DE3709360A1 - Transportable betonbereitungsanlage - Google Patents
Transportable betonbereitungsanlageInfo
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine transportable Betonbe
reitungsanlage in quaderförmiger Bauweise, bestehend
aus einem Rahmen, in dem ein Mischer, eine Zement
und Wasserdosiervorrichtung, eine Wiegeeinrichtung
für die Zuschlagsstoffe, ein Wiege- und
Dosierbehälter für die Zuschlagsstoffe, ein Antrieb
für den Wiege- und Dosierbehälter sowie eine elek
trische Steuerung für die einzelnen Bereitungs
schritte angeordnet sind. Es sind, z. B. aus der
DE-OS 33 23 724 Betonbereitungsanlagen der eingangs
genannten Art bekannt. Bei einer derartigen Anlage,
die prinzipiell auf Sterndeponien mit Radialschrapp
werk, in Reihendosieranlagen oder auch bei Turman
lagen eingesetzt werden kann, besteht der Nachteil,
daß die Anlage aus mehreren Anlagenteilen besteht,
die am Einsatzort zusammengesetzt werden müssen,
was jedoch nur durch speziell ausgebildetes Fach
personal geschehen kann. Insbesondere muß die
Wiegeeinrichtung jeweils neu geeicht werden. Ein
weiterer Nachteil dieser Anlage ist darin zu sehen,
daß infolge der geneigten Führungsbahn die Abgabe
höhe des fertiggemischten Betons festgelegt ist
und nicht der jeweiligen Höhe am Einsatzort ange
paßt werden kann.
Der entscheidende Nachteil der vorbekannten Anläge
liegt jedoch darin, daß der Wiege- und Dosierbe
hälter mit Hilfe nur eines Seiles bewegt wird.
Dadurch kann es in den Führungsbahnen zu ungleich
mäßigen Belastungen kommen, was zu Torsionen der
Führungsprofile führt und damit zu Verkantungen
des Behälters in den Führungsbahnen. Das kann
ein Reißen des Seiles zur Folge haben, so daß
der Behälter auf die in der Anlage unten ange
ordnete Wiegeeinrichtung fällt und diese zerstört.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine transportable Betonbereitungsanlage der
eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine
gleichmäßige und ruckfreie Aufwärtsbewegung des
Wiege- und Dosierbehälters gewährleistet ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit Hilfe der
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Kombination der Merkmale, daß am Wiege
und Dosierbehälter mindestens zwei Seile angreifen,
wobei die beiden Seile gleichzeitig auf eine ge
meinsame Trommel, aber um 180 Grad versetzt aufge
wickelt werden und der senkrechten Anordnung der
Führungsbahnen ist in jedem Falle eine gleichmäßige
und ruckfreie Aufwärtsbewegung des Behälters sicher
gestellt. Eine ungleichmäßige Beschickung des Be
hälters ergibt keine zusätzliche Belastung auf
die Laufrollen bzw. die Führungsbahn, da sich
der Schwerpunkt zwischen den beiden Seilen befindet,
so daß die beiden Seile lediglich ungleich belastet
werden, der Behälter jedoch in seiner vorge
sehenen Lage verharrt. Bei einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung greifen an der Entleerseite des
Behälters zwei Seile an. Diese beiden Seile werden
wie oben beschrieben mit Hilfe einer gemeinsamen,
elektromotorisch angetriebenen Seiltrommel gezogen.
Dabei ist die Seiltrommel so ausgebildet, daß
zu Anfang der Bewegung des Behälters, d. h. wenn
dieser unten auf der Wiegeeinrichtung steht, zuerst
die Seile gestrafft werden. Zu dem Zeitpunkt, wenn
die Straffung der Seile eintritt, haben sich die
Seile auf den Teil der Trommel mit geringstem
Durchmesser aufgewickelt. Das hat zur Folge, daß
bei Weiterdrehen der Trommel der an den Seilen
hängende Behälter sanft nach oben gezogen wird.
