DE3639070A1 - Verfahren zur messung des verhaeltnisses einer messgroessenabhaengigen kapazitaet zu einer referenzkapazitaet und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur messung des verhaeltnisses einer messgroessenabhaengigen kapazitaet zu einer referenzkapazitaet und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung des Verhältnisses
einer messgrössenabhängigen Kapazität zu einer Referenzkapazität
durch Umwandlung der Kapazitätswerte in Frequenzwerte einer Sig
nalschwingung und Ermittlung des Verhältnisses der Frequenzwerte.
Das Verfahren ist beispielsweise anwendbar bei Waagen mit kapazi
tivem Kraftsensor.
Die Umwandlung von Kapazitätswerten in Frequenzwerte einer Signal
schwingung ist an sich bekannt. In der Regel dient als Messgrös
senwandler ein Schwingungserzeuger, insbesondere ein Kippschwin
gungserzeuger mit anschliessendem Schwingungsformer, dessen fre
quenzbestimmende Grösse die zu messende Kapazität ist und dessen
Ausgangsfrequenz dem Kapazitätswert umgekehrt proportional ist
(DE 30 11 594 A1, US 42 95 091). Für die Bestimmung von Kapazi
tätsverhältnissen oder -differenzen werden nach bekannten Verfah
ren die Kapazitätswerte der zu vergleichenden Kapazitäten gleich
zeitig gemessen, wobei aus den sich ergebenden Frequenzwerten das
Verhältnis bzw. die Differenz gebildet wird (US 43 92 382 und
43 98 426, DE 29 21 614 A1), oder es wird eine Signalschwingung
erzeugt, deren Frequenz durch die zu vergleichenden Kapazitäten
zugleich bestimmt wird und ein Mass für die Differenz der Kapazi
tätswerte bildet (DE 23 46 307). Zur Durchführung dieser Verfahren
sind im ersten Fall zwei separate Messgrössenwandler und im zwei
ten Fall die für die Frequenzbestimmung massgeblichen Teile eines
im übrigen gemeinsamen Messgrössenwandlers zweifach vorhanden.
Dieser Umstand führt infolge des im allgemeinen unterschiedlichen
Verhaltens (z.B. Temperaturgang) zweier an sich gleich aufgebauter
elektronischer Schaltungen zu Ungenauigkeiten in der Vergleichs
messung. Zudem ist die Kompensation solcher Systemfehler schwierig
und aufwendig.
Die Erfindung hat zum Ziel, die Messgenauigkeit bei der Kapazi
tätsverhältnismessung nach dem eingangs genannten Verfahren zu
erhöhen.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass die beiden
Kapazitäten mit einer um Grössenordungen kleineren Frequenz als
die mittlere Frequenz der Signalschwingung abwechselnd in den
Eingangskreis eines Messgrössenwandlers eingeschaltet werden, dass
die Frequenzwerte der nacheinander anfallenden Signalschwingungen
durch Auszählen der Perioden in einem der jeweiligen Einschalt
dauer einer Kapazität entsprechend festgelegten Zeitraum gemessen
werden und dass das Verhältnis der gemessenen Frequenzwerte durch
Berechnung ermittelt wird.
Die Verwendung eines einzigen Messgrössenwandlers bedeutet, dass
für die Messung der beiden Kapazitäten ein und dieselbe Schal
tungsanordnung benützt wird, wodurch Systemfehler vermieden wer
den. Langzeitänderungen (Drifteffekte, Niederfrequenzrauschen)
haben auf das Messergebnis keinen Einfluss, da für die Messung
eines Kapazitätswertes eine Messzeit von z.B. 100 ms ausreicht.
Es ist zwar an sich bekannt, die beiden Kapazitäten abwechselnd in
den Eingangskreis eines Messgrössenwandlers einzuschalten, um
Systemfehler zu vermeiden. Bei einer bekannten Lösung dieser Art
(DE 35 09 507 A1) werden die Kapazitäten nacheinander einmal auf
geladen und entladen, wobei das durch die Dauer der Umladeperioden
sich ergebende Tastverhältnis einer von den Umkehrpunkten der
Spannungen an den Kapazitäten abgeleiteten Rechteckschwingung als
Mass für das Kapazitätsverhältnis dargestellt wird. Es handelt
sich dabei um eine innerhalb jeweils einer Umladeperiode vorzu
nehmende Kurzzeitmessung, an die im Vergleich zu einer Frequenz
messung keine hohen Ansprüche hinsichtlich der Messgenauigkeit
gestellt werden können, insbesondere wegen der kurzen Einschwing
zeiten und den mit der Umschaltung verbundenen Verzögerungszeiten,
die in das Messresultat voll eingehen. Eine Erhöhung der Ein
schaltdauer auf jeweils ein Mehrfaches der Dauer einer Umladepe
riode brächte bei diesem Messverfahren keine Vorteile, da sich die
verfahrensbedingten Messfehler in jeder Umladeperiode wiederholen
und summieren.
