä- nachfolgenden Wendung in dem Durchgangskanal
chenanordnung 1 verschweißt sind. Diese Platten die- fort, bis im wesentlichen flüssigkeitsfreie Gase am
nen nicht nur als Stütze für die Flügelflächenanord- stromabseitigen Ende des Kanals 18 α zum Abscheinung,
sondern sollen auch eine Umführung der Gase derauslaß 4 ausströmen.
vom Einlaß zum Auslaß verhindern, wobei natürlich 35 Der Abstand zwischen den Flügelflächen-Unterdie
Ränder 10 von Seitenplatten 11 der Abscheideran- anordnungen des Abscheiders, der die Breite der Gasordnung
ebenfalls mit dem Gehäuse verschweißt sind. kanäle 18 bestimmt, ist so gewählt, daß der Gasstrom
Bei dieser Anordnung müssen die in den Abscheider durch die Flügelflächenanordnung ein verhältnismädurch
den Einlaß 3 strömenden Gase durch die Flü- ßig parallel gelenkter Strom ohne übermäßige Verwirgelflächenanordnung
1 hindurchströmen, bevor sie 40 belung oder Störung ist. Das ist wünschenswert, da
den Auslaß 4 erreichen. Druckverluste, die sich aus dem Strom der Gase durch
Die Flügelflächenanordnung des Abscheiders be- die Flügelflächenanordnung ergeben, dadurch herabsteht
aus einer Vielzahl von Flügelflächen-Unteran- gesetzt werden und einen wirksameren Strom durch
Ordnungen 12, die im Abstand parallel nebeneinander die Flügel gewährleisten. Durch engere Durchgangsangeordnet
und zur Bildung eines Flügelflächen- 45 kanäle wird auch die Strecke verringert, die die feinen
blocks oder Kernes miteinander verschweißt sind, wo- Flüssigkeitsteilchen im Querstrom an jeder Wendung
bei die besonderen Ausbildungen und die Anordnung fließen müssen, um auf die Flügelauffangfläche aufzuder
Flügelflächenteile ein Merkmal der Erfindung treffen. Obwohl der Abstand der Flügelflächen-Unsind.
Seitenplatten 11, eine Deckplatte 13 und Ab- teranordnungen und damit die Breite der Durchschlußplatten
14 und 15 vervollständigen die Flügel- 50 gangskanäle nicht kritisch ist, bildet er eine wichtige
flächenanordnung. Abmessung für eine vollständigere Abscheidung fei-
Jede Flügelflächen-Unteranordnung 12 enthält nerer Teilchen. Allgemein sollten die Durchgangskaeinen
Grundkörper 12 a, der als Einzelelement über näle so eng wie möglich sein, ohne den Strom der Gase
die ganze Strömungslänge der Flügelflächeneinheit unzulässig zu behindern mit dem sich daraus ergebendes
Abscheiders verläuft, ein Einlaßsegment 126, 55 den übermäßig hohem Druckverlust im Abscheider.
Zwischensegmente 12 c und 12 d, und ein Auslaßseg- Es hat sich gezeigt, daß Breiten von ungefähr 7,938
ment 12 e. Eine Vielzahl der Zwischensegmente 12 c bis 9,525 mm zum Abscheiden feiner Teilchen zufrie-
und je eins der anderen Segmente sind bei der gezeig- denstellend sind.
