DE1769874A1 - Vorrichtung zum Trocknen oder Filtrieren od.dgl. von Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen oder Filtrieren od.dgl. von GasenInfo
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Description
• M0NCHEN2J ■ StEOEtSTRASSEIt ■ TCLEFOM *4Μβ7 ■ TiLEQ RAM M- ADHESSE: IN VE NT/M O NC HEN
u.Z.i D 455 + a (Kn/Kr) 29o Juli 19δ8
KLT 8807 - C/B
FRANK RALPH MARl
Cheltenham, England
Vorrichtung zum Trooknen oder Filtrieren oder dergl.'von Gasen
Prioritätι 29. Juli 1967· Gro3britannien
Anmelde-Hr.: 34 976/67
Die Erfindung; bezieht eioh in erster linie, jedoch nioht ausschließlich auf Vorrichtungen cum Trocknen oder Filtrieren von
O«een, SaB. von luft, doch sei bemerkt, duu sich die £rrindung
allgemein auoh bein Ti'ooknonf filtrieren oder sonstigen
eines etrö*unöefähigen kediuae anwenden
Diy bis ^otat bekannten Vorrichtungen zum Trocknen τυη luft las
sen sich in z*ei Hauptgründen unterteilen· Bui der ersten Grupp
handelt ea eich un iaeohanisohe Vorriohtungen, a.ü0 uxc Zyklone,
Aittelu deren nur die Feuchtigkeit beseitigt «erden kann, die
Ton dea Gas in Foru» von kleinen Tropfen uitgefuhrt wirjl, jfiin
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FOtTfCHf CKKONTO- MONCHiN £0175 · BAMKKONTO: OtUTtCHE RANK A. U. MÖNCHEN, LEOPOLDSTB. 71, KTO. NU.
Nachteil dieser allgemeinen Bauart besteht darin, datt dann,
wenn ein Absinken der Temperatur oder des Drucks in der Strömungsriohtung
hinter dem Abscheider eintritt, eine gröbere
Feuchtigkeitsaienge aus der Luft in i'orai von Tröpfchen ausgeschieden
wird. Diese Tröpfchen können das einwandfreie Arbuiten
von Inatrumenten stören, und sie können auch unerwünschte Wirkungen auf Anlagen ausüben, denen die feuchte Luft zugeführt
wird« Zu der zweiten Gruppe gehören die ohemiaoben Trockenvorrichtungen,
bei denen der soeben genannten flachteil nicht auftritt0
Jedoch besteht ein Nachteil solcher ohewisohen Xrookenvorriohtungen
darin, dab sie viel flaum bsanspruohen, und dal» sie im
allgemeinen kostspielig sind»
Eine weitere bekannte Konstruktion einer chemischen Behandlungsvorrichtung
umfaßt einen ilahalt er von sohwerer Konstruktion mit
einem durch ein Zweiwegeventil zu steuernden JSinlaüo Der Behälter
ist so ausgebildet, daü er gleichzeitig zwei nebeneinander angeordnete groue ße.tiandlun>(spatronen aufnehmen kann, von
denen jede gewöhnlich so schwer Let, dal» man eine mechanische
Einrichtung benötigt, um c\ie Patrone zu heben« Diese Patronen
werden einzeln in den Behälter hinein herabgelassen, und der Behälter ist gewohnlich mii; einer Abdeckung versehen, die sioh
aus zwei voneinander unabhängigen Seilen zusauaiüensetzto Wenn
man das Zweiwegeventil auf gecigiote Weise betätigt, ist es
möglich, das zu behandelnde Jflud tu einer der Putronen zu leiten,
während die andere Patrone aus de« Behälter ausgebaut und duroh
eine frische Patrone ersetzt wird» Um die frisohe Patrone zur Wirkung zu bringen, wird das ZveiWe6?ventil 80 betätigt, datt der
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dea i'ludas durch den Behalter so ^eändert wird,
daü die vorher in üebrauch befindliche Patrone nicht mehr von
dem flud durchströmt wird*
Die Erfindung sieht nunmehr Maßnahmen vor, um die genannten
Nachteile zu vermeiden und ein© neuartige Vorrichtung zu schaffen, die sich nioht nur mit geringen Kosten herstellen labtr
sondern die auch auf einfache Weise betrieben werden kann. Zu
diesem Zweck sieht die Jirfinaung eine Vorrichtung zum Trocknen
oder Filtrieren oder zur Durchfuhrung einer anderen Behandlung
von Fluden vor, die in Kombination miteinander eine i'ludbehandlung*-
patrone uinfaiit, ferner eine Unterstützung für die -Böhandlungsi-atrone,
wobei sowohl die Patrone ala auoh die Unterstützung mit
£inlaü- und Auslauöffnungen versehen ist» so dais wahrend des
Betriebs und wenn eich die Patrone in ihrer Betriebsstellung
befindet, in der sie durch die un teratätzung gehalten wird, ein
J?lud in die Patrone über miteinander in Verbindung stehende
Einlaßöffnungen der ünttratutzung und der Patrone eintreten
kann; das zugefuhrte Flud strömt durch die Patrone und entweicht über miteinander in Verbindung stehende Auslassöffnungen
der Unterstützung una der Patrone? hierbei ist die Vorrichtung
naoh der ÜrfInnung dadurch gekennzeichnet, daiä die Unterstützung so geformt ist, daß es möglich ist, dau dann, wenn die
erste Patrone durch die Unterstützung in ihrer Betriebsstellung gehalten wird, eine zweite Patrone aurch die Unterstützung so
geführt wird, daü sie ^e^en die erste Patrone gedrückt wird,
so dau die erste Patrone aus ihrer Betriebssteilung entfernt wird,
wahrend die zweite Patrone anstelle der eraten Putrone ihre
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SAO ORIGINAL
Weitere Einzelheiten und Vorteile der i.rfinuung ergeben eioh
aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausfuhrungsbeisplele
an Hand der Zeichnungen.
Flg. 1 zeiöt eine erfindungegeiuäüe Vorriohtung zum Trooknen von
luft im Grundriß 0
Flg. Z ist ein vergrößerter senkrechter Schnitt durch die Vorriohtung naoh Fig. 1.
Fig. 3 zeigt zwei Lufttrocknungspatronen und ein Beilageteil
in einer Stirnansiohte
Fig. 4 und 4A zeigen jeweils in einer Seitenansicht eine weitere
Ausführungeform einer Vorriohtung zum Trocknen von Luft sowie
eine bei dieser Vorriohtung verwendete Patrone.
Fig. 5, 5A und 5B zeigen in einem axialen Schnitt.^ ine Lufttrooknungsvorrichtung unter Fortlassung der Patrone bzw. in
ψ einer Seitenansicht eine Patrone bzw. in einer Teilansioht die
Patrone nach Fig. i>A bei Betrachtung derselben In Biohtung des
Pfeils in Fig. 5A.
Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung einer abgeänderten Auaführungsform einer Luft t ro ο Jtnungs vorrichtung naoh /ig. 1·
Fig. 7 ist eine Seitenanaioht einer abgeänderten Auefuhrungsfora
der Patrone naoh Fig. 4A,
Fig. β zeigt perspektivisch einen Teil der Vorriohtung naoh
Fig. 4 unmittelbar vor oder naoh dem Auswechseln der Putrone·
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lig« 9 zeigt in einer Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungeform der Patrone nach fig. 5A und 5B»
J?ig. 10 lot ein Schnitt durch eine weitere AuafUhrunÄüform
einer erfindungögemäiien Vorrichtung zum Trocknen von Luft.
Sie in Fig. 1 und d dargestellte Ausführungeform der Erfindung
dient zum Trooknen und/oder Filtrieren von Luft, und sie iat
dazu bestimmt, in eine Druokluftleitung eingeschaltet au «erden,
die zu einem einzelnen Instrument oder einer Maschine fuhrto
Es eel bemerkt, dab es bei zahlreichen Druckluftveraorgungeanlagen für groise Fabriken, in denen völlig trockene Druckluft
benötigt wird, gewöhnlich einen großen chemischen Luft trockner
in die die Druckluft abgebende Hauptleitung einzuschalten; die Erfindung ermöglicht es jedoch, vergleichsweise kleine und
billige Lufttrooknungsvorrichtungen in die einseinen Speiseleitungen von Maschinen oder Instrumenten einzuschalten, denen
absolut trockene Druckluft zugeführt werden muk.
Sie Vorrichtung nach flg. 1 und 2. umfattt ein Gehäuse, das sich
aus zwei Stirnwänden 1 und diese verbindenden Wände oder Platten
I zusammensetzt, die gemeinsam einen senkrechten Kanal von
rechteckiger QuerschnittSforza abgrenzen« Sie Stirnwände oder
Platten 1 sind gemafc tfig. I mit einander zugewandten ebenen
JQäohen versehen, und in jeder Platte ist eine £inlat>- oder
Auelaüöffnung 4 ausgebildet, die mit einem nicht dargestellten
Aneohluii zum Zu- oder Abfuhren von Druckluft verbunden werden
kann. Sie öffnungen 4 sind auf einer- gemeinsamen waagerechten
Aohee angeordnet. Ser erwähnte Kanal ist am oberen und unteren
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Enda of χ en, ao dart es möglioh ist, Lufttrocknungspa- " . .
tronen 5 einzuführen bzw. zu entfernen.
Jede Patrone 5 umfaiat Stirnwände 6, aie duroh Seitenwände miteinander verbunden sind; die Stirnwände sind gelocht, und die
Löcher dienen als .Einlaß- bzw· Auslassöffnungen. Der Iunenraum
jeder Patrone ist vollständig mit einem geeigneten Matrial 7
sum Trocknen und/oder Filtrieren von Luft gefüllt; bei dem Material 7 handelt es sich z.B. um Silicagelkörner und/oder
Metallwolle. Ein kurzer vorspringender flansch 8 ist an jedem
finde der Patrone 5 ausgebildet, und innerhalb jedes der flanaone 8 ist ein elastisches Dichtungselement 9 von rechteckiger
form angeordnet, das eine zentrale öffnung 10 aufweist, die
eich mit der betreffenden gelochten Stirnwand 6 der Patrone 5
deckt« Sie Lange jeder Patrone 5 ist so gewühlt, daö dann, wenn
eine Patrone über die obere öffnung in den senkrechten Kanal
des Gehäuses eingeführt wird, die beiden Piohtungselejbente 10
eine einwandfreie Abdichtung an den ebenen Stirnflächen 3 der
Die ganze Patrone 5 oder ein Teil der Patrone kann aus einem
duroheiohtigen Material, z.B. einem Kunststoff» bestehen, und
im Inneren der Patrone kann ein hier nicht dargestellte« chemisches Indikatorelement angeordnet sein, das seine Färb« ändert, sobald die Trooknungawlrkung der Füllung au« Silioagel
erschöpft ist.
Wenn sloh die Trookenpatrone 5 in dem Gehäuse in ihrer Gebrauchsstellung befindet, stehen die öffnungen 10 der beiden
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Auölalaöffnung 4 der beiden Stirnwände 1. Auf dieee Weise iet
ein naoh aufcsen abgeaohlossener Stromungsweg vorhanden, der sich
von der Einlaboffnung 4 aua über die Patrone i>
zu der Auelai»- Öffnung erstreokt. Bas Indikatorelement ist über eine öfrnung
des Gehäuses sichtbar, und sobald die Patrone erschöpft bzw«
aufgebraucht ist, niauut eine Bedienungsperson eine frische Putrone,
die im oberen Seil von fig. 2 gezeigt ist und fuhrt sie über die
obere Gehäuseöffnung in den erwähnten Kanal ein« Wenn dies« frieche Patrone nach unten gedruckt wird, wird die verbrauchte
Patrone, d.h. gematt fi^. 2 die untere der beiden Patronen aus»
geworfen, und gleichzeitig wird eine neue Patrone in Fluchtung mit den Öffnungen 4 der beiden Stirnwände 1 gebracht α Es ist
nicht erforderlich, irgendwelche Absparr- oder Umschaltventil
vorzusehen» Sie Dichtungselementβ 9 an den Enden der Patronen
verhindern im wesentlichen vollständig das Jintweiohen von Luft
während des Auswechselns der Patronen und danach, d.ho wenn sich die neue Patrone 5 in ihrer Göbrauchssteilung befindete
In Figo 3 er&ennt Juan zwei Patronen einer abgeänderten Ausführungsform, Jede dieser mit 11 bezeichneten Patronen hat eine
zylindrische form» In diesem Fall ist jede Patrone an jedem Ende mit einem ringförmigen gelochten Dichtungselement 12 versehen, und um einen größeren Verlust an Druckluft beim Auswechseln
der Patronen zu verhindern, ist zwischen den beiden Patronen 11 während des Auswechselvorgangs «in gesondertes Paokungs- oder
Dichtungselement 15 angeordnet. Das Dichtungselement 13 hat einen
hunteiförmigen Querschnitt, d.h. wenn man dieses Dichtungselement In der Sichtung betrachtet, in der die Vorrichtung von der
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Druckluft durchströmt wird, ernennt man, dau aas Diohbungselement awei Konkave, kreisbogenförmig geicrüiiuute Aueeparungen H
besitzt, die zur Ouiriiiform der beiden kreisrunden Patronen 11
passen} ferner besitzt das Dichtungselement zwei Stirnflächen
15, die gemäls Fig. 2 mit den ihnen zugewandten Innenflächen 3
des Gehäuses zusammenarbeiten können· Auf diese Weise wird das
Entweichen von Druckluft wahrend des Auswechselns der Patronen im wesentlichen verhindert, und es sei bemerkt, daß dann» wenn
sich die Patrone in ihrer Gebrauchestellung in dem Gehäuse befindet, das ringfuriaige Dichtungselement 12 an jedem £nde der
Patrone die betreffende Gehäuseöffnung 4 uiasohlieut, so dal* das
.Entweichen von Druckluft verhindert wird.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der der obere Teil der zylindrischen Wand eines Gehäuses bzw. einer Unterstützung 17» die
einen Kanal von kreisrundem Querschnitt abgrenzt, mit einem Einlaüstutzen 16 und einem zweiten, in einem Abstand davon angeordneten Aualaastutzen 16 versehen ist. Die zugehörige, in
Fig. 4A gezeigte Patrone 18, die eine entsprechende kreisrunde Querschnitteforui hat, ist mit einer Einlaßöffnung 19 und einer
Auslaiiöfx'nung 19 versehen. Die Patrone 16 trägt auf beiden
Seiten jeder der beiden öffnungen 19 je ein kreisrunde· Dichtungselement 20, und diese Diohtungselemente arbeiten mit der
zylindrischen Innenflache des Gehäuses 17 zusammen, um da·
Entweichen von Luft zu verhindern, die von dem Einlaüstutzen Über
die Patrone zu dem Auslatfstutzen strömt. Der Abstand swisehen
den öffnungen 19 der Patrone ist der gleiche wie der Abstand
zwischen den Anuchlubatutzen 16. £s sei bemerkt, daß man gegebe-
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nenfalls sowohl das Gehäuse 17 als auch die Patrone 18 so ausbilden kann, datt diese Teile eine rechteckige Quersohnittsform
erhalten.
Wenn aioh die Patrone 18 in dem Guhäuse 17 in ihrer Gebrauchsateilung befindet, strömt Luft über einen Satz von Öffnungen 16
und 19 zu der Patrone, um die Patrone zu passieren und dann Über den zweiten Satz von Öffnungen 16 und 19 zu entweichen.
Wenn eine neue Patrone in der Längsrichtung so in aas Gehäuse
eingeführt wird, dais die alte Patrone aus dem Gehäuse herausgesoho
ben wird, verschließen die Dichtungaelemente üO zuerst den
Strömungsweg für die Druckluft, bis sich die neue Patrone in
ihrer Gebrauchestellung befindet, bei der die Dichtungselemente
20 automatisch dafür sorgen, daii die Druckluft dem gewünschten
Strömungsweg folgt» somit ist es möglich, die Patronen auszuwechseln, ohne daü gröbere Druckluftmengen entweichen könneno
Auch das Gehäuse 17 und die Patronen 18 können aus einem duroh»
eiohtigen i&aterial hergestellt oder mit durchsichtigen fenstern
versehen werden, damit ein in jeder Patrone vorgesehener ohemi- -scher Indikator beobachtet werden kann, um festzustellen, wann
die in Gobrauch befindliche Patrone erneuert werden muß. Ee
sei bemerkt» daü das Gehäuse 17 und die Patronen Ib auch ein·
kreisrunde Querschnitteform erhalten können.
Zn Fig. b ist ein Gehäuse 21 dargestellt, das an einander diametral gegenUb«r liegenden Punkten in der Mitte zwischen seinen
laden gleichachsig angeordnete Eintritts- und Austrittsoffnungen
bzw. Stutzen 22 aufweist und auf beiden Selten jedes dieser
Stutzen auf der Innenseite mit je einer filngnut versehen ist.
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In diese Hingnuten aind elastiBOhe Dichtungsringe 23 eingebaut,
und jede der Patronen 24 (fig. 51 und 5B) beeitst zylindrische
Endabsohnitte 251 die mit enger Passung ait den Dichtungsringen
25 zusammenarbeiten können; diese Jundabeohnitte 25 nahen eine
Lange, die etwas gröiser ist ale der axiale Abstand swisohen
df>n beiden zugehörigen Dichtungsringen 23 in de» Genaue· 21·
Der mittlere Seil 26 der Patrone 24 1st ait Offnungen 27 versehen, die mit den Eintritte- und Austrittsöffnungen 22 des
Gehäuses 21 zusammenarbeiten. Ferner ist ein sieh in der Längsrichtung erstreckendes Leitorgan 28 la Inneren der Patrone vorgesehen, um den Strömungsweg su verlängern« längs dessen sloh
die Druckluft in der Patrone bewegen kann·
Wenn bei dieser Auefuhrungsform eine neue Patrone 24 eingebaut
wird, halten die beiden Paare von Dichtungsringen 23 an den Enden des Gehäuses 21 während des Auswechselns eine einwand-*
freie Abdichtung aufrecht, die auch bestehen bleibt» wenn sieh
die neue Patrone in ihrer Gebrauohaeteilung befindet.
Jöei den bis jetzt beschriebenen AusfUnrungsbeispielen besteht
die Gefahr, daJä die Druokluft die verbrauchte Patrone und die
frische Patrone während des Auswechseln« auseinanderdrückt. Nimmt uan s.B· geoäja Fig. 4 und 4A an» dan die reohte Öffnung
16 die LufteinlaUoffnung bildet, und da« die dargestellte Patrone 18 nach links in das Gehäuse 17 eingeführt wird» wird
nahezu augenblicklich bei der Bewegunis **r verbrauchten Patrone
naoh links die £intritteöflnung 16 ait de« Baua swisoaen de»
linken Diohtungseleiaent 20 der neuen Patrone und dem nioht
dargestellten rechten Diohtungseleaent 20 der verbrauchten
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Patrone verbunden. Die Druckluft ist hierbei bestrebt, die
verbrauchte Patrone aus dem Gehäuse 17 nach linke herauszudrücken und das Einfuhren der frischen Patrone zu verhindern«
Daher ergibt eich ein gewisser Verlust an Druckluft, und wenn mit einem hohen Druck gearbeitet wird, wird es schwierig, die
Patronen auszuwechseln. In Fig. 6 bis 9 sind abgeänderte AuafUhrungsforaen der Erfindung dargestellt, die mit Einrichtungen versehen sind, die dazu dienen, die frische Patrone wahrend
des Auswechselns fest mit der verbrauchten Patrone zu verbinden, so dali die beiden Patronen nicht durch den Luftdruck vonein»
ander getrennt werden können.
flg. 6 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Anordnung
naoh fig. 2, und die Darstellung zeigt, daß man das Gehäuse so
anordnen kann, daß der Kanal waagerecht verläuft. Die in fig. verwendeten Bezugszahlen entsprechen den in Fig« 2 verwendeten,
jedoch ist den Bezugszahlen in Fig. 6 ein Kannetrich beigefügt. Der Deutlichkeit halber sind die Patronen 5' in Fig. 6
nur alt ihren Umriulinien dargestellt» Eb ist eine äalteplatte
31 Alt einer Basis 32 und zwei aufrecht stehenden Stirnwänden
33 vorgesehen. Der Abstand zwisohen den Stirnwanden 33 ist
so gewählt, dan aan zwischen diesen Wänden zwei Patronen t>'
anordnen kann, die dann durch die Basis oder Grundplatte 32 unterstützt werden. Die Platte 31 kann in dem waagerechten
Kanal ungehindert verschoben werden, und sie wird durch eine untere Platte 2* unterstützt.
Während des Qebrauche der Vorrichtung naoh Fig. 6 ist die
Platte 31 etwas weiter naoh links geschoben, als es in Fig«, 6
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dargestellt ist, so daid die öffnungen 4* in Jfluohtung mit den
gelochten Stirnwänden der rechten Patrone 5' utehen. Der linke
Teil der Trittplatte 31 ragt aus dem linken Ende des Gehäuse β
genügend weit heraus, so daü man eine verbrauchte Patrone 5'
entfernen und sie durch eine frische Patrone ersetzen kann» Wenn die Patronen ausgewechselt werden sollen, wird die Platte 31
nach rechts geaohoben, so daß die frische Patrone auf die Öffnungen 43 ausgerichtet wird, und die verbrauchte Patrone auüer*
halb des Gehäuses angeordnet ist· Bann kann man die verbrauchte Patrone entfernen und sie durch eine frische Patrone ersetzen;
in einem späteren Zeitpunkt wird dann die Platte 31 zum Auswechseln der Patronen erneut nach links bewegte
7 und 8 zeigen eine weitere Ausfuhrungsform der Erfindung;
ihre Teile sind mit den gleichen Bezugszahlen wie in Jfig. 4
und 4A, jedoch unter Beifügung eines Kennstrichs, bezeichnet. Die Patrone 18 trägt an ihrem rechten Ende einen mit Außengewinde versehenen Ansatz 34, während ihr lin&es Ende einen Ansatz 35 mit Innengewinde trägt. Hexm eine verbrauchte Patrone
durch eine frische Patrone ersetzt werden soll, wird der Gewindeabschnitt 34 einer der Patronen in die Gewindebohrung 35 der
anderen Patrone eingeschraubt; zu diesem Zweck wird die frische Patrone gedreht. Dann werden die beiden Putronen ale Ganzes
bewegt, und sobald die frische Putrone die gewünschte Stellung gegenüber den Einlad- und Auslaüöfinungen 16 erreicht hat, kann
die verbrauchte Putrone so gedreht werden, daü die Gewindeverbindung zwischen ihr und der. friaohen Putrone unterbrochen wird.
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Figo 9 zeigt eine abgeänderte Auüführungsform der in Ii1Ig. 5A
gezeigten Patrone. Die Patrone ^4° trägt am einen .Ende einen
mit Außengewinde versehenen Ansatz 36 und am anderen .Ende einen
Ansatz 37 mit einer Gewinde bohrung0 Wenn eine verbrauchte Patrone
durch eine frische Patrone ersetzt werden sollt wird der Gewindeansatz 36 der einen Patrone in die Gewindebohrung
37 der anderen Patrone eingeschraubt, und dann werden die beiden Patronen als zusammenhängendes Ganzes in der Längsrichtung bewegt
9 bis die öffnungen der frischen Patrone auf aie öftnungen
des Gehäuses Ü1 (siehe JTi01 * i>) ausgerichtet sind. Sann werden
die Patronen gegeneinander gedreht g bis der Gewindeanaatz 36
auJäer Eingriff mit der Gewindebohrung 37 der anderen Patrone
kommtα
Fig. 10 zeigt eine erfindungsgemätfe Vorrichtung mit einem Gehäuse bzwβ einer Unterstützung 36» die eine Platte 39 umfaiat, welche
mit zwei durch einen Abstand getrennten öffnungen 40 versehen ist; ,jeder der öffnungen 40 ist eine unter Federspannung stehende;
als Rückschlagventil wirkende Ventilkugel 41 zugeordnet. Das
Gehäuse begrenzt einen Kanal von rechteckiger Querschnittsformο
Jede Patrone 4<£ weist zwei durch einen Abstand getrennte öffnungen
43 auf» die Stangen 44 zugeordnet sind, welche in die öffnungen 40 der Unterstützung 38 eintreten und die Ventil*·
kugeln 41 von ihrem Sitz abheben körnen, wenn sich die Patrone
Xn ihrer Gebrauchesteilung befindete Ferner ist ein Hebel 45
vorgesehen» der einen Bestandteil der Unterstützung bildet, auf ihr drehbar gelagert ist und dazu dient» die Putrone 42 gemaJi
Fig. TO nach oben zu drücken, damit die Stangen 44 mit den
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Yentilkugeln zueaauaenarbeiteno Ferner sind Dichtungen 46 vorgesehen, die an der Platte 59 oder der Patrone 42 befestigt
sein können und die Öffnungta 40 unu 43 umschließen,' um das
JEntweiohen des Druckmittels beim öffnen der Ventile 41 eu verhindern α Der Hjbel 45 dient dazu» die Putrone öüoenuber der unterstützung in ihrer Batriebsatellung festzuhalten« Wenn eine
frische Patrone! eingebaut werden soll, betätigt man den Hebei
451 so dan sich die Stangen 44 nach unten bewegen, und dann wird
die i'riaohe Patrone in den Kanal reohtwinfclig zur Zeiohenebene
von fig« 10 eingeführt, so dals die verbrauchte Patrone aus den
Kanal herau^geaohoben wird. Sobald sich die friaohe Patrone in
ihrer Gebrauchssteilung befindet, wird der U«bel 4^ erneut betätigt.
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Claims (2)
1. Vorrichtung, «ittels deren Flude getrocknet oder nitriert oder auf andere Weise bebandelt werden können, die in
Kombination eine Patrone zxxa Behandeln dea Iludes und eine Unterstützung für die Beliandlunääputrone uafattt, wobei die Patrone
und die UnterstUtsun«» jeweils mit einer Einlaböfinung und einer
Au&laiiöfl'nung versehen sind, so dab dann, wenn die Patrone sub
Gebrauch durch die Unterstützung unterstützt wird, das flud in
die Patrone über miteinander verbundene £inlaiiof,£nungen der
Unterstützung und der Patrone eintreten, durah die Patrone strömen und über aiteinander verbundene Auslauf munden der Patrone
und der Unterstätzung entweichen kann, dadurch g e Jc e η η -eeiohnet ,dad die Unterstützung {λ/ά, 17, 21; \%/V9 17f
_>ö) so geformt ist, daß dann* wenn eine erste Patrone
(5, 11, 18, 24, 51, 16», 24*, 4ü) in ihrer Uebrauohsstellung
durch die Unterstützung unterstützt wird, eine zweite Patrone, die durch die Unterstützung geführt und gegen die erste Patrone
(gedrückt wird, bewirkt, dati die erste Patrone aus ihrer Gebrauchsetellung entfernt wird, und daü die zweite Patrone in
die Gebrauchestellung gebracht wird.
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet , daü die Unterstützung zwei durch einen Abstand
getrennte Stirnwände (1) umfatst, dal» die £inlaüöffnung (4) der
Unterstützung in einer der Stirnwände ausgeoildet ist, daß die
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8AD ORIGINAL
Auslauöffnung (4} in der anderen Stirnwand ausgebildet istp dati
die Patrone (5» 11) zwei duroh einen Abstund getrennte Stirnwände
(6) umfakt, die duroh eine Seitenwand miteinander verbunden
sind, daw die .Sinlaiioffnung una die Aualaüofinung der Pu tr one In
den Stirnwänden der Putrone ausgebildet sind» dati dann, wenn sicn
die Patrone in ihrer Gebrauchesteilung befindet, sioh die Patrone
von der einen Stirnwand zu der anderen Stirnwand eratreckt,
dali sioh hierbei die Öffnungen in den Stirnwanden der Patrone in
Flüchtling init den Öffnungen (4} der Stirnwände der unterstützung
befinden, und daß die Vorrichtung so eingerichtet ist, dab das
Einführen einer frischen Patrone dadurch bewirkt wird, dail die
frische Patrone ge^en die verbrauchte Patrone in einer aolchen
flichtung gedruckt ftird, daü die Stirnwände der Putronen gegenüber
den Stirnwanden der Unterstützung verschoben werden, so daß die Öffnungen der verbrauchten Patrone auuer Flüchtling mit
den Offnungen der Unterstützung und die Öffnungen der frischen
Putrone in i'luohtung, mit den Öffnungen der Unterstützung gebracht
werdenc
3 ο Vorrichtung nach Anspruch d, dadurch gekennzeichnet , daij zur Verhinderung des Js-ntweiohens des FIudeß
während der Bewegung der Putronen gegenüber den Stirnwänden
Dichtungseiejuente (9) vorgesehen sind, die sioh um jede öffnung
der Patrone heruu> erstrecken und mit den Stirnwänden (1) »usaduiienar
b e i t en ο
4* Vorrichtung nach Anspruch Ί oder 3, dadurch g e k e η η zeichne
t , daü jede der öffnungen der Patrone (S, 11)
mehrere Locher uxufaut.
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5o. Vorrichtung nach einem der Ansprache ά bis 4·» dadurch
gekennzeichne t9 dato eine tidlteplatte (31) vor&e=-
sehen ist, um sowohl sine frische Patrone (5') als auch eine
verbrauchte Patrone (5') wahrend des Auswechselns der verbrauchten
Patrone öetoöja die 1 lische Patrone zu unterstützen,
und däk die HaltiG^iatte mit üuitewänden (3i) versehen ist, mittels
deren die Patronen in ihrer relativen La0,0 gehalten iveraen
und die verhindern, dau das unter .Druck stehende 3?lud, das
während des Auswechselns arischen den Patronen hindurchströiat,
die Patronen auseinander druckt»
6« Vorrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet,
daii die unterstützung {17, 17a) Wände umfaiit,
die einen langgestreckten Kanal abgrenzen, daü die Unter«
stutzung mit einer Jünlaüöfrnung (16) und einer'Aualaüöfinung
(16'} versehen ist, die längs des Kanals in einem Abstand vonein^
ander angeordnet sind, dais die Patrone (1b, I83) eo bemessen
ist, daii sie in den ermahnten &anal eintreten kann, und daü der
Abstand zwischen ihrer £inlauoffnung (19) unu ihrer Autilaboffnung
(195) ebenso örow ist wie der Abstand zwischen den EinlaJs-
und Aualaüöflnungen der unterstützung, so dais eine verbrauchte
Patrone dadurch ge^en eine frische Patrone ausgewechselt werden
kann« daü i&an die beiden Patronen längs der Achse dee ü^nala
bewegt.
7» Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η zeichne
t , daid die erwähnten W&nde einen Kanal von rechteckiger
oder kreisrunder Quersohnintsform abgrenzenο
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80 Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7» dadurch g β ~
kennzeioh.net , daß zur Verhinderung dee £atweichons des
FIuUe8 ρ das längs des Kanals zwischen der Außenfläche der
Patrone und der Wand strömt, wahrend eine verbrauchte Pütrone
gegen eine frische Patrone ausgewechselt wird, jede Patrone Dichtungseleaiente (ίίΟ, ZO-) tragt, die mit der Iiinenflache des
KynaIs zusammenarbeiten»
9, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützung (<ί1) ein Gehäuse umfaßt,
das einen durchgehenden Kanal abgrenzt» datj die £inlau» und
Auslaüöffnungen iZ2) der Unterstützung in der Wand an einander
diametral gegenüber liegenden Punkten vorgesehen sind» und daiä
zur Verhinderung des Entweiohens des Fludes längs dee Kanals
Dichtungseleiuente in dem Kanal angeordnet sind, die mit einer
in den Kanal eingeführten Patrone zusammenarbeiten könnenc
1Oo Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9» daduroh
gekennzeichnet , dail die Patronen (ibe, <i4") mit
Vorrichtungen (34 bis 37} versehen aind, die es ermöglichen,
die Patronen Ioabar miteinander eu verbinden» so dall wahrend
des Auswechselns einer verbrauchten Patrone 6eßen eine frische
Patrone das zwischen den Patronen strömende flud daran gehindert
wird, die Patronen auseinanderzudrücken« /
110 Vorrichtung nach Anspruch 10, daduroh gekennzeichnet
, dab die lösbaren Befestigungsvorrichtungen einen mit einer Gewinde bohrung versehenen Ansatz (3t)» 37) am
einen ünde jeder Patrone (iöf, ^4') und einen, iait Auuengewinde
versehenen Ansatz (34» 36) axu anderen jinde jeder Patrone umfasaen.
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1*, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
zeichnet t dais die £inlau=- und. Au3lai$ö\£rnungen (40) der
Unterstützung durch Ventile (4Ό gesteuert werden, und dal>
die Patrone (36) eine Vorrichtung (4-4) umfaiat, die betätigt
werden kannt um die Ventile zn ätineiit wenn die Putrone in der
Unterst ut zuries in ihre G Brauchs ate llung gebracht
13» Vorrichtung nach Anbruch 12 c dadurch g e Jt θ η η ~
zeichnet r daü ea sich bei den Ventilen um Kugelventile
handelt? und dab die Patrone Stangen (44) um.fautf adttela deren
die ventilJcugeln von ihren Sitaen abgehoben weruen können
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Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB34976/67A GB1169285A (en) | 1967-07-29 | 1967-07-29 | Improvements in or relating to Apparatus for Drying or Filtering Fluids |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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