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Verfahren und Anordnung zur zeitlichen Dehnung oder Verdichtung von
Sprachlauten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur zeitlichen
Dehnung oder Verdichtung von Sprachlauten; es werden dabei einzelne Teile der Sprache
wiederholt bzw. ausgeschieden.
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Es sind bereits zwei Verfahren zum zeitlichen Verdichten aufgezeichneter
Sprachlaute bekannt. Das eine Verfahren erreicht dieses Ziel durch Erhöhung der
Wiedergabegeschwindigkeit der aufgezeichneten Signale, wodurch alle Frequenzen um
einen dem Verhältnis der Beschleunigung entsprechenden Betrag erhöht werden. Das
andere Verfahren arbeitet mit der Wiedergabe bestimmter herausgeschnittener Abschnitte.
Wenn einzelne Abschnitte auf den aufgezeichneten Sprachlauten entnommen werden,
kann dadurch eine Erhöhung der Sprechgeschwindigkeit ohne große Verluste an Verständlichkeit
und ohne Verschiebung der Frequenz des Grundtons des Sprechers erreicht werden.
Dies geschieht z. B. bei Tonbandaufzeichnungen durch einen rotierenden Magnetkopf
mit mehreren Spalten.
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Mit Hilfe eines solchen Schnittverfahrens hat man Sprachlaute entweder
gedehnt oder verdichtet, indem man unterschiedslos Teile der Schwingungen herausgeschnitten
oder dupliziert hat, um die Sprachlaute auf eine gewünschte Länge zu dehnen oder
zu verdichten. Aus einer Welle, aus der unterschiedslos ausgewählte Teile herausgeschnitten
oder hineindupliziert worden sind, entsteht ein Ton von schlechter Qualität. Bei
diesem Verfahren geschieht das Herausschneiden ohne Rücksicht auf die einzelnen
Grundtonperioden. Die schlechte Qualität bei der Dehnung oder Verdichtung hat ihre
Ursache darin, daß die Grundfrequenz der Sprachlaute gestört wird.
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Der Grundton eines Sprachlautes wird bestimmt durch das Verhalten
der Stimmbänder. Beim Äußern eines stimmhaften Lautes bewegen sich jeweils die Stimmbänder
so zusammen und dann auseinander, daß die Größe der zwischen ihnen bestehenden Öffnung
verändert wird. Diese Öffnung ist die sogenannte Stimmritze. Bei einer konstanten
Tonhöhe bewegen sich die Stimmbänder in regelmäßigen Abständen zusammen und auseinander.
Während eines Teils jedes Zyklus ist die Stimmritze vollständig geschlossen, und
die Luftzufuhr aus der Lunge bewirkt einen Druckanstieg, der zu diesem Zeitpunkt
ein Maximum erreicht. Wenn sich die Stimmritze öffnet, findet ein explosiver Luftausbruch
statt, wodurch der Druck absinkt. Der Zeitabstand zwischen diesen Ausbrüchen bestimmt
die Grundtonhöhe.
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Die Stimmritze bildet mit dem Kehlkopf ein akustisches Netzwerk. Durch
dieses Netzwerk werden dem Grundton höhere Frequenzen überlagert, die Höhe des Grundtons
wird dadurch jedoch nicht verändert. Der Energiefluß zum Erzeugen der stimmhaften
Laute findet in explosiven Ausbrüchen statt, und bei einem Dehnungsvorgang, bei
dem die Wiedergabegeschwindigkeit verändert wird, ist es unvermeidlich, daß der
Zeitabstand zwischen diesen Ausbrüchen verändert wird, d. h., der Grundton wird
proportional verändert.
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Eine periodische Welle, wie komplex sie auch sein mag, hat die Eigenschaft,
daß nach einer bestimmten Zeitdauer, der sogenannten Periode, eine Wiederholung
eintritt. Im Falle einer genau periodischen Welle ist die Wiederholung genau. Im
Falle einer fast periodischen Welle, z. B. der Sprache, ist die Wiederholung zwar
ungenau, aber trotzdem leicht erkennbar.
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Die Erfindung baut auf dieser Erkenntnis auf und offenbart ein Verfahren
und eine Anordnung zur zeitlichen Dehnung oder Verdichtung von Sprachlauten, bei
denen die Frequenz des Grundtons des Sprechers nicht verändert wird und keine Verschlechterung
der Qualität der Sprachlaute eintritt. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
daß
eine Periode der Grundschwingung wiederholt bzw. ausgeschieden wird. Vorteilhafterweise
werden die in elektrische Analogsignale umgesetzten Sprachlaute in Digitalsignale
umgewandelt, in einen ersten Speicher eingespeichert und Angaben aus dem ersten
Speicher abhängig vom Ergebnis eines Vergleichs zwischen dem tatsächlichen und gewünschten
Dehnungs- bzw. Verdichtungsverhältnis in einen zweiten Speicher einmal oder mehrmals
bzw. nicht übertragen. Die Erfindung kann angewendet werden für 1. die Speicherung
von Sprachsignalen mit dem Ziel, den erforderlichen Speicher-Platzbedarf mittels
der Kompression zu verringern; bei der Entnahme aus dem Speicher wird die Information
später wieder gedehnt; 2. die Übertragung von Sprachsignalen über Leitungen nach
Anwendung der Kompression mit dem Ziel, die Übertragungszeit (Leitungsbelelegungszeit)
zu verringern; dabei kann am anderen Ende der Übertragung entweder eine erneute
Dehnung vorgenommen oder das komprimierte Signal unmittelbar hörbar gemacht werden
unter Inkaufnahme einer verminderten Silbenverständlichkeit; 3. die Kombination
der unter 1 und 2 genannten Verwendungszwecke; ein Anwendungsbeispiel wäre hier
eine Anlage zur Durchsage von Börsenkursen, bei der die Sprachsignale in komprimierter
Form (zwecks Einsparung von Speicherplatz) gespeichert und auf Abruf einer fernen
Teilnehmerstation in komprimierter oder gedehnter Form übertragen werden.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand der nachstehend aufgeführten Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt F i g. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild der Anordnung gemäß der Erfindung,
F i g. 2 ein Beispiel einer Tonfrequenzschwingung, F i g. 3 einen Lageplan für die
F i g. 3 a bis 3 h, F i g. 3 a bis 3 h ein ausführliches Blockschaltbild der Anordnung,
F i g. 4 eine Umwandlungstabelle, F i g. 5 einen Lageplan für die F i g. 5 a und
5 b, F i g. 5 a und 5 b ein Funktionsdiagramm für die Anordnung.
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Vor der Eingabe der ersten Tondaten wird die gewünschte Zeitdauer
oder das Verdichtungs-Dehnungsverhältnis im Block 10 eingestellt Die Toneingabe
12 ist mit einem Analog-Digital-Wandler 14 verbunden, der die Signale in
Ziffernform umsetzt und sie in einem Eingabespeicher 16 speichert. Außerdem ist
die Toneingabe 12 mit einem Grundtondetektor 18 verbunden, der die Grund-
oder Stimmritzonfrequenz der Stimme des betreffenden Sprechers feststellt.
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Ein @Gruddtonperiodendetektor 20 bewirkt in Verbindung mit
dem Ausgang des Grundtondetektors 18 die Abfragung einer ausgewählten Gruppe von
Speicherstellen im Eingabespeicher 16 und bestimmt das Ende einer ersten Grundtonperiode.
Die Kumulative Zahl der während der bestimmten Grundtonperioden belegten Register
des Speichers 16 wird in einem Register 21 gespeichert. In einem ersten Vergleicher
22 wird die im Register 21 stehende Zahl mit einer Zahl in einem Register
23 verglichen, welches die Zahl von Speicherregistern speichert, die in einem Ergebnisspeicher
24 verwendet werden, welches die gedehnten oder verdichteten Daten enthält. Das
so bestimmte tatsächliche Verhältnis wird in einem zweiten Vergleicher
26 mit dem vorher im Block 10 eingestellten gewünschten Verhältnis
verglichen. Der Vergleich zwischen diesen beiden Verhältnissen bestimmt, ob die
letzte bestimmte Grundperiode der Daten im Eingabespeicher 16 über eine Übertragungseinrichtung
28 zum Ergebnisspeicher 24 übertragen wird.
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Die Grundtonperioden der in Ziffernform umgesetzten Audiosignale im
Eingabespeicher 16 werden einzeln durch die Schaltung 20 bestimmt, und es wird bezüglich
jedes solchen Impulses auf der Grundlage des Vergleichs zwischen dem tatsächlichen
und dem gewünschten Verhältnis entschieden, ob die betreffende Datenimpulsperiode
erstens aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher 24 übertragen wird, zweitens
mehr als einmal aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher 24
übertragen
wird, wodurch die Eingangssignale dupliziert oder gedehnt werden, oder drittens
gelöscht wird, d. h. überhaupt nicht aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher
24 übertragen wird, wodurch die Eingangsdaten verdichtet werden.
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Wenn die Daten aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher
24 zu übertragen sind, wird ein Ausgangssignal dem zweiten Vergleicher 26 über eine
Verbindung 30 der Übertragungseinrichtung 28 zugeleitet.
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Wenn die Daten nicht zu übertragen sind, wird ein Ausgangssignal vom
zweiten Vergleicher 26 über eine Verbindung 32 der Grundtonperiodendetektorschaltung
zugeführt, um die Bestimmung der nächsten Grundtonperiode einzuleiten.
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Wenn alle Eingangsdaten im Eingabespeicher 16
verarbeitet sind
und entsprechende Teile von ihnen zum Ergebnisspeicher 24 übertragen worden
sind, können die jetzt gedehnten oder verdichteten Daten aus dem Ergebnisspeicher
24 ausgelesen werden. Ein Signal wird aus dem Register 23 für verarbeitete
Daten einer zweiten Übertragungseinrichtung 34 zugeführt, um die Auslesung
über einen zweiten Digital-Analog-Wandler 36 zu einer Ausgabeschaltung 38 zu bewirken.
Bei dieser Ausgabeschaltung kann es sich um eine Tonausgabe oder eine- Ausgabe aufgezeichneter
Daten handeln.
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Der Eingabespeicher 16 ist ein Kernspeicher mit 256 - 256 - 6 Speicherplätzen
und hat daher eine Speicherkapazität von 65 536 6-Bit-Gruppen. Bei einer angegebenen
Abfühlzeit von 18 kHz können die in etwas mehr als 3,5 Sekunden anfallenden Eingangsdaten
gespeichert werden. Für diesen Speicher wird eine aus 16 Bits bestehende Adresse
benötigt.
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Der Ergebnisspeicher 24 ist ein Kernspeicher mit 512 - 512
- 6 Speicherplätzen und hat daher eine Speicherkapazität von 262144 6-Bit-Gruppen.
Bei der Abfühlfrequenz von 18 kHz können die in etwa mehr als 14,5 Sekunden verarbeiteten
Daten gespeichert werden. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist daher
der maximale Dehnungsfaktor etwa gleich 4. Der Ergebnisspeicher 24 benötigt eine
aus 18 Bits bestehende Adresse. Die Kapazität jedes diese Speicher kann natürlich
beliebig vergrößert werden.
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In F i g. 2 ist ein Beispiel einer Tonfrequenzschwingung in Abhängigkeit
von der Zeit dargestellt. Die Kurve ist zwar kontinuierlich dargestellt,
ist
aber tatsächlich eine Umhüllende, die dadurch entsteht, daß bestimmte Proben, die
aus einer elektrischen Analogdarstellung einer Toneingangswelle bei einer Frequenz
von 18 kHz entnommen sind, miteinander verbunden werden.
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Der Spannungsbereich liegt zwischen O und 64 Volt. Es ist jedoch erwünscht,
die »0«-Ebene auf die 32-Volt-Höhe anzuheben, wodurch man gleiche Amplituden über
und unter der »0«-Ebene erlangen kann.
