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DE3842029A1 - 2-(3'-halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanole, verfahren zu deren herstellung sowie zwischenprodukte dieses verfahrens - Google Patents

2-(3'-halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanole, verfahren zu deren herstellung sowie zwischenprodukte dieses verfahrens

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Publication number
DE3842029A1
DE3842029A1 DE19883842029 DE3842029A DE3842029A1 DE 3842029 A1 DE3842029 A1 DE 3842029A1 DE 19883842029 DE19883842029 DE 19883842029 DE 3842029 A DE3842029 A DE 3842029A DE 3842029 A1 DE3842029 A1 DE 3842029A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
chromanols
tetramethyl
propyl
methyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19883842029
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Dr Paust
Ludwig Dr Wambach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE19883842029 priority Critical patent/DE3842029A1/de
Publication of DE3842029A1 publication Critical patent/DE3842029A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/58Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4
    • C07D311/70Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring other than with oxygen or sulphur atoms in position 2 or 4 with two hydrocarbon radicals attached in position 2 and elements other than carbon and hydrogen in position 6
    • C07D311/723,4-Dihydro derivatives having in position 2 at least one methyl radical and in position 6 one oxygen atom, e.g. tocopherols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft 2-(3′-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6- chromanole der Formel 1
in der X für Cl oder Br steht, ein Verfahren zu deren Herstellung sowie 3-Hydroxy-3-methyl-6-halogen-1-hexene der Formel III
als neue Zwischenprodukte dieses Verfahrens.
6-Hydroxy-chromane, insbesondere in Position 2 substituierte 6-Chromanole treten häufig als biologisch aktive Naturstoffe auf. Hervorzuheben sind die in pflanzlichen Ölen enthaltenen Tocopherole (Vitamin E) und Tocotrienole
Diese Tatsache führt zu Untersuchungen über die Frage, ob auch synthetische Derivate 2-substituierter 6-Chromanole interessante biologische Eigenschaften besitzen und dadurch zu interessanten neuen Pharmaka führen können. Mit den erfindungsgemäßen 2-(3-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl- 6-chromanolen der Formel I wurden nun neue Zwischenprodukte zur Verfügung gestellt, die eine geeignete Abgangsgruppe in der Seitenkette in 2-Position des 6-Chromanol-Ringsystems aufweisen und dadurch für die Herstellung von zahlreichen synthetischen Derivaten 2-substituierter 6-Chromanole sehr gut geeignet erscheinen. So stellen sie beispielsweise ein gutes Ausgangsprodukt für den Pharmawirkstoff 2-(4-Thia-2,5-oxo-pyrolidin- 4-yl-phenyl-oxy-3-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanol der Formel V
dar, das als wertvolles Mittel zur Bekämpfung und Prophylace von Diabetes in letzter Zeit große Bedeutung erlangt hat. Verbindungen des Typs V werden beispielsweise in EP 2 77 836 beschrieben. V und analoge Verbindungen kann man durch Umsetzen der erfindungsgemäßen Chromanolhalogenide der Formel I mit den entsprechenden Phenolaten relativ gut erhalten.
Die Synthese der neuen 6-Chromanole der Formel I gelangt überraschenderweise in recht guten Ausbeuten auf dem folgenden Reaktionsweg:
Gegenstand der Erfindung ist daher auch ein Verfahren zur Herstellung der 2-(3′-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanole der Formel I
in der X für Cl oder Br steht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
  • A) ein 1-Halogen-pentan-4-on der Formel II bei Temperaturen von -30 bis +40°C einer Grignard-Reaktion mit einem Vinyl-Magnesiumhalogenid umsetzt und
  • B) das erhaltene neue 3-Hydroxy-3-methyl-6-halogen-1-hexen der Formel III bei Temperaturen zwischen -30 und +30°C in Gegenwart von für Friedel- Crafts-Reaktionen üblichen Lewis-Säuren mit Trimethylhydrochinon umsetzt.
Die als Ausgangsverbindungen verwendeten Halogenketone der allgemeinen Formel II können auf an sich bekannte Weise durch Umsetzen von 2-Acetoxybutyrolacton und konzentrierter wäßriger Chlorwasserstoffsäure bzw. Bromwasserstoffsäure bei Siedetemperatur erhalten werden.
Zu A:
Die neuen tertiären Carbinole der Formel III bilden sich in überraschend glatter Reaktion durch Grignard-Reaktion der Halogenketone der Formel II mit Vinylmagnesiumhalogeniden, vorzugsweise dem Vinylmagnesiumchlorid. Es war überraschend, daß bei dieser Umsetzung keine Cyclisierung unter Bildung von 2-Methyl-2-vinyl-tetrahydrofuran stattfand. Die Cyclisierbarkeit von 4-Halogen-ketonen unter basischen Bedingungen zu den entsprechenden Tetrahydrofuranen ist bekannt (vgl. J. Am. Chem. Soc., Vol. 108 (1986), No. 12, Seite 3474-80, insbesondere Seite 3475).
Als Vinylmagnesiumhalogenide kommen Vinylmagnesiumchloride, -bromide und -iodide, insbesondere Vinylmagnesiumchlorid, in Betracht. Die Herstellung der Vinylmagnesiumhalogenidlösungen wird in bekannter Weise durch Umsetzen von Vinylchlorid, -bromid oder -iodid mit Magnesium in etherischen Lösungsmitteln, wie Methylal, Tetrahydrofuran oder Diethylenglykoldimethylether, vorzugsweise in Tetrahydrofuran, durchgeführt. Man verwendet 0,5 bis 5, vorzugsweise etwa 1 bis 2 molare Lösungen. Um eine möglichst vollständige Umsetzung des Ketons zu erzielen, empfiehlt es sich, einen etwa 10%igen molaren Überschuß an der Vinyl-Grignard-Verbindung zu verwenden.
Die Grignard-Reaktion mit dem Vinylmagnesium-halogenid wird im allgemeinen auf die für Grignard-Reaktionen übliche Weise bei Temperaturen zwischen -30 und +40°C, vorzugsweise -10 bis +10°C durchgeführt.
Als Lösungsmittel kommen die für Grignard-Reaktionen üblichen Lösungsmittel, insbesondere etherische Lösungsmittel, wie Methylal, Glykoldimethylether, Diethylether, Diethylenglykoldimethylether, und Tetrahydrofuran THF) ggf. im Gemisch mit anderen inerten organischen Lösungsmitteln, wie aliphatischen aromatischen oder halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie beispielsweise Toluol oder Methylenchlorid in Betracht. Mit besonderem Vorteil arbeitet man in THF.
Zu B.
Die Umsetzung der 3-Hydroxy-3-methyl-6-halogen-1-hexene der Formel III mit Trimethylhydrochinon (TMH) gelingt unter den Bedingungen einer Friedel- Crafts-Synthese. Auch der glatte Verlauf dieser Cyclokondensation ist sehr überraschend, da bekanntlich Alkylhalogenide durch Friedel-Crafts-Katalysatoren aktiviert werden, wodurch man eine Beteiligung des Halogenatoms in III an der Umsetzung hätte erwarten müssen.
Überraschenderweise aber verläuft jedoch die Alkylierung des Aromaten bei der erfindungsgemäßen Umsetzung selektiv über das C-Atom 1 bis 3-Hydroxy- 3-methyl-6-halogen-1-hexens, während das Halogenatom am C-Atom 6 erhalten bleibt.
Auch die oben erwähnte intramolekulare Cyclisierung der 3-Hydroxy-3- methyl-6-halogen-1-hexene zu dem entsprechenden Tetrahydrofuran tritt unter den Bedingungen der Friedel-Crafts-Reaktion überraschenderweise nicht ein.
Als Lewis-Säuren werden die für Friedel-Crafts-Synthesen üblichen Lewis- Säuren, wie AlCl₃, ZnCl₂, BF₃ etc. verwendet. Gegebenenfalls arbeitet man zusätzlich in Gegenwart von Chlorwasserstoff.
Als Lösungsmittel für diese Reaktionsstufe sind unter den Reaktionsbedingungen inerte Lösungsmittel, wie aromatische und aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol; aromatische und aliphatische Halogenkohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol oder Methylenchlorid; aromatische und aliphatische Nitroverbindungen, wie Nitrobenzol, Nitromethan und 2-Nitropropan geeignet. Auch Gemische der genannten Lösungsmittel können verwendet werden.
Die Umsetzung mit TMH wird im allgemeinen bei Temperaturen zwischen -30 und +30, vorzugsweise -20 und 0°C durchgeführt.
Die erfindungsgemäßen 2-(3′-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6- chromanole der Formel I sind wertvolle Zwischenprodukte für synthetische Derivate 2-substituierter 6-Chromanole mit interessanten biologischen Eigenschaften. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt einen überraschend vorteilhaften Weg zu deren Herstellung aus dem gut zugänglichen Acetobutyrolacton über 1-Halogen-pentan-4-one und die neuen 3-Hydroxy-3-methyl- 6-halogen-1-hexene der Formel III dar.
