DE3721645A1 - Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen - Google Patents
Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichte
rung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche
bettlägeriger Personen.
In Krankenhäusern und Pflegeheimen bereitet die Haar
behandlung, insbesondere die Kopfwäsche bettlägeriger
Personen erhebliche Schwierigkeiten, weil geeignete
Hilfsmittel für eine geeignete Lagerung dieser Personen
fehlen. Daher ist die Haarbehandlung und insbesondere
die Kopfwäsche sehr schwierig und personalintensiv nur
durchführbar.
Es gibt vielerlei Vorrichtungen zur den besonderen Er
fordernissen bettlägeriger Personen entsprechenden La
gerung in Form von Rücken-, Arm- und Beinstützen, je
doch eignen sich diese Stützen in ihrer Konstruktion
nicht zur Erleichterung der Haarwäsche. Die bekannten
Rückenstützen sind alle so konstruiert, daß der Kopf
nicht frei liegt und daß auch keinerlei Möglichkeiten
der Aufstellung einer Wanne zum Auffangen von Wasser ge
geben sind.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der
Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen
Mitteln eine leicht handhabbare Vorrichtung zur Erleich
terung der Haarbehandlung bettlägeriger Personen zu
schaffen, die so auf dem Bett aufstellbar ist, daß die
bettlägerige Person ihre liegende Stellung beibehalten
kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch
eine auf das Bett stellbare Rückenstütze mit schräg
zur Aufstellfläche angeordneten Rückenlagerfläche aus,
unter deren oberen Ende eine Wanne angeordnet oder an
zuordnen ist, und durch eine am oberen Ende angeordne
te Nacken- und/oder Kopfstütze.
Wird der bettlägerigen Person diese einfach herstell
bare Vorrichtung untergeschoben, so daß der obere Teil
des Rückens auf der Rückenstütze und der Kopf auf der
Kopfstütze liegt, dann kann eine darunter angeordnete
Wanne zum Auffangen der Waschflüssigkeit dienen und eine
einzige Pflegeperson kann ohne fremde Hilfe alle Ar
beiten des Haarewaschens durchführen.
Zweckmäßig wird diese Vorrichtung so ausgeführt, daß
die Rückenstütze aus einer Rückenlagerfläche besteht,
die durch seitlich angeordnete Stützen, die auch ver
stellbar sein können, abgestützt ist.
Zweckmäßig ist es, wenn mit den Stützen der Rückenla
gerfläche eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutz
wanne fest verbunden ist. Dabei können Rückenlager
fläche, Stützen und Spritzschutzwanne ein einstückig
hergestelltes Bauteil bilden, das z.B. im Spritzguß
verfahren hergestellt ist.
Zweckmäßig ist es, wenn in die Spritzschutzwanne eine
vorzugsweise höherbordige Auffangwanne eingestellt ist.
Man läßt dann das von den Haaren ablaufende Waschwasser
in die Auffangwanne hineinfließen und kann bei genü
gender Füllung der Auffangwanne und am Schluß der
Haarwäsche die Auffangwanne von ihrer Aufstellfläche
- meist auf der Spritzschutzwanne - entfernen und den
Inhalt in ein Ausgußbecken entleeren. Die Spritz
schutzwanne wird nach Ende der Haarwäsche ebenfalls
entleert, meist ist so wenig Waschwasser in ihr ent
halten, daß ein einfaches Auswischen genügt.
Man kann aber auch an die Spritzschutzwanne und/oder
die einstellbare Auffangwanne Schlauchanschlüsse für
den Wasserablauf anbringen, was den Vorteil hat, daß
die Entleerung und Handhabung dadurch einfacher wird.
Zweckmäßig ist es weiterhin, wenn ein Warmwasseran
schluß und eine mit diesem über einen Schlauch verbun
dene Handbrause an der Rückenstütze oder an mit ihr ver
bundenen Teilen vorgesehen ist. Diese unmittelbare An
bringung einer Handbrause erleichtert die Arbeit des
Haarewaschens außerordentlich.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn am Handgriff der Hand
brause eine verschiebbare oder verschwenkbare Taste
für ein im Handgriff oder in dessen unmittelbarer Nähe
angebrachtes Absperrventil vorgesehen ist. Dann läßt sich
der Wasserzulauf mit der die Handbrause haltenden Hand
des Pflegers und eventuell die Einstellung der Ausfluß
stärke des Wassers besonders bequem regeln.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn für die Ablage der
Handbrause eine verschwenkbare Gabel oder ein verschwenk
barer Haken vorgesehen ist, die Betätigungshebel für ein
in der zur Handbrause führenden Leitung angeordnetes Ventil
bilden. Auch hierdurch läßt sich der Wasserzulauf ein- und
abschalten. Diese Anordnung kann aber auch als zusätzliche
Sicherungsvorrichtung vorgesehen sein, wenn am Handgriff
der Handbrause die verschiebbare oder verschwenkbare Taste
angeordnet ist. Eine in die Gabel eingelegte oder an den
Haken angehängte Handbrause gibt hierbei nicht einmal dann
Wasser ab, wenn versehentlich die Taste berührt wird.
Zweckmäßig ist es, wenn die Schlauchanschlüsse für Abwasser
und/oder Warmwasser über Schläuche mit einem Versorgungswa
gen verbunden sind, welcher zweckmäßigerweise mit Frisch-,
Warm-, und/oder Abwasserbehälter und/oder mit einer Pumpe
und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausgestattet ist.
Zweckmäßigerweise wird man die Kopfstütze in Form einer
Gabel mit zwei gefederten oder gepolsterten Zinken oder
in Form einer gefederten oder eines gepolsterten Ringes
oder eines gefederten und/oder gepolsterten Rostes ausführen.
Dadurch wird erreicht, daß nahezu das ganze Haar für den
Zufluß und Abfluß von Waschwasser freiliegt und daß nicht
freiliegende Stellen durch eine Kopfbewegung freigelegt
werden können.
Damit Waschwasser nicht die Rückenstütze herunterlaufen
kann und ins Bett laufen kann, ist es zweckmäßig, wenn auf
der Rückenstütze mindestens ein Polsterstreifen aus einem
Wasser nicht aufnehmenden Kunststoff als Sperre gegen an
der Rückenstütze herablaufendes Wasser angeordnet ist und
wenn oberhalb dieses Polsterstreifens Wasserablauflöcher
in der Rückenstütze vorgesehen sind, die oberhalb der
Wanne angeordnet sind oder von denen zu der Wanne Kanäle
führen.
Zweckmäßig kann es sein, wenn die Rückenstütze heb- und
senkbar mit ihrer einen Seite an einem Wagen angebracht ist.
Dann ist die Rückenstütze besonders leicht unter den Pa
tienten einfahrbar.
Diese Ausführungsform wird zweckmäßigerweise so gestaltet,
daß der Wagen an einer Schmalseite einen Aufbau mit der
Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die Rückenstütze über
dem Fahrgestell angeordnet ist. Die Heb- und Senkmechanik
kann auch pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sein.
Vorteilhaft ist es, wenn der Wagen gleichzeitig als Ver
sorgungswagen mit Frisch-, Warm- und/oder Abwasserbehältern
und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvor
richtung ausgestattet ist.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß
die Rückenstütze und die Spritzschutzwanne einstückig her
gestellt sind und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze
unterhalb der Rückenlagerfläche an dieser ausziehbar und
verstellbar befestigt ist. Eine solche Ausführungsform
eignet sich besonders für die Herstellung als Spritzguß
erzeugnis aus Kunststoff.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin,
daß an die Rückenstütze die Wanne in Form eines Beckens
mit Ablauf angeformt ist.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Kopfstütze verschieb
bar unter der Rückenlagerfläche angeordnet ist und mit
Dichtungen abgedichtet durch die von der Rückenstütze zum
Becken sich erstreckende Wandung geführt ist.
Hierbei ist es auch von besonderem Vorteil, wenn der der
Rückenlagerfläche abgewandte Rand des Beckens über den übri
gen Rand hochgezogen ist, was dem Spritzschutz dient.
Bei dieser Ausführungsform kann es auch zweckmäßig sein,
wenn zu beiden Seiten des Beckens Auffangschalen angeord
net sind, von denen Spritzwasser aufgefangen wird.
Vorteilhaft ist es, wenn sich unmittelbar an die Rücken
lagerfläche ein Becken mit Ablauf anschließt, dessen Rand
ebenso hoch oder höher als die Oberkante der Rückenlager
fläche ist. Diese Ausführungsform läßt eine besonders
niedrige Bauform zu und läßt sich besonders klein und hand
lich ausführen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand
von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs
beispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Kranken im Krankenbett der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vor
richtung in Seitenansicht,
Fig. 3 die Ausführungsform der Fig. 2 in Ansicht von oben,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung einen Versorgungs
wagen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung an
einem Krankenbett,
Fig. 5 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, hergestellt als einteiliges Bauteil
aus Kunststoff in Seitenansicht,
Fig. 6 in Ansicht von oben,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren ebenfalls ein
stückig aus Kunststoff hergestellten Ausführungs
form,
Fig. 8 in Ansicht von oben,
Fig. 9 im Querschnitt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist in Fig. 1
ein Krankenbett 1 dargestellt, auf welchem der Patient 2
liegt, dessen Rücken durch die auf das Bett 1 gestellte
Rückenstütze 3 erhöht gelagert ist und dessen Kopf auf
Kopfstützen 8 liegt. Die Rückenstütze 3 ist in Seitenan
sicht in Fig. 2 dargestellt. Die Rückenstütze 3 besteht
aus einer Rückenlagerfläche 4 und zwei seitlich ange
brachten Stützen 5, die auch in geteilter Ausführungs
form 5 a, 5 b hergestellt sein können und um das Gelenk
gegeneinander verschwenkbar sind. Nicht sichtbare, weil
auf der Innenseite angeordnete Verstellmittel dienen einer
Verstellung und Halterung der beiden Teile 5 a, 5 b der
Stütze 5. Die Rückenlagerfläche 4 wird zweckmäßigerweise
in gepolsterter Ausführungsform mit einem abwaschbaren
Bezug gestaltet. Mit der Stütze 5 fest verbunden ist eine
Spritzschutzwanne 6, die einen Niederbordrand aufweist.
Diese erstreckt sich zwischen den seitlichen Stützen 5 bis
weit über die Kopfstützen 8 hinaus und steht dabei zweck
mäßigerweise, jedoch nicht notwendigerweise, auf der
Matratze des Bettes auf. In diese Spritzschutzwanne 6 kann
eine Auffangwanne 7 hineingesetzt werden, die so gestellt
wird, daß sie unter den Kopfstützen 8 steht. Sie kann auch
hier fest angeordnet sein. Nach oben hin abgeschlossen ist
die Rückenlagerfläche 4 durch einen Wulst 10. Unterhalb
dieses Wulstes 10 befindet sich ein weiterer Wulst in Form
des Polsterstreifens 11. Oberhalb von diesem Polsterstreifen
11 sind dicht benachbart an ihm Ablauflöcher 12 vorgesehen.
Dieser Polsterstreifen 11 bildet auf der Rückenlagerfläche
4 eine wulstförmige Erhöhung und dient dazu, spritzendes
Wasser daran zu hindern, die Rückenlagerfläche 4 herabzu
laufen und in das Bett hineinzulaufen.
Bei dieser sehr einfachen Ausführungsform können die
Rückenlagerfläche 4 und die seitlichen Stützen 5 aus Holz-
oder Kunststoffplatten gefertigt sein, die zu der Rücken
stütze 3 zusammengefügt werden. Auch die Spritzschutzwan
ne 6 kann aus einer Holzplatte oder Kunststoffplatte ge
fertigt werden, auf deren Rand eine Leiste wasserdicht auf
gebracht ist. Als Auffangwanne 7 wird zweckmäßigerweise
eine übliche, im Handel erhältliche Kunststoffwanne ver
wandt.
In Fig. 4 ist ein am Krankenbett 1 stehender Versorgungs
wagen 14 dargestellt, auf dessen Fahrgestell 19 sowohl ein
Geräteschrank 15 für die Aufnahme einer Hebe- und Senkvor
richtung für die Rückenstütze 3 und für Pumpen sowie ein
Warmwasserbehälter 16 und ein Abwasserbehälter 17 angeord
net sind. Der Geräteschrank 15 ist hier an einer Schmal
seite des Fahrgestelles 19 angeordnet und die Rückenstütze
3 ist derart angeordnet, daß sie oberhalb des Fahrge
stelles 19 befindlich ist. Schläuche 20 verbinden den Ge
räteschrank 15 mit dem Warmwasserbehälter 16 und dem Ab
wasserbehälter 17 sowie die Auffangwanne 7 und die Spritz
schutzwanne 6 mit dem Geräteschrank 15.
In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Die Rücken
stütze 4 und die als Becken 20 ausgebildete Auffangwanne
sind hier zusammen mit zwei seitlich des Beckens 20 ange
ordneten Auffangschalen 21 als ein einstückiges Spritzguß
erzeugnis aus Kunststoff hergestellt. Der der Rückenlager
fläche 4 abgewandte Rand 22 des Beckens 20 ist hochgezogen,
und dient als Spritzschutzwand. Das Becken 20 weist in sei
nem Bodenbereich einen Ablauf 23 auf, an dessen Ausgangs
stutzen 24 ein Schlauch 20 angeschlossen ist, welcher über
den Geräteschrank 15 in den Abwasserbehälter eines Ver
sorgungswagens führt. An der Seite 25 dieser Vorrichtung
ist ein Haken 26 für das Einhängen der Handbrause 27 ange
ordnet. Dieser Haken befindet sich am Ende eines Hebels
28, der das Stellglied eines Ventiles 29 in der Warmwasser
zuleitung 30 ist. Bei eingehängter Handbrause 27 steht der
Hebel 28 in einer Stellung, in der das Ventil 29 geschlos
sen ist. Sobald die Handbrause 27 abgehoben wird, zieht
eine Feder den Hebel 28 in eine Stellung, in der das Ven
til 29 geöffnet ist. Die Handbrause 27 weist zusätzlich
noch eine Taste 31 für die Betätigung eines weiteren Ven
tiles auf, welches im Handgriff der Handbrause 27 angeord
net ist. Die Kopfstütze 8 ist hier über die Verstellvor
richtung 32 mit der Rückenstütze verbunden.
In der Ausführungsform der Fig. 7 bis 9 ist eine weitere
Vorrichtung dargestellt: Auch diese ist einstückig aus
Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt. Unmittelbar
an die Rückenlagerfläche 4 schließt sich ein Becken 20
mit Ablauf 23 an, dessen Rand höher als die höchste Stelle
der Rückenlagerfläche 4 ist. Auch hier schließt sich ober
halb des Beckens 20 eine Kopfstütze 8 an, die mit einer
Verstellvorrichtung 32 in verschiedene Stellungen verschieb
bar ist. In die Rückwand des Beckens 20 ist eine Haltescha
le für das Waschmittel und eine Ablage 34 für die Brause
angebracht. An den Anschlußstutzen 35 wird ein von der
Pumpe für Warmwasser kommender Schlauch angeschlossen.
- Liste der Bezugszeichen:
1 Krankenbett
2 Patient
3 Rückenstütze
4 Rückenlagerfläche
5 Stütze
6 Spritzschutzwanne
7 Auffangwanne
8 Kopfstütze
9 gabelförmiger Halter
10 Wulst
11 Polsterstreifen
12 Ablaufloch
13 Gelenk
14 Versorgungswagen
15 Geräteschrank
16 Warmwasserbehälter
17 Abwasserbehälter
18 Schläuche
19 Fahrgestell
20 Becken
21 Auffangschalen
22 Rand (Spritzschutzwand)
23 Ablauf
24 Ausgangsstutzen
25 Seite
26 Haken
27 Handbrause
28 Hebel
29 Ventil
30 Warmwasserzuleitung
31 Taste
32 Verstellvorrichtung
33 Halteschale
34 Ablage für Brause
35 Anschlußstutzen
Claims (20)
1. Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung,
insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen,
gekennzeichnet durch
eine auf das Bett (1) stellbare Rückenstütze (3) mit schräg zur Aufstellfläche angeordneter Rückenlager fläche (4), unter deren oberen Ende eine Wanne (6,7) angeordnet oder anzuordnen ist, und eine am oberen Ende angeordnete Nacken- und/oder Kopfstütze (8).
eine auf das Bett (1) stellbare Rückenstütze (3) mit schräg zur Aufstellfläche angeordneter Rückenlager fläche (4), unter deren oberen Ende eine Wanne (6,7) angeordnet oder anzuordnen ist, und eine am oberen Ende angeordnete Nacken- und/oder Kopfstütze (8).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlagerfläche (4) durch seitlich ange
ordnete Stützen (5) abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Stützen (5) der Rückenlagerfläche (4)
eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutzwanne (6)
fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Spritzschutzwanne (6) eine vorzugsweise
höherbordige Auffangwanne (7) eingestellt oder einge
baut ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spritzschutzwanne (6) und/oder die
einstellbare Auffangwanne (7) Schlauchanschlüsse (24)
für den Wasserablauf aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Warmwasseranschluß und eine mit diesem über
einen Schlauch (20) verbundene Handbrause (27) an
der Rückenstütze (3) oder mit ihr verbundenen Teilen
vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Handgriff der Handbrause (27) eine verschieb
bare oder verschwenkbare Taste (31) für ein im Hand
griff oder in dessen unmittelbarer Nähe untergebrach
tes Absperrventil vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Ablage der Handbrause eine verschwenkbare
Gabel oder ein verschwenkbarer Haken (26) vorgesehen
ist, die Betätigungshebel (28) für ein in der zur
Handbrause (27) führenden Leitung (30) angeordnetes
Ventil (29) bilden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchanschlüsse über Schläuche (20) mit
einem Versorgungswagen (14) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstützen (8) an einer Gabel mit zwei
gefederten oder gepolsterten Zinken angebracht sind
oder durch einen gefederten oder gepolsterten Ring
oder durch einen gefederten oder gepolsterten Rost ge
bildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Rückenstütze (3) mindestens ein Polster
streifen (11) aus einem Wasser nicht aufnehmenden Kunst
stoff als Sperre gegen an der Rückenstütze (3) herab
laufendes Wasser angeordnet ist,
und daß oberhalb dieses Polsterstreifens (11) Wasser
ablauflöcher (12) in der Rückenlagerfläche (4) der
Rückenstütze (3) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenstütze (3) heb- und senkbar mit ihrer
einen Seite an einem Wagen angebracht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen (14) an einer Schmalseite einen Aufbau
(15) mit der Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die
Rückenstütze (3) über dem Fahrgestell (19) angeordnet
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wagen (14) als Versorgungswagen mit Frisch-,
Warm- und/oder Abwasserbehältern und/oder mit einer
Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausge
stattet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenstütze (3) und die Spritzschutzwanne (6)
einstückig hergestellt sind,
und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze (8) unterhalb
der Rückenlagerfläche (4) an dieser ausziehbar und
verstellbar befestigt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Rückenstütze (3) die Wanne in Form eines
Beckens (20) mit Ablauf (23) angeformt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (8) verschiebbar unter der Rücken
lagerfläche angeordnet ist und mit Dichtungen abge
dichtet durch die von der Rückenlagerfläche (4) zum
Becken (20) sich herstreckende Wandung geführt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der der Rückenlagerfläche (4) abgewandte Rand
(22) des Beckens (20) über den übrigen Rand hochge
zogen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten des Beckens (20) Auffangschalen
(21) angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich unmittelbar an die Rückenlagerfläche (4)
ein Becken (20) mit Ablauf (23) anschließt, dessen
Rand ebenso hoch oder höher als die Oberkante der
Rückenlagerfläche (4) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873721645 DE3721645A1 (de) | 1987-07-01 | 1987-07-01 | Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873721645 DE3721645A1 (de) | 1987-07-01 | 1987-07-01 | Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3721645A1 true DE3721645A1 (de) | 1989-01-19 |
| DE3721645C2 DE3721645C2 (de) | 1991-02-21 |
Family
ID=6330616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873721645 Granted DE3721645A1 (de) | 1987-07-01 | 1987-07-01 | Vorrichtung zur erleichterung der haarbehandlung, insbesondere der kopfwaesche bettlaegeriger personen |
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