Im Anschluß an den Bereich des geringsten Durch
messers vergrößert sich der Durchmesser der Trommel
auf seinen Maximalwert, so daß die sanfte Anfahr
geschwindigkeit stark ansteigt, bis die Wicklungen
der Seile auf dem Bereich des größten Durchmessers
angelangt sind. Dieser Bereich erstreckt sich
über einen Großteil der axialen Länge der Trommel,
so daß die erreichte Maximalgeschwindigkeit bis
kurz vor Ende der Aufwärtsbewegung beibehalten
wird. Dann geht die Aufwärtsbewegung des Behälters
in die Kippbewegung über, bei der der Behälterin
halt in den Mischer gegeben wird. Bei dieser
Kippbewegung wird die Geschwindigkeit des Wiege
und Dosierbehälters verringert. Diese Geschwindig
keitsverringerung kommt wiederum durch die be
sondere Ausgestaltung der Seiltrommel zustande.
Im Anschluß an den Bereich mit dem Maximaldurch
messer verfügt die Trommel über einen Bereich
geringeren Durchmessers, auf dem sich die Seile
weiter aufwickeln. Beim Übergang der Aufwärtsbe
wegung in die Kippbewegung wird mit Hilfe einer
Steuerung der Behälter durch Abschalten des
Elektromotors in eine Wartestellung gebracht,
je nach dem ob die Mischerklappe offen oder
geschlossen ist. Gibt die Steuerung das Signal
"Klappe geschlossen", so folgt der Aufwärtsbe
wegung des Behälters unmittelbar die Kippbewegung.
Der Einsatz einer einzigen Seiltrommel hat gegen
über dem Stand der Technik, wo für jedes Seil
eine besondere Seiltrommel verwendet wurde, den
Vorteil, daß Fertigungstoleranzen, die zu ungleich
mäßigem Aufwickeln der Beile führen, ausgeschlossen
sind.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der
Erfindung befinden sich auf jeder Seite des
Behälters zwei senkrecht übereinander angeordnete
Rollen, die in den Führungsbahnen laufen. Da über
diese Rollen ein Drehmoment auf die Führungsbahnen
übertragen wird, ist diese Ausführungsform nur
bei kleineren Behältern anwendbar.
Beim Einsatz von großen Behältern wird eine
Ausführungsform vorgeschlagen, wie sie im Patent
anspruch 3 offenbart ist. Bei dieser Ausführungs
form wird der Wiege- und Dosierbehälter von vier
Seilen gezogen, von denen zwei entleerungsseitig
angreifen und zwei auf der dieser entgegenge
setzten Seite des Behälters. Jedes dieser Seilpaare
wird auf eine ihnen gemeinsame Trommel, wie sie
oben beschrieben ist, aufgewickelt. Geführt wird
der Behälter mittels eines Rollenpaares, welches
in zwei parallel zueinander, senkrecht angeordneten
Führungsbahnen, die U-Schienen sein können, laufen.
Die gemeinsame Achse der beiden Rollen ist auch
gleichzeitig Kippachse. Mit Hilfe der Antriebe
werden die Trommeln in Drehung versetzt, wobei
sie je ein Seilpaar wie oben beschrieben gleich
mäßig aufwickeln, so daß der Behälter ohne Ver
kantung und ohne Rucken gleichmäßig nach oben
gezogen wird. Hat der Behälter die Steigphase
überwunden, wird der Antrieb der entleerungs
seitigen Seile abgestellt, während der Antrieb
der anderen beiden Seile weiterläuft, so daß
der Behälter um die Rollenachse gekippt wird,
bis ein Endschalter betätigt ist, der auch den
Antrieb des zweiten Seilpaares abschaltet.
Bei einer derartigen Ausführungsform der Erfindung,
ist es möglich, die Wiegeeinrichtung für die
Zuschlagsstoffe am oberen Träger des Rahmens
anzuordnen, wobei der Dosier- und Wiegebehälter
zusammen mit den Trommeln, den Antrieben und
den Seilen das Tara bildet. Das hat den Vorteil,
daß ohne Schlaffseilbildung gefahren werden kann.
Schlaffseilschalter entfallen. Gleichzeitig kann
dadurch, daß die Seile immer straff gespannt sind,
das Anfahren des Behälters noch sanfter erfolgen.
Durch die besondere Anordnung der Wiegeeinrichtung
ist diese auch geschützt, wenn infolge eines Seil
risses der Behälter bzw. dessen Füllung herunter
fallen.
