DE3702581A1 - Abdichtung einer kolbenstange - Google Patents
Abdichtung einer kolbenstangeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abdichtung einer Kolbenstange insbe
sondere einer pneumatischen Feder entsprechend dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
Durch das DE-GM 19 71 284 ist es bekannt, zur Abdichtung der Kol
benstange einer pneumatischen Feder im Bereich der Kolbenstangen
dichtung einen mit einer Ölfüllung versehenen Ringraum anzuord
nen. Dieser ölgefüllte Ringraum bewirkt, daß bei Axialbewegung
der Kolbenstange die Kolbenstangendichtung mit Öl benetzt wird,
wodurch die Reibung und der Verschleiß der Kolbenstange vermin
dert werden. Da der mit der Ölfüllung versehene Ringraum durch
Dichtungen begrenzt ist und sich dementsprechend eine Dichtung
zwischen Ring- und Arbeitsraum befindet, kann über diese Dich
tungsanordnung das Gas nicht in den Arbeitsraum eingefüllt wer
den, so daß eine separate Füllstelle im Behälter angeordnet wer
den muß. Um eine derartige, sehr teuere Füllmethode zu vereinfa
chen, ist es durch das DE-GM 74 22 901 bekannt, eine Fluid lei
tende Verbindung zwischen Ring- und Arbeitsraum vorzusehen, welche
durch eine als Rückschlagventil wirkende Einrichtung gebildet
wird. Beim Füllvorgang wird zunächst die Gasfüllung über die als
Lippendichtung ausgebildete Kolbenstangendichtung eingefüllt und
anschließend die Ölfüllung eingebracht. Um das im Ringraum befind
liche Gas durch das Öl zu verdrängen, ist es erforderlich, daß
bei der Ölfüllung die Gasfeder mit nach unten austretender Kol
benstange angeordnet ist. Eine geringfügige Leckage zwischen dem
mit Öl gefüllten Ringraum und dem mit Gas gefüllten Arbeitsraum
bewirkt, daß die Ölfüllung in den Arbeitsraum abwandert und die
Dichtwirkung durch Trockenlaufen an der Kolbenstangendichtung
nachläßt. Nach erfolgter Ölfüllung kann außerdem bei etwas zu ge
ringer Ausschubkraft der Kolbenstange eine Nachfüllung von Gas
über die Kolbenstangendichtung nicht erfolgen, ohne daß die Öl
füllung aus dem Ringraum verdrängt wird. Ebenso ist es nicht ohne
weiteres möglich, eine fertig gefüllte Gasfeder auf eine nach
träglich gewünschte höhere Ausschubkraft durch Nachfüllen von Gas
zu bringen, denn das bei einer Gasnachfüllung aus dem Ringraum
in den Arbeitsraum verdrängte Öl kann nicht wieder in den Ring
raum zurückgeführt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Abdichtung
einer Kolbenstange einer pneumatischen Feder zu schaffen, die mit
einem Ölkissen versehen ist und eine möglichst einfache Füllme
thode ermöglicht. Außerdem soll der die Ölfüllung aufnehmende
Ringraum mit einer im Arbeitsraum befindlichen geringen Ölmenge
nachfüllbar sein und eine Änderung, insbesondere eine Erhöhung
der Federkraft, durch Nachfüllmöglichkeit von Gas über die Kol
benstangendichtung ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß zur
fluidleitenden Verbindung das Stützteil mindestens eine radiale
Durchlaßöffnung im Bereich der Kolbenstangendichtung aufweist und
die Durchlaßöffnung in einen vom Stützteil und von der Innenwand
des Behälters begrenzten Verbindungskanal mündet. Dadurch ist es
ohne weiteres möglich, verschiedene Füllmethoden bei Befüllung der
Gasfeder anzuwenden. Außer der üblichen Füllmethode, nämlich zu
erst das Gas und anschließend die Ölfüllung über die Kolbenstan
gendichtung einzubringen, kann beispielsweise vor dem Verschlie
ßen der Gasfeder die Ölfüllung in den Arbeitsraum eingebracht
und nach dem Verschließen der Gasfeder das Gas über die Kolben
stangendichtung eingefüllt werden. Zur Füllung des Ringraumes mit
Öl werden einige Arbeitshübe der Gasfeder mit nach unten austre
tender Kolbenstange durchgeführt, wobei das Öl über den Verbin
dungskanal und die Durchlaßöffnung in den Ringraum gelangt und
das dort befindliche Gas über die Dichtung in den Arbeitsraum
entweicht. In dieser Position erfolgt auch ein Selbstnachfüllen
des Ringraumes mit einer im Arbeitsraum befindlichen geringen Öl
menge. Außerdem wird eine Nachfüllmöglichkeit von Gas für die
Gasfeder über die Kolbenstangendichtung auf einfache Weise bei
nach oben austretender Kolbenstange ermöglicht, da dieses über
die Kolbenstangendichtung eingeführte Gas über die oben im Ring
raum angeordnete Durchlaßöffnung und den Verbindungskanal in den
Arbeitsraum strömt, ohne Entleerung der Ölfüllung im Ringraum.
Eine sehr einfache Ausführungsform wird merkmalsgemäß dadurch er
halten, daß die Durchlaßöffnung durch eine Radialbohrung gebildet
ist, während der Verbindungskanal aus einer die zylindrische Au
ßenfläche des Stützteiles unterbrechende Axialnut besteht. Erfin
dungsgemäß ist es ohne weiteres möglich, daß die Durchlaßöffnung
durch einen stirnseitigen Einschnitt des Stützteiles gebildet
ist, so daß dieser Einschnitt mit dem Flansch der Kolbenstangen
dichtung die Durchlaßöffnung bildet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Abdichtung wird
erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß der Verbindungskanal über
den Umfang des Stützteiles zwischen diesem und der Innenwand des
Behälters verlaufend angeordnet ist. Dadurch wird auf einfache
Weise erreicht, daß sich in keiner Gasfederlage der Ringraum völ
lig entleert, wodurch immer eine ausreichende Schmierung der Kol
benstangendichtung bereits nach kleinsten Ausschubbewegungen der
Kolbenstange gewährleistet ist. Merkmalsgemäß ist der Verbindungs
kanal durch eine von der Durchlaßöffnung ausgehende, schrauben
förmige Nut gebildet. Vorteilhafterweise weist die schraubenför
mige Nut mehr als einen Gewindegang auf, so daß - unabhängig von
der Lage der Gasfeder und der Durchlaßöffnung - eine sehr gute
Sicherung gegen Auslaufen der Ölfüllung aus dem Ringraum gewähr
leistet ist. Zur guten Abdichtung des Verbindungskanales gegen
über dem Behälter wird entsprechend der Erfindung der Verbin
dungskanal von einem radial vorspringenden, mit dem Stützteil
verbundenen Dichtsteg begrenzt, wobei dieser Dichtsteg abdichtend
auf der Innenwand des Behälters angeordnet ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist erfindungsgemäß der
Verbindungskanal meanderförmig im Stützteil angeordnet. Auf diese
Weise wird eine labyrinthförmige Anordnung des Verbindungskanales
ermöglicht und eine direkte axiale Verbindung zwischen der Durch
laßöffnung und dem Arbeitsraum unterbunden.
Das Stützteil selbst ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfin
dung aus einem öl- und gasdichten Werkstoff gebildet, wodurch die
fluidleitende Verbindung zwischen dem Ringraum und dem Arbeits
raum mit Sicherheit ausschließlich durch die radiale Durchlaßöff
nung und den Verbindungskanal gebildet ist. Erfindungsgemäß be
steht das Stützteil aus einem Kunststoffbauteil, wobei sowohl der
Verbindungskanal als auch die Durchlaßöffnung und der Dichtsteg
bei der Spritzgußfertigung eingearbeitet werden und dementspre
chend dieses Stützteil keiner Nacharbeit bedarf.