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Gemäß der vorhergehenden Definition der Grundfrequenz und bei Untersuchung
der vertikalen Linien a, b, c usw. in F i g. 2 sind die Grundtonperioden
klar erkenntlich. Der Kurvenverlauf zwischen den Linien a und b gleicht
etwa dem Verlauf zwischen den Linien b und c und c und d. Für jeden
stimmhaften Laut gibt es eine Vielzahl dieser Grundperioden, die einander so stark
gleichen, und es gibt so viele davon, daß die Duplizierung einer oder mehrerer oder
das Ausschließen einer oder mehrerer nur eine geringe oder gar keine Wirkung auf
den endgültigen Tonlaut hat, der aus den verarbeiteten, in Ziffernwerte umgesetzten
Daten reproduziert wird. Um also eine bestimmte Tonwelle zu komprimieren, werden
bestimmte Grundtonperioden weggelassen. Soll die Tonwelle gedehnt werden, werden
bestimmte Grundperioden je nach dem gewünschten Dehnungsverhältnis verzweifacht
oder vermehrfacht. Durch unterscheidende Duplizierung oder Weglassung ganzer Grundtonperioden
aus der Welle als Einheiten erhält man eine endgültige Welle, die weit besser ist
als die, welche man durch unterschiedsloses Herausschneiden von Abschnitten der
Welle oder Duplizieren von Abschnitten der Welle ohne Rücksicht auf den Beginn und
das Ende der Grundperioden erhält.
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Obwohl für einen gegebenen stimmhaften Laut eine erste Grundtonperiode
durch ein erstes Öffnen der Stimmritze eingeleitet wird und darauf andere, annähernd
periodische Impulse folgen, ist es jedoch bei der Erfindung nicht unbedingt nötig,
den tatsächlichen Beginn dieser ersten Grundtonperiode als Ausgangspunkt zu verwenden.
Erforderlich ist es, daß nach Auswahl eines bestimmten Ausgangspunktes in einer
Grundperiode die nachfolgenden Grundperioden als Ausgangspunkt an entsprechenden
Punkten betrachtet werden. Die »Perioden« von verarbeiteten Daten werden also festgelegt
durch die Auswahl des ersten Ausgangspunktes und als Einheiten dupliziert oder weggelassen.
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Die Länge aller Grundtonperioden für die Stimme eines bestimmten Sprechers
ist etwa gleich, und daher kann durch Feststellen der Länge einer oder mehrerer
dieser Grundtonperioden und durch Anwendung eines der Probefrequenz proportionalen
Faktors geschätzt werden, wie viele Adressen im Eingabespeicher 16 nötig sind, um
eine einzige Grundtonperiode zu speichern. Durch eine Untersuchung der Daten, die
in mehreren Adressen auf jeder Seite der geschätzten Endadresse aufgezeichnet sind,
läßt sich die genaue Endadresse bestimmen. Um diese Untersuchung zu erleichtern,
ist ein »Suchfenster« vorgesehen, das sich über beide Seiten des geschätzten Endes
einer Grundtonperiodenadresse (Linien b, e, d usw.) erstreckt. Die
Daten in allen Adressen innerhalb des Fensters werden abgefragt, um festzustellen,
welche Adresse das tatsächliche Ende der Grundtonperiodendäten enthält. Diese Fenster
sind in F i g. 2 durch die Linien W,-W., Wi -W2 , W,"-W." usw. angedeutet.
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Nach dem Feststellen der ungefähren Dauer der Periode der Stimme des
Sprechers arbeitet das System gleich gut in bezug auf nichtperiodische, z. B. Reibelautteile
der Tondaten, wie in bezug auf periodische Teile. Da die ungefähre Dauer der Periode
und die Grenzen des Suchfensters festgelegt worden sind, wird der auf den höchsten
Spitzenwert folgende Nulldurchgang ohne Rücksicht darauf festgestellt, ob die Schwingung
an dem Beobachtungspunkt periodisch oder nichtperiodisch ist.
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Das System enthält eine Anzahl von Datenregistern mit Buchstabenkennzeichnung.
Jedes dieser Register ist ein mehrstelliges Register, das Worte in binärer Form
speichern kann. Bei jedem dieser Register steht an jedem seiner Ausgänge jederzeit
ein Spannungspegel zur Verfügung, der je nach dem Zustand der betreffenden Registerstelle
mit 0 oder 1 bezeichnet wird. Jede Stelle eines Registers könnte z. B. eine bistabile
Kippschaltung mit EIN- und AUS-Ausgängen sein.
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Das Register A ist ein 16-Bit-Register, das den ursprünglichen Ausgangsort
von in den Eingabespeicher 16 eingegebenen Daten speichert. Nachdem dieser Wert
einmal für einen bestimmten Toneingang festgelegt worden ist, bleibt er stets gleich.
Das Register B ist ein 16-Bit-Register, das die nächste Adresse nach der zuletzt
gespeicherten Datenangabe der in Ziffernform umgesetzten Eingabesignale in dem Eingabespeicher
16 speichert. Diese Adresse verändert sich wahrscheinlich mit jeder neuen Eingabe
von in Ziffernform umgesetzten Daten. Das Register C ist ein 16-Bit-Register, das
stets die Ausgangsadresse der zu verarbeitenden Grundtonperiode speichert. Zunächst
speichert für die erste Grundtonperiode das Register C dieselbe Adresse wie das
Register A, aber nach dem Verarbeiten der ersten Grundtonperiode sind die Adressen
in den Registern C und A verschieden. Das Register D ist ein 16-Bit-Register, das
die erste auf das Ende der in Verarbeitung befindlichen Grundtonperiode folgende
Adresse speichert. Das heißt, das Register C speichert die Ausgangsadresse der zu
verarbeitenden Grundtonperiode, und das Register D speichert die erste auf das Ende
der betreffenden Grundtonperiode folgende Adresse.
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Das Register E ist ein 18-Bit-Register, das dem Ergebnisspeicher 24
zugeordnet ist. Es speichert die Adresse, die sich derzeit im Speicheradreßregister
(MAR-2) des Ergebnisspeichers 24 befindet. Die Adresse im Register E wird also gleichlaufend
mit der Adresse in MAR-2 gehalten. Das Register F ist ein 18-Bit-Register, das ebenfalls
dem Ergebnisspeicher 24 zugeordnet ist und die Adresse speichert, wo die Daten im
Ergebnisspeicher 24 beginnen.
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Das Register G ist ein 18-Bit-Register, das der Schaltung 10 zugeordnet
ist, welches das gewünschte Dehnungs- oder Verdichtungsverhältnis angibt, und speichert
die Adresse, wo die Daten im Speicher 24 gemäß der angegebenen Abänderung enden
sollen. Das Register H ist ein 9-Bit-Register, das derselben Schaltung zugeordnet
ist und eine Zahl speichert, die das gewünschte Verdichtungs-Dehnungs-Verhältnis
darstellt.
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Das Register K ist ein 16-Bit-Register, das eine Zahl speichert, welche
die akkumulative Zahl von Registern von Daten aus dem Eingabespeicher 16
darstellt,
die sich aus den ermittelten Grundtonperioden ergibt, und zwar die Differenz zwischen
der Adresse im Register D und der Adresse im Register A. Das Register
L ist ein 18-Bit-Register, das die Differenz zwischen den Adressen in den
Registern E und F speichert, also die Differenz zwischen der zuletzt verwendeten
Adresse im Ergebnisspeicher 24 und der zuerst verwendeten Adresse im Ergebnisspeicher
24. Das Register J ist ein 9-Bit-Register, das das Verhältnis der im Ergebnisspeicher
24
benutzten Zahl von Adressen zu der akkumulativen Zahl von Adressen
aus dem Register K speichert, d. h., der Wert im Register L wird durch den Wert
im Register K dividiert.
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Das Register M ist ein 6-Bit-Register, das eine Zahl speichert, welche
die Zahl von Adreßpositionen des Eingabespeichers 16 darstellt, die vor dem
geschätzten Ende einer Grundtonperiode geprüft werden. Der Beginn der Suchfensteradresse
W1 wird bestimmt, indem der Wert des Registers M von dem Wert des Registers D subtrahiert
wird. Das Register N ist ein 7-Bit-Register, das eine Zahl speichert, die gleich
der Gesamtzahl von in dem Suchfenster enthaltenen Adreßpositionen ist. Das Register
P ist ein 9-Bit-Register, das eine Zahl speichert, die gleich der ungefähren Zahl
von Speicherregistern ist, welche nötig sind, um eine Grundtonperiode des Toneingangs
für die Stimme des betreffenden Speichers zu speichern. Weitere Register werden
im Laufe der Beschreibung erläutert.
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Nachdem die Grundtonperiode der Stimme des Sprechers bestimmt worden
ist, wird die Adresse der Linie b (F i g. 2), die dem Ende der ersten Grundtonperiode
annähernd entspricht, festgestellt. Danach wird das Suchfenster bis W1 geöffnet.
Dann werden die Daten in allen Pufferregistern des Eingabespeichers 16 zwischen
den Adressen W1 und W2 abgefragt, um einen positiven Maximalwert, auf den ein Nulldurchgang
folgt, festzustellen.
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Die nächste Adresse, die auf jeden einer positiven Spitze folgenden
Nulldurchgang folgt, wird bestimmt. Wenn in einem Fenster W.-w. mehr als eine positive
Spitze gefunden wird, steht im Register D diejenige Adresse, die dem Nulldurchgang
nach dem positiven Spitzenwert folgt, und diese Adresse definiert das tatsächliche
Ende der Grundtonperiode.
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Nachdem das tatsächliche Ende der Grundtonperiode bestimmt worden
ist, wird die Zahl der Register zwischen der Adresse der Anfangslinie a und der
Adresse des Endes der Grundtonperiode (etwa Linie b für die erste Grundtonperiode)
mit der Gesamtzahl der im Ergebnisspeicher 24 verwendeten Register verglichen. Dieser
Vergleich ergibt das Verhältnis zwischen der Zahl der Register für die Eingabesignale,
die untersucht worden sind, und der Zahl der im Ergebnisspeicher 24 benutzten
Register. Gemäß einem Vergleich dieses Verhältnisses mit dem gewünschten Verhältnis
werden die der zuletzt untersuchten Grundtonperiode entsprechenden Daten entweder
in den Ergebnisspeicher 24 einkopiert oder aus ihm weggelassen. Wenn die
Grundtonperiodendaten kopiert werden, wird wieder der Verhältnisvergleich durchgeführt,
und es wird wieder eine Entscheidung über Kopieren oder nicht Kopieren getroffen.
Durch eine Nicht-Kopieren-Entscheidung wird die Bestimmung des Endes der nächsten
Grundtonperiode eingeleitet. Nach Feststellung der Endadresse der zweiten Grundtonperiode,
etwa Linie c, wird die Zahl der Register zwischen der Anfangslinie a und dem Ende
der zweiten Grundtonperiode mit der Zahl der im Ergebnisspeicher 24 benutzten Adressen
verglichen. Man sieht also, daß das Verhältnis geprüft wird, nachdem das Ende jeder
Impulsperiode festgestellt worden ist und nachdem jeweils Daten in den Speicher
24 übertragen worden sind, wodurch das gewünschte Verhältnis mit großer Genauigkeit
während der ganzen Untersuchung und Übertragung von Daten aus dem Eingabespeicher
16
in den Ergebnisspeicher 24 aufrechterhalten werden kann.
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Nachdem alle Daten verarbeitet worden sind und die gewünschte Verdichtung
oder Dehnung erreicht ist, werden die verarbeiteten Daten aus dem Ergebnisspeicher
24 ausgelesen.
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In den Zeichnungen ist dort, wo mehrere Leitungen benötigt werden,
eine Einzelleitung dargestellt, bei der in einem Kreis die Zahl der tatsächlich
benötigten Leitungen angegeben ist. Wenn mehrere Leitungen in eine Schaltung, z.
B. eine UND-Schaltung, hineingeführt und die gleiche Anzahl Leitungen aus der Schaltung
austritt, stellt die Anzahl der Leitungen gleichzeitig die Anzahl der betreffenden
Schaltung dar.
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F i g. 5 zeigt ein Funktionsdiagramm, das die Schritte beim Verarbeiten
(Dehnen oder Verdichten) der im Eingabespeicher 16 stehenden Daten darstellt.
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Die Sprachsignale werden durch das Mikrophon 50 (F i g. 3 a)
in eine Analogspannung umgesetzt und über eine Leitung 52 einem Vergleicher 54 zugeführt.
Dieser Vergleicher gehört zu einem Analog-Digital-Wandler (A!D), der die analogen
elektrischen Eingangssignale in Ziffernform umsetzt, damit sie im Eingabespeicher
16 gespeichert werden können. Dieser AJD-Wandler enthält einen Treppen-Funktionsgenerator
56, einen Zähler 58, einen 1,2-MHz-Impulsgenerator 60, einen Impulszähler 62, zwei
UND-Schaltungen 64 und 66 und zwei bistabile Kippschaltungen 68 und 70.
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Es handelt sich bei diesem A/D-Wandler um eine bekannte Anordnung
zum Umsetzen eines Spannungseingangssignals aus einer Analog- in eine Digitaldarstellung
unter Verwendung einer Sägezahnspannung, die mit der Eingangsspannung verglichen
wird. Bei diesem Sägezahngenerator 56 steigt die Sägezahnspannung je nach dem Wert
im Zähler 58 schrittweise an. Die Prüfimpulsfrequenz des A/D-Wandlers wird
durch den Impulsgenerator 60 mit Taktimpulsen einer Frequenz von 18 kHz bestimmt.
Jeder durch eine UND-Schaltung 64 weitergeleitete 18-kHz-Impuls wird über
eine Leitung 72
der bistabilen Kippschaltung 70 zugeführt und stellt
sie in ihren 1-Zustand. Im 1-Zustand leitet die bistabile Kippschaltung 70 Impulse
aus dem Impulsgenerator 60 durch die UND-Schaltung 66 in den Zähler 58 weiter.
Da sich die Ausgangsspannung des Sägezahngenerators in positiver Richtung mit Erhöhung
des Zählwertes im Zähler 58 verändert, wird der Punkt, wo sie gleich der
momentanen Spannung auf Leitung 52 ist, vom Vergleicher 54 abgefühlt. Das sich plötzlich
ändernde Ausgangspotential des Vergleichers wird benutzt, um einen Impuls zu erzeugen,
der über eine Leitung 74 zum 0-Eingang der bistabilen Kippschaltung 70 gesendet
wird,
um zu verhindern, daß weitere Impulse in den Zähler 58 gelangen. Der nächste über
die UND-Schaltung 64 weitergeleitete 18-kHz-Impuls liest den Wert im Zähler 58 aus
und stellt dabei den Zähler auf Null zurück, wodurch der Sägezahnwert auf Null zurückgeführt
wird, und setzt die Kippschaltung 70 in ihren 1-Zustand.
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Wenn die Bedienungsperson bereit ist, in das Mikrophon 50 zu sprechen,
drückt sie eine Sprechtaste 80 und stellt so eine Verbindung zu einer Leitung 82
her, um eine monostabile Kippschaltung (MK) 84 anzustoßen. Der Ausgangsimpuls von
MK 84 gelangt über eine Leitung 86 zu einer bistabilen Kippschaltung 88, die in
den 1-Zustand gebracht @::=rc. Außerdem fließt die Ausgangsspannung von MK
84
auf eine Leitung 90, die sich in drei Leitungen 92,
94,
96 aufteilt. Das Signal auf Leitung 96 fließt zu einer ODER-Schaltung 98 (F
i g. 3 g), wodurch Eingangsimpulse über eine Gruppe von achtzehn Leitungen 100 zu
einem Speicheradreßregisterr (1174R-2) im Ergebnisspeicher 24 gelangen, um es auf
eine erste Adresse einzustellen. Dies könnte jede beliebige Adresse sein, aber für
das hier beschriebene Beispiel sei angenommen, daß diese voreingestellte Adresse
eine Null ist. Die Einzelleitung 96 ist an achtzehn ODER-Schaltungen angeschlossen,
deren Ausgangssignale dem JhlAR-2 zugeleitet werden, um es auf die Anfangsadresse
einzustellen. Außerdem verzweigt sich die Leitung 96 zu einer Leitung 97.
Das Signal auf Leitung 97 stellt über eine ODER-Schaltung 99 eine bistabile Kippstufe
110 (F i g. 3 h) in den 0-Zustand.
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Das Signal auf Leitung 94 gelangt zur Speichereinheit (F i g. 3 c)
und bringt sie als Vorbereitung für den Empfang von Eingangsdaten in den »Schreib«-Zustand.
Das Signal auf Leitung 92 gelangt zu einer Gruppe von sechzehn ODER-Schaltungen
112 (F i g. 3 c), deren Ausgangssignal über sechzehn Leitungen 114 weitergeleitet
wird, um das Speicheradreßregister (MAR-1) im Speicher 16 auf eine Anfangsadresse,
z. B. Null, einzustellen. Das Signal auf Leitung 92 gelangt über eine Leitung 115
zu einem Verzögerer 116 und wird nach einer Verzögerung einer Gruppe von sechzehn
UND-Schaltungen 118
zugeführt, die die voreingestellte Adresse aus dem MAR-1
in das Register A weiterleiten.
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Bei Einstellung von BK 88 in den 1-Zustand durch das Signal auf Leitung
86 ist das 1-Ausgangssignal einer UND-Schaltung 130 zugeleitet worden. Außerdem
gelangt vom Mikrophon 50 ein Signal zu einer Leitung 132, die parallel zu
einem Energieschwellendetektor 134 und einem Hochpaß HP 136 führt, deren
unterer Grenzwert etwa bei 1 bis 2 kHz liegt. Auf den Hochpaß 136 folgt ein Gleichrichter
138 sowie ein Tiefpaß TP 140, dessen oberer Grenzwert bei etwa 500 Hz liegt. Die
Kombination der drei Einheiten 136, 138 und 140 stellt die Grund-oder Stimmritzenfrequenz
der Stimme des Sprechers fest. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 140 wird parallel
einem Nulldurchgangsdetektor 142 und einem Energiepegeldetektor 144 zugeführt. Der
Nulldurchgangsdetektor 142 gibt Signale auf eine Leitung 148 für jeden zweiten
Nulldurchgang.
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Bei diesem Nulldurchgangsdetektor kann es sich z. B. um eine Anordnung
handeln, die die Eingangsspannung mit einer Normspannung vergleicht und bei Gleichheit
der Spannungen jeweils ein Ausgangssignal abgibt. Diese Ausgangssignale können einer
bistabilen Kippschaltung zugeführt werden, die auf je zwei Eingangsimpulse einen
Ausgangsimpuls liefert.
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Das Ausgangssignal des Energiepegeldetektors 144 wird über
eine Leitung 148 einer monostabilen Kippschaltung 150 mit einer Periode von
0,25 Sekunden zugeführt. Ihr Ausgangssignal gelangt über eine Leitung 152 zu einer
UND-Schaltung 154 und schaltet dort alle Signale auf Leitung 146, die während der
0,25-Sekunden-Periode auftreten, durch zu Leitung 156 in einen sechsstufigen Zähler
158 (F i g. 3 b).
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Der Energieschwellendetektor 134 stellt fest, daß ein Toreingang in
das System eingegeben worden ist. Sein Ausgangssignal wird durch den 1-Zustand der
bistabilen Kippschaltung (BK) 88 durch die UND-Schaltung 130 zu einer Leitung
170 weitergeleitet. Dieses Signal gelangt zum 0-Eingang der Bk 88 über eine
Leitung 172 und stellt die BK 88 in den 0-Zustand zurück, und außerdem wird es über
eine Leitung 174 dem 1-Eingang von der bistabilen Kippschaltung 68 zugeleitet und
stellt ihn in den 1-Zustand.
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Die 1,2-MHz-Impulse aus dem Generator 60 werden dem Impulszähler
62 zugeführt, dessen Ausgang aus einer Reihe von 18-kHz-Prüfimpulsen besteht, die
der UND-Schaltung 64 sowie einer Leitung 176 zugeführt werden. Außerdem werden diese
Impulse an die UND-Schaltung 66 gelegt, dessen anderer Eingang der 1-Ausgang der
bistabilen Kippschaltung (BK) 70 ist. Wenn die bistabile Kippschaltung (BK)
68 in den 1-Zustand geschaltet wird, wird der nächste Prüfimpuls aus dem
Impulszähler 62 durch die UND-Schaltung 64 w=eitergeleitet und parallel dem Zähler
58, der dadurch zurückgestellt wird, und dem BK 70 zugeführt, der in den 1-Zustand
geschaltet wird.
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Wenn die BK 70 im 1-Zustand ist, steuert sie die 1,2-MIIz-Impulse
durch die UND-Schaltung 66, wo sie im Zähler 53 gezählt werden. Diese 1,2-MHz-Impulse
werden gezählt, bis die ansteigende Sägezahnspannung mit dem Analogwert auf Leitung
52 übereinstimmt, wodurch ein Signal über Leitung 74 an den 0-Eingang der BK 70
gelangt. Die BK 70 schaltet in den 0-Zustand und sperrt dadurch die UND-Schaltung
66, und die 1,2-MHz-Impulse können nicht mehr in den Zähler 58 gelangen. Der Stand
des Zählers 58 stellt also den momentanen Analogwert auf Leitung 52 dar.
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Der nächstfolgende 18-kHz-Impuls aus dem Impulszähler 62 überträgt
den Wert aus dem Zähler 58 zu einer Gruppe von sechs Leitungen 178 und stellt gleichzeitig
den Zähler auf 0 zurück. Der binäre Stand des Zählers 58 wird über die Leitungen
178 dem Pufferregister MBR des Speichers 16 (F i g. 3 c) zugeleitet. Außerdem wird
jetzt auch ein Ausgangsimpuls des Zählers 58 über eine Leitung 180. eine ODER-Schaltung
182 und eine Leitung 184 (F i g. 3 c) den Steuerschaltungen des Speichers 16 zugeführt,
um die Speicherung des über die Leitungen 3.78 übertragenen Wertes an der dann im
MAR-1 eingestellten Adresse zu bewirken. Das Signal auf Leitung 180 wird außerdem
(F i g. 3 a) an einen Verzögerer 186 gelegt und nach einer Verzögerung über eine
Leitung 188, eine ODER-Schaltung ?89 und eine Leitung 190 weitergeleitet, um MAR-1
einen Schritt weiterzuschalten, wodurch darin die nächste zu benutzende Adresse
gespeichert wird.
Der Toneingang wird mit der 18-kHz-Frequenz abgetastet
und in aufeinanderfolgenden Pufferregistern (MBR) des Speichers 16 gespeichert,
bis der Toneingang abgeschlossen ist und die Bedienungsperson die Sprechtaste
80 losläßt.
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Wenn die Taste 80 losgelassen wird, macht sie Kontakt mit einer
Leitung 200, um eine monostabile Kippschaltung 202 anzustoßen. Das
Ausgangssignal dieser Kippschaltung 202 wird über eine Leitung 204 dem 0-Eingang
der BK 68 zugeführt, wodurch die UND-Schaltung 64 gesperrt wird, und wird
über eine Leitung 206 zu sechs verschiedenen Stellen übertragen. Es wird
über eine Leitung 208 einer Gruppe von vier UND-Schaltungen zugeführt, die mit
210-1 bis 210M bezeichnet sind, und verzweigt sich von Leitung
208 über Leitung 212 über eine Gruppe von neun UND-Schaltungen
214.
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Der über die Leitung 156 in den sechsstufigen Zähler
158 (F i g. 3 b) eingegebene Wert wird über sechs Leitungen 224 einem
Dividierer 226 zugeleitet. Der zweite Eingang zum Dividierer 226 ist ein
konstanter Wert 4500, der von einem Impulsgeber 228
über dreizehn Leitungen
230 angelegt wird. In der Dividierschaltung 226 wird die Zahl 4500
durch den im Zähler 158 enthaltenen Wert dividiert. Das Ausgangssignal der Schaltung
226 gelangt über neun Leitungen 232 zu der Gruppe von neun UND-Schaltungen
214. Die Ausgangssignale der UND-Schaltungen 214 werden über neun
Leitungen 234 dem Register P (F i g. 3 e) zugeführt.
