DE2547725B2 - Verfahren zur Analog-Digital-Umwandlung einer Gleichspannung und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Analog-Digital-Umwandlung einer Gleichspannung und Schaltungsanordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Analog-Digital-Umwandlung
einer Gleichspannung, unter Verwendung eines als Integrator geschalteten Gleichstromverstärkers, dem
abwechselnd die umzuwandelnde Gleichspannung und wenigstens eine Bezugsspannung zugeführt werden, und
einer Vergleichsstufe, welche die Ausgangsgröße des Gleichstromverstärkers mit einem Bezugsspannungswert
vergleicht und zur Ermittlung der digitalen Ausgangsgröße ein Zeitintervall ermittelt und unter
Verwendung von Mitteln zur Ausschaltung des Einflusses der Offset-Spannung des Gleichstromverstärkers.
Es ist bereits ein Analog-Digital-Wandler vom Doppelsteilheittyp bekannt (vgL z. B. US-PS 33 16 547).
Dieser bekannte Analog-Digital-Wandler weist gemäß F i g. 1 im wesentlichen einen Gleichstromverstärker 1,
einen aus einem Eingangswiderstand R und einem Integrationskondensator C bestehenden Integrator,
einen Komparator 2 und einen Umschalter 3 auf, und dieser bekannte Analog-Digital-Wandler ist so ausgelegt,
daß eine Eingangsspannung Vs und eine Bezugsspannung - Vr, die an eine Eingangsklemme 4 angelegt
werden, durch den Umschalter 3 entsprechend umschaltbar sind, um eine DigitalgröBe der Eingangsspannung
Vs zu Bestimmen. Gemäß F i g. 2 wird die positive
Eingangsspannung Vs zunächst während einer vorbestimmten
bzw. vorgeschriebenen Zeitspanne bzw. Zeitdauer Ti an die Klemme 4 angelegt um die an die
positive Eingangsklemme des Komparators 2 angelegte Ausgangsspannung Vb des Gleichstromverstärkers zu
vermindern. Sodann wird die an die Eingangsklemme 4 angelegte Spannung auf die negative Bezugsspannung
— Vr umgeschaltet um die genannte Ausgangsspannung
Vb zu erhöhen, und es wird eine Zeitspanne T2
gemessen, die nötig ist bis der Komparator 2 ein Ausgangssignal erzeugt nachdem die Ausgangsspannung
Vb den an die negative Eingangsklemme des Komparators 2 angelegten Bezugsspannungspegel Vc
erreicht Wenn zu diesem Zeitpunkt das Potential an der invertierenden bzw. Inversionseingangsklemme des
Gleichstromverstärkers 1 gleich Null ist d.h. wenn keine Verlagerung bzw. Abweichung vorhanden ist
ergibt sich folgende Beziehung:
"I = X (1)
Die Zeitspannen T\ und T2 werden durch Zählen der
Taktimpulszahl z. B. mittels Zählern bestimmt Infolgedessen wird das Verhältnis der Eingangsspannung Vs
zur Bezugsspannung Vr, d. h.
60 als das Verhältnis der Zählung während der Zeitspanne T2 zur Zählung während der Zeitspanne bzw. Zeitdauei
T1, d.h.
65 (-|-) (= Digitalgröße)
bestimmt
Falls keine Verlagerung bzw. Abweichung am Gleichstromverstärker t vorhanden ist, kann eine
genaue Messung der Eingangsspannung Vs vorgenommen werden. Im allgemeinen ist jedoch obige Gleichung
(1) aufgrund der Verlagerung bzw. Abweichung des Gleichstromverstärkers 1 nicht gültig. Wenn nämlich
die Verlagerungs- bzw. Abweichungsspannung (Offset-Spannung) mit V bezeichnet wird, ergibt sich die
Beziehung:
vR V vj
JL
\v
Ul
(2)
Hierdurch wird ein der Verlagerungs- bzw. Abweichspannung Δ V zuzuschreibender Fehler eingeführt. Aus :
diesem Grund wurde die genannte Eingangsspannung Vs üblicherweise gemessen, nachdem die Arbeits- oder
Betriebsspannung des Gleichstromverstärkers von Hand eingestellt worden war, um die Abweichspannung
Δν zu kompensieren. Da jedoch der Wert ΔV
zeitabhängigen oder temperaturabhängigen Änderungen unterworfen ist, würde eine genaue Messung einen
Nullabgleich oder einen Vollbereich- bzw. Endwertabgleich bei jedesmaliger Vornahme der Messung
erfordern.
Zum Korrigieren der von der Abweichspannung Δ V herrührenden Fehler wurde bereits eine Schaltung der
Art gemäß Fig.3 vorgeschlagen. Dabei sind die den Teilen von F i g. 1 entsprechenden Teile gemäß F i g. 3
mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet Bei der Schaltung gemäß F i g. 3 ist das Ausgangsende des
Gleichstromverstärkers 1 über einen Schalter 5 und einen Kondensator 6 an Masse gelegt, und ein
Anschlußpunkt bzw. eine Verzweigung zwischen dem Schalter 5 und dem Kondensator 6 ist an die
Gate-Elektrode eines Feldeffekttransistors 7 angeschlossen, dessen Source-Elektrode mit einer Klemme 8
des Umschalters 3 verbunden ist, so daß ein Analog-Digital-Wandler gebildet wird. Die Source-Elektrode des Feldeffekttransistors 7 ist (auch) über
einen Widerstand mit einer Stromversorgung — B verbunden, während seine Drain-Elektrode an eine
Stromversorgung +B angeschlossen ist
Bei dieser Schaltkreisanordnung ist die Sammelklemme 4 des Umschalters 3 zunächst mit der Klemme 8
verbunden, wobei der Schalter 5 gleichzeitig geschlossen ist Infolgedessen fließt im Widerstand R ein durch
Δ VIR bestimmter Strom zum Aufladen des Kondensators C des Integrators. Wenn die Schaltung in einen
stationären Zustand gebracht worden ist, sind die Spannung an der Inversionseingangsklemme des
Gleichstromverstärkers 1 und die Source-Spannung des Feldeffekttransistors 7 ausgeglichen, so daß der
Stromfluß im Widerstand R aufhört An diesem Punkt entspricht die Source-Spannung des Feldeffekttransistors 7 relativ zum Massepotential gleich -AV,
während die Spannung an den Klemmen des Kondensators einen solchen Wert besitzt, daß die Source-Spannung des Feldeffekttransistors 7 relativ zum Massepotential den —Δ V besitzen kann.
Wenn zu diesem Zeitpunkt der Schalter 5 geöffnet und der Umschalter 3 umgeschaltet wird, so daß die
Sammelklemme 4 mit einer mit der Eingangsklemme Vs
gespeisten Klemme verbunden wird, wird eine Spannung Vs-Δν integriert Wenn der Umschalter 3 nach
der während einer Zeitspanne Γι andauernden Integration so umgeschaltet wird, daß die Klemme 10 mit der
Klemme 4 verbunden wird, während der Schalter 5
offen bleibt, wird eine Spannung — Vr-Δ V integriert.
Unter der Voraussetzung, daß die Zeitspanne, welche für das Umschalten des Schalters erforderlich ist, bis das
Integrationsausgangssignal den Bezugswert (Nullwert) durchläuft, mit T7 angegeben wird, erhält man die
folgende Gleichung:
(V,■- I V+ I V) T1 + (- VR - 1 V+ AV) T1 = 0
Infolgedessen gilt VST, = VrT2. Dies bedeutet, daß
folgende Beziehung besteht:
A = A
V
T
Das in Fig.3 veranschaulichte Verfahren besteht
somit darin, die Klemme 4 mit der Klemme 8 zu verbinden und dadurch an der Inversionseingangsklemme des Gleichstromverstärkers 1 im voraus eine
Spannung -AV (als Analogwert ausgedrückt) zu erzeugen, deren Polarität derjenigen der Abweichspannung A Vdes Gleichstromverstärkers 1 entgegengesetzt
ist, und nach der tatsächlichen Messung dieser Spannung -AV den Spannungen Vs und — V«
hinzuzuaddieren, um auf diese Weise die von der Abweichspannung Δ Vherrührenden Fehler zu korrigieren.
Beim vorstehend beschriebenen Verfahren können daher der Nullabgleich und der Vollbereich- bzw.
Endwertabgleich durch Schließen des Schalters 5 bei jeder Messung vorgenommen werden, um im voraus
eine entsprechende Spannung zu erzielen, welche der Verlagerungs- bzw. Abweichspannung hinzuaddiert
wird.
Der vorstehend beschriebene, bisher verwendete Analog-Digital-Wandler ist jedoch mit den im folgenden beschriebenen Nachteilen behaftet.
Wenn nämlich versucht wird, den Wandler zu miniaturisieren, indem die Schaltung zur Durchführung
der Fehlerberichtigung als integrierter Schaltkreis ausgeführt wird, verhindert das Vorhandensein des
Kondensators 6 die vollständige Auslegung der Schaltung als integrierter Schaltkreis. Zur Erzeugung
einer Spannung — A Vdarüber hinaus der Schalter 5 und
der Kondensator erforderlich, die jedoch einen äußerst kleinen Streustrom besitzen sollten. Wenn nämlich ein
Streustrom auftritt, treten Änderungen des Analogwerts —A V während der Zeitspanne der tatsächlichen
Messung auf, welche die Durchführung einer genauen Analog-Digital-Umwandlung unmöglich machen können. Wenn es weiterhin erwünscht ist, im voraus eine
Spannung mit einem vorbestimmten Wert oder Pegel von — AV τα erzeugen, muß eine Stabilisierung der
Schaltung nach dem Einschalten der Stromversorgung abgewertet werden, so daß eine lange Zeitspanne
erforderlich ist, bis nach dem Einschalten der Stromversorgung tatsächlich eine Messung vorgenommen
werden kann. Wenn weiterhin die Eingangsspannung Vs gleich Null ist, wird zudem keine Doppelsteilheit
gewährleistet Im Fall einer Eingangsspannung Vs = 0 eine Analog-Digital-Umwandlung unmöglich.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Schaffung eines Verfahrens der eingangs definierten Art, durch welches
automatisch-und mit ausreichend hoher Präzision die von der Verlagerungs- bzw. Abweichspannung des
GleichstromverstSrkers herrührenden Fehler korrigiert werden können und mit einer entsprechend hohen
Präzision automatisch ein Nullabgleich und ein Vollbereich- bzw. Endwertabgleich durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem Verfahren der eingangs definierten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß entsprechend einem Korrekturzyklus die wenigstens eine Bezugsspannung während einer vorbestimmten
Zeitspanne integriert wird, dann eine zweite Bezugsspannung integriert wird und eine Zeitspanne
von Beginn dieser Integration bis zu dem Zeitpunkt gemessen wird, bei welchen die Ausgangsgröße des
Gleichstromverstärkers den Bezugsspannungswert der Vergleichsstufe erreicht, daß dann entsprechend einem
Meßzyklus unter Berücksichtigung der vorbestimmten Zeitspanne und unter Heranziehung der gemessenen
Zeitspanne eine dritte Zeitspanne bestimmt und die umzuwandelnde Spannung während der dritten Zeitspanne
integriert wird, und daß dann die zweite Bezugsspannung oder eine weitere Bezugsspannung
integriert und eine vierte Zeitspanne vom Beginn dieser Integration bis zu dem Zeitpunkt gemessen wird, bei
welchen die Ausgangsgröße des Gleichstromverstärkers den Bezugsspannungswert der Vergleichsstufe
erreicht, so daß die Digitalgröße der umzuwandelnden Spannung durch Addition der dritten Zeitspanne mit der
vierten Zeitspanne, vermindert um die Integrationszeit der wenigstens einen Bezugsspannung erhalten werden
kann.
Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß die von der Verlagerungs- bzw.
Offset-Spannung Δ V herrührenden Fehler, die als Zeitdauer bzw. Zeitspanne gemessen werden, bestimmt
werden, wobei diese Zeitspannfehler als digitalgrößen gehandhabt werden. Da die Schaltungsanordnung zur
Bestimmung der zu korrigierenden Fehlergrößen sämtlich durch Digitalgrößen gebildet sind, ist der
erfindungsgemäße Analog-Digital-Wandler kaum durch zeitabhängige oder temperaturabhängige Änderungen
beeinflußbar, wobei er auch in integrierter Schaltungstechnik ausgelegt werden kann und die Durchführung
schneller Messungen ermöglicht
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben
sich aus den Ansprüchen 2 bis 5.
Aufgabe der Erfindung ist es ferner, einen Analog-Digital-Wandler zu schaffen, der das Verfahren durchführt
Die Lösung hierfür ergibt sich aus dem Anspruch 6, Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 7 bis
12.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung des Grundprinzips eines bisher verwendeten Analog-Digital-Wandlers
vom Doppelsteilheitstyp,
F i g. 2 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise des Analog-Digital-Wandlers gemäß
Fig.3 ein Blockschaltbild eines Beispiels für einen
bisher verwendeten Doppelsteilheit-Analog-Digital-Wandler mit der Fähigkeit, Fehler aufgrund der
Offsetspannung Δ Vzu korrigieren,
Fig.4 ein Blockschaltbild eines Analog-Digital-Wandlers
mit Merkmalen nach der Erfindung,
F i g. 5 eine graphische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise des Analog-Digital-Wandlers gemäß Fig. 4,
Fig.6 ein Schaltbild eines Beispiels für eine Steuerschaltung gemäß F i g. 4,
F i g. 7 ein Blockschaltbild eines Analog-Digital-Wandlers
gemäß einer abgewandelten Ausführungsform,
F i g. 8 ein Blockschaltbild einer noch weiter abgewandelten Ausführungsform des Analog-Digital-Wandlers,
F i g. 8 ein Blockschaltbild einer noch weiter abgewandelten Ausführungsform des Analog-Digital-Wandlers,
F i g. 9 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise des Analog-Digital-Wandlers gemäß
Fig. 8,
ίο Fig. 10 eine graphische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise des Analog-Digital-Wandlers gemäß Fig. 8,
F i g. 11 ein Blockschaltbild eines Beispiels für eine
Steuerschaltung beim Analog-Digital-Wandler gemäß F i g. 8 und
Fig. 12 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise eines beim Analog-Digital-Wandler
gemäß F i g. 11 vorgesehenen reversiblen bzw. Aufwärts/ Abwärts-Zählers.
In F i g. 4 ist ein Analog-Digital-Wandler gemäß einer Ausführungsform dargestellt, der einen Gleichstromverstärker
11, eine Vergleichsstufe 12, einen Umschalter 13, eine Steuerschaltung 14 und eine Operations-Steuerschaltung
15 aufweist Ein Eingangswiderstand R ist an eine Inversionseingangsklemme des Gleichstromverstärkers
11 angeschlossen, während ein Integrationskondensator Czwischen die Inversionseingangsklemme
und eine Ausgangsklemme des Gleichstromverstärkers U eingeschaltet ist, so daß eine Integrationsschaltung /
gebildet wird. Eine nicht-invertierende Eingangsklemme des Gleichstromverstärkers 11 ist an Masse gelegt
Die im gestrichelten Block enthaltene Operations-Steuerschaltung 15 weist einen reversiblen bzw.
Aufwärts/Abwärts-Zähler 16, einen Zähler 17 zum Zählen der Integrationszeit, einen Multiplexer 18, einen
Digitalkomparator 19 sowie zwei Speicherstufen 20 und 21 auf, wobei diese Bauteile durch die Steuerschaltung
14 angesteuert werden.
Wenn ein Stromquellenschalter geschlossen wird, werden die genannten Zähler und Register durch die
von der Steuerschaltung 14 erzeugten Freiimpulse in einen Anfangs- bzw. Ausgangszustand gesetzt. Die
Steuerschaltung 14 arbeitet dabei wie folgt: Wenn die an eine positive Eingangsklemme der Vergleichsstufe 12
angelegte Eingangsspannung, d. h. die Ausgangsspannung Vo des Gleichstromverstärkers 11 höher ist als ein
Bezugswert Vc, der zum Vergleich an die negative Eingangsklemme der Vergleichsstufe 12 angelegt wird,
wird ein im Umschalter 13 enthaltener Analogschalter
so 5i eingeschaltet, so daß eine Bezugsspannung Vr an die
Integrationsschaltung / angelegt wird, während der Schalter Si geöffnet wird, wenn das Integrationsausgangssignal
Vo gleich dem Bezugswert Vc wird. Ist dagegen der Wert Vb niedriger als der Wert Vc wird ein
weiterer Analogschalter S3 im Umschalter 13 geschlossen,
so daß eine Bezugsspannung — Vr an die Integrationsschaltung / angelegt wird; wenn Vo dann
gleich Vc wird, wird der Schalter S3 geöffnet Gleichzeitig
mit dem Schließen des Stromquellenschalters wird außerdem ein Ausgangswert Tr im Zähler 17 zum
Zählen der Integrationszeit(spanne) voreingestellt Der Wert Tr ist dabei die Zeit, welche die Größe der einer
Analog-Digital-Umwandlung zu unterwerfenden Bezugsspannung Vr darstellt Wenn beispielsweise die
Bezugsspannung Vr gleich 10 Volt beträgt und ihre Größe nach der Analog-Digital-Umwandlung 512
betragen soll, wird der Wert TR auf 512 festgelegt Nach
Abschluß der auf diese Weise erfolgenden Festlegung
des Ausgangszustands beginnt die Durchführung der tatsächlichen Meßoperation. Zur Vereinfachung der
Erläuterung ist jedoch im folgenden das Arbeitsprinzip anhand von F i g. 5 näher beschrieben.
F i g. 5 veranschaulicht die Ausgangswellenform der Integrationsschaltung / des in Fig.4 dargestellten
Analog-Digital-Wandlers, d. h. die Ausgangsspannungswellenform des Gleichstromverstärkers 11. Zunächst
wird die Bezugsspannung Vr während einer vorbestimmten
Zeitspanne bzw. Zeitdauer 7i integriert. Als nächstes wird die Bezugsspannung — Vr integriert, und
eine Zeitspanne T2 vom Beginn dieser Integration bis
zum Kreuzungspunkt mit dem Bezugsspannungspegel Vcwird gemessen. Hierauf wird durch Berücksichtigung
von Ti unter Heranziehung der gemessenen Länge der Zeitspanne Ti eine Zeitspanne Tj bestimmt, und die
Eingangsspannung Vs wird während der Länge der Zeitspanne Ti integriert, worauf die Bezugsspannung
— Vr integriert und die Länge einer Zeitspanne Tt, vom
Beginn dieser Integration bis zum Punkt der Überschneidung mit dem Bezugsspannungspegel Vc gemessen
wird. Dies bedeutet, daß Γι und Ti die Perioden
darstellen, während denen Daten für die Korrektur unter Heranziehung der Bezugsspannung Vr und — Vr
erhalten werden, während T3 und 7i die Perioden
bedeuten, während denen die tatsächliche Messung bzw. Analog-Digital-Umwandlung für die Länge der entsprechend
den erhaltenen Korrektur- bzw. Berichtungsdaten korrigierten Integrationszeit durchgeführt wird.
