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DE3721645A1 - Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen - Google Patents

Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen

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Publication number
DE3721645A1
DE3721645A1 DE19873721645 DE3721645A DE3721645A1 DE 3721645 A1 DE3721645 A1 DE 3721645A1 DE 19873721645 DE19873721645 DE 19873721645 DE 3721645 A DE3721645 A DE 3721645A DE 3721645 A1 DE3721645 A1 DE 3721645A1
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DE
Germany
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back support
bearing surface
basin
bed
hand shower
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DE19873721645
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DE3721645C2 (de
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Hans-Joachim Berg
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BERG HANS JOACHIM
Original Assignee
BERG HANS JOACHIM
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/0005Means for bathing bedridden persons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D19/00Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair
    • A45D19/06Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair in the form of bowls or similar open containers
    • A45D19/08Adaptations of wash-basins
    • A45D19/10Backward lavabos

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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichte­ rung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen.
In Krankenhäusern und Pflegeheimen bereitet die Haar­ behandlung, insbesondere die Kopfwäsche bettlägeriger Personen erhebliche Schwierigkeiten, weil geeignete Hilfsmittel für eine geeignete Lagerung dieser Personen fehlen. Daher ist die Haarbehandlung und insbesondere die Kopfwäsche sehr schwierig und personalintensiv nur durchführbar.
Es gibt vielerlei Vorrichtungen zur den besonderen Er­ fordernissen bettlägeriger Personen entsprechenden La­ gerung in Form von Rücken-, Arm- und Beinstützen, je­ doch eignen sich diese Stützen in ihrer Konstruktion nicht zur Erleichterung der Haarwäsche. Die bekannten Rückenstützen sind alle so konstruiert, daß der Kopf nicht frei liegt und daß auch keinerlei Möglichkeiten der Aufstellung einer Wanne zum Auffangen von Wasser ge­ geben sind.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine leicht handhabbare Vorrichtung zur Erleich­ terung der Haarbehandlung bettlägeriger Personen zu schaffen, die so auf dem Bett aufstellbar ist, daß die bettlägerige Person ihre liegende Stellung beibehalten kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch eine auf das Bett stellbare Rückenstütze mit schräg zur Aufstellfläche angeordneten Rückenlagerfläche aus, unter deren oberen Ende eine Wanne angeordnet oder an­ zuordnen ist, und durch eine am oberen Ende angeordne­ te Nacken- und/oder Kopfstütze.
Wird der bettlägerigen Person diese einfach herstell­ bare Vorrichtung untergeschoben, so daß der obere Teil des Rückens auf der Rückenstütze und der Kopf auf der Kopfstütze liegt, dann kann eine darunter angeordnete Wanne zum Auffangen der Waschflüssigkeit dienen und eine einzige Pflegeperson kann ohne fremde Hilfe alle Ar­ beiten des Haarewaschens durchführen.
Zweckmäßig wird diese Vorrichtung so ausgeführt, daß die Rückenstütze aus einer Rückenlagerfläche besteht, die durch seitlich angeordnete Stützen, die auch ver­ stellbar sein können, abgestützt ist.
Zweckmäßig ist es, wenn mit den Stützen der Rückenla­ gerfläche eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutz­ wanne fest verbunden ist. Dabei können Rückenlager­ fläche, Stützen und Spritzschutzwanne ein einstückig hergestelltes Bauteil bilden, das z.B. im Spritzguß­ verfahren hergestellt ist.
Zweckmäßig ist es, wenn in die Spritzschutzwanne eine vorzugsweise höherbordige Auffangwanne eingestellt ist. Man läßt dann das von den Haaren ablaufende Waschwasser in die Auffangwanne hineinfließen und kann bei genü­ gender Füllung der Auffangwanne und am Schluß der Haarwäsche die Auffangwanne von ihrer Aufstellfläche - meist auf der Spritzschutzwanne - entfernen und den Inhalt in ein Ausgußbecken entleeren. Die Spritz­ schutzwanne wird nach Ende der Haarwäsche ebenfalls entleert, meist ist so wenig Waschwasser in ihr ent­ halten, daß ein einfaches Auswischen genügt.
Man kann aber auch an die Spritzschutzwanne und/oder die einstellbare Auffangwanne Schlauchanschlüsse für den Wasserablauf anbringen, was den Vorteil hat, daß die Entleerung und Handhabung dadurch einfacher wird.
Zweckmäßig ist es weiterhin, wenn ein Warmwasseran­ schluß und eine mit diesem über einen Schlauch verbun­ dene Handbrause an der Rückenstütze oder an mit ihr ver­ bundenen Teilen vorgesehen ist. Diese unmittelbare An­ bringung einer Handbrause erleichtert die Arbeit des Haarewaschens außerordentlich.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn am Handgriff der Hand­ brause eine verschiebbare oder verschwenkbare Taste für ein im Handgriff oder in dessen unmittelbarer Nähe angebrachtes Absperrventil vorgesehen ist. Dann läßt sich der Wasserzulauf mit der die Handbrause haltenden Hand des Pflegers und eventuell die Einstellung der Ausfluß­ stärke des Wassers besonders bequem regeln.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn für die Ablage der Handbrause eine verschwenkbare Gabel oder ein verschwenk­ barer Haken vorgesehen ist, die Betätigungshebel für ein in der zur Handbrause führenden Leitung angeordnetes Ventil bilden. Auch hierdurch läßt sich der Wasserzulauf ein- und abschalten. Diese Anordnung kann aber auch als zusätzliche Sicherungsvorrichtung vorgesehen sein, wenn am Handgriff der Handbrause die verschiebbare oder verschwenkbare Taste angeordnet ist. Eine in die Gabel eingelegte oder an den Haken angehängte Handbrause gibt hierbei nicht einmal dann Wasser ab, wenn versehentlich die Taste berührt wird.
Zweckmäßig ist es, wenn die Schlauchanschlüsse für Abwasser und/oder Warmwasser über Schläuche mit einem Versorgungswa­ gen verbunden sind, welcher zweckmäßigerweise mit Frisch-, Warm-, und/oder Abwasserbehälter und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausgestattet ist.
Zweckmäßigerweise wird man die Kopfstütze in Form einer Gabel mit zwei gefederten oder gepolsterten Zinken oder in Form einer gefederten oder eines gepolsterten Ringes oder eines gefederten und/oder gepolsterten Rostes ausführen. Dadurch wird erreicht, daß nahezu das ganze Haar für den Zufluß und Abfluß von Waschwasser freiliegt und daß nicht freiliegende Stellen durch eine Kopfbewegung freigelegt werden können.
Damit Waschwasser nicht die Rückenstütze herunterlaufen kann und ins Bett laufen kann, ist es zweckmäßig, wenn auf der Rückenstütze mindestens ein Polsterstreifen aus einem Wasser nicht aufnehmenden Kunststoff als Sperre gegen an der Rückenstütze herablaufendes Wasser angeordnet ist und wenn oberhalb dieses Polsterstreifens Wasserablauflöcher in der Rückenstütze vorgesehen sind, die oberhalb der Wanne angeordnet sind oder von denen zu der Wanne Kanäle führen.
Zweckmäßig kann es sein, wenn die Rückenstütze heb- und senkbar mit ihrer einen Seite an einem Wagen angebracht ist. Dann ist die Rückenstütze besonders leicht unter den Pa­ tienten einfahrbar.
Diese Ausführungsform wird zweckmäßigerweise so gestaltet, daß der Wagen an einer Schmalseite einen Aufbau mit der Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die Rückenstütze über dem Fahrgestell angeordnet ist. Die Heb- und Senkmechanik kann auch pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sein.
Vorteilhaft ist es, wenn der Wagen gleichzeitig als Ver­ sorgungswagen mit Frisch-, Warm- und/oder Abwasserbehältern und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvor­ richtung ausgestattet ist.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die Rückenstütze und die Spritzschutzwanne einstückig her­ gestellt sind und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze unterhalb der Rückenlagerfläche an dieser ausziehbar und verstellbar befestigt ist. Eine solche Ausführungsform eignet sich besonders für die Herstellung als Spritzguß­ erzeugnis aus Kunststoff.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß an die Rückenstütze die Wanne in Form eines Beckens mit Ablauf angeformt ist.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Kopfstütze verschieb­ bar unter der Rückenlagerfläche angeordnet ist und mit Dichtungen abgedichtet durch die von der Rückenstütze zum Becken sich erstreckende Wandung geführt ist.
Hierbei ist es auch von besonderem Vorteil, wenn der der Rückenlagerfläche abgewandte Rand des Beckens über den übri­ gen Rand hochgezogen ist, was dem Spritzschutz dient.
Bei dieser Ausführungsform kann es auch zweckmäßig sein, wenn zu beiden Seiten des Beckens Auffangschalen angeord­ net sind, von denen Spritzwasser aufgefangen wird.
Vorteilhaft ist es, wenn sich unmittelbar an die Rücken­ lagerfläche ein Becken mit Ablauf anschließt, dessen Rand ebenso hoch oder höher als die Oberkante der Rückenlager­ fläche ist. Diese Ausführungsform läßt eine besonders niedrige Bauform zu und läßt sich besonders klein und hand­ lich ausführen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs­ beispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Kranken im Krankenbett der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor­ richtung in Seitenansicht,
Fig. 3 die Ausführungsform der Fig. 2 in Ansicht von oben,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung einen Versorgungs­ wagen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem Krankenbett,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, hergestellt als einteiliges Bauteil aus Kunststoff in Seitenansicht,
Fig. 6 in Ansicht von oben,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren ebenfalls ein­ stückig aus Kunststoff hergestellten Ausführungs­ form,
Fig. 8 in Ansicht von oben,
Fig. 9 im Querschnitt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist in Fig. 1 ein Krankenbett 1 dargestellt, auf welchem der Patient 2 liegt, dessen Rücken durch die auf das Bett 1 gestellte Rückenstütze 3 erhöht gelagert ist und dessen Kopf auf Kopfstützen 8 liegt. Die Rückenstütze 3 ist in Seitenan­ sicht in Fig. 2 dargestellt. Die Rückenstütze 3 besteht aus einer Rückenlagerfläche 4 und zwei seitlich ange­ brachten Stützen 5, die auch in geteilter Ausführungs­ form 5 a, 5 b hergestellt sein können und um das Gelenk gegeneinander verschwenkbar sind. Nicht sichtbare, weil auf der Innenseite angeordnete Verstellmittel dienen einer Verstellung und Halterung der beiden Teile 5 a, 5 b der Stütze 5. Die Rückenlagerfläche 4 wird zweckmäßigerweise in gepolsterter Ausführungsform mit einem abwaschbaren Bezug gestaltet. Mit der Stütze 5 fest verbunden ist eine Spritzschutzwanne 6, die einen Niederbordrand aufweist. Diese erstreckt sich zwischen den seitlichen Stützen 5 bis weit über die Kopfstützen 8 hinaus und steht dabei zweck­ mäßigerweise, jedoch nicht notwendigerweise, auf der Matratze des Bettes auf. In diese Spritzschutzwanne 6 kann eine Auffangwanne 7 hineingesetzt werden, die so gestellt wird, daß sie unter den Kopfstützen 8 steht. Sie kann auch hier fest angeordnet sein. Nach oben hin abgeschlossen ist die Rückenlagerfläche 4 durch einen Wulst 10. Unterhalb dieses Wulstes 10 befindet sich ein weiterer Wulst in Form des Polsterstreifens 11. Oberhalb von diesem Polsterstreifen 11 sind dicht benachbart an ihm Ablauflöcher 12 vorgesehen. Dieser Polsterstreifen 11 bildet auf der Rückenlagerfläche 4 eine wulstförmige Erhöhung und dient dazu, spritzendes Wasser daran zu hindern, die Rückenlagerfläche 4 herabzu­ laufen und in das Bett hineinzulaufen.
Bei dieser sehr einfachen Ausführungsform können die Rückenlagerfläche 4 und die seitlichen Stützen 5 aus Holz- oder Kunststoffplatten gefertigt sein, die zu der Rücken­ stütze 3 zusammengefügt werden. Auch die Spritzschutzwan­ ne 6 kann aus einer Holzplatte oder Kunststoffplatte ge­ fertigt werden, auf deren Rand eine Leiste wasserdicht auf­ gebracht ist. Als Auffangwanne 7 wird zweckmäßigerweise eine übliche, im Handel erhältliche Kunststoffwanne ver­ wandt.
In Fig. 4 ist ein am Krankenbett 1 stehender Versorgungs­ wagen 14 dargestellt, auf dessen Fahrgestell 19 sowohl ein Geräteschrank 15 für die Aufnahme einer Hebe- und Senkvor­ richtung für die Rückenstütze 3 und für Pumpen sowie ein Warmwasserbehälter 16 und ein Abwasserbehälter 17 angeord­ net sind. Der Geräteschrank 15 ist hier an einer Schmal­ seite des Fahrgestelles 19 angeordnet und die Rückenstütze 3 ist derart angeordnet, daß sie oberhalb des Fahrge­ stelles 19 befindlich ist. Schläuche 20 verbinden den Ge­ räteschrank 15 mit dem Warmwasserbehälter 16 und dem Ab­ wasserbehälter 17 sowie die Auffangwanne 7 und die Spritz­ schutzwanne 6 mit dem Geräteschrank 15.
In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Die Rücken­ stütze 4 und die als Becken 20 ausgebildete Auffangwanne sind hier zusammen mit zwei seitlich des Beckens 20 ange­ ordneten Auffangschalen 21 als ein einstückiges Spritzguß­ erzeugnis aus Kunststoff hergestellt. Der der Rückenlager­ fläche 4 abgewandte Rand 22 des Beckens 20 ist hochgezogen, und dient als Spritzschutzwand. Das Becken 20 weist in sei­ nem Bodenbereich einen Ablauf 23 auf, an dessen Ausgangs­ stutzen 24 ein Schlauch 20 angeschlossen ist, welcher über den Geräteschrank 15 in den Abwasserbehälter eines Ver­ sorgungswagens führt. An der Seite 25 dieser Vorrichtung ist ein Haken 26 für das Einhängen der Handbrause 27 ange­ ordnet. Dieser Haken befindet sich am Ende eines Hebels 28, der das Stellglied eines Ventiles 29 in der Warmwasser­ zuleitung 30 ist. Bei eingehängter Handbrause 27 steht der Hebel 28 in einer Stellung, in der das Ventil 29 geschlos­ sen ist. Sobald die Handbrause 27 abgehoben wird, zieht eine Feder den Hebel 28 in eine Stellung, in der das Ven­ til 29 geöffnet ist. Die Handbrause 27 weist zusätzlich noch eine Taste 31 für die Betätigung eines weiteren Ven­ tiles auf, welches im Handgriff der Handbrause 27 angeord­ net ist. Die Kopfstütze 8 ist hier über die Verstellvor­ richtung 32 mit der Rückenstütze verbunden.
In der Ausführungsform der Fig. 7 bis 9 ist eine weitere Vorrichtung dargestellt: Auch diese ist einstückig aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt. Unmittelbar an die Rückenlagerfläche 4 schließt sich ein Becken 20 mit Ablauf 23 an, dessen Rand höher als die höchste Stelle der Rückenlagerfläche 4 ist. Auch hier schließt sich ober­ halb des Beckens 20 eine Kopfstütze 8 an, die mit einer Verstellvorrichtung 32 in verschiedene Stellungen verschieb­ bar ist. In die Rückwand des Beckens 20 ist eine Haltescha­ le für das Waschmittel und eine Ablage 34 für die Brause angebracht. An den Anschlußstutzen 35 wird ein von der Pumpe für Warmwasser kommender Schlauch angeschlossen.
  • Liste der Bezugszeichen:  1 Krankenbett
     2 Patient
     3 Rückenstütze
     4 Rückenlagerfläche
     5 Stütze
     6 Spritzschutzwanne
     7 Auffangwanne
     8 Kopfstütze
     9 gabelförmiger Halter
    10 Wulst
    11 Polsterstreifen
    12 Ablaufloch
    13 Gelenk
    14 Versorgungswagen
    15 Geräteschrank
    16 Warmwasserbehälter
    17 Abwasserbehälter
    18 Schläuche
    19 Fahrgestell
    20 Becken
    21 Auffangschalen
    22 Rand (Spritzschutzwand)
    23 Ablauf
    24 Ausgangsstutzen
    25 Seite
    26 Haken
    27 Handbrause
    28 Hebel
    29 Ventil
    30 Warmwasserzuleitung
    31 Taste
    32 Verstellvorrichtung
    33 Halteschale
    34 Ablage für Brause
    35 Anschlußstutzen

Claims (20)

1. Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen, gekennzeichnet durch
eine auf das Bett (1) stellbare Rückenstütze (3) mit schräg zur Aufstellfläche angeordneter Rückenlager­ fläche (4), unter deren oberen Ende eine Wanne (6,7) angeordnet oder anzuordnen ist, und eine am oberen Ende angeordnete Nacken- und/oder Kopfstütze (8).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlagerfläche (4) durch seitlich ange­ ordnete Stützen (5) abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Stützen (5) der Rückenlagerfläche (4) eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutzwanne (6) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Spritzschutzwanne (6) eine vorzugsweise höherbordige Auffangwanne (7) eingestellt oder einge­ baut ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzschutzwanne (6) und/oder die einstellbare Auffangwanne (7) Schlauchanschlüsse (24) für den Wasserablauf aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Warmwasseranschluß und eine mit diesem über einen Schlauch (20) verbundene Handbrause (27) an der Rückenstütze (3) oder mit ihr verbundenen Teilen vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Handgriff der Handbrause (27) eine verschieb­ bare oder verschwenkbare Taste (31) für ein im Hand­ griff oder in dessen unmittelbarer Nähe untergebrach­ tes Absperrventil vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Ablage der Handbrause eine verschwenkbare Gabel oder ein verschwenkbarer Haken (26) vorgesehen ist, die Betätigungshebel (28) für ein in der zur Handbrause (27) führenden Leitung (30) angeordnetes Ventil (29) bilden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchanschlüsse über Schläuche (20) mit einem Versorgungswagen (14) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstützen (8) an einer Gabel mit zwei gefederten oder gepolsterten Zinken angebracht sind oder durch einen gefederten oder gepolsterten Ring oder durch einen gefederten oder gepolsterten Rost ge­ bildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückenstütze (3) mindestens ein Polster­ streifen (11) aus einem Wasser nicht aufnehmenden Kunst­ stoff als Sperre gegen an der Rückenstütze (3) herab­ laufendes Wasser angeordnet ist, und daß oberhalb dieses Polsterstreifens (11) Wasser­ ablauflöcher (12) in der Rückenlagerfläche (4) der Rückenstütze (3) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (3) heb- und senkbar mit ihrer einen Seite an einem Wagen angebracht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (14) an einer Schmalseite einen Aufbau (15) mit der Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die Rückenstütze (3) über dem Fahrgestell (19) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (14) als Versorgungswagen mit Frisch-, Warm- und/oder Abwasserbehältern und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausge­ stattet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (3) und die Spritzschutzwanne (6) einstückig hergestellt sind, und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze (8) unterhalb der Rückenlagerfläche (4) an dieser ausziehbar und verstellbar befestigt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rückenstütze (3) die Wanne in Form eines Beckens (20) mit Ablauf (23) angeformt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstütze (8) verschiebbar unter der Rücken­ lagerfläche angeordnet ist und mit Dichtungen abge­ dichtet durch die von der Rückenlagerfläche (4) zum Becken (20) sich herstreckende Wandung geführt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der der Rückenlagerfläche (4) abgewandte Rand (22) des Beckens (20) über den übrigen Rand hochge­ zogen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Beckens (20) Auffangschalen (21) angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich unmittelbar an die Rückenlagerfläche (4) ein Becken (20) mit Ablauf (23) anschließt, dessen Rand ebenso hoch oder höher als die Oberkante der Rückenlagerfläche (4) ist.
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