ten Anordnung mit dem Grundsegment 12 a ver- Die Flächen unmittelbar stromauf und stromab
schweißt, um fortlaufende senkrechte Schlitze 16 zur 60 von den Flüssigkeitsauslaßschlitzen, beispielsweise
Aufnahme der flüssigen Teilchen zu bilden, wie noch die Flächen 18 e und 18 g, sollten im wesentlichen
näher beschrieben wird. Diese Flügelflächen-Unter- fluchtrecht sein. Zwangläufig ergibt sich an jedem
anordnung bildet auch senkrecht verlaufende Abfluß- Schlitz eine Störung im Gasstrom, aber diese tritt vorkanäle
17, die die Flüssigkeit durch die Schlitze 16 wiegend innerhalb der Schlitzöffnung auf und wird
aufnehmen sollen und den Strom der Flüssigkeit in 65 durch den sonst stetigen Verlauf der Kanalwände auf
den Kanälen durch ihre offenen Böden zum Flüssig- einem Minimum gehalten. Eine angemessene Länge
keitssumpf 5 des Abscheiders nach unten ermöglichen der Fläche 18 g — eine Länge annähernd gleich der
sollen. Jeder Kanal mündet über einen Schlitz 16 in Breite des Durchgangskanals — dient dazu sicherzu-
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stellen, daß der geführte und gerichtete Parallelstrom daß keine Platte mit dem Boden der Einheit ver-
vor der nachfolgenden Wendung erhalten bleibt. schweißt ist, sondern daß die Lappen miteinander ver-
Ein weiterer Vorteil, der sich aus dem niedrigen schweißt sind. Das vorstehend beschriebene Kon-Druckverlust
ergibt, der für die Flügelabscheider- struktionssystem bietet eine einheitlich verschweißte
struktur der Erfindung kennzeichnend ist, besteht 5 Struktur und schaltet die bei mechanischen Befestidarin,
daß die Umgehung der Flügelflächen durch den gungskonstruktionen verwendeten übermäßig vielen
Strom eines Teiles der Gase durch den Flüssigkeits- Teile aus.
sumpf auf ein Minimum herabgesetzt wird. Hoher Statt die Flügelflächen-Unteranordnungen aus
Widerstand in der Abscheiderstruktur hat die Nei- mehreren verschiedenen Segmenten zur Bildung der
gung, einen Teil der Gase nach unten zu leiten, kurz io Schlitze herzustellen, können fortlaufende Bleche mit
nachdem sie in die Flügelflächenstruktur eingetreten ausgestanzten Schlitzen verwendet werden. Eine einsind,
und sie durch den Raum über der Flüssigkeit in fächere und wesentlich billigere Ausführungsform der
dem Flüssigkeitssumpf zum Auslaßbereich der Flü- Flügelflächenanordnung ist in Fig.5 und 6 dargegelflächenstruktur
zu leiten. Da solche Gase weniger stellt.
einer Behandlung durch die abscheidenden Flügelflä- 15 Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Flügelflächenanord-
chen ausgesetzt sind, halten sie einen größeren Anteil nung besteht aus einer Vielzahl von Flügelflächen-
an mitgeführten Teilchen und können sogar eine Auf- Unteranordnungen, die allgemein mit 21 bezeichnet
wärtsbewegung von Gasen in den Flüssigkeitsabfluß- sind und mittels Bolzen 22 zwischen Seitenplatten 23
kanälen am Auslaßbereich der Abscheiderstruktur und 24 in Abstand zueinander festgeklemmt sind. Die
verursachen, die die Abscheidung beeinträchtigen. 20 Bolzen laufen durch Löcher, die zu diesem Zweck in
Darüber hinaus reißt der durch den Sumpfraum den Flügelflächen-Unteranordnungen vorgesehen
fließende Strom von Gasen wieder Flüssigkeitsteil- sind, wobei Abstandselemente 25 auf den Bolzen an-
chen mit, während sie aus dem Boden der Abflußka- geordnet und zwischen benachbarten Platten vorgese-
näle tropfen. hen sind, um sie in dem zur Bildung von Durchgangs-
Eine weitere Betrachtung der mechanischen Kon- 25 kanälen 21 α der gewünschten Breite gewünschten
struktionseinzelheiten der Flügelflächen und Flügel- Abstand auseinanderzuhalten,
flächenanordnung zeigt, daß ein System geschaffen Wenn die Muttern 26 angezogen sind, bildet die worden ist, um angrenzende Flügelflächen-Unteran- Flügelflächenanordnung eine starre Struktur.
