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DE3128306A1 - Schaltungsvorrichtung zur digitalisierung und extremwertermittlung analoger signale - Google Patents

Schaltungsvorrichtung zur digitalisierung und extremwertermittlung analoger signale

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Publication number
DE3128306A1
DE3128306A1 DE19813128306 DE3128306A DE3128306A1 DE 3128306 A1 DE3128306 A1 DE 3128306A1 DE 19813128306 DE19813128306 DE 19813128306 DE 3128306 A DE3128306 A DE 3128306A DE 3128306 A1 DE3128306 A1 DE 3128306A1
Authority
DE
Germany
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extreme value
memory
circuit
analog
converter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19813128306
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English (en)
Inventor
Walter Dipl.-Ing. 5014 Kerpen Mohr
Norbert Ing.(grad.) 5000 Köln Schröder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krautkraemer GmbH and Co
Krautkraemer GmbH
Original Assignee
Krautkraemer GmbH and Co
Krautkraemer GmbH
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Publication date
Application filed by Krautkraemer GmbH and Co, Krautkraemer GmbH filed Critical Krautkraemer GmbH and Co
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
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    • G01N29/48Processing the detected response signal, e.g. electronic circuits specially adapted therefor by amplitude comparison
    • GPHYSICS
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    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/12Analogue/digital converters
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Description

  • SCHALTUNGSVORRICHTUNG ZUR DIGITALISIERUNG
  • UND EXTREMWERTERMITTLUNG ANALOGER SIGNALE.
  • Die vorliegende Anmeldung betrifft eine Schaltungsvorrichtung zur Digitalisierung und Extremwertermittlung analoger Signale mit einem Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler), der vorzugsweise nach dem Parallelverfahren arbeitet, und einen diesem Wandler nachgeschalteten Digitalspeicher. Die Anmeldung bezieht sich ferner auch auf die Verwendung der Schaltungsanordnung zur Digitalisierung und Extremwertermittlung von Echosignalen, wie sie üblicherweise in Ultraschallprüfgeräten zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung verarbeitet werden.
  • Eine Schaltungsvorrichtung der besagten Art wird beispielsweise in der DE-PS 22 26 172 in den Spalten 10 und 11 beschrieben. Bei dieser bekannten Schaltung werden die den Ultraschallechos entsprechenden Spannungssignale zunächst verstärkt und dann zur Digitalisierung einer Kette von Komparatoren zugeführt, an deren einem Eingang das zu digitalisierende Spannungssignal und an deren zweitem Eingang Referenzspannungen liegen, die voneinander eine logarithmische Abstufung aufweisen. Den einzelnen Komparatoren sind Amplitudenspeicher nachgeschaltet, die das Verhalten der Komparatorkette beim Impulsdurchgang festhalten. Nach dem Überschreiten des Maximalwertes des digitalisierten Impulses bleiben diese Werte in den Amplitudenspeichern erhalten und können in vorgegebenen Zeitabständen in einen Hauptspeicher übernommen werden.
  • Besonders nachteilig ist bei dieser bekannten Schaltungsvorrichtung, daß die Anzahl der erforderlichen Komparatoren sehr groR ist. Bei einem in der Ultraschalltechnik üblichen Dynamikumfang von loo Dezibel (db) und einer Auflösung von 1 dB sind loo Komparatoren erforderlich.
  • Ein weiterer Nachteil derartiger Schaltungsvorrichtungenbestehtdarin, daß der verwendete A/D-Wandler sehr schnell schaltende Komparatoren enthalten muß, weil das an den Komparatoren liegende Signal sich sehr schnell ändert.