Zur Ermittlung eines Frequenzwertes wird die Periodendauer der
Signalschwingung gemessen, wobei durch die Auszählung der Perioden
über einen bestimmten Zeitraum ein Mittelwert der Periodendauer
gewonnen wird. Dieses Verfahren liefert genauere Ergebnisse als
beispielsweise die Messung der Umladezeit oder des Verhältnisses
der Ladezeit zur Umladezeit beim sogenannten Kondensator-Umlade
verfahren. Damit der Einschwingvorgang zu Beginn der Einschalt
dauer einer Kapazität auf die Messgenauigkeit keinen Einfluss hat,
wird der eigentliche Messvorgang vorzugsweise erst dann eingelei
tet, wenn die Signalschwingung einen stationären Schwingungszu
stand erreicht hat. Dies ist erfahrungsgemäss bei einer mittleren
Schwingungsfrequenz von z.B. 16 kHz nach einem Bruchteil (z.B.
1%) der Einschaltdauer von beispielsweise 100 ms der Fall, so
dass der grösste Teil (z.B. 99%) der Einschaltdauer als Messzeit
zur Verfügung steht.
Der eigentliche Messvorgang besteht in an sich bekannter Weise
darin, dass die zu messende Kapazität periodisch aufgeladen und
entladen wird und die vom Kapazitätswert abhängige Änderungsge
schwindigkeit der Lade- oder Entladespannung (bzw. des Lade- oder
Entladestromes) durch die Frequenz einer periodischen Signal
schwingung dargestellt wird. Als Mass für die Änderungsgeschwin
digkeit der Lade- bzw. Entladespannung dient dabei die Zeitspanne
zwischen zwei Zeitpunkten, in denen die Spannung an der Kapazität
einen unteren und einen oberen Schwellwert durchläuft. Für den
periodischen Wechsel von Lade- und Entladephasen dient üblicher
weise eine Schwellwertschaltung, welche jeweils anspricht, wenn
die Spannung an der Kapazität die Schwellwerte erreicht. Mit der
Schwellwertschaltung kann ein Rechtecksignal so gesteuert werden,
dass die Länge der Impulse oder der Impulspausen der Zeitspanne
entspricht, welche ein Mass für die Änderungsgeschwindigkeit der
Lade- bzw. Entladespannung bildet. Bei der Auswertung des Recht
ecksignals ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Schwell
wertschaltung Schaltverzögerungen aufweist, welche das Rechteck
signal in bezug auf die Anfangs- und Endzeiten der Impulse beein
flussen können. Bei bekannten Verfahren wird in naheliegender
Weise die Steuerung des Rechtecksignals von den Richtungswechseln
der Spannung an der Kapazität abgeleitet und somit die ganze Dauer
einer Lade- bzw. Entladephase in die Messung einbezogen. Infolge
des Richtungswechsels der Spannung an der Kapazität verläuft die
Spannungsänderung beim Erreichen des unteren und des oberen
Schwellwertes in verschiedenen Richtungen. Es hat sich nun ge
zeigt, dass die von der Umschaltung am oberen und unteren Schwell
wert herrührenden Schaltverzögerungen sich addieren und das Recht
ecksignal in frequenzbestimmender Weise beeinflussen, wenn die
beiden Schwellwerte von der Spannung an der Kapazität mit gegen
sinnigem Verlauf erreicht werden, wie das bei der beschriebenen
bekannten Lösung des EP 01 49 277 A1 der Fall ist, dass aber die
beiden Schaltverzögerungen sich kompensieren, wenn die Lade- oder
Entladespannung zwei unterschiedliche Schaltschwellen gleichsinnig
durchläuft.
Aus diesem Grund wird gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemässen Verfahrens für die Messung der Änderungsge
schwindigkeit der Lade- bzw. Entladespannung eine Zeitspanne ge
wählt, die kleiner ist als die Dauer einer Lade- bzw. Entlade
phase. Durch dieses Verfahren mit gegenüber der Lade- bzw. Entla
dephase zeitlich reduzierter Messphase wird ausser einer Kompensa
tion der genannten Schaltverzögerungen erreicht, dass der prak
tisch undefinierbare Spannungsverlauf im Bereich der Richtungsum
kehr nicht in die Messung einbezogen wird. Auf diese Weise lässt
sich die Messgenauigkeit also weiter erhöhen.
Die Erfindung betrifft auch eine Einrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemässen Verfahrens. Diese Einrichtung hat einen Mess
grössenwandler, der einen Kippschwingungserzeuger mit der zu
messenden Kapazität als frequenzbestimmender Grösse aufweist, und
ist dadurch gekennzeichnet, dass im Eingangskreis des Kippschwin
gungserzeugers ein Umschalter zum abwechselnden Einschalten der zu
messenden Kapazitäten und am Ausgang derselben ein Mikroprozessor
vorgesehen ist, der den Umschalter steuert und der Mittel zur Er
fassung der Frequenzwerte der vom Kippschwingungserzeuger gelie
ferten Signalschwingungen und zur Berechnung des Frequenzver
hältnisses aufweist.
Der Messgrössenwandler ist beispielsweise mit einem Kippschwin
gungserzeuger ausgerüstet, der in bekannter Weise eine Lade- und
eine Entladeschaltung für die zu messende Kapazität aufweist,
sowie eine erste, zwei Schaltschwellen aufweisende Schwellwert
schaltung, welche die Ladeschaltung periodisch ein- und ausschal
tet, wenn die Spannung an der Kapazität die untere bzw. obere
Schaltschwelle erreicht (EP 01 49 277 A1). Eine bevorzugte Aus
führungsform der erfindungsgemässen Einrichtung zur Durchführung
des beschriebenen Verfahrens mit gegenüber der Lade- bzw. Entlade
phase reduzierter Messphase besteht nun darin, dass eine zweite
Schwellwertschaltung mit wenigstens zwei weiteren Schaltschwellen
für die Lade- bzw. Entladespannung vorgesehen ist, welche weiteren
Schaltschwellen wertmässig zwischen den beiden Schaltschwellen der
ersten Schwellwertschaltung liegen, dass die zweite Schwellwert
schaltung einen Rechteckimpulsgenerator umfasst, der wenigstens
ein Rechtecksignal erzeugt, bei dem die Länge der Impulse oder der
Impulspausen durch die Zeitpunkte bestimmt ist, in denen die Span
nung an der Kapazität zwei zeitlich benachbarte Schaltschwellen
der zweiten Schwellwertschaltung gleichsinnig durchläuft, wobei
jeweils die Länge eines Impulses oder einer Impulspause ein Mass
für die Änderungsgeschwindigkeit der Lade- bzw. Entladespannung
darstellt, und dass der Rechteckimpulsgenerator einen Schwingungs
generator zur Erzeugung einer Dreieckschwingung steuert, welche
den Ladestrom der Ladeschaltung so regelt, dass das Verhältnis von
Impulspause zu Impulsdauer des Rechtecksignals konstant, insbeson
dere 1 ist. Die Regelung des Ladestroms zur Erzielung eines kon
stanten Tastverhältnisses ist notwendig, um eine konstante Perio
dendauer und damit eine genaue Frequenzmessung zu gewährleisten.
Nachstehend wird das erfindungsgemässe Verfahren anhand der Zeich
nung, welche Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrich
tung darstellt, näher erläutert. In der Zeichnung bedeuten
Fig. 1 Blockschaltbild der Einrichtung zur Kapazitätsver
hältnismessung nach der Erfindung,
Fig. 2 vereinfachtes Schaltungschema eines Messgrössen
wandlers gemäss einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 Diagramm des zeitlichen Verlaufs elektrischer
Grössen an verschiedenen Schaltungspunkten des Mess
grössenwandlers nach Fig. 2,
Fig. 4 vereinfachtes Schaltungsschema eines Messgrössen
wandlers gemäss einer zweiten Ausführungsform und
Fig. 5 Diagramm des zeitlichen Verlaufs elektrischer
Grössen an verschiedenen Schaltungspunkten des Mess
grössenwandlers nach Fig. 4.
Die Messeinrichtung nach Fig. 1 dient zur laufenden Messung des
Verhältnisses der Kapazitäten C 1 und C 2, deren Kapazitätswert in
der Grössenordnung von beispielsweise 10 pF liegt, wobei C 1 eine
messgrössenabhängige Kapazität und C 2 eine Referenzkapazität bei
spielsweise eines kapazitiven Kraftsensors sind. Durch einen elek
tronischen Umschalter 1 werden die beiden Kapazitäten C 1 und C 2
abwechselnd in den Eingangskreis eines Messgrössenwandlers 2 ein
geschaltet, der einen Kippschwingungserzeuger mit der jeweils zu
messenden Kapazität als frequenzbestimmender Grösse aufweist. Die
jeweils eingeschaltete Kapazität wird dabei periodisch aufgeladen
und entladen, wobei die Änderungsgeschwindigkeit der Lade- oder
Entladespannung durch die Frequenz einer Signalschwingung darge
stellt wird. Die jeweils nacheinander anfallenden Signalschwin
gungen mit den Kapazitätswerten entsprechenden Frequenzwerten f 1
und f 2 werden zur Auswertung einem Mikroprozessor 3 direkt oder
über einen nicht dargestellten Frequenzzähler zugeführt. Dieser
enthält Mittel zur Erfassung der Frequenzwerte und zur Berechnung
des Frequenzverhältnisses f 1/ f 2. Die jeweilige Frequenz wird
durch Auszählen der Perioden in einem der Einschaltdauer einer
Kapazität entsprechend festgelegten Zeitraum ermittelt. Zudem
steuert der Mikroprozessor 3 den Umschalter 1 mit einer Umschalt
frequenz von z.B. 10 Hz, die um Grössenordnungen kleiner ist als
die mittlere Frequenz der Signalschwingung, welche beispielsweise
16 kHz beträgt. Die Kapazitäten C 1 und C 2 sind also abwechselnd
während je etwa 100 ms in den Eingangskreis des Messgrössen
wandlers 2 eingeschaltet. Bei der nachfolgenden Beschreibung des
Messgrössenwandlers ist der Umschalter 1 nicht dargestellt.
Der Kippschwingungserzeuger des Messgrössenwandlers 2 weist in
beiden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 4 eine Lade- und
eine Entladeschaltung für die zu messende Kapazität C (C 1 oder C 2)
auf, bestehend aus einer variablen Stromquelle I 1, einer Konstant
stromquelle I 2 und einem elektronischen Umschalter S 1; ferner eine
erste Schwellwertschaltung mit zwei Schaltschwellen, bestehend aus
einem Komparator K 1 und einem elektronischen Umschalter S 2, über
den dem Komparator K 1 die Referenzspannungen Ur 1 und Ur 5 wahlweise
zugeführt werden. Das Ausgangssignal des Komparators K 1 steuert
die beiden Umschalter S 1 und S 2.
In der in den Fig. 2 und 4 dargestellten Schaltstellung der Um
schalter S 1 und S 2 wird die Kapazität C durch die Stromquelle I 1
entladen, wobei vorausgesetzt sei, dass die Stromquelle I 1 stärker
ist als die Stromquelle I 2. Sobald die Spannung Uc an der Kapazi
tät C den Referenzpegel Ur 1 erreicht, steuert der Komparator K 1
die beiden Umschalter S 1 und S 2 in die andere Schaltstellung. Die
Kapazität C wird nun durch die Stromquelle I 2 geladen, bis die
Ladespannung Uc den Referenzpegel Ur 5 erreicht, worauf die Um
schalter S 1 und S 2 wieder in ihre ursprüngliche Schaltstellung
gelangen. Den Verlauf der resultierenden Sägezahnspannung Uc zeigt
Fig. 3 bzw. Fig. 5.
Als Mass für die Änderungsgeschwindigkeit der Ladespannung dient
die Zeitspanne zwischen zwei Zeitpunkten, in denen die Spannung Uc
an der Kapazität C einen unteren und einen oberen Schwellwert
durchläuft. Damit nun der unkontrollierbare Verlauf der Sägezahn
spannung an ihren Umkehrpunkten auf das Messergebnis keinen Ein
fluss haben kann, wird für die Messung der Änderungsgeschwindig
keit der Ladespannung eine Zeitspanne tm gewählt, die kleiner ist
als die Dauer tl einer Ladephase (Fig. 3 und 5). Selbstverständ
lich kann in analoger Weise auch die Änderungsgeschwindigkeit der
Entladespannung anstelle derjenigen der Ladespannung gemessen
werden.
Zur Durchführung dieses Messverfahrens mit gegenüber der Ladephase tl
zeitlich reduzierter Messphase tm ist beim Messgrössenwandler in
der Ausführungsform nach Fig. 2 eine zweite Schwellwertschaltung
mit drei weiteren Schaltschwellen für die Ladespannung vorgesehen,
welche weiteren Schaltschwellen wertmässig zwischen den beiden
Schaltschwellen Ur 1 und Ur 5 der ersten Schwellwertschaltung mit
dem Komparator K 1 liegen. Die zweite Schwellwertschaltung weist
einen Komparator K 2 auf, an dessen Eingängen einerseits die Span
nung Uc an der Kapazität C und andererseits jeweils eine einen
Schwellwert darstellende Referenzspannung Ur 2, Ur 3 bzw. Ur 4
wirksam sind und der an seinem Ausgang jeweils einen Impuls ab
gibt, wenn die Ladespannung einen Referenzpegel überschreitet. An
den Ausgang des Komparators K 2 ist ein Rechteckimpulsgenerator in
Form eines Impulszählers IZ angeschlossen, der drei Ausgänge 0, 1
und 2 aufweist, die in der Reihenfolge der innerhalb einer Lade
periode aufeinanderfolgenden Eingangsimpulse aktiviert werden und
Impulse abgeben, deren Dauer durch zwei aufeinanderfolgende Ein
gangsimpulse begrenzt ist. Den Ausgängen 0, 1 und 2 des Impuls
zählers IZ sind elektronische Schalter S 4, S 5 und S 3 einzeln
zugeordnet, die jeweils während der Dauer der betreffenden Aus
gangsimpulse des Impulszählers IZ geschlossen sind und eine
Referenzspannung an den betreffenden Eingang des Komparators K 2
legen, welche den nächstfolgenden Schwellwert darstellt. Während
jeder Ladephase entstehen so an den Ausgängen 0, 1 und 2 in dieser
Reihenfolge Impulse, so dass die Schalter S 4, S 5 und S 3 nachein
ander geschlossen werden und jeweils die betreffenden Referenz
spannungen Ur 3, Ur 4 und Ur 2 am Komparator K 2 nacheinander zum Ein
satz bringen (Fig. 3).
Die Länge tm der Impulspause zwischen den am Ausgang w des Impuls
zähler IZ auftretenden Impulse ist durch Zeitpunkte bestimmt, in
denen die Spannung Uc an der Kapazität C zwei zeitlich benachbarte
Schaltschwellen Ur 2 und Ur 4 der zweiten Schwellwertschaltung
gleichsinnig durchläuft, und bildet damit ein genaues Mass für die
Änderungsgeschwindigkeit der Ladespannung und folglich für den
Kapazitätswert der Kapazität C.
Der Messgrössenwandler nach Fig. 2 umfasst in an sich bekannter
Weise eine Regelschaltung, welche den Strom der variablen Strom
quelle I 1, im vorliegenden Fall also den Entladestrom der Kapazi
tät C so regelt, dass das Tastverhältnis der am Ausgang des
Impulszählers IZ auftretenden Rechteckschwingung, welche das Aus
gangssignal des Messgrössenwandlers darstellt, konstant, insbe
sondere 1 ist. Bei konstantem Tastverhältnis ist nicht nur die
Dauer der Impulspause, sondern auch die Frequenz des Ausgangs
signals ein Mass für die Änderungsgeschwindigkeit der Spannung Uc
an der Kapazität C. Diese Frequenz ist lediglich abhängig von der
Kapazität C, der Konstantstromquelle I 2 und den Referenzspannungen
Ur 2 und Ur 4.
Die Regelschaltung umfasst einen Schwingungsgenerator DS zur Er
zeugung einer Dreieckschwingung, welcher aus einer Kapazität C 3,
zwei Konstantstromquellen und einem elektronischen Umschalter S 6
besteht. Der Umschalter S 6 wird vom Ausgangssignal des Mess
grössenwandlers (Ausgang 2 des Impulszählers IZ) gesteuert und
nimmt während der Impulspausen des Ausgangssignals die in Fig. 3
gezeigte Schaltstellung ein. In dieser Phase wird die Kapazität C 3
durch die Stromquelle I 3, die etwa doppelt so stark ist wie die
Stromquelle 14, entladen. Während der Impulsdauer des Ausgangs
signals befindet sich der Umschalter S 6 in der anderen Schaltstel
lung, wobei die Kapazität C 3 durch die Stromquelle I 4 geladen
wird. Solange das Tastverhältnis des Ausgangssignals 1 ist, hat
die Dreieckschwingung einen konstanten Spannungspegel (Fig. 3).
Veränderungen dieses Spannungspegels werden nun mittels einer
Tastspeicherschaltung TS erfasst, der eine Kapazität C 4 zugeordnet
ist und welche jeweils in der Mitte jeder Ladeperiode wirksam ist.
Zu diesem Zweck ist die Referenzspannung Ur 3 vorgesehen, welche
eine wertmässig in der Mitte zwischen den beiden Schaltschwellen
Ur 1, Ur 5 der ersten Schwellwertschaltung liegende Schaltschwelle
darstellt. Wenn die Ladespannung Uc an der Kapazität C diese
Schaltschwelle Ur 3 überschreitet, so wird der Ausgang 1 des Im
pulszählers IZ aktiviert. Der dabei entstehende Impuls wird einem
Impulsformer IF zugeführt, der einen von der Anstiegsflanke des
Eingangsimpulses abgeleiteten Kurzzeitimpuls konstanter Dauer
abgibt, welcher zur Steuerung eines elektronischen Schalters S 7
dient. Dieser Schalter S 7 verbindet für die Dauer des Steuer
impulses den Schwingungsgenerator DS mit der Tastspeicherschaltung
TS, wobei der abgetastete Wert des Spannungspegels der Dreieck
schwingung auf die Tastspeicherschaltung TS übertragen wird. Mit
dem Ausgangssignal der Tastspeicherschaltung TS wird die Strom
stärke der Stromquelle I 1 so gesteuert, dass der Spannungspegel
der Dreieckschwingung nach einer gewissen Einschwingzeit (etwa 1
ms) des Messgrössenwandlers einen konstanten Wert annimmt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Regelschaltung lässt sich z.B.
