DE3709773A1 - Vorrichtung zur dosierung und mischung von kleinen stoffmengen - Google Patents
Vorrichtung zur dosierung und mischung von kleinen stoffmengenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Dosierung
und Mischung von kleinen Stoffmengen, insbesondere für chemische
Untersuchungen, wie beispielsweise zur Bestimmung von Schadstoffen
in Wasser, Getränken und Lebensmitteln sowie zur Überwachung
der Eigenschaften, beispielsweise von Wasser in Flüssen, Seen,
Fischteichen und dergleichen. Diese Untersuchungen werden im
allgemeinen an Ort und Stelle dort durchgeführt, wo das zu prüfende
Medium vorhanden ist, also beispielsweise am Ufer eines Fischteiches.
Um derartige chemische Untersuchungen durchzuführen, ist es bekannt,
sogenannte Testkästen mitzunehmen, in denen die Chemikalien zur
Bestimmung von Stoffkonzentrationen getrennt aufbewahrt werden.
Sie werden im allgemeinen von der chemischen Industrie vertrieben
als sogenannte Chemie-Hobbykästen, Aquarientestkästen und Schad
stofftestkästen für das Fischereiwesen und den Umweltschutz.
Diese Testkästen haben eine Reihe von Nachteilen. Zu ihrer Bedienung
sind Fachkenntnisse, mindestens aber ist eine erhebliche Einarbei
tungszeit erforderlich. Ihre Handhabung ist umständlich und der
Testvorgang zeitaufwendig. Dem Verfahren selbst mangelt es an
der erforderlichen systematischen Genauigkeit sowie der Wiederhol
genauigkeit. Eine unsachgemäße Handhabung mit Gefährdung ist
nicht auszuschließen. Es muß ein relativ großer Testkasten trans
portiert werden und es ist nur das Gesamttestprogramm käuflich,
welches einen hohen Preis erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur
Dosierung und Mischung von kleinen Stoffmengen, insbesondere
für chemische Untersuchungen zu schaffen, welche ohne Vorkenntnisse
von jedermann zu handhaben ist, keine arbeitsplatzähnlichen Bedin
gungen erforderlich sind, die Rüstzeit und die Testzeit nur kurz
sind, andererseits eine systematische Genauigkeit, eine hohe
Wiederholungsgenauigkeit, eine sichere Handhabung, und insbesondere
ein kleines Bauvolumen aufweist, so daß es nicht nur zu einem
geringen Preis zu erwerben ist, sondern auch zur Durchführung
ganz bestimmter Einzelteste verwendet werden kann. Wenn in diesem
Zusammenhang von kleinen Stoffmengen gesprochen wird, so sind
hiermit Stoffmengen gemeint, die nicht in einer Großanlage dosiert
und gemischt werden sollen, sondern es soll sich um eine Vorrichtung
handeln, die von Hand transportiert und betätigt werden kann.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht in einer Vorrichtung
zur Dosierung und Mischung von kleinen Stoffmengen, insbesondere
für chemische Untersuchungen, welche durch einen, insbesondere
als Mischraum dienenden, vorzugsweise mit einer Maßeinteilung
versehenen Hohlkörper gekennzeichnet ist und durch mindestens
ein zugeordnetes Verschlußorgan, das einen Dosierraum enthält
und/oder mit dessen Hilfe mindestens ein Dosierraum des Hohlkörpers
steuerbar ist. In einer besonders einfachen Ausführungsform kann
der Hohlkörper aus einem beidseitig verschließbaren runden oder
eckigen Rohr bestehen, dem mindestens an einem Ende das Verschluß
organ zugeordnet ist.
Bei den vorerwähnten chemischen Untersuchungen, welche zur Bestim
mung von Schadstoffen in Wasser, Getränken und Lebensmitteln
sowie zur Bestimmung der Stoffkonzentrationen in Flüssen, Seen,
Fischteichen und dergleichen verwendet werden, werden die zu
untersuchenden Medien mit Reagenzien in Verbindung gebracht,
die vielfach zu einer Verfärbung des Mediums und/oder des Reagenz
führen. Um diese Verfärbungen beobachten zu können, ist es vorteil
haft, wenn der Hohlkörper zumindest im Bereich des Mischraumes
aus klar durchsichtigem Material besteht.
Gemäß einer besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung
kann der Hohlkörper mittels eines Einsatzes in den Mischraum
und mindestens einen Dosierraum unterteilt sein und die einzelnen
Räume können durch Öffnungen miteinander verbunden sein, die
von dem Verschlußorgan steuerbar sind, also geschlossen oder
geöffnet werden können. Weiterhin kann der Hohlkörper mit Öffnungen
versehene Zwischenwände aufweisen, die zusätzlich zum oder anstelle
des Einsatzes vorgesehen sind.
Die einzelnen Räume, also sowohl die Dosierräume als auch der
Mischraum, können durch Öffnungen miteinander verbunden sein,
welche mittels einer Drehbewegung oder einer Axialbewegung des
Verschlußorgans steuerbar sind, d.h. geöffnet oder verschlossen
werden können. Es ist aber auch möglich, die die einzelnen Räume
verbindenden Öffnungen durch Bewegen des Einsatzes zu steuern.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird besonders
vereinfacht, wenn mittels der Bewegungen des Verschlußorgans
und/oder des Einsatzes auch die die einzelnen Räume mit der Atmos
phäre verbindenden Öffnungen steuerbar sind.
Um sicherzustellen, daß bestimmte Stellungen des Verschlußorgans
bzw. des Einsatzes auch vorbestimmte Verbindungen der einzelnen
Räume untereinander und mit der Atmosphäre zugeordnet sind, ist
es vorteilhaft, wenn die Bewegungen des Verschlußorgans oder
des Einsatzes durch Rasterungen begrenzbar sind. Um hierbei nicht
nur auf zwei Stellungen fixiert zu sein, können die Rasterungen
gegebenenfalls mit Ausnahme einer Abschlußraste lösbar sein.
Die Rasterungen selbst können aus Vertiefungen bestehen, in die
ein Vorsprung hineinragt, ähnlich der bekannten Verbindung Nut
und Feder. Damit die Rasterungen lösbar sind, kann der Vorsprung
nachgiebig gelagert sein und beispielsweise aus einer federnd
gelagerten Kugel bestehen.
Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
kann das Verschlußorgan aus einem in dem Hohlkörper drehbar und/oder
axial bewegbar gelagerten Verteilerstab bestehen.
Der Verteilerstab kann Umfangsnuten aufweisen, die derart angeordnet
sind, daß sie zum programmierbaren Öffnen, Schließen und Verbinden
der einzelnen die Räume untereinander oder mit der Atmosphäre
verbindenden Öffnungen dienen. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn
der Verteilerstab als Rohr ausgebildet ist und Öffnungen in der
Seitenwand aufweist, die derart angeordnet sind, daß sie zum
programmierbaren Öffnen, Schließen und Verbinden der einzelnen
die Räume untereinander oder mit der Atmosphäre verbindenden
Öffnungen dienen.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn das Verschlußorgan selbst
Öffnungen aufweist, die den Öffnungen der Dosierräume derart
zugeordnet sind, daß sie bei Bewegung des Verschlußorgans zur
Verbindung der Dosierräume mit der Atmosphäre dienen. Um eine
fehlerhafte Bedienung oder ein unbeabsichtigtes Verschütten zu
vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die Öffnungen des Verschluß
organs und/oder Verteilerstabes derart angeordnet sind, daß der
Mischraum bei jeder Stellung des Verschlußorgans und/oder des
Verteilerstabes gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist.
Eine besonders einfache konstruktive Lösung ergibt sich, wenn
das Verschlußorgan aus einem gegenüber dem die einzelnen Räume
des Hohlkörpers voneinander trennenden Einsatz verdrehbaren Ver
teilerdeckel besteht, der derart mit Öffnungen versehen und gegen
den Einsatz abgedichtet ist, daß die Öffnungen des Einsatzes
gegenüber der Atmosphäre verschließbar sind. Dieser Verteilerdeckel
kann mit dem vorerwähnten Verteilerstab fest verbunden sein,
gegebenenfalls aus einem Stück bestehen. Die Öffnungen des Deckels
können derart angeordnet sein, daß jeweils nur ein Dosierraum
mit der Atmosphäre verbunden ist, damit ein Vertauschen der Dosier
räume beim Einfüllen des Mediums erschwert wird. Die Größe der
Dosierräume kann so bemessen sein, daß die Menge der in die Dosier
räume durch die Öffnung des Deckels einfüllbaren Stoffe durch
die Drehbewegung des Deckels dosierbar ist. Damit auch stets
der richtige Dosierraum mit der Atmosphäre verbunden wird,
kann der Drehwinkel des Deckels durch Rasterungen begrenzt sein,
die beispielsweise aus einer im Deckel oder im Einsatz vorhandenen
Ringnut bestehen, in die ein Vorsprung des Einsatzes oder des
Deckels, beispielsweise wie Nut und Feder, hineinragt. Wenn die
Nut an vorbestimmten Stellen Einbuchtungen, z.B. einen Versatz
oder eine Vertiefung aufweist, und der Vorsprung nachgiebig gelagert
ist, können Rasterungen geschaffen werden, die mehrere markante
Stellungen des Deckels kennzeichnen. Dieser Vorsprung kann bei
spielsweise aus einer federnd gelagerten Kugel bestehen.
Wie bereits erwähnt wurde, treten bei manchen chemischen Unter
suchungen Farbänderungen auf, die Rückschlüsse auf das Vorhandensein
bestimmter Stoffe ermöglichen. Um die Verwendung der erfindungs
gemäßen Vorrichtung für derartige Untersuchungen zu erleichtern,
kann der Hohlkörper im Bereich des Mischraumes mit einer Farbver
gleichsskala versehen sein.
Anhand der in den Figuren darstellten Ausführungsbeispiele sei
die Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 und 2 je einen Längsschnitt durch zwei verschiedene
Ausführungsformen mit axial bewegtem Verschluß
organ und je einem Misch- und einem Dosierraum,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Ausführungs
beispiel mit einem drehbaren Verschlußorgan
und mit einem Misch- und zwei Dosierräumen,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine ähnliche
Vorrichtung wie Fig. 3 jedoch wiederum
mit axial bewegtem Verschlußorgan,
Fig. 4a einen Schnitt ähnlich demjenigen der Fig. 4
jedoch längs der Linie IVa-IVa der Fig.
5,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Fig. 4 längs der
Linie V-V,
Fig. 6 die Außenansicht einer besonders vorteil
haften Vorrichtung mit einem verdrehbaren
Deckel,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Einsatz des bevor
zugten Ausführungsbeispieles der Fig. 6
längs der Linie VII-VII der Fig. 9,
Fig. 8 einen anderen Schnitt durch den Einsatz
längs der Linie VIII-VIII der Fig. 10,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Einsatz gemäß Fig.
8 jedoch ohne Verteilerrohr,
Fig. 10 einen Schnitt durch den Einsatz mit Verteiler
rohr gemäß der Linie X-X der Fig. 7,
Fig. 11 einen Schnitt durch den Verteilerdeckel
mit Verteilerrohr längs der Linie XI-XI
der Fig. 12,
Fig. 11a einen Schnitt durch die Fig. 11 längs der
Linie XIa-XIa,
Fig. 11b einen Schnitt durch die Fig. 11 längs der
Linie XIb-XIb,
Fig. 11c einen Schnitt durch die Fig. 11 längs der
Linie XIc-XIc,
Fig. 11d einen Schnitt durch die Fig. 11 längs der
Linie XId-XId,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Verteilerdeckel.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erkennt man den Hohlkörper 1,
welcher in diesem Fall aus einem beidseitig verschließbaren,
runden Rohr besteht. Der Verschluß des unteren Rohrendes ist
in diesem Fall fest, während dem oberen Ende das Verschlußorgan 2
zugeordnet ist. Der Hohlkörper wird durch einen Einsatz 3 in
den Mischraum 4 und den Dosierraum 5 unterteilt. Misch- und Dosier
raum sind durch Öffnungen 6 miteinander verbunden. Diese Öffnungen 6
sind von dem Verschlußorgan 2 steuerbar, d.h. sie können von
dem Verschlußorgan 2 geöffnet und verschlossen werden. Diese
Steuerung der Öffnungen 6 erfolgt in diesem Ausführungsbeispiel
durch eine Axialbewegung des Verschlußorgans 2 in Richtung des
Doppelpfeiles 7. Hierzu ist das Verschlußorgan 2 über eine Stange 8
mit einem Betätigungsknopf 9 verbunden. Der Betätigungsknopf 9
ist außerdem an einem Rohr 10 befestigt, welches in einem Führungs
rohr 11 des Einsatzes 3 verschiebbar gelagert ist. Eine Druckfeder 12
hält das Verschlußorgan 2 normalerweise in Schließstellung. Durch
einen Druck auf den Betätigungsknopf 9 wird das Verschlußorgan 2
nach unten bewegt und gibt die Öffnungen 6 zwischen dem Dosierraum 5
und dem Mischraum 4 frei. Zum Füllen des Dosierraumes 5 dienen
Öffnungen 13. Der Dosierraum 5 ist so bemessen, daß er bei voll
ständiger Füllung genau die erwünschte Menge von dem zu unter
suchenden Material oder an Reagenz enthält. Der Mischraum 4 weist
eine Markierung 14 auf, bis zu der das Reagenz in den Mischraum
eingefüllt werden kann, damit es in das richtige Verhältnis zu
dem aus dem Dosierraum 5 durch die Öffnungen 6 eintretenden Medium
gebracht werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht der Hohlkörper 1
wiederum aus einem runden Rohr, welches in diesem Fall jedoch
an seinem unteren Ende durch einen nachträglich eingesetzten
Gehäuseboden 15 verschlossen ist. Nach einer anderen, hier nicht
gesondert dargestellten Ausführungsform, kann dieser Gehäuseboden 15
ebenfalls als steuerbares Verschlußorgan ausgebildet sein. An
stelle des in Fig. 1 dargestellten Einsatzes 3 wird in diesem
Ausführungsbeispiel der Hohlkörper durch eine Zwischenwand 16
in den Dosierraum 5 und den Mischraum 4 unterteilt. Beide Räume
sind wiederum durch Öffnungen 6 miteinander verbunden. Diese
Öffnungen werden durch das Verschlußorgan 2 gesteuert, welches
seinerseits über die Stange 8 mit dem Betätigungsknopf 9 verbunden
ist. Die Stange 8 ist in diesem Fall in einem mit der Zwischen
wand 16 verbundenen Rohr 17 gelagert. Der Dosierraum 5 ist nach
oben durch einen Gehäusedeckel 18 verschlossen, in welchem die
Einfüllöffnungen durch Stopfen 19 verschließbar sind. Auch hier
sorgt eine Druckfeder 20 dafür, daß das Verschlußorgan 2 bei
nachlassendem Druck auf den Betätigungsknopf 9 entsprechend dem
eingezeichneten Pfeil 7 wieder nach oben geführt wird.
In den beiden Ausführungsbeispielen Fig. 1 und Fig. 2 sind die
den Dosierraum 5 und den Mischraum 4 miteinander verbindenden
Öffnungen 6 durch Bewegen des Verschlußorgans 2 steuerbar. Im
Prinzip ist es ohne erfinderischen Aufwand möglich, das Verschluß
organ 2 ortsfest anzuordnen und die Öffnungen 6, beispielsweise
bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, durch Bewegen des Ein
satzes 3 zu steuern. Weiterhin können die den Dosierraum 5 mit
der Atmosphäre verbindenden Öffnungen 13 in ähnlicher Weise durch
Bewegen des Verschlußorgans 2 mittels eines zusätzlichen, jedoch
nicht gesondert dargestellten Verschlußkörpers steuerbar sein.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 erkennt man wiederum den
als rundes Rohr ausgebildeten Hohlkörper 1, dessen unteres Ende
wie in Fig. 1 fest verschlossen ist. Der Einsatz 3 ist in diesem
Fall jedoch in zwei Dosierräume 21 und 22 unterteilt, damit das
beispielsweise in den Dosierraum 22 einzubringende, zu prüfende
Medium mit zwei unterschiedlichen Reagenzien in Verbindung gebracht
werden kann, wobei das Reagenz 1 wiederum in dem Mischraum 4
und das Reagenz 2 in dem Dosierraum 21 enthalten ist. Das Ver
schlußorgan besteht in diesem Fall aus einem im Hohlkörper 1
drehbar gelagerten Verteilerstab 23, der so ausgebildet ist,
daß durch seine Bewegung die Öffnungen 24 und 25 der Dosierräume 21
und 22 mit dem Mischraum 4 verbunden werden können. Dies ist
beispielsweise dadurch möglich, daß der Verteilerstab 23 nicht
dargestellte, an sich bekannte Umfangsnuten aufweist, die derart
angeordnet sind, daß sie in bestimmten Stellungen die Öffnungen 24
und 25 entweder untereinander oder getrennt voneinander mit dem
Mischraum 4 verbinden. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Verteilerstab 23 als Rohr ausgebildet, wie an der Schnitt
stelle 23 a erkennbar ist. In der Seitenwand dieses Rohres sind
Öffnungen 26 und 27 vorhanden, die entweder die Öffnung 24 oder
die Öffnung 25 mit dem Innenraum des Rohres verbinden, je nachdem,
ob das Rohr mittels des Drehknopfes 28 entsprechend dem einge
zeichneten Pfeil 29 nach links oder rechts gedreht wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4, 4a und 5 erfolgt
die Steuerung der die einzelnen Räume verbindenden Öffnungen
wie bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 wiederum
durch eine Axialbewegung des Betätigungsknopfes 9. Auch hier
besteht, wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 beschrieben, das
Verschlußorgan aus einem axial im Hohlkörper 1 bewegbar gelagerten
Verteilerstab 23, der jedoch im Gegensatz zu der drehbar beweglichen
Lagerung gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 nunmehr wie
in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2 in axialer
Richtung bewegbar ist. Anhand des in Fig. 5 dargestellten Schnittes
längs der Linie V-V der Fig. 4 ist auch deutlich zu erkennen,
wie die beiden Dosierräume 21 und 22 durch eine Zwischenwand 30
voneinander getrennt sind. Der als Rohr ausgebildete Verteilerstab 23
weist wiederum in der Seitenwand Öffnungen 26 und 27 auf, die
bei der Axialbewegung des Verteilerstabes entsprechend dem einge
zeichneten Pfeil 7 mit den Öffnungen 24 und 25 zur Deckung gebracht
werden können und auf diese Weise die Dosierräume 21 und 22 mit
dem Mischraum 4 verbinden. Zur lagegerechten Steuerung des als
Verschlußorgan dienenden Verteilerstabes 23 können die Bewegungen
dieses Stabes durch Rasterungen begrenzbar sein, die in Fig.
4a dargestellt sind, welche einen Schnitt längs der Linie IVa-IVa
der Fig. 5 zeigt. Diese Rasterungen bestehen aus Vertiefungen 31,
in die ein als federnd gelagerte Kugel 33 ausgebildeter Vorsprung
hineinragt. Dieser Vorsprung kann beispielsweise in dem das Ver
teilerrohr führenden Hohlkörper 1 oder wie im dargestellten Aus
führungsbeispiel in dem den Hohlkörper abdeckenden Deckel 32
gelagert sein.
Wie erkennbar, wird die Kugel 33 mittels einer Feder 34 in die
Vertiefungen 31 des Verteilerstabes 23 hineingedrückt. Weiterhin
erkennt man einen in dem Deckel 32 gelagerten Vorsprung 35, welcher
in einer Nut 36 des Verteilerstabes 23 gleitet und ein Verdrehen
des Verteilerstabes verhindert.
Ein besonders vorteilhaftes leicht, sicher und zuverlässig zu
handhabendes Ausführungsbeispiel der Erfindung sei anhand der
Fig. 6 bis 12 erläutert. Dabei zeigt Fig. 6 eine Seitenansicht
des Gerätes, welches wiederum aus einem Hohlkörper 1 besteht,
mit einem gestrichelt angedeuteten Einsatz 3, welcher den Hohl
körper wie bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 bis 5 in
einen Mischraum 4 und zwei Dosierräume 21 und 22 unterteilt.
Abgeschlossen wird der Hohlkörper von einem Einsatz 3 und einem
Verteilerdeckel 37.
Fig. 7 zeigt die Ausbildung des Einsatzes 3 als Schnittdarstellung
längs der Linie VII-VII in Fig. 9. Dieser Einsatz besteht aus
einem Einsatzkopf 38, dessen Durchmesser im oberen Teil größer
als der Innendurchmesser des Hohlkörpers 1 ist. Im unteren Teil
38 a ist der Einsatz auf den Innendurchmesser des Hohlkörpers
abgestimmt, so daß er bis zu der Fläche 38 b in den Hohlkörper 1
eingesetzt werden kann. Dabei ist der Außendurchmesser an der
Stelle 38 a derart bemessen, daß der Einsatz abdichtend und fest
in dem Hohlkörper sitzt.
Lediglich zum leichteren Verständnis sind in den Hohlbereichen
die Innenflächen des Hohlkörpers 1 strichpunktiert eingezeichnet,
so daß die Dosierräume 21 und 22 erkennbar werden. Die Mittel
bohrung 39 ist derart bemessen, daß der hier nicht dargestellte,
als Verschlußorgan dienende Verteilerstab 23 abdichtend, aber
drehbar und axial verschiebbar eingeführt werden kann. Weiterhin
erkennt man im Einsatzkopf 38 die Füllbohrung 40, welche zum
Füllen des Dosierraumes 21 dient. Daneben ist eine Bohrung 41
vorhanden, in welche ein Bolzen eingesetzt werden kann, um die
Drehbewegung des mit dem Verteilerstab verbundenen Verteiler
deckels 37 zu begrenzen, wie später erläutert wird. Erkennbar
ist ferner ein Teil einer Rasterung bestehend aus einer Kugel 33
und einer Feder 34, die durch eine Scheibe 33 a getrennt sind.
Diese Rasterung hat hier ähnliche Aufgaben, wie die vorstehend
bereits anhand der Fig. 4a beschriebene Rasterung. In der Figur
weiterhin erkennbar ist eine Bohrung 42, welche zur Entlüftung
des Dosierraumes 22 dient. Die Bohrung 22 b dient zur Entleerung
des Dosierraumes 22 in den Mischraum, wobei der Luftausgleich
durch die Bohrung 22 a erfolgt. Ebenso sind Bohrungen 21 b und
21 a zu erkennen, welche zum Leeren bzw. Luftausgleich des Misch
raumes 21 dienen.
Fig. 8 zeigt einen anderen Schnitt durch den Einsatz 3, und zwar
entsprechend der Linie VIII-VIII in Fig. 10. Man erkennt hier
wiederum den Einsatzkopf 38 mit seinem unteren Teil 38 a und der
Mittelbohrung 39. Weiterhin ist die Bohrung 42 zu erkennen sowie
eine Bohrung 43 zum Füllen des Dosierraumes 22 und eine Bohrung 44,
welche zur Entlüftung des Dosierraumes 22 nach außen dient. Auch
diese Bohrung 44 ist mittels einer Bohrung 45 mit der Innenboh
rung 39 und somit mit dem nicht dargestellten Verschlußorgan
verbunden. Im oberen Teil des Einsatzkopfes 38 erkennt man soge
nannte O-Ringe 46, welche zur Abdichtung und zur Ermöglichung
der Drehbewegung des hier nicht dargestellten Verteilerdeckels 37
gegenüber dem Einsatzkopf 38 dienen.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht auf den Einsatzkopf 38 mit seiner
Mittelbohrung 39, den beiden Bohrungen 43, 44, der Füllbohrung
40 und der Bohrung 41.
Fig. 10 zeigt einen Schnitt durch den Einsatz 3, und zwar längs
der Linie X-X der Fig. 7. Die Mittelbohrung 39 ist in diesem
Falle durch den Verteilerstab 23 ausgefüllt, dessen Wandung eine
Bohrung 54 aufweist. Im übrigen erkennt man in dieser Fig. 10
wiederum die beiden Dosierräume 21 und 22 mit ihren Bohrungen
21 a und 22 a sowie die Bohrungen 43 und 44.
Fig. 11 zeigt den mit dem Verteilerdeckel 37 festverbundenen
Verteilerstab 23 in einem Schnitt längs der Linie XI-XI der Fig. 12.
In dem Verteilerdeckel 37 erkennt man eine Einfüllöffnung 47,
welche über die Bohrung 43 a mit der Bohrung 43 verbunden werden
kann, so daß das zu untersuchende Medium dem Dosierraum 22 zuführbar
ist. Weiterhin erkennt man eine Anschlagschraube 48, welche durch
eine Bohrung 48 a im Verteilerdeckel 37 in den Einsatzkopf 38
geschraubt werden kann, und zwar in die in Fig. 7 dargestellte
Bohrung 41. Wie anhand der Fig. 12 nachfolgend erläutert wird,
dient diese Anschlagschraube 48 zur Begrenzung des Drehwinkels
des Verteilerdeckels 37.
Um den Verteilerdeckel 37 fest auf den Einsatzkopf 38 zu pressen,
ist ein sogenannter Spannkragen 51 vorgesehen (Fig. 6), welcher
hier der besseren Übersichtigkeit halber nur ausschnittweise
eingezeichnet ist. In Gewindebohrungen 49 einführbare Schrauben 50
dienen zur Befestigung des Spannkragens 51 am Verteilerdeckel 37.
Der Gehäuserand des Hohlkörpers 1 ist zum besseren Verständnis
ebenfalls nochmals mit angedeutet. Auf diese Weise kann der Ver
teilerdeckel 37 mit seiner unteren Fläche fest auf den oberen
Rand des Einsatzkopfes 38 gepresst werden. Bei entsprechender
Bemessung der Dosierräume kann dann erreicht werden, daß die
Menge der in die Dosierräume durch die Öffnungen des Deckels
einfüllbaren Stoffe durch die Drehbewegung des Verteilerdeckels
dosierbar ist, indem überschüssige Mengen mittels des Verteiler
deckels abgestreift werden.
Die verschiedenen in dem Verteilerstab angeordneten Bohrungen
dienen zur Verbindung der einzelnen Räume des Einsatzes 3 mit
der Zentralbohrung 55 des Verteilerstabes 23. So dient in diesem
Falle die Bohrung 52 zur Verbindung der oberen Entlüftungsbohrung 42
und die Bohrung 53 zur Verbindung der mittleren Entlüftungsboh
rung 45 mit der Zentralbohrung 55. Ein längs der strichpunktierten
Linie XIa-XIa gelegter Schnitt ist in Fig. 11a dargestellt.
Die Bohrung 54 dient zur Verbindung der unteren Lüftungsbohrung 22 a
sowie der Bohrung 21 a (Fig. 7) mit der Zentralbohrung 55. Die
Anordnung dieser Bohrung ist aus dem längs der strichpunktierten
Linie XIb-XIb geführten Schnitt gemäß Fig. 11b zu erkennen.
Die Öffnung 56 dient zur Verbindung der Bohrung 22 b des Dosier
raumes 22 mit der Zentralbohrung 55 des Verteilerrohres. Auch
hier ist wieder ein strichpunktiert gezeichneter Schnitt XIc-XIc
in der Fig. 11c dargestellt. Schließlich erkennt man noch eine
Bohrung 57, welche mit der Bohrung 21 b des Dosierraumes 21 in
Deckung gebracht werden kann und so diesen Dosierraum 21 mit
der Zentralbohrung 55 verbindet. Auch hier ist wieder ein längs
der strichpunktierten Linie XId-XId geführter Schnitt in der
Fig. 11d dargestellt.
Die Zentralbohrung 55 ist an ihrem unteren Ende 55 a offen, so
daß alle aus den Dosierräumen 21, 22 in die Zentralbohrung ge
langenden Medien anschließend in den Mischraum 4 (Fig. 6) des
Hohlkörpers 1 gelangen können.
Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf den Verteilerdeckel 37 und
läßt erkennen, wie durch Verdrehen dieses Verteilerdeckels sicher
gestellt wird, daß nur vorbestimmte Öffnungen freigegeben werden.
Man erkennt in dieser Fig. 12 wiederum die Einfüllöffnung 47
mit der Bohrung 43 a, welche in dieser Stellung des Verteiler
deckels 37 unmittelbar über der Bohrung 43 liegt, so daß das
zu untersuchende Medium, beispielsweise Wasser, durch die Einfüll
öffnung 47 die Bohrung 43 a und die Bohrung 43 in den Dosierraum
22 gelangen kann. Außerdem ist die Bohrung 59 der Bohrung 44
des Einsatzes 3 gegenübergestellt, so daß der Dosierraum 22 entlüftet
werden kann.
Durch eine Bohrung 48 a kann gemäß der Beschreibung in Fig. 11
die hier nicht dargestellte Anschlagschraube 48 geführt werden,
welche in der Ringnut 48 b gleitet und dadurch den Drehwinkel
des Verteilerdeckels 37 begrenzt. Schließlich erkennt man in
dieser Figur auch noch die gestrichelt angedeuteten Nuten 58,
in welche die in Fig. 7 erläuterte Kugel 33 einrasten kann, damit
sichergestellt ist, daß jedem Dosier- und Mischvorgang auch die
richtigen Räume zugeordnet werden. Eine Abschlußnut 58 a, die
auch in Fig. 11 zu erkennen ist, kann so ausgebildet sein, daß
die Kugel 33 (Fig. 7) nicht mehr ausrasten kann, so daß eine
Abschlußraste entsteht, die ein Verdrehen des Verteilerdeckels 37
verhindert.
Bisher ist die Vorrichtung nach den Fig. 6 bis 12 derart beschrie
ben, daß einem Mischraum 4 ein Dosierraum 21 für ein Reagenz
und ein Dosierraum 22 für das zu untersuchende Medium zugeordnet
ist. Wie in Fig. 6 zu erkennen, ist der Mischraum 4 in seinem
unteren Teil als ein auf die Spitze gestellter Hohlkegel ausge
bildet, der so angeordnet sein kann, daß seine Oberbegrenzung
auch als Dosiermaß verwendet werden kann, so daß auch der Misch
raum 4 als Dosierraum verwendbar ist. In diesem Fall können neben
dem zu untersuchenden Medium zwei Reagenzien in die erfindungs
gemäße Vorrichtung eingebracht werden. Dabei ist es lediglich
eine Frage der Anordnung der Öffnungen in dem Verteilerstab 23,
in welcher Reihenfolge die Dosierräume 21 und 22 in den Mischraum 4
entleert werden sollen.
Wie bereits erwähnt, eignet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Untersuchung verschiedenster Medien, sowohl in flüssiger
als auch in körniger oder granulatartiger Form. Sie ist auch
nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt,
sondern kann ohne Veränderung des Grundgedankens vorliegender
Erfindung auf verschiedene Weise verändert werden. So ist es
beispielsweise möglich, das Verschlußorgan 2 bzw. den Gehäuse
deckel 18 oder den Verteilerdeckel 37 so auszubilden, daß er
selbst einen oder mehrere Dosierräume enthält. Bei dem Ausführungs
beispiel nach Fig. 6 ist dies beispielsweise dadurch möglich,
daß die Größe der Einfüllöffnung 47 (Fig. 11, 12) und der Bohrung 43 a
so bemessen ist, daß sie ein Volumen aufweisen, welches der ge
wünschten Dosiermenge entspricht, wenn die Öffnung 43 a nach unten
durch die obere Fläche des Einsatzkopfes 38 abgeschlossen ist.
Aus den Ausführungsbeispielen ist deutlich zu erkennen, daß die
erfindungsgemäße Vorrichtung auch für einen Laien sehr einfach
und sicher zu handhaben ist. So kann beispielsweise für Amateur
untersuchungen von Fischwassern der Mischraum 4 bereits fabrikmäßig
mit einem Reagenz der für die Untersuchung erforderlichen Menge
gefüllt werden. Eventuell kann auch schon der Dosierraum 21 mit
einem anderen Reagenz vorgefüllt werden und mit einem Stopfen
40 a (Fig. 7) abgeschlossen werden. Diese Reagenzmenge kann dann
von dem Volumen des Dosierraumes 21 abweichen, was beispielsweise
in Fig. 6 dadurch angedeutet wurde, daß das Reagenz nicht bis
zum oberen Rand des Dosierraumes 21 reicht. Durch einfache Verdrehung
des Verteilerdeckels 37 werden die Reagenzien und das zu unter
suchende Medium in der dem Programm entsprechenden Reihenfolge
in den Mischraum eingeleitet, so daß auch hier keine Untersuchungs
fehler gemacht werden können.
Um die beim Vermischen des zu untersuchenden Mediums mit den
Reagenzien entstehende Verfärbung der Mischung leichter deuten
und dadurch auf die Zusammensetzung des zu untersuchenden Mediums
schließen zu können, kann eine Farbvergleichsskala 60, wie in
Fig. 6 dargestellt, in demjenigen Bereich des Mischraumes vorgesehen
sein, welcher klar durchsichtig ist.
Ein besonderer Vorteil des dargestellten Ausführungsbeispieles
besteht noch darin, daß es als Einmalgerät Verwendung finden
kann, wenn der Verteilerdeckel 37 von dem Verteilerstab 23 nicht
entfernt werden kann. In diesem Fall ist durch die Anordnung
der Bohrungen erreicht, daß der Mischraum selber nicht mehr mit
der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden und somit ein Aus
schütten der Mischung nicht erfolgen kann. Damit wird auch sicher
gestellt, daß eine Umweltverschmutzung durch das Ausschütten
der Mischung vermieden wird.
Claims (25)
1. Vorrichtung zur Dosierung und Mischung von kleinen Stoffmengen,
insbesondere für chemische Untersuchungen, gekennzeich
net durch einen, insbesondere als Mischraum (4)
dienenden, vorzugsweise mit einer Maßeinteilung (14) versehenen
Hohlkörper (1) und durch ein zugeordnetes Verschlußorgan (2),
das einen Dosierraum enthält und/oder mit dessen Hilfe mindestens
ein Dosierraum (5) des Hohlkörpers (1) steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlkörper aus einem beidseitig verschließbaren runden oder
eckigen Rohr besteht, dem mindestens an einem Ende das Verschluß
organ zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper zumindest im Bereich des Mischraumes (4)
aus klar durchsichtigem Material besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hohlkörper mittels eines Einsatzes (3) in
den Mischraum (4) und mindestens einen Dosierraum (5) unterteilt
ist und die einzelnen Räume durch Öffnungen (6) miteinander
verbunden sind, die von dem Verschlußorgan (2) steuerbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hohlkörper eine oder mehrere mit Öffnungen (6) versehene
Zwischenwände (16) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die die einzelnen Räume verbindenden Öffnungen (6) mittels
einer Drehbewegung des Verschlußorgans steuerbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die die einzelnen Räume verbindenden Öffnungen (6) mittels
einer Axialbewegung des Verschlußorgans (2) steuerbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die die einzelnen Räume (4, 5) verbindenden Öffnungen (6)
durch Bewegen des Einsatzes (3) steuerbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß mittels der Bewegungen des Verschlußorgans (2)
und/oder des Einsatzes (3) auch die einzelnen Räume mit der
Atmosphäre verbindende Öffnungen (13) steuerbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bewegungen des Verschlußorgans oder des
Einsatzes durch Rasterungen (31, 33, 35, 36, 48, 48 b, 58)
begrenzbar sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rasterungen lösbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch kennzeichnet,
daß die Rasterungen aus Vertiefungen (31, 36, 48 b, 58) bestehen,
in die mindestens ein Vorsprung (33, 35, 48) hineinragt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung nachgiebig gelagert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung aus einer federnd gelagerten Kugel (33) besteht.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verschlußorgan aus einem in dem Hohlkörper
drehbar und/oder axial bewegbar gelagerten Verteilerstab (23)
besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteilerstab Umfangsnuten aufweist, die derart angeordnet
sind, daß die zum programmierbaren Öffnen, Schließen und
Verbinden der einzelnen die Räume untereinander oder mit
der Atmosphäre verbindenden Öffnungen dienen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteilerstab (23) als Rohr ausgebildet ist und Öffnungen
(52, 53, 54, 56, 57) in der Seitenwand aufweist, die derart
angeordnet sind, daß sie zum programmierbaren Öffnen, Schließen
und Verbinden der einzelnen die Räume untereinander oder
mit der Atmosphäre verbindenden Öffnungen (21 a, 21 b, 22 a,
22 b, 42, 45) des Einsatzes (2) dienen.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verschlußorgan Öffnungen aufweist, die
den Öffnungen der Dosierräume derart zugeordnet sind, daß
sie bei Bewegung des Verschlußorgans zur Verbindung der Dosier
räume mit der Atmosphäre dienen.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnungen des Verschlußorgans und/oder
des Verteilerstabes derart angeordnet sind, daß der Mischraum (4)
bei jeder Stellung des Verschlußorgans und/oder des Verteiler
stabes gegen die Atmosphäre abgeschlossen ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verschlußorgan aus einem gegenüber dem
die einzelnen Räume des Hohlkörpers voneinander trennenden
Einsatz verdrehbaren Verteilerdeckel (37) besteht, der derart
mit Öffnungen (43 a, 59) versehen und gegen den Einsatz (3)
abgedichtet ist, daß die Öffnungen des Einsatzes (3) gegenüber
der Atmosphäre verschließbar sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteilerdeckel (37) mit dem Verteilerstab (23) fest
verbunden ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnungen (43 a, 59) des Verteilerdeckels (37) derart
angeordnet sind, daß jeweils nur ein Dosierraum mit der Atmos
phäre verbindbar ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
die Menge der in die Dosierräume durch die Öffnungen des
Deckels einfüllbaren Stoffe durch die Drehbewegung des Deckels
dosierbar ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehwinkel des Deckels durch eine Ringnut (48 b) begrenzt
ist, die im Deckel oder im Einsatz vorhanden ist und in die
ein Vorsprung (48) des Einsatzes oder des Deckels hineinragt.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hohlkörper im Bereich des Mischraumes mit
einer Farbvergleichsskala (60) versehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873709773 DE3709773A1 (de) | 1987-03-25 | 1987-03-25 | Vorrichtung zur dosierung und mischung von kleinen stoffmengen |
| PCT/DE1988/000123 WO1988007407A1 (fr) | 1987-03-25 | 1988-03-07 | Dispositif de dosage et de melange de quantites reduites de materiaux |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873709773 DE3709773A1 (de) | 1987-03-25 | 1987-03-25 | Vorrichtung zur dosierung und mischung von kleinen stoffmengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3709773A1 true DE3709773A1 (de) | 1988-10-06 |
Family
ID=6323919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873709773 Withdrawn DE3709773A1 (de) | 1987-03-25 | 1987-03-25 | Vorrichtung zur dosierung und mischung von kleinen stoffmengen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3709773A1 (de) |
| WO (1) | WO1988007407A1 (de) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
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