Ordnungen zusammenzusetzen, wobei der automa- Jede Flügelfächen-Unteranordnung 21 enthält tisch richtige Abstand die gewünschten Kanalbreiten 30 eine zickzackförmige Grundflügelfläche 27, die, wie ergibt, und eine einfache, bequeme und billige Anord- in F i g. 5 gezeigt ist, allgemein rechtwinklige Form nung, um die gesamte Flügelflächenanordnung zu hat und von der Einlaßseite 28 ganz durch die Flügeleiner einzigen Einheit zu verschweißen. Die Einlaß- flächenanordnung zur Auslaßseite 29 verläuft. Jede und Auslaßsegmente 12 b und 12 c sind zur Abstands- Grundflügelfläche ist so geformt, daß sie eine Reihe messung und zu Stützzwecken mit aus einem Stück 35 von flachen, schmalen, senkrechten Tafeln 30, 31,32, mit diesen bestehenden Lappen versehen. Wie insbe- 33 und so fort in wiederholten Zyklen bildet. Die Tasondere in Fig. 4 gezeigt ist, sind die Einlaßsegmente fein 30 und 32 sind in entgegengesetzten Richtungen 12 b mit Lappen 19 versehen, die im rechten Winkel zur allgemeinen Ebene der Grundflügelfläche gevom Ende des Segmentes in einer zur allgemeinen neigt, und die Tafeln 31 und 33 sind zur allgemeinen Ebene des Segmentes rechtwinkligen Ebene verlau- 40 Ebene der Grundflügelfläche parallel und stellen die fen. Jeder Lappen 19 ist so geformt, daß er auf zwei jeweiligen Scheitel der Zickzackausbildung der Flüverschiedenen Höhen Flächen bildet, wobei die sich gelflächen dar. Hakenfi;ansche 34 sind an den Scheiteln unmittelbar an den Funktionsabschnitt des Flügelflä- der zickzackförmigen Grundflügelfläche vorgesehen, chensegmentes anschließende Fläche 19 α um einen um mit den Scheiteltafeln, über die sie verlaufen, Flüszur Dicke des Metalls, aus dem das Segment herge- 45 sigkeitsfallen und Abflußkanäle 35 zu bilden. Die stellt ist, gleichen Betrag vertieft ist, um den vorderen Außenfläche des Hakenabschnitts 34 α jedes Flan-Abschnitt 19 b des Segmentes der benachbarten Flü- sches 34 liegt in der gleichen Ebene wie die Fläche der gelflächenanordnung aufzunehmen. Der vordere Ab- geneigten Tafel, auf die sie gerichtet ist, d. h. die schnitt 19 b jedes Lappens 19 überlappt also den Ab- Fläche 30 a. Die Hakenabschnitte 34 α der Hakenflanschnitt 19 a des Flügelflächensegmentes, wobei das 50 sehe 34 hören kurz vor den Grundflügelflächen auf, Ende des Lappens an der Schulter 19 c anliegt, um um Schlitze 36 zu bilden, die über die gesamte den Abstand zwischen den Flügelflächen-Unteran- Länge der Kanäle 35 verlaufen und Zugang zu den Ordnungen herzustellen. Die Anordnung der zusam- Kanälen bieten. Die Kanaleintrittsschlitze 36 sind also mengefaßten Flügelflächen-Unteranordnungen bildet fluchtgerecht mit der Flügelfläche, so daß durch die eine fluchtrechte Oberfläche mit den Abschnitten 19 δ 55 Durchgangskanäle strömende Gase eher an den Kanäder Lappen aller Einlaßsegmente 12 b und bietet eine len 35 vorbei als in sie hineingeführt werden,
ausgezeichnete Oberfläche zum Aufschweißen der Linkslaufende und rechtslaufende Hakenflansche Deckplatte 13, um die Flügelflächen-Unteranordnun- sind mit der Grundflügelfläche verschweißt oder auf gen auf einmal miteinander zu verbinden und die andere Weise daran befestigt, um die Reihe von Fang-Deckplatte an der Flügelflächenanordnung zu befesti- 60 und Abflußkanälen auf abwechselnden Seiten jeder gen. Flügelflächen-Unteranordnung zu bilden. Die in der
flächenanordnung zeigt, daß ein System geschaffen Wenn die Muttern 26 angezogen sind, bildet die worden ist, um angrenzende Flügelflächen-Unteran- Flügelflächenanordnung eine starre Struktur.