Das wesentliche Merkmal der Arbeitsweise des Analog-Digital-Wandlers besteht darin, daß bei der
tatsächlichen Messung eine vorbestimmte Zeitspanne, während welcher die Eingangsspannung Vs integriert
wird, mit hoher Präzision bestimmt wird, indem die korrigierte Länge der Integrationszeitspanne Tz auf
beschriebene Weise als nächster Meßzyklus von Γι
benutzt wird. Bei jedesmaliger Erhöhung der Frequenz, bei welcher diese Bestimmung erfolgt, wird ein Fehler
bezüglich der vorgeschriebenen Zeitspannenlänge fortschreitend kleiner, so daß selbst im Fall einer
Offset-Spannung beträchtlicher Größe eine genaue Messung der Eingangsspannung Vs möglich ist
Nachstehend ist das oben umrissene Arbeitsprinzip des Analog-Digital-Wandlers im einzelnen erläutert.
Wenn beispielsweise angenommen wird, daß Γι und
Ti zum Zeitpunkt der ß-ten Berichtigung durch Ti^bzw.
T^") und Ti und Γ4 zum Zeitpunkt der tatsächlichen
Messung durch T^bzw. T4n>
dargestellt werden, erhält man die folgende Gleichung: .
Unter Berücksichtigung der vorher angegebenen Gleichung (2) erhält man:
\v
(3)
Wenn
1 -A
1 -A
(4)
Da sich aus obiger Gleichung (4) ergibt
7έ
~
~fR
resultiert die folgende Gleichung:
Kv.
Vr
_ Tr
TR
Wenn daher Tr eine Zeitspanne bzw. eine Zeitdauer entsprechend der Bezugsspannung Vr, d. h. eine
Zeitspanne bildet, welche die Größe der einer Analog-Digital-Umwandlung unterworfenen Bezugsspannung Vr darstellt, stellt
■£<»> + TiM - TR
eine Zeitspanne entsprechend der Eingangsspannung Vs dar. Infolgedessen wird die Digitalgröße der einer
Analog-Digital-Umwandlung unterzogenen Eingangsspannung Vs durch Zählen der Zeitspanne bzw.
Zeitdauer
T4M + T3^ _ Tr
erhalten. Infolgedessen braucht die Steuerung lediglich so durchgeführt zu werden, daß Τχ(">
zu T3M korrigiert wird, so daß Gleichung (4) zutrifft.
Die obige Gleichung (3) ist in der für die tatsächliche Messung verwendeten Form angegeben, und bei
Betrachtung dieses Falls im Hinblick auf die Korrekturbzw. Berichtigungszeit, d. h. im Fall von Vs = Vr, gilt
dann gilt
A
KR
KR
Λ _ JT
\ Vr
T2^
Demzufolge gilt
I V T,M -
VR
Für die Aufstellung der Gleichung (4) braucht nur folgender Gleichung genügt zu werden:
50
55
Γ,<π) + Γ,'"7
TM
= V1 + ^Tn-HjT^W (2Γ»-7Ι<-'-Τ2'-»)
Da in Gleichung (10) allgemein gilt-j^« 1, wird als
primäre Näherung folgende Gleichung erhalten:
7i(n) + T2""
Infolgedessen gilt:
Diese Gleichung ist eine Näherungsgleichung der Berichtigung bzw. Korrektur zur Aufstellung von
13 14
hervorgeht, werden die von der Abweichung AV
_I*_ist wie folgt-
herrührenden Fehlrr im Fall von VR
2TR = V*+ T2 M
zu Null, und infolgedessen erhält man
_ tr
(12)
10
IK
und
dem Wert von η die Fehler abnehmen.
Durch die tatsächliche Messung wird der rechte Teil
von Gleichung (7) bestimmt, und der Fehler zwischen letztere wie folgt umgeschrieben werden:
IK VR+VS
Vr + 1 K
Vx- IK
ν <) —
^Fehler —
VR VR- W
Infolgedessen erhält man
(n+l) _
IK
■(-
und obiger Gleichung (11) in Gleichung (12) kann letzte
(13)
- I K
■J-ln + l) >.
(14)
'FcMrr
—
IK
IK
±_ {2JR_ J1M _
Kx
IK
kh-Tk
IK KR - 1 K
I/ (
'Fehler
KR-IK
zutrifft, gilt
< I
Wie aus dieser Gleichung ersichtlich ist, verkleinert sich der Fehler einseitig (monoton). Infolgedessen
verkleinert sich der Fehler bei einer Vergrößerung des Werts von η fortlaufend zu Null. Unter Zugrundelegung
von Tr als TiO in einem ersten Korrekturzyklus wird aus
Gleichung (13) folgende Bedingung erhalten:
|i/ u j. i/.
vR vR - ι \
Kr + Ks-
Κ» + Ks / IK Y
I/ '"' — i_ IV I 1
»W -(D ^ V'^^ü'J
(15)
/ _ K V
(18)
Dies bedeutet, daß VFehie/"* am größten ist, wenn
Vs = V«, während er im Fall von Vs -= O am kleinsten
ist. Die Art der Änderung des Fehlers bei Änderung des Werts von η unter der Bedingung von Vs = Vr, unter
Tr )
(16)
tV
= 0,1 ,
40
ist in der folgenden Tabelle 1 veranschaulicht.
45
| 1 | 0,02 |
| 2 | 0,002 |
| 3 | 0,0002 |
Wie aus der vorstehenden Tabelle 1 ersichtlich ist, wird der Fehler nach der ersten Korrektur zu 0,02 bzw.
1/50. Da dieser Wert zwischen 1/32 und 1/64 liegt, ergibt
sich im Falle einer tatsächlichen Messung, daß eine
Präzision der Analog-Digital-Umwandlung von 5 Bits gewährleistet wird. Bei Durchführung der zweiten
Korrektur wird die gewährleistete Präzision der Analog-Digital-Umwandlung gleich 8 Bits, während bei
der dritten Korrektur eine Analog-Digital-Umwandlungspräzision von 11 Bits gewährleistet wird.
Mittels der Durchführung mindestens einer Korrektur der vorstehend beschriebenen Art kann die
Genauigkeit bei der Analog-Digital-Umwandlung ver
größert werden. Im folgenden ist nunmehr anhand von
Fig.4 der Analog-Digital-Wandler näher erläutert, welcher nach dem vorstehend umrissenen Grundprinzip
zu arbeiten vermag.
Nach Abschluß der vorher beschriebenen Ausgangszustandseinstellung wird die Steuerschaltung 14 so
betätigt, daß sie den Analogschalter Si im Umschalter 13
schließt und einen Aufwärts- bzw. Hochzählstand des reversiblen Zählers 16 in der Operations-Steuerschaltung 15 setzt und dabei einen Wählkode zum
Multiplexer 18 liefert, um den Inhalt des Zählers 17 in den Multiplexer 18 zu überführen. Infolgedessen
integriert die Integrationsschaltung / die Bezugsspannung Vr, wobei ihr Ausgangssignal Vb gemäß F i g. 5
abzufallen beginnt Gleichzeitig zählt der reversible Zähler 16 die Zahl der Taktimpulse hoch. Das
Ausgangssignal dieses Zählers wird an den Digitalkomparator 19 angelegt welcher einen vom Zähler 16
zugeführten Zählungswert mit einem vom Zähler 17 gelieferten Wert Tr vergleicht Wenn der Hochzählvorgang des reversiblen Zählers 16 während der Zeitspanne T\ andauert und seine Zählung zu Tr geworden
ist erzeugt der Digitalkomparator 19 ein Signal »1«.
Dieses Signal wird an die Steuerschaltung 14 angelegt die bei Eingang dieses Signals des Analogschalter Si
öffnet und außerdem den Schalter S3 schließt während
sie gleichzeitig den reversiblen Zähler 16 in einen Abwärtszählzustand setzt Infolgedessen integriert die
Integrationsschaltung / die Bezugsspannung - Vj?, und ihr Ausgangsdgnal Vb beginnt in der Periode Ti gemäß
F i g. 5 anzusteigen, während der Inhalt des reversiblen Zählers 16 beim jedesmaligen Eingang eines taktimpulses um einen Schritt verringert wird.
Wenn das Ausgangssignal Vb der Integrationsschaltung / weiter ansteigt und nach Ablauf der Zeitspanne
T2 den an die Vergleichsstufe 12 angelegten Bezugsspannungspegel Vc Obersteigt, wird der Ausgangspegel
der Vergleichsstufe 12 von »0« auf »1« umgekehrt. Dieses inversierte Ausgangssignal wird an die Steuerschaltung 14 geliefert, die bei Eingang dieses Ausgangssignals ein Setzsignal zur ersten Speicherstufe 20 liefert.
Infolgedessen speichert die erste Speicherstufe 20 den Inhalt des reversiblen Zählers 16 zu diesem Zeitpunkt
-(T1 - T2). Außerdem überträgt die Steuerschaltung 14
bei Eingang des invertierten Ausgangssignals der Vergleichsstufe 12 einen Freiimpuls zum Zähler 17,
wobei sie gleichzeitig den reversiblen Zähler 16 wiederum in einen Aufwärtszählzustand versetzt.
Darüber hinaus macht die Steuerschaltung 14 den reversiblen Zähler 16 mit einer geringen Verzögerung
gegenüber dem Zeitpunkt frei, zu welchem das Setzsignal zur ersten Speicherstufe 20 geliefert worden
ist und sie überträgt sodann einen Stellimpuls zum reversiblen Zähler 16 und gleichzeitig einen Wählkode
zum Multiplexer 18. Ein Signal — Tn wird an den
Setzeingang des reversiblen Zählers 16 angekoppelt, der bei Eingang des Setzimpulses das Signal — Tr
voreinstellt. Weiterhin läßt der Multiplexer 18 bei eingang des Wählkodes den Inhalt der ersten Speicherstufe 20 zum Digitalkomparator 19 durch. Da zu diesem
Zeitpunkt das Ausgangssignal der ersten Speicherstufe 20 in einem um eine Stelle bzw. Ziffer auf eine niedrigere
Größe verschobenen Zustand an den Eingang des Multiplexers 18 angekoppelt ist, entspricht ein dem
Digitalkomparator 19 zugeführtes Vergleichseingangssigna! -i [T1-T1).
Die Steuerschaltung 14 erzeugt außerdem ein Steuersignal zum öffnen des Analogschalters 53 im
Umschalter 13 und zum gleichzeitigen Schließen des Schalters S2 bei gleichzeitigem öffnen bzw. Durchschalten eines UND-Glieds 22. Infolgedessen wird die
Eingangsspannung Vs integriert, und die Ausgangsspannung Vb der Integrationsschaltung / fällt gemäß F i g. 5
wiederum von einem Zeitpunkt t2 ab, während der reversible Zähler 16 das Hochzahlen vom Wert - Tr
aus weiter fortsetzt Wenn im weiteren Verlauf dieses
wird, erzeugt der Digitalkomparator 19 erneut das
Signal »1«. Wenn eine Zeitspanne, die von dem ίο Zeitpunkt an welchem der reversible Zähler 16 seinen
Hochzähl Vorgang von - Tr aus beginnt, bis zu dem Zeitpunkt verstreicht, an welchem der Digitalkomparator 19 das Signal »1« erzeugt mit T3 bezeichnet wird,
ergibt sich
- TR + T3 = -1 (T1 - T2)
Dies bedeutet, daß gilt
,
T3 = TR + y (T1 - T2)
Im Zähler 17 zum Zählen der Integrationszeitspanne wird die Zählung während der Zeitspanne bzw.
Zeitdauer T3 hochgezählt. Infolgedessen entspricht der Inhalt T3 des Zählers 17 gleich
Tr+ γ (T1-T2).
Dies bedeutet daß sich der Wert T3, auf den der Zähler
17 anfänglich gesetzt wurde, nunmehr auf den obigen Wert von
TR+~ (T1-T2)
geändert hat.
Bei Eingang des Ausgangssignals vom Digitalkomparator 19 erzeugt die Steuerschaltung 14 weiterhin ein
Signal zum öffnen des Analogschalters S2 und zum
gleichzeitigen Schließen des Schalters S3. Dabei wird
der reversible Zähler 16 fortlaufend in einem Hochzählstand gehalten. Infolgedessen integriert die Integrationsschaltung / die Bezugsspannung — Vr, wobei ihre
Ausgangsspannung V0 wiederum von einem Zeitpunkt
C3 gemäß F i g. 5 ansteigt während der reversible Zähler
16 seinen Hochzählvorgang fortsetzt. Wenn die Ausgangsspannung Vb der Integrationsschaltung /
wiederum den Bezugswert Vc erreicht, wird das Ausgangssignal der Vergleichsstufe 12 von »0« auf »1«
umgekehrt. Die Steuerschaltung 14 empfängt dieses Signal »1« und übermittelt einen Stellimpuls zur zweiten
Speicherstufe 21, um dabei den Inhalt des reversiblen Zählers 16 zur zweiten Speicherstufe 21 zu übertragen.
Wenn die Zeitspanne, während welcher die Bezugs
spannung - V« integriert wird, beispielsweise mit T4
bezeichnet wird, entspricht der Inhalt des reversiblen Zählers 16, d. h. der in der zweiten Speicherstufe 21 zu
speichernde Inhalt, gleich -Tr+ T3+ T4. Da, wie vorher
erwähnt,
ι
T3 = TR + j (T1-T2),
kann der in der zweiten Speicherstufe 21 gespeicherte
Inhalt auch als
T4 + y (T1 - T2)
bezeichnet werden.
Dieser zuletzt genannte Wert entspricht dem Nenner an der rechten Seite obiger Gleichung (7). Wie aus den
vorstehenden Ausführungen ersichtlich ist, ist die während der Zeitspanne Tr angelegte Spannung die
Bezugsspannung Vg, und da T3+T4-Tr zum Abschluß
der tatsächlichen Messung in der Zweiten Speicherstufe
21 gespeichert ist, ist der Wert T3+Ta-Tg, der in der
zweiten Speicherstufe 21 gespeichert ist, eine Digitalgröße der Eingangsspannung Vs. Wenn demzufolge der
Inhalt der zweiten Speicherstufe 21 unter den obengenannten Speicherbedingungen ausgelesen wird,
kann die Größe der der Analog-Digital-Umwandlung unterworfenen Eingangsspannung Vi welche der ersten
Korrektur unterzogen wurde, erhalten werden.
Der durch Korrektur des anfänglich voreingestellten
Werts Tr erhaltene Wert von T3, d. h. der Wert von
TR+ - (T1-T2),
wird jedoch im Integrationszeitzähler 17 zurückgehalten. Wenn daher der gleiche Vorgang wie vorher unter
Zugrundelegung von T3 als Ti beim nächsten Meßzyklus
durchgeführt wird, kann die Fehlerkorrektur mit noch höherer Genauigkeit erfolgen. Da bei dieser Ausführungsform auf beschriebene Weise die Fehlerkorrektur
bei jeder Messung erfolgt, kann die Korrekturgenauigkeit mit jeder Erhöhung der Meßfrequenz verbessert
werden, wie dies auch aufgrund des vorher beschriebenen Arbeitsprinzips ersichtlich ist
Die vorstehende Beschreibung bezieht sich auf den Fall, in welchem 7] und Ti die Perioden zur Gewinnung
von Daten für die Fehlerberichtigung und T3 sowie 7i
die Perioden darstellen, während denen die tatsächliche Messung unter Zugrundelegung der auf der Grundlage
der Korrekturdaten berichtigten Integrationszeit durchgeführt wird. Die Anordnung kann jedoch so getroffen
sein, daß die Bezugsspannung Vr während der Periode T3 noch einmal angelegt und sodann die Bezugsspannung — Vr während der Periode 7i angelegt wird,
worauf der gleiche Vorgang mehrfach wiederholt wird, um die tatsächliche Messung durchzuführen. Die
wiederholte Durchführung des Korrekturzyklus zu diesem Zeitpunkt wird unter einer Reservezeit zwischen
den eigentlichen Meßvorgängen durchgeführt Auf diese Weise kann vor der eigentlichen bzw. tatsächlichen Messung stets eine genaue, zu korrigierende
Größe bestimmt werden.
Fig.6 veranschaulicht ein Beispiel für eine Steuerschaltung 14 gemäß Fig.4. Dabei wird zunächst zur
Erst- bzw. Anfangseinstellung das Signal »1« an eine Klemme 31 angelegt. Infolgedessen wird ein Flip-Flop
32 gesetzt, und da die Vergleichsstufe 12 das Signal »1« erzeugt, wenn die Ausgangsspannung Vo der Integrationsschaltung / höher ist als der Bezugspegel Vc, wird
ein UND-Glied 33 geöffnet, so daß das Signal »1« über ein ODER-Glied OR\ zum Analogschalter S\ übermittelt
werden kann. Ist dagegen Vo kleiner als Va wird durch einen Umsetzer M ein UND-Glied 34 geöffnet, so daß
das Signal »1« dem Analogschalter S3 über ein ODER-Glied OA2 zugeführt werden kann. Die Analogschalter S\ und Sj werden bei Eingang des Signals »1«
geschlossen. Das Ausgangssignal des UND-Glieds 33 wird zu einem Freisignal für den reversiblen Zähler 16
über ein ODER-Glied ORi. Wenn ein Flankendetektor 35 festgestellt hat, daß das Ausgangssignal der
Vergleichsstufe 12 eine »1« ist, d. h., daß Vb den Wert Vc gekreuzt hat, wird ein UND-Glied 36 geöffnet, so daß
ein Flip-Flop 37 gesetzt werden kann. Die Periode 71
beginnt zu diesem Zeitpunkt ta. Beim Setzen des
Flip-Flops 37 wird nämlich das Flip-Flop 32 rückgestelit
so daß der Analogschalter Si geschlossen wird, während gleichzeitig das Signal »1« vom Flip-Flop 31 zum
Multiplexer 18 über ein ODER-Glied ORa, und
außerdem über ein ODER-Glied OR5 zum reversiblen Zähler 16 geführt wird. Bei Eingang dieses Signals »1«
überträgt der Multiplexer 18 den Inhalt des Zählers 17 zum Digitalkomparator 19, und der reversible Zähler 16
wird so gesetzt, daß er seinen Hochzählvorgang beginnt
Wenn nach Ablauf der Zeitspanne 71 der Digitalkomparator 19 das Signal »1« erzeugt, wird — weil das
Flip-Flop 37 gesetzt ist — ein UND-Glied 38 geöffnet
so daß ein Flip-Flop 39 gesetzt und gleichzeitig das
Flip-Flop 37 rückgestellt werden kann. Beim Setzen des Flip-Flops 39 wird dessen Ausgangssignal über das
ODER-Glied OZv2 zum Analogschalter S3 übermittelt
um letzteren zu schließen. Gleichzeitig wird das
2Ci Ausgangssignal des Flip-Flops 39 durch einen Umsetzer
40 zu einem Signal »0« umgekehrt Infolgedessen wird der reversible Zähler 16 so eingestellt, daß er seinen
Abwärtszählvorgang nach Eingang des Ausgangssignals »0« vom ODER-Glied ORs beginnt. Dieser
Wenn nach Ablauf der Periode Ti das Ausgangssignal
der Vergleichsstufe 12 zu einer »1« wird, wird — da sich das Flip· Flop 39 im gesetzten bzw. gestellten Zustand
befindet — ein UND-Glied 41 geöffnet, so daß ein
jo Flip-Flop 42 gesetzt und gleichzeitig das Flip-Flop 39 rückgestellt werden kann. Gleichzeitig wird das
Ausgangssignal »1« des UND-Glieds 41 zu einem Stellsignal für die erste Speicherstufe 20 und außerdem
zu einem Freisignal für den Zähler 17. Das Ausgangs-
J5 signal des UND-Glieds 41 wird durch eine Verzögerungsschaltung 43 um einen Taktimpuls verzögert, so
daß es über das ODER-Glied OR3 zu einem Freisignal
für den reversiblen Zähler 16 wird, und gleichzeitig wird es durch eine Verzögerungsschaltung 44 um einen
Taktimpuls weiterverzögert um ein Stellsignal oder Setzsignal für den Zähler 16 zu bilden. Außerdem wird
das Stellausgangssignal des Flip-Flops 42 durch einen Umsetzer 45 invertiert und über das ODER-Glied OR4
zum' Multiplexer 18 übermittelt Infolgedessen wird
Vi nach dem Übertragen eines Signals (71 — Ti) zur ersten
Speicherstufe 20 der reversible Zähler 16 freigemacht und danach durch ein Signal - Tr gesetzt An diesem
Punkt wird das UND-Glied 46 geöffnet, so daß ein Flip-Flop 47 gesetzt werden kann. Dadurch wird der
V) Analogschalter Sj geschlossen, und die Periode T3 kann
somit am Zeitpunkt fe beginnen.
Wenn der Digitalkomparator 19 nach Ablauf der Zeitspanne T3 das Signal »1« erzeugt, wird ein
UND-Glied 48 zum Setzen eines Flip-Flops 49 und zum
gleichzeitigen Rückstellen der Flip-Flops 42 und 47 geöffnet. Demzufolge wird das Stellausgangssignal des
Flip-Flops 49 über das ODER-Glied OA2 zum Analogschalter Si übertragen, um diesen zu schließen.
Wenn der Schalter S3 geschlossen ist und die
bo Eingangsspannung Vs integriert wird, so daß die
Vergleichsstufe 12 das Signal »1« erzeugen kann, wird ein UND-Glied 50 geöffnet, so daß ein Ausgangssignal
zu einem Setzsignal für die zweite Speicherstufe 21 und außerdem zu einem Rückstellsignal für das Flip-Flop 41
wird.
Durch die vorstehend beschriebene Arbeitsweise der Steuerschaltung 14 wird die Operations-Steuerschaltung 15 so angesteuert, daß die verschiedenen
Operationen innerhalb der Zeitspannen T\, 7i T3 und 7}
durchgeführt werden können. Wenn hierbei das Ausgangssignal »1« des UND-Glieds 50 ruckgekoppe.lt
und über ein ODER-Glied OR6 als Ausgangsstellsignal
benutzt wird, wird die vorher beschriebene Operation
ständig wiederholt, wobei bei jede.' Wiederholung der inhalt des Zählers 17 fortlaufend zu einem Wert
geändert wird, welcher den Unterschied zwischen (2 Tr) und (71 + T2) sich Null annähern läßt
Wie vorstehend im einzelnen erläutert, vermag der Analog-Digital-Wandler automatisch die Fehler aufgrund
der Offset-Spannung der Integi ationsschaltung zu korrigieren, die bisher ein für Analog-Digital-Wandler
vom Doppelsteüheitstyp typisches, ernstes Problem darstellten. Da hierbei diese Fehler nicht als Analoggrö-Ben,
sondern als Digitalgrößen behandelt werden, können die für die Fehlerkorrektur nötigen Schaltkreise
sämtlich durch Digitalschaltkreise gebildet werden, so daß der Analog-Digital-Wandler kaum irgendwelchen
zeitabhängigen oder temperaturabhängigen Änderungen unterworfen ist und gleichzeitig ohne weiteres in
Form eines integrierten Schaltkreises ausgeführt werden kann, so daß er die Fehlerkorrektur mit hoher
Präzision und Stabilität zu gewährleisten vermag und außerdem kompakt ausgebildet werden kann.
Es wird weiterhin die Fehlerkorrektur bei jeder Messung durchgeführt, wobei sich die Korrekturgenauigkeit
mit jeder Erhöhung der Meßfrequenz ortschreitend erhöht. Infolgedessen können die Meßfehler
grundsätzlich als gleich Null betragend angesehen werden, und selbst unter Verwendung eines Gleichstromverstärkers,
dessen Offset-Spannung Δ V hoch ist, kann ein Analog-Digital-Wandler geschaffen werden,
der eine äußerst hohe Korrektur- bzw. Fehlerberichtigungspräzision gewährleistet. Selbst wenn hierbei die
Offset-Spannung Δ V 10% der Bezugsspannung ausmacht, kann ab der dritten und der unmittelbar
darauffolgenden Messung eine Genauigkeit von 11 Bits erzielt werden.
F i g. 7 veranschaulicht einen Analog-Digital-Wandler gemäß einer anderen Ausführungsform. Bei dieser
Ausführungsform wird eine Vorspannung — E mit einem geringfügig unter der Massespannung liegenden
Wert an die nichtinvertierende Eingangsklemme des Gleichstromverstärkers 11 angelegt. Dies bedeutet, daß
an den Gleichstromverstärker 11 absichtlich eine Offset-Spannung angelegt wird. Hierdurch wird die
Gefahr dafür beseitigt, daß die Wellenform der Integrationsausgangsspannung in die entgegengesetzte
Richtung fortschreitet, selbst wenn die Eingangsspannung Vs zum Zeitpunkt der eigentlichen Messung gleich
Null beträgt, so daß eine stabilere Messung gewährleistet wird. Da die Meßfehler mit jeder Erhöhung der
Meßfrequenz fortlaufend auf Null geführt werden können, kann der Einfluß der Erhöhung der Offset-. ■>■>
Spannung auf die Meßergebnisse vernachlässigt werden. Die Arbeitsweise der restlichen Teile und
Abschnitte ist die gleiche wie bei den Schaltungen gemäß F i g. 4 und 6.
Fig.8 zeigt einen Analog-Digital-Wandler gemäß t>o
einer noch weiter abgewandelten Ausführungsform, bei welcher die Spannung Vr und die Massespannung 0 als
Bezugsspannungen verwendet werden. Hierbei sind im Umschalter 13 fünf Analogschalter Si bis 5s vorgesehen.
Die Bezugsspannung Vr wird den Analogschaltern S\ t>r>
und S4 aufgeprägt, die Massespannung 0 wird an die Analogschalter S3 und S5 angelegt, und die Eingangsspannung Vs wird dem Analogschalter 52 aufgeprägt.
Jeweils eine Gruppe von Schaltern Si, Sj und S3 bzw. S4
und S5 sind an je einen Widerstand Ri und R\
angeschlossen. Bei dieser Ausführungsform wird eine Spannung, die durch Dividieren der Bezugsspannung Vr
durch die beiden Widerstände R% R^ erhalten wird, an
die nichtinvertierende Eingangsklemme des Gleichstromverstärkers 11 angelegt Wenn bei der vorstehend
beschriebenen Konstruktion die Steuerung so erfolgt, daß gemäß F i g. 9 die Analogschaltei S\ und S4 in der
Periode T\, die Analogschalter S3 und SH in den Perioden
T2, T4 und die Analogschalter S2 und S4 in der Periode T3
geschlossen werden, ergibt sich genau dieselbe Arbeitsweise, wie sie in Verbindung mit F i g. 4 beschrieben ist.
Genauer gesagt: Während der Periode T) läßt sich
der Integrationsstrom /wie folgt ausdrücken:
vR-
infolgedessen gilt
sf
Während der Perioden Γ2, 7« ist der Integrationsstrom /durch folgende Gleichung bestimmt:
0- y V
ι =
0 - y Vr
Daher gilt
Während der Periode T3 bestimmt sich der Integrationsstrom
/nach folgender Gleichung:
•Ί?
v*-— vR
Ks- - y
R1
R1
Kv
R."
Infolgedessen unterscheidet sich diese Ausführungsform nur geringfügig von dem Fall, bei welchem ein
Eingangssignal gemäß F i g. 5 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 an den Gleichstromverstärker 11
angelegt wird. Bei Verwendung der beiden Widerstände R\, R\ lassen sich die Kombinationen der an diese
Widerstände anzulegenden Bezugsspannungen bzw. Eingangsspannungen gemäß der folgenden Tabelle 2 zu
vier Gruppen zusammenfassen.
| Kombination | Eingang 1 Eingang 2 |
7i | T1 | η | Ά |
| I | Eingang 1 Eingang 2 |
Vr
Vr |
0 0 |
Kv
Vr |
0 0 |
| II | Eingang 1 Eingang 2 |
Vr
Vx |
0 0 |
Kv 0 |
Vr
vK |
| III | Eingang 1 Eingang 2 |
0 0 |
Vr
Vr |
Kv 0 |
Vr
Vr |
| IV | 0 0 |
Vr
Vr |
Kv Vu |
0 0 |
F i g. 9 zeigt die Kombination I. Bei der Kombination II stellt die Ausgangsspannung Vb des Gleichstromverstärkers
11 das in Fig. 10 veranschaulichte Pegelschema
dar. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 8 kann ein Unterschied zwischen den Widerstandswerten der
beiden Widerstände R2, R2 als Änderung der Abweichspannung
des Gleichstromverstärkers 11 betrachtet werden, auch wenn diese Widerstandswerte nicht genau
gleich sind.
F i g. 11 veranschaulicht eine weitere Abwandlung der in
Operations-Steuerschaltung 15, welche auf jede der Ausführungsformen gemäß F i g. 4, 7 und 8 anwendbar
ist, dabei aber einen einfacheren Aufbau besitzt. Nachstehend ist nunmehr anhand von Fig. 12 die
Arbeitsweise der Ausführungsform gernäß F i g. 8 unter
Anwendung der abgewandelten Operations-Steuerschaltung beschrieben. In Fig. 11 ist bei 60 ein
Schalter-Steuerkreis angedeutet, der bei Eingang eines Ausgangssignals von der Vergleichsstufe 12 die
Arbeitsweise des Umschalters 13, die Voreinstellung eines Aufwärts/Abwärts-Zählers 61 sowie die Aufwärts/
Abwärts-Zählvorgänge steuert. In einem Schieberegister 62 wird eine vom Zähler 61 erzielte Zählung
gespeichert, worauf dieses Schieberegister 62 die gespeicherte Zählung nach einer vorbestimmten Operation
zum Zähler 61 zurückliefert und ein Ausgangssignal erzeugt, welches einen Wert der Analog-Digital-Umwandlung
darstellt
An die beiden Eingangsklemmen 13a, 130 gemäß F i g. 8 wird die Bezugsspannung Vr angelegt, und der
Aufwärts/Abwärts-Zähler 61 wird auf Null voreingestellt Dieser Zähler 61 zählt die über ein UND-Glied 63
empfangenen Taktimpulse bis zu einer vorbestimmten Zahl JVi. Dieses Zählintervall stellt die Periode T\ dar.
Beim Zählen der Taktimpulse bis zur vorbestimmten Zahl Ni liefert der Zähler 61 ein die Zahl Nt
darstellendes Ausgangssignal zum Schalter-Steuerkreis
60 zwecks Steuerung von dessen Arbeitsweise, wodurch an die beiden Eingangsklemmen 13a, 13b eine
Massespannung 0 angelegt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Zähler 61 vom Aufwärtszählen auf das
Abwärtszählen umgeschaltet. Infolgedessen zählt der Zähler 61 fortschreitend von der vorbestimmten Zahl
Ni abwärts, bis er ein Ausgangssignal von der
Vergleichsstufe 12 empfängt Dieses Intervall entspricht der Periode T2. Wenn die herabgezählte Taktimpulszahl
mit N2 bezeichnet wird, kann die im Zähler 61 gespeicherte Information als Ni — N2 = — ΔΝ ausgedrückt
werden. Eine auf diese Weise erzielte Zahl ΔΝ stellt den Zeitunterschied Δ Tdar. Danach wird ein — ΔΝ
angebendes Signal zu einem Schieberegister 62 überführt, wobei es um ein Bit nach unten verschoben
wird, um das Vorzeichen von —ΔΝζα ändern, worauf
das resultierende Signal zum Aufwärts/Abwärts-Zähler
61 zurückgeschickt wird, um diesen auf^/lNvoreinzu-
stellen. Wenn sich die Eingangsspannung Vs mit der
Bezugsspannung Vr abwechselt, setzt der Zähler das
Hochzählen der Taktimpulse fort, bis eine vorbestimmte Zahl Ni erreicht ist, nämlich bis zu einem Ausmaß von
N,—!^-= N3. Diese Zahl N3 gibt die Periode T3 an.
Wenn der Zähler 61 die Taktimpulse bis zur vorbestimmten Zahl Ni hochzählt, wird die Eingangsspannung Vj wiederum durch die Bezugsspannung Vr
IN
abgewechselt Der auf —=— voreingestellte Zähler 61
abgewechselt Der auf —=— voreingestellte Zähler 61
setzt das Aufwärts- bzw. Hochzählen der Taktimpulse ausgedrückt wird, wird ein erforderlicher Wert der
fort, bis er ein Ausgangssignal in der Vergleichsstufe 12 empfängt. Die für das Hochzählen der Zahl Ni
erforderliche Zeitspanne stellt die Periode 7} dar. Die im
I N
Zähler 61 enthaltene Information (N4—.-) wird zum
Zähler 61 enthaltene Information (N4—.-) wird zum
Schieberegister 62 übertragen, das seinerseits diese Information als Wert der Analog-Digital-Umwandlung
liefert.
Bei den vorstehend beschriebenen Vorgängen werden die Perioden T\ und T2 bestimmt, und bei der
nächsten Messung wird die Periode T3 so eingestellt, daß
T3 = T1 +y (2Tx-T1-T2)
damit sich (Γι + T2) schnell 2 Tr annähert; dies bedeutet,
daß die Anordnung so getroffen ist, daß ein durch das Hinzuaddieren von! (Γι — Ti) zu Tr erhaltener Wert
gleich Ti wird. Falls jedoch die Schnelligkeit der
Konvergenz nicht nötig ist, braucht die Anordnung
nicht so getroffen zu sein, daß der Wert-(Γι — Ti) selbst
zu Tr hinzuaddiert wird, sondern vielmehr ein kleinerer
Wert zu Tr hinzuaddiert wird. Schließlich können 2 Tr- Γι — T2 fortschreitend einem genauen Wert
angenähert werden, indem diese Werte einfach so gesteuert werden, daß 2 Tr-Γι —Γ2 durch Addieren
oder Subtrahieren einer Zählung, abhängig vom Plusoder Minusvorzeichen dieses Werts, zu T3 wird (bzw. Γι
nach Korrektur). Obgleich hierbei die für das Erreichen der Konvergenz erforderliche Zeitspanne länger ist, ist
der Steuervorgang einfach, und die Steuerschaltung kann eine einfache Konstruktion besitzen.
Außerdem kann der reversible Zähler gemäß den F i g. 4 und 11 durch zwei übliche Zähler ersetzt werden,
welche die Zählungen jeweils in einer Richtung vornehmen.
Normalerweise ist ein Ausgangssignal vom Analog-Digital-Wandler so ausgelegt daß der sich von einem
Höchst- bis zu einem Mindestwert erstreckende, vorbestimmte Pegelbereich eines Eingangssignals einer
zweckmäßig gewählten Zahl 5 von Digitalschritten entspricht Beispielsweise ist ein binärer Analog-Digital-Wandler
so ausgebildet daß ein einen Mindestwert einer Eingangsspannung Vs darstellendes Ausgangssignal
als 0000 ... 000 und ein einen Höchstwert der Eingangsspannung Vs angebendes Ausgangssignal als
1111... 111 dargestellt wird. Eine Anzahl von zwischen
den Höchst- und Mindestwerten liegenden Pegeln wird durch eine Digitalschrittzahl von S=(2ra—1) ausgedrückt,
wobei m die Zahl der ein Ausgangssignal vom Analog-Digital-Wandler darstellenden Bits angibt
Wenn bei dem Analog-Digital-Wandler ein Maximalwert der Eingangsspannung Vs mit Vr und ein
Mindestwert mit 0 bezeichnet wird, d. h. wenn z. B.
02 Vs^ Vr angenommen wird, wird ein gewünschter
Wert der Analog-Digital-Umwandlung mit der durch eine Zahl S von gezählten Taktimpulsen festgelegten
Periode Γι erzielt Wenn außerdem ein maximaler Pegel
der Eingangsspannung Vs als Jaua Vr und ein Mindestpegel
davon als
Jmin Vr (mit 1
> Jmax > Jmin
> 0)
Analog-Digital-Umwandlung durch Subtrahieren einer gezählten Zahl von Taktimpulsen, ausgedrückt als
•/„,„.ν - J„„„ "
von einem innerhalb der Periode Ti erzielten Wert der Analog-Digital-Umwandlung erhalten, wobei die Periode
Ti durch eine als
7Ϊ =
"MlHA J Uli ti
ausgedrückte Zählung der Taktimpulse dargestellt wird.
Wesentlich ist dabei, daß ein korrekter Analog-Digital-Umwandlungswert
durch Zuordnung einer zweckmäßig gewählten Zahl gezählter Taktimpulse zur Periode Γι
über den vorgeschriebenen Pegelbereich der Eingangsspannung Vs gewährleistet werden kann und erforderli-
chenfalls eine entsprechende Zahl der gezählten Taktimpulse von einem Ausgangssignal des Analog-Digital-Wandlers
subtrahiert wird.
Zur Verbesserung der Arbeitspräzision des Analog-Digital-Wandlers sollten die Perioden Ti, 7}, Tz, Ta mit
höherer Genauigkeit gemessen werden. Da jedoch eine Zeitspanne durch Zählen von Taktimpulsen gemessen
bzw. bestimmt wird, ist ein Fehler von mindestens einem Zählschritt unvermeidbar. Diese Schwierigkeit kann
ίο dadurch gelöst werden, daß eine Zählung der Taktimpulse
bei der Messung einer Zeitspanne bzw. Zeätlänge mit einem ganzzahligen Multiplikator (vorzugsweise
einem Vielfachen von 2, wie 2,4,8 usw.) multipliziert und die ein Ausgangssignal des Analog-Digital-Wandlers
ι; darstellende multiplizierte Zählung der Taktimpulse
durch die gleiche ganze Zahl, wie sie als multiplikator benutzt wurde, dividiert und der resultierende Quotient
als angestrebter bzw. erforderlicher Wert der Analog-Digital-Umwandlung benutzt wird.
Hierzu 7 Blatt Zcichnuniicn
Claims (12)
1. Verfahren zur Analog-Digital-Umwandlung einer Gleichspannung, unter Verwendung eines als
Integrator geschalteten Gleichstromverstärkers, dem abwechselnd die umzuwandelnde Gleichspannung
und wenigstens eine Bezugsspannung zugeführt werden, und einer Vergleichsstufe, welche die
Ausgangsgröße des Gleichstromverstärkers mit einem Bezugsspannungswert vergleicht und zur
Ermittlung der digitalen Ausgangsgröße ein Zeitintervall ermittelt, und unter Verwendung von Mitteln
zur Ausschaltung des Einflusses der Offset-Spannung des Gleichstromverstärkers, dadurch ge- is
kennzeichnet, daß entsprechend einem Korrekturzyklus
die wenigstens eine Bezugsspannung fVV während einer· vorbestimmten Zeitspanne (Ti)
integriert wird, dann eine zweite Bezugsspannung (—V/h 0) integriert wird und eine Zeitspanne (Ti)
vom Beginn dieser Integration bis zu dem Zeitpunkt gemessen, bei welchem die Ausgangsgröße des
Gleichstromverstärkers den Bezugsspannungswert (Vq) der Vergleichsstufe (12) erreicht, daß dann
entsprechend einem Meßzyklus unter Berücksichtigung der vorbestimmten Zeitspanne (T\) und unter
Heranziehung der gemessenen Zeitspanne (Tj) eine dritte Zeitspanne (T3) bestimmt und die umzuwandelnde:
Spannung (Vs) während der dritten Zeitspanne (Ti) integriert wird, und daß dann die zweite jo
Bezugsspannung (- Vr) oder eine weitere Bezugsspannung integriert und eine vierte Zeitspanne (T4)
vom Beginn dieser Integration bis zu dem Zeitpunkt gemessen wird, bei welchem die Ausgangsgröße des
Gleichstromverstärkers den Bezugsspannungswert r> (Vc) der Vergleichsstufe (12) erreicht, so daß die
Digitalgröße der umzuwandelnden Spannung (Vs) durch Addition der dritten Zeitspanne (T1) mit der
vierten Zeitspanne (T*), vermindert um die Integrationszeit
(T\ bzw. Tr) der wenigstens einen Bezugsspannung (T/^erhalten werden kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturzyklus fortwährend
wiederholt wird, bis die Beziehung Ti + Ti\ = 277?
im wesentlichen nach Beendigung des Meßzyklus erreicht ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Korrekturzyklus, ausgenommen während der Periode des Meßzyklus, fortwährend
wiederholt wird,bis die Beziehung Tl + Tl = 2TR
im wesentlichen erreicht ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßzyklus das Anlegen der
umzuwandelnden Spannung (Vs) an den Integrator während des dritten Zeitintervalls (T^umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßzyklus das Anlegen des Zeitintervalls (TR) als vierten Zeitintervall (T4)
umfaßt.
6. Analog-Digital-Wandler, bestehend aus einer bo
Analog-Schaltereinrichtung zum Wählen einer Analog-Eingangsspannung,
eines ersten Bezugspotentials bzw. eines zweiten Bezugspotentials mit einem vom ersten Bezugspotential verschiedenen Wert,
aus einem Gleichstromverstärker mit einer invertierenden bzw. Inversions-Eingangsklemme, an welche
über mindestens einen Integrationswiderstand ein Ausgangssignal der Analog-Schaltereinrichtung anlegbar
ist, und einer nicht invertierenden Eingangsklemme, an welche ein Potential mit einem Wert in
der Mitte zwischen dem ersten und dem zweiten Bezugspotential anlegbar ist, aus einem zwischen die
Ausgangsklemme des Gleichstromverstärkers und die Inversions-Eingangsklemme eingeschalteten Integrationskondensator,
aus einem Analogkomparator, dessen eine Eingangsklemme an die Ausgangsklemme des Gleichstromverstärkers angeschlossen
und an dessen andere Eingangsklemme ein drittes Bezugspotential anlegbar ist, und einer Steuerschaltung
zur Steuerung des Umschaltens der Analog-Schaltereinrichtung in Abhängigkeit vom Ausgangssignal
des Analogkomparators, zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5,
gekennzeichnet durch einen ersten Zähler (16) zum Zählen von Taktircpulsen während einer vorbestimmten
Zeitspanne (Tx) nach dem Zeitpunkt, an
welchem der Analogkomparator (12) Koinzidenz zwischen der Ausgangsspannung des Gleichstromverstärkers
(11) und der dritten Bezugsspannung (Vc) festgestellt hat, um während der Anlegung der
ersten Bezugsspannung (Vg) an den Integrationswiderstand (R, R1) ein Ausgangssignal zu erzeugen,
eine erste Steuerschaltung (14) zum Umschalten einer an den Integrationswiderstand (R, R1)
angelegten Spannung auf die zweite Bezugsspannung (- VR) zu dem Zeitpunkt, an welchem der
erste Zähler die Taktimpulse während der vorgeschriebenen bzw. vorbestimmten Zeitspanne (T\)
gezählt hat, und um durch den ersten Zähler (16) eine Zeitspanne (Ti) von dem Zeitpunkt, an welchem die
zweite Bezugsspannung (— Vk) durch die Steuerschaltung
(14) an den Gleichstromverstärker (11) angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt zu messen, an
welchem der Analogkomparator (12) erneut ein Ausgangssignal liefert, eine Detektoreinrichtung
(19) zur Feststellung eines Unterschieds zwischen einer Summe der Länge der durch den ersten Zähler
(16) gemessenen Zeitspanne (T2) und der vorbestimmten Zeitspanne (T\) sowie einer vorbestimmten
Länge der Zeitspanne (2T^t und zur Korrektur
bzw. Berichtigung der Länge der Zeitspanne (T\), so daß sich der durch die Detektoreinrichtung (19)
festgestellte Unterschied Null annähern kann, und zur Bestimmung der Zeitspanne Ti als T3, eine
Speiseeinrichtung (13) zur Anlegung der Analogeingangsspannung (Vs) an den Integrationswiderstand
(R, R\) während der durch die Detektoreinrichtung (19) bestimmten Zeitspanne T3, wobei die Steuerschaltung
eine an den Integrationswiderstand (R, R\) angelegte Spannung auf die zweite Bezugsspannung
(— Vr)zu dem Zeitpunkt umschaltet, an welchem die
Analog-Eingangsspannung (Vs) durch die Speiseeinrichtung
während der Zeitspanne T^ an den Integrationswiderstand (R, R\) angelegt worden ist,
und eine zweite Meßeinrichtung zur Messung der Länge der Zeitspanne T4 von dem Zeitpunkt, an
welchem die zweite Bezugsspannung (— Vr) durch die Speiseeinrichtung (13) an den Gleichstromverstärker
angelegt wird, bis zu dem Zeitpunkt, an welchem der Analogkomparator (12) erneut ein
Ausgangssignal liefert, wobei die Analog-Digital-Umwandlungsgröße der Analog-Eingangsspannung
(Vs) anhand der vorbestimmten Zeitspanne T3 und
der gemessenen Zeitspanne T4 erhalten wird.
7. Analog-Digital-Wandler nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Multiplexer (18) zum
Multiplizieren eines Unterschieds zwischen der gemessenen Zeitspanne 7} und der vorherbestimmten
Zeitspanne Γι mit einer Konstanten von 1/2 und
dem Hinzuaddieren eines durch den Multiplexer (18) gelieferten Wertes zu einer vorbestimmten Zeitspanne
Tr zwecks Bestimmung 4sr resultierenden
Zeitspanne als T3, wobei die Steuerschaltung (14)
eine a..< den Integrationswiderstand (R, /?tJ angelegte
Spannung auf die zweite Bezugsspannung (— Vx) zu einem Zeitpunkt umschaltet, bei welchem die
Analog-Eingangsspannung (Vs) für die Zeitspanne
T3 an den Integrationswiderstand (R, R\) angelegt
wird, so daß eine Analog-Digital-Urnwandlungsgrö-Be anhand der Zeitspanne T3 von dem Zeitpunkt, an
welchem die zweite Bezugsspannung (— Vr) an den Gleichstromverstärker (11) angelegt wird, bis zu
dem Zeitpunkt an welchem der Analog-Komparator (12) wieder ein Ausgangssignal erzeugt, und der
gemessenen bzw. Meßzeitspanne 7} erhalten wird.
8. Analog-Digital-Wandler nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß er weiterhin eine
Speichereinrichtung (20) zur Speicherung einer Zählung aufweist, welche die durch Korrektur der
Zeitspanne 71 bestimmte Zeitspanne Ti darstellt, und
daß eine Stell- bzw. Setzeinrichtung (14) zum Setzen bzw. Festlegen der in der Speichereinrichtung (20)
gespeicherten Zählung als Zeitspanne Γι vorgesehen
ist, wobei die Korrektur der Zeitspanne T\ iei jeder
Erhöhung der Meßfrequenz in fortschreitendem Maß durchführbar ist.
9. Analog-Digital-Wandler nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch zwei
Signaleingangsklemmen, an welche selektiv eine zu messende Analog-Eingangsspannung eine erste
Bezugsspannung (Vr) mit der gleichen Polarität wie si
diejenige der zu messenden Analog-Eingangsspannung (Vs) und eine zweite Bezugsspannung (0)
anlegbar sind, welche die gleiche Polarität wie die analog-Eingangsspannung, jedoch einen gegenüber
der ersten Bezugsspannung unterschiedlichen Wert besitzt, durch zwei jeweils an die Signaleingangsklemmen angeschlossene Integrationswiderstände
(Ry), durch eine Steuerschaltung (IS), um mittels des
ersten Zählers (61) eine Zeitspanne Ti von dem
Zeitpunkt, an welchem die zweite Bezugsspannung durch die Steuerschaltung (14) angelegt wird, bis zu
dem Zeitpunkt zu messen, an welchem der Analogkomparator (12) erneut ein Ausgangssignal
liefert und zur Bestimmung eine? Fehlers bezüglich einer Zeitspanne aufgrund der Offset-Spannung w
einer den Gleichstromverstärker (11) einschließenden Integrationsschaltung von der gemessenen
Zeitspanne Ti und der vorbestimmten Zeitspanne (TiJl wobei die weitere Steuerschaltung (60) eine
vorbestimmte Zeitspanne Ti bestimmt, die für die
Messung der Analog-Eingangsspannung (Vs) unter Heranziehung des ermittelten Fehlers erforderlich
ist, durch eine Speiseeinrichtung (13) zur Anlegung der Analog-Eingangsspannung (Vs) an die erste
Signaleingangsklemme und der ersten oder der bo zweiten Bezugsspannung an die zweite Signaleingangsklemme
während der vorbestimmten ermittelten Zeitspanne T\ wobei weiter die Steuerschaltung
(14) eine an die erste und die zweite Signaleingangsklemme angelegte Spannung auf die erste oder b*>
zweite Bezugsspannung dann umschaltet, nachdem die vorbestimmten Spannungen durch die Speiseeinrichtung
(13) während der vorbestimmten Zeitspanne T3 an die beiden Signaleingangskleminen angelegt
worden sind, und wobei die weitere Steuerschaltung (60) mittels des Zählers (61) eine Zeitspanne T4
von dem Zeitpunkt, an welchem die an die Signaleingangsklemmen angelegte Spannung durch
die Steuerschaltung (14) geändert worden ist, bis zu dem Zeitpunkt mißt, an welchem der Analogkomparator
(12) erneut ein Ausgangssignal liefert, und durch eine Bestimmungseinrichtung (62) zur Bestimmung
bzw. Ermittlung einer Digitalgröße der Eingangsspannung (Vs) anhand der gemessenen
Zeitspanne und der vorbestimmten Zeitspanne (T3)
10. Analog-Digital-Wandler nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen reversiblen Zähler (61)
zur Durchführung eines Aufwärts- bzw. Hochzählvorgangs bei Eingang von Taktimpulsen während
einer vorbestimmten Zeitspanne 71 von dem Zeitpunkt, an welchem der Analog-Komparator (12)
Koinzidenz zwischen der Ausgangsspannung des Gleichstromverstärkers (11) und der dritten Bezugsspannung (Vc) festgestellt hat, um während der
Anlegung der ersten Bezugsspannung an die beiden Signaleingangsklemmen ein Ausgangssignal zu liefern,
durch eine Steuerschaltung (14) zum Umschalten einer an die beiden Signaleingangsklemmen
angelegten Spannung (Vr) auf die zweite Bezugsspannung (0) zu dem Zeitpunkt, an welchem der
reversible Zähler (61) während der vorbestimmten Zeitspanne 71 einen Aufwärtszählvorgang durchgeführt
hat, durch eine weitere Steuerschaltung (60), um mittels des Abwärtszählvorgangs des reversiblen
Zählers eine Messung durchzuführen, durch ein Schieberegister (62) zur Speicherung des nach dem
Abwärtszählvorgang verbleibenden Inhalts des reversiblen Zählers (61), wobei an das Schieberegister
(62) ein Abwärtsschiebesignal anlegbar ist, um den Inhalt des Schieberegisters um den Betrag eines
Bits abwärts zu verschieben, durch eine Einrichtung (62) zum Anbringen eines vorbestimmten, entweder
positiven oder negativen Vorzeichens an den Inhalt des Schieberegisters (62), welcher nach dem
Abwärtsverschiebevorgang der Abwärtsschiebeeinrichtung verbleibt, und um den mit diesem
Vorzeichen versehenen Inhalt wieder im reversiblen Zähler (61) voreinzustellen, durch eine Speiseeinrichtung
(13) zur Anlegung der Eingangsspannung an die erste Signaleingangsklemme während einer
vorbestimmten Zeitspanne T3, die von dem durch die
Voreinstelleinrichtung voreingestellten Wert bis zu einer nach Ablauf der vorbestimmten Zeitspanne Γι
erreichten Zählung reicht, und zur Anlegung der ersten oder der zweiten Bezugsspannung (Vr, 0) an
die zweite Signaleingangsklemme, wobei die Steuerschaltung (14) nach dem Anlegen der vorbestimmten
Spannungen durch die Speiseeinrichtung (13) während der vorbestimmten Zeitspanne T3, den Inhalt
des nach dem 1-Bit-Abwärtsschiebevorgang resultierenden Inhalts des Schieberegisters (62) mit einem
vorbestimmten positiven oder negativen Vorzeichen bezeichnet und den so gekennzeichneten Inhalt im
reversiblen Zähler (61) voreinstellt und eine an die beiden Signaleingangsklemmen angelegte Spannung
auf die erste oder zweite Bezugsspannung umschaltet, durch eine Aufwiirtszähleinrichtung (60), um ein
Aufwärtszählen des reversiblen Zählers (61) während einer Zeitspanne Ta von dem Zeitpunkt, an
welchem die angelegte Spannung durch die Steuerschaltung (14) geändert worden ist, bis zu dem
Zeitpunkt durchzuführen, an dem der Analogkomparator (12) erneut ein Ausgangssignal liefert, und
durch ein UND-Glied (50) zum Auslesen des durch die Aufwärtszähleinrichtung erhaltenen Inhalts des
reversiblen Zählers (61) als Digitalgröße der Eingangsspannung.
11. Analog-Digital-Wandler nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Operations-Steuerschaltung (15) vorgesehen ist, die einen
Aufwärts/Abwärtszähler (16) enthält, der die in in vorbestimmten Intervallen zugelieferten Taktimpulse
zählt, daß die Steuerschaltung (14) über die Analogschaltereinrichtung (13) das erste Bezugspotential
(Vg) auswählt und den Aufwärts/Abwärtszähler
(!6) in einen Aufwärtszählzustand einstellt und ι s
um dann, wenn eine durch den Aufwärts/Abwärtszähler (16), der durch die Steuerschaltung (14)
gesetzt ist, durchgeführte Zählung eine von dem Aufwärts/Abwärtszähler (16) durchgeführte Zählung
erreicht hat, das zweite Bezugspotential (0) durch die Analog-Schaltereinrichtung (13) zu wählen,
dieses Bezugspotential an den Gleichstromverstärker (11) anzulegen und den Aufwärts/Abwärtszähler
(16) auf einen Abwärtszählzustand zu stellen, daß eine erste Speicherschaltung (20) vorgesehen ist,
um die Zählung des Aufwärts/Abwärtszählers (16) bei Eingang eines Ausgangssignals des Analogkomparators
(12) zu zählen, wobei das Ausgangssignal des Analogkomparators -dann erzeugt wird, wenn
eine Ausgangsspannung des Gleichstromverstärkers (11), an den das zweite Bezugspotential (0) durch die
Steuerschaltung (14) angelegt wird, das dritte Bezugspotential (Vc) erreicht hat daß die Steuerschaltung
(14) einen vorgeschriebenen Wert in dem Aufwärts/Abwärtszähler (16) nach Erzeugung des
Ausgangssignals des Analogkomparators (12) voreinstellt und die Analog-Eingangsspannung (Vs)
durch die Analogschaltereinrichtung (13) auswählt und den Aufwärts/Abwärtszähler (16) dann in einen
Aufwärtszählzustand schaltet, daß ein Digitalkomparator (19) vorgesehen ist, der die Zählung des
Aufwärts/Abwärtszählers (16) unter dem Einfluß der Steuerschaltung (14) mit einem Wert vergleicht, der
durch Multiplizieren der in der ersten Speicherschaltung (20) gespeicherten Zählung mit 1/2 erzielt wird,
daß die Steuerschaltung (14) dann, wenn der Digitalkomparator (19) Koinzidenz festgestellt hat,
das zweite Bezugspotential (0) durch die Analog-Schaltereinrichtung (13) wählt und den Aufwärtszählvorgang
des Äufwärts/Abwärtszählers (16) unterbricht, und daß eine zweite Speicherschaltung
(21) vorgesehen ist, um die Zählung des Aufwärts/ Abwärtszählers (16) bei Eingang eines Ausgangssignals
des Analogkomparators (12) zu speichern, das dann erzeugt wird, wenn eine Ausgangsspannung
des Gleichstromverstärkers (11), an den durch die genannte Einrichtung das zweite Bezugspotential
(— Vr) angelegt wird, das dritte Bezugspotential erreicht hat
12. Analog-Digital-Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß dem Analogkomparator
(12) ein Ausgangssignal zuführbar ist das dann erzeugt wird, wenn die in der zweiten Speicherschaltung
(21) gespeicherte Zählung als anfängliches bzw. Ausgangssteilsignal für den Analog-Digital-Wandler
wieder zur Eingangsseite der Steuerschaltung zurückgeführt worden ist.
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|---|---|---|---|
| JP12192974A JPS5148261A (en) | 1974-10-24 | 1974-10-24 | aad henkanki |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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Free format text: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZEL, W., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |