DE3739221A1 - Strebausbau - Google Patents
StrebausbauInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Strebausbaugestelle.
Wie allgemein bekannt ist, weist eine normale Strebausbau
anlage einen Strebförderer auf, der sich über die Länge
des Abbaustoßes erstreckt, eine Reihe von Strebausbauge
stellen, die längs der Versatzseite in Abständen voneinan
der angeordnet sind sowie Rückzylinder, die sich zwischen
den Strebausbaugestellen und dem benachbarten Abschnitten
der Fördereinrichtung erstrecken. Eine Strebausbauanlage
läuft längs der Fördereinrichtung, um Grubengut vom Stoß
abzubauen, das dann durch die Fördereinrichtung wegge
bracht wird. Von Zeit zu Zeit müssen Fördereinrichtung
und Strebausbaugestelle zum Abbaustoß hin vorgerückt wer
den. Dies erfolgt durch Vorrücken der Abschnitte der
Fördereinrichtung gegenüber den Strebausbaugestellen
durch Betätigung der Rückzylinder und durch anschließende
Freigabe der Strebausbaugestelle aus ihren ursprünglichen
Stützstellungen und Vorrücken zur Fördereinrichtung hin,
das wiederum durch Betätigung der Rückzylinder erfolgt,
in neue Stellungen, in denen sie neu betätigt werden, um
das Hangende über diese neue Stellungen abzustützen.
Ein Strebausbaugestell umfaßt normalerweise eine am Liegen
den angreifende Einheit (Kufeneinheit), eine am Hangenden
angreifende Einheit (Kappeneinheit) sowie hydraulisch
betätigte teleskopartige Stempel, mit denen die am Lie
genden angreifende Einheit (Kufeneinheit) und die am
Hangenden angreifende Einheit (Kappeneinheit) in Eingriff
mit dem Liegenden und dem Hangenden gedrückt werden. Die
Kufeneinheit weist meist zwei vorne herausragende Endab
schnitte auf, die sich zu jeder Seite des Rückzylinders
erstrecken. Wenn das Strebausbaugestell zur Förderein
richtung hin verrückt werden soll, wird die Kappeneinheit
von ihrem Eingriff in das Hangende durch eine entspre
chende Betätigung der Stempel freigegeben, worauf das
Strebausbaugestell zur Fördereinrichtung hin durch Be
tätigung der Rückzylinder bewegt wird. Jedoch infolge des
Gewichtes des Strebausbaugestelles kann sich diese Be
wegung als schwierig erweisen, weil die Vorderenden der
Endabschnitte bestrebt sind, sich in das Liegende einzu
graben oder, weil diese Abschnitte nicht über unebene
Teile des Hangenden fahren können.
Es wurden verschiedene Anordnungen mit der Absicht ge
prüft, diese Schwierigkeit durch Anwendung einer Hubkraft
an den Endabschnitten der Kufeneinheit während des Vor
rückens des Strebausbaues zu überwinden. Beispielsweise
weist eine solche Anordnung ein Brückengelenk für die
beiden Endabschnitte auf, welches den Rückzylinder über
spannt sowie einen hydraulischen Hebebock oder Stempel,
der zwischen einer ebenen Oberfläche des hydraulischen
Stempels und der Brücke angebracht ist, damit die End
abschnitte gegenüber dem Rückzylinder angehoben werden
können. Der Hauptnachteil dieser und anderer ähnlicher
Anordnungen besteht darin, daß sie keine unabhängige
senkrechte Bewegung der Endabschnitte gegeneinander auf
nehmen können, wie dies während der Vorrückbewegung vor
gezogen wird. Obwohl es verschiedene Vorschläge zur
Anwendung getrennter Hebevorrichtungen an den Endab
schnitten gibt, die unabhängig voneinander arbeiten,
sind diese Vorschläge aus einer Reihe von Gründen nicht
voll befriedigend. Beispielsweise enthält ein solcher
Vorschlag einen entsprechenden hydraulischen Hebebock,
der mit jedem Endabschnitt verbunden ist und zwischen
dem verbundenen Endabschnitt und entweder dem Liegenden
oder Führungsstangen wirkt, welche sich zwischen der
Kufeneinheit und der Fördereinrichtung erstrecken, um
die Vorrückbewegung der Fördereinheit zu leiten. Jedoch
diese Anordnung weist den Nachteil auf, daß die hydrau
lischen Hebeböcke von der Vorderseite der Kufeneinheit
zurückgesetzt sind, um den Raum über der Vorderseite der
Kufeneinheit nicht zu versperren, und dies bedeutet, daß
die Hebeböcke ihre Hubkraft nicht an den Spitzen der End
abschnitte wirken lassen, mit dem Ergebnis, daß die Wirk
samkeit des Hubvorganges eingeschränkt ist.
Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Strebausbaugestell mit
einer Hebeeinrichtung zu schaffen, die sich besonders gut
für die Bedingungen der Praxis eignet.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Streb
ausbaugestell mit einer Kufeneinheit geschaffen, die zwei
nach vorne herausragende, seitlich im Abstand zueinander
angeordnete Abschnitte, einen Vorrückmechanismus, der
zwischen der Kufeneinheit und einem Teil einer Förder
einrichtung arbeitet und der relativen Vorrückbewegung
der Kufeneinheit und einem Teil der Fördereinrichtung
dient, geschaffen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vor
rückmechanismus drehbar mit der Kufeneinheit verbunden
ist und vorne zwischen den Endabschnitten herausragt, so
wie durch eine entsprechende Hebeeinrichtung, welche mit
jedem Endabschnitt verbunden ist, um eine Hubkraft auf
einen Spitzenbereich des Endabschnittes wirken zu lassen,
wenn die Kufeneinheit gegenüber dem Teil der Förderein
richtung vorgerückt werden soll, wobei jede Hebeeinrich
tung getrennt arbeitet und einen Hebel aufweist, der
drehbar mit dem Spitzenbereich des zugeordneten Endab
schnittes verbunden ist sowie ein Stellglied, welches den
Hebel dreht, um einen Abschnitt des Hebels gegen eine
nach oben gekehrte Lagerfläche des Vorrückmechanismus zu
drücken, wodurch eine Hubkraft an den Spitzenbereich des
zugeordneten Endabschnittes angreift.
Wenn ein solches Strebausbaugestell zur Fördereinrichtung
hin gerückt werden soll, können die Stellglieder der Hebe
einrichtung, die mit den beiden Endabschnitten der Kufen
einheit verbunden sind, betätigt werden, um die Spitzen
abschnitte gegenüber dem Vorrückmechanismus anzuheben. Da
der Vorrückmechanismus drehbar mit der Kufeneinheit ver
bunden ist, wird die sich daraus ergebende Reaktionskraft,
die auf den Vorrückmechanismus wirkt, nicht auf die Kufen
einheit übertragen, sondern eher auf die Fördereinrichtung,
welche die Last über eine große Bodenfläche verteilt. Da
außerdem jeder Hebel im Spitzenbereich des zugeordneten
Endabschnittes angelenkt ist, wirken die Hubkräfte auf
die Spitzenbereiche der Endabschnitte und bringen damit
eine optimale Hebelwirkung auf die Vorderseite der Kufen
einheit auf. Da jede Hebeeinrichtung getrennt zu bedienen
ist, kann das Strebausbaugestell unabhängige senkrechte
Bewegungen der Endabschnitte aufnehmen, die erforderlich
sind, um die verschiedenen örtlichen Bedingungen des
Liegenden in der Nachbarschaft eines jeden Endabschnittes
zu erfüllen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
weist die Rückvorrichtung einen Rückzylinder auf, dessen
eines Ende drehbar am Vorderabschnitt der Kufeneinheit
angelenkt ist und das sich zum hinteren Ende der Kufen
einheit hin erstreckt, wobei eine Rückstange mit einem
Hinterende drehbar am anderen Ende des Rückzylinders be
festigt ist, und ein Vorderende mit dem zugehörigen Ab
schnitt der Fördereinrichtung verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rückstange die Lagerflächen auf
weist, gegen die Abschnitte der Hebel der Hebeeinrichtung
durch die Stellglieder gedrückt werden. Diese Anordnung
ermöglicht es, daß die Reaktionskräfte durch eine relativ
starre Rückstange aufgenommen werden.
Weiter soll das Stellglied einer jeden Hebeeinrichtung
innerhalb der Begrenzungen des zugeordneten Endabschnittes
aufgenommen werden. Auf diese Weise wird sichergestellt,
daß die Stellglieder nicht den Raum über den Endabschnit
ten versperren, der für das Bedienungspersonal zugänglich
sein muß.
Vorteilhafterweise weist das Stellglied einer jeden Hebe
einrichtung einen hydraulischen Stempel oder Bock auf,
dessen Längsachse sich im wesentlichen längs der Richtung
des Vorrückens der Fördereinrichtung erstreckt und der
an einem Ende mit der Kufeneinheit und am anderen Ende
mit dem zugehörigen Hebel verbunden ist.
Außerdem kann der Hebel einer jeden Hebeeinrichtung eine
senkrechte Dreh- oder Schwenkplatte aufweisen, die zwi
schen einer Innenwand des zugeordneten Endabschnittes und
der Rückvorrichtung angeordnet ist und vorzugsweise einen
Abschnitt aufweist, der von einer Innenseite der Platte
hervorragt, um mit der zugeordneten Lagerfläche der Rück
vorrichtung in Eingriff zu kommen.
In diesem Falle kann die Drehplatte einer jeden Hebevor
richtung drehbar mit dem zugeordneten Endabschnitt über
einen Drehbolzen verbunden sein, der durch ein Loch in
der Innenwand des Endabschnittes geführt ist und auf einer
Seite der Innenwand mit der Drehplatte und auf der anderen
Seite der Innenwand mit einem Arm fest verbunden ist, der
einen Abschnitt des Hebels bildet.
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung sind in den Ansprüchen angegeben. Die Zeichnungen
zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß des Strebausbaues, teilweise aus
gebrochen und längs der Linie I-I der Fig. 2;
Fig. 2 einen Grundriß eines Abschnitts des Strebaus
baues, teilweise im Ausbruch; und
Fig. 3 einen Seitenriß eines Details des Strebausbaues.
In den Fig. 1 und 2 weist der dargestellte Strebausbau
eine Kufeneinheit 1, eine nicht-gezeigte Kappeneinheit,
Gelenke 2, welche die beiden Einheiten miteinander ver
binden sowie hydraulisch betätigte Teleskopstempel 3 und 4
auf, mit denen die Kappeneinheit gegenüber der Kufenein
heit 1 weiterbewegt werden kann.
Der Strebausbau weist auch einen Rückzylinder 5 mit einer
Kolbenstange 6 auf, die drehbar am Vorderabschnitt 7 der
Kufeneinheit 1 befestigt ist sowie einen Zylinder 8, der
drehbar an einem in den Zeichnungen nicht gezeigten Punkt
mit dem hinteren Ende einer Rückstange 9 verbunden ist.
Das vordere Ende der Rückstange 9 ist drehbar am Drehpunkt
11 an einem Abschnitt der Fördereinrichtung 10 angelenkt.
Die Kufeneinheit 1 weist zwei vorne herausragende seitlich
im Abstand zueinander angeordnete Endabschnitte 12 und 13
auf, die auf einer Seite der Rückstange 9 angeordnet sind
und von denen jeder im wesentlichen durch ein Element mit
kastenartigem Querschnitt gebildet wird. Ein entsprechen
der hydraulischer Hebebock oder Stempel 14 oder 15 ist
in jedem Endabschnitt 12 oder 13 untergebracht, die in den
Fig. 1 und 2 ausgebrochen gezeigt sind, um die Stempel
14 und 15 darzustellen. Der Zylinder 16 eines jeden Stem
pels 14 oder 15 ist drehbar an den zugeordneten Endab
schnitt 12 oder 13 am Punkt 17 angelenkt. Außerdem ist
die Kolbenstange 18 eines jeden Stempels 14 oder 15 dreh
bar mit einem Gelenk 19 verbunden, das seinerseits drehbar
an einem Arm 20 angelenkt ist. Der Arm 20 ist fest mit
einem Drehbolzen 21 verbunden, der in Lagern 22 und 23 in
den Seitenwänden 24 und 25 des Endabschnittes 12 oder 13
drehbar gelagert ist und sich auch durch die Vorderwand
26 hindurch erstreckt. Die Vorderwand 26 und der Arm 20
bilden zusammen eine geneigte Fläche an der Spitze des
Endabschnittes 12 oder 13.
