DE3709390A1 - Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen - Google Patents
Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubmaschine für Arbeiten
an Befestigungsmitteln für Eisenbahnschienen, die einen
steuerbaren Schlüsselkopf hat.
Derartige Schraubmaschinen sind bekannt. Sie werden beim
Warten von Eisenbahn-Anlagen im Rahmen der "Kleineisen
behandlung" eingesetzt. Darunter versteht man im Eisen
bahnwesen, daß die Befestigungsmuttern der Gleisbefesti
gungselemente in periodischen Abständen gelöst und wieder
angezogen werden, wobei die Funktionstüchtigkeit der
Befestigungsmutter mitgeprüft und diese wieder in ihre
vorgesehene Befestigungsposition gebracht wird. lm hier
beschriebenen Ausführungsbeispiel wird dabei davon ausge
gangen, daß in den Eisenbahnschwellen Befestigungsele
mente angebracht sind, die mit einem oberen Gewindeab
schnitt aus der Eisenbahnschwelle hinausragen und dort
eine Befestigungsmutter tragen, die, gewöhnlich im Zu
sammenwirken mit einer Befestigungslasche, die Schiene
mit der Eisenbahnschwelle verbindet.
Zum Lösen der Befestigungs-Muttern von den vorerwähnten
Gewindeabschnitten sowie zum anschließenden Aufschrauben
dieser Befestigungsmutter dienen dann die eingangs er
wähnten Schraubmaschinen, welche die Befestigungsmutter
mittels eines Schlüsselkopfes erfassen. Nach Beendigung
jedes einzelnen Befestigungsvorganges wird bisher bei
diesen Arbeiten von Hand, z. B. mit Hilfe eines Pinsels
oder dgl. Hilfswerkzeug, ein Schutzmittel auf den Be
reich aufgebracht oder aufgetupft, wo der Gewindeabschnitt
des Gleisbefestigungselementes die Befestigungsmutter
durchsetzt. Dieses Schutzmittel besteht in bekannter
Weise aus Fett, Öl, einem Rostschutzmittel oder einem
Gemisch davon. Dieses nachstehend kurz "Schutzmittel"
genannte Medium kann sowohl pastös mit einem entsprechen
den Fettanteil oder flüssig mit einem entsprechenden Öl
anteil sein. Gewöhnlich wird die Schraubmaschine von
einer Person bedient, während eine weitere Person die
von einer oder zwei Schraubmaschinen behandelten Gleis
befestigungselemente eines Schienenstrangs anschließend
mit dem Schutzmittel versieht. Dieses verhindert weit
gehend Korrosion im oberen Bereich des Gewindeabschnittes
und der Befestigungsmutter des Gleisbefestigungselementes;
außerdem sorgt es für eine gewisse Schmierung am Gewinde
gang, so daß sich bei der nächsten Folge der "Klein
eisenbehandlung" die Befestigungsmutter leichter lösen
läßt.
