DE29601125U1 - Bausatz zur Herstellung von Display-Stellern - Google Patents
Bausatz zur Herstellung von Display-StellernInfo
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Description
TER MEER - MÜLLER - STEfNMElSTEK* Ä.PASrrNEfi'. , * * Dekora-Design
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Herstellung von Display-Stellern, mit
einer Anzahl von senkrechten Säulen und einer Anzahl von diese verbindenden Display-Elementen.
Display-Steller dieser Art werden in Verkaufsgeschäften, Reisebüros, Banken,
Behörden, etc. eingesetzt. Sie können sowohl zur Darbietung von Waren als
insbesondere auch für die Präsentation von Informationsmaterial, Prospekten, etc. verwendet werden. Im Interesse einer individuellen Nutzung im
Einzelfalle werden sie zumeist als Baukastensysteme ausgebildet, die eine unterschiedliche
Kombination und Anordnung der einzelnen Elemente ermöglichen.
Während auf der einen Seite Systeme bekannt sind, bei denen jeweils zwischen
zwei benachbarten Säulen Schautafeln, Warenmuster, Prospekthalter, etc. befestigt werden, gibt es andererseits Systeme, die zumeist aus nur einer
Säule bestehen, an deren Vorderseite sich verschiedene Prospektschütten befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz der gattungsgemä-J3en
Art zu schaffen, der einen möglichst variablen Einsatz gestattet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dajS die Säulen als Strangprofile ausgebildet
sind und in vier um 90° gegeneinander versetzten Richtungen hinterschnittene Nuten aufweisen und dajß die Display-Elemente wenigstens einen
an den Durchmesser der Nuten angepaßten, in die Nuten einschiebbaren, im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Ansatz aufweisen.
Die Säuleru können so angeordnet werden, daß bei zwei nebeneinanderstehenden
Säulen jeweils eine der Nuten der Säulen der anderen Säule zugewandt ist. Die drei anderen Nuten befinden sich dementsprechend in Winkelabständen
von jeweils 90°, bezogen auf die Position einer vor den beiden Säulen stehenden Person, auf der Außenseite, der Vorderseite und der Rückseite.
Es ist daher möglich, zum einen durchgehende Schautafeln und dergleichen zwischen den beiden Säulen anzuordnen, indem an den beiden gegenüberliegenden
seitlichen Rändern der Schautafel befindliche, schwalben-
TER MEER - MÜLLER - ST^fNMpISTE^A^AISTNgV. .·· Dekora-Design
schwanzförmige Ansätze in die Nuten der Säulen von oben eingeschoben
werden. Andererseits können Warenproben, Prospektschütten, etc. in drei
Richtungen an den freien Außenseiten der Säulen angebracht werden. Selbstverständlich
können stattdessen auch mehr als zwei Säulen seitlich nebeneinander angeordnet werden. Sofern mehr als zwei Säulen vorgesehen sind,
müssen diese drei oder mehr Säulen auch nicht in einer Reihe stehen, sondern sie können auch einen Winkel von 90° zueinander bilden. Andererseits
ist es auch möglich, jede Säule für sich allein zu benutzen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische perspektivische Gesamtdarstel
lung eines erfindungsgemäßen Display-Stellers in einer Anordnung einer Reihe von Elementen des Bausat
zes;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine der Säulen des Systems;
Fig. 3 zeigt einen Anwendungsfall, bei dem nur eine Säule
eingesetzt wird;
Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung einer Traverse als
Trägerelement für verschiedene Display-Elemente zur Befestigung zwischen zwei Säulen;
Fig. 5 ist eine Traverse in einer Ausführungsform zur Aufnahme von schwereren Demonstrationsstücken, wie etwa
Bodenplatten;
^-
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Fig. 6 veranschaulicht als Beispiel eine Ausführungsform ei
ner Prospektschütte zur Befestigung an der Außenseite einer Säule;
5 Fig. 7 zeigt ein Schild zur Befestigung an den Säulen.
TER MEER - MÜLLER - STEffri^EISTER*&.PAt(TNSR·. ," Dekora-Design
Fig. 1 zeigt zwei Säulen 10,12, auf deren Form anschließend näher eingegangen
werden soll. Zwischen den beiden Säulen 10,12 sind übereinander zwei Tafeln 14,16, beispielsweise für einen Text und eine Abbildung befestigt. Weiter
unten befindet sich eine Prospektschütte 18, und am unteren Ende der Säulen 10,12 eine Schale 20 zur Aufnahme verschiedener Teile, beispielsweise
Warenproben oder auch Prospektblätter etc. Während die vorgenannten
Teile zwischen den beiden Säulen so angebracht sind, daJ3 sie die Säulen verbinden,
sind oberhalb der Schale 20 zwei kleinere Schalen 22,24 dargestellt, die jeweils nur an einer Säule 10 bzw. 12 angebracht sind.
Auf den Außenseite der Säulen 10,12, die, bezogen auf die Darstellung der
Fig. 1, nach links bzw. nach rechts gerichtet sind, sind ebenfalls verschiedene
Prospektschütten montiert, die insgesamt mit den Bezugsziffem 26 bzw. 28 bezeichnet sind. Am unteren Ende sind die Säulen 10,12 auf kreisförmigen
Fußplatten 30,32 abgestützt.
Die Funktion der Säulen ergibt sich im einzelnen aus der Schnittdarstellung
der Fig. 2. Gemäß Fig. 2 haben die Säulen einen Querschnitt, der als tonnenförmig
bezeichnet werden kann. Zwei einander gegenüberliegende, längere Seitenwände 34,36 sind bogenförmig ausgewölbt, während zwei weitere, einander
gegenüberliegende, kürzere Seitenwände 38,40 gerade verlaufen. Diese geraden, kurzen Seitenwände werden aber im wesentlichen eingenommen
durch hinterschnittene, im Querschnitt T-förmige Nuten 42,44. Zwei weitere, hinterschnittene, im Querschnitt T-förmige Nuten 46,48 verlaufen in der
Mittellinie der beiden längeren Seitenwände 34,36. Alle vier Nuten 42,44,46,48 erstrecken sich in Längsrichtung der Säulen, also senkrecht zur
Zeichenebene in Fig. 2. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Säulen im Falle der Anordnung
mehrerer Säulen nebeneinander in Querrichtung zum Betrachter angeordnet, also mit den schmalen Seitenwänden 38,40 einander zugewandt. Da
die vier Nuten 42,44,46,48 jedoch im wesentlichen ein und denselben Querschnitt aufweisen, ist auch eine um 90° versetzte Anordnung möglich.
Die Säulen sind als weitgehend hohles Strangprofil ausgebildet. Außer den
vier Seitenwänden befinden sich im Inneren nur die mit 50,52,54,56 bezeichneten Zwischenwände zur Begrenzung der Nuten 42,44,46,48 sowie
zwei Verbindungswände 58,60, die die Begrenzungswände 54 und 56 der Nuten 46,48 in den breiteren Seitenwänden 34,36 an beiden äußeren Ecken
TER MEER - MÜLLER - STE1T?IM£ISTEI3*&.P ASTTNW. , " Dekora-Design
verbinden und dabei kreisbogenförmig so ausgewölbt sind, daJ3 zwischen die
erwähnten Zwischenwände 54,56 sowie die Verbindungswände 58,60 ein im
Querschnitt kreisförmiger Gegenstand, etwa eine Stange, für verschiedene Zwecke eingeschoben werden kann. In Fig. 1 ist erkennbar, daß eine derartige,
nicht bezeichnete Stange von den Fußplatten 30,32 aus von unten in die Säulen 10,12 eintritt.
Fig. 3 zeigt einen Anwendungsfall, bei dem eine Säule 10 allein verwendet
wird. In diesem Falle dient die Säule ausschließlich dazu, an der Vorder- und Rückseite, bezogen auf die Darstellung der Fig. 3, nicht bezeichnete Prospektschütten
oder Warenschütten zu tragen.
Fig. 3 zeigt im übrigen zwei Kopfschilder 62,64 am oberen Ende der Säule,
auf deren Form und Befestigung im einzelnen später eingegangen werden soll.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer Traverse 66 als Grundelement zur Befestigung
verschiedener weiterer Elemente zwischen zwei Säulen. Diese Traverse besteht in ihrer einfachsten Ausführungsform aus einer Vierkantstange
68, an deren beiden Enden rechteckige Stirnplatten 70,72 befestigt sind. Sowohl die Stangen als auch die Stirnplatten können aus Blech bestehen und
miteinander verschweißt sein. In Fig. 1 sind Traversen dieser Art als Trägerelemente
für die Tafeln 14,16, die Prospektschütte 18 und die Schale 20 erkennbar.
Nicht bezeichnete Bohrungen in der Vierkantstange 68 dienen zur Befestigung
dieser Elemente.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform einer Traverse gezeigt, die auf einer
Traverse 66 der vorgenannten Art basiert. Auf dieser Traverse 66 bzw. der Vierkantstange 66 sind von beiden Seiten her nach oben über die Vierkantstange
68 hinausragende Bleche 74,76 befestigt. Diese Bleche 74,76 sind jeweils an einem Ende ausgeschnitten und über die Oberseite der Vierkantstange
68 hinweg zum anderen Blech hin abgewinkelt, wie in Fig. 5 erkennbar ist. Dadurch entsteht ein Rahmen, der beispielsweise das Einsetzen von
schwereren Musterplatten, beispielsweise Fußbodenplatten gestattet, die auf ihrer oberen Seite durch eine in umgekehrter Orientierung angeordnete,
nicht gezeigte Traverse gehalten werden.
TER MEER - MÜLLER - STEiNMf ISTER^t J3A^TN &xgr;??·. ,·· Dekora-Design
Fig. 6 zeigt ein einfaches Beispiel einer Prospekt- oder Warenschütte zur Anbringung
an einer einzelnen Säule. Diese insgesamt mit 78 bezeichnete Schütte umfaßt eine Stirnplatte 80, die den Stimplatten 70,72 gemäß Fig. 4
entspricht und ebenfalls zum Einschieben in die Nuten 42,44,46,48 der Säulen
10,12 dient. Diese Stirnplatte 80 trägt an ihrer Vorderseite eine vorspringende und abwärts geneigt Stange 82, an der die eigentliche Schütte in
nach vorwärts geneigter Position befestigt ist. Diese Schütte besteht im wesentlichen
aus einem rechteckigen Blech 84, das wenigstens an seinem unteren Rand eine nach oben gerichtete Aufkantung 86 aufweist, die das Abrutsehen
von Warenproben, Prospektblättern etc. verhindert. Schütten dieser
Art sind an sich bekannt. Anstelle von Schütten dieser Art können auch Körbe, Schalen etc. verwendet werden. Es können auch unmittelbar Warenproben,
beispielsweise Bodenplattenproben in entsprechender Weise aufgehängt sein.
Die erfmdungsgemäjSen Säulen eignen sich auch zur werkzeuglosen Anbringung
von Schildern unterschiedlicher Größe. Im Zusammenhang mit Fig. 3 wurde bereits auf die Kopfschilder 62,64 hingewiesen. Diese Kopfschilder bestehen
aus einer langgestreckten, schmalen Platte, beispielsweise einer Kunststoffplatte, die an zwei Enden zu einer Seite hin um nahezu 180° umgebogen
und an den beiden freien Enden noch einmal in Gegenrichtung umgebogen ist, wie es in Fig. 7 gezeigt ist. Diese zweiten umgebogenen Enden bilden
eine Art von Klauen 88,90. Werden diese Klauen 88,90 federnd zusammengedrückt und in eine der Nuten 42,44,46,48 der Säulen 10,12 eingehängt,
so spreizen sie sich beim Loslassen, und die Schilder werden durch die Federkraft des Materials in den Nuten festgehalten, ohne daß weitere Befestigungsmaßnahmen
notwendig sind.
Zur vertikalen Befestigung der Stirnplatten 70,72,80 in den Nuten 42,44,46,4g können in den Stirnplatten Schrauben, beispielsweise Madenschrauben
92 (Fig. 5) vorgesehen sein, die gegen die Grundflächen der Nuten 42,44,46,48 angezogen werden. Bei dichter Folge von Warenschütten oder
dergleichen, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, können die einzelnen Stirnplatten 70,72,80 ggfs. auch aufeinander gestapelt werden, ohne daj3 eine Befestigung
jeder einzelnen Stirnplatte notwendig ist.
Claims (3)
1. Bausatz zur Herstellung von Display-Steilem mit einer Anzahl von senkrechten
Säulen und einer Anzahl von diese verbindenden Display-Elementen, dadurch gekennzeichnet, dajS die Säulen (10,12) als Strangprofile ausgebildet
sind und in vier um 90° gegeneinander versetzten Richtungen hinterschnittene Nuten (42,44,46,48) aufweisen, und daj3 die Display-Elemente wenigstens
einen an den Querschnitt der Nuten angepaßten, in die Nuten einschiebbaren,
schwalbenschwanzförrnigen Ansatz (70,72,80) aufweisen.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daJ3 der Bausatz Traversen
(66) umfaJ3t, die aus einem im wesentlichen stangenförmigen Element
(68) und zwei an dessen Enden angebrachten rechteckigen, die schwalbenschwanzförmigen
Ansätze bildenden Stirnplatten (70,72) bestehen.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dajS der Bausatz
Schilder umfaßt, die aus einem Streifen aus dünnem, elastischen Material bestehen, welcher Streifen in zwei Endbereichen zu einer Seite im wesentlichen
um 180° umgebogen und an seinen freien Enden noch einmal in entgegengesetzter Richtung zur Bildung von hakenförmigen Klauen (88,90)
umgebogen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29601125U DE29601125U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Bausatz zur Herstellung von Display-Stellern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29601125U DE29601125U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Bausatz zur Herstellung von Display-Stellern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29601125U1 true DE29601125U1 (de) | 1996-03-14 |
Family
ID=8018432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29601125U Expired - Lifetime DE29601125U1 (de) | 1996-01-24 | 1996-01-24 | Bausatz zur Herstellung von Display-Stellern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29601125U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19721485A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Linder Gmbh A | Trägerkonstruktion für Büro-, Messe-, Banken- und Ladeneinrichtungen |
| FR2767461A1 (fr) * | 1997-08-22 | 1999-02-26 | Cid Sa | Dispositif de module pour la realisation d'une gondole d'exposition a la vente d'objets dans un magasin |
| FR2881330A1 (fr) * | 2005-02-02 | 2006-08-04 | Minoui Homayou | Ensemble d'elements pour la constitution de supports destines a la presentation de panneaux publicitaires, d'affiches, de photographies, de notices ou autres |
| EP1692972A1 (de) * | 2005-02-18 | 2006-08-23 | ALU + METALL CI GmbH & Co KG | Tragkonstruktion für Möbel |
| DE202008011958U1 (de) * | 2008-09-08 | 2010-02-11 | Alu Mobile Systeme Gmbh & Co. Kg | Tragkonstruktion für Möbel |
-
1996
- 1996-01-24 DE DE29601125U patent/DE29601125U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19721485A1 (de) * | 1997-05-23 | 1998-11-26 | Linder Gmbh A | Trägerkonstruktion für Büro-, Messe-, Banken- und Ladeneinrichtungen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19960425 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990521 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020424 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040303 |
|
| R071 | Expiry of right |