[go: up one dir, main page]

DE3709390A1 - Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen - Google Patents

Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen

Info

Publication number
DE3709390A1
DE3709390A1 DE19873709390 DE3709390A DE3709390A1 DE 3709390 A1 DE3709390 A1 DE 3709390A1 DE 19873709390 DE19873709390 DE 19873709390 DE 3709390 A DE3709390 A DE 3709390A DE 3709390 A1 DE3709390 A1 DE 3709390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screwing machine
protective agent
machine according
key head
screwing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19873709390
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Coellen
Jakob Fitting
Maurice Huboud-Peron
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CEMAFER GLEISBAUMASCHINEN und
Original Assignee
CEMAFER GLEISBAUMASCHINEN und
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CEMAFER GLEISBAUMASCHINEN und filed Critical CEMAFER GLEISBAUMASCHINEN und
Priority to DE19873709390 priority Critical patent/DE3709390A1/de
Publication of DE3709390A1 publication Critical patent/DE3709390A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/24Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
    • E01B29/28Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means the fastening means being of screw-and-nut type; Apparatus therefor, adapted to additionally drilling holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schraubmaschine für Arbeiten an Befestigungsmitteln für Eisenbahnschienen, die einen steuerbaren Schlüsselkopf hat.
Derartige Schraubmaschinen sind bekannt. Sie werden beim Warten von Eisenbahn-Anlagen im Rahmen der "Kleineisen­ behandlung" eingesetzt. Darunter versteht man im Eisen­ bahnwesen, daß die Befestigungsmuttern der Gleisbefesti­ gungselemente in periodischen Abständen gelöst und wieder angezogen werden, wobei die Funktionstüchtigkeit der Befestigungsmutter mitgeprüft und diese wieder in ihre vorgesehene Befestigungsposition gebracht wird. lm hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird dabei davon ausge­ gangen, daß in den Eisenbahnschwellen Befestigungsele­ mente angebracht sind, die mit einem oberen Gewindeab­ schnitt aus der Eisenbahnschwelle hinausragen und dort eine Befestigungsmutter tragen, die, gewöhnlich im Zu­ sammenwirken mit einer Befestigungslasche, die Schiene mit der Eisenbahnschwelle verbindet.
Zum Lösen der Befestigungs-Muttern von den vorerwähnten Gewindeabschnitten sowie zum anschließenden Aufschrauben dieser Befestigungsmutter dienen dann die eingangs er­ wähnten Schraubmaschinen, welche die Befestigungsmutter mittels eines Schlüsselkopfes erfassen. Nach Beendigung jedes einzelnen Befestigungsvorganges wird bisher bei diesen Arbeiten von Hand, z. B. mit Hilfe eines Pinsels oder dgl. Hilfswerkzeug, ein Schutzmittel auf den Be­ reich aufgebracht oder aufgetupft, wo der Gewindeabschnitt des Gleisbefestigungselementes die Befestigungsmutter durchsetzt. Dieses Schutzmittel besteht in bekannter Weise aus Fett, Öl, einem Rostschutzmittel oder einem Gemisch davon. Dieses nachstehend kurz "Schutzmittel" genannte Medium kann sowohl pastös mit einem entsprechen­ den Fettanteil oder flüssig mit einem entsprechenden Öl­ anteil sein. Gewöhnlich wird die Schraubmaschine von einer Person bedient, während eine weitere Person die von einer oder zwei Schraubmaschinen behandelten Gleis­ befestigungselemente eines Schienenstrangs anschließend mit dem Schutzmittel versieht. Dieses verhindert weit­ gehend Korrosion im oberen Bereich des Gewindeabschnittes und der Befestigungsmutter des Gleisbefestigungselementes; außerdem sorgt es für eine gewisse Schmierung am Gewinde­ gang, so daß sich bei der nächsten Folge der "Klein­ eisenbehandlung" die Befestigungsmutter leichter lösen läßt.
Nachteilig an der vorbeschriebenen, vorbekannten "Klein­ eisenbehandlung" ist, daß neben der von der Schraub­ maschine weitgehend maschinell durchführbaren Arbeit noch ein zusätzlicher Arbeitsvorgang notwendig ist, nämlich das Aufbringen des Schutzmittels auf das obere Ende jedes Gleisbefestigungselementes, und zwar prak­ tisch durch reine Handarbeit, wobei die ausführende Person u. U. einen entsprechend schweren Schutzmittel- Vorrat mitschleppen muß.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Schraubmaschine der vorbekannten Art dahingehend zu verbessern, daß der von Hand zu leistende Arbeitsaufwand bei der "Kleineisen­ behandlung" verringert wird.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einer Schraub­ maschine der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, daß sie eine mechanische, auf den Arbeitstakt ihres Schlüsselkopfes abgestimmte Auftragsvorrichtung zum Aufbringen eines Schutzmittels an den Schienen-Befesti­ gungsmitteln aufweist. Mit einer solchen Schraubmaschine kann man einen von Hand durchzuführenden Arbeitsgang und die dafür erforderliche Bedienungsperson einsparen, wobei auch eine zuverlässige Versorgung jedes einzelnen Gleisbefestigungselementes gewährleistet ist. Die Schraubmaschine kommt dann mit einer Bedienungsperson aus und außerdem ist ein versehentliches Auslassen der Versorgung eines Gleisbefestigungselementes mit Schutz­ mittel praktisch ausgeschlossen.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen aufgeführt. Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen mit ihren erfindungswesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in unterschiedlichen Maßstäben und zum Teil stärker schematisiert:
Fig. 1 eine Teil-Seitenansicht einer Schraubmaschine, die sich auf einem Schienenabschnitt befindet,
Fig. 2 im Längsschnitt den Schlüsselkopf und ein damit verbundenes Winkelgetriebe der Schraub­ maschine,
Fig. 3 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht des Schutzmittel-Vorratsbehälters der Schraub­ maschine,
Fig. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Teil-Seiten­ ansicht einer gegenüber Fig. 1 etwas abgewan­ delten Schraubmaschine und im stark vergrößer­ ten Maßstab,
Fig. 5, 5a einen Teillängsschnitt durch einen Schlüssel­ kopf, der - in abgewandelter Ausführung - mit Klemm­ mitteln für eine Befestigungsmutter ausgerüstet ist.
In Fig. 1 erkennt man einen Teil eines Schienenstranges 1 mit einem Schienenabschnitt 2 (nachstehend auch kurz "Schiene 2" genannt). Diese ist in der üblichen Weise mit hier nur schematisch dargestellten Gleisbefestigungs­ elementen 3 an Eisenbahnschwellen 4 befestigt. Auf dieser Schiene befindet sich eine im ganzen mit 5 bezeichnete Schraubmaschine. Sie weist zwei auf dieser Schiene auf­ liegende Laufräder 23 auf, die über eine Radhalterung 21 und ein Grundrahmenteil 24 mit der im einzelnen bekannten Schraubmaschine 5 in Verbindung stehen. Etwa oberhalb dieser Laufräder 23 weist die Schraubmaschine 5 (hier nicht gezeichnet) einen Verbrennungsmotor, einen Brenn­ stofftank sowie eine Kupplung und ein Umschaltgetriebe auf. An diese Teile schließt sich ein Anschlußgehäuse 7 und daran ein Winkelgetriebe 8 an. Vom Anschlußgehäuse 7 her kommt eine waagerechte Antriebswelle 9 (Fig. 2). Im Winkelgetriebe 8 befindet sich ein Kegelradpaar 13, 14, welches die Drehbewegung der waagerechten Antriebewelle 9 auf eine Antriebsspindel 10 überträgt, welche an ihrem unteren Ende einen Schlüssekopf 11 aufweist. Mit einem (nicht näher dargestellten) Motor-Getriebeblock der Schraubmaschine 5 steht ein Handhebel 25 in fester Ver­ bindung der an seinem oberen, rückwärtigen Ende einen im ganzen mit 20 bezeichneten Handgriff aufweist. Daran befindet sich auch ein noch nachstehend näher erläuterter Steuergriff 26. Eine Bedienungsperson greift einen, ggfs. auch zwei solcher Handgriffe an, verschiebt damit die Schraubmaschine 5 auf der Schiene 2 und kann in eben­ falls noch zu erläuternder Weise damit insbesondere die Drehbewegungen des Schlüsselkopfes 11 steuern.
In bekannter Weise fährt die Bedienungsperson die Schraub­ maschine 5 oberhalb eines Gleisbefestigungselementes und senkt dann den Schlüsselkopf 11 so ab, daß er eine zu lösende Befestigungsmutter 33 umfaßt und losdrehen kann (vgl. Fig. 6). Durch Drehen des Steuergriffes 26 nach links (Pfeil 35 in Fig. 1) wird dann mit Hilfe ent­ sprechender Steuerorgane, z. B. nicht gezeichneter Bowdenzüge das erwähnte Getriebe bzw. die erwähnte Kupplung der Schraubmaschine 5 in bekannter Weise derart betätigt, daß sich die Antriebsspindel 10 und damit der Schlüsselkopf 11 im Sinne des Lösens der Befestigungs­ mutter 33 (vgl. Pfeil 35 a in Fig. 1) dreht. Gewöhnlich dreht man bisher diese Mutter 33 soweit nach oben, daß sie noch mit einem kurzen Abschnitt auf dem oberen Ge­ windeabschnitt 32 des Gleisbefestigungselementes 3 ver­ bleibt. Anschließend dreht die Bedienungsperson den Steuergriff 26 nach rechts entsprechend dem Pfeil 36, was aufgrund der entsprechenden Umsteuerung bei der Schraubmaschine 5 dazu führt, daß auch die Antriebsspin­ del 10 und der daran befestigte Schlüsselkopf 11 eine Rechtsdrehung im Sinne des Pfeiles 36 a ausführen (Fig. 1). Dadurch wird die zunächst gelöste Befestigungsmutter 33 wieder in die vorgeschriebene Befestigungsstellung ge­ bracht. (Eventuell notwendige Kontrollarbeiten bei Gleis­ anlagen, bei denen Federringe an den Gleisbefestigungs­ elementen verwendet und bei dieser Gelegenheit kontrol­ liert bzw. ausgetauscht werden, brauchen hier im Zusammen­ hang mit der Erfindung nicht erläutert zu werden.)
Bei einer solchen oder ähnlichen Schraubmaschine bekannter Bauart besteht nun die Erfindung insbesondere darin, daß diese Schraubmaschine 5 eine mechanische, auf den Arbeitstakt des Schlüsselkopfes 11 abstimmbare Auftrags­ vorrichtung zum Aufbringen eines Schutzmittels 40 (vgl. Fig. 3 u. 5) aufweist.
Einzelheiten dieser Auftragsvorrichtung werden nach­ stehend an vorteilhaften Ausführungsbeispielen noch detaillierter erläutert. So ist beispielsweise in der Aus­ führung nach Fig. 4 ein Schutzmittel-Vorratsbehälter 16 mit einer als Druckerzeuger für das Schutzmittel 40 dienenden Handpumpe 19 versehen, die in Verbindung mit Fig. 3 noch näher erläutert wird. Dabei ist der Schutz­ mittel-Vorratsbehälter 16 gemäß Fig. 4 in der Nähe des Handgriffs 20 der Schraubmaschine 5 angebracht, so daß deren Bedienungsperson den Handpumpen-Hebel 18 leicht erreichen und im Bedarfsfall den Druck im Schutzmittel- Vorratsbehälter 16 erhöhen kann. Von diesem führt eine Schutzmittelleitung 12 zum oberen Ende 41 des Winkel­ getriebes 8 ( Fig. 2) und diese Schutzmittelleitung 12 setzt sich durch die Antriebsspindel 10 hindurch bis zum oberen Ende der Mutter-Aufnahmehöhlung 42 des Schlüssel­ kopfes 11 fort. Am oberen Anschlußende der Schutzmittel­ leitung 12 an dem Schutzmittel-Vorratsbehälter 16 befin­ det sich eine (in Fig. 3 näher gezeigte) Dosiereinrich­ tung, die über einen Dosier-Bowdenzug 43 betätigbar ist. Der zugehörige Betätigungsschalter 27 für die Dosierein­ richtung 22, hier im konkreten Falle für den Dosier- Bowdenzug 43, ist in unmittelbarer Nähe des Handgriffes 20 angebracht. Er kann sowohl als Handbetätigungsorgan, welches z. B. von der Hand der Bedienungsperson bedient wird, ausgebildet sein, wie es z. B. allgemein bekannt und bei Motorrad-Handgriffen gang und gäbe ist, welche in der Nähe eines drehbaren Handgriffes zusätzliche Bedien­ knöpfe aufweisen.
Die in Verbindung mit Fig. 2 gut sichtbare Führung der Schutzmittelleitung 12 abgabeseitig durch den Schlüssel­ kopf 11 und dessen Antriebsspindel 10 ist eine besonders einfache und vorteilhafte Ausbildung. Sie erlaubt, während eines größeren Arbeitszeitraumes des Schlüsselkopfes 11, ggfs. auch noch nach Beendigung von dessen Arbeitsgang, das Schutzmittel 40 gut gezielt auf das obere Ende des Ge­ windeabschnitts 32 des Gleisbefestigungselementes 3 so­ wie dessen Umgebung anzubringen (vgl. Fig. 5). Eine Schutz­ mittelleitung könnte jedoch auch an der Antriebsspindel 10 seitlich vorbeigeführt und/oder etwa radial mündend, auf dem zu beaufschlagenden Gewindeabschnitt 32 geführt sein.
In Fig. 3 sind innerhalb eines im ganzen mit 16 bezeichne­ teten Schutzmittel-Vorratsbehälters sowohl eine Handpumpe 19 als auch eine Dosiereinrichtung 22 eingebaut. Die Hand­ pumpe 19 weist einen Zylinder 45 auf, in dem sich ein Kolben 46 führt, der über eine Kolbenstange 47 mit dem bereits erwähnten Handpumpen-Hebel 18 in Verbindung steht. Im in Fig. 3 rechten Bereich ist oberhalb der dort einge­ führten Schutzmittel-Leitung 12 die Dosiereinrichtung 22 erkennbar. Sie weist einen Ventilteller 47 sowie eine Ventilfeder 48 auf. Unterhalb des in seiner Öffnungs­ stellung gezeichneten Ventiltellers 47 befindet sich der Ventilsitz 49. Der Ventilteller 47 kann über den bereits erwähnten Bowdenzug 43 für einen Dosierintervall ge­ öffnet und dann mittels der Ventilfeder 48 geschlossen werden. Über die Öffnungszeit und Öffnungshöhe ist die bei der Dosiereinrichtung jeweils austretende Menge des Schutzmittels 40 leicht regulierbar. Die in Fig. 3 dar­ gestellte Einrichtung ist vergleichsweise einfach her­ stellbar. Anstelle eines solchen, die Dosiereinrichtung 22 und eine Handpumpe 19 mitumfassenden Vorratsbehälter 16 kann auch ein separater Vorratsbehälter einer getrennten Dosierpumpe nachgeschaltet sein, die mittels des Antriebs­ motors für den Schlüsselkopf mitangetrieben wird und be­ züglich der Mengenabgabe von Schutzmittel 40 sowie der Abgabezeiten steuerbar ist. Der Antrieb der zum Vorrats­ behälter 16 gehörigen Pumpe kann auch mechanisch, hy­ draulisch oder elektrisch erfolgen, wobei als Kraftquelle jeweils auf das für den Schlüsselkopf sowieso vorhandene Antriebsaggregat zurückgegriffen werden kann. Der Antrieb der Pumpe 19 und/oder einer entsprechenden Dosierein­ richtung nit Hilfe des Schlüsselkopf-Antriebsorgans hat den Vorteil, daß die Bedienungsperson auch noch von dieser Arbeit befreit wird.
Wie erwähnt, kann der Zeitpunkt der Abgabe des Schutz­ mittels 40 Hand steuerbar sein, wozu der entsprechende Betätigungsschalter 27 in der Nähe des Handgriffes 20 an­ geordnet ist. Jedoch kann auch das Dosierventil 47, 49 z. B. über eine elektromagnetische Steuerung betätigt werden. Es kann an geeigneter Stelle, vorzugsweise unmit­ telbar oberhalb des Winkelgetriebes angebracht sein. Der elektrische Schaltknopf für ein solches elektromagnetisches Ventil ist dann ebenfalls zweckmäßigerweise in unmittel­ barer Nachbarschaft des Handgriffes 20 angebracht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das jeweilige Wirksamwerden der Dosierein­ richtung 22 und damit der Abgabezeitpunkt für das Schutz­ mittel 40 automatisch von der Schlüssekopf-Bewegung ge­ steuert ist. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß nach der Linksdrehung gemäß Pfeil 35 des Steuer­ griffes 26 beim Beginn der darauffolgenden Rechtsdrehung gemäß Pfeil 36 der Dosiereinrichtung 22 ein Steuer­ impuls für die Abgabe einer vorgesehenen Menge von Schutz­ mittel 40 gegeben wird. Dann wird etwa zu Beginn der Wiedereinschraubbewegung der Befestigungsmutter die vor­ gewählte Menge von Schutzmittel 40 auf den Oberbereich des Gewindeabschnittes 32 und ggfs. die zugehörige Um­ gebung gedrückt oder gesprüht. Dabei kann man durch wahl­ weises entsprechendes Einstellen z. B. erreichen, daß Schutzmittel 40 bereits in die noch nach oben offene Ge­ windebohrung der Befestigungsmutter 33 eingeführt wird. Man kann auch, in Anlehnung an die bisher bekannte Ar­ beitsweise von Hand, das Schutzmittel 40 erst dann auf­ tragen, wenn die Befestigungsschraube 33 wieder in ihre Haltestellung zurückgedreht worden ist, wie es Fig. 5 in der ausgezogenen Darstellung zeigt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann die Schraub­ maschine 5 am Schlüsselkopf Klemmittel 29 für die Be­ festigungsmutter aufweisen. Die Klemmittel sind im Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 5a im Bereich der Befestigungsmutter 33′ von Halte­ kugeln 30 gebildet, die jeweils durch eine Feder 31 radial nach innen beaufschlagt werden und sich innerhalb des Schlüsselkopfes 11 befinden. Bei entsprechender Hand­ habung kann man dann die Befestigungsmutter 33′ voll­ ständig vom oberen Gewindeabschnitt 32 des Gleisbe­ festigungselementes 3 entfernen, wie dies in Fig. 5 a angedeutet ist, und zu diesem Zeitpunkt die ent­ sprechende Portion des Schutzmittels 40 auf den oberen Gewindeabschnitt 32 aufbringen. Beim anschließenden Ein­ schrauben der Befestigungsmutter 33′ gelangt ein ent­ sprechender großer Anteil des Schutzmittels 40 mit in die Gewindegänge. Bei einem derartig ausgebildeten Schlüssel­ kopf kann also auch die Befestigungsmutter 33′, wenn ge­ wünscht, vollständig vom oberen Gewindeabschnitt 32 ent­ fernt werden.
Durch praktische Erprobung kann festgestellt werden, ein wie weites Abdrehen der Befestigungsmutter 33 vorteil­ haft ist und ebenso, in welcher Stellung der Befestigungs­ mutter 33 das Aufbringen der vorgesehen Menge von Schutz­ mittel 40 besonders vorteilhaft ist. Die erfindungs­ gemäße Schraubmaschine 5 bzw. die Steuerung insbesondere der Abgabezeiten ihrer Dosiereinrichtung 22 lassen sich dementsprechend einstellen.
Alle vorbeschriebenen Einzelmerkmale können jeweils für sich oder in beliebiger Kombination miteinander erfin­ dungswesentlich sein.

Claims (11)

1. Schraubmaschine für Arbeiten an Befestigungsmitteln für Eisenbahnschienen, die einen steuerbaren Schlüsselkopf hat, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine auf den Arbeitstakt des Schlüsselkopfes (11) abstimmbare Auftragvorrichtung zum Aufbringen eines Schutzmittels (40) an den Schienenbefestigungsmitteln (32, 33) aufweist.
2. Schraubmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schutzmittelleitung (12) der Auftragsvorrichtung abgabe­ seitig den Schlüsselkopf (11) und vorzugsweise dessen Antriebsspindel (10), zweckmäßigerweise konzentrisch, durchsetzt.
3. Schraubmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß sie einen vorzugsweise mit einer Dosiereinrich­ tung (22) zusammenarbeitenden Schutzmittel-Vorratsbehälter (26) aufweist.
4. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem Schutzmittel-Vorratsbehälter (16) ein steuerbares Dosierventil (47, 49) vorgesehen ist, dessen Betätigungsorgan vorzugsweise an einem Handhebel (20), zweckmäßigerweise nahe einem Steuergriff (26) für die Betätigung des Schlüsselkopfes (11), angeordnet ist.
5. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß am Schutzmittel-Vorratsbe­ hälter (16) ein Druckerzeuger, z. B. eine Handpumpe (19) vorgesehen ist, wobei der Schutzmittel-Vorrats­ behälter (16) zweckmäßigerweise mit seinem Handpumpen- Hebel (18) in der Nähe des Handgriffs (20) der Schraub­ maschine (5) angebracht ist.
6. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß ihr Schutzmittel-Vorrats­ behälter (16) und/oder eine damit zusammenarbeitende steuerbare Dosierpumpe vom Antriebsaggregat für den Schlüsselkopf (11) mitangetrieben ist.
7. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß sie eine einstellbare Mengen­ regel-Einrichtung für die von der Auftragsvorrichtung jeweils abzugebende Schutzmittel-Menge aufweist.
8. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt der Abgabe des Schutzmittels (40) von Hand steuerbar ist.
9. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Abgabezeitpunkt für das Schutzmittel (40) von der Schlüsselkopf-Bewegung ge­ steuert ist.
10. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß das Ventil (47, 49) der Dosiereinrichtung (22) in der Nähe des Winkelgetriebes (8), vorzugsweise unmittelbar oberhalb dieses Winkel­ getriebes angeordnet ist.
11. Schraubmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlüsselkopf (11) Klemmittel (30, 31) für die darin aufgenommene Be­ festigungsmutter (33′) vorgesehen sind.
DE19873709390 1987-03-21 1987-03-21 Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen Ceased DE3709390A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19873709390 DE3709390A1 (de) 1987-03-21 1987-03-21 Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19873709390 DE3709390A1 (de) 1987-03-21 1987-03-21 Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3709390A1 true DE3709390A1 (de) 1988-09-29

Family

ID=6323718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19873709390 Ceased DE3709390A1 (de) 1987-03-21 1987-03-21 Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3709390A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0462436A1 (de) * 1990-06-21 1991-12-27 Wayss & Freytag Aktiengesellschaft Dübel mit viskosem Füllstoff
EP1085129A3 (de) * 1999-09-14 2001-07-18 Piergiorgio Rossi Einrichtung zum Schmieren der Schienenbefestigungsvorrichtungen eines Gleises
RU2334041C1 (ru) * 2007-02-26 2008-09-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Петербургский государственный университет путей сообщения" Ключ шурупогаечный
CN105350412A (zh) * 2015-09-24 2016-02-24 河南高达铁路机械设备有限公司 多功能预埋套取出钻头

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD76251A (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD76251A (de) *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0462436A1 (de) * 1990-06-21 1991-12-27 Wayss & Freytag Aktiengesellschaft Dübel mit viskosem Füllstoff
EP1085129A3 (de) * 1999-09-14 2001-07-18 Piergiorgio Rossi Einrichtung zum Schmieren der Schienenbefestigungsvorrichtungen eines Gleises
RU2334041C1 (ru) * 2007-02-26 2008-09-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Петербургский государственный университет путей сообщения" Ключ шурупогаечный
CN105350412A (zh) * 2015-09-24 2016-02-24 河南高达铁路机械设备有限公司 多功能预埋套取出钻头

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2619569C3 (de) Revolverkopf für Werkzeugmaschinen
DE1728396A1 (de) Schlagvorrichtung
DE3246991C2 (de)
DE3709390A1 (de) Schraubmaschine fuer arbeiten an eisenbahnschienen
DE69400440T2 (de) Futtereinrichtung
DE10220379A1 (de) Stangenschneidvorrichtung
DE1904120C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Schienenbefestigungen eines Gleises
DE1503004A1 (de) Kombinierter Verstell- und Sperr-Schraubenschluessel
AT203039B (de) Maschine zum Ein- und Ausdrehen von Schrauben bzw. Schraubenmuttern
DE2134991A1 (de) Reinigungsgerät für Abwasserkanäle, Gullys oder dergleichen
DE3102163A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur regelung der wasserzufuhr zum schraemkopf einer schraemmachine
DE944149C (de) Tragbare Reinigungsvorrichtung fuer Brettchenvorhaenge
AT8852B (de) Neuerungen an Schwefel-Kohlenstoff-Einspritzern.
DE858932C (de) Drehbarer Griff zum Ziehen der Steuerdraehte bei Fahrraedern mit Hilfsmotor, Motorraedern und anderen Fahrzeugen
DE572861C (de) Maschine zum Einbringen pastenartiger Mittel in Behaelter, insbesondere zum Fuellen von Tuben
DE2410291A1 (de) Montage- bzw. bearbeitungsvorrichtung
DE867079C (de) Reinigungsautomat fuer Uhrwerk- und feinmechanische Teile
DE585500C (de) Federschlagwerkzeug
DE292155C (de)
DE648628C (de) Spritzgeraet
DE55038C (de) Schrämmaschine mit sich axial hin und her bewegendem Meifsel
DE508841C (de) Vorrichtung zum Schmieren von Blattfedern
DE2211891A1 (de) Werkzeugmaschine mit hin- und herbewegbarem werkzeug
AT29274B (de) Schmiedemaschine.
DE6907C (de) Fleischschneidemaschine mit Stopfvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection