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DE3709360A1 - Transportable betonbereitungsanlage - Google Patents

Transportable betonbereitungsanlage

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DE3709360A1
DE3709360A1 DE19873709360 DE3709360A DE3709360A1 DE 3709360 A1 DE3709360 A1 DE 3709360A1 DE 19873709360 DE19873709360 DE 19873709360 DE 3709360 A DE3709360 A DE 3709360A DE 3709360 A1 DE3709360 A1 DE 3709360A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C9/00General arrangement or layout of plant
    • B28C9/04General arrangement or layout of plant the plant being mobile, e.g. mounted on a carriage or a set of carriages
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C7/00Controlling the operation of apparatus for producing mixtures of clay or cement with other substances; Supplying or proportioning the ingredients for mixing clay or cement with other substances; Discharging the mixture
    • B28C7/04Supplying or proportioning the ingredients
    • B28C7/06Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors
    • B28C7/08Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors by means of scrapers or skips
    • B28C7/0835Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors by means of scrapers or skips using skips to be hoisted along guides or to be tilted, to charge working-site concrete mixers
    • B28C7/0847Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors by means of scrapers or skips using skips to be hoisted along guides or to be tilted, to charge working-site concrete mixers the skips being hoisted along vertical or inclined guides
    • B28C7/0852Supplying the solid ingredients, e.g. by means of endless conveyors or jigging conveyors by means of scrapers or skips using skips to be hoisted along guides or to be tilted, to charge working-site concrete mixers the skips being hoisted along vertical or inclined guides and being tilted in their upmost position for discharging them at their upper side

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine transportable Betonbe­ reitungsanlage in quaderförmiger Bauweise, bestehend aus einem Rahmen, in dem ein Mischer, eine Zement­ und Wasserdosiervorrichtung, eine Wiegeeinrichtung für die Zuschlagsstoffe, ein Wiege- und Dosierbehälter für die Zuschlagsstoffe, ein Antrieb für den Wiege- und Dosierbehälter sowie eine elek­ trische Steuerung für die einzelnen Bereitungs­ schritte angeordnet sind. Es sind, z. B. aus der DE-OS 33 23 724 Betonbereitungsanlagen der eingangs genannten Art bekannt. Bei einer derartigen Anlage, die prinzipiell auf Sterndeponien mit Radialschrapp­ werk, in Reihendosieranlagen oder auch bei Turman­ lagen eingesetzt werden kann, besteht der Nachteil, daß die Anlage aus mehreren Anlagenteilen besteht, die am Einsatzort zusammengesetzt werden müssen, was jedoch nur durch speziell ausgebildetes Fach­ personal geschehen kann. Insbesondere muß die Wiegeeinrichtung jeweils neu geeicht werden. Ein weiterer Nachteil dieser Anlage ist darin zu sehen, daß infolge der geneigten Führungsbahn die Abgabe­ höhe des fertiggemischten Betons festgelegt ist und nicht der jeweiligen Höhe am Einsatzort ange­ paßt werden kann.
Der entscheidende Nachteil der vorbekannten Anläge liegt jedoch darin, daß der Wiege- und Dosierbe­ hälter mit Hilfe nur eines Seiles bewegt wird. Dadurch kann es in den Führungsbahnen zu ungleich­ mäßigen Belastungen kommen, was zu Torsionen der Führungsprofile führt und damit zu Verkantungen des Behälters in den Führungsbahnen. Das kann ein Reißen des Seiles zur Folge haben, so daß der Behälter auf die in der Anlage unten ange­ ordnete Wiegeeinrichtung fällt und diese zerstört.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine transportable Betonbereitungsanlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine gleichmäßige und ruckfreie Aufwärtsbewegung des Wiege- und Dosierbehälters gewährleistet ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit Hilfe der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Durch die Kombination der Merkmale, daß am Wiege­ und Dosierbehälter mindestens zwei Seile angreifen, wobei die beiden Seile gleichzeitig auf eine ge­ meinsame Trommel, aber um 180 Grad versetzt aufge­ wickelt werden und der senkrechten Anordnung der Führungsbahnen ist in jedem Falle eine gleichmäßige und ruckfreie Aufwärtsbewegung des Behälters sicher­ gestellt. Eine ungleichmäßige Beschickung des Be­ hälters ergibt keine zusätzliche Belastung auf die Laufrollen bzw. die Führungsbahn, da sich der Schwerpunkt zwischen den beiden Seilen befindet, so daß die beiden Seile lediglich ungleich belastet werden, der Behälter jedoch in seiner vorge­ sehenen Lage verharrt. Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung greifen an der Entleerseite des Behälters zwei Seile an. Diese beiden Seile werden wie oben beschrieben mit Hilfe einer gemeinsamen, elektromotorisch angetriebenen Seiltrommel gezogen. Dabei ist die Seiltrommel so ausgebildet, daß zu Anfang der Bewegung des Behälters, d. h. wenn dieser unten auf der Wiegeeinrichtung steht, zuerst die Seile gestrafft werden. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Straffung der Seile eintritt, haben sich die Seile auf den Teil der Trommel mit geringstem Durchmesser aufgewickelt. Das hat zur Folge, daß bei Weiterdrehen der Trommel der an den Seilen hängende Behälter sanft nach oben gezogen wird. Im Anschluß an den Bereich des geringsten Durch­ messers vergrößert sich der Durchmesser der Trommel auf seinen Maximalwert, so daß die sanfte Anfahr­ geschwindigkeit stark ansteigt, bis die Wicklungen der Seile auf dem Bereich des größten Durchmessers angelangt sind. Dieser Bereich erstreckt sich über einen Großteil der axialen Länge der Trommel, so daß die erreichte Maximalgeschwindigkeit bis kurz vor Ende der Aufwärtsbewegung beibehalten wird. Dann geht die Aufwärtsbewegung des Behälters in die Kippbewegung über, bei der der Behälterin­ halt in den Mischer gegeben wird. Bei dieser Kippbewegung wird die Geschwindigkeit des Wiege­ und Dosierbehälters verringert. Diese Geschwindig­ keitsverringerung kommt wiederum durch die be­ sondere Ausgestaltung der Seiltrommel zustande. Im Anschluß an den Bereich mit dem Maximaldurch­ messer verfügt die Trommel über einen Bereich geringeren Durchmessers, auf dem sich die Seile weiter aufwickeln. Beim Übergang der Aufwärtsbe­ wegung in die Kippbewegung wird mit Hilfe einer Steuerung der Behälter durch Abschalten des Elektromotors in eine Wartestellung gebracht, je nach dem ob die Mischerklappe offen oder geschlossen ist. Gibt die Steuerung das Signal "Klappe geschlossen", so folgt der Aufwärtsbe­ wegung des Behälters unmittelbar die Kippbewegung.
Der Einsatz einer einzigen Seiltrommel hat gegen­ über dem Stand der Technik, wo für jedes Seil eine besondere Seiltrommel verwendet wurde, den Vorteil, daß Fertigungstoleranzen, die zu ungleich­ mäßigem Aufwickeln der Beile führen, ausgeschlossen sind.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung befinden sich auf jeder Seite des Behälters zwei senkrecht übereinander angeordnete Rollen, die in den Führungsbahnen laufen. Da über diese Rollen ein Drehmoment auf die Führungsbahnen übertragen wird, ist diese Ausführungsform nur bei kleineren Behältern anwendbar.
Beim Einsatz von großen Behältern wird eine Ausführungsform vorgeschlagen, wie sie im Patent­ anspruch 3 offenbart ist. Bei dieser Ausführungs­ form wird der Wiege- und Dosierbehälter von vier Seilen gezogen, von denen zwei entleerungsseitig angreifen und zwei auf der dieser entgegenge­ setzten Seite des Behälters. Jedes dieser Seilpaare wird auf eine ihnen gemeinsame Trommel, wie sie oben beschrieben ist, aufgewickelt. Geführt wird der Behälter mittels eines Rollenpaares, welches in zwei parallel zueinander, senkrecht angeordneten Führungsbahnen, die U-Schienen sein können, laufen. Die gemeinsame Achse der beiden Rollen ist auch gleichzeitig Kippachse. Mit Hilfe der Antriebe werden die Trommeln in Drehung versetzt, wobei sie je ein Seilpaar wie oben beschrieben gleich­ mäßig aufwickeln, so daß der Behälter ohne Ver­ kantung und ohne Rucken gleichmäßig nach oben gezogen wird. Hat der Behälter die Steigphase überwunden, wird der Antrieb der entleerungs­ seitigen Seile abgestellt, während der Antrieb der anderen beiden Seile weiterläuft, so daß der Behälter um die Rollenachse gekippt wird, bis ein Endschalter betätigt ist, der auch den Antrieb des zweiten Seilpaares abschaltet.
Bei einer derartigen Ausführungsform der Erfindung, ist es möglich, die Wiegeeinrichtung für die Zuschlagsstoffe am oberen Träger des Rahmens anzuordnen, wobei der Dosier- und Wiegebehälter zusammen mit den Trommeln, den Antrieben und den Seilen das Tara bildet. Das hat den Vorteil, daß ohne Schlaffseilbildung gefahren werden kann. Schlaffseilschalter entfallen. Gleichzeitig kann dadurch, daß die Seile immer straff gespannt sind, das Anfahren des Behälters noch sanfter erfolgen. Durch die besondere Anordnung der Wiegeeinrichtung ist diese auch geschützt, wenn infolge eines Seil­ risses der Behälter bzw. dessen Füllung herunter­ fallen.
Beiden Ausführungsformen gemeinsam ist der Vorteil, daß sie kompakt gebaut werden können, wobei die Anlage gemäß Anspruch 1 und 2 in jedem handelsüb­ lichen Container transportiert werden kann, während die Anlage gemäß Anspruch 3 und 4 containerartig ausgeführt werden kann und so mit der Bahn bzw. mit handelsüblichen Lastkraftwagen zum Einsatzort gebracht werden kann. Beide Anlagen werden im Werk vormontiert, wobei der Anteil an gleichen Teilen bei bis zu 80% liegen kann. An der Einsatz­ stelle werden die kompletten Anlagen ohne großen Montageaufwand aufgestellt, so daß auch fachlich nicht qualifizierte Personen mit dieser Aufgabe betraut werden können. Durch den Einsatz der senkrecht angeordneten Führungsbahnen ist es möglich, diese den jeweiligen Anlagenhöhen problemlos anzupassen.
Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 3 hat die senkrechte Anordnung der Führungsbahnen noch den Vorteil, daß in der Wiegeposition und bei der Aufwärtsbewegung des Behälters die Führungs­ bahnen fast kraftfrei sind, was bedeutet, daß diese leicht ausgeführt werden können.
Trotzdem kann die Führungsbahn Teil der Abstützung der Gesamtanlage sein.
Zum Schutz der oben angeordneten Wiegeeinrichtung wird diese nach dem Wiegevorgang, also beim Hochfahren des Behälters und bei dessen Kipp­ bewegung abgeschaltet was z. B. dadurch geschieht, daß mit Hilfe von Druckmittelzylindern Pfannen und Schneiden der mechanischen Waage voneinander getrennt werden.
In der oben angeordneten Wiegeeinrichtung können auch Wiegebehälter direkt eingehängt werden. Auf diese Weise läßt sich auch eine Vertikalanlage schneller montieren, denn die erfindungsgemäße vormontierte Baueinheit ist in die Stützkonstruktion einer Hochsilolagerung von der Seite einschiebbar. Vorzugsweise wird ein Einwellenmischer verwendet, der in den Anlagenrahmen längs eingebaut wird. Das bietet den Vorteil, daß die Waagen für Zement und Wasser an dem auch die Zuschlagsstoffwaage tragendem oberen Rahmenprofil aufgehängt werden kann. Durch die Längsstreckung des Mischers bleibt beidseitig eine große Durchgangsfreiheit bestehen, bei relativ geringer Lkw- und bahnver­ ladebarer Gesamtbreite des Gerätes.
Der alle Teilanlagen umfassende Rahmen trägt gleichzeitig auf einfachste Weise auch die Schutzverkleidung. Damit sind keine außerhalb des Anlagenrahmens auf der Baustelle montierbaren Podeste mit Schutzgeländern erforderlich.
Die erfindungsgemäße Betonbereitungsanlage wird anhand der folgenden Abbildungen beispeilhaft erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 u. 2 das Hauptteil der Anlage im Längs­ schnitt und in Draufsicht,
Fig. 3 u. 4 Antrieb und Führung des Wiege- und Dosierbehälters in Vorder- und Seiten­ ansicht,
Fig. 5 ein Drehmoment/Zeit-Diagramm für einen Antrieb bisheriger Bauweise,
Fig. 6 ein Drehmoment/Zeit-Diagramm für einen Antrieb nach der erfindungsgemäßen Ausführung,
Fig. 7 den prinzipiellen Aufbau einer Beton­ bereitungsanlage in Verbindung mit Sterndeponie und Radialschrappwerk,
Fig. 8 den Aufbau einer Betonbereitungsanlage mit senkrecht verlängerter Fahrbahn in Verbindung mit einem Boden-Sternzu­ teiler und unten stehender Steuerka­ bine,
Fig. 9 die Ausführung einer schnell montier­ baren Anlage in Verbindung mit einer fahrbaren Reihendosieranlage. Das Förderband kann als reines Förderorgan in die Beschickerwaage dienen oder als Wiegeband ausgeführt sein, dann ent­ fällt die Waage in der Baueinheit,
Fig. 10 die Kombination der Betonmischanlagen- Baueinheit mit verkürzter Beschicker­ bahn in Verbindung mit einer Hangbunker-Reihendosieranlage,
Fig. 11 die Baueinheit als vormontiertes Haupt­ teil, welches in das Stützgestellt einer Turmanlage eingeschoben ist. Die Wiegeeinrichtung nimmt den stationären Dosierbehälter auf,
Fig. 12 Seitenansicht einer Seiltrommel und schließlich Fig. 13 Seitenansicht einer weiteren Aus­ führungsform der erfindungsgemäßen Beschickungsvorrichtung.
Die Anlage besteht nach Fig. 1 und 2 aus dem Grundrahmen (1) mit dem Oberrahmen (2) und ent­ sprechenden nicht dargestellten Stützen. Der Grund­ rahmen (1) trägt den Mischer (3) und ein Führungs­ bahnteil (4). An den Oberrahmen (2) werden die Lasten der Wiegeeinrichtung (5) für die Zuschlags­ stoffe, einer Zementwaage (6) und einer Wasserwaage (7) angehängt und falls vorhanden, wird ein Radial­ schrappwerk (8) aufgesetzt.
Die Waagen-Anzeigeköpfe (9) der Wiegeeinrichtungen sind nebeneinanderliegend stirnseitig angeordnet und die Bedienkabine (10) ist stirnseitig an­ flanschbar.
Vorzugsweise ist ein Einwellenmischer längsmittig im Grundrahmen (1) angeordnet, so daß zwischen diesem und direkt am Grund- und Oberrahmen be­ festigte Abschlußverkleidungen (11) ausreichend Bewegungsfreiheit zwischen Arbeitsgerät und Außenwand bieten.
Auf bekannte Weise wird die Baueinheit vorzugsweise mittels eines eingespannten oder Fest-Stützenpaars (12) und eines Pendelstützenpaar (13) abgestützt, wie es in den Fig. 7, 8, 9 und 10 dargestelt ist.
Das Stützenpaar (12) ist gleichzeitig Führungsbahn (14) für einen Wiege- und Dosierbehälter (15), welcher lediglich entleerseitig zwei Führungs­ rollen (16) trägt.
Eine Wiegebrücke (20) mit zwei Beschickerantrieben (21) hängt als Tara in dem Wiegerahmen (22).
Die Antriebe (21) treiben Seiltrommeln (23) an, welche als Stufentrommel ausgeführt sind. Von einer Seiltrommel (23) läuft ein Seilpaar (24) über Pendelrollen (25) geführt zur vorderen, entleerseitigen Rollenführungs- bzw. Kippachse (26).
Ein zweites Seilpaar (27) verläuft zum hinteren bzw. befüllseitigen Bereich des Behälters (15)
und umschlingt diesen über Seilführungsprofile (28, 29, 30). Die Pendelrollen (25) sind so angeordnet, daß in Wiegeposition die Seile senkrecht oder nur wenig ausgelenkt zum Behälter (15) verlaufen. Die Winkelabweichung der Führungsbahn (14) oben und unten wird gering gehalten und liegt unterhalb 30 Grad.
Damit haben die Führungsrollen (16) am Be­ schicker lediglich geringe, beim Einfüllen ent­ stehende Quer- oder Torsionskräfte zu übernehmen. Eine Waagenbeeinflussung entsteht nicht, weil beide Rollen kugelgelagert werden.
Durch die exakt senkrechte Führungsbahn kann diese jeweils mit einer Stütze vereinigt werden. Eine untere Ablenkung (31) der Führungsbahn (14) ist nur soweit erforderlich, als die Dosierverschlüsse (32) unterfahren werden müssen, was bei entspre­ chender Verschlußausbildung nur wenige Zentimeter sein muß. Oben kann das Führungsprofil (14) auch gerade verlaufen.
Die erfindungsgemäße Ausführung einer obenliegenden Wiegeeinrichtung ermöglicht durch die senkrechte Aufhängung des Behälters (15) mit senkrechter Führungsbahn (14) ein einfaches Anpassen an eine gewünschte Hubhöhe.
Die Abschaltung der beiden Hubantriebe im Senksinne erfolgt zweckmäßigerweise über einen Induktivschalter (33). Im Hubsinne wird der entleerseitige Antrieb durch Induktivschalter (34), der befüllseitige ebenfalls durch einen Induktivschalter (35) abge­ schaltet.
Die bisher nach Fig. 5 verursachten Belastungs­ spitzen beim Anfahren der Last, die dadurch ent­ steht, daß der Motor belastungslos hochläuft, das Schlaffseil strafft und dann die Masse ausreißt, werden bei der erfindungsgemäßen Anfahrart mit gestrafftem Seil nach Fig. 6 stark reduziert. Hierzu trägt auch die besondere Bauart der Seiltrommel (23) bei, wie sie in der Fig. 12 dargestellt ist. Die Seiltrommel besteht im wesentlichen aus vier Haupt­ teilen. Diese vier Hauptteile sind folgendermaßen aufgebaut: Im rechtsseitigen Trommelteil (50) werden die Enden der beiden Seile je eines Seilpaares be­ festigt und im zueinander entgegengesetzten Sinne um den Trommelteil (50) herumgewickelt. Dabei legt sich Seil (a) und Seil (b) jeweils abwechselnd in die dafür vorgesehenen Rillen (51). Im Anschluß an das Trommelteil (50) ist der Durchmesser der Trommel drastisch reduziert, was bei (52) darge­ stellt ist. Von diesem Bereich des kleinsten Durchmessers steigt der Durchmesser der Trommel auf einen maximalen Wert an. Dieser Teil der Trommel ist mit dem Bezugszeichen (53) versehen. An den Bereich (53) schließt sich ein weiterer Trommelbereich (54) mit wieder verringertem Durch­ messer an. Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß den Zeichnungen 1 bis 11, bei dem die Zug­ seile immer in gestrafftem Zustand verbleiben, sind diese im Bereich (52) der Trommel (23) aufge­ wickelt, wenn sich der Behälter in der Wiegeposition befindet. Durch Antrieb der Trommel wickeln sich die Seile gegensinnig auf die Trommel auf, was bedingt durch den geringen Durchmesser der Trommel an dieser Stelle zu einem sanften Anfahren des Behälters (15) führt. Durch die stufenartige Ver­ größerung des Durchmessers der Trommel in Wickel­ richtung beschleunigt der Behälter bis die Seile im Bereich (53) des größten Durchmessers angelangt sind. Dann wird bei Weiterdrehung der Trommel die erreichte Geschwindigkeit gehalten, bis die Wicklung der Seile auf dem linken Trommelteil (54) mit geringerem Durchmesser fortgesetzt wird. Beim Übergang vom großen zum kleineren Durchmesser der Trommel (23) hat der Behälter (15) die Stellung erreicht, bei dem er von der Aufwärtsbewegung in die Kippbewegung übergeht.
In der Fig. 13 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die für kleinere Behälter geeignet ist.
In dieser Figur sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie in den vorhergehenden Zeichnungen bezeichnet. Im Unterschied zu den oben angeführten Ausführungsbeispielen greifen bei dieser Ausführungs­ form nur zwei Zugseile am Behälter (15) an. Beid­ seitig verfügt der Behälter (15) über jeweils zwei Führungsrollen. Diese Führungsrollen (16) laufen in Führungsbahnen (14), die lediglich gestrichelt dargestellt sind. Bei diesem Ausführungs­ beispiel wird naturgemäß nur eine Seiltrommel (23) benötigt, die für das rucklose Anfahren des Behälters (15) verantwortlich ist. Bei diesem Ausführungsbei­ spiel befindet sich die Wiegeeinrichtung (5) unter­ halb des Behälters (15). Der Behälter (15) wird auf die Wiegeeinrichtung (5) abgestellt, wobei sich naturgemäß Schlaffseil bilden muß. Beim Anfahren der Seiltrommel wickeln sich die beiden Seile daher über den Bereich (50) der Seiltrommel (23) derart, daß zum Zeitpunkt des Straffens die Wicklungen der Seile sich im Bereich (52) des geringsten Durchmessers befinden. Somit ist auch in diesem Fall ein ruckloses Anfahren des Behälters (15) gewährleistet. Der Behälter (15) fährt an der Führungsbahn (14) senkrecht nach oben. Die Führungs­ bahn (14) ist im oberen Bereich gekrümmt, so daß durch die Form der Führungsbahn das Kippen des Behälters ermöglicht wird. Die Entleerung des Behälters geschieht in den Mischer (3), der seitlich an der Anlage angeordnet ist und zum Transport nach unten innerhalb des Rahmens eingeklappt werden kann.

Claims (10)

1. Transportable Betonbereitungsanlage in quader­ förmiger Bauweise bestehend aus einem Rahmen, in dem ein Mischer, eine Zement- und Wasserdo­ sier- und Wiegevorrichtung, eine Wiegeeinrich­ tung für die Zuschlagsstoffe, ein Wiege- und Dosierbehälter für die Zuschlagstoffe, ein Antrieb für den Behälter sowie eine elektrische Steuerung für die einzelnen Bereitungsschritte angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiege- und Dosierbehälter (15) mittels Rollen (16) in zwei parallel zueinander, senkrecht an­ geordneten Führungsbahnen (14) geführt und an mindestens zwei Zugseilen (24, 27) angehängt ist, die mit ihren vom Wiege- und Dosierbehälter (15) abgewandten Ende an einer Seiltrommel (23) befestigt und von dieser jeweils nebeneinander aber um 180 Grad versetzt aufwickelbar sind, wobei der Trommeldurchmesser in Wickelrichtung variiert.
2. Transportable Betonbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Wiege- und Dosierbehälters (15) zwei Rollen (16, 16′) angeordnet sind.
3. Transportable Betonbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Wiege­ und Dosierbehälter (15) zwei Seilpaare (24, 27) angreifen, ein Seilpaar (24) an der Entleerseite und ein Seilpaar (27) an der dieser entgegenge­ setzten Seite des Wiege- und Dosierbehälters (15), wobei je ein Seilpaar (24, 27) auf eine Trommel (23) aufwickelbar ist und der Behälter (15) in den Führungsbahnen (14) geführt ist mittels eines Rollenpaares (16), dessen gemein­ same Achse (26) die Kippachse des Wiege- und Dosierbehälters (15) bildet.
4. Transportable Betonbereitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiegeeinrichtung (5) für die Zuschlagsstoffe am oberen Träger (2) des Rahmens (1, 2) angeordnet ist, wobei der Dosier- und Wiegebe­ hälter (15) zusammen mit den Seiltrommeln (23), dem Antrieb (21) der Seiltrommeln (23) und den Seilen (24, 27) das Tara bilden.
5. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seile (24, 27) von den Seiltrommeln (23) über Pendelrollen (25) an­ nähernd senkrecht zum Behälter (15) führen.
6. Transportable Betonbereitungsanlage nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugseilpaar (24) an der Entleerseite des Wiege- und Dosierbehälters (15) an der Rollen­ achse (26) angreift, während das gegenüberliegen­ de Zugseilpaar (27) den Wiege- und Dosierbehälter (15) stirnseitig umschlingt und unterhalb der Rollenachse (26) am Behälter (15) angreift.
7. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (14) in ihrer Länge veränderbar sind und Stützen der Anlage bilden.
8. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Wiegeeinrichtungen (5, 6, 7) längsmittig miteinander fluchtend an dem oberen Träger (2) des Rahmens (1, 2) angeordnet sind.
9. Transportable Betonbereitunsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1, 2) eine Verkleidung trägt.
10. Transportable Betonbereitungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß während der Hubbewegung des Wiege- und Dosierbehälters (15) die Wiegeeinrichtung (5) mit Hilfe von Druckmittel­ zylindern gesperrt ist.
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RU2179928C1 (ru) * 2000-10-11 2002-02-27 Открытое акционерное общество "Научно-производственное объединение "Бурение" Смесительная установка для приготовления растворов

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