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DE3726509A1 - Verfahren zur herstellung von 1,4-butandiol - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 1,4-butandiol

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Publication number
DE3726509A1
DE3726509A1 DE19873726509 DE3726509A DE3726509A1 DE 3726509 A1 DE3726509 A1 DE 3726509A1 DE 19873726509 DE19873726509 DE 19873726509 DE 3726509 A DE3726509 A DE 3726509A DE 3726509 A1 DE3726509 A1 DE 3726509A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cobalt
catalyst
msa
copper
hydrogenation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873726509
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dr Fischer
Hans-Juergen Dr Gosch
Wolfgang Dr Harder
Klaus-Dieter Dr Malsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
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Priority to EP88112672A priority patent/EP0304696B1/de
Priority to DE8888112672T priority patent/DE3870543D1/de
Priority to CA000574005A priority patent/CA1301180C/en
Priority to JP63196221A priority patent/JP2625514B2/ja
Priority to US07/230,015 priority patent/US4940805A/en
Publication of DE3726509A1 publication Critical patent/DE3726509A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/17Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrogenation of carbon-to-carbon double or triple bonds
    • C07C29/177Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by hydrogenation of carbon-to-carbon double or triple bonds with simultaneous reduction of a carboxy group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/06Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/08Preparation of tetrahydrofuran

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-Butandiol durch Hydrierung von Maleinsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid oder einem Alkylester der Maleinsäure oder Bernsteinsäure in Gegenwart eines Alkohols und in Gegenwart von Cobaltkatalysatoren.
Im folgenden Text werden die folgenden Kurzbezeichnungen verwendet:
Maleinsäureanhydrid = MSA, Bernsteinsäureanhydrid = BSA, 1,4-Butandiol = BD, γ-Butyrolacton = GBL, Tetrahydrofuran = THF.
Es wurden bereits zahlreiche Verfahren zur katalytischen Hydrierung von MSA vorgeschlagen. So wird z. B. in der US-PS 27 72 292 ein einstufiges Verfahren beschrieben, bei dem man MSA in Gegenwart von Raney-Cobalt hydriert. Dabei erhält man nach Beispiel 1 bei 275°C und etwa 800 bar BD in 64%iger Ausbeute; außerdem werden 11% THF gebildet. Nach den Angaben der DE-OS 21 33 768 hydriert man MSA an einem Katalysator, der neben Cobalt Rhenium und/oder Molybdän enthält. Nach Beispiel 3 läßt sich MSA mit Hilfe eines Katalysators aus Cobalt und Rhenium (Atomverhältnis 1 : 0,03) auf SiO₂/Al₂O₃ als Träger zu einem Gemisch hydrieren, das zu 6,9% aus BD, zu 22,3% aus THF und zu 63,7% aus GBL besteht.
Man hat MSA auch schon in Gegenwart von aliphatischen Alkoholen zu BD hydriert. Dieses in der DE-PS 28 45 905 beschriebene einstufige Verfahren hat den Nachteil, daß man einen Kupferchromit-Katalysator benötigt, bei dessen Herstellung toxische Ausgangsstoffe verarbeitet werden müssen. Außerdem sind die mit derartigen Katalysatoren erzielten Standzeiten für eine großtechnische Produktion nicht befriedigend.
Es war deshalb nach einem Verfahren zur Herstellung von BD aus MSA zu suchen, das diese katalysatorbedingten Nachteile nicht aufweist.
Nach dem Verfahren dieser Erfindung, durch das diese Aufgabe gelöst wurde, stellt man BD durch katalytische Hydrierung von MSA, BSA oder einem Alkylester der Maleinsäure oder Bernsteinsäure in Gegenwart eines aliphatischen Alkohols dadurch her, daß man einen Katalysator verwendet, der Cobalt und mindestens eines der Elemente Mangan, Kupfer und Phosphor enthält.
Im Vergleich zu den bekannten Hydrierungen von MSA mit Hilfe von Cobaltkatalysatoren ist überraschend, daß man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren BD mit Selektivitäten von über 80% sowie Gesamtselektivitäten an BD + THF + GBL von 98% erhält. Neben BD können je nach Reaktionsbedingungen und Katalysator wechselnde Mengen der Wertprodukte THF und GBL erhalten werden.
Man kann auch das entstandene GBL in einer Nachhydrierung zu BD und THF umsetzen.
Da sich schon beim Lösen von MSA in Alkoholen bei niedrigen Temperaturen der jeweiligen Maleinsäuremonoester bildet, läßt sich die Umsetzung von MSA mit Alkoholen und Wasserstoff durch die Teilgleichungen a) und b) beschreiben. Der eingesetzte Alkohol wird bei der Hydrierung zurückgebildet. Daher wird nach der Bruttogleichung (c) MSA mit 5 Molen Wasserstoff zu 1 Mol BD und 1 Mol Wasser umgesetzt:
MSA kann in fester, flüssiger oder gasförmiger Form verwendet werden. Für die Hydrierung wird es in dem jeweiligen Alkohol gelöst. Dies ist schon bei Raumtemperatur oder z. B. bei Temperaturen von 30 bis 70°C leicht zu erreichen. Besonders vorteilhaft ist es, wenn man das bei der katalytischen Oxidation von n-Butan oder Butenen entstehende, MSA und Wasser enthaltende Gasgemisch, z. B. nach dem Verfahren der EP-PS 1 49 144, mit Alkoholen zur Absorption des Maleinsäureanhydrids behandelt. Die Abtrennung des im MSA enthaltenen Wassers ist in diesem Fall besonders einfach durchführbar. Es ist aber auch möglich, das Absorbat ohne Abtrennung des Wassers zu hydrieren.
Man kann anstelle von MSA auch von BSA ausgehen. In diesem Fall arbeitet man bei Temperaturen von 30 bis 100°C. Außerdem ist es möglich, die Halb- oder Diester der Maleinsäure oder Bernsteinsäure, wie z. B. die Alkylester dieser Säuren, in die Hydrierung einzusetzen.
Die erfindungsgemäße Hydrierung wird in Gegenwart eines Alkohols vorgenommen. Als Alkohole verwendet man aliphatische Alkohole, insbesondere einwertige Alkanole, mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methanol, Ethanol, i-Propanol, n-Propanol, Hexanole, n-Butanol, i-Butanol. Besonders bevorzugt sind die Butanole, da sie eine einfache Abtrennung des bei der Hydrierung entstehenden Wassers durch Azeotropdestillation ermöglichen. Es sind aber auch andere ein- oder mehrwertige primäre, sekundäre oder tertiäre aliphatische oder cycloaliphatische Alkohole geeignet. Diese bieten aber wegen ihres im allgemeinen höheren Siedepunktes und wegen der erhöhten Zahl von Reaktionsmöglichkeiten keine Vorteile. Das Molverhältnis von MSA (einschließlich BSA, der Halb- und/oder Diester der Malein- oder Bernsteinsäure) zu den Alkoholen beträgt im allgemeinen 1 : 0,1 bis 1 : 30, vorzugsweise 1 : 0,5 bis 1 : 20, insbesondere 1 : 1 bis 1 : 10.
Die Hydrierung wird im allgemeinen bei Temperaturen von 100 bis 350°C, insbesondere 150 bis 300°C, durchgeführt. Man arbeitet bei Drücken von 50 bis 350 bar, insbesondere 100 bis 300 bar. Die Hydrierung wird diskontinuierlich, insbesondere aber kontinuierlich, durchgeführt. Man arbeitet im Sumpf-, insbesondere aber Rieselfahrweise, wobei der Katalysator fest angeordnet ist. Es ist aber auch möglich, einen suspendierten Katalysator einzusetzen. Um die Hydrierwärme ableiten zu können, kann man sowohl Wasserstoff als auch einen Teil des Hydrieraustrags in die Hydrierstufe zurückleiten.
Als Reaktoren können z. B. Rohrreaktoren oder Rohrbündelreaktoren verwendet werden, wobei die Reaktionswärme durch Außenkühlung oder im Fall von Rohrreaktoren durch Innenkühlung abgeführt werden kann. Als Reaktormaterialien sind z. B. normale Edelstähle, z. B. ®V-Stähle geeignet.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Katalysatoren enthalten Cobalt und mindestens eines der Elemente Mangan, Kupfer und Phosphor. Bevorzugt enthalten die Katalysatoren neben Cobalt mindestens zwei der Elemente Mangan, Kupfer, Phosphor und Molybdän. Von besonderem technischen Interesse sind solche Katalysatoren, die neben Cobalt mindestens drei der Elemente Mangan, Kupfer, Phosphor, Molybdän und Natrium enthalten. Dabei können die Metalle in metallischer Form oder in Form ihrer Oxide nach Reduktion, z. B. mit Wasserstoff, eingesetzt werden. Phosphor liegt praktisch in Form von Phosphorsäure vor.
Geeignete Katalysatoren sind z. B. solche, deren katalytisch aktive Masse mindestens zu 40 Gew.-% aus Cobalt besteht und als weitere aktive Bestandteile bis zu 10 Gew.-%, z. B. 3 bis 7 Gew.-% Mangan, bis zu 20 Gew.-%, z. B. 0,1 bis 5 Gew.-% Phosphorsäure und bis zu 1 Gew.-%, z. B. 0,01 bis 0,5 Gew.-% Natrium enthält. Besonders gute Ergebnisse werden z. B. auch mit solchen Katalysatoren dieser Art erzielt, deren katalytisch aktive Masse als weitere aktive Bestandteile bis zu 30 Gew.-%, z. B. 12 bis 18 Gew.-% Kupfer und bis zu 5 Gew.-%, z. B. 1 bis 4 Gew.-% Molybdän enthalten.
Die Katalysatoren werden als Trägerkatalysatoren oder vorzugsweise als Substanzkatalysatoren eingesetzt. Trägerkatalysatoren werden zweckmäßigerweise durch ein- oder mehrmaliges Imprägnieren des Trägermaterials mit einer wäßrigen Lösung der Metallsalze hergestellt. Nach dem Imprägnieren und Trocknen wird die Masse erhitzt, wobei die Metallsalze in die Metalloxide übergehen. Vor ihrem Einsatz werden die Katalysatoren mit Wasserstoff behandelt, wobei die Oxide größtenteils zu den Metallen reduziert werden.
Als Katalysatorträger sind z. B. Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Titandioxid, Aktivkohle, Silikate oder Zeolithe geeignet. Wenn nötig, können bei der Katalysatorherstellung Bindemittel verwendet werden.
Die in den Beispielen genannten Prozente sind Gewichtsprozente.
Beispiel 1
In das Reaktorrohr (1) der in der Abbildung schematisch dargestellten Kreislaufapparatur mit der Länge 2000 m und dem Innendurchmesser 16 mm wurden 612 g eines Katalysators eingebaut, der die folgenden katalytisch aktiven Bestandteile enthielt: 63,4% CoO, 18,1% CuO, 6,8% Mn₃O₄, 3,1% MoO₃, 0,15% Na₂O und 3,3% H₃PO₄ (4-mm-Stränge). Der Gehalt des Katalysators an den aktiven Metallen beträgt somit 50,1%, 14,5% Cu, 4,9 Gew.-% Mn, 2,1% Mo und 0,1% Na. Die Apparatur wurde unter Zuleitung von Stickstoff auf 100°C aufgeheizt. Dann wurde über die Zuleitung (2) ein Gemisch aus Stickstoff und Wasserstoff (1 bis 25 Vol.-% H₂) durch die Apparatur geleitet. Die Temperatur wurde mit einer Heizrate von 20°C/h auf 220°C gebracht und dann 40 Stunden bei dieser Temperatur belassen. Nach der Katalysatorreduktion wurde ein Gemisch aus MSA und n-Butanol im Molverhältnis 1 : 2,5 (50 g/h) mit der Zulaufpumpe (3) aus dem Behälter (4) zusammen mit Wasserstoff aus der Zuleitung (2) in den Hydrierkreislauf gepumpt. Mit Hilfe des Wärmetauschers (5) wurde die Temperatur auf 200 bis 230°C eingestellt.
Über die Standhaltung im Abscheider (6) wurde eine dem Zulauf entsprechende Produktmenge kontinuierlich ausgeschleust (7). Die Produktrückführung (8) erfolgte mit der Kreislaufpumpe (9). Das Abgas wurde über die Ableitung (10) abgeleitet. Die Hydrierung des Gemischs wurde während 3500 Stunden Betriebszeit unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
Druck:
200 bis 250 bar
Temperatur: 200 bis 250°C
Abgasmenge: 50 bis 100 l/h
Flüssigkeitskreislauf: 15 l/h
Querschnittsbelastung: 80 m³/m² × h
Nach 3500 Stunden konnte kein merkliches Ablassen der Katalysatoraktivität festgestellt werden.
Nach quantitativer GC-Anlage wurden bei folgenden Bedingungen - Temperatur 230°C, Druck 200 bar und Abgas 100 l/h - folgende Ergebnisse erzielt:
Umsatz zu BD, GBL und THF:
98%
Selektivität zu BD:|82%
Selektivität zu GBL: 5%
Selektivität zu THF: 11%
Beispiel 2
In einem 1,5-l-Rührautoklaven wurden 100 ml (186 g) eines Katalysators der Zusammensetzung 92,3% CoO, 5,3% Mn₃O₄, 2,8% H₃PO₄ und 0,3% Na₂O eingebaut. Der Gehalt des Katalysators an den aktiven Metallen beträgt somit: 72,5% Co, 3,8% Mn und 0,2% Na. Unter Überleiten von Stickstoff (ca. 300 Nl/Std.) wurde auf 220°C aufgeheizt. Anschließend wurde dem Stickstoff zunächst 1 Vol.-% Wasserstoff zugegeben und die Wasserstoffmenge langsam auf 7 Vol.-% erhöht. Man hielt die Temperatur 24 Std. auf 220°C und ließ danach wieder auf Raumtemperatur abkühlen. Nun wurde der Autoklav mit 880 g eines Gemisches aus MSA und n-Butanol im Molverhältnis 1 : 2,5 beschickt. Dann wurde die Mischung unter folgenden Reaktionsbedingungen hydriert:
Temperatur:|200°C
H₂-Druck: 200 bar
Turbinendrehzahl: 2000 U/min
Nach 21 bzw. 46 Stunden wurden dem Autoklaven Flüssigkeitsproben entnommen und mittels Gas- und Flüssigkeitschromatographie analysiert. Es ergaben sich folgende Konzentrationen (Mol-%) im Austrag:
Der Umsatz zu den Wertprodukten BD, GBL und THF betrug nach 21 Std. 62% und nach 46 Std. 91%.
Beispiel 3
In einem Rohrreaktor mit einer Länge von 500 mm und einem Innendurchmesser von 15 mm wurden 104 g Katalysator mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 eingebaut. Der Reaktor wurde unter Zuleitung von Stickstoff auf 290°C aufgeheizt. Dann wurde innerhalb von 6 Stunden der Stickstoff gleichmäßig durch Wasserstoff ersetzt und anschließend noch 48 Stunden bei 300 bis 310°C reiner Wasserstoff durch den Reaktor geleitet. Nach Beenden der Katalysatoraktivierung wurde der Reaktor auf 250°C thermostatisiert. Anschließend wurde ein Gemisch aus MSA und n-Butanol im Molverhältnis 1 : 2,5 zusammen mit Wasserstoff in den Reaktor gepumpt. Über ein Druckhalteventil mit angeschlossenem Kühler wurde das Produkt aus dem Reaktor ausgeschleust. Nach quantitativer GC-Analyse wurde bei 250°C und bei 200 bar mit 80 Nl/h Wasserstoff und einer Verweilzeit von 90 Minuten folgendes Ergebnis erzielt: 62 Mol-% BD, 17 Mol-% THF, 11 Mol-% GBL. Die Ausbeute an Wertprodukten betrug somit 90%, die Selektivität unter Berücksichtigung von rückführbaren Maleinsäure- und Bernsteinsäureestern 97%.

Claims (6)

1. Verfahren zur Herstellung von 1,4-Butandiol durch katalytische Hydrierung von Maleinsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid oder einem Alkylester der Maleinsäure oder Bernsteinsäure in Gegenwart eines aliphatischen Alkohols, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der Cobalt und mindestens eines der Elemente Mangan, Kupfer und Phosphor enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der Cobalt und mindestens zwei der Elemente Mangan, Kupfer, Phosphor und Molybdän enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, der Cobalt und mindestens drei der Elemente Mangan, Kupfer, Phosphor, Molybdän und Natrium enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktive Masse des Katalysators mindestens zu 40 Gew.-% aus Cobalt besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, dessen aktive Masse mindestens zu 40 Gew.-% aus Cobalt besteht und als weitere aktive Bestandteile bis zu 10 Gew.-% Mangan, bis zu 20 Gew.-% Phosphorsäure und bis zu 1 Gew.-% Natrium enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, dessen aktive Masse mindestens zu 40 Gew.-% aus Cobalt besteht und als weitere aktive Bestandteile bis zu 10 Gew.-% Mangan, bis zu 30 Gew.-% Kupfer, bis zu 5 Gew.-% Molybdän, bis zu 20 Gew.-% Phosphorsäure und bis zu 1 Gew.-% Natrium enthält.
DE19873726509 1987-08-08 1987-08-08 Verfahren zur herstellung von 1,4-butandiol Withdrawn DE3726509A1 (de)

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EP88112672A EP0304696B1 (de) 1987-08-08 1988-08-04 Verfahren zur Herstellung von 1,4-Butandiol und/oder Tetrahydrofuran
DE8888112672T DE3870543D1 (de) 1987-08-08 1988-08-04 Verfahren zur herstellung von 1,4-butandiol und/oder tetrahydrofuran.
CA000574005A CA1301180C (en) 1987-08-08 1988-08-05 Preparation of 1,4-butanediol or tetrahydrofuran or both
JP63196221A JP2625514B2 (ja) 1987-08-08 1988-08-08 1,4−ブタンジオール及び/又はテトラヒドロフランの製法
US07/230,015 US4940805A (en) 1987-08-08 1988-08-08 Preparation of 1,4-butanediol or tetrahydrofuran or both

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0447963A1 (de) * 1990-03-21 1991-09-25 BASF Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von 1,4-Butandiol
CN113045519A (zh) * 2021-03-09 2021-06-29 上海师范大学 一种能够同时满足顺酐和丁二酸酐生产的溶剂及其应用

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EP0447963A1 (de) * 1990-03-21 1991-09-25 BASF Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von 1,4-Butandiol
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