DE3629109A1 - Verfahren zum herstellen eines freilaufkoerpers mit mehreren zahnkraenzen - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines freilaufkoerpers mit mehreren zahnkraenzenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines
Freilaufkörpers mit mehreren Zahnkränzen nach dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Produktions
geschwindigkeit bei der Herstellung von Freilaufkörpern
besteht derzeit das Bestreben, die bisherigen Verfahren,
die entweder eine Bearbeitung eines einstückigen Zahn
radkörpers oder eine Bearbeitung mehrerer unabhängiger
in die Konstruktion des Freilaufs eingehender Teile er
fordern, durch Schweißverfahren zu ersetzen. Die Ver
fahren zur Herstellung von Freilaufkörpern durch Schweißen,
die bisher vorgeschlagen worden sind, können jedoch nicht
als vollkommen gelten, insofern als einerseits die Ge
stehungskosten weiter zu reduzieren sind und andererseits
die Qualität des Enderzeugnisses hinsichtlich der Festig
keit des Freilaufkörpers, der Präzision der Parallelaus
richtung und des Abstands der Zahnkränze usw.verbessert
werden muß.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung ein
Verfahren zum Herstellen eines Freilaufkörpers mit insbe
sondere drei Zahnkränzen vorgesehen, das dadurch gekenn
zeichnet ist, daß der Zahnkranz mittleren Durchmessers
hergestellt wird, indem eine kreisförmige Randleiste auf
jeder Seite seiner Mittelöffnung gebildet wird, auf dem
freien Ende der Außenseite der Randleisten Schultern mit
einem Durchmesser gebildet werden, der kleiner ist als
der der Randleisten, der große und der kleine Zahnkranz
des Freilaufs gesondert hergestellt werden, wobei diese
beiden Zahnkränze eine Mittelöffnung aufweisen, deren
Durchmesser dem der Schultern des mittleren Zahnkranzes
entspricht und die Ränder der Mittelöffnungen des
kleinen und des großen Zahnkranzes auf den Schultern des
mittleren Zahnkranzes durch Verschweißung befestigt
werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung umfassen die
kreisförmigen Schultern der Randleisten einen konischen
Bereich der sich in einem zylindrischen Bereich fortsetzt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß der
kleine und der große Zahnkranz Mittelöffnungen aufweisen,
deren Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser
der zylindrischen Bereiche.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Mittel
bzw. Zwischenzahnkranz mit seinen kreisförmigen Randleisten
und Schultern durch Kaltstauchen gebildet.
Schließlich sieht ein weiteres Merkmal der Erfindung vor,
daß der kleine Zahnkranz und/oder der große Zahnkranz
eine gezackte kreisförmige Mittelöffnung aufweisen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung, in
der Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung
veranschaulicht sind. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 die drei Bestandteile des Freilaufs nach der
Erfindung in einem axialen Halbschnitt,
Fig. 2 eine Teilansicht des Zwischenzahnkranzes
der Fig. 1 von links und
Fig. 3 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig. 1
von links.
Der in Fig. 1 dargestellte Freilauf umfaßt drei Zahnkränze,
nämlich einen Zahnkranz mittleren Durchmessers, der
zwischen einem Zahnkranz 2 mit kleinerem Durchmesser und
einem Zahnkranz 3 mit größerem Durchmesser angeordnet
ist, wobei diese Zahnkränze an ihrem Umfang mit einer
Verzahnung 4 versehen sind.
Nach der Erfindung wird der Zwischenzahnkranz 1 durch
Kaltstauchen einer Metallscheibe hergestellt, derart,
daß eine Schulter 5 auf jeder Seite der Metallscheibe
gebildet wird. Diese durch Stauchen gebildeten Schultern 5
begrenzen eine Mittelöffnung 6, in der die kreisförmigen
Laufringe 7 für die Lagerkugeln des Freilaufs sowie eine
mittlere kreisförmige Rippe vorgeformt sind, in die die
Rastzähne 8 des Freilaufs eingeschnitten werden müssen.
Die Schultern 5, die eine zylindrische Grundform mit kreis
förmigem Querschnitt aufweisen, bieten an ihren freien
Enden einen konischen Bereich 9 dar, der sich in einem
zylindrischen Bereich 10 fortsetzt, dessen Durchmesser
kleiner ist als der Außendurchmesser der Verlängerungen 5.
Nachdem der Zwischenzahnkranz in dieser Weise vorgeformt
ist, erfolgt eine Schneid- oder Stanzbearbeitung mit dem
Ziel, die Zähne 4 des Zahnkranzes zu bilden. Die Bereiche
9 und 10 dienen dazu, die Zahnkränze 2 und 3 aufzunehmen,
die gesondert hergestellt sind.
Die Zahnkränze 2 und 3 werden durch einen Schneid- oder
Stanzvorgang an ebenen Metallscheiben gebildet, wobei
dieser Bearbeitungsvorgang das Ziel hat, unmittelbar die
Mittelöffnungen 11 und 12 der Zahnkränze sowie ihre Ver
zahnung 4 zu bilden.
