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DE8709051U1 - Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen

Info

Publication number
DE8709051U1
DE8709051U1 DE8709051U DE8709051U DE8709051U1 DE 8709051 U1 DE8709051 U1 DE 8709051U1 DE 8709051 U DE8709051 U DE 8709051U DE 8709051 U DE8709051 U DE 8709051U DE 8709051 U1 DE8709051 U1 DE 8709051U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
backrest
back support
tray
splash guard
hand shower
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8709051U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE8709051U priority Critical patent/DE8709051U1/de
Publication of DE8709051U1 publication Critical patent/DE8709051U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D19/00Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair
    • A45D19/04Portable wash stands
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/0005Means for bathing bedridden persons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

DIPL.PHY3 DR. WALTHER JUNI US 3HANNOVBII
WOLMTKAtU J4 · TElBFOK (Ol 11) |J«J IO
20. Juni 1987 Meine Akte: 969
Hans-Joachim Berg, Ilexweg 10, 3035 Hodenhagen
Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen.
In Krankenhäusern und Pflegeheimen bereitet die Haarbehandlung, insbesondere die Kopfwäsche bettlägeriger Personen erhebliche Schwierigkeiten, weil geeignete Hilfsmittel für eine geeignete Lagerung dieser Personen fehlen. Daher ist die Haarbehandlung und insbesondere die Kopfwäsche sehr schwierig und personalintensiv nur durchführbar.
Es gibt vielerlei Vorrichtungen ^ur den besonderen Erfordernissen bettlägeriger Personen entsprechenden Lagerung in Form von Rücken-, Arm- und Beinstützen, jedoch eignen sich diese Stützen in ihrer Konstruktion nicht zur Erleichterung der Haarwäsche. Die bekannten Rückenstützen sind alle so konstruiert, daß der Kopf nicht frei liegt und daß auch keinerlei Möglichkeiten der Aufstellung einer Wanne zum Auffangen von Wasser ge-
geben sind.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine leicht handhabbare Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung bettlägeriger Personen zu | schaffen, die 30 auf dem Bett aufstellbar ist, daß die &mgr; bettlägerige Person ihre liegende Stellung beibehalten kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch eine auf das Bett stellbare Rückenstütze mit schräg zur Aufstellfläche angeordneten Rückenlagerfläche aus, unter deren oberen Ende eine Wanne angeordnet oder anzuordnen ist» und durch eine am oberen Ende angeordnete Nacken- und/oder Kopfstütze.
Wird der bettlägerigen Pereon diese einfach herstellbare Vorrichtung untergeschoben, eo daQ der obere Teil des Rückens auf der Rückenstütze und der Kopf auf der Kopfstütze liegt, dann kann eine darunter angeordnete Wanne zum Auffangen der Waschflüssigkeit dienen und eine einzige Pflegeperson kann ohne fremde Hilfe alle Arbeiten dee Haarewaechens durchführen.
Zweckmäßig wird diese Vorrichtung eo auegeführt, daß die Rückenstütze aus einer Rückenlagerflach· besteht, die durch seitlich angeordnete Stützen, die auch verstellbar sein können, abgestützt let
Zweckmäßig ist ee, wenn mit den Stützen der Rückenlagerflache eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutzwanne fest verbunden ist. Dabei können Rückenleger-
fläche, Stützen und Spritzschutzwanne ein einstückig hergestelltes Bauteil bilden, daß z.B. im Spritzgußverfahren hergestellt ist.
Zweckmäßig ist es, wenn in die Spritzschutzwanne feine vorzugsweise höherbordige Auffangwanne eingestellt ist. Man läßt dann das von den Haaren ablaufende Waschm.aser in die Auffangwanne hineinfließen und kann bei genügender Füllung der Auffangwanne und am Schluß der Haarwäsche die Auffangwanne von ihrer Aufstellfläche - meist auf der Spritzschutzwanne - entfernen und den Inhalt in ein Ausgußbecken entleeren. Die Spritzschutzwanne wird nach Ende der Haarwäsche ebenfalls entleert, meist ist so wenig Waschwasser in ihr enthalten, daß ein einfaches Auswischen genügt.
Man kann aber auch an die Spritzechutzwanne und/oder die einstellbare Auffangwanne Schlauchanschlü&se für den Wasserablauf anbringen, was den Vorteil hat, daß die Entleerung und Handhabung dadurch einfacher wird.
Zweckmäßig ist es weiterhin, wenn ein Warmwaeeeranechluß und eine mit diesem über einen Schlauch verbundene Handbrause an der Rückenstütze oder an mit ihr verbundenen Teilen vorgesehen ist. Diese unmittelbare Anbringung einer Handbrause erleichtert die Arbeit des Haarewaechens außerordentlich.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn am Handgriff der Handbrause eine verschiebbare oder verechwenkbare Taste für ein im Handgriff oder in dessen unmittelbarer Nähe angebrachtes Absperrventil vorgesehen iat. Denn laßt eich der Waeeerzulauf mit der die Handbrause haltenden Hand des Pflegers und eventuell die Einstellung der Ausfluß-
stärke des Wassers besonders bequem regeln.
Von Vorteil kann es auch sein, wenn für die Ablage der Handbrause eine verschwenkbare Gabel oder ein verschwenkbarer Haken vorgesehen ist, die Betätigungshebel für ein in der zur Handbrause führenden Leitung angeordnetes Ventil bilden. Auch hierdurch läßt sich der Wasserzulauf ein- und abschalten. Diese Anordnung kann aber auch als zusätzliche Sicherungsvorrichtung vorgesehen sein, wenn am Handgriff der Handbrause die verschiebbare oder verschwenkbare Taste angeordnet ist. Eine in die Gabel eingelegte oder an den Haken angehängte Handbrause gibt hierbei nicht einmal dann Wasser ab, aenn versehentlich die Tasts berührt wird.
Zweckmäßig ist es, wenn die Schlauchanschlüsse für Abwasser uid/oder Warmwasser über Schläuche mit einem Versorgungswagen verbunden sind, welcher zweckmäßigerweise mit Frisch-, Warm-, und/ejer Abwasserbehälter und/oder mit einer Pumpe· und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausgestattet ist.
/weckmäßigerweise wird man die Kopfstütze in Form einer Gabel mit zwei gefederten oder gepolsterten Zinken oder in Form einer gefederten oder eines gepolsterten Ringes oder eines gefederten und/oder gepolsterten Rostes ausführen, Dadurch wird erreicht, daß nahezu das ganze Haar für den Zufluß und Abfluß von Waechwasser freiliegt und dass nicht freiliegende Stellen durch eine Kopfbewegung freigelegt werden können.
Damit Waechwaaeer nicht die Rückenstütze herunterlaufen kann und ine Bett laufen kann, ist es zweckmäßig, wenn auf der Rückenstütze mindestens ein Poleterstreifen aus einem Messer nicht aufnehmenden Kunststoff als Sperre gegen an der Rückenstütze herablaufendes Wasser angeordnet ist und
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wenn oberhalb dieses Polsterstreifens Wasserablauflöcher in der Rückenstütze vorgesehen sind, die oberhalb der Wanne angeordnet sind oder von denen zu der Wanne Kanäle führen.
Zweckmäßig kann es sein, wenn die Rückenstütze heb- und senkbar mit ihrer einen Seite an einem Wagen angebracht ist, Dann ist die Rückenstütze besonders leicht unter den Patienten einfahrbar.
Diese Ausführungsform wird zweckmäßigerweise so gestaltet, daß der Wagen an einer Schmalseite einen Aufbau mit der Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die Rückenstütze über dem Fahrgestell angeordnet ist. Die Heb- und Senkmechanik kann auch pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sein.
Vorteilhaft ist es, wenn der Wagen gleichzeitig als Versorgungewagen mit Frisch-, Warm- und/oder Abwasserbehältern und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungevorrichtung ausgestattet igt.
Line andere vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die Rückenstütze und die Spritzschutzwanne einstückig hergestellt sind und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze unterhalb der Rückertlagerfläche an dieser ausziehbar und verstellbar befestigt ist. Eine solche Ausführungeform eignet eich besondere für die Herstellung als Spritzgußerzeugnis aus Kunststoff.
Eine andere vorteilhafte Aueführungeform besteht darin, daß an die Rückenstütze die Wanne in Form eines Beckens mit Ablauf angeformt ist.
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Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Kopfstütze verschiebbar unter der Rückenlagerfläche angeordnet ist und mit Dichtungen abgedichtet durch die von der Rückenstütze zum Becken sich erstreckende Wandung geführt ist.
Hierbei ist es auch von besonderem Vorteil,, wenn der der Rückenlagerfläche abgewandte Rand des Beckens über den übrigen Rand hochgezogen ist, was dem Spritzschutz dient.
Bei dieser Ausführungsform kann es auch zweckmäßig sein, wenn zu beiden Seiten des Beckens Auffangschalen angeordnet sind, von denen Spritzwasser aufgefangen wird.
Vorteilhaft ist es, wenn sich unmittelbar an die Rückenlagerfläche ein Becken mit Ablauf anschließt, dessen Rand ebenso hoch oder höher als die Oberkante der Rückenlagerfläche ist. Diese Ausführungsform läßt eine besonders niedrige Bauform zu und läßt sich besonders klein und handlich ausführen.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Kranken im Krankenbett der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 3 die Ausführungsform der Fig. 2 in Ansicht von oben,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung einen Versorgungswagen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einem Krankenbett,
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Fig. 5 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäGen Vorrichtung, hergestellt als einteiliges Bauteil aus Kunststoff in Seitenansicht,
Fig. 6 in Ansicht von oben,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren ebenfalls einstückig aus Kunatstoff hergestellten Ausführungsi &Ogr;&Ggr;&iacgr;&idigr;&idigr; ,
Fig. 8 in Ansicht von oben,
Fig. 9 im Querschnitt.
Im Ausführungsbeispiel der Figuren 1 bis 3 ist in Figur ein Krankenbett 1 dargestellt, auf welchem der Patient 2 liegt, dessen Rücken durch die auf das Bett 1 gestellte Rückenstütze 3 erhöht gelagert ist und dessen Kopf auf Kopfstützen 8 liegt. Die Rückenstütze 3 ist in Seitenansicht in Fig. 2 dargestellt. Die Rückenstütze 3 besteht aus einer Rückenlagerf^läche 4 und zwei seitlich angebrachten Stützen 5, die auch in geteilter Ausführungsform 5a, 5b hergestellt sein können und um das Gelenk 13 gegeneinander verschwenkbar sind. Nicht sichtbare, weil auf der Innenseite angeordnete Verstellmittel dienen einer Verstellung und Halterung der beiden Teile 5a, 5b der Stütze 5. Die Rückenlagerfläche 4 wird zweckmäßigerweise in gepolsterter Ausführungsform mit einem abwaschbaren Bezug gestaltet. Mit der Stütze 5 fest verbunden ist eine Spritzschutzwanne 6, die einen Niederbardrand aufweist. Diese erstreckt sich zwischen den seitlichen Stützen 5 bis weit über die Kopfstützen 8 hinaus und steht dabei zweckmäßigerweise, jedoch nicht notwendigerweise, auf der Matratze des Bettes auf. In diese Spritzschutzwanne 6 kann eine Auffangwanne 7 hineingesetzt werden, die so gestellt wird, daß sie unter den Kopfstützen 8 steht. Sie kann auch hier fest angeordnet sein. Nach oben hin abgeschlossen ist
tue Rückenlagerfläche 4 durch einen Wulst 10. Unterhalb dieses Wulstes 10 befindet sich ein weiterer Wulst in Form des Poleteretreifene 11. Oberhalb von diesem Polsterstreifen 11 sind dicht benachbart an ihm Ablauflöcher 12 vorgesehen. Dieser Poleteretreifen 11 bildet auf der Rückenlagerfläche 4 eine wuletförmige Erhöhung und dient dazu, spritzendes Wasser daran zu hindern, die Rückenlagerfläche 4 herabzulaufen und in das Bett hineinzulaufen.
Bei dieser sehr einfachen Ausführungsform können die Rückenlagerfläche 4 und die seitlichen Stützen 5 aus Holzoder Kunststoffplatten gefertigt sein, die zu der Rückenstütze 3 zusammengefügt werden. Auch die Spritzschutzwanne 6 kann aus einer Holzplatte oder Kunststoffplatte gefertigt werden, auf deren Rand eine Leiste wasserdicht aufgebracht ist. Als Auffangwanne 7 wird zweckmäßigerweise eine übliche, im Handel erhältliche Kunststoffwanne verwandt .
In Fig. 4 ist ein am Krankenbett 1 stehender Versorgungswagen 13 dargestellt, auf dessen Fahrgestell 19 sowohl ein Geräteschrank 15 für die Aufnahme einer Hebe- und Senkvorrichtung für die Rückenstütze 3 und für Pumpen sowie ein Warmwasserbehälter 16 und ein Abwasserbehälter 17 angeordnet sind. Der Geräteschrank 15 ist hier an einer Schmalseite des Fahrgestelles 19 angeordnet und die Rückenstütze 3 ist derart angeordnet, daß sie oberhalb des Fahrgestelles 19 befindlich ist. Schläuche 20 verbinden den Geräteschrank 15 mit dem Uarmwasserbehälter 16 und dem Abwasserbehälter 17 sowie die Auffangwanne 7 und die Spritzschutzwanne 6 mit dem Geräteschrank 15.
In den Fig. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Die Rücken-
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stütze 4 und die als Becken 20 ausgebildete Auffangwanne sind hier zusammen mit zwei seitlich des Beckens 20 angeordneten Auffangschalen 21 als ein einstückiges SpritzguG-erzeugnis aus Kunststoff hergestellt. Der der Rückenlagerfläche 4 abgewandte Rand ti des Beckens 20 ist hochgezogen, und dient als Spritzschutzwand. Das Becken 20 weist in eeinem Bodenbereich einen Ablauf 23 auf, an dessen Ausgangsetutzen 24 ein Schlauch 20 angeschlossen ist, welcher über den Geräteechrank 15 in den Abwasserbehälter eines Vereorgungswagens führt. An der Seite 25 dieser Vorrichtung ist ein Haken 26 für das Einhängen der Handbrause 27 angeordnet. Dieser Haken befindet sich am Ende eines Hebels 28, der das Stellglied eines Ventiles 29 in der Warmwasserzuleitung 30 ist. Bei eingehängter Handbrause 27 steht der Hebel 28 in einer Stellung, in der das Ventil 29 geschlossen ist. Sobald die Handbrause 27 abgehoben wird, zieht eine Feder den Hebel 28 in eine Stellung, in der das Ventil 29 geöffnet ist. Die Handbrause 27 weist zusätzlich noch eine Taste 31 für die Betätigung eines weiteren Ventiles auf, welches im Handgriff der Handbrause 27 angeordnet ist. Die Kopfstütze 8 ist hier über die Verstellvorrichtung 32 mit der Rückenstütze verbunden.
In der Ausführungsform der Fig. 7 bis 9 ist eine weitere Vorrichtung dargestellt: Auch diese ist einstückig aus Kunststoff im Spritzgußverfahrer hergestellt. Unmittelbar an die Rückenlagerfläche 4 schließt sich ein Becken 20 nil Ablauf 23 an, dessen Rand höher als die höchste Stelle der Rückenlagerfläche 4 ist. Auch hier schließt sich oberhalb des Beckens 20 eine Kopfstütze 8 an, die mit einer Verstellvorrichtung 32 in verschiedene Stellungen verschiebbar ist. In die Rückwand des Beckens 20 ist eine Halteschale für das Waschmittel und eine Ablage 34 für die Brause angebracht. An den Anschlußstutzen 35 wird ein von der Pumpe für Warmwasser kommender Schlauch angeschlossen.
Liste der Bezugszeichen :
1 Krankenbett
2 Patient
3 Rückenstütze
4 Rückenlagerfläche"
5 Stütze
6 Spritzschutzwanne
7 Anffangwanne
8 Kopfstütze
9 gabelförmiger Halter
10 Wulst
11 Polsterstreifen
12 Ablaufloch
13 Gelenk
14 Versorgungswagen
15 Geräteschrank
16 Warmwasserbehälter
17 Abwasserbehälter
18 Schläuche
19 Fahrgestell
20 Becken
21 Auffangechalen
22 Rand (Spritzschutzwand)
23 Ablauf
24 Auegangsatutzen
25 Seite
26 Haken
27 Handbrause
28 Hebel
29 Ventil
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30 Warmwasserzuleitung
31 Taste
32 Verstellvorrichtung
33 Halteschale
34 Ablage für Brause 35- Anschlußstutzen
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Claims (20)

•t »· Ansprüche
1. Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen, gekennzeichnet durch
eine auf das Bett (1) stellbare Rückenstütze (3) mit schräg zur Aufstellfläche angeordneter Rückenlagerfläche (4),
unter deron oberen Ende eine Wanne (6,7) angeordnet oder anzuordnen ist,
und eine am oberen Ende angeordnete Nacken- und/oder Kopfstütze (8).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlagerfläche (4) durch seitlich angeordnete Stützen (5) abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Stützen (5) der Rückenlagerfläche (4) eine vorzugsweise niederbordige Spritzschutzwanne (6) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Spritzschutzwanne (6) eine vorzugsweise höherbordlge Auffangwanne (7) eingestellt oder eingebaut ist·
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5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spritzschutzwanne (6) und/oder die einstellbare Auffangwanne (7) Schlauchanschlüsse (24) für den Wasserablauf aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Warmwdsseranschluß und eine mit diesem über einen Schlauch (20) verbundene Handbrause (27) an der Rückenstütze (3) oder «>it ihr verbundenen Teilen vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Handgriff der Handbrause (27) eine verschiebbare oder verschwenkbare Taste (31) für ein im Handgriff oder in dessen unmittelbarer Nähe untergebrachtes Absperrventil vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und/oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für Jie Ablage der Handbrause eine verschwenkbare Gabel oder ein verechwenkbarer Haken (26) vorgesehen i*t, die Betätigungshebel (28) für ein in der zur Handbrause (27) führenden Leitung (30) angeordnetes Ventil (29) bilden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anoprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchanechlüsse Über Schläuche (20) mit einem Versorgungewagen (14) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfstützen (8) an einer Gabel mit zwei gefederten oder gepolsterten Zinken angebracht sind oder durch einen gefederten oder gepolsterten Ring oder durch einen gefederten oder gepolsterten Rost gebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückenstütze (3) mindestens ein Polsterstreifen (11) aus einem Wasser nicht aufnehmenden Kunststoff als Sperre gegen an der Rückenstütze (3) herablaufendes Wasser angeordnet ist, und daß oberhalb dieses Polsterstreifens(11) Wasserablauflöcher (12) in der Rückenlagerfläche (4) der Rückenstütze (3) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (3) heb- und senkbar mit ihrer einen Seite an einem Wagen angebracht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß dec Wagen (14) an einer Schmalseite einen Aufbau
(15) «it der Heb- und Senkmechanik trägt, wobei die
Rückenstütze (3) über dem Fahrgestell (19) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet,
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daO der Wagen (14) ale Versorgungswegen mit Frisch-, Warm- und/oder Abwasserbehältern und/oder mit einer Pumpe und/oder mit einer Beheizungsvorrichtung ausgestattet ist.
15. Vorrichrtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daO die Rückenstütze (3) und die Spritzschutzwanne (6) einstückig hergestellt- sind,
und daß die Nacken- und/oder Kopfstütze (8) unterhalb der Rückenlager fläche (4) an dieser ausziehbar und verstellbar befestigt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Rückenstütze (3) die Wanne in Form eines Beckens (20) mit Ablauf (23) angeformt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (8) verschiebbar unter der Rückenlagerf^läche angeordnet ist und mit Dichtungen abgedichtet durch die von der Rückenlagerfläche (4) zum Becken /20) sich herstreckende Wandung geführt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der der Rückenlagerfläche (4) abgewandte Rand (22) des Beckens (20) über den übrigen Rand hochgezogen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten des Beckens (20) Auffangschalen (21) angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eich unmittelbar an die Rückenlagerfläche (4) «in Becken (20) mit Ablauf (23) anschließt, dessen Hand ebenso hoch oder höher als die Oberkante der
(U) int-.
DE8709051U 1987-07-01 1987-07-01 Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen Expired DE8709051U1 (de)

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DE8709051U Expired DE8709051U1 (de) 1987-07-01 1987-07-01 Vorrichtung zur Erleichterung der Haarbehandlung, insbesondere der Kopfwäsche bettlägeriger Personen

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DE (1) DE8709051U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10150360B4 (de) * 2000-11-01 2007-10-18 Oohiro Works, Ltd. Automatische Haarwaschvorrichtung
WO2022192345A1 (en) * 2021-03-09 2022-09-15 Rachel Dombrowsky Mobile washing station

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10150360B4 (de) * 2000-11-01 2007-10-18 Oohiro Works, Ltd. Automatische Haarwaschvorrichtung
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