Ordnungen zusammenzusetzen, wobei der automa- Jede Flügelfächen-Unteranordnung 21 enthält tisch richtige Abstand die gewünschten Kanalbreiten 30 eine zickzackförmige Grundflügelfläche 27, die, wie ergibt, und eine einfache, bequeme und billige Anord- in F i g. 5 gezeigt ist, allgemein rechtwinklige Form nung, um die gesamte Flügelflächenanordnung zu hat und von der Einlaßseite 28 ganz durch die Flügeleiner einzigen Einheit zu verschweißen. Die Einlaß- flächenanordnung zur Auslaßseite 29 verläuft. Jede und Auslaßsegmente 12 b und 12 c sind zur Abstands- Grundflügelfläche ist so geformt, daß sie eine Reihe messung und zu Stützzwecken mit aus einem Stück 35 von flachen, schmalen, senkrechten Tafeln 30, 31,32, mit diesen bestehenden Lappen versehen. Wie insbe- 33 und so fort in wiederholten Zyklen bildet. Die Tasondere in Fig. 4 gezeigt ist, sind die Einlaßsegmente fein 30 und 32 sind in entgegengesetzten Richtungen 12 b mit Lappen 19 versehen, die im rechten Winkel zur allgemeinen Ebene der Grundflügelfläche gevom Ende des Segmentes in einer zur allgemeinen neigt, und die Tafeln 31 und 33 sind zur allgemeinen Ebene des Segmentes rechtwinkligen Ebene verlau- 40 Ebene der Grundflügelfläche parallel und stellen die fen. Jeder Lappen 19 ist so geformt, daß er auf zwei jeweiligen Scheitel der Zickzackausbildung der Flüverschiedenen Höhen Flächen bildet, wobei die sich gelflächen dar. Hakenfi;ansche 34 sind an den Scheiteln unmittelbar an den Funktionsabschnitt des Flügelflä- der zickzackförmigen Grundflügelfläche vorgesehen, chensegmentes anschließende Fläche 19 α um einen um mit den Scheiteltafeln, über die sie verlaufen, Flüszur Dicke des Metalls, aus dem das Segment herge- 45 sigkeitsfallen und Abflußkanäle 35 zu bilden. Die stellt ist, gleichen Betrag vertieft ist, um den vorderen Außenfläche des Hakenabschnitts 34 α jedes Flan-Abschnitt 19 b des Segmentes der benachbarten Flü- sches 34 liegt in der gleichen Ebene wie die Fläche der gelflächenanordnung aufzunehmen. Der vordere Ab- geneigten Tafel, auf die sie gerichtet ist, d. h. die schnitt 19 b jedes Lappens 19 überlappt also den Ab- Fläche 30 a. Die Hakenabschnitte 34 α der Hakenflanschnitt 19 a des Flügelflächensegmentes, wobei das 50 sehe 34 hören kurz vor den Grundflügelflächen auf, Ende des Lappens an der Schulter 19 c anliegt, um um Schlitze 36 zu bilden, die über die gesamte den Abstand zwischen den Flügelflächen-Unteran- Länge der Kanäle 35 verlaufen und Zugang zu den Ordnungen herzustellen. Die Anordnung der zusam- Kanälen bieten. Die Kanaleintrittsschlitze 36 sind also mengefaßten Flügelflächen-Unteranordnungen bildet fluchtgerecht mit der Flügelfläche, so daß durch die eine fluchtrechte Oberfläche mit den Abschnitten 19 δ 55 Durchgangskanäle strömende Gase eher an den Kanäder Lappen aller Einlaßsegmente 12 b und bietet eine len 35 vorbei als in sie hineingeführt werden,
ausgezeichnete Oberfläche zum Aufschweißen der Linkslaufende und rechtslaufende Hakenflansche Deckplatte 13, um die Flügelflächen-Unteranordnun- sind mit der Grundflügelfläche verschweißt oder auf gen auf einmal miteinander zu verbinden und die andere Weise daran befestigt, um die Reihe von Fang-Deckplatte an der Flügelflächenanordnung zu befesti- 60 und Abflußkanälen auf abwechselnden Seiten jeder gen. Flügelflächen-Unteranordnung zu bilden. Die in der
Es versteht sich, daß ähnliche Lappen für die Aus- Abbildung (Fig. 6) dargestellten besonderen Flügellaßsegmente
12 e vorgesehen sind, so daß das vorste- flächen-Unteranordnungen sind normalerweise mit
hend beschriebene System und die Konstruktion bei sieben solcher Fang- und Abflußkanäle versehen. Die
der Flügelflächenanordnung sowohl an den Einlaß- 65 äußeren Unteranordnungen 37 und 38 der Flügelfläals
auch an den Auslaßenden der Flügelflächenanord- chenanordnung sind nicht mit den Hakenflanschen
nung und sowohl an ihren oberen als auch an ihren auf ihren Außenseiten versehen, sondern die Scheitelunteren
Enden verwendet wird mit der Ausnahme, tafeln, die normalerweise von den Flanschen über-
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deckt würden, liegen direkt an den Seitenplatten 23 30 a, und ein wesentlicher Teil der flüssigen Last be-
und 24 an, um Abdichtungen zu bilden, welche den wegt sich an den geneigten Tafelflächen des Flügels
Durchgang von Gasen an den Seitenplatten vorbei entlang in den ersten Satz von Flüssigkeitsfallen und
verhindern. Wie in Fig. 5 gezeigt ist und wie durch Abflußkanälen durch die einen solchen Eintritt ermög-
die punktierten Linien in Fig.6 angedeutet ist, sind 5 lichenden Schlitze. Die noch im Gasstrom verblie-
zwei Sätze 39 und 40 von Hakenflanschen verkürzt, bene Flüssigkeit trifft dann auf die nachfolgenden Flä-
damit Bolzen 22 durch für diesen Zweck in den Flü- chen der Hügelflächen-Unteranordnungen auf den
gelflächen-Unteranordnungen vorgesehene Löcher entgegengesetzten Seiten der Durchgangskanäle auf,
verlaufen können, um den Stapel von Unteranordnun- und zusätzliche Flüssigkeit wird gefangen und durch
gen in der Flügelflächenanordnung mit Hilfe der Ab- io den nächsten Satz von Kanälen abgeleitet. Dieser
Standselemente 25 und ohne Beeinträchtigung durch Vorgang setzt sich fort, bis die Gase aus der Auslaß-
die Hakenflansche starr miteinander zu verklam- seite 29 der Flügelflächenanordnung verhältnismäßig
mern. frei von mitgeführter Flüssigkeit austreten.
Wie deutlich in der Draufsicht von F i g. 6 zu sehen Die Vorteile der Einfachheit und daher der niedriist,
bestimmt der Stapel von Flügelflächen-Unteran- 15 gen Kosten der Flügelflächenstruktur von Fig.5
Ordnungen in der Flügelflächenanordnung eine Viel- und 6 werden dem Fachmann offenbar sein. Die flazahl
von Zickzackkanälen. Gase, die mitgerissene chen Scheiteltafeln der Unteranordnungen bieten
flüssige Teilchen mit sich führen, werden in die Flü- Raum für die Flüssigkeitsabflußkanäle und ebenfalls
gelflächenanordnung des Abscheiders an der Einlaß- Auflageflächen für die Abstandselemente und Seitenseite
28 eingeführt, wie durch die Pfeile 41 angedeutet ao platten, um die Anordnung zu einer starren Struktur
ist. Die Gase, und besonders die flüssigen Teilchen, äußerst zufriedenstellend zu verklammern, die keine
treffen auf die geneigten Flächen der Flügelflächen- Umführung von Gasen an den Seiten der Flügelflä-Unteranordnungen
auf, beispielsweise die Fläche chenanordnung entlang gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Abscheider zum Abscheiden von in Gasströ- welche senkrecht zu den Durchströmungskanälen vermen
mitgerissenen Flüssigkeitsteilchen mit einer 5 laufen und durch einen senkrecht verlaufenden Schlitz
Flügelflächenanordnung aus einer Vielzahl von mit jeweils nur einem Durchströmungskanal unmittelsenkrecht
und im Abstand zueinander parallel bar stromab von jedem beaufschlagten Flügelflächenverlaufenden
Flügelflächen-Unteranordnungen bereich verbunden sind.
mit zickzackförmig verlaufenden Durchströ- Flügelflächeneinheiten zum Abscheiden von in
mungskanälen, in welchen das durchströmende io Gasen mitgeführten flüssigen Teilchen sind bekannt
Gas nacheinander auf eine Vielzahl von Flügelflä- und gebräuchlich. Sie bilden verhältnismäßig enge
chen auftrifft, und mit Abflußkanälen zur Auf- Zickzackkanäle, die bei dem durch den Abscheider
nähme der an diesen Flügelflächen abgeschiede- geleiteten Strom der Gase eine Reihe von Änderungen
nen Flüssigkeit, welche senkrecht zu den Durch- in der Strömungsrichtung zwangsweise herbeiführen,
Strömungskanälen verlaufen und durch einen 15 um eine Konzentration und ein Abscheiden der flüssisenkrecht
verlaufenden Schlitz mit jeweils nur gen Teilchen an jeder Wendung zu bewirken. In den
einem Durchströmungskanal unmittelbar stromab Wänden der Durchgangskanäle sind Schlitze vorgesevon
jedem beaufschlagten Flügelflächenbereich hen, und kleine Leitbleche verlaufen stromauf in die
verbunden sind, dadurch gekennzeich- Durchgangskanäle nach jeder Wendung und an der
net, daß die unmittelbar stromauf und unmittel- 20 stromabseitigen Kante jedes Schlitzes, um die Teilbar
stromab von jedem Schlitz (16, 36) befindli- chenansammlungen abzufangen und durch die
chen Flügelflächen (18 e, 18 g; 30 a, 34 d) in einer Schlitze in senkrechte Abflußkanäle zu leiten.
Ebene angeordnet sind, und, daß jede Flügelflä- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Ebene angeordnet sind, und, daß jede Flügelflä- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
chen-Unteranordnung (12) aus einem über die verbesserte Flügelflächenabscheidereinheit zu schafganze
Strömungslänge verlaufenden Grundkörper 25 fen, die die flüssigen Teilchen aus den strömenden
(12 d) mit damit festverbundenen Einlaßsegmen- Gasen vollständiger abscheiden kann, und die dieses
ten (12&), Zwischensegmenten (12 c, 12 d) und angestrebte Ziel sogar mit einem geringeren Druck-Auslaßsegmenten
(12 e) besteht, daß die Zwi- verlust erreicht, als bei vorbekannten Strukturen dieschensegmente
gemeinsam mit dem Grundkörper ser Art festgestellt wurde.
seitlich gegen die Durchströmungskanäle (18) ver- 30 Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde,
setzte Abflußkanäle (17) unter Ausbildung seit- eine verbesserte und sehr einfache Flügelflächenanlich
sich öffnender Schlitze (16,18 d, 18 /) begren- Ordnung zum Abscheiden sehr feiner Teilchen oder
zen, daß die Einlaß- und Auslaßsegmente an ihren Nebel aus strömenden Gasen, in denen diese mitge-Enden
rechtwinklig abgebogene Lappen (19) auf- führt werden, zu schaffen.
weisen, daß die Lappen benachbarter Segmente 35 Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben dadurch
(19 a, 19 b) übereinander angeordnet und fest mit- gelöst, daß die unmittelbar stromauf und unmittelbar
einander verbunden sind, wobei jeder Lappen (19) stromab von jedem Schlitz befindlichen Flügelflächen
eine den Abstand benachbarter Flügelflächen-Un- in einer Ebene angeordnet sind, und daß jede Flügelteranordnungen
bestimmende Querschulter (19 c) flächen-Unteranordnung aus einem über die ganze aufweist, und, daß die gesamte Flügelflächenan- 40 Strömungslänge verlaufenden Grundkörper mit damit
Ordnung als eine einheitliche Struktur ohne me- festverbundenen Einlaßsegmenten, Zwischensegmenchanische
Befestigungsvorrichtungen ausgebildet ten und Auslaßsegmenten besteht, daß die Zwischenist.
Segmente gemeinsam mit dem Grundkörper seitlich
2. Abscheider nach Anspruch 1, dadurch ge- gegen die Durchströmungskanäle versetzte Abflußkakennzeichnet,
daß die Länge des unmittelbar strom- 45 näle unter Ausbildung seitlich sich öffnender Schlitze
ab von jedem Schlitz (16, 18 d, 18/) in unverän- begrenzen, daß die Einlaß- und Auslaßsegmente an
derter Strömungsrichtung verlaufenden Teils ihren Enden rechtwinklig abgebogene Lappen aufwei-(18
g) des Zwischensegmentes (12 c) annähernd sen, daß die Lappen benachbarter Segmente übereingleich
der Breite des Durchströmungskanals (18) ander angeordnet und fest miteinander verbunden
ist. 50 sind, wobei jeder Lappen eine den Abstand benach-
3. Abscheider nach Anspruch 2, dadurch ge- barter Flügelflächen-Unteranordnungen bestimkennzeichnet,
daß die freiliegenden Flächen der mende Querschulter aufweist, und daß die gesamte
übereinander angeordneten Lappen (19 a, 19 V) Flügelflächenanordnung als eine einheitliche Struktur
im wesentlichen eine Ebene bilden. ohne mechanische Befestigungsvorrichtungen ausge-
55 bildet ist.
Vorteilhafterweise ist bei dem Abscheider nach der Erfindung die Länge des unmittelbar stromab von
jedem Schlitz in unveränderter Strömungsrichtung
verlaufenden Teils des Zwischensegments annähernd 60 gleich der Breite des Durchströmungskanals.
Zweckmäßigerweise bilden erfindungsgemäß die
Die Erfindung betrifft Abscheider zum Abschei- frei liegenden Flächen der übereinander angeordneten
den von in Gasströmen mitgerissenen Flüssigkeitsteil- Lappen im wesentlichen eine Ebene,
chen mit einer Flügelflächenanordnung aus einer Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
chen mit einer Flügelflächenanordnung aus einer Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den
Vielzahl von senkrecht und im Abstand zueinander 65 Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrieparallel
verlaufenden Flügelflächen-Unteranordnun- ben:
gen mit zickzackförmig verlaufenden Durchströ- F i g. 1 ist eine senkrechte Querschnittsansicht
mungskanälen, in welchen das durchströmende Gas einer vollständigen Abscheideranordnung.
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