Beiden Ausführungsformen gemeinsam ist der Vorteil,
daß sie kompakt gebaut werden können, wobei die
Anlage gemäß Anspruch 1 und 2 in jedem handelsüb
lichen Container transportiert werden kann, während
die Anlage gemäß Anspruch 3 und 4 containerartig
ausgeführt werden kann und so mit der Bahn bzw.
mit handelsüblichen Lastkraftwagen zum Einsatzort
gebracht werden kann. Beide Anlagen werden im
Werk vormontiert, wobei der Anteil an gleichen
Teilen bei bis zu 80% liegen kann. An der Einsatz
stelle werden die kompletten Anlagen ohne großen
Montageaufwand aufgestellt, so daß auch fachlich
nicht qualifizierte Personen mit dieser Aufgabe
betraut werden können. Durch den Einsatz der
senkrecht angeordneten Führungsbahnen ist es
möglich, diese den jeweiligen Anlagenhöhen
problemlos anzupassen.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 3 hat die
senkrechte Anordnung der Führungsbahnen noch
den Vorteil, daß in der Wiegeposition und bei
der Aufwärtsbewegung des Behälters die Führungs
bahnen fast kraftfrei sind, was bedeutet, daß
diese leicht ausgeführt werden können.
Trotzdem kann die Führungsbahn Teil der Abstützung
der Gesamtanlage sein.
Zum Schutz der oben angeordneten Wiegeeinrichtung
wird diese nach dem Wiegevorgang, also beim
Hochfahren des Behälters und bei dessen Kipp
bewegung abgeschaltet was z. B. dadurch geschieht,
daß mit Hilfe von Druckmittelzylindern Pfannen
und Schneiden der mechanischen Waage voneinander
getrennt werden.
In der oben angeordneten Wiegeeinrichtung können
auch Wiegebehälter direkt eingehängt werden. Auf
diese Weise läßt sich auch eine Vertikalanlage
schneller montieren, denn die erfindungsgemäße
vormontierte Baueinheit ist in die Stützkonstruktion
einer Hochsilolagerung von der Seite einschiebbar.
Vorzugsweise wird ein Einwellenmischer verwendet,
der in den Anlagenrahmen längs eingebaut wird.
Das bietet den Vorteil, daß die Waagen für Zement
und Wasser an dem auch die Zuschlagsstoffwaage
tragendem oberen Rahmenprofil aufgehängt werden
kann. Durch die Längsstreckung des Mischers
bleibt beidseitig eine große Durchgangsfreiheit
bestehen, bei relativ geringer Lkw- und bahnver
ladebarer Gesamtbreite des Gerätes.
Der alle Teilanlagen umfassende Rahmen trägt
gleichzeitig auf einfachste Weise auch die
Schutzverkleidung. Damit sind keine außerhalb
des Anlagenrahmens auf der Baustelle montierbaren
Podeste mit Schutzgeländern erforderlich.
Die erfindungsgemäße Betonbereitungsanlage wird
anhand der folgenden Abbildungen beispeilhaft
erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 u. 2 das Hauptteil der Anlage im Längs
schnitt und in Draufsicht,
Fig. 3 u. 4 Antrieb und Führung des Wiege- und
Dosierbehälters in Vorder- und Seiten
ansicht,
Fig. 5 ein Drehmoment/Zeit-Diagramm für einen
Antrieb bisheriger Bauweise,
Fig. 6 ein Drehmoment/Zeit-Diagramm für einen
Antrieb nach der erfindungsgemäßen
Ausführung,
Fig. 7 den prinzipiellen Aufbau einer Beton
bereitungsanlage in Verbindung mit
Sterndeponie und Radialschrappwerk,
Fig. 8 den Aufbau einer Betonbereitungsanlage
mit senkrecht verlängerter Fahrbahn in
Verbindung mit einem Boden-Sternzu
teiler und unten stehender Steuerka
bine,
Fig. 9 die Ausführung einer schnell montier
baren Anlage in Verbindung mit einer
fahrbaren Reihendosieranlage. Das
Förderband kann als reines Förderorgan
in die Beschickerwaage dienen oder als
Wiegeband ausgeführt sein, dann ent
fällt die Waage in der Baueinheit,
Fig. 10 die Kombination der Betonmischanlagen-
Baueinheit mit verkürzter Beschicker
bahn in Verbindung mit einer
Hangbunker-Reihendosieranlage,
Fig. 11 die Baueinheit als vormontiertes Haupt
teil, welches in das Stützgestellt
einer Turmanlage eingeschoben ist.
Die Wiegeeinrichtung nimmt den
stationären Dosierbehälter auf,
Fig. 12 Seitenansicht einer Seiltrommel und
schließlich
Fig. 13 Seitenansicht einer weiteren Aus
führungsform der erfindungsgemäßen
Beschickungsvorrichtung.