Beispiel 1 a) Herstellung der Ausgangsverbindung 1-Chlor-pentan-4-on
Zu einer Mischung von 250 g (2 Mol) α-Aceto-butyrolacton und 350 ml Wasser wurden in 15 Minuten (min) 300 ml konzentrierte Salzsäure gegeben, wobei die Temperatur auf 39°C stieg. Anschließend wurden bei Normaldruck ca. 600 ml Destillat (2phasig) über eine Destillationsbrücke abdestilliert, dann nochmals 300 ml Wasser dazugegeben und erneut 200 ml Destillat abdestilliert. Die abgetrennte organische Phase des Destillats (171 g) bestand nach GC- und H-NMR-Analyse zu ca. 97% aus 1-Chlor-pentan-4-on.
Die Ausbeute betrug somit 70% der Theorie. Das erhaltene Produkt ist ausreichend rein für die weitere Umsetzung.
Ein analysenreines Produkt erhält man durch Rektifizieren; Kp=62 bis 64°C/22 mbar; 90 bis 95°C Badtemperatur.
b) Herstellung von 3-Hydroxy-3-methyl-6-chlor-1-hexen
Eine Lösung von 150 g (1,2 Mol) 1-Chlor-pentan-4-on wurde bei 0 bis 5°C tropfenweise innerhalb von 1 Stunde (h) zu 950 ml (1,24 Mol) einer 1,40 molaren Lösung von Vinyl-magnesiumchlorid in Tetrahydrofuran gegeben. Anschließend rührte man noch 1 h bei 20°C nach, gab bei 0 bis 5°C innerhalb von ca. 20 Minuten eine Lösung von 135 g (4,4 Mol) Ammoniumchlorid in 1150 ml Wasser zu und isolierte das Wertprodukt in üblicher Weise durch Trennen der wäßrigen und der organischen Phase.
Nach Einengen am Rotationsverdampfer bei 35°C/35 mbar wurde das Rohprodukt durch fraktionierte Destillation gereinigt. Bei Kp 87 bis 89°×C/18 mbar gingen 115 g 3-Hydroxy-3-methyl-6-chlor-1-hexen über. Nach gaschromatographischer Untersuchung hatte das Produkt einen Gehalt von 92,4%. Die Ausbeute betrug somit 65%; die Struktur wurde H-NMR-spektroskopisch überprüft.
c) Herstellung von 2-(3′-Chlor-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanol
16,95 g (0,125 Mol) Aluminiumchlorid wurden bei 0°C in 125 ml Methylenchlorid suspendiert. Anschließend fügte man tropfenweise 17 ml (0,3 Mol) Nitromethan zu der Suspension, wobei die Temperatur auf 21°C stieg. Die erhaltene Lösung wurde bei 0°C portionsweise mit 25,7 g (0,165 Mol) Trimethylhydrochinon versetzt und danach bei -10°C innerhalb von 90 min tropfenweise mit 25,5 g (0,16 Mol) des gemäß B) erhaltenen 92,4%igen 3- Hydroxy-3-methyl-6-chlor-1-hexen versetzt. Der Reaktionsverlauf wurde dünnschichtchromatographisch verfolgt (Kieselgel; Diisopropylether/Cyclohexan = 1/1). Anschließend rührte man noch 1 h bei -10°C nach, ließ sich das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur (RT) erwärmen, entfernte das Methylenchlorid am Rotationsverdampfer (30°C/35 mbar), fügte zunächst 300 ml eines Gemisches aus Diisopropylether/Hexan (3/1) und dann unter Eisbadkühlung (<10°C) 140 ml eines eisgekühlten Gemisches aus Methanol/ Wasser (0,4/1) zu. Anschließend wurde die wäßrige Phase abgetrennt und 2 × mit 90 ml eines Gemisches aus Diisopropylether/Hexan (3/1) gewaschen. Die organischen Phasen wurden vereinigt, 3 × mit je 50 ml eines Gemisches aus Methanol/Wasser (1/1) und 2 × mit 50 ml einer 2,5 gew.%igen Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen. Nach Einengen der organischen Phase am Rotationsverdampfer wurde der Rückstand in 90 ml eines Gemisches aus Diisopropylether/Hexan (1/3) gelöst. Aus dieser Lösung kristallisierten innerhalb von 18 h bei 0°C 33,69 g 2-(3′-Chlor-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl- 6-chromanol vom Fp. = 65 bis 69°C aus. Die Ausbeute betrug 89,7% der Theorie. Die Struktur wurde u. a. mittels H-NM-R-Spekturm überprüft.
Beispiel 2 a) Herstellung der Ausgangsverbindung 1-Brom-pentan-4-on
Zu einer Lösung von 39,4 g (0,3 Mol) 2-Acetyl-butyrolacton und 53 ml Wasser wurden bei 21°C innerhalb von 5 min 96,4 g (0,56 Mol) einer 47 gew.%igen wäßrigen Bromwasserstoffsäure addiert. Hierbei trat ein Temperaturanstieg auf ca. 32°C auf. Bei Aufarbeitung des Reaktionsansatzes analog Beispiel 1a) erhielt man eine Gesamtmenge an Destillat von 110 ml, welches 5 × mit je 30 ml Methyl-tert.-butylether extrahiert wurde. Die abgetrennten organischen Phasen wurden vereinigt und am Rotationsverdampfer eingeengt (30°C/35 mbar). Der Rückstand (22 g) wurde durch Destillation gereinigt. Man erhielt dabei 21 g (entsprechend 42% der Theorie) eines Produktes vom Kp = 28 bis 29°C/0,4 mbar. Die gaschromatographisch ermittelte Reinheit des Produktes betrug 98%. Die Struktur wurde mittels H-NMR-Analyse überprüft.
b) Herstellung von 3-Hydroxy-3-methyl-6-brom-1-hexen
Eine Lösung von 20,6 g (0,125 Mol) des gemäß 2a) erhaltenen 1-Brom-pentan- 4-ons in 20 ml Tetrahydrofuran (THF) wurde bei -10°C innerhalb von 20 min zu 88 ml einer 1,46molaren Lösung von Vinylmagnesiumchlorid (0,128 Mol) in THF getropft. Anschließend ließ man das Reaktionsgemisch noch 1 h im Eisbad nachreagieren und setzte dann innerhalb von 20 min eine Lösung von 23,9 g Ammoniumchlorid in 115 ml Wasser zu. Die Aufarbeitung erfolgte auf übliche Weise durch Phasentrennung. Nach Einengen der organischen Phase am Rotationsverdampfer (30°C/35 mbar) erhielt man 16,5 g eines rohen 3-Hydroxy-3-methyl-6-brom-1-hexens (entsprechend einer Ausbeute von 42% der Theorie), das nach H-NMR-spektroskopischer Untersuchung nur unwesentlich verunreinigt war und daher für eine direkte Weiterverbeitung geeignet war.
Bei dem Versuch das Produkt durch Destillation (60 bis 67°C/0,3 mbar) weiter zu reinigen wurde eine teilweise Zersetzung beobachtet.
c) Herstellung von 2-(3′-Brom-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanol
Bei 0°C versetzte man 36 ml Methylenchlorid nacheinander mit 4,93 g (0,036 Mol) Aluminiumchlorid, 4,9 ml Nitromethan und 7,37 g (0,047 Mol) Trimethylhydrochinon. Anschließend wurde zu diesem Gemisch bei -20°C innerhalb von 15 min 14,3 g (0,046 Mol) des gemäß B) erhaltenen 3-Hydroxy- 3-methyl-6-brom-1-hexens zugegeben und die Temperatur des Gemisches innerhalb von etwa 1 h auf 20°C ansteigen gelassen. Durch Aufarbeitung analog Beispiel 1C erhielt man 17,6 g eines Kristallisats, dessen Gehalt an 2- (3′-Brom-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanol durch H-NMR-Spektroskopie zu etwa 80% bestimmt wurde. Dies entspricht einer Ausbeute von 93,8% der Theorie. Die Reinigung des Rohproduktes erfolgte durch Säulenchromatographie (Flashchromatographie; Kieselgel; Laufmittel: Diisopropylether/Hexan = 1/1). Kp. = 69 bis 71°C aus Hexan.

Claims (5)

1. 2-(3′-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanole der Formel I in der X für Cl oder Br steht.
2. Verfahren zur Herstellung von 2-(3′-Halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl- 6-chromanolen der Formel I gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
  • A) ein 1-Halogen-pentan-4-on der Formel II bei Temperaturen von -30 bis +40°C einer Grignard-Reaktion mit einem Vinyl-Magnesiumhalogenid umsetzt und
  • B) das erhaltene neue 3-Hydroxy-3-methyl-6-halogen-1-hexen der Formel III bei Temperaturen zwischen -30 und +30°C in Gegenwart von für Friedel-Crafts-Reaktionen üblichen Lewis-Säuren mit Trimethylhydrochinon umsetzt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das 1-Halogen-pentan-4-on der Formel II in Reaktionsstufe A mit Vinylmagnesiumchlorid umsetzt.
4. 3-Hydroxy-3-methyl-6-chlor-1-hexen.
5. 3-Hydroxy-3-methyl-6-brom-1-hexen.
DE19883842029 1988-12-14 1988-12-14 2-(3'-halogen-n-propyl)-2,5,7,8-tetramethyl-6-chromanole, verfahren zu deren herstellung sowie zwischenprodukte dieses verfahrens Withdrawn DE3842029A1 (de)

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US7470798B2 (en) 2003-09-19 2008-12-30 Edison Pharmaceuticals, Inc. 7,8-bicycloalkyl-chroman derivatives
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