DE3639054A1 - Sperrwandler mit wenigstens einer sperrwandler-transformatoranordnung - Google Patents
Sperrwandler mit wenigstens einer sperrwandler-transformatoranordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Sperrwandler mit wenigstens einer
Sperrwandler-Transformatoranordnung.
Bei derartigen Schaltungsanordnungen ist ein Transformator mit
Primärwicklung und mindestens einer Sekundärwicklung vorgesehen,
wobei zur Erhöhung der speicherbaren Magnetisierungsenergie der
Kern mit einem Luftspalt ausgebildet ist. Das Funktionsprinzip
beruht darin, daß während der Leitphase des Schalterelements an
der Primärwicklung die Wandlereingangsspannung anliegt und der
Transformator aufmagnetisiert wird. Eine der Sekundärwicklung
in Serie geschaltete Diode sperrt dabei. Während der Sperrphase
des Schalterelements kehren sich die Spannungen an den
Transformatorwicklungen um und die im Kern bzw. Luftspalt
gespeicherte magnetische Energie wird über die Sekundärwicklung
an einen Ladekondensator und in Folge an die Last abgegeben.
Zur Steuerung der an die Last abgegebenen Leistung wird bei
fest frequentem Betrieb des Wandlers meist die Einschaltdauer
des Schalterelements verändert. Bei konstanter Induktivität der
Primärwicklung ist der Maximalstrom in der Primärwicklung (zum
Ende des Leitintervalls des Schalterelements) direkt proportional
zur Einschaltdauer. Die an die Sekundärseite abgegebene Leistung
entspricht dem Zusammenhang
wobei L die
Induktivität der Primärwicklung, der Maximalwert des Stromes
in der Primärwicklung und f die Schaltfrequenz des Wandlers
bedeutet. Dieser Zusammenhang ist unmittelbar einsichtig, da
L 2/2 die im Transformator gespeicherte und in jedem Schaltzyklus
an die Sekundärseite übertragene Energie darstellt. Diese Art
der Steuerung hat insbesondere bei geringer Sekundärlast den
Nachteil, daß die Einschaltdauer des Schalterelements sehr kurze
Werte annehmen muß, dabei ergeben sich konstruktive Schwierigkeiten,
da z. B. bei der Ausgestaltung des Schalterelements durch
Bipolartransistoren eine bestimmte Mindesteinschaltdauer (bedingt
durch deren sogenannte Speicherzeit) nicht unterschritten werden
kann. Außerdem ist die ordnungsgemäße Funktion der im allgemeinen
verwendeten Entlastungsnetzwerke für das Schalterelement bei sehr
kurzen Einschaltdauern nicht mehr sichergestellt.
Für die Übertragung kleiner Leistungen werden oft selbstschwingende
Sperrwandlerschaltung verwendet, welche keine feste Schaltfrequenz
aufweisen. Ein bei diesen Schaltungsanordnungen häufig verwendetes
Steuerungsprinzip besteht darin, daß der Spitzenwert des
Magnetisierungsstromes gesteuert wird und bei dessen Auftreten
das Schalterelement ausschaltet. In der Sperrphase des
Schalterelements wird dann die im Transformator gespeicherte
magnetische Energie an den Ausgang abgegeben und unmittelbar nach
der Entmagnetisierung des Transformators beginnt der nächste
Schaltzyklus mit der Leitphase des Schalterelements.
Um die Abhängigkeit der Ausgangsleistung von der Frequenz
abzuschätzen, geht man davon aus, daß der Magnetisierungsstrom
dem Produkt aus Versorgungsspannung und Einschaltdauer proportional
und indirekt proportional zur Induktivität ist ( = 1 : L×U×T ein );
da die Einschaltzeit bei dem oben beschriebenen Funktionsprinzip
indirekt proportional der Schaltfrequenz ist, ergibt sich für den
Maximalstrom der Zusammenhang U-----L × f wobei f die
Schaltfrequenz bezeichnet. Zieht man diese Proportionalität
in die für die übertragene Leistung bereits ausgeführte Formel
ein
so ergibt sich der Zusammenhang zwischen der
übertragenen Leistung der Schaltfrequenz und der Induktivität
zu P bzw. F .
-
-
Bei dieser Betriebsart ist die Schaltfrequenz indirekt proportional
zur Ausgangsleistung des Wandlers. Dies führt insbesondere bei
bei stark wechselnden Ausgangsleistungen des Wandlers zu Problemen.
Bei großer Ausgangslast kann dabei die Schaltfrequenz bis in den
Hörbereich absinken, so daß akustische Störstrahlungen erzeugt
werden. Bei sehr kleinen Belastungen nimmt die Schaltfrequenz sehr
hohe Werte an, was zu wesentlich erhöhten Schaltverlusten im
Schalterelement führt. Außerdem sind Sperrwandler nach diesem
Funktionsprinzip aufgrund des großen Frequenzvariationsbereich der
erzeugten elektrischen Störstrahlungen äußerst schwierig zu
entstören.
Ziel der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung der eingangs
erwähnten Art vorzuschalgen, bei der die Induktivität der
Primärwicklung während der Einschaltdauer des Schalterelements von
großen Werten zu kleinen Werten veränderbar ist und daher der
Magnetisierungsstrom des Wandlertransformators zu Beginn des
Einschaltintervalls zuerst langsam steigt und erst bei größerer
Einschaltdauer wesentlich rascher zunimmt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur Herabsetzung
der Energieaufnahme des Sperrwandlers während eines Teilbereichs
des Betriebszustands des Schalterelements wenigstens ein Teil
der Sperrwandlertransformatoranordnung bei Überschreiten eines
unter dem magnetischen Gesamtsättigungsfluß liegenden vorgegebenen
Grenzwertes des magnetischen Flusses in magnetische Sättigung
bringbar ist.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß im ersten Teil des
Leitintervalles des Schalterelements der Magnetkreis der
Transformatoranordnung ungesättigt ist, wodurch für die
Aufmagnetisierung eine große Induktivität zur Verfügung steht.
Diese ermöglicht bei kleinen Ausgangsleistungen des Sperrwnadlers
eine Betriebsart bei der der Grenzwert des magnetischen Flusses
für die teilweise Sättigung der Transformatoranordnung in keinem
Teilbereich der Leitphase überschritten wird. Dies bringt
insbesondere den Vorteil, daß die Einschaltdauer des Schalterelements
trotz des für kleine Ausgangsleistungen nötigen kleinen
Magnetisierungsstrom-Spitzenwertes die Einschaltdauer für das
ordnungsgemäße Funktionieren eines im allgemeinen vorhandenen
Entlastungsnetzwerkes groß genug ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Betriebsart besteht darin, daß die
Schaltfrequenz bei freischwingendem Sperrwandler trotz kleiner
Ausgangsleistung nicht zu hoch wird und daher die Schaltverluste
relativ klein gehalten werden können. Bei der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung ist aber auch eine zweite Betriebsart möglich,
bei welcher - für größere Ausgangsleistung - der Grenzwert des
magnetischen Flusses für die teilweise Sättigung der
Transformatoranordnung überschritten wird. Dadurch wird erreicht,
daß aufgrund der nach dem Überschreiten des Grenzwertes wesentlich
kleineren Induktivität der Primärwicklung der Sperrwandler-
Transformatoranordnung der Magnetisierungsstrom rascher ansteigt.
Dadurch wird insbesondere erreicht, daß die Einschaltdauer auch
für große Ausgangsleistungen im Vergleich mit der Einschaltdauer
für kleine Augangsleistungen wesentlich weniger schnell anwächst,
als einem der Leistung proportionalen Anwachsen entspräche. Dies
ermöglicht die Schaltung so zu dimensionieren, daß bei
selbstschwingenden Sperrwandlern auch bei großen Ausgangsleistungen
die Schwingfrequenz nicht bis in den Hörbereich absinkt. Vorteilhaft
ist weiters, daß bei großer Schwankung der Ausgangsleistung eines
selbstschwingenden Sperrwandlers mit einer erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung die Schwingfrequenz in einem prozentuell
wesentlich geringeren Bereich schwankt als die Ausgangsleistung
und damit insbesondere die Entstörung vereinfacht wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung sieht vor, daß die Sperrwandler-
Transformatoranordnung zwei getrennte Transformatoren umfaßt,
deren Primärwicklungen in Serie geschaltet sind, und wobei einer
der Transformatoren bei Überschreiten eines vorgegebenen
Grenzwertes des magnetischen Flusses in Sättigung bringbar ist.
Dadurch wird insbesondere der Vorteil erreicht, daß der
sättigbare Magnetkreis vom nicht gesättigten Magnetkreis völlig
getrennt optimierbar ist.
Insbesondere ist es dadurch auch möglich, für die beiden
Transformatoren voneinander verschiebene Übersetzungsverhältnisse
vorzusehen. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist jedoch
nicht auf die Verwendung von zwei Transformatoren beschränkt
sondern auf N-Transformatoren erweiterbar, wobei bei einer solchen
Schaltungsanordnung N - 1 Grenzwerte des magnetischen Sättigungsflusses
vorgebbar sind, bei deren Überschreiten jeweils ein Transformator
in Sättigung bringbar ist. Dadurch lassen sich auf besonders
vorteilhafte Weise verschiedenste Magnetisierungsstromverläufe
realisieren.
Eine weitere Ausgestaltung einer Sperrwandler-Transformator-
Anordnung kann gemäß der Erfindung dadurch gebildet werden, daß
der Kern des in Sättigung bringbaren Teiles der Sperrwandler-
Transformatoranordnung mit einem stufenförmig ausgebildeten
Luftspalt ausgestattet ist. Es tritt dabei im Gesamtquerschnitt
des Luftspaltes ein Teilquerschnitt auf, welcher eine verkürzte
Luftspaltlänge aufweist. Durch die Fläche dieses Teilquerschnittes
ist in vorteilhafter Weise jener Grenzwert des magnetischen
Flusses sehr genau einstellbar bei dem das im Teilquerschnitt
liegende den Luftspalt verkürzende Kernmaterial in Sättigung
bringbar ist. Außerdem ist das bei Überschreiten des Grenzwertes
des magnetischen Flusses gesättigte Kernvolumen klein, wodurch nur
geringe Sättigungsverluste im Kernmaterial auftreten.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher
beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 das Prinzipschaltbild eines Sperrwandlers mit einer
Sperrwandler-Transformatoranordnung nach Fig. 2
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Augestaltung
des Transformatorkerns mit einem teilweisen sättigbaren
Kernvolumens und stufenförmigen Luftspalt,
Fig. 3 den Zeitverlauf des Magnetisierungsstroms einer solchen
Transformatoranordnung,
Fig. 4 eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung der Sperrwandler-
Transformatoranordnung bestehend aus zwei primärseitig in
Serie, sekundärseitig parallel, geschalteten Transformatoren,
und
Fig. 5 den Zeitverlauf der wesentlichen elektrischen Größen bei einer
Anordnung entsprechend Fig. 4.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Sperrwandlerschaltung mit einem
Schalttransistor (1) einem erfindungsgemäßen Sperrwandlertransformator
(2) mit einer Primärwicklung (3) und einer Sekundärwicklung (4)
an welche eine sekundärseitige Gleichrichterschaltung bestehend
aus einer Gleichrichterdiode (5) und einem Ladekondensator (6)
angeschlossen ist. Ein Widerstand (7) parallel zum Ladekondensator
(6) stellt die Last des Sperrwandlers dar. An der Serienschaltung
aus der Primärwicklung (3) und der Kollektor-Emitterstrecke des
Schalttransistors (1) liegt die Eingangsspannung U e , des Wandlers
an. Der Windungsanfang der Sekundärwicklung (4) ist so gewählt,
daß während der Leitphase des Transistors (1) die induzierte
Sekundärspannung als Sperrspannung an der Diode (5) ansteht.
Für die Beschreibung der Funktion soll ein gesamter Schaltzyklus
des Schalttransistors (1) durchlaufen werden:
Sobald der Schalttransistor (1) einschaltet, liegt die
Eingangsspannung U e an der Primärwicklung 3 des Sperrwandler-
Transformators (2) an. Der Transistorstrom i T der gleichzeitig
der Magnetisierungsstrom des Sperrwandlertransformators ist,
beginnt linear zu steigen entsprechend i T =1/L U e dt.
Die Induktivität der Primärwicklung ist für kleine Ströme groß,
daher ist die Stromanstiegsgeschwindigkeit entsprechend gering.
Sobald ein durch die Ausgestaltung des Magnetkreises vorgegebener
Grenzwert des magnetischen Flusses und damit des
Magnetisierungsstroms überschritten wird, sättigt ein Teilbereich
des Magnetkerns und die Induktivität der Primärwicklung wird auf
einen zweiten wesentlich kleineren Wert verringert. Der Strom
steigt linear weiter, jedoch mit einem wesentlich größeren Anstieg.
Die Fig. 3 zeigt schematisch den eben beschriebenen Verlauf des
Transistorstromes über der Zeit. Sobald durch eine an den
Steuereingang S t angeschlossene Steuerschaltung der Schalttransistor
(1) augeschaltet wird, hört der Strom i T auf zu fließen. In
demselben Maß als der Strom i T abnimmt, muß zur Aufrechterhaltung
des Flusses ein Sekundärstrom i S in der Sekundärwicklung (4) zunehmen,
der als Ladestrom in den Kondensator (6) fließt. Bei genügend
großer Kapazität des Kondensators (6) - was einer annähernd
konstanten Spannung an diesen Kondensator entspricht - nimmt der
Sekundärstrom i S , nachdem er mit dem Ende des Ausschaltvorganges
des Transistors (1) auf seinen größten Wert angestiegen ist,
linear entsprechend der Induktivität der Sekundärwicklung ab.
Sobald der gesättigte Teilbereich des Magnetkreises entsättigt,
fällt der Strom wohl weiterhin linear, aber mit einer wesentlich
kleineren Annäherungsgeschwindigkeit entsprechend der jetzt
größeren Induktivität der Sekundärwicklung bis der Kern vollständig
abmagnetisiert ist. Es wird damit die gesamte zu Ende der
Einschaltphase des Transistors (1) im Magnetkreis gespeicherte
magnetische Energie über die sekundärseitige Gleichrichterschaltung
an den Ladekondensator (6) bzw. an die Last (7) abgegeben.
Die Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführung eines
Magnetkreises für einen Sperrwandlertransformator einer
Sperrwandleranordnung entsprechend Fig. 1. Es ist anhand eines
Schalenkerns gezeigt, wie der Mittelschenkel mit einem stufenförmig
verlaufenden Luftspalt (L) ausführbar ist. Da die Induktion in
dem mit (V) bezeichneten Kernvolumen aufgrund des dort kleineren
Luftspaltes bzw. Querschnittes wesentlich größer als im restlichen
Kernvolumen ist, wird dieser Kernteil bereits bei einem wesentlich
geringeren Gesamtfluß im Mittelschenkel des Kerns in Sättigung
gebracht. Damit erscheint der Gesamtluftspalt auf einen zweiten
größeren Wert vergrößert und damit die Unduktivität entsprechend
verkleinert. Da das sättigbare Kernvolumen im Verhältnis zum
gesamten Kernvolumen nur einen verschwindenden Bruchteil ausmacht,
treten durch die Sättigung keine wesentlichen Mehrverluste auf. Die
Ausgestaltung des Luftspaltes ist jedoch nicht auf diese
Ausführungsform beschränkt, sondern es sind ebenso die
Vergrößerung der Stufenanzahl bzw. eine keilförmige Ausführung
des Luftspaltes möglich, wodurch andere im Prinzip aber gleich
wirkende Sättigungsverhalten erreichbar sind.
Die Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines
Sperrwandlers mit zwei getrennten Sperrwandlertransformatoren;
die Fig. 5 zeigt iedealisiert den Zeitverlauf der dabei auftretenden
Spannungen und Ströme. Die Sperrwandlerschaltung
umfaßt einen Transistor (1) als Schalterelement, dessen
Schalterstrecke die Primärwicklung (10) eines ersten
Sperrwandlertransformators (8) sowie die Primärwicklung (12)
eines zweiten Sperrwandler-Transformators (9) in Serie geschaltet
sind, wobei an der Serienschaltung die Betriebsspannung des
Sperrwandlers U e anliegt. Die Sekundärwicklung (8) bzw. (13)
der beiden Sperrwandlertransformatoren sind mit ihrem jeweiligen
einem Ende direkt mit einem gemeinsamen Ladekondensator (6)
verbunden und mit ihrem jeweiligen zweiten Ende über je eine
Gleichrichterdiode (14) bzw. (15) an den zweiten Anschluß des
Ladekondensators geführt. Die Dioden sind dabei so gepolt, daß
jeweils gleichartige Anschlüsse dem Ladekondensator zugewandt
sind. Dem Ladekondensator ist ein Lastwiderstand (7) parallel
geschaltet, welcher die Ausgangslast des Wandlers darstellt. Die
Wicklungsanfänge der Primär- bzw. Sekundärwicklungen der beiden
Wandlertransformatoren sind so geschaltet, daß während der
Leitphase des als Schalterelement wirkenden Schalttransistors
(1) jeweils Spannung in Sperrichtung an den Dioden (14) bzw.
(15) anleigt. Der Transformator (8) ist so dimensioniert, daß
die Induktivität der Primärwicklung (10) wesentlich größer
als die der Primärwicklung (12) des zweiten Transformators (9)
ist. Außerdem ist der Magnetkern so gestaltet, daß ein Grenzwert
für den magnetischen Fluß existiert, gekennzeichnet durch den
Grenzwert des Magnetisierungsstromes I lg , bei dessen Überschreiten
ein Teil des Transformatorkerns gesättigt wird und dadurch die
Induktivität der Primärwicklung auf einen zweiten niedrigeren
Wert absinkt, welcher unter dem der Primärwicklung des zweiten
Transformators liegt.
Die Funktion der Schaltung wird an Hand der in Fig. 5 dargestellten
Zeitverläufe der Spannungen und Ströme im folgenden durch
Erläuterungen der Vorgänge während eines vollen Schaltzyklus
beschrieben. Zum Zeitpunkt T 0 schaltet der Schalttransistor (1)
ein, wodurch die Wandlereingangsspannung U e an die Serienschaltung
der Primärwicklungen der beiden Transformatoren angelegt wird.
Die Eingangsspannung teilt sich dabei auf die beiden Primärwicklungen
entsprechend der jeweiligen Induktivität auf (U 1, U 2) sodaß der
überwiegende Teil der Eingangsspannung U e an der Primärwicklung (10)
des ersten Transformators (8) abfällt. Der Magnetisierungsstrom I 1
steigt entsprechend
linear mit einem geringen
Ansteig an. Sobald zum Zeitpunkt t 1 der Stromgrenzwert I lg
überschritten ist, sättigt der kern des ersten Transformators (8)
wodurch die Induktivität der Primärwicklung auf einen sehr
kleinen Wert abfällt. Entsprechend sinkt auch die Spannung
U 1 auf einen sehr kleinen Wert ab, wobei jetzt an der Primärwicklung
(12) des zweiten Transformators (9) eine wesentlich größere Spannung
anliegt. Wegen der jetzt kleineren Gesamtinduktivität der
Serienschaltung der beiden Primärwicklungen steigt der
Magnetisierungsstrom I 1 linear jedoch mit einem größeren Anstieg
bis zum Zeitpunkt t 2 weiter an. Zum Zeitpunkt t 2 wird der
Schalttransistor (1) ausgeschaltet. In der Folge wird die im
Magnetfeld der beiden Transformatoren gespeicherte Magnetisierungs-
Energie abgebaut und an den Speicherkondensator (6) und in Folge
an den Lastwiderstand (7) abgegeben.
Der Zeitverlauf des Sekundärsstromes I T1 des ersten Transformators
(8) gibt den Abmagnetisierungsvorgang des Magnetkreises dieses
Transformators wider. Der Sekundärstrom durch die Diode (14)
beginnt zum Zeitpunkt t 2 mit seinem Größtwert zu fließen und
sinkt wegen des gesättigten Kerns rasch bis zum Zeitpunkt t 3
bei dem der Kern aus der Sättigung gerät, linear ab. Die
Induktivität der Sekundärwicklung erhöht sich dadurch wesentlich
und entsprechend langsam schreitet die Entmagnetisierung bis zum
Zeitpunkt t 4 fort, bei dem die gesamte im ersten Transformator
gespeicherte magnetische Energie an den Sekundärkreis abgegeben
ist, womit der Strom I T1 zu fließen aufhört.
Der Abmagnetisierungsvorgang des zweiten Transformators (9) wird
durch den durch die Diode (15) fließenden Sekundärstrom I T2
beschrieben. Dieser Strom beginnt ebenfalls zum Zeitpunkt t 2
des Ausschaltens des Schalttransistors mit einem Maximalert
zu fließen und sinkt linear bis zum Zeitpunkt t 5 und 0 ab, bei
dem die gesamte im zweiten Transformator (9) gespeicherte
magnetische Energie ebenfalls abgebaut ist. Je nach Art der
Steuerung des Sperrwandlers vergeht anschließend eine bestimmte
Zeit bis zum nächsten Leitintervall des Schalttransistors und
damit dem nächsten Schaltzyklus.
Besonders bei kleinen Ausgangsleistungen ist es bei einer solchen
Anordnung auch möglich, den Schalttransistor bereits vor dem
Zeitpunkt t 1, der Sättigung des ersten Transformators, zu öffnen,
wodurch im zweiten Transformator nur eine sehr kleine Energiemenge
gespeichert wird und das Leitintervall des Transistors trotzdem
genügend lang für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Steuerung
bzw. einer Entlastungsschaltung für den Schalttransistor wählbar
ist.
Claims (3)
1. Sperrwandler mit wenigstens einer Sperrwandler-Transformator-
Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Herabsetzung der Energieaufnahme des Sperrwandlers während
eines Teilbereiches des Betriebszustandes des Schalterelements
wenigstens ein Teil der Sperrwandler-Transformatoranordnung
bei Überschreiten eines unter dem magnetischen Gesamtsättigungsfluß
liegenden, vorgegebenen Grenzwertes des magnetischen Flusses in
magnetische Sättigung bringbar ist.
2. Sperrwandler mit einer Sperrwandler-Transformatoranordnung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrwandler-Transformatoranordnung zwei getrennte
Transformatoren umfaßt, deren Primärwicklung in Serie geschaltet
sind, und wobei einer der Transformatoren bei Überschreiten eines
vorgegebenen Grenzwertes des magnetischen Flusses in Sättigung
bringbar ist.
3. Sperrwandler mit einer Sperrwanlder-Transformatoranordnung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern des in Sättigung bringbaren Teils der Sperrwandler-
Transformatoranordnung mit einem stufenförmig ausgebildeten
Luftspalt ausgestattet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT358985A AT384127B (de) | 1985-12-11 | 1985-12-11 | Sperrwandler mit wenigstens einer sperrwandler-transformatoranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3639054A1 true DE3639054A1 (de) | 1987-06-19 |
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ID=3552606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863639054 Withdrawn DE3639054A1 (de) | 1985-12-11 | 1986-11-14 | Sperrwandler mit wenigstens einer sperrwandler-transformatoranordnung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |