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DE19751826A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Palettieren von Gebinden auf einen Beladungsträger und/oder Entpalettieren dieser Gebinde - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Palettieren von Gebinden auf einen Beladungsträger und/oder Entpalettieren dieser Gebinde

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Publication number
DE19751826A1
DE19751826A1 DE19751826A DE19751826A DE19751826A1 DE 19751826 A1 DE19751826 A1 DE 19751826A1 DE 19751826 A DE19751826 A DE 19751826A DE 19751826 A DE19751826 A DE 19751826A DE 19751826 A1 DE19751826 A1 DE 19751826A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transport system
containers
depalletizing
palletizing
empty
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19751826A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Burkert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KHS Till GmbH
Original Assignee
Tuchenhagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tuchenhagen GmbH filed Critical Tuchenhagen GmbH
Priority to DE19751826A priority Critical patent/DE19751826A1/de
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Priority to JP50630699A priority patent/JP2002507180A/ja
Priority to PCT/EP1998/003958 priority patent/WO1999001362A1/de
Priority to AU87303/98A priority patent/AU8730398A/en
Priority to EP98938672A priority patent/EP1005434A1/de
Publication of DE19751826A1 publication Critical patent/DE19751826A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Palettieren von Gebinden auf einen Bela­ dungsträger, insbesondere von Fässern, sog. Kegs oder anderen im wesentlichen zylinder- oder tonnenförmigen Behältern, und/oder Entpalettieren dieser Gebinde bei dem beim Palettieren die gefüllten Gebinde und die Beladungsträger, die Pa­ letten, jeweils über ein Transportsystem zugeführt und die Gebinde als Gebinde­ lage, beispielsweise in Form einer Gruppe von sechs oder acht Gebinden in ge­ ordneter Anordnung, insgesamt gegriffen, auf die Palette abgesetzt und die mit gefüllten Gebinden besetzten Paletten über ein Transportsystem abgeführt wer­ den und bei dem beim Entpalettieren die jeweils mit einer Gebindelage leerer Gebinde besetzten Paletten über ein Transportsystem zugeführt, die jeweilige Gebindelage insgesamt gegriffen, von der Palette entnommen und leere Gebinde und Paletten, voneinander getrennt, über zugeordnete Transportsysteme abge­ führt werden, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens des Palet­ tierens und/oder Entpalettierens.
Bei Verfahren und Vorrichtungen der gattungsgemäßen Art ist es bislang üblich, die einzelnen Gebinde oder mehrere in einer sog. Gebindelage in geordneter An­ ordnung vorgesehene Gebinde beim Umsetzen, d. h. im gegriffenen und arretier­ ten Zustand, nicht nur in vertikaler sondern auch in horizontaler Richtung, ggf. je­ weils zeitgleich oder nacheinander, zu verfahren. Die Umsetzgeschwindigkeit und damit die Umsetzleistung ist dabei begrenzt, um die Massenträgheitskräfte zu li­ mitieren und Schwingungen der Gebindelagen, beispielsweise der Fässer oder Kegs, die vorzugsweise in sechs- und achtfacher Anordnung auf einmal gegriffen werden, zu verhindern.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der gattungsgemäßen Art und eine Vorrichtung zu seiner Durchführung zu schaffen, die sich durch eine möglichst hohe Umsetzgeschwindigkeit der Gebindelage auszeichnen, ohne daß Massenträgheitskräfte und Schwingungserscheinungen problematisch werden und die Umsetzleistung limitieren.
Diese Aufgabe wird verfahrenstechnisch durch die Kennzeichenmerkmale im An­ spruch I gelöst. Eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens des Palettie­ rens oder des Entpalettierens ist Gegenstand des Nebenanspruchs 2, während Anspruch 3 u. a. eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens des Palettie­ rens und des Entpalettierens im gegenseitigen Wechsel ausgestaltet.
Der allgemeine Erfindungsgedanke besteht demzufolge darin, daß beim Palettie­ ren die jeweilige Gebindelage im Zuge ihrer Überführung auf die oder von der Palette ausschließlich eine zu der die Gebindelage unmittelbar oder mittelbar tra­ genden Aufstandsfläche vertikal orientierte Hubbewegung erfährt. Dabei werden die Gebindelage und die Palette, voneinander getrennt (Palettieren) oder gemein­ sam (Entpalettieren), durch Verschieben ihrer Aufstandsfläche in einer Ebene, auf der die Hubbewegung senkrecht steht, in eine stets gleiche Aufnahme- und Hub­ position für die Hubbewegung verbracht. Das Entpalettieren erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge, wobei das Palettieren und das Entpalettieren auch ab­ wechselnd durchgeführt werden können.
Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens ist im wesentlichen dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Gebindelage unter ein Aufnahme-, Arretier- und Hubsy­ stem innerhalb eines stationär angeordneten Palettierergrundgerüstes transpor­ tiert wird, von dem es dort aufgenommen, arretiert und nur vertikal angehoben und beim anschließenden vertikalen Absenken auf eine zwischenzeitlich unter die Gebindelage transportierte leere Palette (Leerpalette) abgesetzt wird. Ein horizon­ tales Verfahren der Gebindelage ist während des Hebens und Senkens nicht er­ forderlich. Beim Entpalettieren wird eine jeweils mit einer Gebindelage leerer Ge­ binde besetzte Palette unter das Aufnahme-, Arretier- und Hubsystem im Palettie­ rergrundgerüst verschoben, sodann wird die Gebindelage aufgenommen, arretiert und angehoben, die leere Palette wird aus dem Palettierergrundgerüst herausge­ schoben und anschließend wird die Gebindelage auf einer Aufstandsfläche abge­ setzt und von dort über ein Transportsystem aus dem Palettierergrundgerüst her­ austransportiert.
Neben dem stationär angeordneten Palettierergrundgerüst mit den Mitteln zum Aufnehmen, Arretieren und Heben oder Senken der Gebindelage weist die vorge­ schlagene Vorrichtung einen Doppel-Verfahrwagen auf, der senkrecht zu den Transportsystemen und durch das Palettierergrundgerüst hindurch auf Verfahr­ schienen verfahrbar ist. Er besteht aus zwei miteinander fest verbundenen Wa­ gen, die jeweils eine Aufstandsfläche tragen. Der erste Wagen ist dabei wechsel­ weise entweder auf einem Bereitstellungsplatz vor dem Ende des Transportsy­ stems für den Zulauf gefüllter Gebinde oder anderenorts in einer Aufnahme- und Hubposition im Palettierergrundgerüst positionierbar, und der zweite Wagen wechselt dabei zwangsläufig zwischen der Aufnahme- und Hubposition im Palet­ tierergrundgerüst und einer anderenorts vorgesehenen Leerpalettenposition vor dem Ende des Transportsystems für den Ablauf von mit jeweils einer Gebindelage gefüllter Gebinde beladenen Paletten.
Das Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Durchführung sind geeignet, entwe­ der gefüllte Gebinde zu palettieren oder leere Gebinde zu entpalettieren. Darüber hinaus können diese beiden Maßnahmen mit einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung abwechselnd durchgeführt werden, wobei an einem einzigen Ort, nämlich dem Palettierergrundgerüst, dieselben Mittel zum Aufnehmen, Arretieren und Heben oder Senken der Gebindelage in Anspruch genommen werden. Die beim Entpalettieren frei werdenden Paletten können dabei beim Palettieren Ver­ wendung finden.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend kurz erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Palettieren von Gebinden auf einen Beladungs­ träger (Palette) oder zum Entpalettieren von Gebinden von einer der­ artigen Palette und
Fig. 2 eine zweite Vorrichtung, im wesentlichen bekannt aus Fig. 1, mit der das Palettieren von Gebinden auf einen und das Entpalettieren von einem Beladungsträger abwechselnd, aber zeitlich parallel ablaufend durchgeführt werden kann.
Die Vorrichtung (Fig. 1) besteht aus einem stationär angeordneten Palettierer­ grundgerüst 1, welches in seinem oberen Bereich Mittel 2 zum Aufnehmen, Arre­ tieren und Heben oder Senken von Gebinden 7 oder einer Gebindelage 7* besitzt.
Auf Verfahrschienen 8 ist ein Doppel-Verfahrenwagen 3, der einen ersten Wagen 3.1 und einen mit diesem fest verbundenen zweiten Wagen 3.2 aufweist, derart verfahrbar (Verfahrbewegung V), daß der zweite Wagen 3.2 unter den Mitteln 2 im Palettierergrundgerüst 1 positioniert werden kann, während der erste Wagen 3.1 einen Bereitstellungsplatz B auf der einen Seite des Palettierergrundgerüstes 1 belegt. In einer alternativen Stellung belegt der Doppel-Verfahrwagen 3 mit dem zweiten Wagen 3.2 eine Leerpalettenposition L auf der dem Bereitstellungsplatz B gegenüberliegenden Seite des Palettierergrundgerüstes 1, während der erste Wagen 3.1, der zuvor auf dem Bereitstellungsplatz B positioniert war, nunmehr unter den Mitteln 2 positioniert ist. Der erste Wagen 3.1 trägt eine Aufstandsfläche A1 für eine aus gefüllten Gebinden 7 bestehende Gebindelage 7* und mit einer vom zweiten Wagen 3.2 getragenen Aufstandsfläche A2 werden leere Paletten P entweder aus der Leerpalettenposition L in die Aufnahme- und Hubposition G (Palettieren) oder in umgekehrter Richtung (Entpalettieren) verfahren. Zur Be­ schickung des Doppel-Verfahrwagens 3 mit seinen beiden Aufstandsflächen A1 und A2 sind drei zu einander parallele Transportsysteme 4, 5 und 6 vorgesehen, und zwar für den Zulauf ZV gefüllter Gebinde 7 das Transportsystem 4, für den Ablauf AV von mit jeweils einer Gebindelage 7* gefüllter Gebinde 7 beladenen Paletten P das Transportsystem 5 und für den Zulauf von leeren Paletten P das Transportsystem 6. Dabei endet das mittlere Transportsystem, das Transportsy­ stem 5, im Palettierergrundgerüst 1, das Transportsystem 6 verläuft neben dem Transportsystem 5 und endet auf gleicher Höhe wie letzteres, außerhalb des Pa­ lettierergrundgerüstes, und das Transportsystem 4 wird aus der entgegengesetz­ ten Richtung wie das Transportsystem 6 an das Palettierergrundgerüst 1 herange­ führt, und es endet außerhalb desselben in entsprechendem Abstand wie das Transportsystem 6.
Die Transportrichtungen der gegebenen Transportsysteme 4, 5 und 6 sind den jeweiligen Gegebenheiten und Erfordernissen anzupassen. Die dargestellte Vor­ richtung realisiert das Palettieren von gefüllten Gebinden 7. Beim Entpalettieren von leeren Gebinden 7 ist eine Umkehr der Transportrichtung der jeweiligen Transportsysteme 4, 5 und 6 erforderlich. Die mit einer leeren Gebindelage 7* be­ setzten Paletten P werden in diesem Falle über das Transportsystem 5 dem Pa­ lettierergrundgerüst 1 zugeführt, dort wird über die Mittel 2 die Gebindelage 7* angehoben, die leere Palette P wird aus der Aufnahme- und Hubposition G über den zweiten Wagen 3.2 in die Leerpalettenposition L verschoben und von dort über das Transportsystem 6 abgeführt. In der letztgenannten Stellung des Dop­ pel-Verfahrwagens 3 befindet sich der zweite Wagen 3.1 in der Aufnahme- und Hubposition G, so daß die leere Gebindelage 7* auf seine Aufstandsfläche A1 abgesenkt (Senken S) und die leere Gebindelage 7* anschließend durch die Ver­ fahrbewegung V auf den Bereitstellungsplatz B vor dem Ende des Transportsy­ stems 4 verschoben werden kann. Von dort erfolgt ein Abfördern der leeren Ge­ binde 7 in der umgekehrten Richtung, wie dies in Fig. 1 im Rahmen der Darstel­ lung des Palettierens gezeigt wird.
Nachfolgend sei ein Palettiervorgang zusammenhängend kurz beschrieben. Der Doppel-Verfahrwagen 3 ist in seiner Grundstellung derart angeordnet, daß er mit seinem ersten Wagen 3.1 einerseits auf dem Bereitstellungsplatz B vor dem Ende des Transportsystems 4 für den Zulauf den Vollgutes ZV und andererseits mit sei­ nem zweiten Wagen 3.2 unter den Mitteln 2 zum Aufnehmen, Arretieren und He­ ben oder Senken der Gebindelage 7* im stationär angeordneten Palettierergrund­ gerüst 1 steht. Nunmehr wird eine Gebindelage 7*, beispielsweise in sechs- oder achtfacher Anordnung, auf der Aufstandsfläche A1 am Bereitstellungsplatz B be­ reitgestellt. Nach Abschluß des Einlaufvorganges der Gebinde 7 zur Bildung der Gebindelage 7* verfährt der Doppel-Verfahrwagen 3 derart, daß nunmehr die Gebindelage 7* von dem Bereitstellungsplatz B unter die Mittel 2 im Palettierer­ grundgerüst 1 gelangt und der bislang unter den Mitteln 2 positionierte zweite Wagen 3.2 mit seiner Aufstandsfläche A2 in die Leerpalettenposition L verbracht wird. Alsdann nehmen die Mittel 2 die gesamte Gebindelage 7* auf, arretieren und heben sie mit einem Kurzhub an (Heben H in der Aufnahme- und Hubposition G).
In der vorliegenden Stellung des Doppel-Verfahrwagens 3 kann nunmehr eine leere Palette P über das Transportsystem 6 für den Zulauf ZP von leeren Paletten P auf die Aufstandsfläche A2 des zweiten Wagens 3.2 verbracht werden, der sich in der Leerpalettenposition L befindet. Anschließend wird der Doppel-Verfahrwa­ gen 3 in seine Grundstellung verbracht, so daß die leere Palette P unter die an­ gehobene Gebindelage 7* gelangt. Die Mittel 2 senken nunmehr die Gebindelage 7* auf die leere Palette P (Senken S in der Aufnahme- und Hubposition G) ab und anschließend wird die mit der Gebindelage 7* besetzte Palette P über das Trans­ portsystem 5 für den Ablauf des Vollguts AV aus dem Palettierergrundgerüst 1 heraustransportiert. Während dieses Absenk- und Ausfahrvorganges der mit einer Gebindelage 7* bestückten Palette P kann die Aufstandsfläche A1 des ersten Wagens 3.1 des Doppel-Verfahrwagens 3 auf dem Bereitstellungsplatz B erneut mit einer weiteren Gebindelage 7*, zugeführt über das Transportsystem 4, belegt werden.
Das Entpalettieren erfolgt sinngemäß in Umkehrung der einzelnen vorgenannten Vorgänge, wobei, wie vorstehend bereits dargelegt, die Transportrichtung der Transportsysteme 4, 5 und 6 umzukehren ist.
Fig. 2 zeigt anhand einer erweiterten Vorrichtung, aufbauend auf einer Vorrich­ tung gemäß Fig. 1, die Durchführung eines vorteilhaft erweiterten Verfahrens, mit dem abwechselnd, aber zeitlich parallel, Palettieren und Entpalettieren durch­ geführt werden können. Die gefüllten Gebinde 7 werden über das Transportsy­ stem 4 für den Zulauf des Vollgutes ZV zugeführt und, in gleicher Weise wie bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1, über das Transportsystem 5 für den Ablauf des Vollgutes AV abgeführt. Über das Transportsystem 6, das bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 der Zufuhr (Palettieren) oder der Abfuhr (Entpalettieren) leerer Paletten dient, werden nunmehr Paletten P zugeführt, die mit jeweils einer Gebin­ delage 7* leerer Gebinde 7 bestückt sind (Zulauf Leergut ZL). Das Transportsy­ stem 5 und das Transportsystem 6 finden ihre Fortsetzung, jeweils auf der gegen­ überliegenden Seite des Palettierergrundgerüstes 1 und jeweils unterbrochen um die quer zur Verfahrbewegung V vorgesehene Abmessung des Doppel-Ver­ fahrwagens 3 mit seinem ersten Wagen 3.1 und seinem zweiten Wagen 3.2, in einem Transportsystem 9 für den Zu- oder Ablauf ZP/AP leerer Paletten P bzw. in einem Transportsystem 10 für den Ablauf AL von leeren Gebinden 7.
Wird beispielsweise zum Zwecke des Palettierens eine Gebindelage 7* über das Transportsystem 4 für den Zulauf des Vollgutes ZV auf den Bereitstellungsplatz B verbracht, so kann anschließend die Aufstandsfläche A1 des ersten Wagens 3.1 des Doppel-Verfahrwagen 3 diese Gebindelage 7* unter die Mittel 2 im Palettie­ rergrundgerüst 1 verschieben. Die Gebindelage 7* wird alsdann aufgenommen, arretiert und angehoben (Heben H in der Aufnahme- und Hubposition G), so daß die leere Palette P über das Transportsystem 9 für den Zulauf ZP der leeren Pa­ letten P zugeführt-und unter die angehobene Gebindelage 7* verschoben werden kann. Anschließend wird die Gebindelage 7* abgesenkt (Senken S in der Auf­ nahme- und Hubposition G), und die beladene Palette P wird über das Transport­ system 5 für den Ablauf des Vollgutes AV aus dem Palettierergrundgerüst 1 her­ austransportiert.
Während des Hebens und Senkens HJS der Gebindelage 7* im Palettierergrund­ gerüst 1 befindet sich der zweite Wagen 3.2 des Doppel-Verfahrwagens 3 zwi­ schen den an den Verfahrschienen 8 jeweils endenden Transportsystemen 6 und 10 für den Zulauf des Leergutes ZL bzw. dem Ablauf des Leergutes AL, so daß eine mit einer Gebindelage 7* leerer Gebinde 7 beladene Palette P zwischenzeit­ lich auf die Aufstandsfläche A2 des zweiten Wagens 3.2 des Doppel-Ver­ fahrwagens 3 verbracht werden konnte. Der Doppel-Verfahrwagen 3 wird nunmehr durch die Verfahrbewegung V in seine alternative Position verfahren, nachdem zuvor die mit einer Gebindelage 7* gefüllter Gebinde 7 beladene Palette P aus dem Palettierergrundgerüst 1 mittels des Transportsystems 5 herausgeför­ dert wurde, so daß die Mittel 2 die leere Gebindelage 7* in der Aufnahme- und Hubposition G aufnehmen, arretieren und anheben können. Die leere Palette P wird danach über das Transportsystem 9 für den Ablauf AP leerer Paletten P aus dem Palettierergrundgerüst 1 entfernt, so daß die Mittel 2 die Gebindelage 7* nun unmittelbar auf die Aufstandsfläche A2 des zweiten Wagens 3.2 absenken kön­ nen, der sie anschließend in die Position zwischen den Transportsystemen 6 und 10, dem Zulauf ZL und dem Ablauf AL des Leergutes, verbringt. Von dort werden sie dann über das Transportsystem 10 abtransportiert.
Palettieren und Entpalettieren erfolgt in der vorstehend beschriebenen Weise im gegenseitigen Wechsel, wobei beide Vorgänge mit einem einzigen Doppel-Ver­ fahrwagen 3, einem einzigen Palettierergrundgerüst 1 und den dort vorgese­ henen Mitteln 2 zum Aufnehmen, Arretieren und Heben oder Senken gehandhabt werden.
Die vorstehenden Figurenbeschreibungen beinhalten die wesentlichen Verfah­ rensschritte der vorgeschlagenen Verfahren. Die gegenständliche Realisierung der Vorrichtung zum Durchführen der Verfahren kann auf vielfältige Weise erfol­ gen. Die Fig. 1 und 2 zeigen lediglich beispielhaft eine Möglichkeit, wie der der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende allgemeine Erfindungsgedanke aus­ gestaltet werden kann.

Claims (3)

1. Verfahren zum Palettieren von Gebinden auf einen Beladungsträger, insbesondere von Fässern, sog. Kegs oder anderen im wesentlichen zylinder- oder tonnenförmigen Behältern, und/oder Entpalettieren dieser Gebinde, bei dem beim Palettieren die gefüllten Gebinde und die Beladungsträger, die Pa­ letten, jeweils über ein Transportsystem zugeführt und die Gebinde als Gebin­ delage, beispielsweise in Form einer Gruppe von sechs oder acht Gebinden in geordneter Anordnung, insgesamt aufgenommen, angehoben, übergesetzt, auf die Palette abgesetzt und die mit gefüllten Gebinden besetzten Paletten über ein Transportsystem abgeführt werden und bei dem beim Entpalettieren die jeweils mit einer Gebindelage leerer Gebinde besetzten Paletten über ein Transportsystem zugeführt, die jeweilige Gebindelage insgesamt aufgenom­ men, angehoben, übergesetzt und leere Gebinde und Paletten, voneinander getrennt, über zugeordnete Transportsysteme abgeführt werden, mit den weiteren Merkmalen,
  • - daß die jeweilige Gebindelage im Zuge ihrer Überführung auf die oder von der Palette ausschließlich eine zu der die Gebindelage unmittelbar oder mittelbar tragenden Aufstandsfläche vertikal orientierte Hubbewegung er­ fährt, und
  • - daß die Gebindelage und die Palette, voneinander getrennt (Palettieren) oder gemeinsam (Entpalettieren), durch Verschieben ihrer Aufstandsfläche in einer Ebene, auf der die Hubbewegung senkrecht steht, in eine stets gleiche Aufnahme- und Hubposition für die Hubbewegung verbracht wer­ den.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Durchführen des Verfahrens des Palettierens oder des Entpalettierens, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß ein stationäres Palettierergrundgerüst (1) mit Mitteln (2) zum Aufneh­ men, Arretieren und Heben oder Senken der Gebindelage (7*) vorgesehen ist,
  • - daß drei zueinander parallele Transportsysteme (4, 5, 6) vorgesehen sind, und zwar für den Zulauf (ZV) gefüllter Gebinde (7) das Transportsystem (4), für den Ablauf (AV) von mit jeweils einer Gebindelage (7*) gefüllter Gebinde (7) beladenen Paletten (P) das Transportsystem (5) und für den Zulauf (ZP) von leeren Paletten (P) das Transportsystem (6),
  • - von denen das mittlere, das Transportsystem (5), im Palettierergrundgerüst (1) endet, das Transportsystem (6) neben dem Transportsystem (5) verläuft und auf gleicher Höhe wie das Transportsystem (5), außerhalb des Palettie­ rergrundgerüstes (1), endet, und das Transportsystem (4) aus der entge­ gengesetzten Richtung wie das Transportsystem (6) an das Palettierer­ grundgerüst (1) herangeführt wird und außerhalb desselben, in entspre­ chendem Abstand wie das Transportsystem (6), endet, und
  • - daß ein Doppel-Verfahrwagen (3; 3.1, 3.2) vorgesehen ist, der senkrecht zu den Transportsystemen (4, 5, 6) und durch das Palettierergrundgerüst (1) hindurch auf Verfahrschienen (8) verfahrbar ist und dabei mit einem ersten Wagen (3.1), der eine erste Aufstandsfläche (A1) trägt, wechselweise ent­ weder auf einem Bereitstellungsplatz (B) vor dem Ende des Transportsy­ stems (4) oder anderenorts in einer Aufnahme- und Hubposition (G) im Pa­ lettierergrundgerüst (1) und der mit einem fest mit dem ersten Wagen (3.1) verbundenen zweiten Wagen (3.2), der eine zweite Aufstandsfläche (A2) trägt, zwangsläufig wechselweise entweder in der Aufnahme- und Hubposi­ tion (G) oder anderenorts in einer Leerpalettenposition (L) vor dem Ende des Transportsystems (5) positioniert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 zum Durchführen des Verfahrens des Palettierens und/oder des Entpalettierens, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportsystem (5) und das Transportsystem (6), jeweils auf der ge­ genüberliegenden Seite des Palettierergrundgerüstes (1) und jeweils unter­ brochen um die quer zur Verfahrbewegung (V)vorgesehene Abmessung des Doppel-Verfahrwagens (3; 3.1, 3.2), in einem Transportsystem (9) für den Zu- oder Ablauf (ZP/AP) leerer Paletten (P) bzw. in einem Transportsystem (10) für den Ablauf (AL) von leeren Gebinden (7) ihre Fortsetzung finden.
DE19751826A 1997-07-03 1997-11-22 Verfahren und Vorrichtung zum Palettieren von Gebinden auf einen Beladungsträger und/oder Entpalettieren dieser Gebinde Withdrawn DE19751826A1 (de)

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