  • Herkömmliche A/D-Wandler sind aus diesen Gründen daher relativ teuer.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art so weiterzuentwickeln, daß sie gegenüber bekannten Schaltungsvorrichtungen wesentlich kostengünstiger hergestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
  • Die vorliegende Erfindung beruht also auf den Überlegungen, daß einerseits der Extremwert der analogen Signalspannungen bereits vor der Digitalisierung ermittelt wird und daß dann dieser Extremwert digitalisiert wird. Andererseits sorgt eine Meßbereichsauswahlschaltung dafür, daß der A/D-Wandler nur einen, gegenüber bekannten Schaltungsvorrichtungen kleinen Spannungsbereich mit der vorgegebenen Genauigkeit zu digitalisieren braucht. Bei Verwendung einer Meßbereichsauswahlschaltung von beispielsweise zwei Schaltungszweigen braucht der eigentliche A/D-Wandler bei einem vorgegebenen Dynamikumfang von 100 dB und einer Auflösung von 1 dB nur noch 50 Komparatoren zu enthalten.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich außerdem erwiesen, wenn der digitalisierte Wert nicht unmittelbar nach Erreichen seines Extremwertes in den Hauptspeicher übertragen wird, sondern erst nach einer vorgegebenen Zeitdifferenz. Als Zeitbezugswert wird dabei nicht der Extremwert selbst, sondern vorzugsweise der jeweilige Nulldurchgang verwendet, der dem zu digitalisierenden Extremtwert unmittelbar folgt. Durch diese Maßnahme ist es möglich, auch relativ langsame, und damit billigere Komparatoren zu verwenden.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden mit Hilfe von Ausführungsbeispielen anhand von Figuren erläutert.
  • Es zeigt: Fig.1 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer herkömmlichen Ultraschallprüfanlage mit A/D-Wandler; Fig.2 eine Schaltungsvorrichtung eines A/D-Wandlers gemäß der Erfindung; Fig.3 einen analogen Extremwertspeicher,der vorzugsweise in der Schaltungsvorrichtung nach Fig.2 verwendet wird; und Fig. 4a bis 4h Darstellungen von Impulsen an verschiedenen Punkten der Schaltungsvorrichtung nach Fig.2.
  • In Fig.1 ist mit 1 ein Sender bezeichnet, der elektrische Sendeimpulse erzeugt, die ihrerseits den Prüfkopf 2 zur Erzeugung von Ultraschallimpulsen veranlaßt. Diese Ultraschallimpulse werden in ein zu prüfendes Werkstück 3 eingeschallt und von Fehlern 4 reflektiert, wieder vom Prüfkopf 2 empfangen und als elektrische Echo impulse einem Empfangsverstärker 5 zugeführt. Die verstärkten Echosignale werden dann in einem entsprechend schnell arbeitenden Analog/Digital-Wandler 6 digitalisiert und einer Auswerteeinheit 7 zugeführt. In dieser Auswerteeinheit 7 werden die Extremwerte der elektrischen Echosignale ermittelt und dann angezeigt oder weiterverarbeitet. Die üblicherweise dem A/D-Wandler 6 nachgeschalteten Speicher und Kodierer wurden im vorliegenden Fall der Übersichtlichkeit halber weggelassen.
  • In Fig.2 ist die erfindungsgemäße Schaltungsvorrichtung wiedergegeben, die den herkömmlichen A/D-Wandler 6 gemäß Fig.1 ersetzen soll. Diese Schaltungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus 3 Funktionseinheiten: einer Meßbereichsauswahlschaltung 8, einer Schaltungsvorrichtung 9, in der sowohl die Analog/Digital-Umwandlung der Signale als auch die Zwischenspeicherung und Kodierung der digitalisierten Werte erfolgt, und einer Ablaufsteuereinheit 10.
  • Die Meßbereichsauswahlschaltung 8 enthält 2 parallele Meßzweige. In dem ersten Meßzweig befindet sich ein Verstärker 81 und ein analoger Extremwertspeicher 82. Der zweite Meßzweig enthält ein Verzögerungsglied 83 und ebenfalls einen analogen Extremwertspeicher 84. Die Eingänge der beiden Meßzweige sind miteinander verbunden, so daß das über den Eingang 11 an die Meßbereichsauswahlschaltung 8 gelangende Echosignal beiden Meßzweigen gleichzeitig zugeführt wird. Mit Hilfe des Schalters 85 wird jeweils ein Ausgang der beiden Meßzweige mit dem Eingang der Schaltungsvorrichtung 9 verbunden. Bei dem Schalter 85, der seine Steuerspannung von einem Komparator 86 erhält, handelt es sich vorzugsweise um einen elektronischen Schalter. Der eine Eingang des Komparators 86 ist mit dem Ausgang des analogen Extremwertspeichers 82 verbunden. An dem zweiten Eingang des Komparators 86 liegt eine Gleichspannung, die mit Hilfe eines Potentiometer 87 eingestellt wird Das Potentiometer 87 ist mit der Spannungsquelle 88 verbunden.
  • Bei der Schaltungsvorrichtung 9 erfolt die A/D-Wandlung nach dem sogenannten Parallelverfahren, das bekannt und beispielsweise ausführlich in U. Tietze, Ch. Schenk, "Halbleiterschaltungstechnik", 4. Auflage, Berlin, Heidelberg, New York, 1978, Seite 635 ff beschrieben ist. Das zu digitalisierende Signal gelangt dabei über eine Trennstufe 91 an@eine Schaltungsvorrichtung (A/D-Wandler) 92, die aus mehreren Komparatoren 921 besteht und an deren zweitem Eingang jeweils Referenzspannungen liegen, die vorzugsweise gegeneinander eine logarithmische Abstufung aufweisen.
  • Die Referenzspannungen werden mit Hilfe eines Widerstandsnetzwerkes 922 gewonnen, das an einer nicht dargestellten Spannungsquelle liegt. Die Ausgänge der Komparatoren 921 sind mit einem Speicher 93 verbunden, dem ein Prioritätskodierer 94 nachgeschaltet ist.
  • Die Ablaufsteuereinheit 10 besteht aus einem Komparator 101 und einer mit diesem Komparator verbundenen Steuersignalgewinnungseinheit 102.
  • Während der eine Eingang des Komparators über die Leitung 18 mit dem Extremwertspeicher 82 verbunden ist, liegt der andere Eingang des Komparators an Masse. Die Steuersignalgewinnungseinheit erzeugt einerseits Löschsignale, die über die Leitung 12 den Extremwertspeichern 82 und 84 zugeführt werden. Andererseits erzeugt die Steuersignalgewinnungseinheit 1o2 auch Strobesignale, die über die Leitung 13 dem Speicher 93 zugeführt werden und die bewirken, daß die am Eingang dieses Speichers liegenden Signalwerte gespeichert werden.
  • Fig.3 zeigt den Aufbau des Extremwertspeichers 82. Er besteht im wesentlichen aus einem analogen Maximalwertspeicher 821 und einem diesem vorgeschalteten Differenzverstärker 822. Die zueinander invertierten Ausgänge des Differenzverstärkers 822 sind über einen Schalter 823 mit dem Eingang des Maximalwertspeichers 821 verbunden. Maximalwertspeicher sind an sich bekannt (vgl. z.B. J.R. Naylor "Digital and analog signal applications of operational amplifiers", IEEE Spectrum, June 1971, Seite 41-43). Er besteht im wesentlichen aus einer Diode 824, einem Kondensator 825 und einem Schalter 826, der den Kondensator 825 immer dann kurzschließt, wenn der Speicher 82 wieder gelöscht werden soll. Der Verstärker 827 dient als Spannungsfolger und soll verhindern, daß sich der Kondensator bei geöffnetem Schalter 826 beispielsweise über die mit ihm verbundenen Baueinheiten 9, 85, 86 entlädt.
  • Da der Maximalwertspeicher 821 nur positive Signalwerte speichert, muß zur Ermittlung negativer Signalamplituden vorher eine Phasenumkehr erfolgen.
  • Hierzu dient vor allem der Differenzverstärker 822. An seinem unteren mit einem Negativzeichen versehenen Ausgang liegt das zum Eingang invertierte Signal, so daß ein Minimum des Eingangssignals als Maximum an diesem Ausgang erscheint. Ist der Schalter 823 daher mit dem unteren Ausgang des Differenzverstärkers 822 verbunden, so werden die Minima der Eingangssignale als Maximalwerte in dem Maximalwertspeicher 821 gespeichert.
  • Aus der jeweiligen Schalterstellung des Schalters 823 ergibt sich, ob der in dem Maximalwertspeicher 821 gespeicherte Wert einem Maximum oder einem Minimum des Eingangssignales entspricht.
  • Im folgenden soll mit Hilfe von Fig.4 näher auf die Wirkungsweise der Schaltungsvorrichtung nach Fig.2 eingegangen werden. Dabei soll der Einfachheit halber angenommen werden, daß der Schalter 823 in Fig.3 mit dem oberen Eingang des Differenzverstärkers verbunden ist, so daß nur Maximalwerte der Echosignale gespeichert und digitalisiert werden müssen: In Fig.4a ist ein elektrisches Signal dargestellt, wie es beispielsweise hinter dem Verstärker 5 in Fig.1 auftritt, wenn sich ein Fehler 4 in dem Prüfstück 3 befindet. Es weist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier positive und fünf negative Halbwellen auf. Dieses Signal gelangt an den Eingang 11 der Schaltungsvorrichtung gemäß Fig.2. Durch den Verstärker 81 im ersten Meßzweig wird das Signal verstärkt und erscheint am Ausgang des Verstärkers, bedingt durch dessen Leitungen etc., beispielsweise 50 nsec phasenverschoben (Fig.4b). Das verstärkte Signal gelangt dann an den Eingang des analogen Extremwertspeichers 82.
  • Aufgrund der Verstärker 822 und 827 (Fig.3) besitzt dieser Speicher eine Übersteuerungsgrenze, d.h. ab einer bestimmten Eingangsspannung U ergibt 0 sich keine zu dieser Eingangsspannung proportionale Ausgangsspannung mehr. Diese Übersteuerungsgrenze wurde in den Fig. 4b, 4c, 4d und 4e als strichlierte Linien dargestellt und mit U bezeichnet. Für Signale, deren Maximalwert über der Übersteuerungsgrenze liegt, ergibt sich am Ausgang des Maximalwertspeichers ein zu kleiner Wert. In Fig.4c ist der Spannungsverlauf wiedergegeben, der sich am Ausgang des analogen Extremwertspeichers 82 ergibt, wenn an seinem Eingang das in Fig.4b dargestellte Signal liegt.
  • Die in dem Extremwertspeicher 82 integrierte Diode 824 (Fig.3) bewirkt, daß nur jeweils die positive Halbwelle durchgelassen wird. Die erste auftretende positive Halbwelle lädt dann den Kondensator 825 auf.
  • Nach dem Erreichen des Maximalwertes dieser Halbwelle bleibt der entsprechende Spannungswert solange an dem Kondensator erhalten, bis mit Hilfe eines über die Leitung 12 an den Schalter 826 gelangender Löschimpuls der Kondensator entladen wird. Dieses erfolgt jeweils nach einer vorgegebenen Zeit 4 t, die so gewählt wird, daß die jeweils nächste positive Halbwelle noch nicht an dem Kondensator liegt.
  • Einzelheiten über die zeitliche Zuordnung der Löschimpulse werden weiter unten im Zusammenhang mit der Wirkungsweise der Ablaufsteuerung erklärt.
  • Wenn die Eingangsspannung die Übersteuerungsgrenze des Extremwertspeichers 82 erreicht, schaltet der Schalter 85 den Eingang der Schaltungsvorrichtung 9 automatisch an den Ausgang des zweiten Meßzweiges Dieses Umschalten wird dadurch bewirkt, daß der Komparator 86 die Ausgangsspannung des Maximalwertspeichers 82 mit einer vorgegebenen und durch das Potentiometer 87 einstellbaren Grenzwertspannung vergleicht. Die Grenzwertspannung wird dabei so festgelegt, daß sie etwa gleich der Übersteuerungsgrenze U0 des Speichers 82 ist. Überschreitet die Ausgangsspannung des Extremwertspeichers diese Grenzwert spannung, so ergibt sich am Ausgang des Komparators 86 ein Spannungswert, der ein Umschalten des Schalters 85 veranlaßt. Gleichzeitig wird über die Leitung 14 dem Speicher 93 ein Impuls zugeführt, der diesem durch Besetzen eines entsprechenden Speicherplatzes signalisiert, daß der erste Meßbereich überschritten ist.
  • Die Funktionsweise des zweiten Meßbereiches entspricht im wesentlichen derjenigen des ersten Meßbereiches mit dem Unterschied, daß das am Eingang 11 liegende Signal nicht verstärkt wird. Mit Hilfe des Verzögerungsgliedes 83 soll lediglich ein dem im Meßzweig 1 verstärkten Signal phasengleiches Signal erzeugt werden (vgl. Fig.4d). Der Extremwertspeicher 84 hingegen entspricht dem Speicher 82. Da am Eingang des Extremwertspeichers 84 ein nicht verstärktes Signal vorhanden ist, liegen die entsprechenden Spannungswerte der zweiten und dritten positiven Halbwelle in diesem Fall unterhalb der Übersteuerungsgrenze U0. Die sich daher am Ausgang ergebende maximalen Spannungen entsprechen den maximalen Spannungswerten der beiden Halbwellen des Eingangssignales. Die vierte Halbwelle wird dann wiederum mit dem ersten Meßzweig bestimmt, da die Ausgangsspannung des Extremwertspeichers 82 in diesem Fall wieder kleiner ist als die Grenzwertspannung, so daß der Schalter 85 in seine ursprüngliche Lage zurückschaltet.
  • Die mit der Ablaufsteuereinheit 10 gewonnenen Signale sind in den Fig.4f bis 4h dargestellt. Zeitbezugswerte sind dabei jeweils die Nulldurchgänge des zu digitalisierenden Signales. Der Komparator to vergleicht hierzu die Eingangssignale des Maximalwert speichers 821 (Fig.3) mit dem Nullpotential (Erde). Am Ausgang des Komparators ergeben sich dann die in Fig.4f dargestellten Impulse, aus denen dänn mit Hilfe der Steuersignalschaltung 102 die Lösch- und Strobeimpulse gewonnen werden.
  • Fig.4g zeigt die zeitliche Folge der Strobeimpulse, die jeweils dem Speicher 93 signalisieren, daß ein neuer Meßwert zur Übernahme an seinen Eingängen ansteht. Das Strobesignal wird jeweils direkt bei einem Nulldurchgang von der positiven zur negativen Halbwelle des an dem Maximalwertspeicher 821 liegenden Signals erzeugt. An das Ende des Strobesignals schließt sich dann sofort das Löschsignal an.Beide Signale zusammen fallen in die negativen Halbwellen des zu digitalisierenden Impulses.
  • Dadurch, daß das Strobesignal erst bei Beginn der jeweils negativen Halbwelle, nicht aber beim Auftreten des Maximalwertes den Speicher 93 aufnahmebereit macht, wird erreicht, daß die Komparatoren 921 relativ langsam schalten können. Denn der entsprechende Maximalwert liegt nicht nur -im Augenblick seines Auftretens an den Komparatoren, sondern mindestens bis zum Ende der positiven Halbwelle.
  • Der eigentliche Digitalisierungsvorgang mit der Schaltungsvorrichtung 92 ist bekannt und braucht daher hier nicht wiederholt zu werden (vgl. z.B.
  • das oben erwähnte Buch von Tietze und Schenk, S. 635 ff).
  • Die in Fig.2 im oberen Teil strichliert eingezeichneten Schaltungsteile.
  • sollen eine sogenannte Überlaufkontrolle bewirken. Wird nämlich beispielsweise auch der Maximalwertspeicher 84 übersteuert, so erzeugt der Komparator 15 ein Signal, das nach Durchlaufen eines Verzögerungsgliedes 17 dem Speicher 93 signalisiert, daß der anstehende Meßwert nicht mehr in den vorgesehenen Dynamikumfang der Schaltungsvorrichtung fällt.
  • Hierzu vergleicht der Komparator 15 den Ausgangswert des Maximalwertspeichers 84 mit einem Grenzwert, der durch ein Potentiometer 16 erzeugt wird und etwas unter der Übersteuerungsgrenze des Speichers 84 liegt.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das hier beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere ist es möglich - falls gewünscht - mehr als zwei Meßzweige in der Meßbereichsauswahlschaltung unterzubringen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 0 Schaltungsvorrichtung zur Digitalisierung und Extremwertermittlung analoger Signale mit einem Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler), der vorzugsweise nach dem Parallelverfahren arbeitet und einen diesem nachgeschalteten Digitalspeicher enthält g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Merkmale: - dem A/D-Wandler (92) ist eine mindestens aus zwei parallelen Schaltungszweigen (81, 82; 83, 84) bestehende Meßbereichsauswahlschaltung (8) vorgeschaltet, wobei die Eingänge der Schaltungszweige (81, 82; 83, 84) mit den analogen Spannungs signalen verbunden sind und wobei die Ausgänge der Schaltungszweige (81, 82; 83, 84) über einen ersten Schalter (85) alternativ mit dem A/D-Wandler (92) verbindbar sind; - die beiden Schaltungszweige (81, 82; 83, 84) der Meßbereichsauswahlschaltung (8) enthalten jeweils einen analogen Extremwertspeicher (82, 84); - mindestens in einem der beiden Schaltungszweige (81, 82; 83, 84) ist dem analogen Extremwertspeicher (82) ein Verstärker (81) vorgeschaltet, so daß dieser Schaltungszweig (81, 82) ein gegenüber dem anderen Schaltungszweig (83, 84) empfindlicheren Meßbereich definiert; - der erste Schalter (85) schaltet den Eingang des A/D-Wandlers (92) immer dann automatisch vom Ausgang des empfindlicheren Meßbereiches auf den Ausgang des unempfindlicheren Meßbereiches, wenn die am Extremwertspeicher (82) des empfindlicheren Meßbereichs liegende analoge Spannung einen vorgegebenen Grenzwert erreicht.
  2. 2. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Extremwertspeicher (82, 84) im wesentlichen aus einem Maximalwertspeicher (821) mit vorgeschaltetem Differenzverstärker (822) bestehen, wobei der Eingang des Maximalwertspeichers (821) über einen zweiten Schalter (823) mit den beiden Ausgängen des Differenzverstärkers (822) verbunden werden kann.
  3. 3. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Umschalten des ersten Schalters (85) durch einen Komparator (86) bewirkt wird, dessen erster Eingang mit dem Ausgang des Extremwertspeichers (82) und an dessen zweitem Eingang mit Hilfe eines Potentiometers (87) eine Grenzwertspannung eingestellt wird, die derjenigen Eingangsspannung des Extremwertspeichers (82) entspricht, bei der gerade noch keine Übersteuerung dieses Speichers eintritt.
  4. 4. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Digitalspeicher (93) über eine Leitung (13) mit einer Ablaufsteuereinheit (10) verbunden ist, daß die Ablaufsteuereinheit (lo) Strobesignale erzeugt, bei deren Eintreffen am Digitalspeicher (93) dieser an jeweils an seinen mit dem A/D-Wandler (92) verbundenen Eingängen anstehenden digitalen Signalwert übernimmt, wobei als Zeitbezugswerte für die Strobesignale die Nulldurchgänge der analogen Signale verwendet werden, die zeitlich dem jeweils zu digitalisierenden Extremwert unmittelbar folgen.
  5. 5. Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß mit der Ablaufsteuereinheit (10) Löschsignale erzeugt werden, die den analogen Extremwertspeichern (82, 84) über eine Leitung (12) immer dann zugeführt werden, wenn der digitale Speicher (93) aufgrund der Strobesignale den jeweils neuen, an seinen Eingängen anstehenden digitalen Signalwert gespeichert hat.
  6. 6. Verwendung der Schaltungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 zur Digitalisierung und Maximalwertermittlung von mit Ultraschallprüfgeräten zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung empfangenen Echosignalen.
DE19813128306 1981-07-17 1981-07-17 Schaltungsvorrichtung zur digitalisierung und extremwertermittlung analoger signale Withdrawn DE3128306A1 (de)

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