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DE3841141A1 - Plakat und verfahren zum herstellen desselben - Google Patents

Plakat und verfahren zum herstellen desselben

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Publication number
DE3841141A1
DE3841141A1 DE3841141A DE3841141A DE3841141A1 DE 3841141 A1 DE3841141 A1 DE 3841141A1 DE 3841141 A DE3841141 A DE 3841141A DE 3841141 A DE3841141 A DE 3841141A DE 3841141 A1 DE3841141 A1 DE 3841141A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
slots
carrier
threading
rows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3841141A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard G Gassmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3841141A priority Critical patent/DE3841141A1/de
Publication of DE3841141A1 publication Critical patent/DE3841141A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F9/00Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements
    • G09F9/30Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character or characters are formed by combining individual elements
    • G09F9/37Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character or characters are formed by combining individual elements being movable elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Plakat aus einem platten- bzw. folienförmigen Träger mit darauf in Kontrastfarbe aufgebrachten Zeichen, Symbolen oder dgl. sowie ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Plakates.
Flächige, wetterfeste Großplakate mit Text oder Graphics sind teuer in der Herstellung. Sie werden insbesondere z.B. in der Bandenwerbung auf Sportplätzen oder in großen Mehrzweckhallen eingesetzt, sie finden aber auch als Anzeigetafeln bei großen Ausstellungen Verwendung. Derartige Plakate bestehen vielfach aus Kunststoffolien, die in einem aufwendigen Verfahren mit den Zeichen, Symbolen oder dgl. bedruckt werden, z.B. in einem großformatigen Siebdruck. Bei Graphics stellt man mit rechnergesteuerten Fräsmaschinen Schablonen her, die das Spritzen von Symbolen oder dgl. ermöglichen. Diese aufwendigen und teuren Herstellverfahren haben zudem den Nachteil, daß die Herstellung des Plakates viel Zeit erfordert. Kundenwünsche sind daher nicht kurzfristig erfüllbar. Hinzu kommt, daß derartige Großplakate oft nur kurzzeitig für eine Veranstaltung benötigt und dann weggeworfen werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Plakat der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das sehr einfach im Aufbau ist, sehr schnell und preiswert hergestellt werden kann und bei Wunsch auch wiederholt mit anderen Zeichen, Symbolen oder dgl. verwendbar ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in den Träger in mit oder ohne Zwischenräume untereinander angeordnete Zeilen über die Zeilenbreite reichende Schlitze eingebracht ist, daß die Zeilenbreite auf die Breite von in der Kontrastfarbe ausgelegten Streifen abgestimmt sind, und daß die Streifen in den Zeilen durch aufeinanderfolgende Schlitze so eingezogen sind, daß ausgewählte Bereiche der Zeilen zur Darstellung von Zeichen, Symbolen oder dgl. wahlweise vor oder hinter dem Träger angeordnet sind.
Ein so gestaltetes Plakat ist in wenigen Minuten herstellbar, da nur die Streifen in der richtigen Zuordnung in die Schlitze des Trägers einzuziehen sind. Ein Kunde kann z.B. noch unmittelbar vor dem Bedarf ein Plakat bestellen und herstellen lassen. Die Übermittlung der Daten für die gewünschten Zeichen, Symbole oder dgl. kann mittels moderner Übertragungsmethoden erfolgen. Die Vorlage des Kunden kann unmittelbar, also ohne zwischengeschaltete Bearbeitung direkt zur Herstellung des Plakates, d.h. zur Steuerung der Einfädelung der Streifen, herangezogen werden. Das so gestaltete Plakat ist zudem preiswert, weil der Träger, der vorzugsweise eine witterungsbeständige, reißfeste Kunststoff-Folie ist, mehrmals verwendbar ist, wodurch die Umweltbelastung reduziert wird. Wird kunststoffbeschichtetes Glasfasergewebe als Träger verwendet, dann läßt sich die Lebensdauer noch wesentlich steigern, was für die Wiederverwendbarkeit des Plakates wichtig ist. Nach der Verwendung des Plakates können die Streifen herausgezogen und wieder neu eingefädelt werden, um ein anderes Plakat zu erhalten. Der Träger und die Streifen lassen sich nach einer Verwendung auch leicht reinigen. Das Einfädeln der Streifen kann manuell oder mittels einer Vorrichtung maschinell erfolgen.
Nach einer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Schlitze der Zeilen in kleinem Zwischenraum untereinander angeordnet sind und senkrecht zu den Zeilen stehen und daß der Abstand der Schlitze in den Zeilen der Länge der Schlitze in Spaltenrichtung entspricht. Die Zeichen, Symbole oder dgl. werden dabei aus quadratischen Bereichen, sogenannten Pixeln, der Streifen zusammengesetzt. Zwischen den Zeilen entstehen dabei kleine Zwischenräume, während in den Zeilen Pixel sich unmittelbar aneinanderreihen können.
Die Zeilen lassen sich nach einer Ausgestaltung ohne Zwischenräume aneinanderreihen, wenn vorgesehen ist, daß die Schlitze der Zeilen ohne Zwischenraum untereinander angeordnet sind, senkrecht zu den Zeilen stehen und in den aufeinanderfolgenden Zeilen abwechselnd gegeneinander versetzt sind, und daß der Abstand der Schlitze in den Zeilen der Länge der Schlitze in Spaltenrichtung entspricht.
