DE3740910A1 - Arbeitsbuehne - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne bestehend aus
einem rechteckförmigen Rahmen mit Plattform, sowie
vier an den Eckbereichen des Rahmens angeordneten Bei
nen in Form von Rohren, die je in einem Halter heraus
nehmbar angeordnet und in diesem festklemmbar sind,
der eine feststehende und eine mittels Schraubspin
del verstellbare Klemmbacke aufweist.
Eine bekannte Arbeitsbühne dieser Art verwendet als Beine Rohre mit
Trapezgewinde. Die bewegliche Klemmbacke greift in die
Gewindegänge des Trapezgewindes ein. Dadurch wird ein
Formschluß erzielt, sodaß die Haltewirkung nicht allein
auf der Klemmkraft zwischen beiden Klemmbacken beruht.
Nachteilig sind jedoch die relativ hohen Kosten für die
Herstellung der Trapezgewinde-Rohre und die etwas umständ
liche Handhabung, denn die Klemmbacken müssen sehr weit
geöffnet werden, um zu erreichen, daß sie außer Eingriff
mit den Gewindegängen der Rohre treten, um die Rohre dann
herausziehen zu können. Die bewegliche Klemmbacke ist
bei der bekannten Arbeitsbühne schwenkbar gelagert. Die
Schraubspindel muß also etliche Umdrehungen ausführen,
bis die bewegliche Klemmbacke soweit herausgeschwenkt ist,
daß sich das Gewinderohr axial herausziehen läßt. Das
Herausziehen geht ebenfalls nicht glatt vor sich, son
dern mehr oder weniger ruckartig, da die Klemmbacken
immer wieder mit den Gewindegängen kollidieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Arbeitsbühne der ein
gangs genannten Art so auszubilden, daß die geschilder
ten Nachteile vermieden werden, wobei es insbesondere
darauf ankommt, eine kostengünstigere Lösung anzubieten
und die Handhabung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird bei der Arbeitsbühne der eingangs ge
nannten Art dadurch gelöst, daß der Halter ein Hohlkörper
in Form eines umfangsgeschlossenen Abschnittes eines Strang
preßprofils ist, dessen eine Wand die feststehende Klemm
backe bildet, daß in dieser Wand beidseitig benachbart der
Klemmbacke parallele Führungsbolzen angeordnet sind, die
sich durch den Hohlkörper hindurch erstrecken und in der
gegenüberliegenden Wand gehaltert sind, die eine ebene,
ggf. mit Aussparungen versehene äußere Anlagefläche zur An
lage an einem Schenkel des Rahmens aufweist, daß in der
Mitte zwischen den Führungsbolzen eine Schraubspindel
angeordnet und in der die äußere Anlagefläche aufweisenden
Wand verschraubbar gelagert ist, daß die bewegliche Klemm
backe innerhalb des Hohlkörpers an den Führungsbolzen ver
schiebbar angeordnet ist und daß die Schraubspindel eine,
an der beweglichen Klemmbacke anliegende Stirnfläche
und mindestens eine der Klemmbacken mindestens einen
vorspringenden Dorn aufweist, der eine Bohrung dieser
Klemmbacke etwa in der die Schraubspindel enthaltenden
Ebene durchsetzt und über die innere Klemmflächenkontur
dieser Klemmbacke vorsteht.
Die Erfindung bringt etliche Vorteile. Der Halter mit sei
nem umfangsgeschlossenen Hohlkörper führt zu einer einfachen
geschlossenen Bauweise, die die Klemmkräfte insich auf
nimmt, sodaß diese nicht auf Lagerungen der beweglichen
Klemmbacke am Rahmen und auf diesen selbst übertragen wer
den. Der ganze Halter mit seinen Klemmitteln ist vom
Rahmen unabhängig und läßt sich somit rationell vorfer
tigen. Er braucht dann nur am Rahmen angeschweißt zu wer
den. Die kombinierte Klemm-und Formschlußverbindung wird
auf viel einfachere Weise erreicht als beim Stand der
Technik, da glatte Rohre verwendet werden können. Im ein
fachsten Fall weist der Dorn eine Körnerspitze aus gehär
tetem Stahl auf, die geringfügig in das Aluminiummaterial
der Rohre eindringt. In Verbindung mit der Klemmwirkung
reicht dieses "Eingraben" der Körnerspitze aus, um alle
Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen. Zur Betätigung der
Schraubspindel genügt aber schon eine geringe Spindel
bewegung etwa eine Halbdrehung, um den Halter aus seiner
Offenstellung in seine Schließstellung und umgekehrt zu
überführen. Eine an der Schraubspindel erfindungsgemäß
vorgesehene Abkröpfung braucht also lediglich um etwa
180° umgelegt zu werden, um die Körnerspitze außer
Eingriff mit der Wandung des Rohres zu bringen, wonach
das Rohr ruckfrei ausgezogen werden kann. Diese Aus
bildung erlaubt eine stufenlose Höhenverstellung der
Arbeitsbühne. Dank dieser stufenlosen Verstellung ist
der Aufbau der Arbeitsbühne mit wenigen Handgriffen
durchgeführt, weil lediglich drei Rohre eingesteckt
und in der gewünschten Höhe festzuklemmen sind, was
durch Markierungsstriche an den Rohren noch erleichtert
wird. Die unbelastete Arbeitsbühne steht dann schon und
es braucht nur das vierte Rohr eingefahren und bei Boden
berührung festgezogen zu werden. Beim Stand der Technik
sind demgegenüber die Klemmbacken mit erheblich größeren
Klemmwegen mit den Gewindegängen der Rohre in Eingriff zu
bringen, wonach die Rohre aber noch durch Verdrehen aus
gerichtet werden müssen, bevor Wackelfreiheit erreicht
wird. Danach müssen dann die Klemmbacken erneut betätigt
werden, um sie endgültig festzuziehen.
Gemäß einer alternativen Lösung weisen die Rohre ein
unrundes Profil, insbesondere ein Rechteckprofil auf und
tragen längs einer Mantellinie je eine Bohrungsreihe, in
die der zapfenartige Dorn eingreift. Diese Lösung
ist etwas teurer, weil die Bohrungen in den Rohre vorge
sehen werden müssen und erlaubt auch keine stufenlose Ver
stellung. Die Handhabung ist aber genauso einfach und
schnell, da die Abkröpfung der Schraubspindel nur um
gelegt zu werden braucht, um den Halter von der einen Be
triebsstellung in die andere zu überführen. Die Lage der
Abkröpfung zeigt schließlich dem Benutzer mit einem
Blick ob sich die Halter in ihren Klemmstellungen be
finden.
Eine Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß zwi
schen der die feste Klemmbacke aufweisenden Wand und der
beweglichen Klemmbacke zwei, die Führungsbolzen jeweils um
greifende Schraubendruckfedern angeordnet sind. Die Federn
drücken also die bewegliche Klemmbacke in Richtung ihrer
Offenstellung, sodaß die Klemmbacke immer an der Stirnflä
che der Schraubspindel anliegt. Die Schraubspindel ist da
bei von Belastungskräften der Arbeitsbühne entlastet, da
der Rahmen die Belastung über die Führungsbolzen auf die
bewegliche Klemmbacke leitet. Die bewegliche Klemmbacke
kann sich wegen der Federn nicht unkontrolliert bewegen,
was der Handhabung beim Einfahren und Ausfahren der Rohre
zugute kommt.
Eine Weiterbildung besteht dann darin, daß in der von
der Schraubspindel durchsetzten Wand ein über die ganze
Höhe der Wand reichender T-Schlitz ausgebildet ist, in
dem eine mit einem Innengewinde versehene Platte bzw.
eine Mutter undrehbar aufgenommen ist. Dank der Ausbil
dung des Hohlkörpers als Strangpreß-Profilabschnitt ge
hört dieser Schlitz schon zum Profil, sodaß Fräsarbeiten
entfallen.
Auch besteht eine Weiterbildung noch darin, daß der
Hohlkörper noch mindestens zwei rechtwinklig zueinan
der liegende äußere Anlageflächen aufweist, die ggf.
durch im Profil vorgesehene Aussparungen zur Material
ersparnis unterbrochen sind und daß zwei einander gegen
überliegende Rahmenschenkel beidseitig über die dazu
rechtwinklig liegenden Rahmenschenkel vorstehen und
daß die Hohlkörper mit der einen Anlagefläche am vor
stehenden Ende des einen Rahmenschenkels und mit der
rechtwinklig anschließenden Anlagefläche am anderen
Rahmenschenkel anliegen. Dadurch ist eine besonders
sichere Befestigung der Hohlkörper am Rahmen möglich.
Vorzugsweise ragt die parallel zu den Führungsbolzen an
geordnete, nicht am Rahmen anliegende Wand des Hohlkör
pers über die von der Schraubspindel durchsetzte Wand
hinaus und zwar ist sie um die Breite des Rahmenschenkels
verlängert der selbst an dieser Verlängerung anliegt und
von einem abgewinkelten Wandsteg dieser Verlängerung
hintergriffen ist. Der Hohlkörper ist dadurch formschlüs
sig mit dem Rahmen verbunden, was die Verwindungssteifig
keit erhöht und deckt die offenen Enden der Rahmenschen
kel ab, womit das optische Aussehen verbessert wird.
Diese Verlängerung erlaubt darüberhinaus, den Hohlkör
per an möglichst entfernt liegenden Stellen am Rahmen
anzuschweißen. Vorzugsweise findet das Anschweißen
am Wandsteg und an der diametral gegenüberliegen
den Ecke des Hohlkörpers an den Rahmenschenkeln
statt.
Gemäß einer Alternative stehen die längeren Rahmen
schenkel über die kürzeren Rahmenschenkel vor, sodaß
dann die Halter außen an den kürzeren Rahmenschenkeln
und innen an den vorstehenden Enden der längeren Rah
menschenkel anzuordnen sind. Eine größere Sicherheit
gegen ein Kippen der Arbeitsbühne wird jedoch dadurch
erreicht, daß die kürzeren Rahmenschenkel beidseitig
über die längeren Rahmenschenkel vorstehen und die Hohl
körper außen an den längeren Rahmenschenkeln und innen
seitig an den vorstehenden Enden der kürzeren Schenkel
angeordnet sind.
Schließlich besteht noch ein Erfindungsmerkmal darin,
daß die Rahmenschenkel einstückig mit ihnen ausgebildete
innere Auflagestege für die Plattform aufweisen und daß
die Auflagestege in größerem Abstand unter der oberen
Fläche des Rahmens angeordnet sind als er der Dicke der
Plattform entspricht. Auf diese Weise wird ein umlaufender
Rand an der Plattform erzielt, der einmal verhindert, daß
Werkzeuge herabfallen können und zum anderen dem Benutzer
die Möglichkeit gibt das Ende der Plattform mit dem
Fuß abzufühlen.
Anhand der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele
darstellt, sei die Erfindung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Arbeitsbühne,
Fig. 2 eine stirnseitige Ansicht des oberen Teils der
Arbeitsbühne gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittansicht durch eine Ecke des
Rahmens mit Halter der Arbeitsbühne und zwar
längs der Linie 3-3 der Fig. 4,
Fig. 4 eine vertikale Schnittansicht längs der Li
nie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausfüh
rungsform der Arbeitsbühne und
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Arbeitsbühne gemäß
Fig. 5.
Die allgemein mit 10 bezeichnete Arbeitsbühne weist einen
im allgemeinen rechteckförmigen Rahmen mit zwei längeren
Rahmenschenkeln 14 und zwei kürzeren Rahmenschenkeln
16 auf, wobei jedoch die kürzeren Rahmenschenkel beid
endig über die jeweiligen längeren Rahmenschenkel vor
stehen. In den so gebildeten Innenecken zwischen den
vorstehenden Enden der kürzeren Rahmenschenkel und
den rechtwinklig anschließenden längeren Rahmenschenkeln
ist jeweils ein Halter 18 angeschweißt, der aus einem
Profilhohlkörper 20 besteht, dessen eine Wand 22 die
feststehende Klemmbacke 24 bildet, die hier mit Aus
sparungen 27 versehen sind, um den Klemmdruck zu er
höhen. Benachbart der feststehenden Spannbacke 24 sind
in der Wand 22 zwei parallele Führungsbolzen 26 gelagert,
die entweder als glatte Bolzen ausgebildet sind, wie in
Fig. 3 links dargestellt ist oder als Maschinenschrau
ben ausgebildet sind, wie in Fig. 3 rechts veranschau
licht ist. Auf den beiden Führungsbolzen 26 ist die be
wegliche Klemmbacke 28 verschiebbar geführt, die eben
falls ein Abschnitt eines Strangpreßprofils ist, in
dem zwei Querbohrungen eingebracht sind, die von den
Führungsbolzen 26 durchsetzt sind. Federn 30 umgreifen
die Führungsbolzen 26 und drücken die bewegliche Klemm
backe 28 in Richtung ihrer Offenstellung.
Die Innenkonturen der festen Spannbacke 24 und der beweg
lichen Spannbacke 28 liegen auf Kreiszylinderflächen mit
einem Radius gleich demjenigen der vier Rohre 32, die die
Beine der Arbeitsbühne 10 bilden. Eine Schraubspindel
34 ist in einer Mutter 36 verschraubbar, die in einem
T-Schlitz 38 undrehbar eingeschoben ist, der sich über
die ganze Länge der Wand 40 erstreckt, die der, die
feste Klemmbacke 24 bildenden Wand 22 gegenüberliegt.
Die Schraubspindel 34 hat eine vordere Stirnfläche (42),
gegen die die bewegliche Klemmbacke 28 gedrückt wird,
die einen zur Schraubspindel 34 koaxialen Dorn 44
aufweist, der eine entsprechende Bohrung in der beweg
lichen Klemmbacke 28 durchsetzt und über die Klemm
flächenkontur dieser beweglichen Spannbacke 28 nach
innen vorsteht. Der Dorn hat eine gehärtete Körner
spitze, die sich in das Material des aus Aluminium
bestehenden Rohres 32 eingräbt. Die Wand 40 hat eine
ebene äußere Anlagefläche , auch wenn diese durch in
Profillängsrichtung verlaufende Aussparungen zur Ma
terialersparnis unterbrochen sind. Mit dieser Anlage
fläche liegt die Wand 40 an der Innenseite des vor
stehenden Endes des kürzeren Rahmenschenkels 16 an.
Die rechtwinklig anschließende Wand 46 hat ebenfalls
eine ebene äußere Anlagefläche, mit der der Hohlkörper
20 am längeren Rahmenschenkel 14 anliegt. Die der
Wand 46 gegenüberliegende Wand 48 ist über die Wand
40 hinaus verlängert. Die Verlängerung 50 reicht über
die ganze Breite des vorstehenden Endes des kürzeren
Rahmenschenkels 16 und endet in einem abgewinkelten
Wandsteg 52, der den Rahmenschenkel 16 hintergreift.
Der Hohlkörper 20 ist längs des Wandsteges 52 am kür
zeren Rahmenschenkel 16 und längs der diametral gegen
überliegenden Eckkante am längeren Rahmenschenkel 14
angeschweißt. Die Schweißstellen haben einen maximalen
Abstand voneinander. Dieser große Abstand einerseits und
die Formschlußverbindung an der Wand schaffen eine be
sonders verwindungssteife Verbindung.
Die Schraubspindel 34 ist durch Bohrungen im kürzeren
Rahmenschenkel 16 nach außen geführt und endet in einer
Abkröpfung 54, die einen Handgriff darstellt.
Die Handhabung der Arbeitsbühne ist dank der speziellen
Ausbildung des Halters 18 sehr einfach. In der um 180°
aus Fig. 3 umgelegten Stellung des Handgriffes 54 sind
die Klemmbacke 28 und die Körnerspitze 44 soweit zu
rückgezogen, daß das Rohr 32 ohne Berührung der Klemm
backe 28 und der Körnerspitze 44 eingeschoben werden kann.
In der ungefähren Höhenposition wird nun die Abkröpfung
54 leicht verschwenkt, wodurch eine Vorfixierung des
Rohres 32 im Halter 18 eintritt. Die anderen Rohre werden
in gleicher Weise vorfixiert. Es lassen sich dann leicht
noch Höhenkorrekturen vornehmen. Anschließend werden die
vier Abkröpfungen 54 der Schraubspindeln 34 in die Sperr
stellungen geschwenkt, wodurch gleichzeitig die Körner
spitze 44 tiefer und damit formschlüssig in das Rohr eindringt
und dieses gegen die feste Klemmbacke 22 festklemmt.
Wie sich aus den Fig. 3 und 4 ergibt, weisen beide
Rahmenschenkel 14, 16 jeweils nach innen gerichtete
Auflagestege 56, 58 auf, die im Abstand unterhalb
der oberen Deckfläche des Rahmens 12 angeordnet sind.
Auf diesen Auflagestegen 56, 58 ist eine Plattform 60
in Form eines Riffelbleches befestigt. Dank der Tiefer
setzung der Auflagestege 56, 58 liegt die Plattform 60
unterhalb des Niveaus der oberen Deckflächen des Rah
mens, sodaß ein umlaufender Rand 62 gebildet wird, dessen
Vorteile schon eingangs genannt sind.
Die Ausführung gemäß der Fig. 5 und 6 unterscheidet
sich von der vorbeschriebenen Ausführung dadurch, daß
die längeren Rahmenschenkel 14 über die kürzeren Rahmen
schenkel 16 vorstehen, sodaß die inneren Ecken zur Befesti
gung der Halter 18 stirnseitig außen an den kürzeren Rahmen
schenkeln 16 liegen. Diese Ausführung ist vorteilhaft,
wenn eine besonders schmale Arbeitsbühne gewünscht wird.
Die erst beschriebene Ausführung gemäß der Fig. 1 bis
4 hat gegenüber der Ausführung gemäß der Fig. 5 und 6
den Vorteil, daß eine größere Sicherheit gegen ein Kippen
der Bühne erzielt wird.
Statt einem zur Schraubspindel koaxialen Dorn 44 können
zur Erhöhung der Formschlußkraft mehrere vorzugsweise auf
einer Mantellinie liegende Dorne vorgesehen werden, so
wie es auch möglich ist, beiden Klemmbacken je min
destens einen Dorn zuzuordnen. Die Dorne sind vorzugs
weise in der Klemmbacke verschraubbar, sodaß eine Axial
verstellung zur Erhöhung der Eindringtiefe vorgenommen
werden kann.
Claims (14)
1. Arbeitsbühne, bestehend aus einem rechteckförmigen
Rahmen mit Plattform sowie vier an den Eckberei
chen des Rahmens angeordneten Beinen in Form von
Rohren, die je in einem Halter herausnehmbar an
geordnet und in diesem festklemmbar sind, der eine
feststehende und eine mittels Schraubspindel ver
stellbare Klemmbacke aufweist, dadurch gekennzeich
net, daß der Halter (18) ein Hohlkörper (20) in Form
eines umfangsgeschlossenen Abschnittes eines Strang
preßprofils ist, dessen eine Wand (22) die feststehen
de Klemmbacke (24) bildet, daß in dieser Wand (22)
beidseitig benachbart der Klemmbacke (24) parallele
Führungsbolzen (26) angeordnet sind, die sich durch
den Hohlkörper (20) hindurch erstrecken und in der
gegenüberliegenden Wand (40) gehaltert sind, die
eine ebene, ggf. mit Aussparungen versehene äußere
Anlagefläche zur Anlage an einem Schenkel (16) des
Rahmens (12) aufweist, daß in der Mitte zwischen den
Führungsbolzen (26) eine Schraubspindel (34) ange
ordnet und in der die äußere Anlagefläche aufwei
senden Wand (40) verschraubbar gelagert ist, daß
die bewegliche Klemmbacke (28) innerhalb des Hohl
körpers (20) an den Führungsbolzen (26) verschiebbar
angeordnet ist und daß die Schraubspindel (34) eine,
an der beweglichen Klemmbacke (28) anliegende Stirn
fläche (42) und mindestens eine der Klemmbacken (24, 28)
mindestens einen vorspringenden Dorn (44) aufweist, der
eine Bohrung dieser Klemmbacke (24, 28) etwa in der die
Schraubspindel (34) enthaltenden Ebene durchsetzt und über
die innere Klemmflächenkontur dieser Klemmbacke (24; 28)
vorsteht.
2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der die feste Klemmbacke (24) auf
weisenden Wand (22) und der beweglichen Klemmbacke (28)
zwei die Führungsbolzen (26) jeweils umgreifende
Schraubendruckfedern (30) angeordnet sind.
3. Arbeitsbühne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der von der Schraubspindel (34) durch
setzten Wand (40) ein über die ganze Höhe der Wand
(40) reichender T-Schlitz (38) ausgebildet ist, in
dem eine mit einem Innengewinde versehene Platte (36)
undrehbar aufgenommen ist.
4. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) mindestens
zwei rechtwinklig zueinander liegende äußere Anlagen
flächen aufweist, daß zwei einander gegenüberliegende
Rahmenschenkel (16) beidseitig über die dazu rechtwink
lig liegenden Rahmenschenkel (14) vorstehen und daß die
Hohlkörper (20) mit der einen Anlagefläche am vorstehen
den Ende des einen Rahmenschenkels (16) und mit der recht
winklig anschließenden Anlagefläche am anderen Rahmen
schenkel (14) anliegen.
5. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) eine Höhe gleich
der rechtwinklig zur Ebene der Plattform (60) gemessenen
Höhe der Rahmenschenkel (14, 16) hat.
6. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die parallel zu den Führungsbol
zen (26) angeordnete, nicht am Rahmen (12) anliegen
de Wand (48) des Hohlkörpers (20) über die von der
Schraubspindel (34) durchsetzte Wand (40) hinaus um
die Breite des Rahmenschenkels (16) verlängert ist,
der an dieser Verlängerung (50) anliegt und von einem
abgewinkelten Wandsteg (52) dieser Verlängerung (50)
hintergriffen ist.
7. Arbeitsbühen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Hohlkörper (20) an dem Wandsteg (52)
und an seiner diametral gegenüberliegenden Eckkante
an den Rahmenschenkeln (14,16) angeschweißt ist.
8. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die kürzeren Rahmenschen
kel (16) beidseitig über die längeren Rahmenschenkel
(14) vorstehen und die Hohlkörper (20) außen an den
längeren Schenkeln (14) und innenseitig an den vor
stehenden Enden der kürzeren Schenkel (16) angeord
net sind.
9. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (14, 16) ein
stückig mit ihnen ausgebildete Auflagestege (56, 58)
für die Plattform (60) aufweisen und daß die Auflage
stege (56, 58) in größerem Abstand unter der oberen Flä
che des Rahmens (12) angeordnet sind als er der Dicke
der Plattform (60) entspricht.
10. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rohre ein unrundes Profil und
längs einer Mantellinie eine Bohrungsreihe aufweisen,
in deren Bohrungen der Dorn wahlweise formschlüssig
eingreift.
11. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Dorn (44) eine Spitze aus ge
härtetem Stahl aufweist.
12. Arbeitsbühne nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (44)
an der beweglichen Klemmbacke (28) koaxial zur Schraub
spindel (34) befestigt ist.
13. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere Dorne (44) längs
einer Mantellinie an einer der Spannbacken angeordnet
sind.
14. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß der oder die Dorne zur
Axialverstellung verschraubbar in der Klemmbacke
(24; 28) aufgenommen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740910 DE3740910A1 (de) | 1986-12-12 | 1987-12-03 | Arbeitsbuehne |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE19868633268 DE8633268U1 (de) | 1986-12-12 | 1986-12-12 | Arbeitsbühne |
| DE19873740910 DE3740910A1 (de) | 1986-12-12 | 1987-12-03 | Arbeitsbuehne |
Publications (1)
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| DE3740910A1 true DE3740910A1 (de) | 1988-07-28 |
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Family Applications (1)
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| DE19873740910 Withdrawn DE3740910A1 (de) | 1986-12-12 | 1987-12-03 | Arbeitsbuehne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3740910A1 (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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-
1987
- 1987-12-03 DE DE19873740910 patent/DE3740910A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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