DE3734283A1 - Griffbuegel fuer akkumulatorbatterien - Google Patents
Griffbuegel fuer akkumulatorbatterienInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Akkumulatorbatterie
mit einem Griffbügel, welcher schwenkbar an einer Abdeck
platte befestigt ist, die die Öffnung eines Batteriege
häuses verschließt, und insbesondere bezieht sich die Er
findung auf eine Konstruktion, welche ein Verschwenken
eines solchen Griffbügels ermöglicht.
An einer Akkumulatorbatterie ist oftmals ein Griff be
festigt, um die Batterie bequem anheben und tragen zu
können.
Ein solcher Griffbügel wird lediglich dann benötigt, wenn
die Akkumulatorbatterie von Hand getragen wird, und in
anderen Situationen ist der Griffbügel oftmals nur minder
lich. Es ist daher wünschenswert, daß der Griff eine Form
aufweist, die bei der Nichtbenutzung nicht voluminös bzw.
sperrig ist.
Wenn daher ein Griffbügel, der an der Abdeckplatte der
Akkumulatorbatterie befestigt ist, schwenkbar ausgebildet
ist, so kann der Griffbügel dann angehoben werden, wenn
dies erforderlich ist, und er kann bei Nichtgebrauch in
seine untere Stellung gebracht werden. Als eine der Möglich
keiten, um dies zu bewerkstelligen, kann daran gedacht
werden, den Griffbügel schwenkbar an der Abdeckplatte zu
befestigen.
Eine Akkumulatorbatterie mit einem solcher
maßen schwenkbaren Griffbügel ist beispielsweise in der
japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 78 534/1978 offen
bart.
Bei diesem Stand der Technik sind an gegenüberliegenden
Seiten der Abdeckplatte des Batteriegehäuses Tragstifte
angeordnet, wobei diese Tragstifte in Haltebohrungen in
gegenüberliegende Enden eines Griffbügels eingeführt sind,
so daß der Griffbügel um die Tragstifte schwenkbar ist,
wobei die Anordnung derart ist, daß der Griffbügel dann,
wenn er nicht verwendet wird, abgesenkt werden kann, um
sich entlang der Abdeckplatte zu erstrecken. Insbesondere
bei dem in der vorgenannten Schrift offenbarten Stand der
Technik ist die Umfangskante der Abdeckplatte mit einem
Aufnahme-Stufenabschnitt versehen, um die Handhabe aufzu
nehmen, wenn diese nicht verwendet wird, und die in die
Abdeckplatte eingesetzten Stifte sind mit Elementen ver
sehen, um ein Herausgleiten zu verhindern.
Andererseits ist eine Anordnung bekannt, bei der ein Griff
bügel schwenkbar an einer Seitenfläche des Batteriegehäuses
einer Akkumulatorbatterie befestigt ist. Um einen solchen
Griffbügel schwenkbar zu machen, besteht der Griffbügel
aus Kunstharz und die Flexibilität des Kunstharzes wird
verwendet, um über ein dünnwandiges Gelenk die Handhabe
verschwenkbar zu machen. Eine solche Anordnung ist bei
spielsweise im japanischen Gebrauchsmuster Nr. 25 496/1981
beschrieben.
Bei diesem weiteren Stand der Technik sind an gegenüber
liegenden äußeren Seitenflächen des Batteriegehäuses je
weils ein Griffbügel angeordnet. Wenn die Griffbügel benutzt
werden sollen, so werden sie angehoben, so daß sie sich ent
lang der seitlichen Oberflächen des Batteriegehäuses er
strecken, wobei die Griffe der Griffbügel über der oberen
Oberfläche des Batteriegehäuses hervorstehen, wenn die
Griffbügel jedoch nicht benutzt werden, so sind sie nach
unten gerichtet, so daß sie sich entlang den äußeren Seiten
flächen des Batteriegehäuses erstrecken.