Demselben Zweck dient eine weitere Ausgestaltung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schlitze untereinander angeordneter Zeilen ohne Zwischenräume angeordnet sind, senkrecht zu den Zeilen stehen und in den aufeinanderfolgenden Zeilen jeweils um denselben Betrag fortlaufend in derselben Richtung gegeneinander versetzt sind und daß der Abstand der Schlitze in den Zeilen der Länge der Schlitze in Spaltenrichtung entspricht.
Die senkrecht zu den Zeilen stehenden Spalten lassen sich dabei dadurch noch einhalten, daß die Schlitze in den Spalten in gleicher Weise geneigt sind, aber senkrecht zu den Zeilen stehende Spalten bilden.
Ist in der Darstellung der Zeichen, Symbole oder dgl. eine hervorgehobene Matrixbildung durch horizontale und vertikale Zwischenräume erwünscht, dann sieht eine Ausgestaltung vor, daß die Schlitze als Doppelschlitze ausgebildet sind, bei denen die einzelnen Schlitze parallel und in kleinem Abstand zueinander verlaufen und daß die einander zugekehrten Schlitze benachbarter Doppelschlitze einen Abstand zueinander aufweisen, der der Länge der einzelnen Schlitze der Doppelschlitze in Spaltenrichtung entspricht. Diese Ausgestaltung kann auch dann sinnvoll sein, wenn man bei Darstellungen von Symbolen horizontale Bereiche hat, die sich über mehrere längere Bereiche erstrecken, da dann die Streifen zwischen den Pixeln zusätzlich geführt werden.
Die Wiedergabe von Zeichen, Symbolen oder dgl. mit Rundungen läßt sich nach einer Weiterbildung dadurch verbessern, daß die Schlitze in den Zeilen in beliebigen, auf die darzustellenden Zeichen, Symbole oder dgl. abgestimmten Abständen angeordnet sind.
Eine positive Darstellung der Zeichen, Symbole oder dgl. ergibt sich in einfacher Weise dadurch, daß die vor dem Träger liegenden Bereiche der Streifen die Zeichen, Symbole oder dgl. bilden, die zu dem restlichen, als Grundfläche dienenden Bereich des Trägers im Kontrast stehen. Für eine negative Darstellung ist die Ausgestaltung dagegen so, daß die vor den Streifen liegenden Bereiche des Trägers die Zeichen, Symbole oder dgl. bilden, die zu restlichen, als Grundfläche dienenden Bereichen der Streifen im Kontrast stehen.
Wird auf die Wiederverwendbarkeit des Trägers verzichtet, dann kann nach einer Ausgestaltung vorgesehen sein, daß in den Zeilen nur an den Stellen Schlitze eingebracht sind, an denen die Streifen von der Rückseite auf die Vorderseite und von der Vorderseite auf die Rückseite des Trägers zu führen sind. Die Schlitze werden nur an den Stellen eingebracht, an denen sich die Positionen der Streifen ändern. Dies hat den Vorteil, daß das Einbringen der Schlitze viel schneller erfolgen kann, und daß notfalls die Streifen auch manuell eingefädelt werden können, weil die Schnitte die Einfädelstellen selbst vorgeben.
Das Einfädeln der Streifen kann bei einer Ausgestaltung dadurch erleichtert werden, daß bei langen schmalen Trägern die Schlitze in Zeilenrichtung ausgerichtet sind und die Streifen in Spaltenrichtung eingefädelt sind.
Ein Ausbauchen der in die Schlitze des Trägers eingefädelten Streifen läßt sich insbesondere bei größerem Abstand der Schlitze in einer Zeile dadurch vermeiden, daß der Träger und die Streifen aus Kunststoff bestehen und daß nach dem Einfädeln der Streifen in die Schlitze der Träger und die Streifen zumindest stellenweise miteinander verbunden, vorzugsweise verschweißt sind.
Ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Plakates ist dadurch gekennzeichnet, daß der mit Schlitzen versehene Träger über eine Arbeitsplatte gezogen und auf pro Zeile angeordnete Einfädelstreifen entsprechend der darzustellenden Zeichen, Symbole oder dgl. eingefädelt wird, daß die Einfädelstreifen auslaufseitig mit der Arbeitsplatte verbunden bzw. verbindbar sind und eine Länge aufweisen, die mindestens des in Zeilenrichtung verlaufenen, einzufädelnden Bereiches des Plakates entspricht, daß einlaufseitig vor den Enden der Einfädelstreifen eine Setzeinrichtung angeordnet ist, mittels derer die zwischen benachbarten Schlitzen liegenden Bereiche des Trägers spaltenweise entsprechend den gewünschten Zeichen, Symbolen oder dgl. in Richtung zur Arbeitsplatte oder von der Arbeitsplatte weg ausgelenkt werden bzw. verbunden sind, daß nach dem Einfädeln der Einfädelstreifen in den Träger diese mit den in Kontrastfarbe zum Träger stehenden Streifen verbunden werden, daß zumindest beim Einfädeln der Einfädelstreifen in den Träger dieselben mittels einer in kleinem Abstand dazu angeordneten, vorzugsweise durchsichtigen Abdeckplatte abgedeckt werden, daß mit dem Herausziehen der Einfädelstreifen aus dem Träger die Streifen in den Träger eingezogen werden und daß nach dem Einziehen der Streifen in den Träger die Einfädelstreifen von den Streifen gelöst werden. Mit Hilfe der durchsichtigen Abdeckplatte werden die Einfädelstreifen in einer horizontalen Position gehalten, so daß sie auch bei großer Länge beim Einfädeln in den Träger nicht ausweichen können. All diese Verfahrensschritte lassen sich automatisieren und maschinell durchführen, so daß ein Plakat in kurzer Zeit hergestellt werden kann. Die Streifen werden mit Hilfe der relativ steifen Einfädelstreifen in die Schlitze des Trägers eingefädelt, wobei die Bereiche zwischen benachbarten Schlitzen so ausgelenkt werden, daß sie wie beim Weben von Textilien abwechselnd auf der Vorderseite und wieder auf der Rückseite des Trägers erscheinen. Im Gegensatz zu gleichförmigen Textilien ist hier bei dem Plakat der Wechsel unregelmäßig und abhängig von den darzustellenden Zeichen, Symbolen oder dgl.
Damit das Einfädeln der Einfädelstreifen in die Schlitze des Trägers leicht erfolgen kann, sieht eine Ausgestaltung vor, daß die Einfädelstreifen schmäler sind als die Streifen, jedoch in der Zeilenteilung auf der Arbeitsplatte befestigt werden, sowie daß Einfädelstreifen aus Metall oder steifem Kunststoff verwendet werden, deren freie Enden in Spitzen auslaufen.
Die fortlaufende Herstellung von Plakaten auch unterschiedlicher Abmessung wird nach einer weiteren Ausgestaltung dadurch erleichtert, daß der Träger von einer Rolle abgewickelt und nach dem Einfädeln der Einfädelstreifen von dieser abgelängt wird. Sind die Zeichen, Symbole oder dgl. durch entsprechendes Aufziehen des Trägers auf die Einfädelstreifen gesetzt, dann kann der Träger von der Rolle getrennt werden, bevor die Streifen mit den Einfädelstreifen verbunden und durch Herausziehen der Einfädelstreifen in den Träger eingezogen werden.
Das Einziehen des Trägers wird nach einer Ausgestaltung dadurch gelöst, daß den auslaufseitigen Enden der Einfädelstreifen eine Zieheinrichtung nachgeordnet wird, die außerhalb der Einfädelstreifen mittels Zugmittel mit dem vorauseilenden Ende des Trägers verbunden werden, und daß der Träger mittels der Zieheinrichtung auf die Einfädelstreifen entsprechend der Vorgabe durch die Setzeinrichtung aufgezogen und eingefädelt wird.
Die Erfindung wird anhand von verschiedenen, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Träger mit in Zeilen und Spalten angeordneten Schlitzen, in die in Kontrastfarbe ausgelegte Streifen zur Darstellung von Zeichen, Symbolen oder dgl. eingezogen sind,
Fig. 2 einen Abschnitt des Trägers mit einem gesetzten Wort,
Fig. 3 einen Träger mit eingezogenen Streifen, wobei die Schlitze in den Zeilen fortlaufend in einer Zeilenrichtung versetzt sind, so daß sich geneigte Spalten bilden,
Fig. 4 einen Träger mit eingezogenen Streifen, wobei die Schlitze in den aufeinanderfolgenden Zeilen abwechselnd gegeneinander versetzt sind und die Zeilen ohne Zwischenräume aufeinander folgen,
Fig. 5 einen Träger mit eingezogenem Streifen, wobei die Schlitze zu den Zeilen geneigt sind, in den aufeinanderfolgenden Zeilen ohne Zwischenräume angeordnet sind und dennoch Spalten bilden, die senkrecht zu den Zeilen verlaufen,
Fig. 6 einen Träger mit einem eingezogenen Streifen, bei dem zur besseren Führung der Streifen die Schlitze als Doppelschlitze ausgebildet sind,
Fig. 7 und 8 eine Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von Plakaten aus einem Träger und Streifen nach den Fig. 1 bis 6,
Fig. 9a und 9b schematisch das Einfädeln eines Einfädelstreifens in einen Schlitz des Trägers,
Fig. 10a und 10b eine vereinfachte Form eines nicht wieder verwendbaren Trägers zur Darstellung eines vorgegebenen Zeichens, Symbols oder dgl.,
Fig. 11 einen schmalen, langen Träger, bei dem die Schlitze in der Zeilen- und die Streifen in die Spaltenrichtung verlaufen,
Fig. 12 schematisch wie schräge Linien eines nicht wieder verwendbaren Plakates aussehen können, wenn die Schlitze in den Zeilen unterschiedliche Stellungen zur Anpassung an das darzustellende Zeichen, Symbol oder dgl. aufweisen, und
Fig. 13 den Buchstaben "W" auf einem derartig mit Schlitzen versehenen Träger.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind in den Träger 1, der z.B. in weißer Farbe gehalten ist, die Schlitze 2 in Zeilen und Spalten eingebracht. Da die Schlitze 2 von Zeile zu Zeile nicht ineinander übergehen dürfen, sind diese in vorgegebenen Zwischenräumen angeordnet. In die Schlitze 2 werden Streifen 3, die z.B. in schwarzer Farbe gehalten sind, eingezogen. Die Streifen 3 können je nach Einfädelung vor oder hinter dem Träger 1 zu liegen kommen. Zwischen benachbarten Schlitzen 2 einer Zeile lassen sich so schwarze Pixel bilden, aus denen die Zeichen, Symbole oder dgl. zusammengesetzt und auf dem Träger 1 in Kontrastfarbe abgebildet sind. Durch entgegengesetzte Einfädelung lassen sich die Zeichen, Symbole oder dgl. anstelle dieser positiven Darstellung auch in negativer Form, d.h. in weißen Pixeln des Trägers gegenüber den schwarzen Streifen, zusammensetzen und abbilden. Zwischen benachbarten Pixeln einer Spalte bleiben schmale Stege, die die matrixförmige Zusammensetzung der Zeichen, Symbole oder dgl. erkennen lassen. In einer Zeile benachbarte Pixel gehen dagegen vollständig ineinander über.