An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen wird
die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Gasfeder;
Fig. 2 einen Ausschnitt einer Gasfeder im Bereich der Kolbenstan
gendichtung mit einem Stützteil, welches eine schrauben
förmige Nut aufweist;
Fig. 3 den Ausschnitt gem. Fig. 2, wobei das Stützteil geschnit
ten dargestellt ist;
Fig. 4 eine Ausführungsform eines Verbindungskanales im Stütz
teil, der durch eine meanderförmig verlaufende Nut gebil
det ist.
In Fig. 1 ist die Abdichtung einer Kolbenstange 3 in einer pneu
matischen Feder 1 gezeigt. Diese pneumatische Feder 1 besteht im
wesentlichen aus einem zylindrischen Behälter 2, der einseitig
mit einem Boden verschlossen ist und am anderen Ende eine Kolben
stangenführung 5 und eine Kolbenstangendichtung 6 aufweist. Die
se Kolbenstangendichtung 6 liegt mit dem äußeren Durchmesser an
der Innenwand des Behälters 2 an und wird stirnseitig von einem
Stützteil 7 beaufschlagt, welches sich mit dem anderen Ende auf
einer Stützscheibe 9 anlegt. Mittels der Sicke 10 ist diese Stütz
scheibe 9 axial im Zylinder festgelegt, während eine Dichtung 8
den vom Stützteil 7 gebildeten Ringraum 11 zu einem Arbeitsraum
16 hin abdichtet. Im Arbeitsraum 16 ist ein mit der Kolbenstan
ge 3 verbundener Kolben 4 verschiebbar angeordnet, wobei der un
terhalb des Kolbens 4 befindliche Teilraum mit dem Teilraum ober
halb des Kolbens 4 über eine im Kolben 4 befindliche Drosselein
richtung, im vorliegenden Falle durch eine Drosselbohrung, ver
bindbar ist. Zum Verschließen der Gasfeder wird das obere Ende
des Behälters 2 durch Umbördeln stirnseitig gegen die Kolbenstan
genführung 5 gedrückt. Beim anschließenden Füllen der Gasfeder
wird über eine Fülleinrichtung Gas unter Druck zwischen der Kol
benstange 3 und der Kolbenstangenführung 5 eingeführt, wobei die
als Lippendichtung ausgebildete Kolbenstangendichtung 6 ein Ein
strömen in den Innenraum ermöglicht. über eine Radialbohrung 12
und eine Axialnut 13 sowie die Ringnut 14 und den Verbindungska
nal 15 wird der Arbeitsraum 16 mit einer unter Druck stehenden
Gasfüllung versehen. Nach dem Einbringen dieser Gasfüllung wird -
ebenfalls über die Kolbenstangenführung 5 und die Kolbenstangen
dichtung 6 - eine vorgegebene Menge von Öl eingefüllt, die das im
Ringraum 11 vorhandene Gas über die Radialbohrung 12 und die
Axialnut 13 in den Arbeitsraum 16 verdrängt. Der vom Stützteil 7
gebildete und von der Kolbenstange 3 und der Kolbenstangendich
tung 6 begrenzte Ringraum 11 kann maximal bis zur Unterkante der
Radialbohrung 12 mit Öl gefüllt werden. Eine geringe Ausfahrbewe
gung der Kolbenstange 3 bewirkt, daß die Kolbenstangendichtung 6
mit Öl benetzt wird und dadurch immer eine gute Schmierung zwi
schen Kolbenstange 3 und Kolbenstangendichtung 6 gewährleistet
ist. Durch Anordnung der Radialbohrung 12 im Bereich der Kolben
stangendichtung 6 und den Verbindungskanal zwischen dieser Ra
dialbohrung 12 und dem Arbeitsraum 16 ist es ohne weiteres mög
lich, eine Nachfüllung mit Gas vorzunehmen, wenn beispielsweise
nach dem ersten Füllvorgang nicht die vorgegebene Ausschubkraft
der Kolbenstange erreicht wird oder wenn bei einer vorhandenen
Gasfeder eine größere Ausschubkraft gewünscht ist.
Die Ölfüllung kann auch vor dem Verschließen der Gasfeder in den
Arbeitsraum 16 eingebracht werden, so daß nach dem Verschließen
der Gasfeder lediglich die Gasfüllung erfolgt. Bei einer derar
tigen Füllmethode wird zur Füllung des Ringraumes 11 mit Öl die
Gasfeder mit der Kolbenstange nach unten weisend angeordnet und
durch mehrmalige Hubbewegung der Kolbenstange 3 das Öl in den
Ringraum 11 gepumpt. Dies erfolgt durch die Druckunterschiede,
die sich bei Betätigung der Kolbenstange 3 im Raum zwischen Kol
ben 4 und Kolbenstangendichtung 6 ergeben. Damit die im Raum 11
ebenfalls verdichtete Gasfüllung in den Arbeitsraum 16 strömt,
wird zweckmäßigerweise die Dichtung 8 als Lippendichtung ausge
bildet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist die Kolben
stange 3 in der Kolbenstangenführung 5 geführt und durch die als
Lippendichtung ausgebildete Kolbenstangendichtung 6 nach außen
abgedichtet. Das Stützteil 7 wird beim Verschließen des Behäl
ters 2 über den äußeren Flansch der Kolbenstangendichtung 6 gegen
die axial im Behälter 2 festgelegte Stützscheibe 9 gedrückt. Zur
Bildung des Verbindungskanales zwischen Ringraum 11 und Arbeits
raum 16 weist das Stützteil 7 einen stirnseitigen Einschnitt 17
auf, welcher mit einer schraubenförmigen, am Außendurchmesser des
Stützteiles 7 angeordneten Nut 18 in Verbindung steht. Vorzugs
weise weist diese schraubenförmige Nut 18 einen eineinhalbfachen
Gewindegang auf, so daß deren Mündung in die Ringnut 14 um 180°
versetzt zum stirnseitigen Einschnitt 17 angeordnet ist. Die Ver
bindung der Ringnut mit dem Arbeitsraum 16 erfolgt schließlich
über mindestens eine in der Stützscheibe 9 angeordnete Durchlaß
öffnung 15. Aus Toleranzgründen und zur guten Abdichtung der
schraubenförmigen Nut 18 gegenüber der Innenwand des Behälters 2
ist wenigstens ein Dichtsteg 19 vorgesehen, der parallellaufend
zur schraubenförmigen Nut 18 am Stützteil 7 angebracht ist. Das
Stützteil 7 besteht aus einem öl- und gasdichten Werkstoff und
ist vorteilhafterweise aus Kunststoff hergestellt. Die Füllung
der Gasfeder erfolgt, wie bereits beschrieben, indem zuerst das
Gas über den Spalt zwischen Kolbenstange 3 und Kolbenstangenfüh
rung 5 sowie Kolbenstangendichtung 6 eingefüllt wird und nach dem
Gasfüllvorgang auf dem selben Wege die Ölfüllung des Ringraumes
11 erfolgt. Hierzu ist die Kolbenstange 3 nach oben austretend
angeordnet, so daß auch hier ein nachträgliches Einfüllen von
Gas in den Arbeitsraum 16 ohne Verdrängung der Ölfüllung aus dem
Ringraum 11 möglich ist. Bedingt durch die schraubenförmige Nut 18
wird mit einem solchen Stützteil 7 eine auslaufsichere Ölfüllung
des Ringraumes 11 erzielt, denn wo auch immer sich der stirnsei
tige Einschnitt 17 bei horizontalem Einbau der Gasfeder befindet,
kann die Ölfüllung nicht aus dem Ringraum 11 in den Arbeitsraum 16
abfließen. Auch bei solchen Einbauverhältnissen, in denen die
Gasfeder zwischen vertikaler und horizontaler Position verschwenkt
wird, können nur geringste Mengen Öl in den Arbeitsraum 16 ent
weichen. Da die Kolbenstangendichtung 6 bei Gasfedern grundsätz
lich gasdicht ausgebildet sein muß, wird auch bei verringerter
Ölfüllung im Ringraum 11 eine gute Schmierung zwischen Kolben
stangendichtung 6 und Kolbenstange 3 gewährleistet, da bereits
bei geringen Ausschubbewegungen der Kolbenstange 3 das an der
Kolbenstangenoberfläche mitgenommene Öl an die Kolbenstangendich
tung 6 gelangt.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausbildungsvariante des Stützteiles 7
gezeigt. Hierbei besitzt dieses aus Kunststoff bestehende Stütz
teil 7 eine meanderförmige Nut 20, welche den stirnseitigen Ein
schnitt 17 mit der Ringnut 14 verbindet. Auch hier wird selbst
bei dauernder Schwenkbewegung von horizontaler in vertikale Posi
tion ein Abfließen des Öles aus dem Ringraum 11 in den Arbeits
raum 16 verhindert. Das Stützteil 7 ist in dieser Ausführungsform
so ausgebildet, daß es mit seinem äußeren Durchmesser auf der In
nenwand des Behälters 2 aufliegt, so daß die meanderförmige
Nut 20 von der Innenwand des Behälters 2 begrenzt ist. Die Fül
lung der Gasfeder erfolgt wie beim Ausführungsbeispiel entspre
chend den Fig. 2 und 3.
Claims (9)
1. Abdichtung einer Kolbenstange insbesondere einer pneumatischen
Feder, welche einen zylindrischen Behälter aufweist, der eine
unter Druck stehende Gasfüllung besitzt, und bei der die Kol
benstange am austrittseitigen Ende des Behälters mittels einer
Kolbenstangenführung und einer Kolbenstangendichtung axial be
weglich geführt und nach außen abgedichtet ist, während an die
Kolbenstangendichtung angrenzend im Innenraum des Behälters
ein Stützteil angeordnet ist, welches mit der Kolbenstange
einen Ringraum zur Aufnahme einer Ölfüllung bildet, die gegen
über einem angrenzenden, mit der Gasfüllung versehenen Arbeits
raum abgedichtet ist und eine Einrichtung zur Fluid leitenden
Verbindung zwischen Ringraum und Arbeitsraum vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Fluid
leitenden Verbindung das Stützteil (7) eine radiale Durchlaß
öffnung (Radialbohrung 12, stirnseitiger Einschnitt 17) im Be
reich der Kolbenstangendichtung (6) aufweist und die Durchlaß
öffnung in einen von Stützteil (7) und Innenwand des Behälters
(2) begrenzten Verbindungskanal (Axialnut 13, schraubenförmige
Nut (18), meanderförmige Nut 20) mündet.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchlaßöffnung durch eine Radialbohrung (12) gebildet ist,
während der Verbindungskanal aus einer die zylindrische Außen
fläche des Stützteiles (7) unterbrechenden Axialnut (13) be
steht.
3. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchlaßöffnung durch einen stirnseitigen Einschnitt (17) des
Stützteiles (7) gebildet ist.
4. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Verbindungskanal über den Umfang des Stützteiles
(7) zwischen diesem und der Innenwand des Behälters (2) ver
laufend angeordnet ist.
5. Abdichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbindungskanal durch eine von der Durch
laßöffnung (Radialbohrung 12, stirnseitiger Einschnitt 17)
ausgehende, schraubenförmige Nut (18) gebildet ist.
6. Abdichtung nach den Ansprüchen 1, 3, 4 und 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbindungskanal von einem radial vorsprin
genden, mit dem Stützteil (7) verbundenen Dichtsteg (19) be
grenzt und dieser Dichtsteg (19) abdichtend auf der Innenwand
des Behälters (2) angeordnet ist.
7. Abdichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbindungskanal durch eine meanderförmig
ausgebildete Nut (20) gebildet ist.
8. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß das Stützteil (7) aus einem öl- und gasdichten Werk
stoff gebildet ist.
9. Abdichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Stützteil (7) durch ein aus Kunststoff bestehen
des Bauteil gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873702581 DE3702581A1 (de) | 1987-01-29 | 1987-01-29 | Abdichtung einer kolbenstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873702581 DE3702581A1 (de) | 1987-01-29 | 1987-01-29 | Abdichtung einer kolbenstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3702581A1 true DE3702581A1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6319756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873702581 Withdrawn DE3702581A1 (de) | 1987-01-29 | 1987-01-29 | Abdichtung einer kolbenstange |
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| Date | Code | Title | Description |
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