an der Wirkung erläutern, welche die Einschaltung eines ohmschen
Widerstandes in Reihe zur Kapazität C zur Folge hat. Solange die
ser Widerstand den Wert Null hat, verläuft die Sägezahnspannung Uc
gemäss der Darstellung in der linken Hälfte der Fig. 3, während in
der rechten Hälfte dieser Figur die Änderungen im zeitlichen
Spannungsverlauf sichtbar sind, welche entstehen, wenn der Wider
stand einen endlichen Wert annimmt. Beim Übergang vom einen in
den anderen Zustand ändert sich die Frequenz der Sägezahnschwin
gung, aber auch das Tastverhältnis des Ausgangssignals und damit
der Spannungspegel der Dreieckschwingung DS. Durch die Regelschal
tung wird dieser Spannungpegel ausgeglichen und so Frequenz und
Tastverhältnis auf die ursprünglichen Werte zurückgeführt.
Der Messgrössenwandler nach Fig. 4 arbeitet nach dem gleichen
Prinzip wie derjenige nach Fig. 2, eignet sich aber besser für
eine Ausführung in Form einer integrierten Schaltung. Der Kipp
schwingungserzeuger ist im wesentlichen gleich aufgebaut, mit dem
Unterschied, dass der Rechteckimpulsgenerator der zweiten Schwell
wertschaltung eine vom Komparator K 2 angesteuerte Flip-Flop-Schal
tung FF ist, welche den Umschalter S 8 für den Wechsel der beiden
im Komparator K 2 wirksamen Referenzspannungen Ur 2 und Ur 4 steuert
und das Ausgangssignal des Messgrössenwandlers liefert. Die Dauer
der Impulspause dieses Rechtecksignals ist ein Mass für den Kapa
zitätswert der Kapazität C. Zudem steuert die Flip-Flop-Schaltung
FF in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 einen
Schwingungsgenerator DS zur Erzeugung einer Dreieckschwingung,
welche für die Regelung der variablen Stromquelle I 1 benützt wird.
Wiederum dient diese Regelung dazu, das Tastverhältnis des Recht
ecksignals auf dem Wert 1 konstant zu halten, so dass die Frequenz
des Ausgangssignals ein Mass für den Kapazitätswert der Kapazität
C darstellt.
Die Regelung bewirkt, dass die Änderungsgeschwindigkeit der Ent
ladespannung an der Kapazität C in Abhängigkeit vom Mittelwert der
Dreieckschwingung verändert wird. Unter dem Einfluss der Dreieck
schwingung am Steuereingang der Stromquelle I 1 tritt auch eine
Verzerrung im Verlauf der Sägezahnspannung auf, welche aber das
Messverfahren nicht weiter beeinflusst.
Es kann unter Umständen zweckmässig sein, die Komparatoren K 1 und
K 2 für einen Stromvergleich anstelle eines Spannungsvergleichs
auszulegen. Diese Technik vereinfacht den Schaltvorgang für die
Referenzspannungen. Im weiteren empfiehlt es sich, die zu messende
Kapazität C nicht direkt an die Komparatoren K 1 und K 2, sondern in
an sich bekannter Weise in den Gegenkopplungskreis eines im Ein
gangskreis des Messgrössenwandlers vorgesehenen Operationsver
stärkers einzuschalten, um den Einfluss von Streukapazitäten auf
ein Minimum zu beschränken.
Mit dem beschriebenen Messverfahren unter Verwendung eines Mess
grössenwandlers nach Fig. 2 oder 4 lassen sich bei der Kapazitäts
verhältnismessung Genauigkeiten erzielen, die einer Auflösung von
etwa 100 000 Punkten entsprechen. Bei Erhöhung der Messdauer lässt
sich eine entsprechend höhere Auflösung erzielen.
Claims (7)
1. Verfahren zur Messung des Verhältnisses einer messgrössenabhängi
gen Kapazität zu einer Referenzkapazität durch Umwandlung der
Kapazitätswerte in Frequenzwerte einer Signalschwingung und Er
mittlung des Verhältnisses der Frequenzwerte, dadurch gekenn
zeichnet, dass die beiden Kapazitäten mit einer um Grössenordnun
gen kleineren Frequenz als die mittlere Frequenz der Signal
schwingung abwechselnd in den Eingangkreis eines Messgrössenwand
lers eingeschaltet werden, dass die Frequenzwerte der nacheinander
anfallenden Signalschwingungen durch Auszählen der Perioden in
einem der jeweiligen Einschaltdauer einer Kapazität entsprechend
festgelegten Zeitraum gemessen werden und dass das Verhältnis der
gemessenen Frequenzwerte durch Berechnung ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die zu messende Kapazität
periodisch aufgeladen und entladen und die Änderungsgeschwindig
keit der Lade- oder Entladespannung durch die Frequenz einer
periodischen Signalschwingung dargestellt wird, wobei als Mass für
die Änderungsgeschwindigkeit der Lade- bzw. Entladespannung die
Zeitspanne zwischen zwei Zeitpunkten dient, in denen die Spannung
an der Kapazität einen unteren und einen oberen Schwellwert durch
läuft, dadurch gekennzeichnet, dass für die Messung der Ände
rungsgeschwindigkeit der Lade- bzw. Entladespannung eine Zeit
spanne (tm) gewählt wird, die kleiner ist als die Dauer (tl) einer
Lade- bzw. Entladephase.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei
der der Messgrössenwandler (2) einen Kippschwingungserzeuger mit
der zu messenden Kapazität als frequenzbestimmender Grösse auf
weist, dadurch gekennzeichnet, dass im Eingangskreis des Kipp
schwingungserzeugers ein Umschalter (1) zum abwechselnden Ein
schalten der zu messenden Kapazitäten (C 1, C 2) und am Ausgang
derselben ein Mikroprozessor (3) vorgesehen ist, der den Umschal
ter steuert und der Mittel zur Erfassung der Frequenzwerte der vom
Kippschwingungserzeuger gelieferten Signalschwingungen und zur
Berechnung des Frequenzverhältnisses aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 2, bei der der Kippschwingungserzeuger eine Lade- und
eine Entladeschaltung (I 1, I 2, S 1) für die zu messende Kapazität
(C) aufweist, sowie eine erste, zwei Schaltschwellen aufweisende
Schwellwertschaltung (K 1, S 2), welche die Ladeschaltung periodisch
ein- und ausschaltet, wenn die Spannung an der Kapazität die unte
re bzw. obere Schaltschwelle (Ur 1, Ur 5) erreicht, dadurch gekenn
zeichnet, dass eine zweite Schwellwertschaltung (K 2, S 3, S 4, S 5)
mit wenigstens zwei weiteren Schaltschwellen (Ur 2, Ur 4) für die
Lade- bzw. Entladespannung vorgesehen ist, welche weiteren Schalt
schwellen wertmässig zwischen den beiden Schaltschwellen der
ersten Schwellwertschaltung liegen, dass die zweite Schwellwert
schaltung einen Rechteckimpulsgenerator (IZ, FF) umfasst, der
wenigstens ein Rechtecksignal erzeugt, bei dem die Länge der
Impulse oder der Impulspausen durch die Zeitpunkte bestimmt ist,
in denen die Spannung an der Kapazität zwei zeitlich benachbarte
Schaltschwellen (Ur 2, Ur 4) der zweiten Schwellwertschaltung
gleichsinnig durchläuft, wobei jeweils die Länge eines Impulses
oder einer Impulspause ein Mass für die Änderungsgeschwindigkeit
der Ladespannung darstellt, und dass der Rechteckimpulsgenerator
einen Schwingungsgenerator (DS) zur Erzeugung einer Dreieckschwin
gung steuert, welcher den Lade- oder den Entladestrom der Lade
schaltung so regelt, dass das Tastverhältnis des Rechtecksignals
konstant, insbesondere 1 ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Schwellwertschaltung einen Komparator (K 2) aufweist, an
dessen Eingängen einerseits die Spannung an der Kapazität (C) und
andererseits jeweils eine einen Schwellwert darstellende Referenz
spannung (Ur 2, Ur 4) wirksam sind und der an seinem Ausgang jeweils
einen Impuls abgibt, wenn die Ladespannung die Referenzspannung
überschreitet, dass ferner an den Ausgang des Komparators ein
Impulszähler (IZ) angeschlossen ist, der mehrere Ausgänge (0, 1,
2) aufweist, die in der Reihenfolge der innerhalb einer Lade
periode aufeinanderfolgenden Eingangsimpulse aktiviert werden und
Impulse abgeben, deren Dauer durch zwei aufeinanderfolgende Ein
gangsimpulse begrenzt ist, dass ferner den Ausgängen des Impuls
zählers Schalter (S 3, S 4, S 5) einzeln zugeordnet sind, die während
der Dauer der betreffenden Ausgangsimpulse geschlossen sind und
dabei jeweils eine Referenzspannung an den betreffenden Eingang
des Komparators legen, welche den nächstfolgenden Schwellwert
darstellt, und dass der Schwingungsgenerator (DS) zur Erzeugung
einer Dreieckschwingung an jenen Ausgang (2) des Impulszählers
(IZ) angeschlossen ist, der jeweils den letzten Impuls innerhalb
einer Ladeperiode (tl) abgibt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Schwellwertschaltung (K 2, S 2, S 3, S 4) einen wertmässig in
der Mitte zwischen den beiden Schwellwerten (Ur 1, Ur 5) der ersten
Schwellwertschaltung (K 1, S 2) liegenden Schwellwert aufweist und
dass jener Ausgang (1) des Impulszählers (IZ), der aktiviert wird,
wenn die Ladespannung diesen mittleren Schwellwert überschreitet,
über einen Impulsformer (IF) mit einer Tastspeicherschaltung (TS)
verbunden ist, welche den Pegel der Dreieckschwingung als Regel
grösse für die Steuerung des Stromes (I 1) der Lade- oder Entlade
schaltung ermittelt.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Schwellwertschaltung einen Komparator (K 2) aufweist, an
dessen Eingängen einerseits die Spannung an der Kapazität (C) und
andererseits jeweils eine von zwei, einen unteren und einen oberen
Schwellwert darstellenden Referenzspannungen (Ur 2, Ur 4) wirksam
sind und dessen Ausgangssignal eine Flip-Flop-Schaltung (FF)
steuert, und dass das von der Flip-Flop-Schaltung erzeugte Recht
ecksignal einerseits einen Umschalter (S 8) für den Wechsel der
beiden Referenzspannungen und andererseits den Schwingungs
generator (DS) zur Erzeugung einer Dreieckschwingung steuert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH489/86A CH669048A5 (de) | 1986-02-07 | 1986-02-07 | Verfahren zur messung des verhaeltnisses einer messgroessenabhaengigen kapazitaet zu einer referenzkapazitaet und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3639070A1 true DE3639070A1 (de) | 1987-08-13 |
Family
ID=4188181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863639070 Withdrawn DE3639070A1 (de) | 1986-02-07 | 1986-11-14 | Verfahren zur messung des verhaeltnisses einer messgroessenabhaengigen kapazitaet zu einer referenzkapazitaet und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH669048A5 (de) |
| DE (1) | DE3639070A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103200A1 (de) * | 1991-02-02 | 1992-08-06 | Vdo Schindling | Messwertgeber mit zwei sensoren |
| DE4324513A1 (de) * | 1993-07-21 | 1995-01-26 | Zwosta Helge Dipl Ing Fh | Verfahren, Schaltung und Messaufnehmer zum Erfassen physikalischer Größen durch gezielte Messung von charakteristischen Größen des Antwortsignales |
| DE19956630A1 (de) * | 1999-11-25 | 2001-05-31 | Merten Gmbh & Co Kg | Kapazitiver Tastschalter |
| DE10158268A1 (de) * | 2001-11-28 | 2003-06-18 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Überprüfen eines Notenergiespeichers |
| EP1253717A3 (de) * | 2001-04-28 | 2005-11-16 | RAWE ELECTRONIC GmbH | Kapazitive Tastatur mit Auswerteschaltung |
| US7403020B2 (en) | 2005-05-07 | 2008-07-22 | Acam-Messelectronic Gmbh | Method and device for measuring capacitances |
| DE102006020301B4 (de) * | 2005-05-07 | 2014-07-31 | Acam-Messelectronic Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Kapazitäten |
| US10317443B2 (en) | 2017-05-24 | 2019-06-11 | Elmos Semiconductor Ag | Integrated capacitance measurement |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116559545A (zh) * | 2023-07-10 | 2023-08-08 | 宏晶微电子科技股份有限公司 | 电容频率转换电路及集成电路芯片 |
-
1986
- 1986-02-07 CH CH489/86A patent/CH669048A5/de not_active IP Right Cessation
- 1986-11-14 DE DE19863639070 patent/DE3639070A1/de not_active Withdrawn
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| US10317443B2 (en) | 2017-05-24 | 2019-06-11 | Elmos Semiconductor Ag | Integrated capacitance measurement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH669048A5 (de) | 1989-02-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: METTLER-TOLEDO AG, GREIFENSEE, CH |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |