DE3723019C2 - - Google Patents
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- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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- H01R13/713—Structural association with built-in electrical component with built-in switch the switch being a safety switch
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch betriebenes Haushalts
gerät, wie Handhaartrockner, Haarstyler od. dgl. mit einem Ge
häuse zur Unterbringung elektrischen Einrichtungen, wie
Motor, Heizung, Ventilator od. dgl., mit einem Ein- und Ausschal
ter sowie Schalteinrichtungen zum Umschalten der Leistung und/
oder der Drehzahl sowie mit einem mehrpoligen Kabel, an dessen
freien Ende ein Stecker angeordnet ist, der seinerseits mit
einer an ein elektrisches Versorgungsnetz angeschlossenen Steck
dose zusammenwirkt.
Derartige elektrisch betriebene Haushaltsgeräte sind in zahl
reichen Ausführungsformen bekannt. Bei den einfachen Ausführungs
formen solcher elektrisch betriebener Haushaltsgeräte ist der
am Gehäuse desselben angeordnete Schalter als einfacher Ein-
und Ausschalter ausgebildet. Daneben gibt es aber auch Aus
führungsformen solcher Haushaltsgeräte, bei denen mehrstufige
Schalter benutzt werden, beispielsweise um die Drehzahl des
Motors oder die Heizung des Haushaltsgerätes beeinflussen zu
können. Bei all diesen bekannten Ausführungsformen von elek
trisch betriebenen Haushaltsgeräten ist nicht nur der jeweils
benutzte Schalter unabhängig von seiner Ausbildung am Gehäuse
des Haushaltsgerätes selbst angeordnet sondern der Schalter
hat auch jeweils eine Ausschaltstellung, in welcher die zugeordne
te elektrische Einrichtung, sei es nun ein Motor oder sei es
eine Heizung, ausgeschaltet ist.
Mit diesen bekannten, am Gehäuse des Haushaltsgerätes angeord
neten Schaltern kann man somit zwar deren elektrische Einrichtun
gen am Haushaltsgerät selbst außer Funktion setzen, jedoch liegt
bei allen diesen bisher bekannten Ausführungsformen derartiger
elektrisch betriebener Haushaltsgeräte die Netzspannung noch
an dem im Gehäuse des Haushaltsgerätes sitzenden Schalter. Meist
werden die abgemantelten Enden der Adern des elektrischen Zu
führungskabels zu einer Platine oder zu einem Isolierträger
geführt und dort über Anschluß- oder Zwischenkontakte mit dem
Schalter des Haushaltsgerätes verbunden. Eine solche Handhabung
bedeutet, daß trotz des in Null-Stellung befindlichen Schalters
des elektrisch betriebenen Haushaltsgerätes über das Zuführungs
kabel Spannung am Schalter bzw. an den zugeordneten Anschlußkon
takten liegt. Durch die bisherige Anordnung des Schalters am
Gehäuse des Haushaltsgerätes und durch das mit ihm zusammen
wirkende Anschlußkabel kann es aber nicht ausgeschlossen werden,
daß es z. B. bei auftretenden Defekten zu Unfällen des Benutzers
des Haushaltsgerätes kommen kann. Dies kann beispielsweise da
durch geschehen, daß sich die abgemantelten freien Enden des
spannungsführenden Kabels von den Anschlußkontakten lösen und
mit metallischen Teilen des elektrischen Haushaltsgerätes in
Wirkverbindung kommen. Somit ist bei diesen Ausführungsformen
trotz des Überführens des vorhandenen Schalters in seine Null-
Stellung eine Gefahr für den Benutzer des Haushaltsgerätes nicht
ausgeschlossen.
Durch die US-PS 43 27 278 ist ein elektrisch betriebener Hand
haartrockner bekanntgeworden, der an seinem Handgriff insgesamt
drei Schalter aufweist. Der erste dieser drei Schalter ist als
Ein- und Ausschalter ausgebildet, während die beiden anderen
Schalter dazu dienen, einmal die Drehzahl des Lüfterrades zu
beeinflussen und zum anderen die Leistung der Heizung zu regulie
ren. Daher kann vom Benutzer sowohl die Geschwindigkeit des
Lüfterrades als auch die Temperatur der austretenden Luft den
gewünschten Erfordernissen angepaßt werden. Auch hier liegt
somit selbst in der Ausschaltstellung des Ein- und Ausschalters
an diesem Spannung.
Die US-PS 42 70 158 beschreibt ein elektrisch betriebenes Haus
haltsgerät in Gestalt eines Handhaartrockners, bei dem Vorkeh
rungen zum Schutze des Benutzers gegen Eindringen von Wasser
od. dgl. und die dadurch bedingten schädlichen Folgen getroffen
werden. Dabei ist die Verwendung eines mindestens vieradrigen
Kabels vorgesehen. Von diesen vier Adern werden zwei zum Elektro
motor geführt, während die beiden restlichen Adern eine Hilfslei
tung bilden, die mit gitterartigen Körpern verbunden werden,
welche die vorhandenen Öffnungen des Gehäuses des Handhaartrock
ners überdecken. Zu diesen Öffnungen gehören die Ansaugöffnung
für die Frischluft und die Ausblasöffnung für die Warmluft.
Sobald nun Wasser mit den am Gehäuse dieses Handhaartrockners
vorhandenen Gittern in Verbindung kommt, beispielsweise durch
Spritzwasser od. dgl., entsteht ein Kurzschluß zwischen den beiden
Adern der Hilfsleitung. Dadurch kommt es zum sofortigen Abschalten
der Stromzufuhr. Die zur Erzielung der Sicherheit des Benutzers
des Handhaartrockners erforderlichen Aufwendungen sind bei dieser
bekannten Ausführungsform sehr beachtlich.
Durch die DE-AS 10 71 807 ist eine mehrpolige, schaltbare elek
trische Steckeinrichtung bekanntgeworden. Solche werden benötigt,
wenn elektrische Geräte über besondere Zuleitungen an
Steckdosen angeschlossen werden und diese Geräte selbst keine
Schalter besitzen, Diese Ausführungen von schaltbaren Steckein
richtungen gibt es sowohl in zwei- als auch in mehrpoliger Aus
führungsform. Die Geräte selbst, die an solche Steckeinrichtungen
angeschlossen sind, verfügen über keine Schalteinrichtungen.
Es handelt sich z. B. um Heizöfen, Kochplatten, Bügeleisen, Brot
röster od. dgl.
Durch die DD-PS 1 37 641 ist ein Netzstecker bekanntgeworden,
der dort eingesetzt werden soll, wo elektrische Geräte oder
Beleuchtungskörper, die selbst keine Abschaltmöglichkeit besitzen,
zeitweise außer Betrieb gesetzt werden sollen. Auch in diesem
Falle handelt es sich somit um Geräte, die selbst mit keinerlei
Schalteinrichtung ausgerüstet sind.
Man hat bereits zahlreiche Versuche unternommen, um den Benutzer
von elektrisch betriebenen Haushaltsgeräten, insbesondere von
solchen, die in sogenannten Naßräumen, wie Badezimmern, Toilet
ten od. dgl. benutzt werden, vor Unfällen, die durch den elek
trischen Strom verursacht werden könnten, zu schützen. So gibt
es z. B. Schutzschaltungen oder auch Schutzschalter für solche
Haushaltsgeräte, jedoch sind die bisher bekannten Ausführungs
formen derartiger Schutzeinrichtungen technisch verhältnismäßig
aufwendig und daher kostspielig, so daß sie in der Praxis noch
wenig eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrisch betriebene
Haushaltsgeräte der vorstehend genannten Art weiter zu verbessern.
Es soll eine räumliche und funktionelle Trennung von Ein- und
Ausschalter einerseits und dem Umschalter für die Leistung od. dgl.
andererseits vorgesehen werden, derart, daß ein vollständiges
Abschalten der Stromzufuhr am Haushaltsgerät nicht mehr möglich
ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß einerseits der Ein- und Ausschalter für das elektrische
Haushaltsgerät im Stecker des Kabels untergebracht ist und der
Ein- und Ausschalter allpolig ausgeführt ist und daß andererseits
das Gehäuse des Haushaltsgerätes mit einem Umschalter zur Ein
stellung unterschiedlicher Drehzahlen des Elektromotors oder
zur Erzielung unterschiedlicher Heizungszustände der elektrischen
Heizung ausgerüstet ist.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des elektrisch betriebenen
Haushaltsgerätes erfolgt daher das Ein- und Ausschalten der
elektrischen Einrichtungen nicht mehr durch einen am Gehäuse
des Haushaltsgerätes angeordneten Schalter sondern durch einen
am Stecker selbst angebrachten Schalter. Dieser Schalter sorgt
in seiner Null- oder Aus-Stellung schon unmittelbar hinter den
Steckerstiften des Steckers für ein allpoliges Abschalten. Dadurch
ist in dieser Schaltstellung ein Weiterleiten des Stromes zu
den elektrischen Einrichtungen des Haushaltsgerätes, sei es
nun zu einem Motor oder sei es zu einer Heizung, völlig unter
brochen. Wenn es daher bei einer solchen Ausbildung des elek
trisch betriebenen Haushaltsgerätes zu einem Defekt, z. B. der
abgemantelten Anschlußleiter der elektrischen Kabel, der Heizung
oder des Motors kommen sollte, so hat dies für den Benutzer
des Haushaltsgerätes keine schädlichen Auswirkungen, weil ja
das gesamte Anschlußkabel und damit auch seine abgemantelten
Enden durch den Schalter des Steckers spannungslos gemacht worden
sind. Um das erfindungsgemäße elektrisch betriebene Haushalts
gerät überhaupt benutzen zu können, ist es für den Benutzer
zwingend erforderlich, den Schalter des Steckers aus seiner
Null-Stellung in die Einschaltstellung zu überführen, was all
polig geschieht. Auf der anderen Seite hat der Benutzer nicht
die Möglichkeit, die elektrischen Einrichtungen des elektrischen
betriebenen Haushaltsgerätes am Gerät selbst auszuschalten sondern
dies kann nur über den Schalter des Steckers erfolgen.
Gemäß dem weiteren Merkmal der Erfindung sind am Gehäuse des
Haushaltsgerätes weitere Schalteinrichtungen angebracht. Nur
sind diese so gestaltet, daß mit ihnen ein vollständiges Ab
schalten der Stromzuführung zu den elektrischen Einrichtungen
nicht möglich ist. Mit anderen Worten, diese Schalter sind Um
schalter. Sie haben keine Null-Stellung. Sie dienen nur zur
Einstellung unterschiedlicher Drehzahlen des Elektromotors oder
zur Erzielung unterschiedlicher Heizungszustände der elektrischen
Heizung. Der Benutzer ist bei der erfindungsgemäßen Ausbildung
des elektrisch betriebenen Haushaltsgerätes somit aus Sicherheits
gründen gezwungen, zum Ausschalten den Schalter des Steckers
aus der Einschaltstellung in die Null-Stellung zu überführen.
Die Erfindung läßt sich in mannigfacher Weise ausführen. Dies
gilt sowohl für die Ausbildung des Steckers selbst als auch
für die Gestaltung und Anordnung des damit zusammenwirkenden
Schalters.
Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung besteht der
Stecker aus einem die Steckerstifte aufweisenden Steckerunter
teil und einem damit verbundenen gehäuseartigen Steckeroberteil,
in dessen Inneren ein zweipoliger Schalter, wie ein zweipoliger
Umschalter angeordnet ist, der mit den Adern des mehrpoligen
Kabels zusammenwirkt und eine aus dem Steckeroberteil herausragen
de Handhabe aufweist. Das die Steckerstifte aufweisende Stecker
unterteil ist dabei zweckmäßig als Schutzkontaktstecker ausge
bildet. Dies bedeutet, daß er außer mit den im Querschnitt kreis
runden metallischen Steckerstiften noch mit einem Erdungsbügel
und den Unverwechselbarkeitsmerkmalen der bekannten Schutzkon
taktstecker ausgerüstet ist.
Es ist möglich, einen zweipoligen Schalter zu verwenden, der
mit auf einer Platine angeordneten gedruckten oder geätzten
Schaltkontakten versehen ist. Daneben ist aber auch die Verwen
dung bekannter Leiterbahnen möglich, die im gehäuseartigen Stecker
oberteil des Steckers untergebracht sind. Es kann aber auch
ohne weiteres ein handelsüblicher Kleinschalter - wie ein Einbau
schalter - benutzt werden. In allen Fällen hat der Schalter
eine aus dem gehäuseartigen Steckeroberteil herausragende Hand
habe, die in eine Ein- bzw. Ausschaltstellung überführt werden
kann und die damit die Stromzufuhr zum Anschlußkabel freigibt
oder unterbricht. Dabei ist es zweckmäßig, den jeweiligen Schalt
zustand des elektrischen Schalters anzuzeigen. Dies kann bei
spielsweise in der Art geschehen, daß auf der sichtbaren Ober
fläche des gehäuseartigen Oberteils des Steckers Markierungen
angebracht sind.
Es können Schalter eingesetzt werden, die als Schiebeschalter
ausgebildet sind, bei denen somit eine translatorische Bewegung
des Schaltgliedes durchgeführt wird. Daneben lassen sich aber
auch bekannte Schalter verwenden, bei denen eine rotatorische
Bewegung der Handhabe zum Zwecke des Ein- und Ausschaltens er
folgt.
Die Erfindung läßt sich nicht nur bei den bekannten deutschen
Steckerausführungsformen verwenden sondern auch bei ausländischen,
beispielsweise bei nordamerikanischen Steckersystemen. Im letzt
genannten Falle empfiehlt es sich, den Stecker ein vorzugsweise
aus zwei Hälften bestehendes Gehäuse aufweisen zu lassen, in
dessen Inneren ein mehrpoliger Schalter angeordnet ist, wobei
aus der einen Wandung des Gehäuses Flachstecker herausragen,
während eine andere Wandung des Gehäuses als Führungsfläche
für den Betätiger des Schalters dient. Diese Flachstecker können
im Bereich ihres vorderen freien Endes jeweils einen Durchbruch
aufweisen. Sie können auch im Zusammenwirken mit einem Erdungs
stecker benutzt werden, wobei in bekannter Weise eine Voreilung
des Erdungssteckers beim Zusammenkuppeln von Stecker und Steck
dose erfolgt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungs
beispielen dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein elektrisch be
triebenes Haushaltsgerät in Form eines Haartrock
ners, dessen elektrische Einrichtungen über ein
Anschlußkabel mit einem Stecker verbunden sind, der
eine erste Ausführungsform eines Schalters aufweist,
Fig. 2 ebenfalls in schaubildlicher Darstellung, teilweise
weggebrochen, eine zweite Ausführungsform eines
Schutzkontaktsteckers mit einem zugeordneten Schalter,
der in Abweichung von der Fig. 1 nunmehr als Schiebe
schalter ausgebildet ist,
Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung, teilweise wegge
schnitten, eine dritte Ausführungsform eines Steckers
mit Schalter für ein elektrisch betriebenes Haushalts
gerät, wobei sich der Schalter in seiner Null-Stellung
befindet und
Fig. 4 den elektrischen Stecker mit Schalter nach der Fig.
3 in Rückansicht gesehen, teilweise weggebrochen und
nach dem Überführen des Betätigers des Schalters
in seine Einschaltstellung.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren der Zeichnungen
nur diejenigen Teile eines elektrisch betriebenen Haushaltsgerätes
dargestellt sind, welche für das Verständnis der Erfindung Bedeu
tung haben. Darüber hinaus ist im Ausführungsbeispiel nach Fig.
1 ein elektrisch betriebener Haartrockner an sich bekannter
Bauart zugrundegelegt, der aber nur stellvertretend für andere,
an sich bekannte elektrisch betriebene Haushaltsgeräte steht.
Die Erfindung kann nämlich auch bei zahlreichen anderen elektrisch
betriebenen Haushaltsgeräten eingesetzt werden, deren Aufbau
grundsätzlich bekannt ist. Ferner sind in den Figuren der Zeich
nungen nur ein deutsches und ein US-Steckersystem wiedergegeben.
Selbstverständlich kann die Erfindung auch bei anderen an sich
bekannten Steckersystemen anderer Länder eingesetzt werden.
Die den Steckern zugeordneten Steckdosen sind in den Figuren
der Zeichnungen der Einfachheit halber fortgelassen. Sie können
alle einen bekannten Aufbau haben. Dies gilt auch für den Aufbau
der Schalter.
Der dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 zugrundegelegte
elektrisch betriebene Handhaartrockner ist generell mit 10 be
zeichnet. Der Handhaartrockner hat ein Gehäuse 11, das im gewähl
ten Ausführungsbeispiel aus einem vorderen und einem hinteren,
nicht näher bezeichneten Gehäuseteil zusammengesetzt ist, wobei
die Gehäuseteile mit an sich bekannten Mitteln miteinander ver
bunden werden können. Auf der rückwärtigen Öffnung des hinteren
Gehäuseteiles ist ein Lufteintrittsgitter 13 zum Ansaugen der
Frischluft angeordnet. Dieses Lufteintrittsgitter 13 verschließt
die gesamte hintere Öffnung. Es kann mit dem rückwärtigen Ende
des Gehäuses verrastet werden. lm vorderen Bereich hat das Gehäuse
11 ein in der Fig. 1 nicht sichtbares Auslaßgitter. Vor diesem
ist eine Formdüse 12 aufgesteckt, die bei Bedarf auch entfernt
werden kann.
Das Gehäuse 11 des Handhaartrockners 10 weist einen Handgriff
14 auf, der winklig, beispielsweise rechtwinklig zur Längsachse
des Gehäuses 11 angeordnet ist. Im Inneren des hohlen Handgriffes
14 ist ein Umschalter 24 angeordnet, der eine bekannte Ausbildung
aufweist und von dem in der Fig. 1 der Zeichnung lediglich der
Betätiger erkennbar ist. Der Betätiger des Umschalters 24 wird
translatorisch bewegt. Mit diesem Umschalter 24 ist es nicht
möglich, die elektrischen Einrichtungen, die im Inneren des Gehäuses
11 in bekannter und daher nicht wiedergegebener Weise untergebracht
sind, vollständig spannungslos zu machen. Vielmehr dient dieser
Umschalter nur zur Erzielung unterschiedlicher Drehzahlen des
Motors od. dgl. oder zur Erlangung unterschiedlicher Heizungszu
stände der elektrischen Heizung des Haushaltsgerätes 10. Generell
gesagt ist der Umschalter 24 kein Ein- und Ausschalter.
In bekannter Weise wird in eine nicht näher bezeichnete Öffnung
der Stirnseite des Handgriffes 14 das eine Ende des mehrpoligen
Kabels 15 eingeführt. Dies geschieht zweckmäßig unter Benutzung
einer Zugentlastung und gegebenenfalls einer Knickschutzhülle.
Die abgemantelten Adern dieses mehrpoligen Kabels 15 werden
dann in bekannter Weise mit dem Umschalter 24 verbunden. Am
gegenüberliegenden anderen Ende hat das mehrpolige Kabel 15
einen generell mit 16 bezeichneten Schalter, der in bekannter
Weise mit einer nicht dargestellten Steckdose zusammenwirken
kann, die ihrerseits an ein Stromversorgungsnetz angeschlos
sen und beispielsweise an einer Wand od. dgl. angebracht ist.
Bei der Ausführungsform des Steckers 16 nach der Fig. 1 der
Zeichnung besteht dieser aus einem Steckerunterteil 17 und einem
damit verbundenen gehäuseartigen Steckeroberteil 19. Der Stecker
unterteil 17 trägt im Bereich seiner vorderen Stirnfläche die
bekannten Steckerstifte 18 und im Bereich seiner Umfangsfläche
einen nicht näher bezeichneten Erdungsbügel und die Unverwechsel
barkeitsmerkmale, die ein ordnungsgemäßes Einführen des Steckers
16 in eine Steckdose gewährleisten.
Der Steckeroberteil 19 ist kasten- oder quaderförmig gestaltet
und hat in seinem Inneren liegend einen generell mit 20 bezeich
neten Schalter, dessen Handhabe durch eine nicht näher bezeichne
te Unterbrechung der Oberseite 21 hindurchragt und damit gut
zugänglich wird. Bei dem Schalter 20 kann es sich um einen auf
dem Markt befindlichen zweipoligen Schalter, beispielsweise
um einen zweipoligen Umschalter handeln. Der Schalter 20 kann
in eine Einschalt- und in eine Ausschaltstellung überführt werden,
wobei in der Fig. 1 die Ausschaltstellung wiedergegeben ist.
Um dem Benutzer dies kenntlich zu machen, ist an der Oberseite
21 des gehäuseartigen Steckeroberteiles 19 eine Schaltzustandsan
zeige 22 angebracht, die mit einem Markierungsvorsprung 23 des
Betätigers des Schalters 20 zusammenwirkt. Wie schon erwähnt,
erfolgt mit dem Schalter 20 ein einpoliges Ausschalten, so daß
damit unmittelbar hinter den Steckerstiften 18 die Stromzufuhr
unterbrochen wird, wenn sich der Schalter 20 - wie in der Fig.
1 dargestellt - in seiner Null- oder Ausschaltlage befindet.
Während bei der Ausführungsform des Schalters 20 nach der Fig.
1 der Zeichnung zu seiner Betätigung eine rotatorische Bewegung
gewählt wird, um ihn also aus seiner einen Schaltstellung in
die andere zu überführen, ist bei dem Ausführungsbeispiel nach
der Fig. 2 der Zeichnung eine translatorische Bewegung vorgesehen
Dies bedeutet, daß der Schalter 20 nunmehr als Schiebeschalter
an sich bekannter Bauart ausgebildet ist. Der nunmehr mit 25
bezeichnete Schalter durchgreift - wie die Fig. 2 zeigt - mit
seinem Betätiger einen Durchbruch 26, der in der Mitte der Ober
seite 21 des Steckeroberteiles 19 angeordnet ist. Im gewählten
Ausführungsbeispiel hat der Durchbruch 26 in Draufsicht gesehen
rechteckige Gestalt, und seine seitlichen Begrenzungswandungen
27 dienen zugleich zur Führung des Betätigers des Schalters
25. In diesem Falle kann auf einen zusätzlichen Markierungsvor
sprung verzichtet werden, weil - wie die Fig. 2 erkennen läßt
- der herausragende Betätiger mit der Schaltzustandsanzeige
22 direkt zusammenwirkt. Die Fig. 2 zeigt die Ruhe- oder Aus
schaltstellung.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 der Zeichnung
ist der Steckerunterteil 17 als Schutzkontaktstecker ausgebildet.
Daher sind für seine Einzelteile die gleichen Bezugszeichen
wie bei der Fig. 1 gewählt. Selbstverständlich wäre es auch
möglich, bei Bedarf anstelle eines Schutzkontaktsteckers einen
einfachen, mit zwei Stiften versehenen Stecker zu benutzen,
also einen solchen mit fehlendem Erdungsbügel und Unverwechsel
barkeitsmerkmalen.
In den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist dargelegt, daß die Erfindung
auch bei anderen bekannten und zwar ausländischen Steckersystemen,
d. h. bei einem amerikanischen Steckersystem eingesetzt werden
kann. Der Stecker nach den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ist nunmehr
mit 28 bezeichnet. Er ist - wie der Stecker 16 - aus einem elek
trisch isolierenden Werkstoff, insbesondere einem Kunststoff
gefertigt. Der Stecker 28 hat ein vorzugsweise aus zwei Hälften
29 bestehendes Gehäuse, wobei die Trennfuge zwischen den beiden
Gehäusehälften 29 mit 30 bezeichnet ist. Sie verläuft etwa in
der Längsachse des Steckers 28. Im Inneren der hohlen Gehäuse
hälften 29 ist ein an sich bekannter, nunmehr mit 34 bezeichne
ter Schalter untergebracht. Im gewählten Ausführungsbeispiel
hat der Schalter 34 einen nach außen ragenden Betätiger, der
um eine Drehachse 35 gedreht werden kann. Dabei erfolgt die
Drehbewegung des Betätigers des Schalters 34 um die gekrümmte
Führungsfläche 36 der beiden Gehäusehälften 29. Die gekrümmte
Führungsfläche ist etwa halbkreisförmig gestaltet, wobei der
Mittelpunkt dieses Halbkreises mit dem Mittelpunkt der Drehachse
35 zusammenfällt. In der in Fig. 3 wiedergegebenen Ruhelage
liegt die Oberfläche des Betätigers des Schalters 34 bündig
mit der Oberfläche der beiden Gehäusehälften 29. Auf einer der
beiden Gehäusehälften 29 ist eine Markierung in Form eines Striches
37 angebracht. Da die Markierung 37 in der Lage des Betätigers
gemäß der Fig. 3 der Zeichnung auf Null gerichtet ist, bedeutet
dies, daß der Schalter 34 sich in seiner Ruhelage oder Aus
schaltung befindet. Demgegenüber ist der Betätiger des Schalters
34 gemäß der Fig. 4 in seine wirksame, also in die Einschalt
stellung überführt. Dies ist dadurch geschehen, daß er um die
Führungsfläche 36 verschwenkt ist.
Nachzutragen bleibt noch, daß die eine Stirnseite der beiden
Gehäusehälften 29 - wie die Fig. 3 am besten zeigt - einen Vor
sprung 31 aufweist, der im Querschnitt gesehen etwa rechteckig
gehalten ist und dessen vordere Stirnseite von zwei Flachsteckern
32 durchsetzt ist, die - wie bekannt - im Bereich ihres vorderen
Endes jeweils einen kreisrunden Durchbruch 33 aufweisen.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur
beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht
darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Aus
führungen und Anwendungen möglich. Dies gilt insbesondere für
die Ausbildung und Gestalt des Steckeroberteiles, der zur Unter
bringung des Schalters dient. Die Steckeroberteile 19 können
dabei in mannigfacher Weise abgewandelt werden, wobei die zuge
hörigen Steckerunterteile 17 so ausgebildet werden, daß sie
in das jeweilige gewünschte Steckersystem passen. Neben den
deutschen und amerikanischen Steckersystemen können auch andere,
in der Praxis gebräuchliche eingesetzt werden. Wie schon erwähnt,
ist dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ein Handhaartrockner
zugrunde gelegt. Dieser steht nur stellvertretend für eine Viel
zahl von anderen elektrisch betriebenen Einrichtungen, die mit
den Schaltern im Bereich des Steckers zusammenwirken können.
Der als Schiebeschalter ausgebildete Umschalter kann eine andere
Ausbildung und Gestalt haben und an einer anderen Stelle des
Handgriffes 14 und/oder des Gehäuses 11 angeordnet werden.
Mit diesem Umschalter ist kein vollständiges Abschalten der
elektrischen Einrichtungen des jeweils benutzten, elektrisch
betriebenen Haushaltsgerätes möglich, sondern lediglich eine
Umschaltung auf unterschiedliche Drehzahlen oder eine Verände
rung des Heizungszustandes der elektrischen Heizung.
Claims (5)
1. Elektrisch betreibenes Haushaltsgerät, wie Handhaartrock
ner, Haarstyler od. dgl., mit einem Gehäuse zur Unterbringung
elektrischer Einrichtungen, wie Motor, Heizung, Ventilator
od. dgl., mit einem Ein- und Ausschalter sowie Schaltein
richtungen zum Umschalten der Leistung und/oder der Drehzahl
sowie mit einem mehrpoligen Kabel, an dessen freien Ende
ein Stecker angeordnet ist, der seinerseits mit einer an
ein elektrisches Versorgungsnetz angeschlossenen Steckdose
zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß einerseits der Ein- und Ausschalter (20 bzw. 25 bzw.
34) für das elektrische Haushaltsgerät (10) im Stecker (16
bzw. 28) des Kabels (15) untergebracht ist und der Ein
und Ausschalter (20 bzw. 25 bzw. 34) allpolig ausgeführt
ist und daß andererseits das Gehäuse (11) des Haushalts
gerätes (10) mit einem Umschalter (24) zur Einstellung unter
schiedlicher Drehzahlen des Elektromotors oder zur Erzielung
unterschiedlicher Heizungszustände der elektrischen Heizung
ausgerüstet ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stecker (16) aus einem die Steckerstifte (18) aufweisen
den Steckerunterteil (17) und einem damit verbundenen gehäuse
artigen Steckeroberteil (19) besteht, in dessen Inneren ein
zweipoliger Schalter (20 bzw. 25), wie ein zweipoliger Um
schalter, angeordnet ist, der mit den Adern des mehrpoligen
Kabels (15) zusammenwirkt und eine aus dem Steckeroberteil
(19) herausragende Handhabe aufweist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch
die Verwendung eines zweipoligen, im gehäuseartigen Stecker
oberteil (19) des Steckers angeordneten Schalters, der auf
einer Platine z. B. gedruckte oder geätzte Schaltkontakte
oder Leiterbahnen aufweist.
4. Haushaltsgerät nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Schalters
(20) mit rotatorischem Betätigungsglied.
5. Haushaltsgerät nach einem oder mehreren der vorangehenden
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter
(25) als Schiebeschalter ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8709575U DE8709575U1 (de) | 1987-07-11 | 1987-07-11 | Elektrisch betriebenes Haushaltgerät |
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1987
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