Die Anlage besteht nach Fig. 1 und 2 aus dem
Grundrahmen (1) mit dem Oberrahmen (2) und ent
sprechenden nicht dargestellten Stützen. Der Grund
rahmen (1) trägt den Mischer (3) und ein Führungs
bahnteil (4). An den Oberrahmen (2) werden die
Lasten der Wiegeeinrichtung (5) für die Zuschlags
stoffe, einer Zementwaage (6) und einer Wasserwaage
(7) angehängt und falls vorhanden, wird ein Radial
schrappwerk (8) aufgesetzt.
Die Waagen-Anzeigeköpfe (9) der Wiegeeinrichtungen
sind nebeneinanderliegend stirnseitig angeordnet
und die Bedienkabine (10) ist stirnseitig an
flanschbar.
Vorzugsweise ist ein Einwellenmischer längsmittig
im Grundrahmen (1) angeordnet, so daß zwischen
diesem und direkt am Grund- und Oberrahmen be
festigte Abschlußverkleidungen (11) ausreichend
Bewegungsfreiheit zwischen Arbeitsgerät und
Außenwand bieten.
Auf bekannte Weise wird die Baueinheit vorzugsweise
mittels eines eingespannten oder Fest-Stützenpaars
(12) und eines Pendelstützenpaar (13) abgestützt,
wie es in den Fig. 7, 8, 9 und 10 dargestelt ist.
Das Stützenpaar (12) ist gleichzeitig Führungsbahn
(14) für einen Wiege- und Dosierbehälter (15),
welcher lediglich entleerseitig zwei Führungs
rollen (16) trägt.
Eine Wiegebrücke (20) mit zwei Beschickerantrieben
(21) hängt als Tara in dem Wiegerahmen (22).
Die Antriebe (21) treiben Seiltrommeln (23) an,
welche als Stufentrommel ausgeführt sind. Von
einer Seiltrommel (23) läuft ein Seilpaar (24)
über Pendelrollen (25) geführt zur vorderen,
entleerseitigen Rollenführungs- bzw. Kippachse
(26).
Ein zweites Seilpaar (27) verläuft zum hinteren
bzw. befüllseitigen Bereich des Behälters (15)
und umschlingt diesen über Seilführungsprofile
(28, 29, 30). Die Pendelrollen (25) sind so
angeordnet, daß in Wiegeposition die Seile
senkrecht oder nur wenig ausgelenkt zum Behälter
(15) verlaufen. Die Winkelabweichung der
Führungsbahn (14) oben und unten wird gering
gehalten und liegt unterhalb 30 Grad.
Damit haben die Führungsrollen (16) am Be
schicker lediglich geringe, beim Einfüllen ent
stehende Quer- oder Torsionskräfte zu übernehmen.
Eine Waagenbeeinflussung entsteht nicht, weil
beide Rollen kugelgelagert werden.
Durch die exakt senkrechte Führungsbahn kann diese
jeweils mit einer Stütze vereinigt werden. Eine
untere Ablenkung (31) der Führungsbahn (14) ist
nur soweit erforderlich, als die Dosierverschlüsse
(32) unterfahren werden müssen, was bei entspre
chender Verschlußausbildung nur wenige Zentimeter
sein muß. Oben kann das Führungsprofil (14) auch
gerade verlaufen.
Die erfindungsgemäße Ausführung einer obenliegenden
Wiegeeinrichtung ermöglicht durch die senkrechte
Aufhängung des Behälters (15) mit senkrechter
Führungsbahn (14) ein einfaches Anpassen an eine
gewünschte Hubhöhe.
Die Abschaltung der beiden Hubantriebe im Senksinne
erfolgt zweckmäßigerweise über einen Induktivschalter
(33). Im Hubsinne wird der entleerseitige Antrieb
durch Induktivschalter (34), der befüllseitige
ebenfalls durch einen Induktivschalter (35) abge
schaltet.
Die bisher nach Fig. 5 verursachten Belastungs
spitzen beim Anfahren der Last, die dadurch ent
steht, daß der Motor belastungslos hochläuft, das
Schlaffseil strafft und dann die Masse ausreißt,
werden bei der erfindungsgemäßen Anfahrart mit
gestrafftem Seil nach Fig. 6 stark reduziert. Hierzu
trägt auch die besondere Bauart der Seiltrommel (23)
bei, wie sie in der Fig. 12 dargestellt ist. Die
Seiltrommel besteht im wesentlichen aus vier Haupt
teilen. Diese vier Hauptteile sind folgendermaßen
aufgebaut: Im rechtsseitigen Trommelteil (50) werden
die Enden der beiden Seile je eines Seilpaares be
festigt und im zueinander entgegengesetzten Sinne
um den Trommelteil (50) herumgewickelt. Dabei
legt sich Seil (a) und Seil (b) jeweils abwechselnd
in die dafür vorgesehenen Rillen (51). Im Anschluß
an das Trommelteil (50) ist der Durchmesser der
Trommel drastisch reduziert, was bei (52) darge
stellt ist. Von diesem Bereich des kleinsten
Durchmessers steigt der Durchmesser der Trommel
auf einen maximalen Wert an. Dieser Teil der
Trommel ist mit dem Bezugszeichen (53) versehen.
An den Bereich (53) schließt sich ein weiterer
Trommelbereich (54) mit wieder verringertem Durch
messer an. Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung
gemäß den Zeichnungen 1 bis 11, bei dem die Zug
seile immer in gestrafftem Zustand verbleiben,
sind diese im Bereich (52) der Trommel (23) aufge
wickelt, wenn sich der Behälter in der Wiegeposition
befindet. Durch Antrieb der Trommel wickeln sich
die Seile gegensinnig auf die Trommel auf, was
bedingt durch den geringen Durchmesser der Trommel
an dieser Stelle zu einem sanften Anfahren des
Behälters (15) führt. Durch die stufenartige Ver
größerung des Durchmessers der Trommel in Wickel
richtung beschleunigt der Behälter bis die Seile
im Bereich (53) des größten Durchmessers angelangt
sind. Dann wird bei Weiterdrehung der Trommel die
erreichte Geschwindigkeit gehalten, bis die Wicklung
der Seile auf dem linken Trommelteil (54) mit geringerem
Durchmesser fortgesetzt wird. Beim Übergang vom
großen zum kleineren Durchmesser der Trommel (23)
hat der Behälter (15) die Stellung erreicht, bei
dem er von der Aufwärtsbewegung in die Kippbewegung
übergeht.
In der Fig. 13 ist eine Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, die für kleinere Behälter geeignet ist.
In dieser Figur sind gleiche Teile mit den gleichen
Bezugszeichen wie in den vorhergehenden Zeichnungen
bezeichnet. Im Unterschied zu den oben angeführten
Ausführungsbeispielen greifen bei dieser Ausführungs
form nur zwei Zugseile am Behälter (15) an. Beid
seitig verfügt der Behälter (15) über jeweils
zwei Führungsrollen. Diese Führungsrollen (16)
laufen in Führungsbahnen (14), die lediglich
gestrichelt dargestellt sind. Bei diesem Ausführungs
beispiel wird naturgemäß nur eine Seiltrommel (23)
benötigt, die für das rucklose Anfahren des Behälters
(15) verantwortlich ist. Bei diesem Ausführungsbei
spiel befindet sich die Wiegeeinrichtung (5) unter
halb des Behälters (15). Der Behälter (15) wird
auf die Wiegeeinrichtung (5) abgestellt, wobei
sich naturgemäß Schlaffseil bilden muß. Beim
Anfahren der Seiltrommel wickeln sich die beiden
Seile daher über den Bereich (50) der Seiltrommel
(23) derart, daß zum Zeitpunkt des Straffens die
Wicklungen der Seile sich im Bereich (52) des
geringsten Durchmessers befinden. Somit ist auch
in diesem Fall ein ruckloses Anfahren des Behälters
(15) gewährleistet. Der Behälter (15) fährt an der
Führungsbahn (14) senkrecht nach oben. Die Führungs
bahn (14) ist im oberen Bereich gekrümmt, so daß
durch die Form der Führungsbahn das Kippen des
Behälters ermöglicht wird. Die Entleerung des
Behälters geschieht in den Mischer (3), der seitlich
an der Anlage angeordnet ist und zum Transport
nach unten innerhalb des Rahmens eingeklappt werden
kann.
Claims (10)
1. Transportable Betonbereitungsanlage in quader
förmiger Bauweise bestehend aus einem Rahmen,
in dem ein Mischer, eine Zement- und Wasserdo
sier- und Wiegevorrichtung, eine Wiegeeinrich
tung für die Zuschlagsstoffe, ein Wiege- und
Dosierbehälter für die Zuschlagstoffe, ein
Antrieb für den Behälter sowie eine elektrische
Steuerung für die einzelnen Bereitungsschritte
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wiege- und Dosierbehälter (15) mittels Rollen
(16) in zwei parallel zueinander, senkrecht an
geordneten Führungsbahnen (14) geführt und an
mindestens zwei Zugseilen (24, 27) angehängt
ist, die mit ihren vom Wiege- und Dosierbehälter
(15) abgewandten Ende an einer Seiltrommel (23)
befestigt und von dieser jeweils nebeneinander
aber um 180 Grad versetzt aufwickelbar sind,
wobei der Trommeldurchmesser in Wickelrichtung
variiert.
2. Transportable Betonbereitungsanlage nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf
jeder Seite des Wiege- und Dosierbehälters (15)
zwei Rollen (16, 16′) angeordnet sind.
3. Transportable Betonbereitungsanlage nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Wiege
und Dosierbehälter (15) zwei Seilpaare (24, 27)
angreifen, ein Seilpaar (24) an der Entleerseite
und ein Seilpaar (27) an der dieser entgegenge
setzten Seite des Wiege- und Dosierbehälters
(15), wobei je ein Seilpaar (24, 27) auf eine
Trommel (23) aufwickelbar ist und der Behälter
(15) in den Führungsbahnen (14) geführt ist
mittels eines Rollenpaares (16), dessen gemein
same Achse (26) die Kippachse des Wiege- und
Dosierbehälters (15) bildet.
4. Transportable Betonbereitungsanlage nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wiegeeinrichtung (5) für die Zuschlagsstoffe
am oberen Träger (2) des Rahmens (1, 2)
angeordnet ist, wobei der Dosier- und Wiegebe
hälter (15) zusammen mit den Seiltrommeln (23),
dem Antrieb (21) der Seiltrommeln (23) und den
Seilen (24, 27) das Tara bilden.
5. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seile (24, 27) von den
Seiltrommeln (23) über Pendelrollen (25) an
nähernd senkrecht zum Behälter (15) führen.
6. Transportable Betonbereitungsanlage nach den
Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zugseilpaar (24) an der Entleerseite des
Wiege- und Dosierbehälters (15) an der Rollen
achse (26) angreift, während das gegenüberliegen
de Zugseilpaar (27) den Wiege- und Dosierbehälter
(15) stirnseitig umschlingt und unterhalb der
Rollenachse (26) am Behälter (15) angreift.
7. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (14)
in ihrer Länge veränderbar sind und Stützen
der Anlage bilden.
8. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche Wiegeeinrichtungen
(5, 6, 7) längsmittig miteinander fluchtend
an dem oberen Träger (2) des Rahmens (1, 2)
angeordnet sind.
9. Transportable Betonbereitunsanlage nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1, 2)
eine Verkleidung trägt.
10. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß während der Hubbewegung
des Wiege- und Dosierbehälters (15) die
Wiegeeinrichtung (5) mit Hilfe von Druckmittel
zylindern gesperrt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3709360A DE3709360C2 (de) | 1986-03-25 | 1987-03-21 | Transportable Betonbereitungsanlage |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE3609930 | 1986-03-25 | ||
| DE3709360A DE3709360C2 (de) | 1986-03-25 | 1987-03-21 | Transportable Betonbereitungsanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3709360A1 true DE3709360A1 (de) | 1987-12-03 |
| DE3709360C2 DE3709360C2 (de) | 2000-01-20 |
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ID=6297170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE3709360A Expired - Fee Related DE3709360C2 (de) | 1986-03-25 | 1987-03-21 | Transportable Betonbereitungsanlage |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3709360C2 (de) |
| SU (1) | SU1623557A3 (de) |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospekt "ELBA-Mixcenter EMC 50" der Fa. ELBA-WERK, Ettlingen, veröffentl. auf BAUMA 1971, 6 Seiten * |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2179928C1 (ru) * | 2000-10-11 | 2002-02-27 | Открытое акционерное общество "Научно-производственное объединение "Бурение" | Смесительная установка для приготовления растворов |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SU1623557A3 (ru) | 1991-01-23 |
| DE3709360C2 (de) | 2000-01-20 |
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