Nachteilig an der vorbeschriebenen, vorbekannten "Klein
eisenbehandlung" ist, daß neben der von der Schraub
maschine weitgehend maschinell durchführbaren Arbeit
noch ein zusätzlicher Arbeitsvorgang notwendig ist,
nämlich das Aufbringen des Schutzmittels auf das obere
Ende jedes Gleisbefestigungselementes, und zwar prak
tisch durch reine Handarbeit, wobei die ausführende
Person u. U. einen entsprechend schweren Schutzmittel-
Vorrat mitschleppen muß.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Schraubmaschine der
vorbekannten Art dahingehend zu verbessern, daß der von
Hand zu leistende Arbeitsaufwand bei der "Kleineisen
behandlung" verringert wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einer Schraub
maschine der eingangs erwähnten Art insbesondere darin,
daß sie eine mechanische, auf den Arbeitstakt ihres
Schlüsselkopfes abgestimmte Auftragsvorrichtung zum
Aufbringen eines Schutzmittels an den Schienen-Befesti
gungsmitteln aufweist. Mit einer solchen Schraubmaschine
kann man einen von Hand durchzuführenden Arbeitsgang und
die dafür erforderliche Bedienungsperson einsparen,
wobei auch eine zuverlässige Versorgung jedes einzelnen
Gleisbefestigungselementes gewährleistet ist. Die
Schraubmaschine kommt dann mit einer Bedienungsperson
aus und außerdem ist ein versehentliches Auslassen der
Versorgung eines Gleisbefestigungselementes mit Schutz
mittel praktisch ausgeschlossen.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen aufgeführt. Nachstehend wird die Erfindung an
Ausführungsbeispielen mit ihren erfindungswesentlichen
Einzelheiten anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen in unterschiedlichen Maßstäben und zum Teil
stärker schematisiert:
Fig. 1 eine Teil-Seitenansicht einer Schraubmaschine,
die sich auf einem Schienenabschnitt befindet,
Fig. 2 im Längsschnitt den Schlüsselkopf und ein
damit verbundenes Winkelgetriebe der Schraub
maschine,
Fig. 3 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht des
Schutzmittel-Vorratsbehälters der Schraub
maschine,
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Teil-Seiten
ansicht einer gegenüber Fig. 1 etwas abgewan
delten Schraubmaschine und im stark vergrößer
ten Maßstab,
Fig. 5, 5a einen Teillängsschnitt durch einen Schlüssel
kopf, der - in abgewandelter Ausführung - mit Klemm
mitteln für eine Befestigungsmutter ausgerüstet ist.
In Fig. 1 erkennt man einen Teil eines Schienenstranges 1
mit einem Schienenabschnitt 2 (nachstehend auch kurz
"Schiene 2" genannt). Diese ist in der üblichen Weise mit
hier nur schematisch dargestellten Gleisbefestigungs
elementen 3 an Eisenbahnschwellen 4 befestigt. Auf dieser
Schiene befindet sich eine im ganzen mit 5 bezeichnete
Schraubmaschine. Sie weist zwei auf dieser Schiene auf
liegende Laufräder 23 auf, die über eine Radhalterung 21
und ein Grundrahmenteil 24 mit der im einzelnen bekannten
Schraubmaschine 5 in Verbindung stehen. Etwa oberhalb
dieser Laufräder 23 weist die Schraubmaschine 5 (hier
nicht gezeichnet) einen Verbrennungsmotor, einen Brenn
stofftank sowie eine Kupplung und ein Umschaltgetriebe
auf. An diese Teile schließt sich ein Anschlußgehäuse 7
und daran ein Winkelgetriebe 8 an. Vom Anschlußgehäuse 7
her kommt eine waagerechte Antriebswelle 9 (Fig. 2). Im
Winkelgetriebe 8 befindet sich ein Kegelradpaar 13, 14,
welches die Drehbewegung der waagerechten Antriebewelle 9
auf eine Antriebsspindel 10 überträgt, welche an ihrem
unteren Ende einen Schlüssekopf 11 aufweist. Mit einem
(nicht näher dargestellten) Motor-Getriebeblock der
Schraubmaschine 5 steht ein Handhebel 25 in fester Ver
bindung der an seinem oberen, rückwärtigen Ende einen
im ganzen mit 20 bezeichneten Handgriff aufweist. Daran
befindet sich auch ein noch nachstehend näher erläuterter
Steuergriff 26. Eine Bedienungsperson greift einen, ggfs.
auch zwei solcher Handgriffe an, verschiebt damit die
Schraubmaschine 5 auf der Schiene 2 und kann in eben
falls noch zu erläuternder Weise damit insbesondere die
Drehbewegungen des Schlüsselkopfes 11 steuern.
In bekannter Weise fährt die Bedienungsperson die Schraub
maschine 5 oberhalb eines Gleisbefestigungselementes und
senkt dann den Schlüsselkopf 11 so ab, daß er eine zu
lösende Befestigungsmutter 33 umfaßt und losdrehen kann
(vgl. Fig. 6). Durch Drehen des Steuergriffes 26 nach
links (Pfeil 35 in Fig. 1) wird dann mit Hilfe ent
sprechender Steuerorgane, z. B. nicht gezeichneter
Bowdenzüge das erwähnte Getriebe bzw. die erwähnte
Kupplung der Schraubmaschine 5 in bekannter Weise derart
betätigt, daß sich die Antriebsspindel 10 und damit der
Schlüsselkopf 11 im Sinne des Lösens der Befestigungs
mutter 33 (vgl. Pfeil 35 a in Fig. 1) dreht. Gewöhnlich
dreht man bisher diese Mutter 33 soweit nach oben, daß
sie noch mit einem kurzen Abschnitt auf dem oberen Ge
windeabschnitt 32 des Gleisbefestigungselementes 3 ver
bleibt. Anschließend dreht die Bedienungsperson den
Steuergriff 26 nach rechts entsprechend dem Pfeil 36,
was aufgrund der entsprechenden Umsteuerung bei der
Schraubmaschine 5 dazu führt, daß auch die Antriebsspin
del 10 und der daran befestigte Schlüsselkopf 11 eine
Rechtsdrehung im Sinne des Pfeiles 36 a ausführen (Fig. 1).
Dadurch wird die zunächst gelöste Befestigungsmutter 33
wieder in die vorgeschriebene Befestigungsstellung ge
bracht. (Eventuell notwendige Kontrollarbeiten bei Gleis
anlagen, bei denen Federringe an den Gleisbefestigungs
elementen verwendet und bei dieser Gelegenheit kontrol
liert bzw. ausgetauscht werden, brauchen hier im Zusammen
hang mit der Erfindung nicht erläutert zu werden.)
Bei einer solchen oder ähnlichen Schraubmaschine bekannter
Bauart besteht nun die Erfindung insbesondere darin,
daß diese Schraubmaschine 5 eine mechanische, auf den
Arbeitstakt des Schlüsselkopfes 11 abstimmbare Auftrags
vorrichtung zum Aufbringen eines Schutzmittels 40 (vgl.
Fig. 3 u. 5) aufweist.
Einzelheiten dieser Auftragsvorrichtung werden nach
stehend an vorteilhaften Ausführungsbeispielen noch
detaillierter erläutert. So ist beispielsweise in der Aus
führung nach Fig. 4 ein Schutzmittel-Vorratsbehälter 16
mit einer als Druckerzeuger für das Schutzmittel 40
dienenden Handpumpe 19 versehen, die in Verbindung mit
Fig. 3 noch näher erläutert wird. Dabei ist der Schutz
mittel-Vorratsbehälter 16 gemäß Fig. 4 in der Nähe des
Handgriffs 20 der Schraubmaschine 5 angebracht, so daß
deren Bedienungsperson den Handpumpen-Hebel 18 leicht
erreichen und im Bedarfsfall den Druck im Schutzmittel-
Vorratsbehälter 16 erhöhen kann. Von diesem führt eine
Schutzmittelleitung 12 zum oberen Ende 41 des Winkel
getriebes 8 ( Fig. 2) und diese Schutzmittelleitung 12
setzt sich durch die Antriebsspindel 10 hindurch bis zum
oberen Ende der Mutter-Aufnahmehöhlung 42 des Schlüssel
kopfes 11 fort. Am oberen Anschlußende der Schutzmittel
leitung 12 an dem Schutzmittel-Vorratsbehälter 16 befin
det sich eine (in Fig. 3 näher gezeigte) Dosiereinrich
tung, die über einen Dosier-Bowdenzug 43 betätigbar ist.
Der zugehörige Betätigungsschalter 27 für die Dosierein
richtung 22, hier im konkreten Falle für den Dosier-
Bowdenzug 43, ist in unmittelbarer Nähe des Handgriffes 20
angebracht. Er kann sowohl als Handbetätigungsorgan,
welches z. B. von der Hand der Bedienungsperson bedient
wird, ausgebildet sein, wie es z. B. allgemein bekannt und
bei Motorrad-Handgriffen gang und gäbe ist, welche in
der Nähe eines drehbaren Handgriffes zusätzliche Bedien
knöpfe aufweisen.
Die in Verbindung mit Fig. 2 gut sichtbare Führung der
Schutzmittelleitung 12 abgabeseitig durch den Schlüssel
kopf 11 und dessen Antriebsspindel 10 ist eine besonders
einfache und vorteilhafte Ausbildung. Sie erlaubt, während
eines größeren Arbeitszeitraumes des Schlüsselkopfes 11,
ggfs. auch noch nach Beendigung von dessen Arbeitsgang,
das Schutzmittel 40 gut gezielt auf das obere Ende des Ge
windeabschnitts 32 des Gleisbefestigungselementes 3 so
wie dessen Umgebung anzubringen (vgl. Fig. 5). Eine Schutz
mittelleitung könnte jedoch auch an der Antriebsspindel 10
seitlich vorbeigeführt und/oder etwa radial mündend, auf
dem zu beaufschlagenden Gewindeabschnitt 32 geführt sein.
In Fig. 3 sind innerhalb eines im ganzen mit 16 bezeichne
teten Schutzmittel-Vorratsbehälters sowohl eine Handpumpe
19 als auch eine Dosiereinrichtung 22 eingebaut. Die Hand
pumpe 19 weist einen Zylinder 45 auf, in dem sich ein
Kolben 46 führt, der über eine Kolbenstange 47 mit dem
bereits erwähnten Handpumpen-Hebel 18 in Verbindung steht.
Im in Fig. 3 rechten Bereich ist oberhalb der dort einge
führten Schutzmittel-Leitung 12 die Dosiereinrichtung 22
erkennbar. Sie weist einen Ventilteller 47 sowie eine
Ventilfeder 48 auf. Unterhalb des in seiner Öffnungs
stellung gezeichneten Ventiltellers 47 befindet sich der
Ventilsitz 49. Der Ventilteller 47 kann über den bereits
erwähnten Bowdenzug 43 für einen Dosierintervall ge
öffnet und dann mittels der Ventilfeder 48 geschlossen
werden. Über die Öffnungszeit und Öffnungshöhe ist die
bei der Dosiereinrichtung jeweils austretende Menge des
Schutzmittels 40 leicht regulierbar. Die in Fig. 3 dar
gestellte Einrichtung ist vergleichsweise einfach her
stellbar. Anstelle eines solchen, die Dosiereinrichtung 22
und eine Handpumpe 19 mitumfassenden Vorratsbehälter 16
kann auch ein separater Vorratsbehälter einer getrennten
Dosierpumpe nachgeschaltet sein, die mittels des Antriebs
motors für den Schlüsselkopf mitangetrieben wird und be
züglich der Mengenabgabe von Schutzmittel 40 sowie der
Abgabezeiten steuerbar ist. Der Antrieb der zum Vorrats
behälter 16 gehörigen Pumpe kann auch mechanisch, hy
draulisch oder elektrisch erfolgen, wobei als Kraftquelle
jeweils auf das für den Schlüsselkopf sowieso vorhandene
Antriebsaggregat zurückgegriffen werden kann. Der Antrieb
der Pumpe 19 und/oder einer entsprechenden Dosierein
richtung nit Hilfe des Schlüsselkopf-Antriebsorgans hat
den Vorteil, daß die Bedienungsperson auch noch von dieser
Arbeit befreit wird.
Wie erwähnt, kann der Zeitpunkt der Abgabe des Schutz
mittels 40 Hand steuerbar sein, wozu der entsprechende
Betätigungsschalter 27 in der Nähe des Handgriffes 20 an
geordnet ist. Jedoch kann auch das Dosierventil 47, 49
z. B. über eine elektromagnetische Steuerung betätigt
werden. Es kann an geeigneter Stelle, vorzugsweise unmit
telbar oberhalb des Winkelgetriebes angebracht sein. Der
elektrische Schaltknopf für ein solches elektromagnetisches
Ventil ist dann ebenfalls zweckmäßigerweise in unmittel
barer Nachbarschaft des Handgriffes 20 angebracht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht
darin, daß das jeweilige Wirksamwerden der Dosierein
richtung 22 und damit der Abgabezeitpunkt für das Schutz
mittel 40 automatisch von der Schlüssekopf-Bewegung ge
steuert ist. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen,
daß nach der Linksdrehung gemäß Pfeil 35 des Steuer
griffes 26 beim Beginn der darauffolgenden Rechtsdrehung
gemäß Pfeil 36 der Dosiereinrichtung 22 ein Steuer
impuls für die Abgabe einer vorgesehenen Menge von Schutz
mittel 40 gegeben wird. Dann wird etwa zu Beginn der
Wiedereinschraubbewegung der Befestigungsmutter die vor
gewählte Menge von Schutzmittel 40 auf den Oberbereich
des Gewindeabschnittes 32 und ggfs. die zugehörige Um
gebung gedrückt oder gesprüht. Dabei kann man durch wahl
weises entsprechendes Einstellen z. B. erreichen, daß
Schutzmittel 40 bereits in die noch nach oben offene Ge
windebohrung der Befestigungsmutter 33 eingeführt wird.
Man kann auch, in Anlehnung an die bisher bekannte Ar
beitsweise von Hand, das Schutzmittel 40 erst dann auf
tragen, wenn die Befestigungsschraube 33 wieder in ihre
Haltestellung zurückgedreht worden ist, wie es Fig. 5 in
der ausgezogenen Darstellung zeigt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Schraub
maschine 5 am Schlüsselkopf Klemmittel 29 für die Be
festigungsmutter aufweisen. Die Klemmittel sind im Aus
führungsbeispiel nach Fig. 5a im Bereich der
Befestigungsmutter 33′ von Halte
kugeln 30 gebildet, die jeweils durch eine Feder 31
radial nach innen beaufschlagt werden und sich innerhalb
des Schlüsselkopfes 11 befinden. Bei entsprechender Hand
habung kann man dann die Befestigungsmutter 33′ voll
ständig vom oberen Gewindeabschnitt 32 des Gleisbe
festigungselementes 3 entfernen, wie dies in Fig. 5 a
angedeutet ist, und zu diesem Zeitpunkt die ent
sprechende Portion des Schutzmittels 40 auf den oberen
Gewindeabschnitt 32 aufbringen. Beim anschließenden Ein
schrauben der Befestigungsmutter 33′ gelangt ein ent
sprechender großer Anteil des Schutzmittels 40 mit in die
Gewindegänge. Bei einem derartig ausgebildeten Schlüssel
kopf kann also auch die Befestigungsmutter 33′, wenn ge
wünscht, vollständig vom oberen Gewindeabschnitt 32 ent
fernt werden.
Durch praktische Erprobung kann festgestellt werden,
ein wie weites Abdrehen der Befestigungsmutter 33 vorteil
haft ist und ebenso, in welcher Stellung der Befestigungs
mutter 33 das Aufbringen der vorgesehen Menge von Schutz
mittel 40 besonders vorteilhaft ist. Die erfindungs
gemäße Schraubmaschine 5 bzw. die Steuerung insbesondere
der Abgabezeiten ihrer Dosiereinrichtung 22 lassen sich
dementsprechend einstellen.
Alle vorbeschriebenen Einzelmerkmale können jeweils für
sich oder in beliebiger Kombination miteinander erfin
dungswesentlich sein.
Claims (11)
1. Schraubmaschine für Arbeiten an Befestigungsmitteln für
Eisenbahnschienen, die einen steuerbaren Schlüsselkopf hat,
dadurch gekennzeichnet, daß sie
eine auf den Arbeitstakt des Schlüsselkopfes
(11) abstimmbare Auftragvorrichtung zum Aufbringen eines
Schutzmittels (40) an den Schienenbefestigungsmitteln (32,
33) aufweist.
2. Schraubmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schutzmittelleitung (12) der Auftragsvorrichtung abgabe
seitig den Schlüsselkopf (11) und vorzugsweise dessen Antriebsspindel
(10), zweckmäßigerweise konzentrisch, durchsetzt.
3. Schraubmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sie einen vorzugsweise mit einer Dosiereinrich
tung (22) zusammenarbeitenden Schutzmittel-Vorratsbehälter
(26) aufweist.
4. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an ihrem Schutzmittel-Vorratsbehälter
(16) ein steuerbares Dosierventil (47, 49) vorgesehen ist,
dessen Betätigungsorgan vorzugsweise an einem Handhebel
(20), zweckmäßigerweise nahe einem Steuergriff (26) für die
Betätigung des Schlüsselkopfes (11), angeordnet ist.
5. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß am Schutzmittel-Vorratsbe
hälter (16) ein Druckerzeuger, z. B. eine Handpumpe
(19) vorgesehen ist, wobei der Schutzmittel-Vorrats
behälter (16) zweckmäßigerweise mit seinem Handpumpen-
Hebel (18) in der Nähe des Handgriffs (20) der Schraub
maschine (5) angebracht ist.
6. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß ihr Schutzmittel-Vorrats
behälter (16) und/oder eine damit zusammenarbeitende
steuerbare Dosierpumpe vom Antriebsaggregat für den
Schlüsselkopf (11) mitangetrieben ist.
7. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß sie eine einstellbare Mengen
regel-Einrichtung für die von der Auftragsvorrichtung
jeweils abzugebende Schutzmittel-Menge aufweist.
8. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt der Abgabe
des Schutzmittels (40) von Hand steuerbar ist.
9. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Abgabezeitpunkt für das
Schutzmittel (40) von der Schlüsselkopf-Bewegung ge
steuert ist.
10. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Ventil (47, 49) der
Dosiereinrichtung (22) in der Nähe des Winkelgetriebes
(8), vorzugsweise unmittelbar oberhalb dieses Winkel
getriebes angeordnet ist.
11. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß am Schlüsselkopf (11)
Klemmittel (30, 31) für die darin aufgenommene Be
festigungsmutter (33′) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873709390 DE3709390A1 (de) | 1987-03-21 | 1987-03-21 | Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19873709390 DE3709390A1 (de) | 1987-03-21 | 1987-03-21 | Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3709390A1 true DE3709390A1 (de) | 1988-09-29 |
Family
ID=6323718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873709390 Ceased DE3709390A1 (de) | 1987-03-21 | 1987-03-21 | Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3709390A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0462436A1 (de) * | 1990-06-21 | 1991-12-27 | Wayss & Freytag Aktiengesellschaft | Dübel mit viskosem Füllstoff |
| EP1085129A3 (de) * | 1999-09-14 | 2001-07-18 | Piergiorgio Rossi | Einrichtung zum Schmieren der Schienenbefestigungsvorrichtungen eines Gleises |
| RU2334041C1 (ru) * | 2007-02-26 | 2008-09-20 | Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Петербургский государственный университет путей сообщения" | Ключ шурупогаечный |
| CN105350412A (zh) * | 2015-09-24 | 2016-02-24 | 河南高达铁路机械设备有限公司 | 多功能预埋套取出钻头 |
Citations (1)
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| DD76251A (de) * |
-
1987
- 1987-03-21 DE DE19873709390 patent/DE3709390A1/de not_active Ceased
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