Die Fig. 2 zeigt einen größeren Ausschnitt aus einem Plakat nach Fig. 1, auf dem das Wort "Sport" abgebildet ist. Sind die Zeilenzwischenräume sehr klein, dann können die Zwischenräume zwischen den Pixeln in Spaltenrichtung aus größerer Entfernung nicht mehr wahrgenommen werden. Das Zeichen, Symbol oder dgl. erscheint dann zusammenhängend. Die Schlitze 2 sind nur im linken Teil des Abschnittes eingezeichnet. Das Schriftbild läßt keine Rundungen zu, da stets quadratische Pixel zur Zusammensetzung verwendet werden. Daher rührt der stufige Umriß der Buchstaben des Wortes "Sport". Je mehr Pixel für die Darstellung eines Buchstabens verwendet werden, d.h. je mehr Zeilen und Spalten vorgegeben sind und je kleiner die Pixel sind, desto natürlicher ist die Wiedergabe des Zeichens, Symbols oder dgl.
Um die Zeilen ohne Zwischenräume aneinanderreihen zu können, kann man die Schlitze 2 in aufeinanderfolgenden Zeilen des Trägers 1 fortlaufend in derselben Zeilenrichtung versetzen, wie Fig. 3 zeigt. Die Schlitze 2 lassen dann ein Aneinanderreihen der zeilenweise eingefädelten Streifen 3 mit ihren Pixeln 4 ohne Abstand zu. Die zusammengesetzten Zeichen, Symbole oder dgl. haben dann in Spaltenrichtung keine Zwischenräume mehr zwischen benachbärten Pixeln. Der Umriß des Zeichens, Symbols oder dgl. hat dann aber keine vertikalen Kanten mehr, die über mehr als eine Zeile reichen. Die vertikalen Seiten der Zeichen, Symbole oder dgl. sind dann abgestuft und zusätzlich zu den Zeilen geneigt, was im allgemeinen ein angenehmeres Design bietet als eine ganz vertikale Ausrichtung.
Wird diese Neigung nicht gewünscht, dann kann man zur Vermeidung der Zwischenräume zwischen den fortlaufenden Zeilen, die Schlitze 2 abwechselnd gegeneinander versetzen, wie Fig. 4 zeigt. Die Schlitze 2 stehen in dem Träger 1 senkrecht zu den Zeilen und die Prixel 4 schließen in der Spaltenrichtung ohne Abstand aneinander. Die vertikalen Seiten der Zeichen, Symbole oder dgl. sind leicht abgestuft und zwar mäanderförmig, das Schriftbild bleibt aber vertikal ausgerichtet. In größerem Abstand ist die mäanderförmige Abstufung der vertikalen Kanten der Zeichen, Symbole oder dgl. nicht mehr wahrnehmbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 stehen die Schlitze 2 geneigt zu den Zeilen, bilden aber vertikale Spalten. Auch mit dieser Einbringung der Schlitze 2 in den Träger 1 lassen sich die Streifen 3 benachbarter Zeilen ohne Zwischenräume aneinanderreihen.
In Sonderfällen will man gerade eine hervorgehobene Matrixbildung an den Zeichen, Symbolen oder dgl. erkennen. Dazu wählt man bewußt eine horizontale und eine vertikale Trennung der Pixel 4 durch entsprechende Zwischenräume, wie Fig. 6 zeigt. Die Schlitze 2 sind als Doppelschlitze ausgebildet, die in den vertikal zu den Zeilen ausgerichteten Spalten im Abstand zueinander aufeinanderfolgen. Der Abstand zwischen den Zeilen bestimmt die horizontalen Zwischenräume. Die beiden einzelnen Schlitze eines Doppelschlitzes stehen in demselben Abstand zueinander, so daß durch Einfädeln des Streifens 3 zwischen benachbarten Spalten einer Zeile ein vertikaler Zwischenraum gebildet wird. Diese Ausgestaltung erfordert einen Träger 1 mit der doppelten Anzahl von Schlitzen. Die vertikalen Zwischenräume bieten aber zusätzlich die Möglichkeit, den Streifen 3 zwischen benachbarten Spalten, d.h. Pixeln 4, ein und derselben Zeile zusätzlich am Träger 1 zu führen. Die Darstellung des Zeichens, Symbols oder dgl., kann dann ohne weiteres sehr lange Bereiche in horizontaler Richtung aufweisen, die durch die Pixel 4 des Streifens 3 gekennzeichnet sind, ohne daß der Streifen 3 am Träger 1 ohne Führung ausbaucht und absteht.