Bei den vorgenannten Anordnungen gemäß den Stand der Technik
ergeben sich die folgenden Schwierigkeiten:
Beim zuerst genannten Stand der Technik ist im Zusammenhang
mit der Befestigung des Griffbügels an den Tragstiften
ein relativ kompliziertes Verfahren erforderlich, um die
Tragstifte in die entsprechenden Haltebohrungen einzuführen,
so daß eine automatische Montage auf einfache Weise nicht
möglich ist.
Auch beim Formen ergibt sich eine Schwierigkeit, nachdem
es nicht möglich oder sehr schwierig ist, eine Abdeckplatte
beispielsweise durch Spritzgießen einstückig zu formen,
welche einen Aufnahme-Stufenabschnitt aufweist und gleich
zeitig mit seitlich vorstehenden Tragstiften versehen ist,
die mit Elementen zum Verhindern des Heruntergleitens ver
sehen sind. Es werden daher in der Regel die Tragstifte
in der Praxis getrennt von der Abdeckplatte vorbereitet
und dann an der Abdeckplatte befestigt. Es ist jedoch
schwierig, die Tragstifte an der Abdeckplatte genau an
vorbestimmten Positionen auf der Abdeckplatte zu befestigen.
Wenn von den Sollpositionen der Tragstifte abgewichen wird,
kommt es manchmal vor, daß der Griffbügel beim Herunter
klappen nicht sauber in den Aufnahme-Stufenabschnitt paßt.
Weiterhin erfordert die drehbare Konstruktion einer Kombi
nation aus Tragstiften und Haltebohrungen relativ viel
Platz, woraus ein größeres Batteriegehäuse der Akkumulator
batterie folgt.
Beim zweitgenannten Stand der Technik sind die Griffe so
befestigt, daß sie über die äußeren Seitenflächen der
Akkumulatorbatterie vorstehen; falls mehrere solcher Akku
mulatorbatterien verwendet werden und Seite an Seite ange
ordnet werden, so folgt aus der Anwesenheit solcher Griffe
unvermeidlich ein vergeudeter Raum zwischen den Batterien.
Falls weiterhin die Akkumulatorbatterie in einer Aufnahme
einrichtung wie beispielsweise einem Kisten angeordnet
ist, so bildet die Anwesenheit der Griffbügel ein Hindernis
bei der Aufnahme der Batterie und macht es erforderlich,
daß die Größe der Aufnahmeeinrichtung vergrößert werden
muß.
Im Falle, daß mehrere Akkumulatorbatterien Seite an Seite
angeordnet sind oder daß eine Akkumulatorbatterie in eine
Aufnahmeeinrichtung eingesetzt wird, wie oben beschrieben,
ist es vom Standpunkt her gesehen, die Aufnahmeform kompakt
auszubilden, eher wünschenswert, den Griff direkt nach
unten entlang der Seitenfläche des Batteriegehäuses anzu
ordnen, als ihn in aufrechter Stellung anzuordnen, in der
er über die obere Oberfläche der Akkumulatorbatterie heraus
ragt. Wenn jedoch dort, wo die Batterie angeordnet werden
soll, um die Batterie herum nicht ausreichend Platz vor
handen ist, kann es vorkommen, daß der Griff nicht mehr
nach unten umgelegt werden kann, nachdem die Akkumulator
batterie eingesetzt wurde, falls der Griff nicht bereits
vorher aufgrund einer Anzahl von Bewegungen nach unten
gerichtet wurde, beginnend mit dem Anheben der Akkumulator
batterie mittels der Handhabe und endend im Einsetzen der
Batterie an den vorbestimmten Ort. Wenn dann die Speicher
batterie von dem vorbestimmten Ort angehoben werden soll,
ergibt sich der weitere Nachteil, daß der Griff nicht von
Anfang an benutzt werden kann, falls um die Akkumulator
batterie herum nicht ausreichend Platz vorhanden ist, um
den Griff nach oben zu richten. Bei den oben beschriebenen
Situationen kann selbst dann, wenn an der Akkumulator
batterie ein Griff angeordnet ist, dieser Griff unglück
licherweise nicht wirksam verwendet werden.
