DE376319C - Gitterwerk mit Glaseinsaetzen fuer Schaufensterabschluesse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl. - Google Patents
Gitterwerk mit Glaseinsaetzen fuer Schaufensterabschluesse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl.Info
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- DE376319C DE376319C DEW59524D DEW0059524D DE376319C DE 376319 C DE376319 C DE 376319C DE W59524 D DEW59524 D DE W59524D DE W0059524 D DEW0059524 D DE W0059524D DE 376319 C DE376319 C DE 376319C
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- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gitterwerk für Schaufensterabschlüsse, Ladentische,
Kr.ssenabteile usw., zwischen dessen Stäben je ein oder mehrere Glasstreifen eingefügt
sind.
Von derartigen, zur Verhütung von Diebstählen und gleichzeitig aus hygienischen Gründen
bisher üblichen Schutzvorrichtungen erfüllten Gitter im gewöhnlichen Sinne ihren
Zweck nur unvollkommen, da bei der erforderlichen engen Stabstellung der Durchblick sehr
behindert wird. Anderseits sind die namentlich in besseren Lebensmittelgeschäften gebräuchlichen
Ladentisch-Glasschutzwände infolge der zur Zeit außerordentlich hohen Glaspreise sehr
teuer, so daß die aus erwähnten Gründen angestrebte Verwendung dieser Schutzwände sehr
behindert wird. Als billiger Ersatz hierfür, gleichzeitig aber dekorartiger wirkend als die
bisherigen Gitter und Glaswände, ist das nachstehend im allgemeinen gekennzeichnete Gitterwerk
gedacht, gewissermaßen eine Vereinigung von Gitter und Glaswand darstellend.
Während die bisherigen Glaswände stets nur aus wenigen zwischen einigen Metallstäben befestigten
Einzelglasplatten bestehen, werden im Gegensatz hierzu die solchen großen und deshalb
sehr teuren Glasscheiben entsprechenden einzelnen Felder des auf der Zeichnung veranschaulichten
Gitters aus einer Anzahl !deiner Scheiben gebildet, welche an den oberen i-nd
unteren Enden zwischen kreuzweise miteinander verbundenen Gitte* stäben, unter Vermeidung
jeglicher Bohrungen, Nieten, Schrauben oder einer sonstigen starren Vei bindung·, zusammengehalten
werden. Die Einfügung dieser Glas-
einsätze zwischen die Gitterstäbe gestattet eine beliebig große Entfernung derselben voneinander,
was bei den bisher zu erwähnten Zwecken dienenden Gittern nicht möglich ist. Vor allem
jedoch bedeutet die Nutzbarmachung kleinster, an sich sehr geringwertiger, vielfach aus Abfällen
bestehender Glasstücke, mittels einer einfachen, ohne jede Fachkenntnisse anzuwendenden
Stabbauausführung zu einem geschlossenen ίο Ganzen vereinigt, gegenüber den kostspieligen
großen Einzelplatten eine unerwartet große Preisermäßigung fraglicher Glasschutzvorrichtungen.
Abb. ι der Zeichnung veranschaulicht ein einzelnes Feld eines derartigen Glasgitters mit
anschließendem Seitenteil in verschiedenen Gruppierungen der Glasplatten und Stäbe.
Abb. 2 zeigt in schaubildlicher Darstellung und teilweisem Schnitt Einzelteile des Gitterwerks,
insbesondere den oberen und unteren Querstab eines Gitterfeldes in Verbindung mit einem
und mehreren Zwischenstäben und Glasplatten. Abb. 3 zeigt die Aufsicht eines unteren Querstabes
und den wagerechten Schnitt C-D nach Abb. 2 einiger in dem Längsschlitz desselben
sitzenden senkrechten Stäbe und Glasplatten, während Abb. 4 einen senkrechten Schnitt A-B
nach Abb. 2 darstellt. Abb. 5 zeigt einige der zur Verbindung der beiden Stabhälften des
oberen Querstabes dienenden Zwischenglieder. Wie aus der Zeichnung (Abb. 1 und 2) ersichtlich,
besteht ein einzelnes von den Hauptstäben α begrenztes Gitterfeld aus den oberen und
unteren Querstäben δ und c, den Zwischenquerstäben d (letztere nur bei Verwendung besonders
kleiner Glasstücke), den senkrechten Stäben e und e' sowie den dazwischen befindlichen Glasplatten.
Die Verbindung der mittels der Hülsen k zwischen den Hauptstäben a. (Abb. 1)
gehaltenen Querstäbe mit den senkrecht verlaufenden Stäben und Glasplatten geschieht
durch Einführen derselben in die Längsschlitze der Querstäbe. Der untere derselben besitzt nur
einen Schlitz, während die Zwischen- und oberen Querstäbe doppelte Schlitze aufweisen. Um
ein Hindurchführen längerer Stäbe und dazwischensitzender längerer Glasstreifen, wie z. B.
bei dem Seitenteil des Gitterfeldes nach Abb. 1, durch eine mittlere oder obere Querverbindung
zu erleichtern, bestehen diese zweckmäßig aus zwei an der Vorder- und Rückseite des Gitters
verlaufenden Einzelstäben b und V (Abb. 4) in beliebigem Querschnitt, beispielsweise halbrund,
deren Längskanten nach innen urngebogen sind. Beide Stabhälften werden durch
an geeigneten Stellen übergeschobene Ringe g (Abb. ι und 2) zusammengehalten oder, sofern
dieses stellenweise nicht möglich, wie z. B. bei [ besonders breiten Bekrönungsplatten k (Abb. i),
mittels in den Innenraum der beiden Hohlprofile einzuschiebender Zwischenstücke f
(Abb. 4 und 5), deren zahnartige vorspringende Ecken die inneren Umbiegungen der Profile umfassen.
Der Durchmesser der Ringe und die Breite der Zwischenstücke sind so bemessen, daß die Längsschlitze der Doppelquerstäbe c
undd eine für normale Kristallglasplattenstärke von etwa 8 mm erforderliche Weite erhalten.
Gleichzeitig wird die jeweils gewünschte Entfernung der nebeneinandersitzenden Stäbe und
Glasplatten durch entsprechende Breite der Ringe bzw. Stärke der Zwischenstücke (einzeln
oder mehrfach nebeneinander) beliebig geregelt (Abb. 3 und 4). Ferner dienen letztere als Lagerung
für die unteren Kanten der in den oberen Längsschlitzen der Doppelquerstäbe (Abb. 2
und 4) sitzenden Glasplatten, z. B. die Bekrönungsplatten h (Abb. 1).
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Anwendung der doppelseitigen Querstäbe die verschiedenste
Gruppierung größerer und kleinerer Glasplatten innerhalb eines Gitterfeldes gestattet.
Die vier mittleren sowie die rechts und links der beiden Stäbe e' (Abb. 1) befindlichen
je zwei Glasstreifen mit den darüber sitzenden Bekrönungsplatten h können beispielsweise ohne
Mühe durch je eine aus einem Stück bestehende Platte ersetzt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Gitterwerk mit Glaseinsätzen für Schaufensterabschlüsse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Stäbe (e, e') und die dazwischen befindlichen Glasplatten innerhalb eines Gitterfeldes in die Längsschlitze hohler, ein- oder doppelseitiger Querstäbe (5, c) eingeführt sind und mit diesen durch überschiebbare Ringe (g) oder in den inneren Hohlraum der Querstäbe einzuschiebende Verbindungsstücke (f) zu einer zusammenhängenden Fläche verbunden sind.
- 2. Gitterwerk nach Anspruch 1, dadurch • gekennzeichnet, daß die doppelteiligen Querstäbe (δ) aus je zwei parallel verlaufenden, an den Längskanten mit nach innen gerichteten Umbiegungen versehenen Einzelstäben (δ und δ') bestehen, welche von übergeschobenen Ringen (g) oder von zwischen die beiden Stabhälften einschiebbaren, deren Umbiegungen umfassenden Zwischenstücken (f) zusammengehalten werden, wobei Ringe und Verbindungsstücke gleichzeitig zur Regelung des Abstandes zwischen Stäben und Glasplatten dienen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW59524D DE376319C (de) | 1921-10-04 | 1921-10-04 | Gitterwerk mit Glaseinsaetzen fuer Schaufensterabschluesse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW59524D DE376319C (de) | 1921-10-04 | 1921-10-04 | Gitterwerk mit Glaseinsaetzen fuer Schaufensterabschluesse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE376319C true DE376319C (de) | 1923-05-26 |
Family
ID=7605761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW59524D Expired DE376319C (de) | 1921-10-04 | 1921-10-04 | Gitterwerk mit Glaseinsaetzen fuer Schaufensterabschluesse, Ladentische, Kassenabteile u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE376319C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074386B (de) * | 1960-01-28 | Braun Eßlmgen/ Neckar Oscar | Stabauflagerost fur Vitrinen u dg] |
-
1921
- 1921-10-04 DE DEW59524D patent/DE376319C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074386B (de) * | 1960-01-28 | Braun Eßlmgen/ Neckar Oscar | Stabauflagerost fur Vitrinen u dg] |
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