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DE3620985A1 - Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten - Google Patents

Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten

Info

Publication number
DE3620985A1
DE3620985A1 DE19863620985 DE3620985A DE3620985A1 DE 3620985 A1 DE3620985 A1 DE 3620985A1 DE 19863620985 DE19863620985 DE 19863620985 DE 3620985 A DE3620985 A DE 3620985A DE 3620985 A1 DE3620985 A1 DE 3620985A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impulse response
storing
clock frequency
pulse responses
processing coefficients
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863620985
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried C Dr Ing Reinicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telekom AG filed Critical Deutsche Telekom AG
Priority to DE19863620985 priority Critical patent/DE3620985A1/de
Publication of DE3620985A1 publication Critical patent/DE3620985A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K11/00Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00
    • G01K11/22Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00 using measurement of acoustic effects
    • G01K11/24Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00 using measurement of acoustic effects of the velocity of propagation of sound
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D3/00Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups
    • G01D3/02Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for altering or correcting the law of variation
    • G01D3/022Indicating or recording apparatus with provision for the special purposes referred to in the subgroups with provision for altering or correcting the law of variation having an ideal characteristic, map or correction data stored in a digital memory
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
    • G01N29/02Analysing fluids
    • G01N29/024Analysing fluids by measuring propagation velocity or propagation time of acoustic waves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00Indexing codes associated with group G01N29/00
    • G01N2291/02Indexing codes associated with the analysed material
    • G01N2291/028Material parameters
    • G01N2291/02881Temperature

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Speiche­ rung und Verarbeitung von Koeffizienten von Impuls­ antworten gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs.
Regt ein Testimpuls δ(t) einen begrenzten Teil eines physikalisch realisierbaren Kontinuums, in dem sich Wellen ausbreiten können, an einer bestimmten Stelle E an, so erhält man an einer beliebigen anderen Stelle A eine Impulsantwort h(t). Diese Impulsantwort kenn­ zeichnet das so definierte System eindeutig, sofern das System linear und stabil ist und konstante Parameter besitzt. Ein solches System ist in Fig. 1 dargestellt.
Derartige Impulsantworten h(t) werden in der Mate­ rial- und Werkstückprüfung als Muster gespeichert und zum Vergleich benutzt. Eine andere Anwendung findet in der Nachrichtentechnik und Signalverarbeitung statt, wo das Ausgangssignal y(t) eines Systems als Faltung des Eingangssignals x(t) mit der Impulsantwort h(t) entsteht.
Insbesondere gibt es Fälle, in denen eine Schätzung der Impulsantwort anstelle der wirklichen Impulsant­ wort h(t) benutzt und diese Schätzung den nicht kon­ stanten Parametern eines Systems laufend angepaßt werdenmuß.
Die Anwendung der digitalen Signalverarbeitung führt dazu, daß anstelle der Impulsantwort h(t) ihre Abtastwerte oder Koeffizienten gespeichert werden. Sie repräsentieren diese als Zeitfunktion insoweit, als sie mit derselben Taktfrequenz gespeichert und ausgelesen werden. Es ist bekannt, daß gespeicherte Zeitfunktionen beim Auslesen der Abtastwerte durch niedrigere oder höhere Taktfrequenzen zeitlich gedehnt oder gestaucht werden können, so daß sich eine Transformation zu niedrigeren oder höheren Frequenzen ergibt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Impulsantwort dem geänderten Zustand des Kontinu­ ums anzupassen, wird durch die im Patentanspruch ge­ kennzeichnete Erfindung gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen ins­ besondere darin, daß die Taktfrequenz von einem oder mehreren nicht konstanten Parametern eines Systems gesteuert wird, die die Wellengeschwindigkeit im Sy­ stem bestimmen. Gewisse Variationen der Taktfre­ quenz sind für die hier zu bewirkenden Ergebnisse ent­ scheidend, wobei die Abtastfrequenz grundsätzlich dem Abtasttheorem zu genügen hat. Der Vorteil besteht dar­ in, daß eine sich ändernde Impulsantwort als Bezugsgrö­ ße nicht ständig neu gespeichert werden muß.
Die Erfindung wird anhand von einem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 2 eine Einrichtung nach der Erfindung mit einem Koeffizientenspeicher,
Fig. 3 eine Einrichtung nach der Erfindung mit einem adaptiven Filter als Speicher.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird exemplarisch nur ein Parameter - die Temperatur - betrachtet. Handelt es sich beispielsweise um eine Im­ pulsantwort eines Systems Lautsprecher-Raum-Mikro­ fon LRM, dann repräsentieren die Koeffizienten der Impulsantwort in ihrer Höhe die Stärke der verschiede­ nen Reflexionen an den Raumbegrenzungen. Ihr zeitli­ cher Abstand entspricht den Laufzeiten für die verschie­ denen Wege des reflektierenden Schalls im Raum zwi­ schen Lautsprecher und Mikrofon. Ändert sich die Wel­ lengeschwindigkeit im Raum infolge einer Änderung der Raumtemperatur, so bleibt die Stärke der Reflexion nahezu gleich. Dagegen werden sich die Laufzeiten für die ebenfalls ungeänderten Wege um so mehr ändern, je länger die Wege sind. Die Koeffizienten der Impulsant­ wort werden in einer Reihenfolge gespeichert, die der Lage in der Impulsantwort entspricht. Ihr zeitlicher Ab­ stand wird erst beim Auslesen mit der Taktfrequenz wieder hinzugefügt. Darum läßt sich die jeder geänder­ ten Temperatur entsprechende Impulsantwort h(t) aus einer einmal gespeicherten durch Anpassung der Takt­ frequenz des Taktgenerators mit einem Raumtempera­ turfühler herstellen.
Die Schallgeschwindigkeit c L in Luft errechnet sich nach
Für ein Sprachenübertragungssystem mit 4 kHz Band­ breite wird eine Taktfrequenz f T =8 kHz benötigt. Das Abtastintervall beträgt t=f T -1=125 x 10-6 s. Es gilt dann für zwei verschiedene Zustände
Setzt man für die Zimmertemperatur ϑ=20°C f T =8 kHz ein, dann würde sich für einen Temperaturbe­ reich j=20±5°C eine Taktfrequenz von 8±0,070 kHz oder 8 kHz ±0,875% ergeben. Es ist auch möglich, die normale Taktfrequenz an den unteren Wert eines zu betrachtenden Temperaturbereichs zu legen und die Taktfrequenz bis zu einem oberen Wert monoton zu steigern, z. B. f T =8 kHz bei ϑ=0°C und fT2=8,43 kHz bei ϑ=30°C.
Fig. 2 zeigt eine Einrichtung nach der Erfindung mit einem Koeffizientenspeicher KSP. Während des Einle­ sens der Impulsantwort h(t) über einen Analog-Digital- Wandler A/D in den Koeffizientenspeicher KSP ist ein erster Schalter S 1 geschlossen. Ein Taktgenerator TG erzeugt eine der Temperatur ϑ1 oder eventuell weite­ ren Parametern des Kontinuums entsprechende Takt­ frequenz f T1. Sobald die gespeicherte Impulsantwort h(t) aus dem Koeffizientenspeicher KSP über eine Digi­ tal-Analog-Wandler D/A ausgelesen wird, ist ein zwei­ ter Schalter S 2 angeschlossen. Der Taktgenerator TG erzeugt dann die der geänderten neuen Temperatur ϑ2 entsprechende Taktfrequenz f T2.
Fig. 3 zeigt eine Einrichtung nach der Erfindung mit einem adaptiven Filter AF begrenzter Impulsantwort­ länge - AFIRF oder Transversalfilter - als Speicher. In diesen adaptiven Filter AF begrenzter Impulslänge wird die geschätzte Impulsantwort g(t) eines Lautspre­ cher-Raum-Mikrofon-Systems (LRM-System) LRM ge­ speichert und mit dem Signal x(t) gefaltet.
Dabei entsteht ein Kompensationssignal -z(t), das das Echosignal z(t) des LRM-Systems LRMim Punkt K auslöscht.
Mit dem Schalter S 3 wird dargestellt, ob das Filter adaptiv ist oder nicht. Im adaptiven Fall - S3 geschlos­ sen - ist die Änderung der Abtastfrequenz des Taktge­ nerators TG unwesentlich. Sofern aber die gespeicher­ ten Koeffizienten nicht mehr aufgefrischt werden - Schalter S 3 offen -, ist es wichtig, daß der Text und damit die Impulsantwort h(t) an Änderungen der Tem­ peratur des LRM-Systems LRM angepaßt werden. Dies ist auch bei allen den Fällen vorteilhaft, bei denen ein zeitweiliges Speichern der Koeffizienten notwendig oder zweckmäßig ist und dann Parameter gefunden werden können, die lediglich den Zeitmaßstab der Im­ pulsantwort beeinflussen.
Die Wellengeschwindigkeit oder ein momentan dafür repräsentativer mittlerer Wert für das begrenzte Konti­ nuum kann auch auf andere Weise - etwa durch direk­ te Messung - bestimmt und zur Steuerung des Taktge­ nerators benutzt werden.

Claims (1)

  1. Einrichtung zur Speicherung und Verarbeitung von Koeffizienten von Impulsantworten aus begrenz­ ten Kontinua von gasförmigen, flüssigen oder fe­ sten Medien, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Taktfrequenz für das Ein- und Aus­ lesen des Speichers durch einen oder mehrere nicht konstante Parameter, die die Wellengeschwindig­ keit des Mediums bestimmen, erfolgt.
DE19863620985 1986-06-23 1986-06-23 Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten Withdrawn DE3620985A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863620985 DE3620985A1 (de) 1986-06-23 1986-06-23 Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten

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DE19863620985 DE3620985A1 (de) 1986-06-23 1986-06-23 Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3620985A1 true DE3620985A1 (de) 1988-01-07

Family

ID=6303508

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863620985 Withdrawn DE3620985A1 (de) 1986-06-23 1986-06-23 Einrichtung zur speicherung und verarbeitung von koeffizienten von impulsantworten

Country Status (1)

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DE (1) DE3620985A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4324513A1 (de) * 1993-07-21 1995-01-26 Zwosta Helge Dipl Ing Fh Verfahren, Schaltung und Messaufnehmer zum Erfassen physikalischer Größen durch gezielte Messung von charakteristischen Größen des Antwortsignales

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4324513A1 (de) * 1993-07-21 1995-01-26 Zwosta Helge Dipl Ing Fh Verfahren, Schaltung und Messaufnehmer zum Erfassen physikalischer Größen durch gezielte Messung von charakteristischen Größen des Antwortsignales

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