DE3735819A1 - Stehbildkamera - Google Patents
StehbildkameraInfo
- Publication number
- DE3735819A1 DE3735819A1 DE19873735819 DE3735819A DE3735819A1 DE 3735819 A1 DE3735819 A1 DE 3735819A1 DE 19873735819 DE19873735819 DE 19873735819 DE 3735819 A DE3735819 A DE 3735819A DE 3735819 A1 DE3735819 A1 DE 3735819A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- film
- locking
- spring
- clamping element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 18
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 6
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 13
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 10
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Stehbildkamera, insbesondere
Verschlußspann- und -auslösemechanismen dafür.
Unter den billigsten heute angebotenen Kameras sind Klein
bildkameras, die speziell zur Aufnahme einer zweiflügeligen
Filmkassette ausgelegt sind, wobei der eine Flügel eine
Filmrolle und der andere einen Aufwickelkern mit einem
daran befestigten Filmstartstreifen enthält. Die beiden
flügel- bzw. bogenförmigen Kammern sind durch einen Kanal
miteinander verbunden, der der Kamera die Schichtseite des
Films präsentiert, wenn die Kassette in eine in der Kamera
befindliche Filmaufnahmekammer eingesetzt ist. Solche Filme
werden in den Vereinigten Staaten allgemein z. B. unter dem
Eastman-Kodak-Warenzeichen "110" vertrieben. Kameras dieses
Typs sind häufig durch äußerste Einfachheit gekennzeichnet
und werden hinsichtlich der Kosten für den Massenverbrauch
vorausberechnet. Um die notwendige Konkurrenzfähigkeit hin
sichtlich der Kosten zu erreichen, werden ständig Anstren
gungen unternommen, um die Verschlußspann- und -auslöse
mechanismen auf die einfachste und kostengünstigste Form zu
reduzieren.
Die einfachste dieser Kameras ist vermutlich eine unter dem
Warenzeichen TOREL von der Firma Asanuma Company, Tokio,
vertriebene Kamera. Der Filmvorschub- und Verschlußauslöse
mechanismus zeichnet sich durch äußerste Einfachheit aus.
Ein Schieber wird von einer Betätigungsfeder aus einer
gespannten, kraftgeladenen Stellung in eine Freigabestel
lung beaufschlagt. Der Schieber ist auf einer beweglichen
Schiene verschiebbar gelagert. Bei Freigabe aus der gela
denen Stellung wird der Schieber mit hoher Geschwindigkeit
gegen einen Amboßansatz einer Verschlußlamelle mit Stoßbe
tätigung beaufschlagt. Der Mitnehmerteil am Schieber trifft
dann beim Vorbeilauf auf diesen Amboßansatz und betätigt
den Verschluß durch einen Belichtungszyklus. Der Filmvor
schub erfolgt durch ein drehbares Daumenrad mit einem daran
befestigten Zahnrad, wobei das Zahnrad so angeordnet ist,
daß es sich in die Abgabekammer des Kameragehäuses er
streckt. Dieses Zahnrad ist seinerseits so angeordnet, daß
es ein an der Aufwickelkammer der Kassette vorgesehenes
gleichartiges Zahnrad antreibt, so daß der Aufwickelkern in
Filmvorschubrichtung angetrieben wird. Der Filmvorschub
erfolgt somit durch die Rotation der Filmzahnrolle.
Ein Verschlußauslösemechanismus umfaßt einen federvorge
spannten Verschlußauslöseknopf, der mit einem Ende der Be
festigungsschiene des Schiebers gekoppelt ist und die
Schiene aus einer Ruhe- in eine Bildaufnahmestellung beauf
schlagt. Am Schieber ist ferner ein Spannelement in Form
eines fingerartigen Vorsprungs befestigt, das aus dem Inne
ren der Kamera durch die Filmebene verläuft und ferner so
angeordnet ist, daß es an dem Film entlang einer Linie an
greift, die an dessen Randperforation angrenzt. Wenn vom
Benutzer kein Druck auf den Auslöseknopf ausgeübt wird,
beaufschlagt der Auslöseknopf die Stange und damit den
Schieber und den vorgenannten Ansatz in Kontakt mit dem
Film. Während der Film durch Drehen des Daumenrads um das
nächste Bild weiterbewegt wird, tritt der Finger in eine
Filmperforation unter der Wirkung der Feder des Auslöse
knopfs ein und wird gegen die zunehmende Kraft der Schie
berfeder in eine vollständig kraftgeladene Lage gedrückt.
Die Freigabe des Schiebers erfolgt beim Eindrücken des Aus
löseknopfs, wobei das Spannelement hinter die Filmebene
zurückgezogen wird, woraufhin die Festlegung verlorengeht,
und die Feder treibt den Schieber gegen den Verschluß.
