DE3721593A1 - Vorrichtung zum auftragen von fluessigen klebstoffen auf ein substrat - Google Patents
Vorrichtung zum auftragen von fluessigen klebstoffen auf ein substratInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Kleb
stoffen auf ein Substrat der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung.
Eine solche Vorrichtung kann sowohl in Verbindung mit Schmelzklebern, so
genannten "hot melts", also auch in Verbindung mit Kaltleimen eingesetzt
werden, wenn solche Klebstoffe auf Siebdruck-Rotationszylinder oder Gravur
walzen, aber auch auf plane, beispielsweise textile Substrate aufgebracht
werden müssen.
Aus der DE-OS 32 48 889 geht eine Vorrichtung zum Auftragen von Oberflä
chenbeschichtungen auf ein textiles Substrat hervor, die einen düsenförmi
gen Mündungsspalt eines druckbeaufschlagten, balkenförmigen Beschichtungs
kopfes aufweist, vor dem ein perforierter Metallzylinder als Schablone ro
tiert. Der Beschichtungskopf enthält einen Hohlraum und eine Mündungskam
mer, die durch zwei Dichtlippen begrenzt und seitlich durch je einen auf
beiden Stirnseiten eingeführten Profilstab mit dem selben Querschnitt wie
derjenige der Mündungskammer abgedichtet ist; dabei läßt sich durch Aus
wechseln von unterschiedlich langen Profilstäben oder durch Verschieben der
Profilstäbe die Breite der Mündungskammer einstellen.
Aus der älteren Patentanmeldung P 35 42 903.8-27 geht eine Vorrichtung zum
intermittierenden Auftragen von Flüssigkeiten, wie Klebstoffen, insbesonde
re von Schmelzklebern, auf ein relativ zur Vorrichtung bewegtes Substrat
hervor, bei der kurz vor der Düse ein Nadelventil zum Unterbrechen des
Stroms vom Vorratsbehälter zur Düse in gewünschten Abständen vorgesehen
ist; an die Zuleitung vor dem Hauptventil schließt sich eine Rückleitung
zum Vorratsbehälter an, in der ein zweites Nadelventil zum Absperren der
Rückleitung angeordnet ist.
Das zweite Nadelventil ist größer als das Hauptventil und liegt als
Vorventil in der Zuleitung in geringem Abstand vor dem Hauptventil, wobei
beide Ventile in einstellbarer zeitlicher Relation zueinander steuerbar
sind, so daß auch bei hoher Frequenz der Auftrag des Klebers, insbesondere
am Anfang und Ende des Auftragens, optimal erfolgt.
Eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Klebstoffen der angegebenen
Gattung geht schließlich aus der DE-PS 35 49 784 hervor und weist einen
Vorratsbehälter sowie eine Auftragsdüse für den Klebstoff und ein Absperr
ventil in der Leitung vom Vorratsbehälter zur Düse auf, die als Schlitzdüse
ausgebildet ist, deren Schlitz von einer Ausbreitkammer ausgeht; der Kleb
stoff wird der Ausbreitkammer durch einen zentral in die Kammer mündenden
Kanal zugeführt, der in die Kammer im Winkel zu der Richtung mündet, in
welche der Schlitz an die Kammer anschließt; die Kammer erstreckt sich im
wesentlichen auf einer Seite des Schlitzes. Um eine optimale Verteilung des
Klebstoffes über die gesamte Breite des Schlitzes bei einfachem Düsenaufbau
zu gewährleisten, mündet der Kanal von der anderen Seite des Schlitzes her
in die Kammer.
Problematisch ist bei allen herkömmlichen Auftragvorrichtungen die Er
zielung einer gleichmäßigen Klebstoffschicht auf dem zu beschichtenden
Substrat, wobei einerseits unterschiedliche Schichtdicken und anderseits
die stark schwankenden Viskositäten der aufzubringenden Klebstoffe berück
sichtigt werden müssen.
Es ist insbesondere bisher nicht möglich, die Auftragsdüse rasch auf unter
schiedliche Schichtdicken und/oder Viskositäten des Klebstoffes
umzustellen.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Auftragen von flüssigen Klebstoffen der angegebenen Gattung zu schaffen,
bei der die oben erwähnten Nachteile nicht auftreten. Insbesondere soll
eine Vorrichtung vorgeschlagen werden, die einfach und damit rasch an un
terschiedliche Schichtdicken und/oder Viskositäten des Klebstoffes angepaßt
werden kann.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebenen Merkmale erreicht.
Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unteransprüche
definiert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf der Verwendung eines
in die Auftragdüse integrierten Rakelbleches, das mittels einer Klemmhal
terung problemlos ausgebaut und damit ausgewechselt werden kann. Beim Ver
schleiß des Rakelbleches, aber auch bei einer Änderung der Betriebsbedin
gungen, muß nur die Klemmschraube gelöst werden, die nach einer bevorzugten
Ausführungsform mittels eines mit ihr verbundenen Klemmbleches zur Fixie
rung des Rakelbleches dient.
Das neue Rakelblech wird dann in den Spalt zwischen dem Klemmblech und der
gegenüberliegenden Wand des Auftragskopfes eingeschoben und durch Anziehen
der Klemmschraube wieder fixiert.
Es hat sich als günstig herausgestellt, wenn die Auftragsdüse an ihrer
Einlaufseite eine abgeschrägte, plane Fläche hat, die mit dem Rakelblech
einen Winkel bildet, der kleiner als 90° Grad ist; auf diese Weise entsteht
dort außerhalb der Auftragsdüse in dem Raum, der durch die Auftragsdüse
einerseits und das Substrat bzw. das Rakelblech andererseits gebildet wird,
eine Art Stauraum für das austretende Material.
Auf der Einlaufseite sollte das Rakelblech zumindest bündig Mit der ent
sprechenden Unterseite der Auftragsdüse verlaufen; nach einer bevorzugten
Ausführungsform ragt jedoch das untere Ende des Auftragsbleches etwas über
die entsprechende Unterseite der Auftragsdüse vor, um dadurch den erwähnten
Stauraum zu definieren.
Auf der Auslaufseite muß dagegen die Vorderkante des Rakelbleches min
destens um 0,5 mm über den Teil der Auftragsdüse hinausragen, der sich in
Auftragrichtung hinter dem Rakelblech befindet, so daß dort ein relativ
großer freier Raum zur Verfügung steht.
Diese Auftragsdüse kann nicht nur zur Beschichtung von planen Substraten,
beispielsweise textilen Materialien, sondern auch zur Beschichtung von ge
wölbten Substraten dienen, wie beispielsweise Druckzylindern, Gravurwalzen
und ähnliches. Der Auftragvorgang kann durch Auswahl eines geeigneten
Rakelblechs an die Form des Substrates, aber auch an die aufzubringende
Schichtdicke und die Viskosität des Klebstoffes, angepaßt werden.
Um eine weitere Möglichkeit zu erhalten, die Beschichtungsstärke und insbe
sondere auch die Beschichtungsbreite zu bestimmen, wird in Verbindung mit
dem Rakelblech ein ebenfalls auswechselbares Maskenblech verwendet, das mit
einer Aussparung versehen ist, die zur Einstellung der Beschichtungsbreite,
aber auch der auszugebenden Klebstoffmenge dient.
Besteht die Auftragsdüse im wesentlichen aus zwei verhältnismäßig dicken,
plan-parallelen Platten, wie sie aus der DE-PS 35 41 784 bekannt ist, so
wird das Maskenblech zwischen diesen beiden Platten eingespannt, die durch
Schrauben gehalten werden.
Bei Bedarf kann auch mehr als ein Rakelblech eingesetzt und mittels des
Klemmbleches fixiert werden; dadurch läßt sich ein abgestufter Druckabbau
an der Rakelkante erzielen.
Um eine weitere Vergleichmäßigung der aufgebrachten Schicht zu erreichen,
kann die Unterkante des Rakelbleches gerundet sein und beispielsweise im
Querschnitt Halbkreisform haben. Für besondere Anwendungsfälle ist es sogar
zweckmäßig, in die Rakelkante einen drehbar gelagerten Drehstab zu inte
grieren, der sich aufgrund der Relativbewegung zwischen Auftragsdüse und
Substrat dreht und dadurch eine gleichmäßige Beschichtung bewirkt.
Ein solcher Drehstab kann aus einem geeigneten Kunststoff bestehen; gute
Ergebnisse sind mit Polytetrafluorethylen erreicht worden.
Ein solches Rakelblech gewährleistet den sauberen, intermittierenden Auf
trag auch schwer zu handhabender Klebstoffe, wobei sich ein abgeschlossenes
Auftragssystem ergibt, das jeweils nur eine genau definierte Klebstoffmenge
aufbringt. Dieses System kann mit jedem beliebigem Absperrventil kombiniert
werden, beispielsweise mit dem Absperrventil, wie es aus der älteren Pa
tentanmeldung P 35 42 903.8 bekannt ist.
Die Auftragsdüse kann den aus der DE-PS 35 41 784 bekannten Aufbau haben,
der fertigungstechnisch bestimmte Vorteile bietet, die auch in Verbindung
mit dem auswechselbaren Rakelblech bzw. dem auswechselbaren Maskenblech
realisiert werden können.
Schließlich können mit einer solchen Auftragdüse sowohl Kaltleime als auch
Heißleime, die sogenannten Schmelzkleber (hot melts) aufgebracht werden, da
die Auftragsdüse aufgrund des einfachen, weitgehend aus Metall bestehenden
Aufbaus leicht beheizt werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Be
zugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht einer Vorrichtung zum absatzweisen Auf
tragen eines Klebstoffes auf ein bahnförmiges Material,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse der Vorrich
tung,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse für das Be
schichten eines Siebdruckzylinders,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse bei der Be
schichtung
Fig. 5 einen Vertikalschnitt durch die Auftragsdüse mit einer
anderen Ausführungsform des Rakelblechs, und
Fig. 6 einen Schnitt durch die Maske.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung zeigt eine Schmelzein
richtung 2 für einen Schmelzkleber, in der dieser aufgeschmolzen und in
geschmolzenem Zustand in einem Bassin gesammelt wird. Von diesem Bassin
erstreckt sich eine Leitung 4 zu einem Auftragskopf 6; der Transport des
geschmolzenen Schmelzklebers erfolgt mittels einer im Gerät 2 vorgesehenen
Druckpumpe mit entsprechend hohem Druck.
Der Auftragskopf 6 enthält eine Ventileinrichtung, so daß der aus der unten
am Auftragskopf 3 befindlichen Auftragsdüse 10 austretende Schmelzkleber in
genau definierten Mengen auf die unter der Auftragsdüse 10 hindurchbewegte
Bahn 8 aufgetragen werden kann.
Je nach der gewählten Ventilkonstruktion kann vom Auftragskopf 6 auch eine
Leitung für die Rückführung des Schmelzklebers zu der Schmelzeinrichtung 2
vorgesehen sein. Diese Rückleitung ist immer dann notwendig, wenn wegen der
verwendeten Ventilanordnung für die Speisung der Düse 10 der Zustrom nicht
einfach abgesperrt, sondern der durch die Leitung 4 strömende Schmelzkleber
bei Umschaltung des Ventils auf Nichtauftrag ohne Abbremsung wieder in eine
nicht gezeigte Rückleitung eingespeist wird, die zur Schmelzeinrichtung 2
führt.
Die Auftragsdüse 10 kann den aus der DE-PS 35 41 784 gezeigten Aufbau
haben, während geeignete Ventilkonstruktionen aus der älteren Patentan
meldung P 35 42 903.8 hervorgehen.
Die in Fig. 2 durch das Bezugszeichen 10 angedeutete Auftragsdüse besteht
im wesentlichen aus zwei verhältnismäßig dicken, plan-parallelen Platten 12
und 14, die mittels Schrauben mit ihren Flächen gegeneinandergeschraubt
sind. In Fig. 2 ist eine Schraube 16 dargestellt.
Die Auftragsdüse 10 ist in nicht dargestellter Weise so von unten gegen den
Auftragskopf 6 geschraubt, daß sich ein Zuführkanal im Auftragskopf 6 an
eine Bohrung 18 in der Platte 12 anschließt. Diese Bohrung 18 ist über
einen Kanal 20 mit einer Ausbreitkammer 22 verbunden, die in der der Platte
14 zugewandten Stirnfläche der Platte 12 ausgebildet ist.
Zwischen den Platten 12 und 14 ist eine aus Federstahl bestehende Maske 24
(siehe auch Fig. 6) angeordnet, die zur Bestimmung der Beschichtungsstärke
und der Beschichtungsbreite dient. Die Maske 24 hat eine geschlossene, der
Platte 14 zugewandte Oberfläche und auf ihrer der Platte 12 zugewandten
Oberfläche eine Aussparung 25, die sich zumindest von der Ausbreitkammer 22
bis zum unteren Ende der Platte 12 erstreckt. Die Breite dieser aus Fig. 6
ersichtlichen Aussparung 25 legt die Beschichtungsbreite fest, während
durch entsprechende Auswahl der Tiefe der Aussparung 25 die Menge des aus
der Ausbreitkammer 22 in die Aussparung 25 der Maske 24 eintretenden
Klebstoffes und damit die Beschichtungsstärke definiert werden kann.
Beim Zusammenbau der beiden Platten 12, 14 mittels der Schrauben 16 wird
gleichzeitig auch die Maske 24 zwischen den beiden Platten 12, 14 fixiert;
die Löcher für die Durchführung der Schrauben 16 sind in Fig. 6 durch die
Bezugszeichen 23 angedeutet.
In ihrem unteren Bereich weist die der Platte 12 zugewandte Stirnfläche der
Platte 14 eine Aussparung auf, in der ein Rakelblech 26 und ein Klemmblech
28 angeordnet sind, das mit einer Klemmschraube 30 verbunden ist. Durch
Anziehen der Klemmschraube 30 drückt das Klemmblech 28 das Rakelblech 26
gegen die Maske 24, so daß das Rakelblech 26 in der aus Fig. 2 ersichtli
chen Lage fixiert wird, in der sein unteres Ende etwas über die Unterkanten
der beiden Platten 12, 14 hinausragt.
Durch Lösung der Klemmschraube 30 und damit des Klemmbleches 28 kann das
Rakelblech 26 entfernt und gegen ein anderes, beispielsweise neues Rakel
blech, aber auch gegen ein Rakelblech mit anderen Abmessungen ausgetauscht
werden.
Wie man in Fig. 2 erkennt, wird unter der Auftragsdüse 10 ein Substrat 32
beigeführt, das in Richtung des Pfeils A bewegt wird. Auf der Einlaufseite
der Auftragsdüse 10 hat die Platte 12 eine abgeschrägte Stirnfläche, die
mit der Richtung des Rakelbleches 26 einen Winkel von weniger als 90° Grad
bildet. Dadurch entsteht zwischen dem Substrat 32 einerseits und der Stirn
fläche der Platte 12 bzw. dem Rakelblech 26 andererseits ein Stauraum für
den aus der Maske 24 austretenden Klebstoff.
Die untere Anlagekante des Rakelbleches 26 hat, unter Berücksichtigung der
Lage der Auftragsdüse 10 und der Form des Substrates 32, eine solche Form,
daß die gesamte Unterkante an dem Substrat 32 anliegt. Bei der dargestell
ten Schräglage der Auftragsdüse 10 in Bezug auf das Substrat 32 muß also
die Unterkante des Rakelbleches 26 entsprechend abgeschrägt sein, um diese
plane Anlage zu ermöglichen.
Auf der Auslaufseite des Rakelbleches 26 sollte ein solcher Abstand zwi
schen der Unterkante der Platte 14 und der unteren Vorderkante des Rakel
bleches 26 aufrechterhalten werden, daß diese Vorderkante mindestens um
0,5 mm über die Unterkante der Platte 14 hinausragt.
Auf der Einlaufseite kann die Unterkante des Rakelbleches 26 auch bündig
mit der Unterkante der Platte 12 verlaufen; nach einer bevorzugten Ausfüh
rungsform steht jedoch das Rakelblech 26, wie in Fig. 2 dargestellt, etwas
über die Unterkante der Platte 12 hinaus vor.
Während in Fig. 2 die Beschichtung eines planen, beispielsweise textilen
Substrates 32 dargestellt ist, zeigt Fig. 3 die Beschichtung eines Sieb
druckzylinders 34 mit Öffnungen 36 durch die Auftragsdüse 10, die den glei
chen Aufbau wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 hat. Es läßt sich
erkennen, daß bei unveränderten Abmessungen auch Substrate mit Innenwöl
bung beschichtet werden können.
Fig. 4 zeigt die Auftragsdüse 10 bei der Beschichtung eines nach außen ge
wölbten, zylindrischen Substrates nämlich einer Tiefdruckgravurwalze 37
mit Vertiefungen 38, die mit einem Klebstoff gefüllt werden.
Fig. 5 zeigt schließlich eine Variante der Auftragsdüse 10, die sich von
den bisher beschriebenen Varianten dadurch unterscheidet, daß in die Unter
kante des Rakelbleches 28 ein Drehstab 40 integriert ist. Dieser, während
der Beschichtung frei drehbare Drehstab 40 liegt auf dem planen Substrat 32
auf und trägt zu einer Vergleichmäßigung der Beschichtung bei. Der Dreh
stab kann aus Metall oder einem geeigneten Kunststoff, insbesondere Poly
tetrafluorethylen, hergestellt sein.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Klebstoffen auf ein Substrat
- a) mit einem Vorratsbehälter für den Klebstoff, und
- b) mit einer über eine Leitung mit dem Vorratsbehälter verbundenen Auf tragsdüse mit einer schlitzförmigen Austrittöffnung,
- c) die über einen Zuführkanal mit einer Ausbreitkammer in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
- d) an der schlitzförmigen Auslaßöffnung ein durch eine Klemmhalterung (28, 30) befestigtes Rakelblech (26) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhalte
rung ein mit einer Klemmschraube (30) verbundenes, an dem Rakelblech (26)
anliegendes Klemmblech (28) aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftragsdüse (10) aus zwei miteinander verbundenen Platten (12, 14)
besteht, und daß das Rakelblech (26) in eine Aussparung in einer Stirn
fläche einer Platte (14) eingesetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die schlitzförmige Auslaßöffnung durch eine Aussparung (25) in einer
auswechselbaren Maske (24) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (24)
aus Federstahl besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Einlaufseite des Substrates die Stirnfläche der Auftrags
düse (10) einen Winkel von weniger als 90° Grad, insbesondere von 60° bis
40° Grad, mit dem Rakelblech (26) bildet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Auslaufseite des Substrates die Unterkante des Rakelbleches
(26) einen Abstand von mindestens 0,5 mm von der Auftragsdüse (10) hat.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form der Anlagekante des Rakelbleches (26) an die Form des zu
beschichtenden Substrates angepaßt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkante des Rakelbleches (26) gewölbt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Unterkante des Rakelbleches (26) ein Drehstab (40) integreirt
ist.
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