Der Drehzapfen 21 erstreckt sich über die innere Seiten
wand 25 des Endabschnittes 12 oder 13 hinaus, und eine
Drehplatte 27, die unmittelbar neben der und parallel zur
Seitenwand 25 liegt, ist fest mit dem Abschnitt des Dreh
bolzens 21 verbunden, der über die innere Seitenwand 25
hinausragt, so daß der Arm 20, der Drehbolzen 21 und die
Drehplatte 27 zusammen einen Hebel bilden, der sich um
die Drehachse des Drehbolzens 21 dreht. Eine Öse 28 von
im allgemeinen halbkreisförmigem Querschnitt ragt von der
Innenfläche der Drehplatte 27 neben einer ihrer Kanten
hervor und steht mit einer Lagerfläche 29 auf der Ober
seite der Rückstange 9 in Eingriff.
Wenn der Strebausbau zur Fördereinrichtung hin verrückt
werden soll, werden die Stempel 3 und 4 betätigt, um die
Kappeneinheit vom Hangenden freizugeben, und der Rück
zylinder 5 wird ausgefahren, um den gesamten Strebausbau
vorwärtszubewegen. Gleichzeitig kann Hydraulikdruck den
Hebeböcken 14 und 15 zugeführt werden, um die Endabschnitte
12 und 13 anzuheben, während diese unabhängige senkrechte
Bewegungen gegeneinander ausführen können. Die Kufenein
heit 1 ist in Fig. 1 so dargestellt, daß sie in das
Liegende 30 eingeschoben ist, so daß sie eine Stufe 31
überwinden muß, damit sie sich vorwärtsbewegen kann. Um
eine solche Stufe 31 zu überwinden, werden die Hebeein
richtungen der Endabschnitte 12 und 13 in einer Weise
betätigt, die nachstehend anhand der Fig. 3 näher er
läutert wird.
Fig. 3 zeigt den Hebemechanismus des Endabschnittes 12
der Fig. 1, jedoch in vergrößertem Maßstabe. Die Anfangs
stellung des Hebemechanismus ist in Fig. 3 in ausgezo
genen Linien dargestellt, während die angehobene End
stellung des Mechanismus gestrichelt gezeigt ist. Wie aus
dieser Figur hervorgeht, bewirkt die Anwendung von Hebe
druck an den Stempel oder Bock 14 ein vorderes Heraus
fahren der Kolbenstange 18, wodurch ein Moment auf den
Arm 20 über das Gelenk 19 wirkt, um den Arm 20 nach rechts
um die Drehachse des Drehbolzens 21 zu drehen. Dies führt
zu einer entsprechenden Drehung der Drehplatte 27 und be
wirkt, daß die Öse 28 gegen die Lagerfläche 29 der Rück
stange 9 gedrückt wird. Wenn die sich daraus ergebende
Reaktionskraft einen bestimmten Betrag überschreitet,
werden die gesamte Hebeeinrichtung mit dem zugehörigen
Endabschnitt gegenüber der Rückstange 9 angehoben und
nehmen eine durch die gestrichelten Linien in Fig. 3 dar
gestellte Stellung ein.
Auf diese Weise können Hebekräfte direkt auf die Spitze
eines jeden Endabschnittes wirken, und die daraus ent
stehende Last kann an die starre Rückstange 9 und dadurch
zur Fördereinrichtung 10 gelangen, anstatt direkt auf das
Liegende wie bei gewissen früheren Anordnungen einzuwirken.
Außerdem schwächt der Einbau der erforderlichen Hebeein
richtungen in die Endabschnitte der Kufeneinheit nicht
die Endabschnitte, da jeder Hebemechanismus montiert wer
den kann, ohne die obere oder untere Fläche des Endab
schnittes zu zerbrechen. Weiter erkennt man, daß nur der
Teil eines jeden Hebemechanismus, der über die obere
Fläche der Rückstange 9 hinausragt, der obere Teil der
Drehplatte 27 mit der Öse 28 ist, so daß der Raum über der
Rückstange 9 durch diesen Hebemechanismus im wesentlichen
nicht behindert wird.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abänderungen der
oben beschriebenen Ausführungsform möglich. Z.B. kann der
Arm 20 gegenüber der Vorderwand 26 des Endabschnittes 12
oder 13 zurückgesetzt sein, so daß er nicht stets vorne
aus der Vorderwand 26 während des Anhebvorganges heraus
ragt. Außerdem können die beiden Ösen 28, die von den
Drehplatten 27 des Hebemechanismus hervorragen, in einer
Anordnung vereinigt werden, wodurch eine begrenzte rela
tive Bewegung der Ösen 28 senkrecht sowie in Richtungen
parallel zur Richtung des Vorrückens des Förderbandes
erfolgen kann, während die Ösen 28 bestrebt sind, einer
seitlichen auswärts gerichteten Bewegung zu widerstehen.
Während die Hublast bei der anhand der Zeichnungen be
schriebenen Ausführungsform durch eine Lagerfläche 29 auf
der Oberseite der Rückstange 9 aufgenommen wird, mit der
die Ösen 28 im Eingriff stehen, sei bemerkt, daß eine
andere Anordnung möglich ist, bei der die Hublast durch
eine Lagerfläche auf der Oberseite einer spezialen Lager
stange aufgenommen wird, die mit der Fördereinrichtung
verbunden ist oder durch zwei solche Lagerstangen, die
jeweils auf einer Seite der Kufeneinheit vorgesehen ist
(doch nicht notwendigerweise mit der Kufeneinheit ver
bunden ist).
Obwohl vorgezogen wird, daß die beiden Hebeböcke durch
Hydraulikflüssigkeit mit dem gleichen Druck für beide
Böcke oder Stempel betätigt werden, kann jeder einzelne
Stempel oder Bock, vom Benützer gesteuert, mit unter
schiedlichem Hydraulikdruck unabhängig davon versorgt
werden, welcher Hydraulikdruck dem anderen Stempel oder
Bock zugeführt wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist ein Streb
ausbau mit einer Kufeneinheit vorgesehen, gekennzeichnet
durch zwei nach vorne herausragende, seitlich im Abstand
zueinander angeordnete Endabschnitte, eine Rückvorrich
tung, welche zwischen der Kufeneinheit und einem Abschnitt
einer Fördereinrichtung wirkt und der relativen Rückbe
wegung der Kufeneinheit und der Fördereinrichtung dient
sowie einen Hebemechanismus, der mit jedem Endabschnitt
verbunden ist, um eine Hebekraft am Endabschnitt wirken
zu lassen, wenn die Kufeneinheit gegenüber der Förderein
richtung verrückt werden soll, und der eine begrenzte un
abhängige senkrechte Bewegung der Endabschnitte zuläßt,
wobei jeder Hebemechanismus einen Hebel aufweist, der
drehbar mit dem zugeordneten Endabschnitt verbunden ist,
sowie ein langes Stellglied, dessen Längsachse im wesent
lichen waagerecht ausgerichtet ist und das den Hebel
schwenkt, um einen Teil des Hebels gegen eine nach oben
gekehrte Lagerfläche eines Bauelementes zu drücken, das
mit der Fördereinrichtung verbunden ist und die Anwendung
einer Hebekraft auf dem zugeordneten Endabschnitt bewirkt.
Claims (10)
1. Strebausbau, gekennzeichnet durch
eine Kufeneinheit (1) mit zwei vorne herausragenden, im
seitlichen Abstand voneinander angeordneten Endabschnitten
(12, 13), eine Rückvorrichtung (5), welche zwischen der
Kufeneinheit (1) und einem Teil einer Fördereinrichtung
(10) wirkt und der relativen Rückbewegung der Kufenein
heit (1) und der Fördereinrichtung (10) dient, wobei die
Rückvorrichtung (5) drehbar mit der Kufeneinheit (1) ver
bunden ist und nach vorne zwischen den Endabschnitten (12,
13) herausragt, sowie durch einen entsprechenden Hebe
mechanismus (14, 15), der mit jedem Endabschnitt (12, 13)
verbunden ist, um eine Hebekraft an einen Spitzenbereich
(26, 20) des Endabschnittes (12, 13) aufzubringen, wenn
die Kufeneinheit (1) gegenüber dem Abschnitt der Förder
einrichtung (10) verrückt werden soll, wobei die einzelnen
Hebemechanismen (14, 15) getrennt voneinander arbeiten
und einen Hebel (20, 21, 27) aufweisen, der drehbar mit
dem Spitzenbereich (26, 20) des zugeordneten Endabschnit
tes (12, 13) verbunden ist, und ein Stellglied (14, 15), das
den Hebel (20, 21, 27) dreht, um einen Abschnitt von ihm
gegen eine nach oben gekehrte Lagerfläche (29) der Rück
vorrichtung (5) zu drücken, wodurch eine Hebekraft am
Spitzenbereich (26, 20) des zugeordneten Endabschnittes
(12, 13) wirken kann.
2. Strebausbau nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß er zur Fördereinrichtung
(10) hin verrückt werden soll, daß die mit den beiden
Endabschnitten (12, 13) der Kufeneinheit (1) verbundenen
Stellglieder (14, 15) des Hebemechanismus (14, 15) be
tätigt werden, um die Hebel (20, 21, 27) gegen ihre Lager
flächen (29) zu drücken, um die Endabschnitte (12, 13)
gegenüber der Rückvorrichtung (5) anzuheben.
3. Strebausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rückvorrichtung (5)
einen Rückzylinder (5) aufweist, dessen eines Ende drehbar
mit einem Vorderabschnitt (7) der Kufeneinheit (1) ver
bunden ist und sich zur Rückseite der Kufeneinheit (1)
hin erstreckt, daß das Hinterende einer Rückstange (9)
drehbar mit dem anderen Ende (8) des Rückzylinders (5)
verbunden ist und ein Vorderende (11) mit dem zugeordneten
Abschnitt der Fördereinrichtung (10) verbunden ist, wobei
die Rückstange (9) Lagerflächen (29) aufweist, gegen die
Abschnitte der Hebel (20, 21, 27) der Hebemechanismen
(14, 15) durch die Stellglieder (14, 15) gedrückt werden.
4. Strebausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stell
glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) inner
halb des Bereiches des zugeordneten Endabschnittes (12,
13) angeordnet ist.
5. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stell
glied (14, 15) ein hydraulischer Stempel (14, 15) ist.
6. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stell
glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus einen hydrau
lischen Stempel (14, 15) aufweist, dessen Längsachse sich
im wesentlichen entlang der Vorrückrichtung der Förder
einrichtung (10) erstreckt, wobei es an einem Ende mit der
Kufeneinheit (1) und am anderen Ende mit dem zugeordneten
Hebel (19, 20, 21, 27) verbunden ist.
7. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stell
glied (14, 15) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) mit
dem zugeordneten Hebel (20, 21, 27) durch ein Gelenk (19)
verbunden ist, das drehbar sowohl mit dem Stellglied (14,
15) als auch mit dem Hebel (20, 21, 27) gekuppelt ist.
8. Strebausbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel
(20, 21, 27) eines jeden Hebemechanismus (14, 15) eine
senkrechte Drehplatte (27) aufweisen kann, die zwischen
einer Innenwand (25) des zugeordneten Endabschnittes (12,
13) und der Rückvorrichtung (5) angeordnet ist und vorzugs
weise einen Abschnitt (28) aufweist, der von einer Innen
fläche der Platte (27) herausragt, um mit der zugeordneten
Lagerfläche (29) der Rückvorrichtung (5) in Eingriff zu
kommen.
9. Strebausbau nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehplatte (27) eines
jeden Hebemechanismus (14, 15) drehbar mit dem zugeordne
ten Endabschnitt (12, 13) über einen Drehzapfen (21) ver
bunden ist, der durch ein Loch in der Innenwand (25) des
Endabschnittes (12, 13) hindurchragt und fest auf einer
Seite der Innenwand (25) mit der Drehplatte (27) und auf
der anderen Seite der Innenwand (25) mit einem Arm (20)
verbunden ist, der einen Teil des Hebels (20, 21, 27)
bildet.
10. Strebausbau, dadurch gekennzeichnet,
daß er im wesentlichen mit der vorhergehenden Beschreibung
anhand der Zeichnungen übereinstimmt.
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |