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DE1198626B - Durch eine Rollmembran hergestellte Abdichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehaeuse und einem bzw. einer darin bewegbaren Kolben oder Stange - Google Patents

Durch eine Rollmembran hergestellte Abdichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehaeuse und einem bzw. einer darin bewegbaren Kolben oder Stange

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Publication number
DE1198626B
DE1198626B DEN21686A DEN0021686A DE1198626B DE 1198626 B DE1198626 B DE 1198626B DE N21686 A DEN21686 A DE N21686A DE N0021686 A DEN0021686 A DE N0021686A DE 1198626 B DE1198626 B DE 1198626B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
membrane
medium
housing
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN21686A
Other languages
English (en)
Inventor
Johan Adriaan Rietdijik
Henricus Maria Van Der Herman
Henricus Cornelis Jo Beukering
Roelf Jan Meijer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1198626B publication Critical patent/DE1198626B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J3/00Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
    • F16J3/06Bellows pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/10Characterised by the construction of the motor unit the motor being of diaphragm type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Durch eine Rollmembran hergestellte Abdichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehäuse und einem bzw. einer darin bewegbaren Kolben oder Stange Die Erfindung bezieht sich auf eine durch eine Rollmembran hergestellte Abdichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehäuse und einem bzw. einer darin bewegbaren Kolben oder Stange, wobei die Rollmembran auf der dem Arbeitsraum abgewandten Seite zusammen mit Wandteilen von Zylinder und Kolben bzw. Stange und Gehäuse einen Raum einschließt. Es ist weiterhin bekannt, diesen Raum zur Abstützung der Rollmeinbran gegenüber dem Druck des Arbeitsmediums mit einem inkompressiblen fließfähigen Medium zu füllen. Bei dieser Bauart sind zwei Rollmembranen axial hintereinander angeordnet, wobei ihre Krümmungen in entgegengesetzer Richtung derart verlaufen, daß ein Raum zwischen ihnen abgeschlossen ist, der mit Stützflüssigkeit gefällt ist. Bei einem Druck des Arbeitsmediums von außen auf eine der Membranen führt dieser Druck jedoch zu einer Stauchung dieser Rollmembran und über die Stützflüssigkeitsfüllung zu einer Drehung der anderen. Wenn bei derartigen Anordnungen im Betrieb auch eine Verteilung der Belastung auf zwei Membranen erfolgt, so werden die Membranen dennoch verformt und sind daher nicht in dem Sinne abgestützt, daß sie keiner Drehungs-oder Stauchungsbeanspruchung ausgesetzt sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es dagegen, die Ab- stützung der Rollmembran derart vorzuziehen, daß sie im Betrieb keinen Längenänderungen unterworfen ist und daher bei langer Lebensdauer hohen Drücken widerstehen kann. Dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch entsprochen, daß bei der eingangs umschriebenen Abdichtung der Durchmesser des zwischen Zylinder und Kolben bzw. Gehäuse und Stange liegenden, den mit Stützmedium gefüllten Raum abgrenzenden Abdichtspaltes eine solche Größe aufweist, daß er einem Durchmesser entspricht, der den von der Rollmembran überdeckten Ringspalt in zwei gleiche Ringflächen teilt. Infolge des Druckes des Mediums in dem auf der anderen Seite der Membran liegenden Raum wird diese gegen das inkompressible Medium gedrückt, so daß dieses Mittel selbst als Abstützung dient und dadurch die Membran weitgehend von Spannungen entlastet wird. Zufolge der Abmessung des Abdichtspaltes bleibt das Volumen des mit Stützmedium gefüllten Raumes beim Bewegen des Kolbens bzw. der Stange konstant bei konstanter Länge der Rollmembran. Eine Folge hiervor ist, daß die Rollmembran eine lange Lebensdauer hat. Die konvexe Seite der Membran kann hierbei entweder dem Raum mit dem inkompressiblen Medium zugewendet oder von diesem abgewendet sein. Das inkompressible Medium kann aus verschiedenen Werkstoffen bestehen. Von diesen Stoffen wird gefordert, daß sie ausreichende Eigenschaften haben, um den Formänderungen des dieses Medium enthaltenden Raumes zu folgen. Als solches Medium kann z. B. eine Masse aus einem körnigen, festen Stoff verwendet werden. Es kann zu diesem Zweck jedoch vorteilhaft eine Flüssigkeit verwendet werden.
  • Für die Zufuhr für das inkompressible Medium bzw. zu dessen Ergänzung ist in bevorzugter Ausführungsform eine Flüssigkeitspumpe und überdies eine auf den auf die Membran wirkenden Druckunterschied ansprechende Regelvorrichtung vorgesehen, durch welche die Abfuhr eines Überschusses des inkompressiblen Mediums steuerbar ist. Unter Umständen wird aus dem Raum mit dem inkompressiblen Medium Flüssigkeit weglecken. Da die Menge der wegleckenden Flüssigkeit in den meisten Fällen schwer festzustellen ist, läßt sich die Zufuhr der richtigen Menge des Mediums nicht leicht durchführen. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, wird ein überschuß an Flüssigkeit zugeführt, wobei die überschüssige Flüssigkeitsmenge durch die Regelvorrichtung abgeführt wird.
  • Die Abfuhr einer überschüssigen Flüssigkeitsmenge beseitigt noch eine zweite Schwierigkeit; sie verhindert vor allem, daß sich bei einer eventuell auftretenden Gasdiffasion durch die Membran in dem Stützflüssigkeitsrauin Gasblasen ansammeln können; denn diese werden mit der überschüssigen Flüssigkeitsmenge abgeführt. Die Anwesenheit von Gasblasen würde eine unerwünschte nachgiebige Abstützung und somit Längenänderungen der Meinbran zur Folge haben.
  • Zusammen mit der abgeführten überschüssigen Flüssigkeit wird auch das darin aufgelöste Gas abgeführt. Die abgeführte Flüssigkeit wird durch neue, kein Gas enthaltende Flüssigkeit ersetzt, so daß sich im Unterstützungsraum keine Dampfblasen bilden werden.
  • Die erwähnte Regelvorrichtung kann durch eine Regelklappe gebildet sein, welche dabei derart eingestellt wird, daß ein konstanter Druckunterschied auf der Rollmernbran beibehalten wird.
  • In einer weiteren Ausführungsforin ist die konvexe Seite der aus einem Elastomer bestehenden Membran dem Raum mit dem inkompressiblen Medium zugewandt und die Regelvorrichtung als Abflußleitung ausgebildet, deren in dem einen oder anderen der beiden gegeneinander abzudichtenden Maschinenteile vorgesehene öffnung derart angeordnet ist, daß sie von der Membran an der einen bzw. anderen Endstellung der gegeneinander abzudichtenden Teile bei einer zu großen Stützflüssigkeitsmenge geringfügig freigelegt ist. Vorzugsweise ist in der in dem Maschinenteil enthaltenen öffnung ein poröser, für das Medium durchlässiger Wandteil vorgesehen.
  • Die Membran kann aus einem Elastomer hergestellt sein, also einem Stoff, der gummiartige Eigenschaften aufweist und beispielsweise aus Gummi oder einem Kunststoff mit entsprechenden Eigenschaften besteht, wie solcher unter dem Warennamen »Vulkollan« im Handel ist. Zweckmäßig ist die Membran in an sich bekannter Weise mit einer verhältnismäßig dünnen Haut diffusionswehrenden Materials überzogen.
  • Die Flüssigkeitspumpe kann in bekannter Weise als in Richtung auf den Stützflüssigkeitsraum pum- pender Dichtungsring ausgebildet sein, der-im Abdichtspalt angeordnet ist. Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einiger in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Die zu den Zeichnungen gehörenden Figuren zeigen jeweils eine Stange, die auch ein Kolben sein kann, in einem sie -umgebenden Gehäuse, das auch ein Zylinder sein kann, wobei zwischen Stange und umgebendem Gehäuse ein mit inkompressiblem Medium ausgefüllter Raum vorhanden ist, der durch eine Rollmembran begrenzt und abgedichtet ist. Die jeweiligen Ausführungsformen sind in den F i g. 1, 2, 3, 4, 5 a, 5 b, 5 c, 6 und 7 jeweils im Querschnitt veranschaulicht. In den F i g. 6 und 7 sind zusätzlich unterschiedliche Regelvorrichtungen zum Regulieren der Stätzflüssigkeitsmenge dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt eine Rollmembran, die zwischen zueinander beweglichen Einzelteilen 32 und 33 ange-'bracht ist und die Räume 1 und II voneinander trzimt. Teil 32 kann eine Gleitbuchse, Teil 33 eine darin bewegliche Stange darstellen. Im Raum I befindet sich ein flüssiges oder gasförmiges'Medium, der Raum II ist mit inkompressiblem Mittel gefüllt. Die Wandteile a, b, c des Teiles 33 einerseits und d, g, f des Teiles 32 andererseits stellen einen Teil der Begrenzung des Raumes II dar und sind derart gestaltet, daß bei der gegenseitigen Bewegung der Teile 32 und 33 das Volumen des Raumes II konstant bleibt, ohne daß sich die Länge des dargestellten Querschnittes der Rollmernbran 31 ändert. In dem Raum II ist nur eine solche Menge inkompressiblen Mittels vorhanden, daß infolge des im Raum I vorherrschenden Druckes die Rollmernbran eine verhältnismäßig geringe Spannung hat. Diese Spannung bleibt auch, abgesehen von etwaiger Alterung der Membran, während des Betriebes der Vorrichtung konstant. Zwischen der Buchse 32 und der Stange 33 befindet sich ein in den Raum II ausmündender Abdichtungsspalt 38. Diese Anordnung und Abstützung der Membran hat den Vorteil, daß die Abdichtung ohne Beeinträchtigung der Lebensdauer der Membran bei sehr hohen Drücken und großen Druckänderungen im Raum I anwendbar ist; diese Drücke werden durch die Rollmeinbran auf das inkompressible Mittel im Raum II übertragen.
  • Die Ausführungsforin der F i g. 2 mit einer Rollinembran 41 zwischen den Teilen 42 und 41 ist grundsätzlich der Ausführungsform nach Fig. 1 ähnlich, nur haben die Wandteile a, b, c des Teiles 43 und d, f, g des Teiles 42 eine etwas andere Gestalt. Auch hier gilt die )Bedingung, daß bei der gegenseitigen Bewegung der Teile 42 und 43 das Volumen des Raumes II bei gleichbleibender Länge des Querschnitts der Rollmembran 41 konstant bleiben soll. Auch bei dieser Ausführungsform befindet sich zwischen der Buchse 42 und der darin gleitbar geführten Stange 43 ein in den Raum II ausmündender Abdichtungsspalt 48.
  • Bei den Ausführungsformen nach den F ig. 3 und 4 ist eine Rollmeinbran 51 zwischen den zueinander beweglichen Teilen 52 und 53 angebracht. Die Rollmembran trennt dabei die Räume 1 und II, wobei sich im Raum 1 ein flüssiges oder gasförmiges Medium unter Druck befindet; in den ein inkompressibles Mittel enthaltenden Raum 11 mündet ein Spalt 58 aus. Der Teil 53 besteht hier aus zwei zylindrischen Teilen mit konstanten, aber gegenseitig verschiedenen Durchmessern #, und d.. Der Teil 52 ist am Innenumfang mit zwei zylindrischen Wandteilen d. und d2 versehen. Für diese Durchmesser gilt diJBeziehung Es wird auf diese Weise erreicht, daß die Oberflächen der Wandteile h-k und 1-m des Raumes U einander gleich sind, da, wenn der Teil 53 sich über einen Abstand y nach oben verschiebt, die Rollmembran 51 die in F i g. 3 durch eine gestrichelte Linie angedeutete Lage einnimmt, also ein Punkt P dieser Membran sich dann nur über einen Abstand 1/2 y nach oben bewegt. Dies führt zu einer Volumenvergrößerung des Raumes II, die gleich ist Die Hubbewegung des Teiles 53 führt auch zu einem Anstieg des zylindrisehen Teiles mit dem Durchmesser d., wodurch eine Volumenverkleinerung des Raumes II herbeigeführt wird. Diese Verkleinerung des Volumens entspricht Daraus ergibt sich, daß die Volumenvergrößerung infolge der Membranenverschiebung gerade ausgeglichen wird durch die Volumenverkleinerung infolge der Verschiebung des Teiles 53. Auf diese Weise wird durch eine äußerst einfache Formgebung der Teile 52 und 53 erreicht, daß das Volumen des Raumes II bei gleichbleibender Länge des dargestellten Querschnittes der Rollmembran konstant bleibt.
  • Obiges gilt für die Ausführungsform der F i g. 3 und auch für die der F i g. 4. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen ist der, daß in F i g. 3 die Membran mit ihrer konvexen Seite dem Raum II zugewendet, in der Ausführungsform nach F i g. 4 mit ihrer konvexen Seite von diesem Raum abgewendet ist. Dies hat zur Folge, daß bei der Vorrichtung nach F i g. 3 die Membran eine geringe Spannung hat, indem ün Raum II etwas weniger Mittel eingebracht wird, als der Länge der Membran in dem entspannten Zustand entsprechen würde, während in der Vorrichtung nach F i g. 4 die Membran gespannt wird, indem eine kleinere zusätzliche Menge des Mittels in dem Raum II vorgesehen wird, als der Länge der Membran im nicht gespannten Zustand entsprechen würde, so daß die Membran durch das inkompressible Mittel gespannt wird.
  • Weitere mögliche Ausführungsbeispiele zeigen die F i g. 5 a, 5 b und 5 c. Die Rollmerabran 71 ist dabei gleichfalls zwischen den zueinander beweglichen Teilen 72 und 73 angebracht und trennt den Raum I vom Raum II. Diese Ausführungsformen arbeiten alle nach demselben Prinzip wie die in F i g. 3 und 4 dargestellten Abdichtungen. Die unterhalb der Membran 71 liegenden festen Wandteile der Gleitbuchse 72 und der Stange 73, welche einen Teil der Begrenzung des mit einem Abdichtungsspalt 78 in Verbindung stehenden Raumes II bilden und welche der Membran zugewendet sind, nehmen in einer Projektion zu einer zur Achse der Vorrichtung senkrechten Ebene gleiche Oberflächen ein. In F i g. 5 a sind diese die Wandteile q, t und u, x, die ihrer Projektion in einer zur Achse der Vorrichtung senkrechten Ebene entsprechen. In F i g. 5 b sind diese die Wandteile q, r, s, t und u, v, w, x, die in einer Projektion die einander gleichen Oberflächen q', s, t und u, v, x' liefern, während dies in F i g. 5 c die Wandteile q, t und u, x sind, welche in Projektion die gleichen Oberflächen q', t und u, x' liefern.
  • Um zu erreichen, daß die Projektionen der erwähnten Wandteile in jeder Ausführungsforrn einander gleich sind, muß für die Durchmesser d" d2 und d. der zylindrischen Teile der Teile 72 und 73 wieder die gleiche Beziehung gelten wie bei der Ausführungsform nach F i g. 3.
  • In F i g. 6 ist eine Rollmembran 81 zwischen den zueinander hin- und herbeweglichen Teilen 82 und 83 angeordnet. Auch hier trennt die Rollmembran den Raum I vom Raum H, von denen der Raum I ein unter Druck stehendes Medium und der Raum II ein inkompressibles Mittel enthält. Auch bei dieser Vorrichtung sind die steifen Wandteile a, b, c und d, f, g, h, i, die einen Teil der Begrenzung des Raumes II bilden, derart gestaltet, daß das Volumen des Raumes II bei der gegenseitigen Bewegung der Teile 82 und 83 bei gleichbleibender Länge der Membran 81 konstant bleibt. Weiter ist in der Vorrichtung ein ölabstreifring 84 vorgesehen, der bei der Aufwärtsbewegung der Stange 83 dem Raum 11 Öl zuführt. Die Gleitbuchse 82 enthält eine nach der Innenseite hin offene Kammer 89, die durch einen porösen Pfropfen 85 geschlossen ist und an die eine Abfuhrleitung 86 anschließt, die in einen ölbehälter 87 ausmündet, aus dem der Ölabstreifring 84 durch einen Abdichtspalt 88 das Öl zieht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der ölabstreifring 84 pumpt durch den Spalt 88 hindurch Öl in den Raum 11. Wenn die eingepumpte Menge gerade der aus dem Raum 11 wegleckenden Menge entspricht, so geschieht nichts, da das Volumen des öls im Raum II dann konstant gehalten wird. Wird jedoch ein überschuß dem Raum 11 zugeführt, so nimmt die öhnenge in dem Raum II zu, wodurch die Membran über einen geringeren Abstand gegen die Wände gedrückt wird. Infolgedessen wird ein Teil des porösen Wandteiles 85 freigegeben, so daß das Öl durch die Abfuhrleitung 86 zurück nach dem Behälter fließen kann. Die Lage der Kammer 89 mit der anschließenden Abfuhrleitung 86 ist in bezug auf die Stange 83 derart gewählt, daß die Membran die Kammeröffnung in der Endstellung der beiden Maschinenteile nur dann freigibt, wenn im Stützflüssigkeitsraum eine überschüssige Flüssigkeit vorhanden ist. Die auf diese Weise erzielbare Regelung erlaubt es, die Membranlänge nahezu konstant zu halten.
  • Statt eines Olabstreifringes kann auch eine übliche Flüssigkeitspumpe für die Ölzufuhr verwendet werden.
  • Der poröse Pfropfen 85 kann aus jedem beliebigen Material bestehen; vorzugsweise kommt hierfür poröses Sintermaterial zur Verwendung. Gegebenenfalls kann das poröse Material auch weggelassen werden, so daß dann eine unabgedeckte Abfuhröffnung vorliegt.
  • F i g. 6 zeigt den Fall, in dem der ölabstreifring in der Gleitbuchse 82 untergebracht ist; doch kann er ebensogut in der beweglichen Stange 83 vorgesehen sein.
  • Die in F i g. 7 gezeigte RoHmembran 91 ist zwischen einem Zylinder 92 und einem darin hin- und herbewegbar angeordneten Kolben 93 angebracht. Auch hier trennt die Membran einen Raum I oberhalb des Kolbens von einem Raum II unterhalb der Membran, welcher Raum wieder ein konstantes Volumen hat und mit einem inkompressiblen Mittel, in diesem Falle z. B. Schmieröl, gefüllt ist. In dem Raum I befindet sich ein Medium, das in diesem Falle Druckänderungen unterworfen ist. Der Zy- linder 92 ist weiter mit einem Einlaß- und Auspuffventilgehäuse 95 und 96 versehen. In einem unterhalb des Raumes II vorgesehenen Abdichtspalt 108 ist ein ölabstreifring 94 angeordnet, über den dem Raum II Öl zugeführt wird; weiter sind zwei Leitungen 97 und 98 vorgesehen, die in die Räume I bzw. II einmünden und andererseits beidseitig einer in einem Gehäuse 99 angeordneten Membran 100 ausmünden, an der eine Klappe 101 befestigt ist, welche die Öffnung einer ölabfuhrleitung 102 verschließen kann. Die Membran 100 -unterliegt weiter dem Druck einer Druckfeder 103.
  • Bei dieser Vorrichtung wird dem Raum U über den Spalt 108 und den Ölabstreifring 94 Öl zugefüh,rt. Die zugeführte Menge ist mindestens gleich der ölmenge, die durch Undichten aus dem Raum II entweicht. Infolgedessen kann das Volumen des im Raum II vorhandenen öls zunehmen, wodurch dann der Druckunterschied auf der Rollmembran 91 kleiner wird. Der sich auf der Rollmeinbran 91 auswirkende - Druckunterschied ist auch auf der Meinbran 100 wirksam. Wenn der Druckunterschied auf dieser Membran unterhalb eines bestimmten Wertes sinkt, wird die Klappe 101 unter der Wirkung der Druckfeder 103 gehoben. Durch die Abfuhrleitung 102 kann dann eine solche Ölmenge wegfließen, bis der Druckunterschied zwischen den Drücken in den Räumen 1 und U wieder den gewünschten Wert erreicht hat.
  • Obgleich die Rollmembran meistens, aus einem elastischen Stoff hergestellt ist, kann in dieser Vorrichtung eine Rollmeinbran genügen, die lediglich in der Umfangsrichtung elastisch ist. Die Elastizität spielt, wie dies aus den vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, keine Rolle bei-in Konstanthalten des Volumens des Raumes II und ebensowenig beim Konstanthalten des auf der Rollmeinbran wirksamen Druckunterschiedes.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Durch eine Rollmembran hergestellte Ab- dichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehäuse und einem bzw. einer darin axial bewegbaren Kolben oder Stange, wobei die Rollmembran auf der dem Arbeitsraum abgewandten Seite zusammen mit Wandteilen von Zylindern und Kolben bzw. Stange und Gehäuse einen Raum einschließt, der zur Abstützung der Rollmembran gegenüber dem Druck des Arbeitsmediums mit einem inkompressiblen, fließfähigen Medium gefällt ist, dadurch gekennzeichn e t, daß der Durchmesser des zwischen Zy- linder und Kolben bzw. Gehäuse und Stange liegenden, den mit Stützmedium gefüllten Raum (II) abgrenzenden Abdichtspaltes (38, 48, 58, 78, 88, 108) eine solche Größe aufweist, daß er einem Durchmesser entspricht, der den von der Rollmeinbran (31, 41, 51, 71, 81, 91) überdeckten Ringspalt in zwei gleiche Ringflächen teilt.
  2. 2. Abdichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flüssigkeitspumpe für die Zufuhr für das inkompressible Medium vorgesehen ist und daß eine auf den auf die Membran wirkenden Druckunterschied ansprechende Regelvorrichtung (85, 86, 100, 101) vorgesehen ist, durch welche die Abfuhr eines überschusses des inkompressiblen Mediums steuerbar ist. 3. Abdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe Seite der aus einem Elastomer bestehenden Membran (81) dem Raum (11) mit dem inkompressiblen Medium zugewandt ist und die Regelvorrichtung als Abflußleitung (86) ausgebildet ist, deren in der einen oder anderen der beiden gegeneinandel abzudichtenden Maschinenteile (Zylinder, Kolben bzw. Gehäuse, Stange) vorgesehene Öffnung (89) derart angeordnet ist, daß sie von der Meinbran (81) in der einen bzw. anderen Endstellung der gegeneinander abzudichtenden Teile (z. B. (82, 83) bei einer zu großen Stützflüssigkeitsmenge geringfügig freigelegt ist. 4. Abdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der öffnung (89) ein poröser, für das Medium durchlässiger Wandteil (85) vorgesehen ist. 5. Abdichtung nach Ansprach 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitspumpe in bekannter Weise als in Richtung auf den Stützflüssigkeitsraum (II) pumpender Dichtungsring (84, 94) ausgebildet ist, der im Abdichtspalt (88, 98) angeordnet ist. 6. Abdichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran in an sich bekannter Weise mit einer verhältnismäßig dünnen Haut diffusionswehrenden Materials überzogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 725 078, 2 953 166, 2 643 147, 2 625 414, 2 513 533, 2 532 143, 2864258.
DEN21686A 1961-06-16 1962-06-12 Durch eine Rollmembran hergestellte Abdichtung zwischen einem Zylinder bzw. einem Gehaeuse und einem bzw. einer darin bewegbaren Kolben oder Stange Pending DE1198626B (de)

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