Weiterhin müssen im Falle, daß an gegenüberliegenden äußeren
Seitenflächen des Batteriegehäuses einer Akkumulatorbatterie
jeweils ein Griffbügel angeordnet ist, diese Griffbügel
mit beiden Händen gehalten werden, bevor die Akkumulator
batterie angehoben werden kann; man kann daher nur jeweils
eine einzige Batterie auf einmal tragen.
Dementsprechend soll die Erfindung gleichzeitig die beim
ersten und beim zweiten genannten Stand der Technik auf
tretenden Probleme lösen und der Erfindung liegt daher
die Aufgabe zugrunde, eine Akkumulatorbatterie mit einem
Griffbügel vorzusehen, bei der das Befestigen des Griff
bügels einfach ist, die Konstruktion, um den Griffbügel
schwenkbar auszubilden, sehr einfach ist und der Griffbügel
jederzeit gehandhabt und von einer einzigen Hand getragen
werden kann, selbst dann, wenn um die Akkumulatorbatterie
herum keinerlei Raum zur Verfügung steht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Akkumulatorbatterie
mit einer an einer Abdeckplatte, welche eine Öffnung des
Batteriegehäuses abdeckt, schwenkbar befestigten Handhabe,
und die unterschiedlichen technischen Gesichtspunkte, die
oben beschrieben wurden, sind wie folgt gelöst:
Der Griffbügel ist dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunst
harz besteht und daß er mit der oberen Oberfläche der Ab
deckplatte über ein Gelenk bzw. ein Scharnier verbunden
ist, welches aus einem dünnwandigen Abschnitt besteht,
welcher biegsam ist.
Erfindungsgemäß ist der Griffbügel mit der oberen Oberfläche
einer Abdeckplatte über ein Scharnier verbunden, welches
aus einem dünnwandigen Abschnitt besteht, der die Flexibili
tät des Kunstharzes ausnutzt, aus dem der Griffbügel herge
stellt ist. Ein solcher Griffbügel ist daher über das
Scharnier schwenkbar. Nachdem die verwendete Konstruktion,
um den Griffbügel schwenkbar auszubilden, einfach ein
Scharnier ist, erfordert eine solche Konstruktion fast
keinen Platz und das Erfordernis, das Batteriegehäuse der
Akkumulatorbatterie zu vergrößern, ist eliminiert.
Weiterhin ist es sehr einfach, einen dünnwandigen Abschnitt
auszubilden, welcher ein Scharnier darstellt, um den Griff
bügel verschwenkbar zu machen, wobei die Befestigung oder
die Formung eines solchen Griffbügels auf einfache Weise
automatisiert werden kann.
Nachdem der Griffbügel an der oberen Oberfläche der Abdeck
platte befestigt ist, ergibt sich weiterhin bei der Hand
habung des Griffbügels keinerlei Schwierigkeit, selbst
wenn um die Akkumulatorbatterie herum keinerlei Raum zur
Verfügung steht, und weiterhin kann die Akkumulatorbatterie
einhändig getragen werden.
Selbst wenn der Ort der Batterieaufnahme bezüglich des
Volumens der Akkumulatorbatterie keinerlei zusätzlichen
Raum freiläßt, kann daher das Anheben der Batterie von
diesem Ort oder das Einsetzen der Batterie in diesen Ort
äußerst wirksam mittels einer einzigen Hand, welche den
Griffbügel hält, durchgeführt werden, und wenn beide Hände
verwendet werden, so können zwei Akkumulatorbatterien auf
einmal gehandhabt werden.
Nachdem bei der erfindungsgemäßen Konstruktion die Handhabe
schwenkbar ist, ist es möglich, die Handhabe nur dann anzu
heben, wenn sie benötigt wird, und sie in eine weniger
voluminöse Position abzusenken, wenn sie nicht benötigt
wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Be
schreibung, in der mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin
dung anhand der Zeichnung näher beschrieben sind. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Abdeckplatte 1 einer Akku
mulatorbatterie gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in
Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Abdeckplatte 1 für eine
Akkumulatorbatterie nach einem zweiten Ausführungs
beispiel der Erfindung,
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V in
Fig. 4,
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in
Fig. 4,
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Abdeckplatte 1 einer Akku
mulatorbatterie gemäß einem dritten Ausführungsbei
spiel der Erfindung,
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie VIII-VIII
in Fig. 7, und
Fig. 9 eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX in
Fig. 7.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 ist eine Abdeckplatte
1 für eine Blei-Akkumulatorbatterie ersichtlich, welche
beispielsweise sechs Kammern aufweist. Sechs Flüssigkeits
öffnungen 2 sind den entsprechenden Kammern zugeordnet.
Solche Flüssigkeitsöffnungen sind im Falle einer einge
kapselten Akkumulatorbatterie nicht vorgesehen. Die Unter
seite der Abdeckplatte 1 ist mit Trennwänden 3 entsprechend
den Trennwänden eines Batteriegehäuses 20 versehen, welche
in den Fig. 2 und 3 strichpunktiert dargestellt sind. Die
bisher beschriebene Anordnung ist diejenige einer konven
tionellen Akkumulatorbatterie.
Die Abdeckplatte 1 der Akkumulatorbatterie weist einen
hieran befestigten Griffbügel 5 auf. Der Griffbügel 5,
dessen Gesamtform in Fig. 1 gezeigt ist, weist zwei vertika
le Stegabschnitte 6, einen Griffabschnitt 7, der die oberen
Enden der vertikalen Stegabschnitte 6 verbindet, und einen
Verbindungsabschnitt 8 auf, der die unteren Enden der verti
kalen Stegabschnitte 6 verbindet, wobei ein Scharnier 9
entlang der Unterkante des Verbindungsabschnittes 8 ausge
bildet ist. In Fig. 1 ist das Scharnier 9 nur schwer zu
erkennen, das Scharnier 9 ist jedoch zum Zwecke der ein
facheren Darstellung als Bereich gezeigt, der zwischen
zwei parallelen geraden Linien definiert ist. Ein Befesti
gungsabschnitt 10 ist an der Seite ausgebildet, die der
jenigen Seite, an der der Griffabschnitt 7 ausgebildet
ist, gegenüberliegt.
Der vorstehend beschriebene Griffbügel kann aus jedwedem
geeignetem Kunstharzmaterial gefertigt sein, beispielsweise
aus Polypropylen, Polyäthylen oder Polyamid.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht das
Scharnier 9 aus einem dünnwandigen Abschnitt und ist biegsam
gemacht, indem die Flexibilität des vorstehend beschriebenen
Harzes ausgenutzt wird.
Die Abdeckplatte 1 kann auch aus jedem gewünschten Kunstharz
material gefertigt sein, beispielsweise aus Polypropylen
oder Acrylnitril-Butadien-Polystyrol. Der Griffbügel
10 ist mit der Abdeckplatte 1 am Befestigungsabschnitt
10 beispielsweise mittels Verschweißen, Ultraschall-Ver
schweißung oder Klebeverbindung verbunden.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Oberfläche der Ab
deckplatte 1 mit einer Ausnehmung 11 versehen, um den Griff
bügel 5 aufzunehmen, wenn dieser abgesenkt wird, um sich
über die obere Oberfläche der Abdeckplatte 1 zu erstrecken.
Die Ausnehmung 11 weist eine solche Form und Größe auf,
daß sie auch den Befestigungsabschnitt 10 aufnimmt, so
daß dann, wenn der Griffbügel 5 umgelegt wird, keine der
Abschnitte des Griffbügels 5 über die obere Oberfläche
der Abdeckplatte 1 hinausragen. Wie am besten in Fig. 3
dargestellt, ist der Griffabschnitt 7 breiter ausgebildet,
um das Greifen von Hand zu erleichtern, während der Ab
schnitt der Ausnehmung 11, welcher den Griffabschnitt 7
aufnimmt, vertieft ausgebildet ist. Um den Griffbügel 5
in Form eines Rechtecks als Ganzes aufzunehmen und sich
entlang der entsprechenden Seiten des Rechtecks zu er
strecken, ist bei diesem Ausführungsbeispiel, wie in Fig.
