DE3739676A1 - Durchlauferhitzer mit elektronischer temperaturregelung - Google Patents
Durchlauferhitzer mit elektronischer temperaturregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Durchlauferhitzer mit
elektronischer Temperaturregelung, bei welchem die
Heizleistung des Durchlauferhitzers zur Erzielung einer
gewünschten Auslauftemperatur nach Maßgabe eines von einem
Sollwertgeber bestimmten Stellsignals veränderbar
ist.
Durch die DE-PS 28 37 934 ist ein elektrischer
Durchlauferhitzer bekannt, bei welchem die Heizleistung in
Abhängigkeit von der Auslauftemperatur so geregelt wird,
daß ein an einem Sollwertgeber eingestellter Sollwert der
Auslauftemperatur aufrechterhalten wird. Dieser bekannte
Durchlauferhitzer enthält einen PID-Regler, auf welchen
die Ist-Temperatur von einem im Auslauf angeordneten
Fühler und ein an einem Sollwertgeber eingestellter
Sollwert aufgeschaltet sind. Der PID-Regler liefert ein
Stellsignal, das den Wärmebedarf signalisiert und auf ein
Stellglied aufgeschaltet ist. Das Stellglied verändert
über Triacs die Heizleistung des Durchlauferhitzers. Bei
dem Durchlauferhitzer nach der DE-PS 28 37 934 ist das
Stellglied so ausgebildet, daß die durch die Regelung
hervorgerufene Rückwirkung auf das Netz ("Flickereffekt")
in zulässigen Grenzen bleibt.
Eine ähnliche Anordnung zeigt die DE-OS 34 37 242.
Bei den bekannten Durchlauferhitzern sitzt der
Sollwertgeber unmittelbar am Gerät. Das Gerät ist jedoch
in der Regel entfernt von der Zapfstelle, also einer Spüle
oder der Dusche angeordnet. Es ist daher häufig
umständlich, die eingestellte Auslauftemperatur den
jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zu verändern.
Es sind Mischbatterien mit Temperaturfühler bekannt, bei
denen Warmwasser einer hohen Temperatur, das in der Regel
von einem Speicher kommt, mit Kaltwasser so gemischt wird,
daß sich eine gewünschte Auslauftemperatur ergibt. Die
Regelung der Auslauftemperatur über eine Mischbatterie ist
ungenau und störanfällig. Sie setzt außerdem voraus, daß
zunächst stets Wasser auf eine Temperatur erhitzt wird,
die über der maximal verlangten Auslauftemperatur liegt,
also beispielsweise für eine Spüle ausreicht auch wenn nur
geduscht werden soll. Das bringt Wärmeverluste mit sich,
insbesondere wenn mit einem Speicher gearbeitet wird. Bei
Verwendung eines Durchlauferhitzers wird durch die hohe
Temperatur die Verkalkung des Gerätes beschleunigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
elektrischen Durchlauferhitzer eine genaue und
zuverlässige Einstellung der Auslauftemperatur am Ort der
Zapfstelle zu ermöglichen, wobei Wärmeverluste und
Verkalkungsgefahr gering gehalten werden sollen.
Die Erfindung geht aus von einem Durchlauferhitzer der
eingangs definierten Art mit elektronischer Temperatur
regelung. Erfindungsgemäß wird bei einem solchen
Durchlauferhitzer die vorstehend angegebene Aufgabe
dadurch gelöst, daß der Sollwertgeber in einem für
Niedervoltbetrieb eingerichteten, und wasserdicht
gekapselten, von dem Durchlauferhitzer getrennten
Bediengerät angeordnet ist.
Die Erfindung geht somit zur Lösung der Aufgabe von einem
Durchlauferhitzer aus, dessen Heizleistung auf einen Wert
regelbar ist, der zur Erreichung der gewünschten
Auslauftemperatur tatsächlich erforderlich ist. Es wird
also kein Wasser über die verlangte Auslauftemperatur
erhitzt, wodurch Wärmeverluste und Verkalkung reduziert
werden. Die elektronische Regelung der Auslauftemperatur
läßt sich auch genauer und störungsfreier bewerkstelligen
als mittels einer Mischbatterie, auch wenn diese von einem
Temperaturfühler gesteuert ist. Die Bedienbarkeit am Ort
der Zapfstelle, also auch in einer Dusche, wird durch ein
vom Gerät getrenntes Bediengerät ermöglicht. Das
Bediengerät arbeitet im Niedervoltbetrieb und ist
wasserdicht gekapselt, so daß eine Gefährdung des
Benutzers durch elektrischen Strom ausgeschlossen ist.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend
unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher
erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer erste Ausführung
eines Durchlauferhitzers mit elektronischer
Temperaturregelung und getrenntem Bediengerät.
Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführung des
Bediengerätes so, daß durch Betätigung eines
Schalters wahlweise eine vorgegebene hohe
Auslauftemperatur einstellbar ist.
Fig. 3 zeigt eine weitere Abwandlung des Durchlauf
erhitzers, bei welchem der Durchlauferhitzer von
dem Bediengerät drahtlos steuerbar ist.
Mit 10 ist generell das Gerät eines elektrischen
Durchlauferhitzers mit elektronischer Temperaturregelung
bezeichnet. Das Gerät enthält einen Regler 12, auf dessen
Eingang 14, hier als Summierpunkt dargestellt, ein
Temperatur-Istwert und ein Sollwert aufgeschaltet ist. Der
Regler 12 liefert ein Ausgangssignal auf ein Stellglied 16
nach Maßgabe der zur Aufrechterhaltung des Sollwertes
erforderlichen Heizleistung. Das Stellglied 16 steuert den
Stromfluß durch Heizwendeln, die in dem Blockschaltbild
generell mit 18 bezeichnet sind und an drei Drehstrom
phasen L 1, L 2 und L 3 anliegen. Die Anordnung kann nach Art
der DE-PS 28 37 934 oder der DE-OS 34 37 242 ausgebildet
sein. Ähnlich wie bei der DE-OS 34 37 242 ist der
Steuerkreis des Stellgliedes von dem Leistungskreis, in
welchem die Heizwendeln liegen, durch einen Optokoppler
galvanisch getrennt.
Das Gerät 10 enthält einen geräteinternen Sollwertgeber 20
in Form eines Potentiometers. Der Sollwertgeber 20 ist
jedoch nicht unmittelbar mit dem Eingang 14 des Reglers 12
verbunden, sondern liegt an einer Klemme 22. Die Klemme 22
bildet eine Klemme aus einem Satz von Klemmen 24, 26, 22 und
28, an welche ein vieradriges Kabel zu einem von dem
eigentlichen Gerät 10 des Durchlauferhitzers getrennten
Bediengerät 32 anschließbar ist. Der Sollwertgeber 20 und
das Bediengerät 32 liegen über Leitungen 34 und 34 an
einer Niedervolt-Stromversorgung 37, welche über einen
Transformator 38 eine Potentialtrennung zwischen Netz und
Sollwertgeber 20 bzw. Bediengerät 32 sicherstellt. Die
Leitung 34 liegt an der Klemme 24. Die Leitung 36 liegt an
der Klemme 28. Die Leitung 36 ist, wie dargestellt,
geerdet.
Das vieradrige Kabel 30 enthält eine Leitung 42, die mit
der Klemme 28 verbunden ist und an der Ausgangsspannung
der Stromversorgung von 12 Volt anliegt, eine Leitung 44,
die mit der Klemme 26 verbunden ist, eine Leitung 46, die
mit der Klemme 22 verbunden ist, und eine Leitung 48, die
mit der Klemme 28 und damit über Leitung 36 mit Erde
verbunden ist. Die Klemme 26 ist über eine geräteseitige
Leitung 50 mit dem Eingang 14 des Reglers verbunden.
Das Bediengerät 32 enhält einen dreipoligen Schalter 52.
Der Schalter 52 ist von einer Drucktaste 54 betätigbar.
Der Schalter 52 weist einen als Öffner ausgebildeten
ersten Kontakt 56 auf, der bei Betätigung der Drucktaste
54 öffnet und im Ruhezustand geschlossen ist. Weiterhin
weist der Schalter einen als Schließer ausgebildeten
zweiten Kontakt 58 auf, der im Ruhezustand geöffnet ist
und bei Betätigung der Drucktaste 54 schließt. Schließlich
weist der Schalter 52 noch einen als Schließer
ausgebildeten dritten Kontakt 60 auf, der ebenfalls bei
Betätigung der Drucktaste 52 schließt. Der erste Kontakt
stellt eine Verbindung zwischen den Leitungen 44 und 46
her. Im Ruhezustand vor Betätigung der Drucktaste 54 ist
daher der interne Sollwertgeber 20 über Klemme 22, Leitung
46, Kontakt 56, Leitung 44, Klemme 26 und Leitung 50 auf
den Eingang 14 des Reglers 12 aufgeschaltet. Die
Auslauftemperatur wird dann nach Maßgabe des am Gerät 10
selbst am Sollwertgeber 20 eingestellten Sollwertes
geregelt.
Das Bediengerät 32 enthält einen zweiten Sollwertgeber 62,
ebenfalls in Form eines Potentiometers. Der Sollwertgeber
62 ist auf einer Seite über eine Leitung 64 mit der
Leitung 48 verbunden und daher über Leitung 48 und Leitung
36 geerdet. Auf der anderen Seite ist der zweite
Sollwertgeber 62 über eine Leitung 66 und den Kontakt 60
sowie eine Leitung 68 an die Leitung 42 und damit über
Klemme 24 und Leitung 34 an die Ausgangsspannung von 12
Volt der Niedervolt-Stromversorgung 37 anlegbar. Wenn die
Drucktaste 54 niedergedrückt wird, wird über den Kontakt
56 des Schalters 52 der geräteseitige oder interne
Sollwertgeber 20 von dem Eingang 14 des Reglers 12
abgeschaltet und dafür der Sollwertgeber 62 des
Bediengerätes 32 an die Niedervolt-Stromversorgung 37
angelegt. Über eine Leitung 70 und den bei Niederdrücken
der Drucktaste 54 ebenfalls geschlossenen Kontakt 58 sowie
eine Leitung 72 wird gleichzeitig der Ausgang 74 des
Sollwertgebers 62, also der Abgriff des Potentiometers,
mit der Leitung 44 des Kabels 30 und über Klemme 26 und
und Leitung 50 mit dem Eingang des Reglers 12 verbunden.
Der Regler 12 regelt jetzt die Auslauftemperatur nicht
mehr auf den durch den Sollwertgeber 20 vorgegebenen Wert,
sondern auf den Wert, der durch den Sollwertgeber 62 des
getrennten Bediengerätes vorgegeben ist.
Parallel zu dem Sollwertgeber 62 des Bediengerätes 32
liegt eine Anzeigevorrichtung in Form einer grünen
Leuchtdiode 76 in Reihe mit einem Vorwiderstand 78. Die
Leuchtdiode zeigt nach Niederdrücken der Drucktaste an,
daß das Gerät 10 nunmehr von dem Bediengerät 32 gesteuert
wird.
Die Drucktaste 54 ist so aufgebaut, daß sie nach dem
Niederdrücken in der niedergedrückten Stellung einrastet.
Durch einen zweiten Druck auf die Drucktaste wird die
Rastung wieder gelöst, so daß die Drucktaste und der
Schalter wieder in die dargestellte Ausgangsposition
zurückkehren. Diese Funktion ist an sich bekannt und daher
nicht im einzelnen beschrieben.
Bei Betätigen des Schalters 52 durch Niederdrücken der
Drucktaste 52 wird über den Kontakt 60 gleichzeitig mit
dem Sollwertgeber 62 auch ein Spannungsteiler bestehend
aus zwei Widerständen 78 und 80 an die Spannung der
Niedervolt-Stromversorgung 37 angelegt. Zwischen den
Widerständen 78 und 80 wird eine Referenzspannung
abgegriffen, die an einem Eingang eines Komparators 82
anliegt. Der Komparator wird parallel zu dem Spannungs
teiler 78, 80 über den Kontakt 60 mit Strom versorgt. An
dem anderen Eingang des Komparators 82 liegt über die
Leitung 70 und eine Leitung 84 die von dem Sollwertgeber
62 gelieferte, dem Sollwert der Auslauftemperatur
entsprechende Spannung. Wenn dieser Sollwert einen
durch die Bemessung der Widerstände 78, 80 vorgegebenen
Grenzwert von beispielsweise 55°C überschreitet, schaltet
der Komparator 82 um und löst ein Signal aus. In Fig. 1
wird das Signal von einer roten Leuchtdiode 86, die in
Reihe mit einem Vorwidestand 88 zwischen dem Ausgang des
Komparators 82 und der geerdeten Leitung 48 liegt.
Stattdessen kann auch ein akustisches Signal ausgelöst
werden, das den Benutzer auf die bei hohen Temperaturen
bestehende Verbrühungsgefahr hinweist.
Die beschriebene Anordnung mit Einstellbarkeit der
Auslauftemperatur an der Zapfstelle gibt dem Benutzer die
Möglichkeit, vor dem Baden oder Duschen kurzfristig sehr
heißes Wasser von z.B. mehr als 60° durch das System zu
leiten. Dadurch können krankheitserregende Bakterien
abgetötet werden, die sich bei niedrigeren Temperaturen im
System und im Duschkopf bilden können.
Bei dem elektrischen Durchlauferhitzer nach Fig. 2 ist das
eigentliche Gerät 10 genau so aufgebaut wie das Gerät von
Fig. 1. Auch das Bediengerät 32 ist ähnlich, und
übereinstimmende Teile sind in Fig. 2 mit den gleichen
Bezugszeichen versehen wie in Fig. 1.
Bei dem Durchlauferhitzer nach Fig. 2 ist zur Einschaltung
einer hohen Auslauftemperatur, z.B. zu Desinfektions
zwecken ein gesonderter Schalter 90 vorgesehen, der durch
eine Drucktaste 92 betätigbar ist. Der Schalter 90 hat
drei Kontakte: Ein erster Kontakt 94 ist als Schließer
ausgebildet und schließt, wenn die Drucktaste 92
niedergedrückt wird. Durch den Kontakt 94 wird die rote
Leuchtdiode 86 mit dem vorgeschalteten Widerstand 88 an
die Spannung der Niedervolt-Stromversorgung 37 angelegt.
Diese Spannung liegt wie bei der Auführung nach Fig. 1 über
den Kontakt 60 des Schalters 52 und die Leitung 66 an. Ein
zweiter Kontakt 96 des Schalters 90 ist als Öffner
ausgebildet und öffnet, wenn die Drucktaste 92
niedergedrückt wird. Dieser Kontakt liegt zwischen dem
Ausgang 74 des Sollwertgebers 62 und dem zweiten Kontakt
des Schalters 52. Wenn der Schalter 52 durch Niederdrücken
der Drucktaste 54 betätigt worden ist, ist die Steuerung
auf das Bediengerät 32 umgeschaltet. Der geräteseitige
Sollwertgeber 20 ist über Kontakt 56 abgetrennt. Durch den
Kontakt 96 des Schalters 90 ist aber nach Niederdrücken
der Drucktaste 92 auch der Sollwertgeber 62 des
Bediengerätes 32 abgeschaltet. Der dritte Kontakt 98 des
Schalters 90 ist wieder als Schließer ausgebildet, der
schließt, wenn die Drucktaste 92 niedergedrückt wird. Über
diesen dritten Kontakt 98 wird die Spannung der
Stromversorgung 37, die über den Kontakt 60 des Schalters
52 an den Sollwertgeber 62 angelegt wird, auf den Kontakt
58 aufgeschaltet und über Leitung 72, Leitung 44, Klemme
26 und Leitung 50 auf den Eingang 14 des Reglers gegeben.
Wenn also sowohl die Drucktaste 54 als auch die Drucktaste
92 gedrückt ist, dann wird die maximale Spannung von der
Stromversorgung 37 als Sollwert vorgegeben. Es wird eine
hohe Auslauftemperatur erzeugt. Gleichzeitig leuchtet die
rote Leuchtdiode 86 als Warnsignal auf.
Wenn der Schalter 52 durch die Drucktaste 54 betätigt ist
und der Schalter 90 sich in seinem dargestellten
Schaltzustand befindet, dann ist über die geschlossenen
Kontakte 96 und 58 der Ausgang des Sollwertgebers 62 auf
den Eingang 14 des Reglers 12 geschaltet. Es kann dann,
wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben ist, die
Auslauftemperatur von dem Bediengerät her gesteuert
werden. Da aber eine hohe Auslauftemperatur durch die
Drucktaste 92 eingeschaltet werden kann, ist es möglich,
den Einstellbereich des Sollwertgebers zu beschränken und
dafür eine feinfühligere Einstellung zu ermöglichen. Zu
diesem Zweck umfaßt der Sollwertgeber bei dem
Durchlauferhitzer nach Fig. 2 ein Potentiometer 100, dem
Festwiderstände 102 und 104 vor- bzw. nachgeschaltet sind.
Beispielsweise können die Widerstände 102 und 104 so
bemessen sein, daß dem vollen Einstellbereich des
Potentiometers ein Temperaturbereich von 35°C bis 45°C
entspricht.
Bei dem elektrischen Durchlauferhitzer nach Fig. 3 ist das
Gerät 10 wieder ähnlich aufgebaut wie bei Fig. 1 und 2.
Auch hier sind entsprechende Teile mit den gleichen
Bezugszeichen versehen wie in den anderen Figuren. Die
Leiste mit den Klemmen 24, 26, 22, 28 ist ersetzt durch einen
Empfänger und Decodierer 106 für Infrarot oder
Ultraschall. Das Bediengerät 108 enthält einen Sender für
die entsprechende Energie, der codierte Signale aussendet.
In Fig. 3 sind die beiden Alternativen durch entsprechende
Sendeglieder, nämlich eine Infrarot-Leuchtdiode (112) und
einen Ultraschallsender (114), und Empfänger, nämlich eine
Photodiode (116) oder einen Ultraschallempfänger (118),
angedeutet. Drahtloses Aussenden und Empfangen von
codierten infraroten oder Ultraschall-Signalen zur
Auslösung bestimmter Steuervorgänge ist eine bekannte
Technik, die beispielsweise bei Fernsteuerungen von
Fernsehgeräten oder zum Fernsteuern von Garagentoren
bekannt sind. Diese Signalübertragung ist daher hier nicht
im einzelnen beschrieben.
Über das Bediengerät 108 werden drahtlos bestimmte
diskrete Zustände des Gerätes 10 kommandiert, indem
zugeordnete Drucktasten z.B. in einer wasserdichten
Folientastatur betätigt werden. Jede der Tasten löst einen
in bestimmter Weise codierten Infrarot- oder Ultraschall
impuls aus, der von dem geräteseitigen Empfänger 116 oder
118 empfangen und von einer Decodierschaltung in
entsprechende Steuersignale umgesetzt wird. Das
Bediengerät ist in diesen Fall batteriebetrieben.
Es sind sechs Drucktasten 120, 122, 124, 126, 128 und 130
vorgesehen. Durch die Drucktaste 120 wird von dem
geräteseitigen Sollwertgeber 20 auf Steuerung durch das
Bediengerät umgeschaltet. Durch die Drucktaste 122 wird
diese Umschaltung wieder aufgehoben. Diese beiden Tasten
entsprechen in ihrer Funktion etwa dem Schalter 52 mit der
Drucktaste 54. Wenn das Bediengerät 108 durch die
Drucktaste 120 zur Steuerung des Gerätes 10 eingeschaltet
ist, leuchtet eine grüne Leuchtdiode 132 auf. Über die
Drucktasten 124 und 126 kann dann die eingestellte
Auslauftemperatur nach oben bzw. nach unten variiert
werden. Bei einem Druck auf die Drucktaste 124 steigt der
kommandierte Sollwert stetig so lange an, bis der
gewünschte Wert der Auslauftemperatur erreicht ist. Dann
wird die Drucktaste losgelassen, und der Sollwert bleibt
auf dem erreichten Wert stehen. Entsprechend kann über die
Drucktaste 126 der eingestellte Sollwert vermindert
werden. Die Drucktasten 124 und 126 entsprechen in ihrer
Funktion dem Sollwertgeber 62 des Bediengerätes 32. Durch
Drucktaste 128 kann eine hohe Auslauftemperatur von 60°
kommandiert werden. Durch Drucktaste 130 ist diese hohe
Auslauftemperatur wieder ausschaltbar. Die Drucktasten 128
und 130 entsprechen in ihrer Funktion der Drucktaste 92
des Bediengerätes 92. Wenn eine hohe Temperatur
eingeschaltet ist, leuchtet eine rote Leuchtdiode 134 auf.
Die jeweils kommandierte Auslauftemperatur kann durch eine
Leuchtdiodenanzeige 136 angezeigt werden.
Claims (8)
1. Durchlauferhitzer mit elektronischer Temperatur
regelung, bei welchem die Heizleistung des
Durchlauferhitzers zur Erzielung einer gewünschten
Auslauftemperatur nach Maßgabe eines von einem
Sollwertgeber (62) bestimmten Stellsignals
veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sollwertgeber (62) in einem für Niedervoltbetrieb
eingerichteten und wasserdicht gekapselten, von dem
Durchlauferhitzer getrennten Bediengerät angeordnet
ist.
2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bediengerät (32) vom Netz
galvanisch getrennt ist.
3. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß
(a) der Durchlauferhitzer einen im Gerät (10) eingebauten Sollwertgeber (20) aufweist und
(b) eine Vorrangschaltung (52) vorgesehen ist, welche bei Einschalten des Bediengerätes (32) den im Gerät (10) eingebauten Sollwertgeber (20) abschaltet.
(a) der Durchlauferhitzer einen im Gerät (10) eingebauten Sollwertgeber (20) aufweist und
(b) eine Vorrangschaltung (52) vorgesehen ist, welche bei Einschalten des Bediengerätes (32) den im Gerät (10) eingebauten Sollwertgeber (20) abschaltet.
4. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Bediengerät (32) mit
dem eigentlichen Gerät (10) des Durchlauferhitzers
über drahtlose Übertragungsmittel (112, 114; 116, 118)
gekoppelt ist.
5. Durchlauferhitzer nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß durch das Bediengerät (108)
Steuersignale zum Ein- und Auschalten diskreter
Schaltzustände des Durchlauferhitzers erzeugbar sind.
6. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch einen Signalgeber (88, 134) zur
Erzeugung eines Warnsignals bei Überschreiten einer
vorgegebenen Auslauftemperatur.
7. Durchlauferhitzer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch eine Leuchtdiodenanzeige (136)
an dem Bediengerät (108), die von dem Sollwertgeber
steuerbar ist.
8. Durchlauferhitzer nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bediengerät (92, 128) einen
Schalter (90, 128) aufweist, durch welchen eine
Auslauftemperatur von wenigstens 55°, vorzugsweise
von über 60°, vorgebbar ist.
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| DE19873739676 Withdrawn DE3739676A1 (de) | 1987-11-24 | 1987-11-24 | Durchlauferhitzer mit elektronischer temperaturregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3739676A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1987
- 1987-11-24 DE DE19873739676 patent/DE3739676A1/de not_active Withdrawn
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