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DE3149559C2 - Etui zur Aufnahme einer Magnetbandkassette - Google Patents

Etui zur Aufnahme einer Magnetbandkassette

Info

Publication number
DE3149559C2
DE3149559C2 DE19813149559 DE3149559A DE3149559C2 DE 3149559 C2 DE3149559 C2 DE 3149559C2 DE 19813149559 DE19813149559 DE 19813149559 DE 3149559 A DE3149559 A DE 3149559A DE 3149559 C2 DE3149559 C2 DE 3149559C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
case
cover
cassette
front edge
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813149559
Other languages
English (en)
Other versions
DE3149559A1 (de
Inventor
Lutz 8021 Neuried Pawlenka
Rainer Posch
Hartmut 8000 München Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emtec Magnetics GmbH
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19813149559 priority Critical patent/DE3149559C2/de
Publication of DE3149559A1 publication Critical patent/DE3149559A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3149559C2 publication Critical patent/DE3149559C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/023Containers for magazines or cassettes
    • G11B23/0233Containers for a single cassette

Landscapes

  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein arretierbares Etui zur Aufbewahrung von Magnetband-Compact-Cassetten, bestehend aus zwei Teilen, und zwar aus einem taschenförmigen Deckel mit ggf. gekürzten Querwänden und einem Unterteil, der den restlichen Boden und die übrigen Seitenwände umfaßt sowie aus einem Scharniergelenk, bestehend aus Zapfen und Loch an den Querwänden des Deckels bzw. an den mit letzteren korrespondierenden äußeren Seitenwänden des Unterteils und zur rüttelsichereren Aufnahme der Cassette aus zwei nach innen ragenden Ansätzen, wobei der Abstand vom Drehpunkt bis zur Vorderkante des Bodens des Unterteils gleich ist mit dem Abstand des Drehpunktes zur rückseitigen Deckelwand und der Drehpunkt, bezogen auf die Höhe der Kassette, geringfügig aus dem Mittel nach unten verschoben ist und beim Aufklappen des Deckels um 180 ° dessen Boden an der Begrenzung des Bodens des Unterteils anschlägt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Etui zur Aufnahme einer Magnetbandkassette, insbesondere einer Kompaktkassette nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Aufklappen des Etuis kann der taschenförmige Deckel, in dem die Kassette steckt, über 180° hinausgeschwenkt werden. Bei dieser Handhabung kann die Kassette herausfallen. Um dies zu vermeiden, ist es bereits bekannt, die versetzten Querwände mit je einer kurvenförmigen Nut zu versehen, in der die sonst übliche Noppe des Gelenkes an den korrespondierenden äußeren Seitenwänden gleitet und am Ende in einem Loch einrastet. Dies ermöglicht den Etuideckel ca. 90° zu schwenken, obwohl eine Schwenkung um etwa 180° wünschenswert wäre. In der DE-AS 23 66 195 wird dies erzielt, indem in den äußeren Seitenwänden des Unterteils eine nach innen verlaufende Nut vorhanden ist, die im gleichen Abstand zum Schwenk- bo zapfen angeordnet ist wie der Zapfen vom freien Ende der Seitenwand. An den verkürzten Querwänden des Deckels sitzen entsprechend ausgebildete Rippen. Letztere verhindern ein Herunterfallen des Deckels. Die äußeren Seitenwände haben aufgrund ihrer geringen Steifigkeit eine gewisse Federwirkung, so daß diese beim Aufschwenken des Deckels von den keilförmigen Rippen, die einen relativ geringen Widerstand bieten, auseinandergedrückt werden und der Deckel durch das Gewicht der Kassette über 180° verdreht wird, so daß die Kassette tfotz der Vorbeugungsmaßnahmen entfallen kann. Die Rippen sollen ferner bei geschlossenem Etui die Funktion der Arretierung des Deckels im Unterteil übernehmen. Dies wird damit nur unzureichend erzielt, da die Einschnappvorrichtung zu nahe am Drehpunkt des Scharniergelenks liegt Durch den dadurch entstehenden relativ großen Hebelarm zwischen Drehpunkt und Deckel kann sich letzterer bei verschiedenen Lagen selbsttätig öffnen.
Ferner ist in dem deutschen Gebrauchsmuster 19 52 854 ein Behälter für Tonbandspulen beschrieben, der sich mit einer Schwenkung des Deckels nur um 90° öffnen läßt, in dem die Ecken der vorderen Seitenwände nahe des Bodens Aussparungen aufweisen, an dem die Längsvorsprünge des Deckels anliegen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ohne Verwendung zusätzlicher Formteile am Etui beim Schwenken des Deckels ein Oberdrehen über 180° hinaus zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei dem eingangs beschriebenen Etui dadurch gelöst, daß der Abstand vom Drehpunkt des Gelenkzapfens bis zur Vorderkante des Bodens des Unterteils gleich ist mit dem Abstand des Drehpunktes des Gelenkzapfens zur rückseitigen Deckelwand und der Drehpunkt, bezogen auf die Höhe des Etuis, geringfügig aus der Mitte in Richtung des Bodens des Unterteils verschoben ist, so daß beim Aufklappen des Deckels um 180° die rückseitige Deckelwand an der Vorderkante des Bodens des Unterteils anschlägt und daß die Außenkante der rückseitigen Deckelwand sowie die Vorderkante des Bodens des Unterteils zueinander abgeschrägt sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung des Etuis findet sich in dem Unteranspruch.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Etuis wird erreicht, daß durch dos Antigen der rückseitigen Deckelwand an der Bodenkante des Unterteils ein Überdrehen des Deckels über 130° hinaus — auch bei etwas unsanfterer Behandlung des Etuis — nicht möglich ist. Diese Arretierung wird erzielt ohne zusätzliche Formteile gegenüber dem Standardetui. .
Anhand von Zeichnungen, die die Gestaltung des Etuis zeigen, wird die Erfindung näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 perspektivische Ansicht des Etuis mit aufgeschlagenem Deckel und mit geradliniger Begrenzung des Bodenteils,
F i g. 2 und 3 je eine Seitenansicht mit schrägen und abgerundeten Kanten des Bodenunterteils und der rückseitigen Deckelwand,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Etuis mit einem um 180° aufgeklappten Deckel und
Fig.5 eine perspektivische Ansicht des Etuis mit arretiertem Deckel und Anschlagleiste.
Das aus Kunststoff gefertigte Etui wird weltweit zur Aufbewahrung von Magnetband-Kompaktkassetten eingesetzt. Es besteht gemäß dem Stand der Technik aus zwei Teilen, und zwar aus Unterteil (1), taschenförmigem Deckel (2) mit Querwänden (3), einer Rückwand (4) und einer Innenwand (5), die bei geschlossenem Gehäuse in den Ausschnitt des Bodens (7) des Unterteils paßt. Die Vorderkanten von Bodenunterteil und Deckelinnenwand sind im allgemeinen trapezförmig ausgebildet, wobei bei offenem Gehäuse in 180°-Stellung und den genannten Teilen ein größerer Abstand entsteht. Das Unterteil weist neben dem Boden (7)
Seitenwände (8, 9, 10) auf. An den Enden der Seitenwände (9,10) befindet sich ein Zapfen (11) und in den gegenüberliegenden Querwänden ein Loch mit Längsnut (12) zur Bildung eines Gelenkes für das Schwenken der Etuiteile. Auf der Innenseite des Unterteilbodens sind ferner noch zwei Ansätze (14,13) zur rüttelfreien Aufnahme der Kassetten vorgesehen. Um den Deckel in 180°-Stellung arretieren zu können, wird nach der Erfindung der Deckel in das Unterteil derartig eingesetzt, daß der Abstand des Zapfens (11) ι ο zur Vorderkante des Bodens des Unterteils gleich ist mit dem Abstand des Drehpunktes bzw. des Zapfens zur rückseitigen Deckelwand (4). Beidseitig ist der Drehpunkt, bezogen auf die Höhe der Kassette geringfügig aus dem Mittel nach unten verschoben, was in Fig. 1 (15) ersichtlich ist. Durch diese Anordnung liegt die Oberkants der Innenwand des Deckels etwas unterhalb der Oberkante der Seitenwand (9). Bei der bekannten Etuiausführung kommt die Rückwand des Etuideckels bei 90° -Stellung oberhalb des Bodens des Unterteils zu liegen und bei einer weiteren Drehung über 90° hinaus entsteht wie erwähnt ein größerer Abstand zwischen der Deckeltasche und der Vorderkante des Unterteils. Dadurch läßt sich der Deckel über 180° hinaus schwenken, so daß die Kassette aus der Tasche entfallen kann. Durch Verlagerung des Drehpunktes für den Etuideckel hingegen schlägt der Deckel beim Aufklappen in 180°-Stellung an der Vorderkante (6) des Bodens des Unterteils, wie in F i g. 1 und 4 gezeigt, an.-Um einen Anschlag des Deckels bei ca. 90° während des Aufklappens zu vermeiden, sind Vorderkante (6) des Bodens und die Außenkanten (16,17) der Rückwand des Deckels zueinander abgeschrägt (F i g. 2) oder abgerundet (F i g. 3). Die Vorderkante des Bodens des Unterteils (Fig. 1) verläuft geradlinig. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung (F i g. 5) kann sie als Steg (18) ausgebildet sein. Dazu werden die Innenwand (5) des Deckels und der Boden (7) des Unterteils beispielsweise zueinander trapezförmig ausgeführt und gehen in Nachbarschaft zu den Seitenwänden (9, 10) in einen Steg (18) über, der den Anschlag bei 180°-Stellung des Deckels bildet Bei beiden Ausführungen des Etuis wird der Deckel in 180°-Stellung festgehalten, s^ daß sich die Kassette bequem entnehmen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Etui zur Aufnahme" einer Magnetbandkassette, insbesondere einer Kompaktkassette, bestehend aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen, dessen einer Teil in Form eines taschenartigen Deckels, der die aufzubewahrende Kassette aufnimmt, und dessen anderer Teil als offener, von 3 Wänden umschlossenes Unterteil ausgebildet ist, wobei der Boden des Unterteils teilweise ausgeschnitten ist und die Innenwand des Deckels so ausgebildet ist, daß sie in den ausgeschnittenen Teil des Bodens des Unterteils paßt, und der Deckel und das Unterteil in zusammengeklapptem Zustand ein geschlossenes Gehäuse bilden, mit einem Gelenk bestehend aus je einem Zapfen an der Innenseite der gegenüberliegenden Seitenwände des Unterteils und je einem Loch an den Seitenwänden des Deckels, wobei Zapfen \j\d Löcher in den Wänden gegenseitig vertauscht sein können, dadurch ge kennzeichnet, daß der Abstand vom Drehpunkt des Gelenkzapfens (11) bis zur Vorderkante (6) des Bodens (7) des Unterteils (1) gleich ist mit dem Abstand des Drehpunktes des Gelenkzapfens (11) zur rückseitigen Deckelwand (4) und der Drehpunkt, bezogen auf die Höhe des Etuis, geringfügig aus der Mitte in Richtung des Bodens (7) des Unterteils verschoben ist, so daß beim Aufklappen des Deckels (2) um Ί80" die rückseitige Deckelwand (4) sn der Vorderkante (6) des Bodens (7) des Unterteils anschlägt und daß die Außenkante (16, 17) der rückseitigen Deckelwand («tj sowie die Vorderkante (6) des Bodens (7) r»es Unterteils zueinander abgeschrägt sind.
2. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten (16, 17) der rückseitigen Deckelwand abgerundet und die Vorderkante (6) des Bodens (7) des Unterteils dazu entsprechend konkav ausgebildet sind.
40
DE19813149559 1981-12-15 1981-12-15 Etui zur Aufnahme einer Magnetbandkassette Expired DE3149559C2 (de)

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DE3149559A1 DE3149559A1 (de) 1983-06-23
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