DE3722299C2 - Vorrichtung zum Schichtenpalettieren von Behältern, insbesondere Flaschenkästen - Google Patents
Vorrichtung zum Schichtenpalettieren von Behältern, insbesondere FlaschenkästenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schichtenpalettieren von Behäl
tern, insbesondere Flaschenkästen, umfassend einen Schichtenbildungsplatz zum
Zusammenstellen einer Behälterschicht, einen neben dem Schichtenbildungsplatz
angeordneten Palettenbeladungsplatz zum Beladen von Paletten mit den zusam
mengestellten Behälterschichten, einen dem Palettenbeladungsplatz zugeordneten
Palettenförderer, ein zwischen dem Schichtenbildungsplatz und dem Paletten
beladungsplatz angeordnetes Hubportal, das zwei Säulen aufweist, an denen je eine
horizontale Führungsschiene vertikal verfahrbar gelagert ist, wobei die beiden Füh
rungsschienen rechtwinklig zur Förderrichtung des Palettenförderers angeordnet
sind und wobei sich die dem Paletteneinlauf zugekehrte Führungsschiene sowohl
über den Schichtenbildungsplatz als auch über den Palettenbeladungsplatz
erstreckt, wogegen sich die dem Palettenauslauf zugekehrte Führungsschiene
zumindest über den Schichtenbildungsplatz erstreckt, und einen mit einer Lastauf
nahmeeinrichtung gekoppelten Verfahrwagen, der in den beiden Führungsschienen
geführt und zum Umsetzen der Behälterschichten zwischen dem Schichtenbil
dungsplatz und dem Palettenbeladungsplatz hin- und herbewegbar ist.
Eine derartige Vorrichtung ist in der DE 27 43 398 C2 be
schrieben. Die zum Umsetzen der Behälterschichten dienende Last
aufnahmeeinrichtung muß nicht nur an die Form der zu handhaben
den Behälter, sondern auch an das Lagenbild der von diesen ge
bildeten Schichten angepaßt sein. Mit anderen Worten, wenn das
Lagenbild der von den Behältern gebildeten Schichten geändert
wird, oder wenn überhaupt andersartige Behälter von abweichen
der Form und Größe gehandhabt werden sollen, dann ist es vielfach erfor
derlich, die Lastaufnahmeeinrichtung gegen eine an den jeweiligen
Verwendungszweck speziell angepaßte andere Lastaufnahmeeinrichtung
auszutauschen. Dies gilt besonders dann, wenn so unterschiedliche
Behälter zu verarbeiten sind, daß geringfügigere Modifikationen
oder Umstellungen an der ursprünglichen Lastaufnahmeeinrichtung
nicht möglich sind. Da eine derartige Lastaufnahmeeinrichtung
ein erhebliches Gewicht aufweist, ist in der Regel ein me
chanisches Hilfsmittel, vorzugsweise ein Gabelstapler erforderlich,
um die aus den Führungsschienen herausgeschobene Lastaufnahmeein
richtung aufzunehmen und abzutransportieren. Außerdem ergibt sich
auch ein Hinterstellungsproblem für die auszutauschenden Lastauf
nahmeeinrichtungen, die infolge der üblichen Schichtmaße von ca.
1,20×1,20 m und einer Aufbauhöhe von ca. 0,5 m recht unhand
lich sind.
Bekannt sind also Vorrichtungen zum Umrüsten von fest eingebauten
Lastaufnahmeeinrichtungen (begrenzte Möglichkeiten), des weiteren
Vorrichtungen, bei denen Verfahrwagen und Lastaufnahmeeinrichtung
getrennt werden können, wobei der Verfahrwagen in der Maschine
verbleibt und die Lastaufnahmeeinrichtung entkoppelt wird. In
ersterem Falle ergibt sich oft ein Problem wegen der nicht ausreichen
den Veränderbarkeit der Lastaufnahmeeinrichtung, im zweiten Fall
das Handlings- und Hinterstellproblem der zu tauschenden Lastauf
nahmeeinrichtungen. Hierbei ist zu beachten, daß in der Ge
tränkeindustrie eine Palettierstraße aus einer Entpalettiermaschine
für sogenanntes Leergut und einer Palettiermaschine für gefüll
tes Gut besteht, wobei im Hochleistungsbereich jede dieser Ma
schinen zwei Paletten gleichzeitig ent- oder belädt. Bei den be
kannten Vorrichtungen würden immerhin bei einer Umrüstung auf an
dere Schichtenbilder von Behältern somit jeweils insgesamt viel
Umrüst- oder Austauschsätze von Lastaufnahmeeinrichtungen erfor
derlich sein.
Aus der DE 33 46 467 A1 ist eine Werkzeugmaschine mit
Werkzeugwechselvorrichtung zu entnehmen. Damit wird
ein auswechselbarer Werkzeugblock von einem schwenkbaren
Werkzeuggreifer in ein Werkzeugmagazin geschoben.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, die gattungsgemäße
Vorrichtung dahingehend weiterzubilden, daß die Lastaufnahmeein
richtung einfacher und zeitsparender ausgewechselt werden kann,
und eine geordnete Hinterstellung mehrerer Lastaufnahmeeinrich
tungen gegeben ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
dadurch gelöst, daß dem Hubportal ein Magazin zugeordnet ist, in dem für jeweils
einen Verfahrwagen mit Lastaufnahmeeinrichtung in verschiedenen Höhenlagen
Aufnahmeschienen angeordnet sind, mit denen die Führungsschienen durch vertika
les Verschieben fluchten, um den Verfahrwagen zu überführen.
In diesem Magazin können mehrere Lastaufnahmeeinrichtungen
bereitgehalten werden, die in unterschiedlichen Höhenlagen in
jeweils zwei zusammengehörigen Aufnahmeschienen verschiebbar ge
führt sind. Die an dem Hubportal angeordneten Führungsschienen
brauchen daher lediglich in der Weise vertikal verfahren zu werden,
daß sie mit den entsprechenden Aufnahmeschienen des Magazins fluch
ten. In diesem Zustand ist es dann ohne zusätzliche Hilfsmittel mög
lich, die Lastaufnahmeeinrichtung von dem Hubportal in das Magazin
zu überführen oder umgekehrt. Die Vorteilhaftigkeit der
Vorrichtung tritt bei Maschinen für Doppelpalettenverarbei
tung besonders deutlich zu Tage, bei dem die gesamte Lastaufnahme
einrichtung mit Greifeinrichtung für beide Paletten in das Magazin
gegeben wird.
In der Regel befindet sich die Bedienungsseite der Palettie
rungsvorrichtung auf der Seite des Schichtenbildungsplatzes. In
diesem Fall ist es zweckmäßig, daß das Magazin auf der dem Hub
portal abgekehrten Seite des Palettenbeladungsplatzes angeordnet
ist, wo es die Arbeit nicht behindert.
Damit sich die Lastaufnahmeeinrichtung mit einem möglichst
geringen Aufwand von dem Hubportal zu dem Magazin und umgekehrt
überführen läßt, ist der als Verfahrwagen zu bezeichnende Rahmen der
Lastaufnahmeeinrichtung vorzugsweise mit Laufrollen in den
Führungsschienen gelagert.
Um ein Kippen der Lastaufnahmeeinrichtung bei der Überführung
von den Führungsschienen in die Aufnahmeschienen und umgekehrt zu
vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn der Rahmen der Lastaufnahme
einrichtung zumindest auf seiner dem Paletteneinlauf zugekehrten
Seite mit mindestens drei Laufrollen versehen ist. Falls sich
beide Führungsschienen des Hubportales sowohl über den
Schichtenbildungsplatz als auch über den Palettenbeladungsplatz
erstrecken sollten, dann ist es zweckmäßig, wenn der Rahmen der
Lastaufnahmeeinrichtung auf beiden Seiten mit mindestens drei
Laufrollen versehen ist.
Das Magazin ist vorzugsweise ähnlich ausgebildet wie das
Hubportal, d. h. es besteht aus zwei ortsfesten vertikalen Säulen,
die durch ein horizontales Joch verbunden sind und an ihren ein
ander zugekehrten Innenseiten die Aufnahmeschienen tragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Vorrichtung zum Schichtenpalet
tieren von Behältern, insbesondere Flaschenkästen,
und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1.
Eine Vorrichtung zum Schichtenpalettieren ist im Bereich
eines Schichtenbildungsplatzes 3 und eines an diesen angrenzen
den Palettenbeladungsplatzes 6 angeordnet. Diese Vorrichtung
weist ein Hubportal mit zwei ortsfest angeordneten vertikalen
Säulen 1 und ein diese verbindendes horizontales Joch 2 auf.
Die beiden vertikalen Säulen 1 bestehen aus einem vorzugsweise
hohlen Profil mit rechteckigem Querschnitt. Die Säulen 1 sind so
angeordnet, daß die Querschnittslängsseiten einander parallel
gegenüberliegen.
Der Schichtenbildungsplatz 3, dessen Flächenabmessungen um
ein bestimmtes Maß größer sind als die einer Palette 4, erstreckt
sich zwischen den Säulen 1 und von diesen nach außen. Der Schich
tenbildungsplatz ist bodennah angeordnet, so daß die ankommenden
Behälter, z. B. Flaschenkästen 5, ohne eine Vertikalbewegung auf
den Schichtenbildungsplatz übergeschoben und zu einer der Palet
tengröße entsprechenden Lage formiert werden können.
Der Palettenbeladungsplatz 6 schließt sich an die innere
Stirnseite des Schichtenbildungsplatzes 3 an. Der Palettenbela
dungsplatz 6 wird von einer rechtwinklig zu den Breitseiten der
Säulen 1 verlaufenden Fördereinrichtung 7, z. B. von einem För
derband, einer Rollenbahn od. dgl., überquert, die so angeord
net ist, daß die Oberseite einer in die Vorrichtung eingelaufenen
Palette 4 in Höhe der Oberseite des bodennahen Schichtenbildungs
platzes 3 liegt. Die Laufrichtung der Fördereinrichtung 7 ist in
Fig. 2 mit einem Pfeil bezeichnet.
In die Säulen 1 des Hubportals ist eine Hubeinrichtung ein
gebaut, um zwei horizontal angeordnete Führungsschienen 8 und 9
längs der Säulen 1 vertikal verfahren zu können. Von den beiden
Führungsschienen erstreckt sich die die Einlaufrichtung einer
Palette 4 in die Vorrichtung überquerende Führungsschiene 8 so
wohl über den Schichtenbildungsplatz 3 als auch über den Palet
tenbeladungsplatz 6. Die andere Führungsschiene 9 erstreckt sich
hingegen nur über den Schichtenbildungsplatz 3, so daß selbst bei
abgesenkten, etwa auf dem Schichtenbildungsplatz aufliegenden
Führungsschienen 8 und 9 eine beladene Palette ohne weiteres
aus der Vorrichtung ausfahren kann.
In den ein U-förmiges Profil aufweisenden beiden Führungs
schienen 8 und 9 ist der Rahmen einer Lastaufnahmeeinrichtung 10
mit Laufrollen derart geführt, daß er zwischen dem Schichten
bildungsplatz 3 und dem Palettenbeladungsplatz 6 hin- und her
verschiebbar ist. Die Horizontalbewegung der Lastaufnahmeeinrich
tung 10 erfolgt durch eine Antriebseinrichtung, z. B. durch einen
Kurbeltrieb, Kettentrieb od. dgl. Die nicht näher dargestellte
Lastaufnahmeeinrichtung 10 kann beispielsweise von Greifern
oder Greiferarmen nach der DE-PS 12 18 129 gebildet sein.
Die auf dem Schichtenbildungsplatz 3 entstandene und die
Flächenabmessungen einer Palette aufweisende Schicht wird mit
der Lastaufnahmeeinrichtung 10 erfaßt und auf die auf dem Pa
lettenbeladungsplatz 6 befindliche Palette 4 übergesetzt. Die
ser Beladungsvorgang wird so oft wiederholt, bis die zulässige
Beladungshöhe der Palette 4 erreicht ist. Alsdann kann die be
ladene Palette aus dem Gerät auslaufen, selbst wenn inzwischen
die Führungsschienen 8 und 9 abgesenkt worden sind, nachdem zu
vor die Lastaufnahmeeinrichtung 10 über den Schichtenbildungs
platz 3 verfahren worden ist.
Die konstruktive Ausgestaltung der Lastaufnahmeeinrichtung
10 und der Führungsschienen 8 und 9 ist so gewählt, daß der Rah
men der Lastaufnahmeeinrichtung in der Endstellung über dem Pa
lettenbeladungsplatz an drei Punkten 11, 12 und 13 gelagert bzw.
abgestützt ist, deren Bereich in Fig. 2 durch strichpunktierte
Kreise angedeutet ist.
An den Palettenbeladungsplatz 6 angrenzend ist ein Magazin
14 für verschiedenartig ausgebildete Lastaufnahmeeinrichtungen
10 angeordnet. Dieses Magazin 14 besteht im wesentlichen aus zwei
ortsfesten vertikalen Säulen 15 mit rechteckigem Querschnitt, die
zu den Säulen 1 des Hubportals parallel angeordnet sind und nähe
rungsweise die gleiche Höhe haben wie diese. Die beiden Säulen 15
sind am oberen Ende durch ein horizontales Joch 16 miteinander
verbunden. An den einander zugekehrten Innenseiten der beiden
Säulen 15 sind in mehreren Höhenlagen horizontale Aufnahmeschie
nen 17, 18 mit U-förmigem Profil befestigt, deren Abstand dem Ab
stand der beiden Führungsschienen 8, 9 entspricht. Die Aufnahme
schienen 17 bzw. 18 sind in der Aufsicht nach Fig. 2 übereinander
angeordnet und erstrecken sich gleich weit zu dem Hub
portal hin, wobei die Aufnahmeschiene 17 kurz vor der Führungs
schiene 8 endet. Jeweils zwei höhengleich angeordnete Aufnahme
schienen 17, 18 dienen zur Aufnahme einer Lastaufnahmeeinrich
tung 10. Der vertikale Abstand der zwei Aufnahmeschienen 17 oder 18
muß demzufolge mindestens so groß sein wie die Höhe der entspre
chenden Lastaufnahmeeinrichtung 10.
In dem Magazin 10 kann daher eine gewisse Anzahl von unter
schiedlich ausgebildeten Lastaufnahmeeinrichtungen 10 auf Vorrat
gehalten werden. Die Entnahme der für die jeweils zu palettieren
den Behälter geeigneten Lastaufnahmeeinrichtung kann rasch und
einfach erfolgen. Zunächst werden die Führungsschienen 8 und 9
mit der in den Säulen 1 des Hubportals angeordneten Hubeinrichtung
auf eine Höhe gebracht, in der sie mit denjenigen Aufnahmeschie
nen 17, 18 fluchten, in denen die gewünschte Lastaufnahmeeinrich
tung 10 abgestützt ist. Die betreffende Lastaufnahmeeinrichtung 10
wird sodann zu den Säulen 1 hin verschoben, wobei zunächst nur
eine ihrer beiden vorderen Laufrollen in die Führungsschiene 8
eingreift, während ihre andere vordere Laufrolle nicht abgestützt
ist. Da aber die beiden hinteren Laufrollen der Lastaufnahmeein
richtung 10 in den beiden Aufnahmeschienen 17 und 18 gehalten sind,
ist eine zuverlässige Dreipunktabstützung der Lastaufnahmeeinrich
tung gewährleistet. Die beiden hinteren Laufrollen der Lastaufnahme
einrichtung 10 treten erst dann aus den Aufnahmeschienen 17, 18
aus, nachdem die zweite vordere Laufrolle in die kürzere Führungs
schiene 9 eingetreten ist. Sodann kann der Palettiervorgang in
der gewohnten Weise durchgeführt werden.
Die im Betrieb befindliche Lastaufnahmeeinrichtung 10 kann
rasch gegen eine solche anderer Bauart ausgewechselt werden. Zu
diesem Zweck werden die Führungsschienen 8, 9 auf die erforderli
che Höhenlage gebracht, in der sie mit den beiden leeren Aufnah
meschienen 17, 18 des Magazins 14 fluchten, und die Lastaufnahme
einrichtung 10 wird sodann von Hand in das Magazin zurückgescho
ben. Anschließend wird die gewünschte Lastaufnahmeeinrichtung in
der vorstehend beschriebenen Weise in die beiden Führungsschie
nen 8, 9 überführt, und der Palettiervorgang kann mit dieser an
dersartigen Lastaufnahmeeinrichtung durchgeführt werden.
Um eine möglichst gleichmäßige und erschütterungsfreie Über
führung der Lastaufnahmeeinrichtung 10 zwischen den Führungs
schienen 8, 9 und den Aufnahmeschienen 17, 18 zu ermöglichen,
kann es zweckmäßig sein, die in der längeren Führungsschiene 8
geführte Seite des Rahmens der Lastaufnahmeeinrichtung mit min
destens einer zusätzlichen Laufrolle zu versehen. Durch diese
Maßnahme kann ein zwischen den einander zugekehrten Enden der
Führungsschiene 8 und der Aufnahmeschiene 17 vorhandener Zwi
schenraum überbrückt werden, ohne daß die Lastaufnahmeeinrich
tung eine unerwünschte Kippbewegung ausführen kann.
Die vorstehend beschriebene Ausbildung eines Magazins für
verschiedenartige Lastaufnahmeeinrichtungen kann
auch in Verbindung mit einem Hubportal verwendet werden,
dessen Führungsschienen gleich lang sind und sich beide über den
Palettenbeladungsplatz erstrecken. In diesem Fall ist es zweck
mäßig, wenn der Rahmen der Lastaufnahmeeinrichtung 10 auf beiden
Seiten mit mindestens drei Laufrollen versehen ist.
Abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel könnte das
Magazin 14 auch auf der dem Hubportal abgekehrten Seite des
Schichtenbildungsplatzes 3 angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
1 Säulen
2 Joch
3 Schichtenbildungsplatz
4 Palette
5 Flaschenkästen
6 Palettenbeladungsplatz
7 Fördereinrichtung
8, 9 Führungsschienen
10 Lastaufnahmeeinrichtung
11, 12, 13 Abstützpunkte
14 Magazin
15 vertikale Säulen
16 Joch
17, 18 Aufnahmeschienen
2 Joch
3 Schichtenbildungsplatz
4 Palette
5 Flaschenkästen
6 Palettenbeladungsplatz
7 Fördereinrichtung
8, 9 Führungsschienen
10 Lastaufnahmeeinrichtung
11, 12, 13 Abstützpunkte
14 Magazin
15 vertikale Säulen
16 Joch
17, 18 Aufnahmeschienen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Schichtenpalettieren von Behältern, insbesondere
Flaschenkästen, umfassend
- (a) einen Schichtenbildungsplatz (3) zum Zusammenstellen einer Behälter schicht,
- (b) einen neben dem Schichtenbildungsplatz (3) angeordneten Palettenbela dungsplatz (6) zum Beladen von Paletten (4) mit den zusammengestellten Behälter schichten,
- (c) einen dem Palettenbeladungsplatz (6) zugeordneten Palettenförderer (7),
- (d) ein zwischen dem Schichtenbildungsplatz (3) und dem Palettenbela dungsplatz (6) angeordnetes Hubportal (1, 2), das zwei Säulen (1) aufweist, an denen je eine horizontale Führungsschiene (8, 9) vertikal verfahrbar gelagert ist, wobei die beiden Führungsschienen (8, 9) rechtwinklig zur Förderrichtung des Palettenförderers (7) angeordnet sind und wobei sich die dem Paletteneinlauf zuge kehrte Führungsschiene (8) sowohl über den Schichtenbildungsplatz (3) als auch über den Palettenbeladungsplatz (6) erstreckt, wogegen sich die dem Palettenaus lauf zugekehrte Führungsschiene (9) zumindest über den Schichtenbildungsplatz (3) erstreckt, und
- (e) einen mit einer Lastaufnahmeeinrichtung gekoppelten Verfahrwagen (10), der in den beiden Führungsschienen (8, 9) geführt und zum Umsetzen der Behälter schichten zwischen dem Schichtenbildungsplatz (3) und dem Palettenbeladungs platz (6) hin- und herbewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Hubportal (1, 2) ein Magazin (14) zuge
ordnet ist, in dem für jeweils einen Verfahrwagen (10) mit Lastaufnahmeeinrichtung
in verschiedenen Höhenlagen Aufnahmeschienen (17, 18) angeordnet sind, mit
denen die Führungsschienen (8, 9) durch vertikales Verschieben fluchten, um den
Verfahrwagen (10) zu überführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Palettenauslauf zugekehrte Führungsschiene (9) im Bereich des Palettenbela
dungsplatzes (6) ausgespart ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Magazin (14) auf der dem Hubportal (1, 2) abgekehrten Seite des Palettenbela
dungsplatzes (6) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verfahrwagen (10) mit Laufrollen in den Führungsschienen (8, 9) gelagert
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verfahr
wagen (10) zumindest auf seiner dem Paletteneinlauf zugekehrten Seite mit minde
stens drei Laufrollen versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Magazin (14) aus zwei ortsfesten vertikalen Säulen besteht, die durch ein
horizontales Joch (16) verbunden sind und an ihren einander zugekehrten Innen
seiten die Aufnahmeschienen (17, 18) tragen.
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Publications (2)
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| DE3722299A1 DE3722299A1 (de) | 1989-01-19 |
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Cited By (2)
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- 1987-07-06 DE DE19873722299 patent/DE3722299C2/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |