DE379840C - Einrichtung zum Hoerbarmachen von Wechselstroemen tiefer Frequenz - Google Patents
Einrichtung zum Hoerbarmachen von Wechselstroemen tiefer FrequenzInfo
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- DE379840C DE379840C DER44270D DER0044270D DE379840C DE 379840 C DE379840 C DE 379840C DE R44270 D DER44270 D DE R44270D DE R0044270 D DER0044270 D DE R0044270D DE 379840 C DE379840 C DE 379840C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/08—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements
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- Near-Field Transmission Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. AUGUST 192a
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a GRUPPE 68
(R 44270
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Siemensstadt b. Berlin.
Einrichtung zum Hörbarmachen von Wechselströmen tiefer Frequenz.
Zusatz zum Patent 379839.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1917 ab.
Längste Dauer: 20. Februar 1932.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung ; der Erfindung besteht das neue Mittel für den
und Vervollkommnung der im Hauptpatent angegebenen Zweck darin, daß der sogenannte
379839 beschriebenen Mittel und Schaltungen ; Signalstrom (das ist der vom Senderort ausfür
das Hörbarmachen von Wechselströmen von gehende, für Signalzwecke dienende Wechselverhältnismäßig
sehr geringen Frequenzen. Nach , strom von geringer Periodenzahl) eine Drossel-
spule durchfließt, deren Windungen auf einem Eisenkern angeordnet sind, und daß der Eisenkern
gleichzeitig durch den Dauerstrom magnetisiert wird. Dieser allgemeine Gedanke läßt sich
in mehrfacher Weise durchführen.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind mehrere Ausführungsbeispiele auf der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine schematische Anordnung, bei der ίο ein einfacher Eisenkern zur Anwendung gelangt,
Abb. 2 einen Schnitt nach 2, ζ der Abb. ι und
Abb. 3 eine zweite Anordnung unter Anwendung eines Eisenringes.
A bezeichnet einen Eisenkern, auf welchem ■ die Windungen einer Drosselspule D sitzen. Die j
Achse der Windungen der Drosselspule D fällt | mit der Längsachse des Eisenkerns zusammen, j
W bedeutet eine zweite Wicklung, deren Achse ! senkrecht zur Windungsachse der Drosselspule!) j
steht und die deshalb den Eisenkern A in einer j zu seiner Längsachse senkrechten Richtung i
magnetisiert. Der Signalstrom wird durch die Empfangselemente t (Antennen) aufgenommen
und umfließt, indem er durch die Drosselspule!) j geht, den Eisenkern A, diesen hierbei in Richtung
seiner Längsachse magnetisierend. Durch die Wicklung W dagegen fließt der von einer
Wechselstromquelle α kommende Dauerstrom, j der also am Empfangsort erzeugt wird. Solange
der Dauerstrom von der Wicklung W abgeschaltet ist, ist im Telephon F, welches im Stromkreis
des Signalstromes liegt, kein Ton hörbar; läßt man dagegen den Dauerstrom durch die
Windungen W fließen, so ist der Signalstrom im Telephon F deutlich hörbar.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist an Stelle des einfachen Eisenkerns ein Eisenring R
zur Anwendung gebracht, dessen Schenkel r1, r'2
zwei Spulen D1, D- tragen; die Windungsachsen
beider Spulen fallen mit den Längsachsen der ' beiden Schenkel r1 bzw. r1 zusammen und letz- !
tere werden in entgegengesetzter Richtung durch \ den Signalstrom, der die Spulen durchfließt,
magnetisiert. Zwischen das Ende eines Huf- \ eisenmagneten M, dessen Schenkel eine vom \
Dauerstrom durchflossen Wicklung It'1 trägt, ι
ist der Ring R angeordnet. Durch diese An- : Ordnung wird, wenn der Dauerstrom fließt, der
Ring R in der Weise magnetisiert, daß die beiden Schenkel r1, r- gleiche Richtung in ihrer
Magnetisierung aufweisen. In den Schenkeln r1 ■
und r'2 heben sich somit die Induktionswirkungen des Signalstromes und des Dauerstromes j
gegenseitig auf. Auch hier ist das Endergebnis j daß, sobald der Dauerstrom durch die Windungen
W1 fließt, das mit dem Signalstrom betriebene und vorher nicht tönende Telephon
zum Ansprechen kommt. Die zuletzt beschriebene Ausführung kann auch dahin abgeändert
werden, daß die Windungen IF1 direkt um den EisenringR (nicht um seine einzelnen Schenkel r1
und /2) herumgelegt werden.
In gewissen Grenzen läßt sich die Wirkung steigern, wenn der Dauerstrom verstärkt wird.
Es ist auch nicht schwierig, Lagen in der An-Ordnung der Spule zum Eisenkern herauszufinden,
bei denen ein direktes Übersprechen des Dauerstromes in den Windungen D1, D'z des
Eisenringes R nicht stattfindet, so daß man also beim Abschalten des Signalstromes im Telephon
einen Dauerton, der vom Dauerstrom herrührt, überhaupt nicht hört. Auf diese Weise ist es
also mit außerordentlich einfachen Mitteln möglich, die Wirkung des Dauertons auf das Ohr zu
kompensieren. Durch geeignete Schaltung und entsprechend bemessene Kondensatoren und
Drosselspulen läßt sich ebenfalls die Wirkung der Anordnung steigern, desgleichen durch die
Anwendung von Verstärkern.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Hörbarmachen von Wechselströmen tiefer Frequenz nach Patent
379839, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalstrom eine Drosselspule mit Eisen durchfließt, das gleichzeitig durch den
Dauerstrom magnetisiert wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der
den Eisenring magnetisierenden, einerseits vom Signalstrom und anderseits vom Dauerstrom
durchflossenen Windungen senkrecht zueinander liegen und hierdurch eine Induktionswirkung
des Signalstromes auf den Stromkreis des Dauerstromes verhindert wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Eisenrahmen
(Ring), der auf seinen Schenkeln Magnetisierung von entgegengesetzter Richtung hervorbringende,
vom Signalstrom durchflossen*:: Windungen (D) und (D1) trägt, während er
gleichzeitig durch eine vom Dauerstrom durchflossene Wicklung (IF1) so magnetisiert
wird, daß sich deren Induktionswirkung in den beiden Schenkeln des Eisenkörpers (R)
gegenseitig aufhebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER44270D DE379840C (de) | 1917-03-01 | 1917-03-01 | Einrichtung zum Hoerbarmachen von Wechselstroemen tiefer Frequenz |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER44270D DE379840C (de) | 1917-03-01 | 1917-03-01 | Einrichtung zum Hoerbarmachen von Wechselstroemen tiefer Frequenz |
Publications (1)
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|---|---|
| DE379840C true DE379840C (de) | 1923-08-30 |
Family
ID=7407242
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER44270D Expired DE379840C (de) | 1917-03-01 | 1917-03-01 | Einrichtung zum Hoerbarmachen von Wechselstroemen tiefer Frequenz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379840C (de) |
-
1917
- 1917-03-01 DE DER44270D patent/DE379840C/de not_active Expired
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