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Die Zahl 4500 aus dem Impulsgeber 228 ist dadurch festgelegt worden,
daß die 18-kHz-Abtastfrequenz durch 4 dividiert wurde. Diese Division durch 4 entspricht
der 1/4-Sekunden-Prüfperiode, die von der monostabilen Kippschaltung 150 bestimmt
wird. Daher ist die während der 1/4-Sekunden-Periode im Zähler 158 gezählte
Anzahl von Nulldurchgängen gleich einem Viertel der Frequenz des Grundtons der Stimme
des Sprechers in Hz. Durch die Division der Zahl 4500 durch den im Zähler
158 stehenden Wert wird also die ungefähre Zahl von Abtastungen pro Sekunde
für die Stimme des betreffenden Sprechers bestimmt und im Register P gespeichert.
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Ausgewählte Ausgangsimpulse des Zählers 158
werden einer logischen
Schaltung 235 (F i g. 3 b) zugeführt. Diese ausgewählten Ausgangsimpulse
stammen aus den drei höchsten Stellen des Zählers 158.
Die Ausgangsimpulse
jeder Zählerstelle sind gemäß dem binären System ein 1-Ausgang und ein 0-Ausgang,
d. h. ein EIN-Ausgang und ein AUS-Ausgang. Die logische Schaltung 235 enthält fünf
UND-Schaltungen 236, 238, 240, 242 und 244. Der mit 25-1 bezeichnete
1-(EIN)-Ausgang der höchsten Stufe des Zählers ist an die UND-Schaltungen 240, 242
und 244 angeschlossen. Der 0-(AUS)-Ausgang dieser höchsten Stufe, der mit
25-0 bezeichnet ist, ist an die UND-Schaltungen 236 und 238 angeschlossen. Der 1-Ausgang
der zweithöchsten Stufe des Zählers, der mit 24-1 bezeichnet ist, ist an die UND-Schaltungen
236, 238 und 244 angeschlossen. Der 0-Ausgang der zweithöchsten Stufe,
der mit 24-0 bezeichnet ist, ist an die UND-Schaltungen 240 und
242 angeschlossen. Der !-Ausgang der dritthöchsten Stufe 2$ -1 ist an die
UND-Schaltungen 238 und 242 angeschlossen. Der 0-Ausgang der dritthöchsten
Stufe 2$-0 ist an die UND-Schaltungen 236 und 240 angeschlossen. Die Ausgänge
der UND-Schaltungen 236 und 238 sind mit einer ODER-Schaltung
246 verbunden. Diese ist über eine Leitung 248 mit der UND-Schaltung
210-1 verbunden. Die Ausgänge der UND-Schaltungen 240,
242 und
244 sind über Leitungen 250, 252 und 254
an die UND-Schaltungen
210-2, 210-3 bzw. 210-4 angeschlossen. Die Ausgänge der UND-Schaltungen
210-1, 210-2, 210-3 und 210-4 führen zu den Leitungen 256-1, 256-2,
256-3 bzw. 256-4.
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Diese Verbindungen zu den Und-Schaltungen der logischen Schaltung
235 teilen den Toneingang in vier Frequenzbereiche zwischen 64 und 252 Hz
ein. Dieser Bereich liegt oberhalb und unterhalb des normalen Bereichs der Grundtonfrequenzen
der menschlichen Stimmen. Wenn nun der Zählerstand im Zähler 158 irgendeine
Zahl zwischen 16 und 31 anzeigt, wird gemäß der vorstehenden Beschreibung der Verbindungen
das Signal auf Leitung 208 durch die UND-Schaltung 210-1 zur Leitung
256-1 weitergeleitet. Wenn der Zähler zwischen 32 und 39 liegt, wird das
Signal auf Leitung 208 durch die UND-Schaltung 210-2 zur Leitung
256-2 weitergeleitet. Wenn der Zähler zwischen 40 und 47 liegt, wird das
Signal auf Leitung 208 durch die UND-Schaltung 210-3 zur Leitung
256-3 weitergeleitet. Wenn der Zählerstand zwischen 48 und 63, der vollen
Kapazität des Zählers, liegt, wird das Signal auf Leitung 208 durch die UND-Schaltung
210-4 zur Leitung 256-4 weitergeleitet.
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Wenn man den Wert im Zähler 158 mit dem Faktor 4 multipliziert, ist
es klar, daß das Signal auf Leitung 256-1 den Frequenzbereich von 64 bis 127 Hz
darstellt. Das Signal auf Leitung 256-2 stellt den Bereich von 128 bis 159 Hz dar,
das Signal auf Leitung 256-3 den Bereich von 160 bis 191 Hz und das Signal auf Leitung
256-4 den Bereich von 192 bis 252 Hz.
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Bei Ankunft des Signals auf Leitung 208 liefert die jeweils
wirksame UND-Schaltung 210 ein Ausgangssignal, das über eine der Leitungen
256 den ODER-Schaltungen 266 und 268 zugeleitet wird. Der ODER-Schaltungsblock
266 besteht aus zwölf ODER-Schaltungen, je einer für die 1- und 0-Eingänge von sechs
das Register M bildenden bistabilen Kippschaltungen. Jede Leitung 256 ist
an sechs der ODER-Schaltungen in dem Block 266 angeschlossen, und zwar sind
einige der ODER-Schaltungen mit den 1-Eingängen der Kippstufen im Register M und
die übrigen mit den 0-Eingängen der Kippstufen verbunden. Diese Verbindungen sind
so angeordnet, daß ein Signal auf Leitung 256-1 in das Register M in digitaler,
binärer Form den Wert 42 einbringt. Ebenso stellt ein Signal auf Leitung
256-2
den Wert 32 ein, ein Signal auf Leitung 256-3 den Wert 29 und
ein Signal auf Leitung 256-4 den Wert 26.
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Die Leitungen 256 sind in gleicher Weise an vierzehn ODER-Schaltungen
im Schaltungsblock 268
angeschlossen, um Werte in dem siebenstelligen Register
N einzustellen. Ein Signal auf Leitung 256-1
stellt den Wert 72 ein, ein Signal
auf Leitung 256-2 den Wert 54, ein Signal auf Leitung 256-3 den Wert 47 und
ein Signal auf Leitung 256-4 den Wert 41.
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Der Wert im Register M steht auf sechs Leitungen 270 zur Verfügung
und stellt die Zahl der Pufferregister dar, die vor dem geschätzten Ende einer Grundtonperiode
zu untersuchen sind. Dieser Wert im Register M dient zur Bestimmung der Anfangsadresse
W1
des Suchfensters. Der Wert im Register N steht auf einer Gruppe von sieben Leitungen
272 zur Verfügung und stellt die Zahl der Pufferregister, beginnend bei W1, dar,
die untersucht werden müssen, um das Ende W2 des Suchfensters zu erreichen. Die
vorstehenden Werte 42, 32, 29, 26, 72, 54, 47 und 41 sind berechnet worden, um die
Änderungsbereiche der Grundtonperiodenlänge, die zu erwarten sind, einzuschließen.
Diese Zahlen sollen sicherstellen, daß das tatsächliche Grundtonperiodenende in
das Suchfenster fällt.
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Das Signal auf Leitung 206 wird über eine Leitung 280 dem Eingabespeicher
16 (F i g. 3 c) zugeführt und schaltet ihn in den »Lese«-Zustand. Das Signal auf
Leitung 206 schaltet über die Leitungen 282 und 284 den Ergebnisspeicher 24 (F i
g. 3 g) in den »Schreib«-Zustand. Das Signal auf Leitung 282 wird außerdem über
eine Leitung 286 (F i g. 3 g) einer Gruppe von achtzehn UND-Schaltungen 288 zugeführt,
um die Adresse im MAR-2 über eine Gruppe von achtzehn Leitungen 290 in das Register
F zu übertragen.
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Das Signal auf Leitung 206 (F i g. 3 a) wird außerdem über eine Leitung
292 einer in F i g. 3 d gezeigten Verhältnisanzeigeschaltung zugeführt. Das
Dehnungs- oder Verdichtungsverhältnis kann auf zwei Arten bestimmt werden. Erstens
kann die Zeitdauer, die die verarbeitenden Sprachfrequenzen bei der Wiedergabe benötigen
soll, als Zahl angegeben werden, die die Zahl von Abtastungen pro Sekunde multipliziert
mit der Dauer in Sekunden darstellt. Zweitens kann das gewünschte Dehnungs- oder
Verdichtungsverhältnis direkt angegeben werden.
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Die Länge oder das Verhältnis wird bestimmt durch die Einstellung
einer Reihe von achtzehn Schaltern 300. Das hier beschriebene Ausführungsbeispiel
ist für ein maximales Dehnungsverhältnis von etwa 4 ausgelegt. Das Dehnungsverhältnis
wird in binärer Form in dem neunstelligen Schalter 300 eingestellt. Die drei höchststelligen
Schalter sind mit 22, 21 und 20 bezeichnet. Die übrigen sechs Schalter dienen dazu,
einen Dezimalwert des Verdichtungsverhältnisses in binärer Form einzustellen. Diese
letztgenannten sechs Schalter sind mit 2-1, 2-=, 2-3, 2-4, 2-5 und 2-6 bezeichnet.
Diese Schalter können z. B. auch vorgesehen sein, um bistabile Kippstufen nach dem
binären System in den 0- oder 1-Zustand zu stellen.
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Wenn die zu verarbeitenden Eingangsdaten in einen bestimmten Zeitabschnitt
eingepaßt werden sollen, wird auf eine Umwandlungstabelle, die teilweise in F i
g. 4 gezeigt ist, zurückgegriffen, um die Zeit in Sekunden für das Einstellen der
Schalter 300 in binäre Form umzuwandeln. Die Schalter geben durch ihre Einstellung
die Zahl der Pufferregister an, die in der angegebenen Zeitdauer besetzt werden.
Die Anzahl der Register wird bestimmt, indem die 18-kHz-Abtastfrequenz mit der Zeit
in Sekunden multipliziert wird.
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Der in die neunstelligen Schalter 300 eingestellte Wert wird
durch neun von achtzehn Leitungen 304, die sich in neun Leitungen 306 verzweigen,
zu einer Gruppe von neun UND-Schaltungen 308 übertragen. Von der Spannungsquelle
310 wird ein Signal über den Schalter 302/302 a und die Leitungen 312 übertragen,
um die Signale auf den neun Leitungen 306 durch die UND-Schaltungen 308 hindurch
an eine ODER-Schaltung 316 weiterzuleiten. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung
316 auf den neun Leitungen 318 wird einer Gruppe von neun UND-Schaltungen 320 zugeführt.
Das Signal aus der monostabilen Kippschaltung 202 wird über Leitungen 206 und 292
einem Verzögerer 330 zugeleitet. Das Ausgangssignal des Verzögerers 33ƒ
wird als Schaltsignal über eine Leitung 332 an neun UND-Schaltungen 320 weitergeleitet,
um den Verhältniswert in das Register H zu steuern. Der Wert im Register H steht
auf einer Gruppe von neun Leitungen 334 zur Verfügung. Das Register H enthält nun
das angegebene Verhältnis, um welches das akustische Eingangssignal zu dehnen oder
zu verdichten ist.
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Die Signale auf den neun den vorher eingestellten Schaltern 300 entsprechenden
Leitungen werden außerdem über eine Gruppe von neun Zweigleitungen 338 einem Muitiplizierer
336 zugeführt. Ein zweiter Eingang zum Multiplizierer 336 wird von einer Gruppe
von sechzehn Leitungen 340 gebildet. Diese Leitungen 340 führen in binärer Form
die Gesamtzahl der Pufferregister, die mit Eingangssignalen im Eingabespeicher 16
gefüllt worden sind. Diese Zahl wird abgeleitet durch Subtrahieren der ursprünglichen
Anfangsadresse im Register A (F i g. 3 c) von der Adresse im Register B (F i g.
3 c), welche die auf die Adresse der zuletzt im Speicher 16 gespeicherten Tondaten
folgende Adresse ist. Der Wert des Registers A wird über eine Gruppe von sechzehn
Leitungen 344 einem Subtrahier 342 zugeleitet. Der Wert im Register B wird über
eine Gruppe von sechzehn Leitungen 346 der Subtrahierschaltung 342 zugeführt.
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Der aus dem Subtrahierer 342 stammende Wert wird im Multiplizierer
336 mit der mittels der Schalter 300 eingestellten Zahl (Verhältnis) multipliziert.
Die Ausgangssignale auf einer Gruppe von achtzehn Leitungen 348 werden einer Gruppe
von achtzehn UND-Schaltungen 350 zugeleitet. Diese Signale auf den Leitungen 348
werden durch die UND-Schaltungen 350 durch ein Signal über den Schalter 302 auf
Leitung 352 weitergeleitet. Die Ausgangssignale der UND-Schaltungen 350 auf einer
Gruppe von achtzehn Leitungen 354 werden an eine Gruppe von achtzehn ODER-Schaltungen
356 gelegt. Die Ausgangssignale der ODER-Schaltungen 356 werden über achtzehn Leitungen
358 einem Addierer 360 zugeführt. Ein zweites Eingangssignal, das der Addierer 360
über eine Gruppe von achtzehn Leitungen 362 empfängt, ist die im MAR-2 (F i g. 3
g) gespeicherte Anfangsadresse. Dies ist die Adresse, wo die Speicherung der verarbeitenden
Daten im Ergebnisspeicher 24 beginnen soll. Diese beiden Werte werden addiert,
und die Summe wird über achtzehn Leitungen 364 einer Gruppe von achtzehn UND-Schaltungen
366 zugeführt. Diese Signale werden über UND-Schaltungen 366 durch den über eine
Leitung 368 angelegten Ausgang des Verzögerers 330 weitergeleitet. Die Ausgangssignale
der UND-Schaltungen 366 werden über eine Gruppe von achtzehn Leitungen 370 zum Register
G übertragen, welches jetzt die Adresse des Pufferregisters enthält, das auf das
letzte Pufferregister folgt, welches in dem Ergebnisspeicher 24 benutzt werden soll,
um das gewünschte Dehnungs- oder Verdichtungsverhältnis zu erreichen. Der Wert im
Register G steht auf einer Gruppe von achtzehn Leitungen 372 zur Verfügung.
Die
einer vorgeschriebenen Zeitdauer zugeordnete Zahl gemäß Tabelle (F i g. 4) wird
durch die achtzehn Schalter 300 eingegeben, und der Schalter 302 wird auf
seinen Kontakt 302 b umgestellt. Die Ausgangssignale der Schalter
300 werden über die achtzehn Leitungen 304 und 380 einer Gruppe
von achtzehn UND-Schaltungen 382 zugeleitet. Außerdem wird dieser Wert über
eine Gruppe von achtzehn Leitungen 384 einem Dividierer 386 zugeführt. Der
Schalter 302 schickt Schaltsignale über eine Leitung 388 zu den UND-Schaltungen
382 und über eine Leitung 390 zu einer Gruppe von neun UND-Schaltungen
392.
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Ein zweiter Eingang für den Dividierer 386 ist das über eine Gruppe
von sechzehn Leitungen 394 zugeführte Ausgangssignal des Subtrahierers 342. Die
mit den Schaltern 300 eingestellte Zahl wird durch den über die Leitungen
394 zugeleiteten Wert dividiert, und der Quotient wird über eine Gruppe von neun
Leitungen 396 an die UND-Schaltungen 392 gelegt. Das Ausgangssignal der UND-Schaltungen
392 wird durch das Schaltsignal auf Leitung 390, über die ODER-Schaltungen
316 und die Leitungen 318 an die UND-Schaltungen 320 weitergeleitet, wo es
wieder durch das Signal auf Leitung 332 über Leitung 333 in das Register
H gesteuert wird. Wieder enthält das Register H das Verhältnis, um das die Eingangssignale
zu dehnen oder zu verdichten sind.
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Die durch die UND-Schaltungen 382 gelangenden Signale werden über
achtzehn Leitungen 398 den ODER-Schaltungen 356 und über Leitungen 358 dem Addierer
360 zugeführt. Wieder wird die Anfangsadresse im MAR-2 addiert, und die Summe
wird durch die UND-Schaltungen 366 zum Register G weitergeleitet. Das Register G
enthält wieder die Speicheradresse, die auf die letzte Adresse folgt, welche im
Speicher 24 verwendet werden soll, um das Verdichtungs- oder Dehnungsverhältnis
zu erreichen.
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Das Signal auf Leitung 206 (F i g. 3 a) wird außerdem über
eine Leitung 410 weitergeleitet, um die Adresse im MAR-1 (F i g. 3 c) durch
eine Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 412 zum Register B weiterzuleiten. Die
Adresse im MAR-1 wird den UND-Schaltungen 412 über sechzehn Leitungen 413
zugeführt, und diesmal ist sie die Adresse, die auf die letzte Adresse folgt, in
denen Eingangssignale im Eingangsspeicher 16 gespeichert sind. Dieser Wert
im Register B wird in der oben beschriebenen Verhältnisschaltung benutzt, und obwohl
die Signale auf Leitungen 292 und 410 gleichzeitig angelegt werden,
wird das auf Leitung 292 im Verzögerer 330 verzögert.
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Das Signal auf Leitung 410 wird außerdem (F i g. 3 c) einem
Verzögerer 414 zugeführt, dessen Ausgangssignal gleichzeitig einem Verzögerer
416
und einer Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 418 zugeleitet wird.
Die im Register A stehende Adresse wird über Leitungen 344 und
419 den UND-Schaltungen 418 zugeführt. Das den UND-Schaltungen
418 zugeführte Signal steuert die Adresse im Register A, die Anfangsadresse
von Daten im Eingabespeicher 16, über eine Gruppe von sechzehn ODER-Schaltungen
420 in das MAR-1.
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Das verzögerte Ausgangssignal des Verzögerers 416 wird gleichzeitig
zwei ODER-Schaltungen 422 und 424 zugeführt. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung
422 steuert die MAR-1-Adresse über Leitungen 425 durch eine Gruppe
von sechzehn UND-Schaltungen 426 in das Register C. Da dies der Anfangspunkt der
im Eingangsspeicher 16 gespeicherten Daten ist, enthalten die Register A und C jetzt
dieselbe Adresse. Das Register C wird jedoch periodisch auf die Anfangsadresse jeder
zu untersuchenden Impulsperiode umgestellt.
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Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 424 wird über eine Leitung
430 eines Verzögerers (F i g. 3 e) zugeführt. Das Ausgangssignal des Verzögerers
432 wird gleichzeitig einer Umkehrstufe 436 und über eine Leitung 438 einem Verzögerer
440 zugeleitet. Eine Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 442 ist durch das
Ausgangssignal der Umkehrstufe 436 bis zu diesem Zeitpunkt offengehalten worden
und hat daher den Inhalt eines Addierers 444 in das Register R weitergeleitet.
Das umgekehrte Ausgangssignal des Verzögerers 432 sperrt jedoch jetzt die
UND-Schaltungen 442 und verhindert so weitere Datenübertragungen zum Register
R. Daher ist der Wert im Register R die Adresse aus MAR-1 plus dem Wert im Register
P, bei dem es sich etwa um die Zahl der Pufferregister im Eingangsspeicher 16 handelt,
die nötig sind, um eine einzige Grundtonperiode der Eingangssignale zu speichern.
Der Wert im Register R stellt also ungefähr die Endadresse der ersten zu untersuchenden
Grundtonperiode dar. Das Ausgangssignal des Verzögerers 432 wird außerdem einer
Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 450 zugeführt, um den Wert im Register
R über sechzehn Leitungen 451 und die ODER-Schaltungen 420 (F i g. 3 c) in das MAR-1
weiterzuleiten. MAR-1 enthält jetzt die Adresse, wo die erste Grundtonperiode schätzungsweise
endet.
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Das dem Verzögerer 440 über Leitung 438 zugeführte Ausgangssignal
des Verzögerers 432 wird einer Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen
452, einem Verzögerer 454 und einer Umkehrstufe 456 zugeleitet. Das Ausgangssignal
der Umkehrstufe 456 hält normalerweise eine Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen
458 offen, um die Differenz aus dem Subtrahierer 460 in das Register S weiterzuleiten.
Ein Eingangssignal für den Subtrahierer 460 ist der über die Leitungen 270
ankommende Wert aus dem Register M (F i g. 3 b), und ihr anderer Eingang ist die
über die Leitungen 413 und 462 angelegte Adresse im MAR-1 (F i g. 3 c).
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Zur Zeit des Schließens der UND-Schaltungen 458 hat der Subtrahierer
460 von der Adresse im MAR-1, die das geschätzte Ende der Grundtonperiode darstellt,
den Wert im Register M subtrahiert, der anzeigt, wie weit vor dem geschätzten Ende
der Impulsperiode das Suchfenster beginnen muß. Dieser Differenzwert steht nun im
Register S. Das Ausgangssignal des Verzögerers 440 steuert diesen Differenzwert
durch die UND-Schaltungen 452 und über die Leitungen 451 durch die ODER-Schaltungen
420 in das MAR-1. Das MAR-1 enthält jetzt die Anfangsadresse W1 (F i g. 2)
des Suchfensters, das auf das tatsächliche Ende der Grundtonperiode hin untersucht
werden soll.
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Das Ausgangssignal des Verzögerers 440, das im Verzögerer 454
weiter verzögert worden ist, wird zwei UND-Schaltungen 466 und 468 zugeleitet. Die
zweiten Eingänge dieser UND-Schaltungen sind die Ausgänge eines Vergleichers
470. Das eine Eingangssignal des Vergleichers 470 kommt über die Leitungen
413,
462 und 471, es ist die Adresse W1 im MAR-1; und das andere Eingangssignal liefert
das Register B über sechzehn Leitungen 472. Der Vergleicher 470 bestimmt also, ob
die Adresse im Register B größer ist als die Wi Adresse im MAR-1. Wenn sie
größer ist, liefert die Leitung 474 ein Au#;-gangssignal, und wenn sie gleich
oder kleiner ist, entsteht auf der Leitung 476 ein Ausgangssignal. Da dies die erste
zu untersuchende Grundtonperiode der Eingangssignale ist, ist der Wert im Register
B bestimmt größer als die Adresse im MAR-1, und das Ausgangssignal liegt auf Leitung
474. Dieses Ausgangssignal wird über die UND-Schaltung 466 durch das verzögerte
Ausgangssignal des Verzögerers 454 weitergeleitet und über eine Leitung 477 gleichzeitig
zu den ODER-Schaltungen 478, 480, 482, zu einem Fensterzähler 484 und zum Register
Q übertragen. Jetzt enthalten MAR-1 und Register D die erste Adresse W1 im
Suchfenster. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 466 wird dem Register Q
zugeführt und stellt es auf den Wert 32 ein, der der 0-Wert sein sollte (F i g.
2). Außerdem stellt das Signal den Fensterzähler 484 auf Null zurück. Dieser Zähler
zählt die Zahl der Adressen im Suchfenster, die jeweils untersucht worden sind.
Diese Zahl wird dann mit dem Wert im Register N, der Zahl der zu untersuchenden
Adressen, verglichen.
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Das der ODER-Schaltung 480 zugeführte Ausgangssignal der UND-Schaltung
466 bringt eine bistabile Kippschaltung (BK) 490 in den 0-Zustand, während das der
ODER-Schaltung 482 zugeführte Signal über eine Leitung 492 der ODER-Schaltung
182 (F i g. 3 c) und über die Leitung 184 dem Eingabespeicher 16, der jetzt im »Lese«-Zustand
ist, zugeführt wird. Die im Pufferregister an der im MAR-1 stehenden Adresse stehenden
Daten werden also auf eine Gruppe von sechs Leitungen 500 ausgegeben. Dieser
ausgelesene Wert wird parallel über Leitungen 500 und 502 (F i g. 3 f) einem Vergleicher
504, über Leitungen 500 und 506 einem Vergleicher 508 und über Leitungen
500 und 510 einer Gruppe von sechs UND-Schaltungen 512 (F i g. 3 g)
zugeleitet. Das Ausgangssignal der UND-Schaltungen 512 auf den sechs Leitungen 514
ist das Eingangssignal für die Pufferregister des Ergebnisspeichers 24. Diese Daten
auf den Leitungen 510 werden jedoch nur dann in den Ergebnisspeicher 24 übertragen,
wenn ein Schaltsignal auf einer Leitung 516 erscheint.
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Der Ziffernwert auf den Leitungen 502 wird im Vergleicher
504 mit dem im Register Q enthaltenen Wert 32 verglichen. Durch den Vergleich
soll festgestellt werden, ob der Pufferregisterwert größer ist als der Wert im Register
Q. Wenn er größer ist, wird ein Ausgangssignal auf der Leitung 518 gegeben, und
wenn er gleich oder kleiner ist, ein Ausgangssignal auf der Leitung 520 erzeugt.
Es sei angenommen, daß der Pufferregisterwert größer als 32 ist. Das Ausgangssignal
liegt dann auf Leitung 518 und wird durch eine UND-Schaltung 522 zugeführt. Dieses
Signal wird durch die UND-Schaltung 522 mittels eines Ausgangsimpulses eines Verzögerers
526 weitergeleitet, dessen Eingangssignal von der ODER-Schaltung 482 geliefert wird.
Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 522 stößt eine monostabile Kippschaltung
530 an, deren Ausgangssignal gleichzeitig einer ODER-Schaltung 532, über
Leitung 534 und UND-Schaltung 536 zugeleitet wird. Die Leitung 534 verzweigt sich
in eine Leitung 538 zum 1-Eingang der bistabilen Kippschaltung 490. Der aus
dem Eingabespeicher 16 entnommene und dem Vergleicher 504 zugeführte Wert wird außerdem
über sechs Leitungen 539 den UND-Schaltungen 536 zugeführt und daher durch das Ausgangssignal
der monostabilen Kippschaltung 530 in das Register Q gesteuert.
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Wenn der Wert auf den Leitungen 502 kleiner ist als der Wert 32, entsteht
das Ausgangssignal auf der Leitung 520 und wird durch die UND-Schaltung 524 weitergeleitet,
um eine monostabile Kippschaltung 540 anzustoßen und Schaltsignale an zwei UND-Schaltungen
542 und 544 zu legen. Diese beiden UND-Schaltungen tasten den Zustand der bistabilen
Kippschaltung 490 ab. Wenn die bistabile Kippschaltung 490 im 0-Zustand ist,
wird ein Signal von der UND-Schaltung 542 über eine Leitung 546 zur ODER-Schaltung
532 weitergeleitet, und wenn die Kippschaltung 490 im 1-Zustand ist, wird ein Signal
durch die UND-Schaltung 544 über eine Leitung 548 zwei zusätzlichen UND-Schaltungen
550 und 552 zugeführt. Die zweiten Eingangssignale für diese beiden
letztgenannten UND-Schaltungen sind die Ausgangssignale des Vergleichers
508, der feststellt, ob der eben aus dem Eingabespeicher 16 ausgelesene Wert
kleiner als der 0-Wert (32) ist, der dauernd im Vergleicher 508 eingestellt
ist.
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Wenn der Wert aus dem Eingabespeicher 16 kleiner als »0« (32) ist,
erscheint das Ausgangssignal der UND-Schaltung 550 auf zwei Leitungen 554 und 556.
Diese sind mit der ODER-Schaltung 480 bzw. 532 verbunden. Wenn der Speicherwert
größer als »0« (32) ist, gelangt das Ausgangssignal der UND-Schaltung 552 zu einer
Leitung 558, die ebenfalls mit der ODER-Schaltung 532 verbunden ist. Ohne Rücksicht
auf die relativen Werte aus dem Eingabespeicher 16, aus dem Register Q und aus dem
Vergleicher 508 wird also ein Signal von der ODER-Schaltung 532 an eine Leitung
560 gegeben. Wenn der Speicherwert kleiner als der Wert im Register Q ist und wenn
die bistabile Kippschaltung 490 im 1-Zustand ist und wenn der Speicherwert kleiner
als »0« (32) ist, wird das Signal auf Leitung 554 der ODER-Leitung 480 zugeleitet
und stellt die bistabile Kippschaltung 490 in den 0-Zustand zurück. Solange die
Kippschaltung 490 im 0-Zustand ist, wird die Adresse im RegisterD nicht durch einen
späteren Vergleich im Vergleicher 508 verändert.
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Das Signal auf Leitung 560 wird dem Zähler 484 zugeleitet, und es
schaltet ihn einen Schritt weiter, und außerdem gelangt es zu einem Verzögerer 562,
dessen Ausgangssignal zwei UND-Schaltungen 564 und 566 zugeführt wird. Die zweiten
Eingangssignale für diese beiden letztgenannten UND-Schaltungen liefert ein Vergleicher
568, der den Wert im Zähler 484 mit dem Wert im Register N (F i g. 3 b), der über
die Leitungen 272 zugeleitet worden ist, vergleicht, um festzustellen, ob alle Register
in dem Suchfenster untersucht worden sind. Wenn das der Fall ist, wird das Ausgangssignal
der UND-Schaltung 564 über eine Leitung 574 zu einer Schaltung gesendet, die Daten
aus dem Speicher 16 in den Speicher 24 überträgt. Dieser Vorgang wird nachstehend
beschrieben.
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Wenn der Wert im Zähler 484 nicht gleich dem Wert im Register N ist,
wird das Ausgangssignal der UND-Schaltung 566 auf Leitung 576 einem Verzögerer 578
(F i g. 3 c) und über eine Leitung 579, einer ODER-Schaltung 189 und die Leitung
190 dem MAR-1 zugeführt, wodurch MAR-1 um einen Schritt
weitergeschaltet
wird und damit die nächste Adresse zum Abfragen bereitstellt. Das Ausgangssignal
des Verzögerers 578 wird zwei UND-Schaltungen 588 und 590 zugeleitet, die
die zweiten Eingangssignale vom Vergleicher 592 erhalten, welcher die Adresse im
MAR-1 mit der Adresse im Register B vergleicht, um festzustellen, ob die
letzte Adresse der im Eingabespeicher 16 gespeicherten Eingangssignale erreicht
ist. Wenn dies der Fall ist, ist die Adresse des MAR-1 gleich der des Registers
B, und das Ausgangssignal geht von der UND-Schaltung 588 zu einer Leitung 594. Wenn
die letzte Adresse noch nicht erreicht ist, geht das Ausgangssignal von der UND-Schaltung
390 auf eine Leitung 596.
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Wenn MAR-1 nicht dem Register B gleicht, wird das Signal auf
Leitung 596 der ODER-Schaltung 482 zugeleitet und leitet wieder das Auslesen eines
Wertes aus dem Eingabespeicher 16, den Vergleich des Speicherwertes mit dem Wert
im Register Q, den Vergleich, durch den festgestellt wird, ob der Speicherwert kleiner
als »0« (32) ist usw., ein. Dies ist eine Wiederholung des oben beschriebenen Zyklus.
Diese zyklische Operation ist kontinuierlich, bis der Stand des Zählers 484
gleich dem Wert im Register N ist, zu welchem Zeitpunkt alle Adressen in dem Suchfenster
untersucht worden sind und ein auf einen maximalen positiven Wert folgender Nulldurchgang
festgestellt worden ist.
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Jedesmal, wenn der Speicherwert größer ist als der Inhalt des Registers
Q, wird dieser neue Wert durch ein Signal auf Leitung 534 in das Register
Q an die Stelle des vorherigen Wertes gesteuert. Das Register Q enthält also stets
den positiven Wert, der festgestellt worden ist. Das trifft ohne Rücksicht auf die
Zahl der im Suchfenster festgestellten positiven Spitzen zu, da eine positive Spitze,
die gleich einer folgenden positiven Spitze oder höher als diese ist, nicht ersetzt
wird.
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Wenn also der Speicherwert größer als der Wert im Register Q ist,
wird die bistabile Kippschaltung 490 in den 1-Zustand gestellt. Die Kippschaltung
490 bleibt dann im 1-Zustand, bis der erste unter »0« (32) liegende
Speicherwert festgestellt wird. Das bedeutet, daß beim Abfallen eines Speicherwertes
unter »0« (32) ein auf eine positive Spitze folgender Nulldurchgang festgestellt
worden ist. Diese Nullübergangsadresse, d. h. die als nächste auf den Nulldurchgang
folgende Adresse, soll im Register D gespeichert werden. Daher wird das Ausgangssignal
der UND-Schaltung 550, das diesen Nulldurchgang anzeigt, über die Leitungen
556 und 600, die ODER-Schaltung 478 und die Leitung 486 den UND-Schaltungen
488 zugeführt. Tüerdurch wird die Adresse im MAR-1 in das Register D über die Leitungen
413, 462 und 489 übertragen, die die erste auf den Nulldurchgang folgende
Adresse ist. Diese Speicherung im Register D erfolgt vor der vollständigen Untersuchung
des ganzen Suchfensters, gewöhnlich etwa in der Mitte des Suchfensters.
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Bevor nun die Datenübertragung beschrieben wird, soll erläutert werden,
warum die W,-Adresse durch das Ausgangssignal der UND-Schaltung 466 über die ODER-Schaltung
478, die Leitung 486 und die UND-Schaltungen 488 in das Register D eingegeben wird.
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Wenn die Adresse W1 des Anfangs des Suchfensters nicht in das Register
D eingegeben worden wäre, würde dieses Register, falls vorausgegangene Grundtonperioden
schon verarbeitet worden wären, eine niedrigere Adresse als die gerade in Verarbeitung
begriffenen enthalten. Sonst wäre es wahrscheinlich gelöscht worden.
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Da während des Abfragens der Fensterdaten keine neuen Daten in das
Register D eingegeben werden, bevor ein auf eine positive Spitze folgender Nulldurchgang
festgestellt worden ist, muß der Fall betrachtet werden, daß die Adresse im Register
B nicht die Win-Adresse in der n-ten Grundtonperiode übersteigt, sondern daß keine
von einem Nulldurchgang gefolgte positive Spitze zwischen der Adresse W_"1 und der
Adresse im Register B existiert. Dieser Fall könnte in der letzten Grundtonperiode
infolge Beendigung der Eingangssignale oder während jeder beliebigen Grundtonperiode
infolge einer Pause oder eines Eingangssignals niedriger Amplitude, wobei Nulldurchgänge
einfach nicht auftreten, eintreten.
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Das ganze Fenster einschließlich einiger leerer Pufferregister würde
abgefragt. Das Register D würde dann auf der falschen Adresse stehen, welche das
System nicht als Ende der Grundtonperiode ansehen würde.
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Durch das Einstellen des Registers D auf eine neue Wl- Adresse zu
Beginn der Verarbeitung jeder Grundtonperiode wird sichergestellt, daß eine »Grundtonperioden-Ende«-Adresse
immer geliefert wird, wenn sie auch in dem oben beschriebenen Fall nur ein Näherungswert
ist.
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Nach dem Abfragen der letzten Adresse im Suchfenster erzeugt die UND-Schaltung
564 ein Ausgangssignal auf Leitung 574, wie oben beschrieben, und dann kann die
Datenübertragung aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher 24 erfolgen.
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Das an die Leitung 574 gelegte Signal wird über eine Leitung 601 einer
Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 602 und über eine Leitung 603 einer ODER-Schaltung
604 zugeführt. Das zweite Eingangssignal für die UND-Schaltungen 602 liefert einen
Subtrahierer 606, dessen einer Eingang über eine Gruppe von sechzehn Leitungen 608
die im Register D gespeicherte Adresse (F i g. 3 e) zugeführt wird. Der zweite Eingang
empfängt über eine Gruppe von sechzehn Leitungen 610 die Adresse aus dem Register
A (F i g. 3 c). Die Differenz zwischen den Adressen in den Registern D und A wird
durch das Signal auf Leitung 601 über die UND-Schaltungen 602 und eine Gruppe von
sechzehn Leitungen 612 in das Register K gesteuert. Die Zahl im Register K wird
über eine Gruppe von sechzehn Leitungen 614 einem Dividierer 616 übertragen, dessen
anderer Eingang der über sechzehn Leitungen 617 kommende Wert im Register L ist.
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Auf das Signal auf Leitung 603 hin wird das Ausgangssignal der ODER-Schaltungen
604 über eine Leitung 618 zu einer Gruppe von achtzehn UND-Schaltungen 619
und über eine Leitung 620 zu einem Verzögerer 622 übertragen. Das verzögerte Ausgangssignal
des Verzögerers 622 wird über eine Leitung 623 einer Gruppe von achtzehn UND-Schaltungen
624 und über eine Leitung 625 einem Verzögerer 626 zugeführt. Das Ausgangssignal
der ODER-Schaltung 604, das den UND-Schaltungen 619 zugeleitet wird, steuert die
im MAR-2 gespeicherte Adresse über die Leitungen 290 und 628 und die UND-Schaltungen
619 in das Register E. Die Adresse im Register E wird über achtzehn Leitungen 630
einem Subtrahierer 638 eingegeben. Ebenfalls wird in den Subtrahierer 638 über achtzehn
Leitungen 640 die im Register
stehende Adresse eingegeben. Da
dies die erste untersuchte Grundtonperiode ist, enthalten die Register E und F beide
die erste MAR-2-Adresse, und die Differenz ist gleich Null. Dieser Differenzwert
wird durch die UND-Schaltungen 624 in das Register L durch das verzögerte Ausgangssignal
des Verzögerers 622 gesteuert.
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Der Dividierer 616 enthält nun den Wert aus dem Register L, der jetzt
gleich Null ist, und den Wert im Register K, der die Zahl der in der ersten Grundtonperiode
enthaltenen Speicheradressen darstellt. Der Wert im Register L wird durch den Wert
im Register K dividiert, und der Quotient wird durch neun UND-Schaltungen
642 durch das verzögerte Ausgangssignal der Schaltung 626 in das Register
J gesteuert.
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Das Ausgangssignal der Schaltung 626 wird im Verzögerer 644 weiter
verzögert und dann über eine Leitung 645 zwei UND-Schaltungen 646 und 648 (F i g.
3 h) übertragen. Diese beiden UND-Schaltungen sind an die Ausgänge eines Vergleichers
650 angeschlossen, dessen einem Eingang der über die Leitungen 651 kommende Wert
im Register J und dessen anderem Eingang der über die Leitungen 334
kommende
Wert im Register H (F i g. 3 d) zugeführt wird. Der Wert im Register J ist das Verhältnis
der Länge der Aufzeichnung (Anzahl der Pufferregister), die gegenwärtig im Ergebnisspeicher
24 verwendet wird, zu der Länge der Eingangsdaten (Anzahl der Pufferregister)
aus dem Eingabespeicher 16, die untersucht worden sind. Der Wert im Register H ist
das vorherbestimmte und zu erreichende Dehnungs- und Verdichtungsverhältnis.
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Der Vergleicher 650 stellt fest, ob der Wert im Register
J kleiner ist als der Wert im Register H. Ein Ausgangssignal des Vergleichers
zur UND-Schaltung 646 zeigt an, daß der Wert im Register J nicht kleiner als der
Wert im Register H ist, und ein Ausgangssignal zur UND-Schaltung 648 zeigt an, daß
der Wert im Register J kleiner ist. Wenn die UND-Schaltung 648 ein Ausgangssignal
liefert, müssen die Daten für die Grundtonperiode im Eingabespeicher 16,
die
gerade untersucht worden ist, in den Ergebnisspeicher 24 übertragen werden. Wenn
die UND-Schaltung 646 ein Ausgangssignal liefert, darf eine übertragung aus dem
Eingabespeicher 16 nicht erfolgen.
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Falls der Wert im Register J kleiner ist als der Wert im Register
H, wird das Ausgangssignal der UND-Schaltung 648 über eine Leitung 652 einer Gruppe
von sechzehn UND-Schaltungen 654 (F i g. 3 c) zugeführt, um die Adresse im Register
C durch eine Gruppe von sechzehn Leitungen 451 und ODER-Schaltungen 420 in das MAR-1
zu übertragen. MAR-1 enthält nun die Adresse des Anfangs der eben untersuchten Grundtonperiode.
Da dies die erste Grundtonperiode ist, ist die Adresse im Register C gleich der
Anfangsadresse im Register A.
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Das Signal aus der UND-Schaltung 648 (F i g. 3 g) wird außerdem einem
Verzögerer 660 und über eine ODER-Schaltung 662 und eine Leitung 663 einem Verzögerer
664 und über eine Leitung 665 der ODER-Schaltung 182 (F i g. 3 c) zugeführt, um
über die Leitung 184 dem Eingabespeicher 16 ein ihn in Betrieb setzendes Signal
zuzuführen. Dieser Speicher ist noch im »Lese«-Zustand, und daher werden die Daten
im Speicher 16 an der im MAR-1 gespeicherten Adresse über die Leitungen 500 ausgelesen.
Es ist schon beschrieben worden, wie dieser Wert aus dem Eingabespeicher 16 den
UND-Schaltungen 512 (F i g. 3 g) zugeführt, aber in Abwesenheit eines Signals auf
Leitung 516 nicht durchgelassen wird.
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Das Ausgangssignal des Verzögerers 664 wird über die Leitung 516 gleichzeitig
den UND-Schaltungen 512 und einem Verzögerer 666 zugeleitet. Der Wert aus dem Speicher
16 an der MAR-1-Adresse wird also über die Leitungen 514 dem Ergebnisspeicher
24 zugeführt. Das verzögerte Ausgangssignal des Verzögerers 666 gelangt gleichzeitig
zu einer ODER-Schaltung 668 und einem Verzögerer 670. Das Ausgangssignal
der ODER-Schaltnug 668 wird über eine Leitung 671 der Steuerschaltung für den Ergebnisspeicher
24 zugeführt und gibt so den Wert aus dem Eingabespeicher 16 in dessen MAR-1-Adresse
an die MAR-2-Adresse des Ergebnisspeichers 24 ab. Das Ausgangssignal des Verzögerers
670 wird einem Verzögerer 672 und gleichzeitig über eine Leitung 674
und einer ODER-Schaltung 675 zugeführt, um das MAR-2 zu seiner nächsten Adresse
weiterzuschalten. Die Leitung 674 verzweigt sich in eine Leitung 676, die an die
ODER-Schaltung 189 und die Leitung 190 (F i g. 3 c) angeschlossen ist, um das MAR-1
zur nächsten Adresse weiterzuschalten.
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Das verzögerte Ausgangssignal des Verzögerers 672 wird gleichzeitig
zwei UND-Schaltungen 678 und 680 zugeführt. Außerdem empfangen diese beiden UND-Schaltungen
die Ausgangssignale eines Vergleichers 682, dessen Eingänge die Adresse im Register
G (F i g. 3 d) über die Leitungen 372 und die Adresse im MAR-2 über die Leitungen
684 erhalten. Diese Schaltung vergleicht und stellt fest, ob die Adresse im MAR-2
gleich der Adresse im Register G ist. Wenn die beiden Adressen gleich sind, erzeugt
die UND-Schaltung 678 ein Ausgangssignal auf einer Leitung 686. Wenn sie
nicht gleich sind, erzeugt die UND-Schaltung 680 ein Signal auf Leitung 688.
Wenn die Werte gleich sind und ein Signal zur Leitung 686 gelangt, zeigt das an,
daß der ganze Raum, der im Ergebnisspeicher 24 für gedehnte oder verdichtete Daten
vorgesehen ist, gefüllt ist. Dieser Zustand wird noch näher erläutert.
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Ein Signal auf Leitung 688 zeigt an, daß nicht der ganze im Ergebnisspeicher
24 vorgesehene Raum gefüllt ist. Dieses Signal auf Leitung 688 wird gleichzeitig
einer UND-Schaltung 690 und über eine Leitung 692 einer UND-Schaltung
694 zugeleitet Beide UND-Schaltungen 690 und 694 empfangen außerdem Ausgangssignale
eines Vergleichers 696 (F i g. 3 e), der über die Leitungen 413, 462 und 697 zugeführte
MAR-1-Adresse mit der Adresse im Register D vergleicht. Dieser Vergleicher
696 zeigt an, ob die Daten im letzten Pufferregister der aus dem Eingabespeicher
16 in den Ergebnisspeicher 24 zu übertragenden Grundtonperiode übertragen worden
sind. Wenn sie übertragen sind, gleicht MAR-1 dem Register D, und es wird ein Ausgangssignal
auf einer Leitung 698 erzeugt und der UND-Schaltung 694 zugeführt. Wenn MAR-1 nicht
gleich Register D ist, wird ein Ausgangssignal auf Leitung 700 zur UND-Schaltung
690 übertragen.
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Es sei nun angenommen, daß MAR-1 nicht gleich Register D ist und daß
auf Leitung 700 ein Signal empfangen wird, um das Signal auf Leitung 688
durch die UND-Schaltung 690 zu steuern. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 690
auf einer Leitung
7A1 wird der ODER-Schaltung 661 zugeleitet,
um einen weiteren Übertragungszyklus einzuleiten, wie es sehen beschrieben worden
ist, wodurch Daten aus einem nächsten Pufferregister im Eingabespeicher
16 ilbortragen worden. Nach jeder übertragung von Daten aus dem Speicher
16 in den Ergebnisspeicher 24 bestimmt das Ausgangssignal des Verg!eichers 696,
ob ein weiterer Übertragungszyklus eingeleitet werden mu$.
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Dis Übertragung von Daten aus dem Eingabespeicher
16 in den Ergebnisspeicher 24 wird zyklisch in der beschriebenen Weise fortgesetzt,
bis entweder der Vergleicher 696 (F i g. 3 e) anzeigt, daß die Adresse in MAR-1
gleich der Adresse im Re?ister D
ist, oder der Vergleicher 682 (F i g. 3 h)
anzeigt, daß die Adresse in MAR-Z gleich der Adresse im Register G ist. Wenn MAR-1
dem Register D gleicht, steuert das Ausgangssignal des Vergleichers 696 auf Leitung
698 das Signal auf Leitung 692 durch die UND-Schaltung 694. Dieses
Signal wird über eine Leitung 702 der ODER-Schaltung 604 zugeführt,
um über die Leitungen 290 und 628 die dann in MAR-2 gespsicherte Adresse
in das Register E zu leiten. Die Adressen in den Registern E und F werden wieder
subtrahiert, und die Differenz wird in das Register L eingegeben. Dieser Wert wird
im Dividierer 616 durch den Wort im Register K dividiert, um wieder das Verhältnis
zwischen der Länge der Aufzeichnung im Speicher 24 und der Länge der im Speicher
16 untersuchten Eingangsdaten festzustellen. Diese Verhältniszahl wird wieder im
Vergleicher 650 mit der Verhältniszahl im Register H verglichen und festgestellt,
ob die eben aus dem Eingabespeicher 16 kopierte Grundtonperiode nochmals in den
Ergebnisspeicher 24 eingegeben werden muß. Wenn sie nochmals eingegeben werden muß,
wird wieder ein Signal auf Leitung 652 erzeugt, das das zweite Auslesen
derselben Grundtonperiode aus dem Speicher 16 einleitet. Wenn der Wert im Register
J mindestens so groß ist wie der Wert im Register H, wird ein Ausgangssignal der
UND-Schaltung 646 auf Leitung 704 gleichzeitig einem Verzögerer 706 und über
eine Leitung 708 einer Gruppe von sechzehn UND-Schaltungen 710 (F i g. 3
e) zugeführt. Dieses Signal auf Leitung 708 steuert die Adresse aus Register D über
die Leitungen 481 und die ODER-Schaltungen 420 in das MAX-1 (F i g. 3 c).
MAR-1 enthält nun die Anfangsadresse der nächsten zu untersuchenden Grundtonperlode.
Wenn das die zweite Grundtonponode ist, entspricht die Adresse in MAR-1 annähernd
dem Ort der Linie b in F i g. 2.
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Das Ausgangssignal des Verzögerers 'f06 wird über eine Leitung 'f20
den ODER-Schaltungen 422 und 424 in F i g. 3 c zugeführt. Das der ODER-Schaltung
422 zugeleitete Signal ist ebenso wie das oben als aus dem Verzögerer 416
kommend beschriebene Signal wirksam, um die Adresse im MAR-1 über die UND-Schaltung
426 in das Register e einzugeben und über die ODER-Schaltung 424 in das MAR-1
die Summe dieser gleichen Adresse im MAR-1 plus dem Wert im Register P einzugeben.
Damit steht nun das MAR-1 auf der Adresse (ungefähr Linie e in F i g. 2), die als
Ende der nächsten Grundtonperiode geschätzt worden ist.
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Das Ausgangssignal des Verzögerers 432 (F i g. 3 e) wird, wie schon
beschrieben, dem Verzögerer 440
zugeleitet, um von dieser geschätzten Endadresse
der Impulsperiede den Wert im Register M zu subtrahieren und die Differenz durch
die UND-Schaltungen 452, Leitungen 451 und ODER-Schaltungen 420 (F i g. 3
c) in das MAR-1 einzugeben. MAR-1 enthält nun die Adresse, die den Anfang des Suchfensters
W,' bildet. Außerdem wird das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung
440 der Verzögerungsschaltung 454 (F i g. 3 e) zugeführt, um im Vergleicher
470 durch einen Vergleich festzustellen, ob die Adresse im Register B größer ist
als die Adresse im MAR-1. Wenn das der Fall ist, wird das Ausgangssignal auf Leitung
474 der UND-Schaltung 466 zugeführt, die ein Ausgangssignal auf Leitung 477 erzeugt,
welches wieder das Register Q (F i g. 3 f), den Zähler 484 und über die ODER-Schaltung
484 die bistabile Kippschaltung 490 rückstellt, die Adresse in MAR-1 in das Register
D eingibt und über die ODER-Schaltung 482 die Entnahme und die Bewertung
von Daten aus dem Eingabespeicher 16 einleitet, wie es oben für die erste Grundtonperiode
beschrieben worden ist.
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Diese Untersuchung wird mit jedem in das Register Q eingegebenen höheren
positiven Wert fortgesetzt. Die Adresse des auf die höchste positive Spitze folgenden
Nulldurchganges wird in das Register D gesteuert durch einen Schaltimpuls über Leitung
600 (F i g. 3 f), die ODER-Schaltung 478 und die Leitung 486 (F i g. 3 e) zu den
UND-Schaltungen 488. Wenn das letzte Register im Suchfenster untersucht ist, gleicht
der Wert im Zähler 484
(F i g. 3 f) dem Wert im Register N, und das Signal
auf Leitung 574 leitet den Verhältnisvergleich ein. Wenn es durch das Verhältnis
angezeigt wird, wird die Übertragung der Daten aus der eben geprüften Grundtonperiode
aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher 24 eingeleitet.
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Die Bestimmung aufeinanderfolgender Grundtonperioden und der Vergleich
von Verhältnissen und die Übertragung oder Löschung von Grundtonperioden wird fortgesetzt,
bis eine von zwei Bedingungen erreicht ist. Bei der ersten wird durch den Vergleicher
592 (F i g. 3 c) festgestellt, daß die Adresse in MAR-1 gleich der Adresse im Register
B
ist. Das zeigt an, daß die letzte Adresse, in der Eingangsdaten im Eingabespeicher
16 gespeichert worden sind, erreicht ist und daß die Entnahme der Daten, die in
den Ergebnisspeicher 24 übertragen worden sind, unter der Voraussetzung eingeleitet
werden kann, daß der Vergleicher 682 (F i g. 3 h) ebenfalls anzeigt, daß die Adresse
in MAR-2 gleich der im Register G ist. Diese letztgenannte Bedingung deutet an,
daß der ganze zugeteilte Raum im Ergebnisspeicher 24 gefüllt ist und daß das gewünschte
Dehnungs- oder Verdichtungsverhältnis erreicht worden ist.
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Es sei nun angenommen, daß ein im Vergleicher 892 (F i g. 3 c) ausgeführter
Vergleich zeigt, daß MAR-1 gleich Register B ist und daß die UND-Schaltung 588 einen
Ausgangsimpuls auf Leitung 594 erzeugt. Dieses Ausgangssignal wird einer ODER-Schaltung
724 (F i g. 3 f) zugeleitet. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 724 auf Leitung
726 wird einer Gruppe von neun ODER-Schaltungen 724 (F i g. 3 d) und über eine Leitung
728 der ODER-Schaltung 604 (F i g. 3 g) zugeführt. Man beachte, daß dasselbe Signal
auf Leitung 726 erlangt wird, wenn der Vergleicher 470 (F i g. 3 e) anzeigt, daß
der Inhalt des Registers B nicht größer ist als der des MAR-1.
Das
Ausgangssignal der ODER-Schaltung 604
steuert die Adresse in MAR-2 in das
Register E, wodurch die Adresse im Register E und die im Register F subtrahiert
und in das Register L weitergeleitet werden. Der Wert im Register L wird durch den
Wert im Register K dividiert. Dieser Wert im Register K ist der vorher benutzte
Wert, aber da das Register H auf den Maximalwert weitergeschaltet worden ist, kann
der frühere Wert des Registers K ohne Fehlerbildung verwendet werden. Da das Register
H auf seinen Maximalwert weitergeschaltet worden ist, ist weiterhin der in das Register
J eingeführte Wert mit Bestimmtheit kleiner als der Wert im Register H. Daher erzeugt
der Vergleicher 650 (F i g. 3 h) ein Ausgangssignal auf Leitung 652, wodurch
die Übertragung der zuletzt untersuchten Grundtonperioden aus dem Eingabespeicher
16 in den Ergebnisspeicher 24 bewirkt wird.
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Bei jeder Übertragung dieser Grundtonperiode wird wieder das Verhältnis
des Registers L zum Register K untersucht und festgestellt, daß es kleiner als das
Verhältnis des Registers H ist. Daher wird diese letzte Grundtonperiode im Speicher
16 dupliziert, bis der Vergleicher 682 anzeigt, daß die Adresse im MAR-2 gleich
der im Register G ist. Das zeigt an, daß der ganze zugeteilte Raum im Ergebnisspeicher
24 voll und daher das gewünschte Dehnungs- oder Verdichtungsverhältnis erreicht
ist. Das über die UND-Schaltung 678 der Leitung 686 zugeführte Ausgangssignal des
Vergleichers 682 leitet die Entnahmephase ein.
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Bevor nun die Auslesephase beschrieben wird, wird wieder auf den Vergleicher
470 (F i g. 3e) Bezug genommen, welcher die MAR-1-Adresse (W1) mit der Adresse im
Register B vergleicht. Wenn die Adresse im Register B kleiner ist, wird ein Ausgangssignal
der UND-Schaltung 468 zu den Leitungen 736 und 738 gesendet. Das Signal
auf Leitung 736 durchläuft die ODER-Schaltung 724 (F i g. 3 f) und die Leitung
726 und stellt das Register H auf lauter Einsen ein und leitet die oben beschriebenen
Vergleichs- und Übertragungszyklen ein.
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Das Signal auf Leitung 738 wird sechzehn UND-Schaltungen
740 zugeführt, um den Inhalt des Registers B in das Register
D zu steuern. Das Register D enthält nun die Adresse, die auf die letzte
Adresse folgt, wo Eingangsdaten im Speicher 16 gespeichert sind. Dieser Wert wird
über Leitungen 608 dem Subtrahierer 606 zugeführt (F i g. 3 g), wie es oben beschrieben
ist. Der Wert im Register D wird außerdem dem Vergleicher 696 zugeleitet (F i g.
3 e) und dort nacheinander mit der MAR-1-Adresse verglichen, um in der oben erläuterten
Weise bei der Übertragung von Daten aus dem Eingabespeicher 16 in den Ergebnisspeicher
24 und für die Einleitung eines neuen Verhältnisvergleichs bei jeder vollendeten
Übertragung einer Grundtonperiode verwendet zu werden.
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Wenn eine bestimmte Grundtonperiode aus dem Eingabespeicher 16 in
den Ergebnisspeicher 24 übertragen wird und bevor die Übertragung der ganzen Grundtonperiode
beendet ist, stellt der Vergleicher 682 (F i g. 3 h) fest, daß MAR-2 dem Register
G gleicht, und die Datenübertragung wird automatisch eingestellt, da ein Ausgangssignal
der Schaltung 682 über die UND-Schaltung 680 nötig ist, um den nächsten Übertragungszyklus
einzuleiten. Bei Feststellung der Gleichheit kommt das Ausgangssignal nicht aus
der UND-Schaltung 680, sondern aus der UND-Schaltung 678.
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Das Ausgangssignal der UND-Schaltung 678
(F i g. 3 h) leitet
den Auslesevorgang aus dem Ergebniss_neicher 24 ein. Hierzu wird es über die Leitung
686 einem Verzögerer 750 zugeführt. Das verzögerte Ausgangssignal
wird parallel über eine Leitung 752
der bistabilen Kippschaltung 110, die
dadurch in den 1-Zustand gebracht wird, und über eine Leitung 754
einer Gruppe
von achtzehn UND-Schaltungen 756 zugeleitet. Als zweiten Eingang empfangen die UND-Schaltungen
756 über achtzehn Leitungen 757 und 640 die Adresse im Register F, die die Anfangsadresse
der im Ergebnisspeicher 24 stehenden Daten ist. Diese Adresse wird über Leitungen
758 in MAR-2 eingegeben. Außerdem stellt das Signal auf Leitung
754 den Ergebnisspeicher 24 in den »Lese«-Zustand, wodurch er für
das Auslesen seines Inhalts vorbereitet wird.
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Wenn das Signal auf Leitung 752 die bistabile Kippschaltung 110 in
den 1-Zustand stellt, wird das 1-Ausgangssignal einer UND-Schaltung 760 zugeleitet,
damit es die 18-kHz-Impulse durchläßt, die der Leitung 176 durch den Impulszähler
62 (F i g. 3 a) zugeführt werden. Das Ausgangssignal der UND-Schaltung
760 wird parallel einem Verzögerer 762
und einer Leitung 764 zugeführt.
Das Signal auf Leitung 764 wird über die ODER-Schaltung 668 und die Leitung 671
zur Startsteuerung des Ergebnisspeichers 24 (F i g. 3 g) weitergeleitet,
wodurch das Auslesen der Daten von der MAR-2-Adresse ab eingeleitet wird. Das verzögerte
Ausgangssignal des Verzögerers 762 wird über eine Leitung 765 einer Gruppe von sechs
UND-Schaltungen 766 und über Leitungen 765 und 768 der ODER-Schaltung 675 zugeleitet,
um MAR-2 zur nächsten Adresse weiterzuschalten. Das zweite Eingangssignal für die
UND-Schaltungen 766 kommt über eine Gruppe von sechs Leitungen 770, die die aus
dem Ergebnisspeicher 24 ausgelesenen Daten führen. Dieser Wert wird also durch die
UND-Schaltungen 766 in ein Register 722 weitergeleitet und von dort aus einem Digital-Analog-Wandler
774 zugeführt. Das Analogausgangssignal des Wandlers 774 wird über einen Tiefpaß
776 einem Niederfrequenzverstärker 778 zugeleitet. Durch den Tiefpaß 776 mit einer
oberen Grenzfrequenz von etwa 10 kHz wird der 18-kHz-Anteil im Signal ausgeschaltet.
Als Ausgang des NF-Verstärkers ist ein Lautsprecher 780 dargestellt, es kann aber
auch ein Tonbandgerät oder eine andere Ausgabevorrichtung vorgesehen sein.
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Ein Vergleicher 783 (F i g. 3 h) empfängt die Adresse im Register
G über die Leitungen 372 und 784 und über die Leitungen
290 und 786 die Adresse im MAR-2. Die Adresse im MAR-2 erhöht sich
beim Auslesen von Daten aus dem Ergebnisspeicher 24 jeweils, bis die MAR-2-Adresse
gleich der Adresse des Registers G ist. Dann wird ein Ausgangssignal des Vergleichers
782 einer monostabilen Kippschaltung 788 zugeführt, dessen Ausgangssignal
über die ODER-Schaltung 99 an den 0-Eingang der bistabilen Kippschaltung
110 gelegt wird, um diese Schaltung in den 0-Zustand zu bringen und die UND-Schaltung
760 zu sperren, wodurch das Auslesen aus dem Ergebnisspeicher 24 gestoppt wird,
indem die Steuerimpulse über die Leitung 764, die ODER-Schaltung 668 und
die Leitung 671 zum Speicher 24 unterbrochen werden. Außerdem wird
das
Ausgangssignal der monostabilen Kippschaltung 788 über eine Leitung
792 zu einer Anzeigevorrichtung 794 geleitet, um die Beendigung des Auslesens
des Inhalts des Ergebnisspeichers 42 anzuzeigen. Nach dem Ansprechen dieser Anzeigevorrichtung
794 können neue Eingangssignale in den Eingangsspeicher 16 eingegeben werden.