Soll ein derartiges Plakat maschinell hergestellt werden, dann stellt das Einziehen der Streifen 3 in die Schlitze 2 des Trägers 1 das Hauptproblem dar. Wie beim Weben wechselt der Streifen abwechselnd von der Vorderseite des Trägers 1 auf die Rückseite und von dieser wieder auf die Vorderseite. Bei den Textilien erfolgt dieser Wechsel gleichförmig, bei dem Plakat jedoch in Abhängigkeit von dem darzustellenden Zeichen, Symbol oder dgl. Während man beim Weben z.B. die horizontalen "Schußfäden" mittels einer Spindel mit hoher Geschwindigkeit durch die senkrechten "Kettfäden" durchschießt, ist dieses Verfahren zum Herstellen des Plakates nicht geeignet, da die Streifen viel steifer sind als Fäden und nicht in einer Spindel untergebracht werden können.
Fig. 7 zeigt die wesentlichsten Teile einer Einrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Herstellen des Plakates zunächst ohne Plakatmaterial. Mit 6 ist eine Arbeitsplatte bezeichnet, auf der Einfädelungsstreifen 5 aus relativ steifem Material befestigt sind und zwar an dem auslaufseitigen Ende der Einrichtung, wie die Schrauben andeuten. Diese Einfädelungsstreifen 5 sind schmäler als die Streifen 3, aber in der Zeilenteilung des Plakates angeordnet. Das Plakatmaterial mit den eingebrachten Schlitzen 2 ist auf der Rolle 7 aufgewickelt. Die der Rolle 7 zugekehrten Enden der Einfädelungsstreifen 5 enden frei. Unmittelbar davor gesetzt ist die Setzeinrichtung 9, mit der der Trägerteil 1, der von der Rolle 7 abgezogen wird, zur Arbeitsplatte 6 hin oder von dieser weg ausgelenkt werden kann, damit der Einfädelungsstreifen 5 bei der Weiterbewegung des Trägers 1 vor oder hinter dem ausgelenkten Bereich des Trägers 1 eingefädelt werden kann. Zum Transport des Trägers 1 dient die ausgangsseitig vorgesehene Zieheinrichtung 8.
Die Einfädelungsstreifen 5 sind z.B. aus Stahlband und können je nach Plakatgröße durchaus mehrere Meter lang sein. Sind sie z.B. 6 mm breit und 0,3 mm dick, dann könnten sie beim Aufschieben des Trägers 1 von rechts schon bei geringen Schubkräften nach oben ausweichen, was das Einfädeln in die Schlitze des Trägers unmöglich machen würde. Aus diesem Grunde liegen die Einfädelungsstreifen 5 zwischen zwei in kleinem Abstand zueinander stehenden Platten, nämlich der Arbeitsplatte 6 und einer Abdeckplatte 10, wie Fig. 8 zeigt. Die Abdeckplatte 10 ist vorzugsweise als Glasplatte ausgebildet und damit durchsichtig, so daß das Einfädeln der Einfädelungsstreifen 5 in die Schlitze des Trägers beobachtet werden kann. Die Glasplatte steht dabei nur in einem Abstand von 1 bis 2 mm von der Arbeitsplatte 6. Die zwischen der Arbeitsplatte 6 und der Abdeckplatte 10 angeordneten Einfädelungsstreifen 5 können dann sehr große Schubkräfte aufnehmen, ohne das Einfädeln zu erschweren, da sie nach keiner Seite ausweichen können.
Die Einfädelungsstreifen 5 können auch mittels Elektromagneten oder Klemmeinrichtungen mit dem Arbeitstisch 6 verbunden werden, die das Lösen der Einfädelungsstreifen 5 von der Arbeitsplatte 6 erleichtern.
Wie die Fig. 8 weiter zeigt, ist das vorlaufende Ende des von der Rolle 7 abgewickelten Trägers außerhalb der Einfädelungsstreifen 5 mittels als Seile ausgebildeten Ziehmittel 11 mit der Zieheinrichtung 8 verbunden, die die Seile bei einer Drehbewegung auf die Spulen aufwickelt. Unter der Glasplatte sieht man den auf die Einfädelungsstreifen 5 aufgezogenen Träger mit den gebildeten Zeichen, Symbolen oder dgl. - hier die Zahl "7", die jedoch infolge der zu schmalen Einführungsstreifen 5 nur sehr grob dargestellt und schwer erkennbar ist.
Ist der Träger mit den gesetzten Zeichen, Symbolen oder dgl. vollständig gesetzt, z.B. bis zu den Befestigungsstellen der Einfädelungsstreifen 5 vorgezogen, dann wird der Träger von der Rolle 7 getrennt. Die Einfädelungsstreifen 5 werden mit Streifen 3 in Kontrastfarbe verbunden.
Die Einfädelungsstreifen 5 werden ausgangsseitig von der Arbeitsplatte 6 gelöst und eingangsseitig mit der Arbeitsplatte 6 verbunden. Auf die ausgangsseitig mit den Einfädelungsstreifen 5 verbundenen Streifen 3 werden in derselben Richtung der Träger 1 aufgezogen und dargestellt.
Anhand der Fig. 9a und 9b wird die Arbeitsweise der Setzeinrichtung 9 erläutert. Mit 1 ist wieder der Träger gekennzeichnet, während mit 1 a der zwischen zwei Schlitzen 2 einer Zeile liegende Bereich desselben bezeichnet ist. Jeder Zeile des Trägers 1 sind die beiden Setzstifte 13 a und 13 b zugeordnet, die z.B. von nicht dargestellten Elektromagneten verstellt werden können. Diese Elektromagneten werden über Verstärker von einer Datenverarbeitungsanlage gesteuert und zwar in der gespeicherten Pixelkonfiguration für die Darstellung des gewünschten Zeichens, Symbols oder dgl. Diese Art der punktweisen Ansteuerung ist ähnlich wie die Ansteuerung der Nadeln eines Nadeldruckers. Wie beim Nadeldrucker können sowohl in "Schriftmode" mit Hilfe von "Charaktergeneratoren" Buchstaben, Zahlen als auch in "Graphicmode" Firmenembleme oder dgl. gebildet werden.
Der von oben kommende Setzstift 13 a lenkt den Bereich 1 a nach unten, so daß der Einfädelungsstreifen 5 über dem Bereich 1 a eingefädelt wird. Der Setzstift 13 b drückt dagegen den Bereich 1 a nach oben, so daß der Einfädelungsstreifen 5 wieder unter den Träger 1 zu liegen kommt. Ist die Vorderseite des Trägers 1 nach oben gerichtet, dann werden Pixel 4 auf der Vorderseite sichtbar, wenn der Einfädelungsstreifen 5 durch Betätigung des Setzstiftes 13 a den Bereich 1 a in Richtung zur Arbeitsplatte 6 auslenkt. Die Gehäusekörper 14 a und 14 b führen die Einfädelungsstreifen 5, so daß bei gesetztem Setzstift 13 a der Einfädelungsstreifen 5 in den folgenden Schlitz 2 des Trägers 1 eingefädelt wird. Kurz bevor die Hinterkante des ausgelenkten Bereiches 1 a den Setzstift 13 a erreicht, wird dieser zurückgezogen. Soll auch beim nachfolgenden Bereich des Trägers 1 ein Pixel des Einfädelungsstreifens 5 gesetzt werden, dann muß der Setzstift 13 a erneut nach unten, d.h. in Richtung zur Arbeitsplatte 6 bewegt werden. Soll der Einfädelungsstreifen 5 dagegen wieder unter den Träger 1 kommen, dann muß der Setzstift 13 b nach oben, d.h. von der Arbeitsplatte 6 weg, bewegt werden. In Fig. 9b ist der Führungsbereich des Einfädelungsstreifens 5 gezeigt. Das freie Ende des Einfädelungsstreifens 5 läuft in eine Spitze aus, die das Einfädeln in die Schlitze 2 erleichtert, zumal die Einfädelungsstreifen 5 nur etwa die halbe Breite aufweisen, wie die auf die Abmessung der Schlitze 2 abgestimmten Streifen 3.
Die Datenverarbeitungseinrichtung kann z.B. von einem Scanner oder von einer Fernsehkamera angesteuert werden, deren Signale sowohl im Hinblick auf die Gradiation, d.h. schwarz oder weiß ohne Granwerte, als auch in x-y-Richtung der Bildfläche so digitalisiert sind, daß dadurch Rasterpixel gebildet werden. Diese Technik ist an sich bekannt und braucht nicht näher erläutert zu werden. Natürlich ist es auch möglich, diese Daten von einem Auftraggeber kommend mit Teletext oder Telefax fern zu übertragen. Damit ist das Ziel einer automatischen, sehr schnellen Herstellung eines Plakates mit beliebigem Design weitgehendst erreicht.
In Fig. 10a ist ein Träger 1 gezeigt, der nicht für eine Wiederverwendbarkeit vorgesehen ist. Hier sind die Daten schon bei der Schneideinrichtung zum Einbringen der Schlitze 2 berücksichtigt worden. Die Schlitze 2 sind nur noch an den Stellen in den Träger 1 eingebracht, an denen die Streifen 3 von der Vorderseite zur Rückseite oder von der Rückseite zur Vorderseite übergehen. Fig. 10b zeigt die eingefädelten Streifen 3 zur Darstellung des Buchstabens "A". Die Vorrichtung zum Einfädeln braucht jetzt nicht mehr mit den Daten zur Zeichen- bzw. Symbolbildung angesteuert zu werden. Die Arbeitsinformationen zum Einfädeln bezieht die Vorrichtung aus dem Träger 1 mit den Schlitzen 2 selbst. Beim ersten Schlitz 2 einer Zeile muß der Streifen 3 vor den Träger 1 eingefädelt werden. Mit jedem fortlaufend erreichten Schlitz 2 wechselt der Streifen 3 seine Stellung zum Träger 1.
Dieses Verfahren ist sinnvoll dort anzuwenden, wenn kleine Plakate als Wegwerfartikel hergestellt werden, da nur wenige Schlitze in den Träger einzubringen sind. Es ist auch dort empfehlenswert, wo von einer Zentralstelle aus mit Schlitzen versehene Träger versandt werden und am Einsatzort mit einer einfachen Vorrichtung ohne Datenverarbeitungseinrichtung oder gar von Hand die Streifen eingezogen werden.
Bei einer derartigen Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Herstellen des Plakates muß man mit einem Fühlstift die Schlitze erfühlen und dann über eine Flip-Flop- Schaltung die Setzstifte 13 a und 13 b über ihre Elektromagneten setzen. Die Setzstifte 13 a und 13 b können selbst als Fühlstifte arbeiten. Dabei ist dann stets ein Setzstift als Fühlstift gedrückt. Kommt ein Schlitz, dann wird er in Bewegungsrichtung des Trägers zur Seite gedrückt und folgt dieser Bewegungsrichtung etwa um den Stiftdurchmesser, um einen Kontakt oder eine Lichtschranke betätigen zu können. Dadurch wird das Nähern des Schlitzes registriert und an die Elektronik weitergeleitet. Der Fühlstift wird zurückgezogen und der andere Setzstift gesetzt. Dieser Setzstift dient nicht nur zum Setzen des Pixels, sondern ist bis zum folgenden Schlitz der Fühlstift. Die Elektronik zum Steuern der Setzstifte 13 a und 13 b ist daher sehr einfach.
Auch bei den Vorrichtungen zum Einfädeln von Streifen in Träger mit fortlaufend in Zeilen und Spalten eingebrachten Schlitzen, die mit Datenverarbeitungseinrichtungen arbeiten, müssen die Schlitze abgetastet werden, damit die Setzstifte 13 a und 13 b zum richtigen Zeitpunkt gesetzt und zurückgezogen werden. Dies kann vor der Setzeinrichtung 9 erfolgen und zwar ohne Berücksichtigung der räumlichen und zeitlichen Verschiebung zum Ort der Setzstifte, da die Schlitze 2 in absolut gleichmäßigen Abständen eingebracht sind. Eine Phasenverschiebung um eine ganze Pixelzahl bleibt daher ohne Auswirkung.
In Sonderfällen kann der Träger an einem seiner Ränder auch mit einer Lochreihe versehen werden, die von einer Lichtschranke abgetastet wird. Die Lichtschranke gibt dann der Datenverarbeitungseinrichtung zum richtigen Augenblick die Befehle zum Setzen bzw. Zurückziehen der Setzstifte. Diese Lochreihe kann beim Einsatz des Plakates abgedeckt oder entfernt werden.
In Weiterbildung der Erfindung ist es auch möglich, in Zeilenrichtung die Schlitze 2 völlig ungerastert einzubringen. Dadurch ist es z.B. möglich, schräge Linien der Zeichen, Symbole oder dgl. steiler als 45° einzubringen, wie Fig. 12 zeigt. Dabei braucht kein Mehraufwand z.B. in der Anzahl der Streifen und der Schlitze in Kauf genommen zu werden.
In den Zeilen können bei einem nicht wieder verwendbaren Plakat daher die Stellungen der Schlitze an die Form der Zeichen, Symbole oder dgl. angepaßt werden, so daß die Darstellung viel natürlicher und exakter nachgebildet aussieht, wie anhand des Buchstabens "W" in Fig. 13 gezeigt ist. Das gleichmäßige Raster der Schlitze ist dabei aufgegeben und die Stellungen der Schlitze in den Zeilen berücksichtigt die Form der darzustellenden Zeichen, Symbole oder dgl.

Claims (18)

1. Plakat aus einem platten- bzw. folienförmigen Träger mit darauf in Kontrastfarbe aufgebrachten Zeichen, Symbolen oder dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß in den Träger (1) in mit oder ohne Zwischenräume untereinander angeordnete Zeilen über die Zeilenbreite reichende Schlitze (2) eingebracht sind,
daß die Zeilenbreite auf die Breite von in der Kontrastfarbe ausgelegten Streifen (3) abgestimmt ist, und
daß die Streifen (3) in den Zeilen durch aufeinanderfolgende Schlitze (2) so eingezogen sind, daß ausgewählte Bereiche der Zeilen zur Darstellung von Zeichen, Symbolen oder dgl. wahlweise vor oder hinter dem Träger (1) angeordnet sind.
2. Plakat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) aus einer witterungsbeständigen, reißfesten Kunststoff-Folie oder einem kunststoffbeschichteten Glasfasergewebe besteht.
3. Plakat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) der Zeilen in kleinem Zwischenraum untereinander angeordnet sind und senkrecht zu den Zeilen stehen und daß der Abstand der Schlitze (2) in den Zeilen der Länge der Schlitze (2) in Spaltenrichtung entspricht (Fig. 1).
4. Plakat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) der Zeilen ohne Zwischenraum untereinander angeordnet sind, senkrecht zu den Zeilen stehen und in den aufeinanderfolgenden Zeilen abwechselnd gegeneinander versetzt sind, und daß der Abstand der Schlitze (2) in den Zeilen der Länge der Schlitze (2) in Spaltenrichtung entspricht (Fig. 2 und Fig. 4) .
5. Plakat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) untereinander angeordneter Zeilen ohne Zwischenräume angeordnet sind, senkrecht zu den Zeilen stehen und in den aufeinanderfolgenden Zeilen jeweils um denselben Betrag fortlaufend in derselben Richtung gegeneinander versetzt sind und daß der Abstand der Schlitze (2) in den Zeilen der Länge der Schlitze (2) in Spaltenrichtung entspricht (Fig. 3).
6. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) in den Spalten in gleicher Weise geneigt sind, aber senkrecht zu den Zeilen stehende Spalten bilden (Fig. 5).
7. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) als Doppelschlitze ausgebildet sind, bei denen die einzelnen Schlitze parallel und in kleinem Abstand zueinander verlaufen und daß die einander zugekehrten Schlitze benachbarter Doppelschlitze einen Abstand zueinander aufweisen, der der Länge der einzelnen Schlitze in Spaltenrichtung entspricht (Fig. 6).
8. Plakat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (2) in den Zeilen in beliebigen, auf die darzustellenden Zeichen, Symbole oder dgl. abgestimmten Abständen angeordnet sind.
9. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die vor dem Träger (1) liegenden Bereiche (4) der Streifen (3) die Zeichen, Symbole oder dgl. bilden, die zu dem restlichen, als Grundfläche dienenden Bereich des Trägers (1) im Kontrast stehen.
10. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vor den Streifen (3) liegenden Bereiche des Trägers (1) die Zeichen, Symbole oder dgl. bilden, die zu restlichen, als Grundfläche dienenden Bereichen der Streifen (3) im Kontrast stehen.
11. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zeilen nur an den Stellen Schlitze (2) eingebracht sind, an denen die Streifen (3) von der Rückseite auf die Vorderseite und von der Vorderseite auf die Rückseite des Trägers (1) zu führen sind (Fig. 10a und 10b).
12. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei langen schmalen Trägern (1) die Schlitze (2) in Zeilenrichtung ausgerichtet sind und die Streifen (3) in Spaltenrichtung eingefädelt sind (Fig. 11).
13. Plakat nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) und die Streifen (3) aus Kunststoff bestehen, und daß nach dem Einfädeln der Streifen (3) in die Schlitze (2) der Träger (1) und die Streifen (3) zumindest stellenweise miteinander verbunden, vorzugsweise verschweißt sind.
14. Verfahren zum Herstellen eines Plakates nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit Schlitzen (2) versehene Träger (1) über eine Arbeitsplatte (6) gezogen und auf pro Zeile angeordnete Einfädelstreifen (5) entsprechend der darzustellenden Zeichen, Symbole oder dgl. eingefädelt wird, daß die Einfädelstreifen (5) auslaufseitig mit der Arbeitsplatte (6) verbunden bzw. verbindbar sind und eine Länge aufweisen, die mindestens des in Zeilenrichtung verlaufenen, einzufädelnden Bereiches des Plakates entspricht,
daß einlaufseitig vor den Enden der Einfädelstreifen (5) eine Setzeinrichtung (9) angeordnet ist, mittels derer die zwischen benachbarten Schlitzen (2) liegenden Bereiche des Trägers (1) spaltenweise entsprechend den gewünschten Zeichen, Symbolen oder dgl. in Richtung zur Arbeitsplatte (6) oder von der Arbeitsplatte (6) weg ausgelenkt werden,
daß nach dem Einfädeln der Einfädelstreifen (5) in den Träger (1) diese mit den in Kontrastfarbe zum Träger (1) stehenden Streifen (3) verbunden werden bzw. verbunden sind,
daß zumindest beim Einfädeln der Einfädelstreifen (5) in den Träger (1) dieselben mittels einer in kleinem Abstand dazu angeordneten, vorzugsweise durchsichtigen Abdeckplatte (10) abgedeckt werden,
daß mit dem Herausziehen der Einfädelstreifen (5) aus dem Träger (1) die Streifen (3) in den Träger (1) eingezogen werden und
daß nach dem Einziehen der Streifen (3) in den Träger (1) die Einfädelstreifen (5) von den Streifen (3) gelöst werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfädelstreifen (5) schmäler sind als die Streifen (3), jedoch in der Zeilenteilung auf der Arbeitsplatte (6) befestigt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Einfädelstreifen (5) aus Metall oder steifem Kunststoff verwendet werden, deren freie Enden in Spitzen auslaufen.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) von einer Rolle (7) abgewickelt und nach dem Einfädeln der Einfädelstreifen (5) von dieser abgelängt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß den auslaufseitigen Enden der Einfädelstreifen (5) eine Zieheinrichtung (8) nachgeordnet wird, die außerhalb der Einfädelstreifen (5) mittels Zugmittel (11) mit dem vorauseilenden Ende des Trägers (1) verbunden werden, und
daß der Träger (1) mittels der Zieheinrichtung (8) auf die Einfädelstreifen (5) entsprechend der Vorgabe durch die Setzeinrichtung (9) aufgezogen und eingefädelt wird.
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