Ferner weist die Kamera eine federvorgespannte Einweg-
Klinke auf, die in Verzahnungsflächen an der Filmzahnrolle
eingreift, so daß der Aufwickelkern nur in Filmvorschub
richtung drehbar ist. Die Beendigung des Filmvorschubs
erfolgt durch Vorsehen eines weiteren Elements des Schie
bers, das so angeordnet ist, daß es am Ende des Filmvor
schubs an der Klinke anschlägt, wodurch die Klinke in aus
reichend festen Eingriff mit der Verzahnung der Filmzahn
rolle gelangt, um eine weitere Rotation zu verhindern.
Das vorstehend erläuterte System weist mehrere Nachteile
auf. Der Schieber, der Filmeingriffsfinger und der mit der
Klinke in Eingriff gelangende Teil sind sämtlich Einzel
elemente, die miteinander vernietet sind, was eine kosten
intensive Einzelteilfertigung bedeutet. Ferner sind drei
Federn notwendig, und zwar die Schieber-Betätigungsfeder,
die Mitnehmerfeder und die Auslöseknopf-Rückholfeder
(zusätzlich zu der unbedingt notwendigen Verschlußrückhol
feder).
Eine weitere Verringerung der Anzahl Einzelteile,
die zur Herstellung der Kamera zusammenzubauen sind, bleibt
daher ein wünschenswertes Ziel. Bei leerer Kamera gibt es
ferner keine Möglichkeit zu prüfen, ob das Verschlußaus
lösesystem funktioniert. Es besteht somit weiterhin ein
Bedarf für eine einfache und kostengünstige Lösung des Pro
blems, Mittel zum Spannen der Kamera derart vorzusehen, daß
der Benutzer das gesamte System bei leerer Kamera prüfen
kann. Bevorzugt sollte ein solches Zusatz-Spannsystem kein
einziges Extrateil an der Kamera benötigen.
Die Kamera nach der Erfindung weist einen einteiligen, am
Verschluß anschlagenden Schieber mit einem Führungsschlitz
an einem Ende auf, in den unverlierbar ein mit dem Kamera
körper einteiliger Zapfen eingreift, so daß der Schieber
hin- und herbewegbar und schwenkbar ist und ein damit ein
teiliges, in die Filmperforation eintretendes Element ge
dreht werden kann. Bei vollständig transportiertem Film und
gestreckter Betätigungsfeder des Schiebers erfolgt die Ver
schlußbetätigung durch ein druckknopfbetätigtes drehbares
Element, dessen eines Ende lose unverlierbar im Schieber
gehalten und das so angeordnet ist, daß ein vom Benutzer
darauf ausgeübter Druck es in Kontakt mit einem Abschnitt
des Schiebers beaufschlagt und dreht, so daß das Filmein
griffselement aus der Filmperforation herausgezogen wird.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung drückt die einzige Feder
diesen Schieber aus einer kraftgeladenen Stellung in eine
geradlinige Bewegung, so daß er an dem Verschluß mittels
eines mit dem Schieber einteiligen Anschlagteils anschlägt
und diesen betätigt, und drehbeaufschlagt den Schieber
weiter derart, daß das Filmeingriffs- bzw. Spannelement
wiederum in Kontakt mit dem Film gedrückt wird. Beim an
schließenden Filmvorschub kann aufgrund der Positionierung
einer Filmperforation gegenüber dem Ende des Spannelements
die Schieberfeder den Schieber verdrehen, so daß das Spann
element festgelegt wird und den Schieber zurück in eine
kraftgeladene Stellung bewegt.
Durch richtige Anordnung der Aktivierungsfeder des Schie
bers wird somit nicht nur der Schieber ordnungsgemäß linear
betätigt, so daß eine Belichtung erfolgt, sondern er wird
auch in die Filmeingriffslage zurückgebracht und bringt
außerdem das Belichtungsknopfsystem in seine normale Ruhe
stellung zurück. Somit braucht keine gesonderte Rückhol
feder für den Verschlußauslöser vorgesehen zu werden.
Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung wird der Filmvor
schub beendet durch einen Abschnitt des Schiebers, der zum
Eingriff mit einem Daumenradgetriebe angeordnet ist, das
den Aufwickelkern der Kassette antreibt. Nach einem weite
ren Merkmal der Erfindung ist der Schieber aus einem ein
teiligen, bevorzugt spritzgegossenen Element gefertigt, bei
dem das Spannelement, der Mitnehmer zum Eingriff mit dem
Daumenradgetriebe und die Führung für die Linearbewegung
des Schiebers sämtlich als eine einteilige Einheit herge
stellt sind.
Gegenüber dem Stand der Technik mit der relativ komplexen
gesonderten Führungsschiene sowie dem mehrteiligen Schie
ber- und Verschlußauslöser-Rückholfedersystem ergibt sich
durch die Erfindung eine wesentliche Reduzierung der Ein
zelteile sowie eine Vereinfachung der Montage, was zu
geringeren Kosten der Kamera beiträgt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Ver
zahnung vorgesehen, wobei der eine Verzahnungsteil am
Kameragehäuse und der andere am Schieber bevorzugt ein
stückig damit angeordnet ist, so daß die Verzahnung dem
Schieber in Arretierstellung gegenübersteht, wenn der
Schieber eine unverdrehte, kraftgeladene Stellung einnimmt.
Der Benutzer kann somit das ganze Verschlußauslösesystem
einfach dadurch prüfen, daß er das Spannelement von Hand
ausreichend weit in einen Ladezustand bewegt, so daß die
Verzahnungsflächen einander gegenüberstehen. Durch Wegnahme
des Fingerdrucks kann dann der Schieber von der Feder in
Richtung zu den ortsfesten Verzahnungsteilen bewegt wer
den, so daß die beiden Verzahnungsteile in Anlage gelangen
und den Schieber arretieren. Durch Betätigung eines Aus
löseknopfs wird dann der Schieber in eine Drehbewegung be
aufschlagt und bringt die Verzahnungsteile außer Gegenüber
stellung, woraufhin ein Belichtungszyklus ausgelöst wird.
Durch Ausbilden des ortsfesten Verzahnungsteils mit einer
ausreichend breiten Fläche und durch Vorsehen einer gering
fügigen Rückwärtsbewegung im Filmvorschubgetriebe nach Weg
nahme des Benutzerdrucks von diesem drückt die Schieber
feder gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung den Film
nach dem Filmvorschub geringfügig rückwärts, woraufhin die
Verzahnungsflächen in Eingriff gelangen und eine weitere
Rückwärtsbewegung verhindern. Der Film wird dadurch von
Zugspannungen entlastet. Aufgrund der breiteren Verzah
nungsfläche wird in Verbindung mit der Drehung des Schie
bers während des Belichtungsvorgangs das Spannelement aus
dem Film zurückgezogen, bevor die Verzahnungsteile in Ein
griff treten. Dadurch wird eine positivere und gleichmäßi
gere Freigabe des Schiebers erreicht, so daß keine zusätz
lichen Einzelteile in der Kamera benötigt werden.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A und 1B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus im gespannten Zustand;
Fig. 2A und 2B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus, wobei der Mechanismus in der ersten Phase
der Verschlußauslösung gezeigt ist;
Fig. 3A und 3B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus, wobei der Mechanismus nahe dem Ende des
Verschlußbetätigungshubs gezeigt ist;
Fig. 4A und 4B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus, wobei das System in einer sehr frühen
Phase des Filmvorschubs gezeigt ist;
Fig. 5A und 5B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus, wobei die Endphase des Filmvorschubs mit
festgelegtem Filmvorschubmechanismus gezeigt
ist;
Fig. 6A und 6B eine teilweise weggeschnittene Rückansicht
bzw. Unteransicht des Kameraverschlußmechanis
mus, wobei dieser in Abwesenheit eines Films
im gespannten Zustand gehalten ist;
Fig. 7 eine Perspektivansicht von oben, die die Be
ziehung zwischen einem Schieber und einem
handbetätigten Verschlußauslöser zeigt; und
Fig. 8 eine Perspektivansicht des Schiebers von Fig.
7 von unten.
Die Fig. 1A und 1B zeigen die wesentlichen Teile eines Ver
schlußspann- und Filmvorschubsystems einer Kamera 10, die
für eine Miniaturkassette vom Typ "110" geeignet ist. Es
ist allgemein bekannt, daß diese Kassetten eine im wesent
lichen flügel- oder bogenförmige Filmabgabekammer mit
bereits eingelegtem Film sowie eine gleichartige bogenför
mige Filmaufwickelkammer aufweisen, wobei die beiden Kam
mern miteinander durch einen im wesentlichen rechteckigen
Verbindungskanal verbunden sind, durch den der Filmvorschub
erfolgt. Die gezeigte Kamera 10 ist so ausgelegt, daß sie
eine solche Kassette in einer Aufwickelkammer 12 mit einer
Außenwand 14 und einer Abgabekammer 16 mit einer äußeren
Abgabekammerwand 18 aufnimmt. Diese beiden Kammern sind
durch eine Querkammer verbunden, die teilweise durch eine
Innenwand 20 begrenzt ist. Einteilig mit solchen Kassetten
ist ein von außen zugängliches Antriebszahnrad verbunden,
bei dessen Rotation der Aufwickelkern in Filmvorschubrich
tung angetrieben wird. Die Kamera 10 weist ein Ritzel 22
auf, das zweckmäßig auf einem Daumenrad 24 angeordnet ist,
so daß beim Drehen des Daumenrads ein Filmvorschub infolge
des Eingriffs des Ritzels 22 mit dem genannten, von außen
zugänglichen Zahnrad der Kassette erfolgt.
Ein Ritzel 26 ist so angeordnet, daß es von einer damit in
Eingriff gebrachten Verzahnung 25 am Daumenrad 24 angetrie
ben wird. Mit dem Ritzel 26 ist ein Sperrkranz 28 gekop
pelt, auf dessen Umfang eine Sperrklinkenverzahnung 30 an
geordnet ist. Eine Rechtsdrehung des Daumenrads 24 in Ver
bindung mit dem Filmvorschub hat daher eine Drehbewegung
des Sperrkranzes 28 in Gegenrichtung, also nach links, zur
Folge. Eine Einwegfeder 32 ist so gelagert (nicht gezeigt),
daß sie mit der Verzahnung 25 des Daumenrads 24 in Eingriff
gelangt. Die Feder ist so ausgelegt, daß sie eine überge
ordnete Sperrwirkung hat, so daß das Daumenrad 24 nur in
Filmvorschubrichtung drehbar ist. Infolgedessen ist eine
Uhrzeigerdrehung des Sperrkranzes 28 unmöglich mit Ausnahme
eines gewollten Spiels zwischen der Verzahnung des Ritzels
26 und des Daumenrads 24. Der Zweck dieses Spiels wird
später noch erläutert.
Die Fig. 1A und 1B zeigen den Kameramechanismus im gespann
ten Zustand. Ein Schieber 35 mit einem Langloch 36 am einen
Ende ist so angeordnet, daß das Langloch mit einem am Kame
rarahmen befestigten Zapfen 38 in Gleiteingriff steht. Das
entgegengesetzte Ende des Schiebers 35 weist einen Zapfen
40 auf, an dem eine mit einem Zapfen 44 am Kamerarahmen
verbundene Kraftaufladefeder 42 befestigt ist. Die beiden
Zapfen 40, 44 sind so angeordnet, daß die normale Tendenz
der Kraftaufladefeder 42 dahin geht, den Schieber nach
links und im Gegenuhrzeigersinn zu beaufschlagen. Die Be
grenzung der Rotation im Gegenuhrzeigersinn ergibt sich
durch die Anlage eines mit dem Schieber 35 einteiligen Vor
sprungs 46, der so ausgebildet ist, daß er auf der Ober
fläche der quer verlaufenden Kammerwand 20 entlanggleitet.
Ebenfalls einteilig mit dem Schieber 35 ist ein Filmein
griffs-Spannelement 48 als Ansatz des Schiebers ausgeführt
und so bemessen, daß es die Randperforationen 50 des Films
52 einer eingelegten Kassette durchsetzt. Im gespannten
Zustand nach den Fig. 1A und 1B befindet sich der Schieber
35 in seiner äußersten rechten Lage, und die Feder 42
trachtet danach, den Schieber nach links zu ziehen. Dies
wird dadurch verhindert, daß die Einwegfeder 32 eine Gegen
drehbewegung des Daumenrads 24 in Rückspulrichtung hemmt.
Infolgedessen trachtet das Spannelement 48 danach, den Film
in Rückspulrichtung zu bewegen, wird jedoch durch die da
gegen wirkende Spannkraft des Films 52 unbeweglich gehal
ten. Die Kamera wird einfach dadurch ausgelöst, daß der
Schieber 35 geringfügig im Uhrzeigersinn ausreichend weit
gedreht wird, um das Spannelement 48 aus der Filmperfora
tion 50 zurückzuziehen, wie nachstehend erläutert wird.
Nachstehend wird auch auf die Fig. 7 und 6 Bezug genommen.
Ein Verschlußauslöser 54 ist drehbar in Ausnehmungen 56
aufgenommen, die Endzapfen 58 aufnehmen. Mit dem Verschluß
auslöser 54 ist einstückig eine Drucktaste 60 geformt, die
in bezug auf die Achse der Endzapfen 58 versetzt angeordnet
ist, so daß beim Eindrücken der Drucktaste der Verschluß
auslöser 54 verdreht wird. Die Drucktaste 60 ist so posi
tioniert, daß sie von einem extern betätigten Druckknopf
(nicht gezeigt) direkt kontaktiert wird. Vom Verschlußaus
löser 54 verläuft ein damit einteiliger Betätigungsfinger
62 nach unten und weist ein Ende 60′ auf, das in einer Öff
nung 62′ am linken Ende des Schiebers 35 liegt. Eine die
Drucktaste 60 beaufschlagende abwärts gerichtete Kraft
bewirkt, daß das Ende 60′ des Verschlußauslösers 54 zur
Kamerarückseite, also aufwärts, bewegt wird, wie Fig. 2B
zeigt. Dies hat die unmittelbare Auswirkung, daß der Schie
ber 35 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 38 geschwenkt wird,
so daß das Spannelement 48 aus der Filmperforation 50 zu
rückgezogen wird. Das bereits genannte Spiel in den Ver
zahnungen 24, 26 sowie eine geringe Durchbiegung der Ein
wegfeder 32 erlauben ein ordnungsgemäßes Lösen eines Mit
nehmers 90 am Schieber 35. Der Zweck des Mitnehmers 90 wird
noch erläutert.
Die Fig. 2A und 2B zeigen das System unmittelbar nach die
sem Lösen und vor dem Beginn einer wesentlichen Bewegung
nach links. Es ist ferner ein Führungsglied 64 mit einer
Öffnung vorgesehen, durch die der Beetätigungsfinger 62
verläuft, wobei die Öffnung 66 so geformt ist, daß sie
einen Überweg des Betätigungsfingers, der zu einer Beschä
digung des Systems führen könnte, hemmt. Die ursprüngliche
maximale Uhrzeigerdrehung des Schiebers 35 ist durch den
Gleiteingriff eines nach oben verlaufenden Ansatzes 63
(vgl. auch Fig. 7) des Schiebers vorgegeben, wobei der An
satz an einer Arretierung 65 des Führungsglieds 64 anliegt.
Die Fig. 3A und 3B zeigen die Betätigung des Verschluß
mechanismus durch die anschließende Linksbewegung des
Schiebers 35 im verschwenkten Zustand. Eine Verschlußla
melle 70, die mit einem Ende an einem Zapfen 72 auf einer
Verschlußplatte 74 befestigt ist, ist normalerweise in
einer geschlossenen Gegenuhrzeigerstellung in bezug auf
eine Belichtungsöffnung 76 von einer Verschlußfeder 80 ge
halten. Die Verschlußlamelle 70 weist an ihrem unteren Ende
einen Amboß 82 auf. Der Schieber 35 weist ferner einen
damit einstückigen Ansatz 84 auf, der an einem Ende eine
Zahnfläche 86 hat. Diese Zahnfläche 86 ist so angeordnet,
daß sie dem Amboß 82 gegenübersteht, wenn sich der Schieber
35 in der gezeigten Schwenklage befindet. Nach Antreiben
der Verschlußlamelle 70 in die gezeigte Offenstellung be
wegt sich der Schieber 35 weiter nach links, bis seine Be
wegung durch Anlage des Endes des Langlochs 36 an dem am
Rahmen befestigten Zapfen 38 beendet wird. Während dieses
Vorgangs kehrt die Verschlußlamelle 70 zurück und schließt
die Belichtungsöffnung 76.
Dieser gesamte Vorgang findet mit ausreichender Geschwin
digkeit statt, so daß das Ende 60′ des Betätigungsfingers
62 in der in Fig. 3B gezeigten Stellung bleibt. Bei Weg
nahme des Fingerdrucks durch den Benutzer wird die Wand der
Schieberöffnung 62′ vom Rotationsdruck durch das Ende 60′
des Betätigungsfingers entlastet; das Spannelement 48 ver
hindert jedoch eine Gegenuhrzeigerdrehung des Schiebers 35
durch seine Anlage am Film 52. Zu diesem Zeitpunkt dreht
der Benutzer das Daumenrad 24 im Uhrzeigersinn, um den
Filmvorschub auszulösen. Dadurch wird der Film 52 nach
rechts transportiert und bietet kurz danach eine frische,
dem Spannelement 48 gegenüberliegende Perforation, worauf
hin der Schieber 35 von der Feder 42 im Gegenuhrzeigersinn
beaufschlagt wird, so daß er das Spannelement in die Film
perforation 50 drückt, wie die Fig. 4A und 4B zeigen.
Danach wird während der Drehung des Daumenrads 24 das
Spannelement 48 vom Film 52 nach rechts getrieben, so daß
der Schieber 35 ebenfalls gegen die zunehmende Kraft der
Kraftaufladefeder 42 nach rechts gedrückt wird.
Die Fig. 5A und 5B zeigen die Beendigung des Filmvorschubs.
Dabei ist die mit der Oberfläche des Schiebers 35 ein
stückige Klinke 90 arretierend mit einem der Zähne 30 des
Sperrkranzes 28 in Eingriff getreten, um dessen Gegendreh
bewegung zu beenden. Dadurch wird das Daumenrad 24 sofort
gegen jede weitere Drehbewegung festgelegt, wodurch der
Vorschub des Films 52 um ein Bild beendet ist.
Wenn der Filmvorschub somit beendet ist, bewirkt die Weg
nahme des Fingerdrucks des Benutzers vom Daumenrad 24, daß
die Feder 42 versucht, den Film nach links in Rücklaufrich
tung zu bewegen. Dies wird jedoch im wesentlichen durch den
Eingriff der Einwegfederklinke 32 mit der Außenverzahnung
25 des Daumenrads 24 verhindert. Die vorher genannten fe
dernden Eigenschaften der Einwegfeder 32 und das Spiel zwi
schen Ritzel 26 und Daumenrad 24 erlauben eine sehr gering
fügige Rückkehr des Films in den Zustand nach den Fig. 1A
und 1B. Die Kamera ist nunmehr gespannt und für eine Auf
nahme bereit.
Um die Prüfung der Verschlußfunktion der Kamera ohne Film
zu erleichtern, ist an der Verschlußplatte 74 eine orts
feste Zahnfläche 92 so vorgesehen, daß sie der Zahnfläche
86 am Schieber 35 gegenübersteht, wenn der Schieber im un
verschwenkten Zustand nach rechts gezogen wird. Diese Phase
ist am besten aus Fig. 5B ersichtlich. Zum Spannen des Ver
schlusses ohne Film, wobei der Schieber 35 nicht kraftbe
aufschlagt ist, also vollständig im Gegenuhrzeigersinn und
vollständig nach links gemäß Fig. 4B, kann man den Schieber
einfach dadurch in einen gespannten Zustand betätigen, daß
das Ende des Spannelements 48 von Hand nach rechts bewegt
wird, bis die Zahnfläche 86 sich über die ortsfeste Zahn
fläche 92 und über diese hinaus bewegt hat. Man erreicht
dann den z. B. in Fig. 5B gezeigten Zustand. Die Wegnahme
dieses manuellen Drucks erlaubt es dann dem Schieber 35,
sich geringfügig nach links zu bewegen, bis diese beiden
Zahnflächen 86, 92 aneinander anliegen, woraufhin der
Schieber in einer sekundären gespannten Stellung festgelegt
ist. Das Auslösen des Verschlusses erfolgt dann wie vorher,
da eine Uhrzeigerdrehung des Schiebers 35 bewirkt, daß sich
die Zahnfläche 86 am Schieberansatz 84 aus ihrer Gegenüber
stellung mit der ortsfesten Zahnfläche 92 bewegt, woraufhin
der Schieber ungehindert nach links bewegt wird. Alternativ
kann die Kamera mit einer durch Aufschieben befestigbaren
Rückwand versehen sein, die beim Aufschieben auf die Kamera
automatisch durch Eingriff das Spannelement 48 nach rechts
bewegt.
Eine geringfügige Abwandlung des gezeigten Systems kann
vorgenommen werden, um eine alternative Form des Verschluß
auslösemechanismus vorzusehen. Gemäß den Fig. 1A und 1B
kann die Zahnfläche 92 ausreichend weit nach rechts ver
setzt sein, so daß sie arretierend an der Zahnfläche 86 am
Schieber 35 anliegt und diesen in der gespannten Stellung
nach den Fig. 1A und 1B hält. In diesem Fall wirkt die Zug
kraft der Feder 42 nicht mehr durch das Spannelement 48 auf
den Film 50, da dieser Druck durch den Kontakt zwischen den
Zahnflächen weggenommen ist. Die Länge des Spannelements 48
und die Breite der ortsfesten Zahnfläche 92 müssen dement
sprechend so eingestellt sein, daß das Spannelement 48 sich
aus dem Film 52 löst, bevor sich die Zahnflächen 86, 92
voneinander trennen. Diese Variante bietet den Vorteil
einer etwas besseren Impulszuführung zur Verschlußlamelle
70.
Claims (6)
1. Stehbildkamera mit einem Gehäuse für die Aufnahme einer
Filmkassette, umfassend:
einen Verschluß,
einen Verschlußbetätigungsschieber mit einem Verschlußan schlagteil, der am Verschluß anschlägt und diesen momentan in eine Lichtdurchlaßposition bewegt,
eine Feder, die den Schieber in eine Verschlußanschlaglage vorspannt,
Befestigungsmittel zur Halterung des Schiebers, so daß er zwischen einer vollständig geladenen Anfangsstellung, in der die Feder gespannt ist, und der Verschlußanschlagposi tion bewegbar ist,
ein Spannelement, das am Schieber befestigt ist und in eine Filmperforation eintritt und vom Film bewegbar ist, um den Schieber während eines Filmaufwickelvorgangs in die gela dene Stellung zurückzubringen,
Mittel zum Festlegen des Schiebers in der aufgeladenen Position nach dem Filmvorschub bei eingelegter Kassette, handbetätigte Auslösemittel zur Freigabe des Schiebers aus der aufgeladenen Stellung,
eine Filmaufwickelvorrichtung mit Mitteln zum Eingriff mit einer eingelegten Filmkassette zum Filmvorschub, und Aufwickelbeendigungsmittel, die die Filmaufwickelvorrich tung gegen einen weiteren Vorschub arretieren, wenn der Schieber in die aufgeladene Position bewegt ist,
wobei der Schieber seitlich zu seiner Bewegungsrichtung zwischen der aufgeladenen Anfangsstellung und der Ver schlußanschlagstellung bewegbar ist und die Bewegung des Schiebers in dieser seitlichen Richtung das Spannelement in eine bzw. aus einer Filmperforation bewegt, und
wobei die Auslösemittel durch den Benutzer aus einer An fangs- in eine Bildaufnahmeposition bewegbar sind, um den Schieber in die seitliche Richtung zu bewegen und das Spannelement aus einer Filmperforation zu lösen, so daß sich der Schieber aus seiner aufgeladenen Stellung in die Verschlußanschlagstellung bewegen kann,
gekennzeichnet durch
einen Arretiermechanismus für den Schieber mit einer am Schieber (35) befestigten ersten Arretierschulter (86) und einer am Gehäuse befestigten zweiten Arretierschulter (92), wobei die Arretierschultern (86, 92) so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberstehend in Einweg-Eingriff an einem unmittelbar vor dem beendeten Filmvorschub befind lichen Punkt gelangen und eine Rückbewegung des Schiebers (35) über diesen Punkt hinaus unter der Einwirkung der Vor spannfeder (42) verhindern, und die Arretierschultern wei ter so ausgelegt sind, daß ein bestimmtes Maß einer seit lichen Bewegung des in die Filmperforation (50) eintreten den Spannelements (48) aus der Filmeingriffslage in eine Rückzugslage die erste Arretierschulter (86) außer Anlage mit der zweiten Arretierschulter (92) bewegt.
einen Verschluß,
einen Verschlußbetätigungsschieber mit einem Verschlußan schlagteil, der am Verschluß anschlägt und diesen momentan in eine Lichtdurchlaßposition bewegt,
eine Feder, die den Schieber in eine Verschlußanschlaglage vorspannt,
Befestigungsmittel zur Halterung des Schiebers, so daß er zwischen einer vollständig geladenen Anfangsstellung, in der die Feder gespannt ist, und der Verschlußanschlagposi tion bewegbar ist,
ein Spannelement, das am Schieber befestigt ist und in eine Filmperforation eintritt und vom Film bewegbar ist, um den Schieber während eines Filmaufwickelvorgangs in die gela dene Stellung zurückzubringen,
Mittel zum Festlegen des Schiebers in der aufgeladenen Position nach dem Filmvorschub bei eingelegter Kassette, handbetätigte Auslösemittel zur Freigabe des Schiebers aus der aufgeladenen Stellung,
eine Filmaufwickelvorrichtung mit Mitteln zum Eingriff mit einer eingelegten Filmkassette zum Filmvorschub, und Aufwickelbeendigungsmittel, die die Filmaufwickelvorrich tung gegen einen weiteren Vorschub arretieren, wenn der Schieber in die aufgeladene Position bewegt ist,
wobei der Schieber seitlich zu seiner Bewegungsrichtung zwischen der aufgeladenen Anfangsstellung und der Ver schlußanschlagstellung bewegbar ist und die Bewegung des Schiebers in dieser seitlichen Richtung das Spannelement in eine bzw. aus einer Filmperforation bewegt, und
wobei die Auslösemittel durch den Benutzer aus einer An fangs- in eine Bildaufnahmeposition bewegbar sind, um den Schieber in die seitliche Richtung zu bewegen und das Spannelement aus einer Filmperforation zu lösen, so daß sich der Schieber aus seiner aufgeladenen Stellung in die Verschlußanschlagstellung bewegen kann,
gekennzeichnet durch
einen Arretiermechanismus für den Schieber mit einer am Schieber (35) befestigten ersten Arretierschulter (86) und einer am Gehäuse befestigten zweiten Arretierschulter (92), wobei die Arretierschultern (86, 92) so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberstehend in Einweg-Eingriff an einem unmittelbar vor dem beendeten Filmvorschub befind lichen Punkt gelangen und eine Rückbewegung des Schiebers (35) über diesen Punkt hinaus unter der Einwirkung der Vor spannfeder (42) verhindern, und die Arretierschultern wei ter so ausgelegt sind, daß ein bestimmtes Maß einer seit lichen Bewegung des in die Filmperforation (50) eintreten den Spannelements (48) aus der Filmeingriffslage in eine Rückzugslage die erste Arretierschulter (86) außer Anlage mit der zweiten Arretierschulter (92) bewegt.
2. Stehbildkamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierschultern (86, 92) und das Spannelement
(48) so ausgelegt sind, daß bei seitlichem Verschieben des
Schiebers (35) in eine Lage, in der das Spannelement (48)
nur gerade aus einer Filmperforation (50) herausgezogen
ist, die Arretierschultern einander nicht mehr gegenüber
stehen.
3. Stehbildkamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierschultern (86, 92) und das Spannelement
(48) so ausgelegt sind, daß bei seitlichem Verschieben des
Schiebers (35) in eine Lage, in der das Spannelement (48)
nur gerade aus einer Filmperforation (50) herausgezogen
ist, die Arretierschultern (86, 92) wenigstens teilweise
einander gegenüberstehend verbleiben, so daß eine weitere
seitliche Bewegung des Schiebers (35) erforderlich ist, um
die Arretierschultern aus ihrer einander gegenüberstehenden
Lage zu bringen.
4. Stehbildkamera nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierschulter (86) am Schieber so angeordnet
ist, daß sie als Verschlußanschlagteil dient.
5. Stehbildkamera nach einem der Ansprüche 1-3,
gekennzeichnet durch
einen Schwenkmechanismus, der die genannte seitliche Bewe
gung in Form eines Verschwenkens des Schiebers (35) aus
einer Anfangslage in eine relativ dazu verschwenkte Lage
erlaubt, wobei das Auslöseelement (62) so gekoppelt ist,
daß es den Schieber (35) aus der Anfangslage in die ver
schwenkte Lage schwenkt, um das Spannelement (48) außer
Eingriff mit der Filmperforation (50) zu bringen, wobei die
den Schieber vorspannende Feder (42) so angeordnet ist, daß
sie den Schieber (35) aus der verschwenkten Lage in die
unverschwenkte Lage beaufschlagt, und wobei die Auslöse
mittel ein Auslöseelement (62) aufweisen, das den Schieber
(35) verschwenkt, so daß das Spannelement (48) außer Ein
griff mit der Filmperforation gebracht wird, um den Schie
ber (35) aus seiner Verbindung damit zu lösen.
6. Stehbildkamera nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannelement (48) bei Abwesenheit einer Kassette
manuell zugänglich ist, so daß es in Filmvorschubrichtung
über den genannten Punkt hinaus bewegbar ist, so daß der
Schieber (35) nach dieser Beaufschlagung an diesem Punkt in
einer aufgeladenen Stellung gehalten wird und aus dieser
durch anschließende Betätigung der Auslösemittel freigebbar
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/061,536 US4746946A (en) | 1987-06-11 | 1987-06-11 | Miniature camera shutter mechanism |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3735819A1 true DE3735819A1 (de) | 1988-12-22 |
Family
ID=22036406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873735819 Withdrawn DE3735819A1 (de) | 1987-06-11 | 1987-10-22 | Stehbildkamera |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4746946A (de) |
| DE (1) | DE3735819A1 (de) |
| GB (1) | GB2205655A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8823260D0 (en) * | 1988-10-04 | 1988-11-09 | Achiever Ind Ltd | Shutter mechanism for camera |
| US5508004A (en) * | 1989-10-13 | 1996-04-16 | Stericycle, Inc. | Apparatus and method for processing medical waste |
| US6248985B1 (en) | 1998-06-01 | 2001-06-19 | Stericycle, Inc. | Apparatus and method for the disinfection of medical waste in a continuous manner |
| US5991552A (en) * | 1998-06-09 | 1999-11-23 | Eastman Kodak Company | Metering/release/reset mechanism in camera |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272111B (de) * | 1966-12-17 | 1968-07-04 | Agfa Gevaert Ag | Fotografische Kamera |
| DE2433001A1 (de) * | 1973-07-24 | 1975-02-06 | Fuji Photo Film Co Ltd | Vereinfachte kamera |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5032933A (de) * | 1973-07-23 | 1975-03-29 |
-
1987
- 1987-06-11 US US07/061,536 patent/US4746946A/en not_active Expired - Fee Related
- 1987-09-30 GB GB08722996A patent/GB2205655A/en not_active Withdrawn
- 1987-10-22 DE DE19873735819 patent/DE3735819A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1272111B (de) * | 1966-12-17 | 1968-07-04 | Agfa Gevaert Ag | Fotografische Kamera |
| DE2433001A1 (de) * | 1973-07-24 | 1975-02-06 | Fuji Photo Film Co Ltd | Vereinfachte kamera |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4746946A (en) | 1988-05-24 |
| GB8722996D0 (en) | 1987-11-04 |
| GB2205655A (en) | 1988-12-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2218140B2 (de) | Filmtransportmechanismus für eine Kamera mit einem von Hand betätigbaren Zahnstangenschieber | |
| DE2365081C3 (de) | Vorrichtung, die Mehrfachbelichtung bei einer photographischen Kamera ermöglicht | |
| DE2456123A1 (de) | Photographische kamera mit einem automatischen filmtransportmechanismus | |
| DE3735819A1 (de) | Stehbildkamera | |
| DE2433001A1 (de) | Vereinfachte kamera | |
| DE2553501B2 (de) | Filmtransport- und VerschluBspanneinrichtung für photographische Kamera | |
| DE2925496C2 (de) | Filmkassette | |
| DE2453770C3 (de) | Mehrfachbelichtungseinrichtung für eine photographische Kamera | |
| DE2658608C3 (de) | Schlitzverschluß für eine fotografische Kamera | |
| DE1935571A1 (de) | Photographische Kamera mit einem Filmtransportgetriebe | |
| DE1235732B (de) | Schaltgetriebe fuer photographische Kamera | |
| DE2711089A1 (de) | Kamera mit einer einrichtung zur verhindung eines unbeabsichtigten verschlussausloesens | |
| DE2753627A1 (de) | Fotografische sofortbildkamera | |
| DE1007616B (de) | Filmschaltgetriebe fuer eine photographische Kamera | |
| DE2531884A1 (de) | Photographische klappkamera mit motorantrieb | |
| DE1277002B (de) | Schaltvorrichtung fuer die Filmrueckwicklung in photographischen Kameras | |
| DE1497975C (de) | Kamera mit einschiebbarer Filmkas sette | |
| DE739670C (de) | Rollfilmklappkamera mit versenkbarem Objektivtraeger und Wechselgesperre zwischen Filmschaltung und Ausloesetaste | |
| DE2349419A1 (de) | Filmmagazin fuer fotografische kameras | |
| DE1265570B (de) | Einrichtung zur Erzielung einer wechselweisen Filmtransport- und Ausloesesperre und -freigabe in Verbindung mit Blitzwuerfelfortschaltung und Verschlussspannung | |
| DE1159259B (de) | Rollfilmkamera | |
| DE1117995B (de) | Photographische Kleinbildkamera fuer perforierten Rollfilm mit Automatverschluss | |
| DE1012521B (de) | Rollfilmkassette mit Auf- und Abwickelspule | |
| CH368706A (de) | Photographische Kleinbildkamera für perforierten Rollfilm | |
| DE3104020A1 (de) | "elektrische rueckspulvorrichtung fuer eine kamera" |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |