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DE3739221A1 - Strebausbau - Google Patents

Strebausbau

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Publication number
DE3739221A1
DE3739221A1 DE19873739221 DE3739221A DE3739221A1 DE 3739221 A1 DE3739221 A1 DE 3739221A1 DE 19873739221 DE19873739221 DE 19873739221 DE 3739221 A DE3739221 A DE 3739221A DE 3739221 A1 DE3739221 A1 DE 3739221A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
skid unit
longwall construction
lifting
lifting mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873739221
Other languages
English (en)
Inventor
Stephen Arthur Brown
Geraint Jones
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dowty Mining Equipment Ltd
Original Assignee
Dowty Mining Equipment Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dowty Mining Equipment Ltd filed Critical Dowty Mining Equipment Ltd
Publication of DE3739221A1 publication Critical patent/DE3739221A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/04Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Revetment (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Strebausbaugestelle.
Wie allgemein bekannt ist, weist eine normale Strebausbau­ anlage einen Strebförderer auf, der sich über die Länge des Abbaustoßes erstreckt, eine Reihe von Strebausbauge­ stellen, die längs der Versatzseite in Abständen voneinan­ der angeordnet sind sowie Rückzylinder, die sich zwischen den Strebausbaugestellen und dem benachbarten Abschnitten der Fördereinrichtung erstrecken. Eine Strebausbauanlage läuft längs der Fördereinrichtung, um Grubengut vom Stoß abzubauen, das dann durch die Fördereinrichtung wegge­ bracht wird. Von Zeit zu Zeit müssen Fördereinrichtung und Strebausbaugestelle zum Abbaustoß hin vorgerückt wer­ den. Dies erfolgt durch Vorrücken der Abschnitte der Fördereinrichtung gegenüber den Strebausbaugestellen durch Betätigung der Rückzylinder und durch anschließende Freigabe der Strebausbaugestelle aus ihren ursprünglichen Stützstellungen und Vorrücken zur Fördereinrichtung hin, das wiederum durch Betätigung der Rückzylinder erfolgt, in neue Stellungen, in denen sie neu betätigt werden, um das Hangende über diese neue Stellungen abzustützen.
Ein Strebausbaugestell umfaßt normalerweise eine am Liegen­ den angreifende Einheit (Kufeneinheit), eine am Hangenden angreifende Einheit (Kappeneinheit) sowie hydraulisch betätigte teleskopartige Stempel, mit denen die am Lie­ genden angreifende Einheit (Kufeneinheit) und die am Hangenden angreifende Einheit (Kappeneinheit) in Eingriff mit dem Liegenden und dem Hangenden gedrückt werden. Die Kufeneinheit weist meist zwei vorne herausragende Endab­ schnitte auf, die sich zu jeder Seite des Rückzylinders erstrecken. Wenn das Strebausbaugestell zur Förderein­ richtung hin verrückt werden soll, wird die Kappeneinheit von ihrem Eingriff in das Hangende durch eine entspre­ chende Betätigung der Stempel freigegeben, worauf das Strebausbaugestell zur Fördereinrichtung hin durch Be­ tätigung der Rückzylinder bewegt wird. Jedoch infolge des Gewichtes des Strebausbaugestelles kann sich diese Be­ wegung als schwierig erweisen, weil die Vorderenden der Endabschnitte bestrebt sind, sich in das Liegende einzu­ graben oder, weil diese Abschnitte nicht über unebene Teile des Hangenden fahren können.
Es wurden verschiedene Anordnungen mit der Absicht ge­ prüft, diese Schwierigkeit durch Anwendung einer Hubkraft an den Endabschnitten der Kufeneinheit während des Vor­ rückens des Strebausbaues zu überwinden. Beispielsweise weist eine solche Anordnung ein Brückengelenk für die beiden Endabschnitte auf, welches den Rückzylinder über­ spannt sowie einen hydraulischen Hebebock oder Stempel, der zwischen einer ebenen Oberfläche des hydraulischen Stempels und der Brücke angebracht ist, damit die End­ abschnitte gegenüber dem Rückzylinder angehoben werden können. Der Hauptnachteil dieser und anderer ähnlicher Anordnungen besteht darin, daß sie keine unabhängige senkrechte Bewegung der Endabschnitte gegeneinander auf­ nehmen können, wie dies während der Vorrückbewegung vor­ gezogen wird. Obwohl es verschiedene Vorschläge zur Anwendung getrennter Hebevorrichtungen an den Endab­ schnitten gibt, die unabhängig voneinander arbeiten, sind diese Vorschläge aus einer Reihe von Gründen nicht voll befriedigend. Beispielsweise enthält ein solcher Vorschlag einen entsprechenden hydraulischen Hebebock, der mit jedem Endabschnitt verbunden ist und zwischen dem verbundenen Endabschnitt und entweder dem Liegenden oder Führungsstangen wirkt, welche sich zwischen der Kufeneinheit und der Fördereinrichtung erstrecken, um die Vorrückbewegung der Fördereinheit zu leiten. Jedoch diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß die hydrau­ lischen Hebeböcke von der Vorderseite der Kufeneinheit zurückgesetzt sind, um den Raum über der Vorderseite der Kufeneinheit nicht zu versperren, und dies bedeutet, daß die Hebeböcke ihre Hubkraft nicht an den Spitzen der End­ abschnitte wirken lassen, mit dem Ergebnis, daß die Wirk­ samkeit des Hubvorganges eingeschränkt ist.
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Strebausbaugestell mit einer Hebeeinrichtung zu schaffen, die sich besonders gut für die Bedingungen der Praxis eignet.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Streb­ ausbaugestell mit einer Kufeneinheit geschaffen, die zwei nach vorne herausragende, seitlich im Abstand zueinander angeordnete Abschnitte, einen Vorrückmechanismus, der zwischen der Kufeneinheit und einem Teil einer Förder­ einrichtung arbeitet und der relativen Vorrückbewegung der Kufeneinheit und einem Teil der Fördereinrichtung dient, geschaffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vor­ rückmechanismus drehbar mit der Kufeneinheit verbunden ist und vorne zwischen den Endabschnitten herausragt, so­ wie durch eine entsprechende Hebeeinrichtung, welche mit jedem Endabschnitt verbunden ist, um eine Hubkraft auf einen Spitzenbereich des Endabschnittes wirken zu lassen, wenn die Kufeneinheit gegenüber dem Teil der Förderein­ richtung vorgerückt werden soll, wobei jede Hebeeinrich­ tung getrennt arbeitet und einen Hebel aufweist, der drehbar mit dem Spitzenbereich des zugeordneten Endab­ schnittes verbunden ist sowie ein Stellglied, welches den Hebel dreht, um einen Abschnitt des Hebels gegen eine nach oben gekehrte Lagerfläche des Vorrückmechanismus zu drücken, wodurch eine Hubkraft an den Spitzenbereich des zugeordneten Endabschnittes angreift.
Wenn ein solches Strebausbaugestell zur Fördereinrichtung hin gerückt werden soll, können die Stellglieder der Hebe­ einrichtung, die mit den beiden Endabschnitten der Kufen­ einheit verbunden sind, betätigt werden, um die Spitzen­ abschnitte gegenüber dem Vorrückmechanismus anzuheben. Da der Vorrückmechanismus drehbar mit der Kufeneinheit ver­ bunden ist, wird die sich daraus ergebende Reaktionskraft, die auf den Vorrückmechanismus wirkt, nicht auf die Kufen­ einheit übertragen, sondern eher auf die Fördereinrichtung, welche die Last über eine große Bodenfläche verteilt. Da außerdem jeder Hebel im Spitzenbereich des zugeordneten Endabschnittes angelenkt ist, wirken die Hubkräfte auf die Spitzenbereiche der Endabschnitte und bringen damit eine optimale Hebelwirkung auf die Vorderseite der Kufen­ einheit auf. Da jede Hebeeinrichtung getrennt zu bedienen ist, kann das Strebausbaugestell unabhängige senkrechte Bewegungen der Endabschnitte aufnehmen, die erforderlich sind, um die verschiedenen örtlichen Bedingungen des Liegenden in der Nachbarschaft eines jeden Endabschnittes zu erfüllen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Rückvorrichtung einen Rückzylinder auf, dessen eines Ende drehbar am Vorderabschnitt der Kufeneinheit angelenkt ist und das sich zum hinteren Ende der Kufen­ einheit hin erstreckt, wobei eine Rückstange mit einem Hinterende drehbar am anderen Ende des Rückzylinders be­ festigt ist, und ein Vorderende mit dem zugehörigen Ab­ schnitt der Fördereinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstange die Lagerflächen auf­ weist, gegen die Abschnitte der Hebel der Hebeeinrichtung durch die Stellglieder gedrückt werden. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Reaktionskräfte durch eine relativ starre Rückstange aufgenommen werden.
Weiter soll das Stellglied einer jeden Hebeeinrichtung innerhalb der Begrenzungen des zugeordneten Endabschnittes aufgenommen werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Stellglieder nicht den Raum über den Endabschnit­ ten versperren, der für das Bedienungspersonal zugänglich sein muß.
Vorteilhafterweise weist das Stellglied einer jeden Hebe­ einrichtung einen hydraulischen Stempel oder Bock auf, dessen Längsachse sich im wesentlichen längs der Richtung des Vorrückens der Fördereinrichtung erstreckt und der an einem Ende mit der Kufeneinheit und am anderen Ende mit dem zugehörigen Hebel verbunden ist.
Außerdem kann der Hebel einer jeden Hebeeinrichtung eine senkrechte Dreh- oder Schwenkplatte aufweisen, die zwi­ schen einer Innenwand des zugeordneten Endabschnittes und der Rückvorrichtung angeordnet ist und vorzugsweise einen Abschnitt aufweist, der von einer Innenseite der Platte hervorragt, um mit der zugeordneten Lagerfläche der Rück­ vorrichtung in Eingriff zu kommen.
In diesem Falle kann die Drehplatte einer jeden Hebevor­ richtung drehbar mit dem zugeordneten Endabschnitt über einen Drehbolzen verbunden sein, der durch ein Loch in der Innenwand des Endabschnittes geführt ist und auf einer Seite der Innenwand mit der Drehplatte und auf der anderen Seite der Innenwand mit einem Arm fest verbunden ist, der einen Abschnitt des Hebels bildet.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Er­ findung sind in den Ansprüchen angegeben. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß des Strebausbaues, teilweise aus­ gebrochen und längs der Linie I-I der Fig. 2;
Fig. 2 einen Grundriß eines Abschnitts des Strebaus­ baues, teilweise im Ausbruch; und
Fig. 3 einen Seitenriß eines Details des Strebausbaues.
In den Fig. 1 und 2 weist der dargestellte Strebausbau eine Kufeneinheit 1, eine nicht-gezeigte Kappeneinheit, Gelenke 2, welche die beiden Einheiten miteinander ver­ binden sowie hydraulisch betätigte Teleskopstempel 3 und 4 auf, mit denen die Kappeneinheit gegenüber der Kufenein­ heit 1 weiterbewegt werden kann.
Der Strebausbau weist auch einen Rückzylinder 5 mit einer Kolbenstange 6 auf, die drehbar am Vorderabschnitt 7 der Kufeneinheit 1 befestigt ist sowie einen Zylinder 8, der drehbar an einem in den Zeichnungen nicht gezeigten Punkt mit dem hinteren Ende einer Rückstange 9 verbunden ist. Das vordere Ende der Rückstange 9 ist drehbar am Drehpunkt 11 an einem Abschnitt der Fördereinrichtung 10 angelenkt.
Die Kufeneinheit 1 weist zwei vorne herausragende seitlich im Abstand zueinander angeordnete Endabschnitte 12 und 13 auf, die auf einer Seite der Rückstange 9 angeordnet sind und von denen jeder im wesentlichen durch ein Element mit kastenartigem Querschnitt gebildet wird. Ein entsprechen­ der hydraulischer Hebebock oder Stempel 14 oder 15 ist in jedem Endabschnitt 12 oder 13 untergebracht, die in den Fig. 1 und 2 ausgebrochen gezeigt sind, um die Stempel 14 und 15 darzustellen. Der Zylinder 16 eines jeden Stem­ pels 14 oder 15 ist drehbar an den zugeordneten Endab­ schnitt 12 oder 13 am Punkt 17 angelenkt. Außerdem ist die Kolbenstange 18 eines jeden Stempels 14 oder 15 dreh­ bar mit einem Gelenk 19 verbunden, das seinerseits drehbar an einem Arm 20 angelenkt ist. Der Arm 20 ist fest mit einem Drehbolzen 21 verbunden, der in Lagern 22 und 23 in den Seitenwänden 24 und 25 des Endabschnittes 12 oder 13 drehbar gelagert ist und sich auch durch die Vorderwand 26 hindurch erstreckt. Die Vorderwand 26 und der Arm 20 bilden zusammen eine geneigte Fläche an der Spitze des Endabschnittes 12 oder 13.
Der Drehzapfen 21 erstreckt sich über die innere Seiten­ wand 25 des Endabschnittes 12 oder 13 hinaus, und eine Drehplatte 27, die unmittelbar neben der und parallel zur Seitenwand 25 liegt, ist fest mit dem Abschnitt des Dreh­ bolzens 21 verbunden, der über die innere Seitenwand 25 hinausragt, so daß der Arm 20, der Drehbolzen 21 und die Drehplatte 27 zusammen einen Hebel bilden, der sich um die Drehachse des Drehbolzens 21 dreht. Eine Öse 28 von im allgemeinen halbkreisförmigem Querschnitt ragt von der Innenfläche der Drehplatte 27 neben einer ihrer Kanten hervor und steht mit einer Lagerfläche 29 auf der Ober­ seite der Rückstange 9 in Eingriff.
Wenn der Strebausbau zur Fördereinrichtung hin verrückt werden soll, werden die Stempel 3 und 4 betätigt, um die Kappeneinheit vom Hangenden freizugeben, und der Rück­ zylinder 5 wird ausgefahren, um den gesamten Strebausbau vorwärtszubewegen. Gleichzeitig kann Hydraulikdruck den Hebeböcken 14 und 15 zugeführt werden, um die Endabschnitte 12 und 13 anzuheben, während diese unabhängige senkrechte Bewegungen gegeneinander ausführen können. Die Kufenein­ heit 1 ist in Fig. 1 so dargestellt, daß sie in das Liegende 30 eingeschoben ist, so daß sie eine Stufe 31 überwinden muß, damit sie sich vorwärtsbewegen kann. Um eine solche Stufe 31 zu überwinden, werden die Hebeein­ richtungen der Endabschnitte 12 und 13 in einer Weise betätigt, die nachstehend anhand der Fig. 3 näher er­ läutert wird.
Fig. 3 zeigt den Hebemechanismus des Endabschnittes 12 der Fig. 1, jedoch in vergrößertem Maßstabe. Die Anfangs­ stellung des Hebemechanismus ist in Fig. 3 in ausgezo­ genen Linien dargestellt, während die angehobene End­ stellung des Mechanismus gestrichelt gezeigt ist. Wie aus dieser Figur hervorgeht, bewirkt die Anwendung von Hebe­ druck an den Stempel oder Bock 14 ein vorderes Heraus­ fahren der Kolbenstange 18, wodurch ein Moment auf den Arm 20 über das Gelenk 19 wirkt, um den Arm 20 nach rechts um die Drehachse des Drehbolzens 21 zu drehen. Dies führt zu einer entsprechenden Drehung der Drehplatte 27 und be­ wirkt, daß die Öse 28 gegen die Lagerfläche 29 der Rück­ stange 9 gedrückt wird. Wenn die sich daraus ergebende Reaktionskraft einen bestimmten Betrag überschreitet, werden die gesamte Hebeeinrichtung mit dem zugehörigen Endabschnitt gegenüber der Rückstange 9 angehoben und nehmen eine durch die gestrichelten Linien in Fig. 3 dar­ gestellte Stellung ein.
Auf diese Weise können Hebekräfte direkt auf die Spitze eines jeden Endabschnittes wirken, und die daraus ent­ stehende Last kann an die starre Rückstange 9 und dadurch zur Fördereinrichtung 10 gelangen, anstatt direkt auf das Liegende wie bei gewissen früheren Anordnungen einzuwirken. Außerdem schwächt der Einbau der erforderlichen Hebeein­ richtungen in die Endabschnitte der Kufeneinheit nicht die Endabschnitte, da jeder Hebemechanismus montiert wer­ den kann, ohne die obere oder untere Fläche des Endab­ schnittes zu zerbrechen. Weiter erkennt man, daß nur der Teil eines jeden Hebemechanismus, der über die obere Fläche der Rückstange 9 hinausragt, der obere Teil der Drehplatte 27 mit der Öse 28 ist, so daß der Raum über der Rückstange 9 durch diesen Hebemechanismus im wesentlichen nicht behindert wird.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abänderungen der oben beschriebenen Ausführungsform möglich. Z.B. kann der Arm 20 gegenüber der Vorderwand 26 des Endabschnittes 12 oder 13 zurückgesetzt sein, so daß er nicht stets vorne aus der Vorderwand 26 während des Anhebvorganges heraus­ ragt. Außerdem können die beiden Ösen 28, die von den Drehplatten 27 des Hebemechanismus hervorragen, in einer Anordnung vereinigt werden, wodurch eine begrenzte rela­ tive Bewegung der Ösen 28 senkrecht sowie in Richtungen parallel zur Richtung des Vorrückens des Förderbandes erfolgen kann, während die Ösen 28 bestrebt sind, einer seitlichen auswärts gerichteten Bewegung zu widerstehen.
Während die Hublast bei der anhand der Zeichnungen be­ schriebenen Ausführungsform durch eine Lagerfläche 29 auf der Oberseite der Rückstange 9 aufgenommen wird, mit der die Ösen 28 im Eingriff stehen, sei bemerkt, daß eine andere Anordnung möglich ist, bei der die Hublast durch eine Lagerfläche auf der Oberseite einer spezialen Lager­ stange aufgenommen wird, die mit der Fördereinrichtung verbunden ist oder durch zwei solche Lagerstangen, die jeweils auf einer Seite der Kufeneinheit vorgesehen ist (doch nicht notwendigerweise mit der Kufeneinheit ver­ bunden ist).
Obwohl vorgezogen wird, daß die beiden Hebeböcke durch Hydraulikflüssigkeit mit dem gleichen Druck für beide Böcke oder Stempel betätigt werden, kann jeder einzelne Stempel oder Bock, vom Benützer gesteuert, mit unter­ schiedlichem Hydraulikdruck unabhängig davon versorgt werden, welcher Hydraulikdruck dem anderen Stempel oder Bock zugeführt wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist ein Streb­ ausbau mit einer Kufeneinheit vorgesehen, gekennzeichnet durch zwei nach vorne herausragende, seitlich im Abstand zueinander angeordnete Endabschnitte, eine Rückvorrich­ tung, welche zwischen der Kufeneinheit und einem Abschnitt einer Fördereinrichtung wirkt und der relativen Rückbe­ wegung der Kufeneinheit und der Fördereinrichtung dient sowie einen Hebemechanismus, der mit jedem Endabschnitt verbunden ist, um eine Hebekraft am Endabschnitt wirken zu lassen, wenn die Kufeneinheit gegenüber der Förderein­ richtung verrückt werden soll, und der eine begrenzte un­ abhängige senkrechte Bewegung der Endabschnitte zuläßt, wobei jeder Hebemechanismus einen Hebel aufweist, der drehbar mit dem zugeordneten Endabschnitt verbunden ist, sowie ein langes Stellglied, dessen Längsachse im wesent­ lichen waagerecht ausgerichtet ist und das den Hebel schwenkt, um einen Teil des Hebels gegen eine nach oben gekehrte Lagerfläche eines Bauelementes zu drücken, das mit der Fördereinrichtung verbunden ist und die Anwendung einer Hebekraft auf dem zugeordneten Endabschnitt bewirkt.

Claims (10)

1. Strebausbau, gekennzeichnet durch eine Kufeneinheit (1) mit zwei vorne herausragenden, im seitlichen Abstand voneinander angeordneten Endabschnitten (12, 13), eine Rückvorrichtung (5), welche zwischen der Kufeneinheit (1) und einem Teil einer Fördereinrichtung (10) wirkt und der relativen Rückbewegung der Kufenein­ heit (1) und der Fördereinrichtung (10) dient, wobei die Rückvorrichtung (5) drehbar mit der Kufeneinheit (1) ver­ bunden ist und nach vorne zwischen den Endabschnitten (12, 13) herausragt, sowie durch einen entsprechenden Hebe­ mechanismus (14, 15), der mit jedem Endabschnitt (12, 13) verbunden ist, um eine Hebekraft an einen Spitzenbereich (26, 20) des Endabschnittes (12, 13) aufzubringen, wenn die Kufeneinheit (1) gegenüber dem Abschnitt der Förder­ einrichtung (10) verrückt werden soll, wobei die einzelnen Hebemechanismen (14, 15) getrennt voneinander arbeiten und einen Hebel (20, 21, 27) aufweisen, der drehbar mit dem Spitzenbereich (26, 20) des zugeordneten Endabschnit­ tes (12, 13) verbunden ist, und ein Stellglied (14, 15), das den Hebel (20, 21, 27) dreht, um einen Abschnitt von ihm gegen eine nach oben gekehrte Lagerfläche (29) der Rück­ vorrichtung (5) zu drücken, wodurch eine Hebekraft am Spitzenbereich (26, 20) des zugeordneten Endabschnittes (12, 13) wirken kann.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß er zur Fördereinrichtung (10) hin verrückt werden soll, daß die mit den beiden Endabschnitten (12, 13) der Kufeneinheit (1) verbundenen Stellglieder (14, 15) des Hebemechanismus (14, 15) be­ tätigt werden, um die Hebel (20, 21, 27) gegen ihre Lager­ flächen (29) zu drücken, um die Endabschnitte (12, 13) gegenüber der Rückvorrichtung (5) anzuheben.
3. Strebausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rückvorrichtung (5) einen Rückzylinder (5) aufweist, dessen eines Ende drehbar mit einem Vorderabschnitt (7) der Kufeneinheit (1) ver­ bunden ist und sich zur Rückseite der Kufeneinheit (1) hin erstreckt, daß das Hinterende einer Rückstange (9) drehbar mit dem anderen Ende (8) des Rückzylinders (5) verbunden ist und ein Vorderende (11) mit dem zugeordneten Abschnitt der Fördereinrichtung (10) verbunden ist, wobei die Rückstange (9) Lagerflächen (29) aufweist, gegen die Abschnitte der Hebel (20, 21, 27) der Hebemechanismen (14, 15) durch die Stellglieder (14, 15) gedrückt werden.
4. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stell­ glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) inner­ halb des Bereiches des zugeordneten Endabschnittes (12, 13) angeordnet ist.
5. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stell­ glied (14, 15) ein hydraulischer Stempel (14, 15) ist.
6. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stell­ glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus einen hydrau­ lischen Stempel (14, 15) aufweist, dessen Längsachse sich im wesentlichen entlang der Vorrückrichtung der Förder­ einrichtung (10) erstreckt, wobei es an einem Ende mit der Kufeneinheit (1) und am anderen Ende mit dem zugeordneten Hebel (19, 20, 21, 27) verbunden ist.
7. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Stell­ glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) mit dem zugeordneten Hebel (20, 21, 27) durch ein Gelenk (19) verbunden ist, das drehbar sowohl mit dem Stellglied (14, 15) als auch mit dem Hebel (20, 21, 27) gekuppelt ist.
8. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (20, 21, 27) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) eine senkrechte Drehplatte (27) aufweisen kann, die zwischen einer Innenwand (25) des zugeordneten Endabschnittes (12, 13) und der Rückvorrichtung (5) angeordnet ist und vorzugs­ weise einen Abschnitt (28) aufweist, der von einer Innen­ fläche der Platte (27) herausragt, um mit der zugeordneten Lagerfläche (29) der Rückvorrichtung (5) in Eingriff zu kommen.
9. Strebausbau nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Drehplatte (27) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) drehbar mit dem zugeordne­ ten Endabschnitt (12, 13) über einen Drehzapfen (21) ver­ bunden ist, der durch ein Loch in der Innenwand (25) des Endabschnittes (12, 13) hindurchragt und fest auf einer Seite der Innenwand (25) mit der Drehplatte (27) und auf der anderen Seite der Innenwand (25) mit einem Arm (20) verbunden ist, der einen Teil des Hebels (20, 21, 27) bildet.
10. Strebausbau, dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen mit der vorhergehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen übereinstimmt.
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