Die Mittelöffnungen 11 und 12 dieser Zahnkränze haben
einen Durchmesser, der geringfügig größer ist als der
Durchmesser der zylindrischen Bereiche 10, so daß sie
auf diese passen, wobei sodann die zylindrischen Bereiche
10 dazu dienen, die beiden Zahnkränze 2 und 3 zu zen
trieren, die mit den Kanten 11₁ und 12₁ ihrer Öffnungen
an den konischen Bereichen 9 zur Anlage kommen.
Nachdem die Zahnkränze 2 und 3 auf diese Weise von den
konischen und kreisförmigen Bereichen 9 und 10 positioniert
worden sind, erfährt die so gebildete Einheit eine
Elektroschweißung, die so ausgelegt ist, daß die Kanten
11₁, 12₁ und die konischen Bereiche 9 einander durchdringen,
so daß die Ebenen der Zahnkränze 2 und 3 parallel und
mit gleichen Abständen zur Ebene des Zwischenzahnkranzes
1 verlaufen.
Nachdem die kreisförmigen Schweißungen der beiden Zahn
kränze 2 und 3 auf dem Zahnkranz hergestellt worden sind,
wird die Einheit einem Bearbeitungsvorgang zur Herstel
lung der Kugellaufringe sowie einem Schneidvorgang zur
Ausbildung der Rastverzahnung 8 unterzogen. Sodann wird
der auf diese Weise gebildete Freilaufkörper einer Härtungs
behandlung unterzogen, die das Ziel hat, eine Härtung des
Metalls herbeizuführen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besitzen die
kreisförmigen Mittelöffnungen 11 und 12 der Zahnkränze
2 und 3 einen glatten Umfang und die Kanten 11₁ und 12₁
legen sich fortlaufend gegen die konischen Bereiche 9,
so daß eine fortlaufende Schweißnaht gebildet wird. Diese
Schweißverbindung kann jedoch ggf. auch durch eine unter
brochene Schweißung gebildet werden, und in diesem Fall
ist der Umfang der kreisförmigen Mittelöffnung mit Zacken
versehen.
So ist in Fig. 3 eine Ausführungsform des Zahnkranzes 3
veranschaulicht, bei der die Ausgangsmetallscheibe einer
Stanzbearbeitung unterzogen wurde, bei der gleichzeitig
die Verzahnung 4, die kreisförmige Mittelöffnung 12,
deren Umfang die Zacken 12₂ umfaßt, sowie eine Kreis
linie von Löchern 13 zur Gewichtsverminderung des großen
Zahnkranzes und damit des Freilaufkörpers gebildet werden.
Die Zahl dieser gleichmäßig verteilten Zacken sowie ihr
gegenseitig Abstand werden in Abhängigkeit von den
Schweißbedingungen bestimmt, damit eine robuste Baueinheit
und eine präzise Anordnung dieses Zahnkranzes in bezug
auf den mittleren Zahnkranz 1 erreicht wird.
Es versteht sich, daß die Erfindung auch die nach dem
insoweit beschriebenen Verfahren hergestellten, anhand
der Zeichnung erläuterten Zahnkranzeinheiten selbst
umfaßt.
Claims (6)
1. Verfahren zum Herstellen eines Freilauf
körpers mit mehreren Zahnkränzen, bei dem ein erster
Zahnkranz (1) mit einer kreisförmigen Randleiste (5)
auf zumindest einer Seite seiner Mittelöffnung und ge
sondert zumindest ein zweiter Zahnkranz (2,3) des Frei
laufs gebildet werden, wobei der zweite Zahnkranz eine
Mittelöffnung (11, 12) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem freien Ende der Außenseite der Randleiste
eine Schulter (9,10) mit gegenüber dem der Randleiste
kleineren Durchmesser gebildet, der zweite Zahnkranz
auf der Randleiste zur Abstützung auf der Schulter ge
bracht und der Rand der Mittelöffnung des zweiten Zahn
kranzes auf der Schulter des ersten Zahnkranzes durch
Verschweißung befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Freilauf drei Zahnkränze umfaßt, der
Zwischenzahnkranz (1) hergestellt wird, indem eine
kreisförmige Randleiste auf jeder Seite seiner Mittel
öffnung gebildet wird, der kleine und der große Zahnkranz
(2,3) gesondert hergestellt werden, wobei diese Zahn
kränze eine Mittelöffnung aufweisen, auf dem freien Ende
der Außenseite der Randleisten Schultern (9,10) mit
einem Durchmesser gebildet werden, der kleiner als der
Durchmesser der Randleisten ist, der kleine Zahnkranz
und/oder der große Zahnkranz auf einer Randleiste auf
der angrenzenden Schulter angebracht werden und die
Ränder der Mittelöffnungen des kleinen und des großen
Zahnkranzes auf den Schultern des Zwischenzahnkranzes
durch Verschweißung befestigt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die kreisförmigen Schultern der Rand
leisten einen konischen Bereich (9) aufweisen, der sich
in einem zylindrischen Bereich (10) fortsetzt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der kleine und der große
Zahnkranz (2,3) Mittelöffnungen (11, 12) aufweisen, deren
Durchmesser geringfügig größer als der Durchmesser der
zylindrischen Bereiche (10) ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenzahnkranz (1)
mit seinen Randleisten (5) und seinen kreisförmigen
Schultern (9,10) durch Kaltstauchen gebildet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der kleine Zahnkranz (2)
und/oder der große Zahnkranz (3) eine kreisförmige
Mittelöffnung (12) mit Zacken (12₂) aufweisen.
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