1 dargestellt, die Vertiefung 11 so geformt, daß sie sich
entlang den entsprechenden Seiten des Rechtecks erstreckt.
Daher ist der von der Ausnehmung 11 umgebene Bereich 12
bündig bzw. in gleicher Ebene mit den anderen Abschnitten
der oberen Oberfläche der Abdeckplatte 1. Wie am besten
in Fig. 1 dargestellt ist, definiert die Ausnehmung 11
einen Spalt um den Umfang der Handhabe 5 herum, um jedoch
das Eindringen von Staub zu verhindern, ist es wünschens
wert, daß ein solcher Spalt so klein wie möglich ist oder
überhaupt nicht besteht.
Wie weiterhin am besten in den Fig. 1 und 3 gezeigt, ist
der Griffabschnitt 7 des Griffbügels 5 innerhalb der End
kante der oberen Oberfläche der Abdeckplatte 1 angeordnet.
Die obere Oberfläche der Abdeckplatte 1 ist mit einem Hohl
raum 13 neben der Ausnehmung 11 versehen, um einen Teil
des Griffabschnittes 7 von der Seite her zugänglich zu
machen. Der Hohlraum 13 erleichtert es, den in die Aus
nehmung 11 eingelegten Griffabschnitt 7 von Hand zu er
greifen. Während im Falle des dargestellten Ausführungs
beispiels der Hohlraum 13 außerhalb der Ausnehmung 11 aus
gebildet ist, kann dieser sich auch in den Bereich 12 hinein
erstrecken oder aber beide Bereiche können mit einer solchen
Ausnehmung versehen sein.
Wenn bei einer solchen Akkumulatorbatterie der Griffbügel
5 verwendet werden soll, so wird der Griffbügel 5 angehoben,
wie dies in den Fig. 2 und 3 strichpunktiert dargestellt
ist, und anschließend wird der Griffabschnitt 7 von der
Hand ergriffen. Um es sicherzustellen, daß beim Anheben
der Akkumulatorbatterie mittels des Griffbügels 5 die Akku
mulatorbatterie so wenig wie möglich kippt, wird die Positi
on des Scharniers 9 vorzugsweise so gewählt, daß sie sich
derart zwischen dem Befestigungsabschnitt 10 und dem Ver
bindungsabschnitt 8 befindet, daß es in einer vertikalen
Ebene angeordnet ist, welche sich durch den Schwerpunkt
der Akkumulatorbatterie erstreckt.
Wenn der Griffbügel 5 nicht verwendet wird, wird er nach
unten verbracht und in die Ausnehmung 11 eingelegt, wie
dies in Fig. 1 und in ausgezogenen Linien in Fig. 2 und
3 dargestellt ist.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Nachdem dieses zweite Ausführungsbeispiel
viele Elemente umfaßt, welche mit dem vorstehend beschrie
benen ersten Ausführungsbeispiel gemeinsam sind, werden
für entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet,
um auf diese Weise Wiederholungen in der Beschreibung zu
vermeiden.
Das hauptsächliche Merkmal des in den Fig. 4 bis 6 darge
stellten zweiten Ausführungsbeispiels besteht darin, daß
zwei Griffbügel 5 symmetrisch an der oberen Oberfläche
der Abdeckplatte 1 befestigt sind. Die Form oder Konstrukti
on und die Art der Befestigung eines jeden Griffbügels
5 an der Abdeckplatte 1 sind im wesentlichen die gleichen
wie im Falle des vorstehend beschriebenen ersten Aus
führungsbeispiels. Weiterhin sind bei diesem Ausführungs
beispiel die Flüssigkeitsöffnungen 2 entlang der Mittel
linie der oberen Oberfläche der Abdeckplatte 1 angeordnet,
nachdem zwei Griffbügel 5 an der oberen Oberfläche der
Abdeckplatte 1 symmetrisch befestigt sind.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist die obere endseitige
Kante des Griffabschnitts 7 eines jeden Griffbügels 5 so
angeordnet, daß sie mit der Seitenfläche der Abdeckplatte
1 bündig ist; d. h., die Ausnehmung 11 ist an den Seiten
offen. Aus diesem Grunde ist der im Falle des ersten Aus
führungsbeispiels vorgesehene Hohlraum 13 nicht erforder
lich.
Wenn im Falle des zweiten Ausführungsbeispiels die Akku
mulatorbatterie unter Verwendung der beiden Griffbügel
5 angehoben werden soll, so werden diese wie in den Fig.
5 und 6 strichpunktiert dargestellt angehoben, wonach die
Griffbügel 5 entweder von beiden Händen ergriffen werden
können oder aber die Griffabschnitte 7 der Griffbügel 5
können zusammengezogen werden, wie dies in Fig. 6 strich
punktiert dargestellt ist, und von einer Hand gehalten
werden, um die Akkumulatorbatterie anzuheben.
Fig. 7 bis 9 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Nachdem dieses dritte Ausführungsbeispiel eben
falls viele Elemente beinhaltet, die mit dem ersten oder
zweiten Ausführungsbeispiel übereinstimmen, werden für
entsprechende Teile gleiche Bezugsziffern verwendet, um
eine wiederholte Beschreibung zu vermeiden.
Im Falle des dritten Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 7
bis 9 sind wie im Falle des zweiten Ausführungsbeispiels
zwei Griffbügel 5 a symmetrisch an der oberen Oberfläche
der Abdeckplatte 3 befestigt. Die Hauptmerkmale dieses
dritten Ausführungsbeispiels bestehen darin, daß die
Scharniere 9 a, die jeweils aus einem biegbaren dünnwandigen
Abschnitt bestehen, einstückig mit der oberen Oberfläche
der Abdeckplatte 1 ausgebildet sind und sich von hier weg
erstrecken. D. h., bei diesem Ausführungsbeispiel sind
die Griffbügel 5 a einstückig mit der Abdeckplatte 1 ausge
bildet. Aus diesem Grunde ist hier kein Abschnitt vorge
sehen, welcher dem Befestigungsabschnitt 10 der Griffbügel
5 des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels entsprechen
würde.
Wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen weist
ein jeder Griffbügel 5 vertikale Stegabschnitte 6 a, einen
Griffabschnitt 7 a und einen Verbindungsabschnitt 8 a auf,
und eine Ausnehmung 11 zur Aufnahme eines jeden Griffbügels
5 a bei dessen Absenkung erstreckt sich gleichmäßig über
den vom Griffbügel 5 a umgebenen Bereich. Dies erfolgt zu
dem Zwecke, um das einstückige Gießen der Abdeckplatte
1 mit den Griffbügeln 5 a zu erleichtern. D. h., daß im
Falle, daß die Ausnehmung 11 den Stufenabschnitt umgibt,
welcher wie der Bereich 12 im Falle des ersten und zweiten
Ausführungsbeispiels vorsteht, die Richtung des Zurück
ziehens einer Metallform auf die Richtung senkrecht zur
oberen Oberfläche der Abdeckplatte 1 beschränkt ist, während
im Falle, daß die Ausnehmungen 11 a ohne einen mittleren,
vorstehenden Stufenabschnitt ausgebildet sind, wie im Falle
des dritten Ausführungsbeispiels, es auch möglich ist,
die Richtung des Entformens, d. h. die Richtung des Weg
ziehens der Metallform so zu wählen, daß diese parallel
zur oberen Oberfläche der Abdeckplatte 1 ist. Hierdurch
wird es einfacher, die Griffbügel 5 a einstückig mit der
Abdeckplatte 1 auszubilden.
Im Falle, daß die Griffbügel 5 a einstückig mit der Abdeck
platte 1 ausgebildet sind, wie im Falle des dritten Aus
führungsbeispiels, kann der sogenannte "Habituseffekt",
der sich in den Scharnieren 9 a nach dem Formen bildet,
dahingehend wirken, daß die Griffbügel 5 a von der oberen
Oberfläche der Abdeckplatte 1 angehoben werden, wie dies
beispielsweise bei dem in ausgezogenen Linien auf der
rechten Seite der Fig. 9 dargestellten Griffbügel gezeigt
ist. Aufgrund des "Habituseffekts" in den Scharnieren 9 a
passiert es somit manchmal, daß die Griffbügel 5 a in den
Ausnehmungen 11 a nicht gehalten werden können. Im Falle
dieses Ausführungsbeispiels ist daher der Griffabschnitt
7 a eines jeden Griffbügels 5 a mit einem Eingriffsabschnitt
14 versehen, welcher so ausgebildet ist, daß er den ent
sprechenden Wandabschnitt 15 der Ausnehmung 11 a reibungs
mäßig kontaktiert. Der Zustand, bei dem der Eingriffsab
schnitt 14 mit dem Wandabschnitt 15 in Eingriff ist, kann
bei dem in durchgezogenen Linien gezeichneten linken Griff
bügel gemäß Fig. 9 gesehen werden.
Wie vorstehend beschrieben, sind der Eingriffsabschnitt
14 und der Wandabschnitt 15 so ausgebildet, daß sie mit
einander reibungsmäßig in Eingriff stehen. Es kann jedoch
einer von diesen Abschnitten mit einem Hinterschneidungs
abschnitt versehen sein, um einen noch festeren Eingriff
zwischen diesen Abschnitten sicherzustellen.
Wenn der Eingriffsabschnitt 14 in Längsrichtung des Griff
abschnittes 7 a relativ lang ausgebildet ist, so ist es
möglich, die Breite des Abschnittes des Griffabschnittes
7 a, welcher mit der Hand in Berührung kommt, zu vergrößern,
und der Eingriffsabschnitt 14 stellt sicher, daß der Griff
abschnitt leicht von Hand gegriffen werden kann.
Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die drei Aus
führungsbeispiele näher beschrieben worden ist, sind Ände
rungen im Rahmen der vorliegenden Erfindung ohne weiteres
möglich.
Beispielsweise wurde der Griffbügel 5 an der Abdeckplatte
1 mittels Schweißen verbunden; der Griffbügel 5 kann jedoch
in die Metallform vor dem Gießen der Abdeckplatte 1 einge
legt werden, so daß dann, wenn die Abdeckplatte 1 fertig
gegossen ist, der Griffbügel 5 bereits mit der Abdeckplatte
1 verbunden ist.
Die Ausnehmung 11 oder 11 a wurde so ausgebildet, daß der
Griffbügel 5 oder 5 a in seiner umgelegten Position über
die obere Oberfläche der Abdeckplatte 1 nicht hervorsteht;
nachdem der erfindungsgemäße Bügel mit dem hierin inte
grierten Scharnier relativ, dünnwandig ausgebildet sein
kann, besteht jedoch selbst dann, wenn keine Ausnehmung
vorgesehen ist, keine Möglichkeit, daß der Griffbügel über
die obere Oberfläche der Abdeckplatte wesentlich vorsteht.
Der Griffbügel stellt somit selbst dann, wenn er bei seiner
Nichtbenutzung über der oberen Oberfläche der Abdeckplatte
vorsteht, kein Hindernis dar.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist das Scharnier 9 oder 9 a entlang den Verbindungsab
schnitten 8 oder 8 a ausgebildet. Als Ergebnis hiervon kann
die Länge des Scharniers 9 oder 9 a vergrößert werden, was
einer gesteigerten Festigkeit zugute kommt. Falls ein sol
cher Vorteil jedoch nicht gewünscht wird, kann auch auf
einen Abschnitt entsprechend dem Verbindungsabschnitt ver
zichtet werden und die Scharniere können direkt an den
unteren Enden der vertikalen Stegabschnitte 6 oder 6 a ausge
bildet werden.
Die Erfindung ist somit nicht auf die dargestellten Aus
führungsbeispiele beschränkt, vielmehr ist sie insbesondere
durch den Schutzumfang der Ansprüche definiert.
Claims (9)
1. Akkumulatorbatterie mit einem Batteriegehäuse (20) mit
einer Öffnung mit einer Abdeckplatte (1), die dazu
dient, die Öffnung zu verschließen und die eine obere
Oberfläche aufweist, und mit einer Griffbügeleinrichtung,
welche schwenkbar an der Abdeckplatte befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Griffbügeleinrichtung (5, 5 a) aus Kunstharz besteht
und mit der oberen Oberfläche der Abdeckplatte (1) über
ein Scharnier (9, 9 a) verbunden ist, welches aus einem
dünnwandigen biegsamen Abschnitt besteht.
2. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Griffbügeleinrichtung (5) einen Griffabschnitt (7)
und einen Befestigungsabschnitt (10) aufweist, welche
an entgegengesetzten Seiten des Scharniers (9) angeordnet
sind, wobei der Befestigungsabschnitt mit der oberen
Oberfläche der Abdeckplatte verbunden ist.
3. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Scharnier (9 a) so ausgebildet ist, daß es den Griff
bügel (5 a) und die obere Oberfläche der Abdeckplatte
einstückig verbindet.
4. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Griffbügeleinrichtung (5, 5 a) zwei vertikale Stegab
schnitte (6, 6 a) umfaßt, einen Griffabschnitt (7, 7 a),
welcher die oberen Enden der vertikalen Stegabschnitte
verbindet, sowie einen Verbindungsabschnitt (8, 8 a),
welcher die unteren Enden der vertikalen Stegabschnitte
verbindet, wobei das Scharnier (9, 9 a) entlang der
unteren Endkante des Verbindungsabschnitts (8, 8 a) ausge
bildet ist.
5. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Griffbügeleinrichtung zwei Griffbügel umfaßt, die
an der oberen Oberfläche der Abdeckplatte symmetrisch
befestigt sind.
6. Batterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere Oberfläche der Abdeckplatte eine Ausnehmung
(11, 11 a) aufweist, um die Griffbügeleinrichtung aufzu
nehmen, wenn diese nach unten umgelegt ist, um sich
entlang der oberen Oberfläche der Abdeckplatte zu er
strecken.
7. Batterie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmung einen Wandabschnitt (15) aufweist, der
so ausgebildet ist, daß er mit einem Abschnitt (14)
der Griffbügeleinrichtung in Eingriff kommt.
8. Batterie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Griffbügeleinrichtung einen Griffabschnitt (7 a)
aufweist und daß die obere Endkante des Griffabschnitts
so angeordnet ist, daß sie mit der seitlichen Oberfläche
der Abdeckplatte zumindest in etwa fluchtet.
9. Batterie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Griffbügeleinrichtung einen Griffabschnitt (7) auf
weist und daß dieser Griffabschnitt innerhalb der End
kante der oberen Oberfläche der Abdeckplatte angeordnet
ist, wobei die obere Oberfläche der Abdeckplatte mit
einem Hohlraum (13) neben der Ausnehmung (11) versehen
ist, um einen seitlichen Bereich des Griffabschnitts
zu öffnen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/105,393 US4770957A (en) | 1987-10-05 | 1987-10-05 | Handle attachment construction for a storage battery cover |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3734283A1 true DE3734283A1 (de) | 1989-04-20 |
Family
ID=22305590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873734283 Granted DE3734283A1 (de) | 1987-10-05 | 1987-10-09 | Griffbuegel fuer akkumulatorbatterien |
Country Status (3)
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|---|---|
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| GB2210726A (en) | 1989-06-14 |
| GB2210726B (en) | 1992-01-29 |
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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