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DE3619029A1 - Kraftverstaerkte lenkanordnung - Google Patents

Kraftverstaerkte lenkanordnung

Info

Publication number
DE3619029A1
DE3619029A1 DE19863619029 DE3619029A DE3619029A1 DE 3619029 A1 DE3619029 A1 DE 3619029A1 DE 19863619029 DE19863619029 DE 19863619029 DE 3619029 A DE3619029 A DE 3619029A DE 3619029 A1 DE3619029 A1 DE 3619029A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rack
piston
working chamber
steering
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863619029
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick John Clevedon Avon Adams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRW Steering Systems Ltd
Original Assignee
TRW Steering Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Steering Systems Ltd filed Critical TRW Steering Systems Ltd
Publication of DE3619029A1 publication Critical patent/DE3619029A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/06Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
    • B62D5/20Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle specially adapted for particular type of steering gear or particular application
    • B62D5/22Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle specially adapted for particular type of steering gear or particular application for rack-and-pinion type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE SPOTT UND PUSCKMANN
TRW CAM GEARS LIMITED u München, 02.06.1986
45 Wilbury Way '^" Pu/ho
Hitchin, Hertfordshire, P 1405/86 SG4 OTU, Großbritannien
Kraftverstärkte Lenkanordnung
Die Erfindung betrifft eine kraftverstärkte Lenkanordnung mit einer eine Verzahnung aufweisenden Stange und einem in die Verzahnung eingreifenden Ritzel, durch dessen Drehung aufgrund eines Lenkeinganges eine Längsverschiebung der Zahnstange erfolgt, die einem Lenkausgang entspricht, der an einer von den Enden der Zahnstange im Abstand liegenden Punkt abgenommen wird, mit einem in Längsrichtung koaxial zur Zahnstange ausgerichteten Arbeitszylinder, dessen Kolben mit einem Ende der Zahnstange zwecks gemeinsamer Bewegung verbunden ist, mit einer Ventilvorrichtung zur Bestimmung des Fluidstromes eines Druckmediums in den Arbeitszylinder, die in Abhängigkeit der Lenksignale den Arbeitszylinder für die Längsbewegung der Zahnstange und damit die Kraftverstärkung entsprechend dem Lenkeingang steuert.
Derartige Lenkanordnungen werden häufig dort verwendet, wo die Zahnstange einen sog. Mittenabgriff aufweist, wie beispielsweise in den britischen Patenten 1 487 315 und 2 071 033 A beschrieben. Dort sind die Spurstangen, die den Lenkausgang übertragen, mit der Zahnstange zwecks gemeinsamer Verschiebung verbunden,und zwar an einem Punkt in Längsrichtung zwischen Zahnstange und deren mit dem Kolben verbundenen Ende. Beim sog. Mittenabgriff wird generell die Zahnstange in Längsrichtung über eine Kolbenstange bewegt, die die Zahnstange auch mit einer Seite des Kolbens des Hubzylinders ver-
bindet. Demzufolge gelangt der Kolben, wenn auf seine einandergegenüberi<egenden Flächen jeweils der gleiche Druck wirkt, außer Gleichgewicht, da seine in Längsrichtung in entgegengesetzte Richtungen weisenden Druckflächen unterschiedlich große Wirkflächen aufweisen, entsprechend der an einer dieser Flächen befestigten Kolbenstange. Es ist daher allgemein üblich, solche Kolbenstangen gegenüber den Zahnstangen, von denen sie ausgehen, wesentlich dünner auszubilden, um hierdurch eine möglichst kleine Differenz der wirksamen Druckflächen am Kolben zu bekommen. Die verhältnismäßig dünnen Kolbenstangen sind zwar durchaus imstande, der Druckbelastung bzw. der Pressung in Längsrichtung auszuhalten, die bei der Längsverschiebung der Zahnstange auftreten; sie sind aber im allgemeinen nicht geeignet, radialen oder von der Seite wirkenden Kräfte zu widerstehen, die auf eine Zahnstange im Einsatz einwirken können, insbesondere bei Zahnstangen mit dem genannten Mittenabgriff. Die Zahnstange muß daher bekanntlich in ihrem Gehäuse gleitend geführt und von zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Lagern oder Hülsen gelagert werden, die die auf die Zahnstange wirkenden Querkräfte aufnehmen können, während außerdem ein drittes Lager oder eine dritte Hülse vorgesehen ist, in dem bzw. in der die Kolbenstange gleitend geführt ist; hinzukommt dann noch ein viertes Lager, das durch die Gleitlagerung des Kolbens in seinem Zylinder gebildet wird. Um ferner Ungenauigkeiten der <ialen Ausrichtung von Zahnstange und Kolbenstange auszugleichen, was durch Radialkräfte von der zentralen oder stirnseitigen Abnahme oder durch die Antriebsverbindung zwischen Zahnrad und Zahnstange auftreten kann, ist es allgemein üblich, die Kolbenstange und das Ende der Zahnstange über eine Kugelgelenkkupplung zu verbinden. Aus der Notwendigkeit mehrere Lager und eine Kugelgelenkkupplung vorzusehen, wie oben beschrieben, läßt sich ohne weiteres erkennen, daß hierdurch die Herstellkosten und die Baugröße einer solchen Lenkanordnung beträchtlich erhöht werden, insbesondere die Baugröße in der Längsausdehnung.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte kraftverstärkte Lenkanordnung dahingehend zu verbessern, daß eine in der Länge gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Anordnungen verringerte Lenkanordnung vorhanden ist, daß weniger Lager und Hülsen als bisher erforderlich sind, und daß eine ventilgesteuerte Längsverschiebung der Zahnstange durch den Arbeitszylinder in beiden Richtungen mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit möglich.ist, so daß in beiden Arbeitsrichtungen im wesentlichen die gleiche Kraftverstärkung erzielbar ist, wie bei einem Kolben mit gleichen Wirkflächen.
Diese Aufgabe ist bei einer kraftverstärkten Lenkanordnung der eingangs genannten Art erfindung.sgemäß dadurch gelöst, daß der Kolben an dem genannten Ende der Zahnstange angeordnet ist und in Längsrichtung in entgegengesetzte Richtungen weisende Flächen mit unterschiedlichen wirksamen Flächen aufweist, daß die erste kleinere Fläche mit einer ersten Arbeitskammer in Verbindung steht, durch die die Zahnstange zum Kolben geführt ist, daß die zweite Fläche mit größerer wirksamer Fläche mit einer zweiten Arbeitskammer in Verbindung steht, daß diese zweite Fläche eine im wesentlichen doppelt so große Wirkfläche wie die erste Fläche aufweist, daß die Ventileinrichtung so ausgelegt ist, daß das Druckmedium jede Arbeitskammer mit einem im wesentlichen gleichen Druck in eimr dem Lenkeingang entsprechenden Richtung beaufschlagt, derart, daß die erste Arbeitskammer im Volumen durch die Druckdifferenz des Druckmediums am Kolben verringert wird, während das Druckmedium der ersten Arbeitskammer zugeführt wird und das Druckmedium aus der zweiten Arbeitskammer abgeführt wird und in entgegengesetzter Richtung die zweite Arbeitskammer in Übereinstimmung mit dem Lenkeingang durch eine im wesentlichen gleiche Druckdifferenz wie die erstgenannte beaufschlagt wird, daß die Zahnstange in Lagern gleitend geführt ist, die die Zahnstange gegen radiale Auslenkung sichern und daß die Lager aus zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Lagern bestehen.
Weitere Merkmaie der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird erreicht, daß ein Teil der Länge der Zahnstange als Kolbenstange,wie bei den herkömmlichen Anordnungen, wirkt; wozu der Kolben entweder an der Stirnseite der Zahnstange befestigt oder integral an dieser angeformt ist. Da die Zahnstange im Vergleich zu der üblichen Kolbenstange dicker ist, wird die druckbeauf ■ .hlagte Fläche der kleineren ersten Fläche des Kolbens verringert. Diese erste Fläche ist durch eine entsprechende Dimensionieriing des Kolbens und seiner Verbindung mit der Zahnstange so definiert, daß die wirksame druckbeaufschlagte zweite Fläche im wesentlichen doppelt so groß ist wie die erste Fläche.
Nachdem das Größenverhältnis zwischen der ersten und der zweiten druckbeaufschlagten Fläche des Kolbens festgelegt ist, läßt sich ohne weiteres erkennen, daß bei gleichem aufgebrachtem Fluiddruck in jeder Zylinderkammer die Kolbenbewegung zur Volumenreduzierung der ersten Kammer mit im wesentlichen der gleichen Geschwindigkeit erfolgt, mit der auch der Kolben beim Abfluß des Druckmediums aus der zweiten Kammer bewegt wird, wenn auf die erste Kammer der vorgenannte Fluiddruck wirkt. Selbstverständlich ist auch, daß zum Ausgleich geringer Abweichungen von dem zwei-zu-eins-Verhältnis bei den einander entgegengerichteten Wirkflächen des Kolbens (beispielsweise durch Fertigungstoleranzen bedingt) eine einstellbare Drosse1 in die Fluidleitung eingebaut werden kann, über die der Fluiddruck in einer Arbeitskammer einstellbar ist, so daß die Geschwindigkeit der Kolbenbewegung in beiden Richtungen gleich ist.
Zur Steuerung des Flüssigkeitsstromes in den Arbeitszylinder geeignete Ventiltypen sind bekannt; dies sind Ventile, die ihre Ruhestellung einnehmen, wenn kein Lenksignal auf das Ritzel wirkt und wenn beide Arbeitskammer des Arbeitszylinders mit einem Austritt oder einem Fluidbehälter in Verbindung stehen. Als Beispiel für ein geeignetes Ventil in Form eines Drehschiebers sei auf die britische Patentschrift 2 075 932 B verwiesen.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht in der Anordnung des Kolbens auf der Zahnstange, durch die der Einbau einer Kugelgelenkkupplung zwischen Zahnstange und Kolben entbehrlich wird, wodurch sich die Gesamtlänge der Einreichung gegenüber herkömmlichen Lenkanordnungen mit einer Kugelgelenkkupplung zwischen Zahnstange und Kolbenstange reduziert.
Die Zahnstange der erfindungsgemäßen Anordnung ist in üblicher Weise durch Lager oder Hülsen längsverschieblich gelagert, die die Zahnstange auch seitlich abstützen. Allerdings sind durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Lenkanordnung nur zwei solcher Lager oder Hülsen erforderlich, die in Längsrichtung im Abstand voneinander auf derZahnstange angeordnet sind und in einem Gehäuse gegenüber diesem gegen Längsverschiebung gesichert angeordnet sind. Wegen des starren und robusten Aufbaus der Zahnstange haben sich zwei Lager als vollkommen ausreichend erwiesen, um die Zahnstange gegen seitliche Auslenkung zu sichern, auch wenn die Zahnstange bis zum Kolben reicht.
Vorzugsweise ist die Zahnstange, ein Teilstück ausgenommen, das im wesentlichen mit der Längsausdehnung der Verzahnung übereinstimmt, weitgehend zylindrisch ausgebildet (selbstverständlich kann örtlich von dieser zylindrischen Form abgewichen werden, beispielsweise für die Anordnung des Mittenabgriffs oder für die Anbringung des Kolbens). Von den beiden Lagern kann eines die Form eines Jochs oder Bügels aufweisen, das bzw. der auf einer Seite der Zahnstange dem Eingriffsbereich zwischen Ritzel und Verzahnung gegenüberliegend angeordnet ist, in der Regel, um diese zusammenwirkenden Teile im Eingriff zu halten, Eines oder das zweite der beiden Lager hat vorzugsweise die Form einer Hülse, die so positioniert ist, daß sie Teil des Arbeitszylinders bildet und hierdurch eine Stirnseite der ersten Arbeitskammer abdichtet. Der Kolben weist in der Regel an seinem Umfang eine Dichtung auf, die gleichzeitig die Funktion eines Lagers hat, das sich mit der Zahnstange verschiebt und eine zusätzliche Abstützung gegen eine radiale Auslenkung der Zahnstange darstellt.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ist zu entnehmen, daß infolge der Stabilität der Zahnstange, auch wenn diese den Kolben trägt, der Einbau eines zusätzlichen Lagers oder einer Buchse, durch die die Kolbenstange gleitend zwischen einer Kugelgelenkverbindung und dem Kolben in üblicherweise geführt ist, entbehrlich wird. Hieraus ergibt sich eine nicht unwesentliche Verringerung bezüglich des Materialaufwands und der Herstellungskosten.
Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen kraftverstärkten Lenkanordnung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles beschrieben, die im wesentlichen einen Längsschnittdurch eine Lenkanordnung mit einem Zahnstangentrieb mit Mittenabgriff zeigt.
Die Lenkanordnung weist eine in einem Zahnstangengehäuse 2 längsverschiebliche Zahnstange 1 auf. Das Gehäuse bildet die Fortsetzung eines Zahnradgehäuses 3. Im Gehäuse 3 ist ein Zahnrad oder Ritzel 4 drehbar gelagert, dessen Verzahnung in die Verzahnung der Zahnstange 1 eingreift. Der Zahnstangentrieb 4, 5 ist herkömmlicher Bauart, wobei das Ritzel sich entsprechend einem Lenkeingang dreht und diese Bewegung als Längsverschiebung auf die Zahnstange 1 überträgt.
Das Zahnstangengehäuse 2 weist einen Schlitz 6 in Längsrichtung auf, in dem Bolzen 7 angeordnet sind, die in die Zahnstange eingreifen und mit dieser in Längsrichtung verschieblich sind und über die der Mittenabgriff erfolgt. Die Bolzen 7 sind mit Spurstangen 8 verbunden, auf die der Lenkausgang aus der Anordnung übertragen wird. Der den Schlitz 6 beinhaltende Teil des Gehäuses ist von einem Federbalg 9 umgeben, der bei Verschiebung der Bolzen 7 nachgibt und einen dicht abschließenden Mantel für die Zahnstange bildet.
Die Zahnstange 1 ist in zwei in Längsrichtung im Abstand angeordneten Lagern 10 und 11 und in diesen längsverschieblich ge-
/10
lagert. Die Lager sind im Gehäuse des Zahnstangentriebs gegen Längsverschiebung gesichert gelagert und sichern die Zahnstange gegen radiale oder seitliche Verschiebung, die über die Bolzen 7 während eines Lenkmanövers oder bei Stößen aufgrund von Straßenunebenheiten und Vibrationen oder über die antriebsmäßige Verbindung zwischen Ritzel und Zahnstange eingebracht werden kann. Das Lager 10 hat hier vorzugsweise die Form eines Jochs oder Sattels, der die Zahnstange seitlich an ihrem von der Eingriffsseite mit dem Ritzel abgewandten Ende umschließt. Dieses Joch oder dieser Sattel ist federbelastet, um die Zahnstange mit dem Ritzel 4 in Eingriff zu halten. Bei der vorliegenden Ausführungsform weist die Zahnstange 1 über den Hauptteil ihrer Länge ein zylindrisches Profil auf (mit Ausnahme punktueller Verformungen, beispielsweise zum Anschluß der Bolzen 7), während ein Teil 12 der Länge der Zahnstange, der koaxial zur Verzahnung 5 ist, einen im wesentlichen V- oder Y-förmigen Querschnitt aufweist, auf dem der korrespondierend ausgebildete Sattel bzw. das Joch des Lagers 10 gleitend geführt ist. Eine derartige Anordnung ist an sich bekannt und hat die Aufgabe, die Zahnstange gegen Drehen um ihre Längsachse zu sichern, wenn über die Bolzen 7 und/oder die Antriebsverbindung zwischen Zahnstange und Ritzel eine entsprechende Kraft aufgebracht wird. Das Lager 11 enthält eine Zylinderbuchse, die in einem korrespondierenden Sitz im Zahnstangengehäuse liegt und eine Ringdichtung 13 aufweist, die Teil eines Arbeitszylinders 14 ist.
Der Arbeitszylinder 14 erstreckt sich koaxial zur Zahnstange 1 und sein zylindrischer Mantel oder Zylindergehäuse 15 wird durch eine Verlängerung des Zahnstangengehäuses 2 in Längsrichtung gebildet. Im Zylinder 16 des Mantels 15 ist ein Kolben 17 verschieblich, der mit der das Lager 11 durchsetzenden Kolbenstange 1 verbunden ist. Im Zylindergehäuse 15 sind zu beiden Seiten des Kolbens 17 Kammern 18 und 19 vorgesehen, die zum Teil durch einander jeweils gegenüberliegenden Flächen 20, 21 am Kolben gebildet sind. Da sich die Zahnstange 1 vom Kolben 17 und durch die Kammer 18 er-
streckt, herrscht selbstverständlich an den Kolbenflächen 29 und 21 bei Beaufschlagung mit Druckmedium ein unterschiedlicher Druck; erfindungsgemäß beträgt die wirksame druckbeaufschlagte Fläche 21 das Zweifache der wirksamen druckbeaufschlagten Fläche 20.
Der Arbeitszylinder 14 hat die Aufgabe, die Längsverschiebung der Zahnstange 1 zu verstärken, die durch das Abwälzen des Ritzels 4 bewirkt wird, wobei der Zustrom von Fluid in die Einrichtung 14 über ein mit 22 bezeichnete Ventilanordnung gesteuert wird. Die Ventilanordnung 22 kann aus einem Drehschieber gemäß der britischen Patentschrift 2 075 932 bestehen, der am Dreheingang des Ritzels 4 vorgesehen ist und folglich auf einen Lenkeingang anspricht und Druckmedium in die Kammern 18 und zwecks Verschiebung des Kolbens 17 in der gewünschten Verschieberichtung der Zahnstange leitet. Bei der hier dargestellten Ventilanordnung 22 wird der Zustrom von Druckmedium aus einem Behälter 23 und einer Pumpe 24 in die Leitungen 25 und 26 gesteuert, die jeweils mit Öffnungen 27 und 28 in den entsprechenden Kammern 18 und 19 in Verbindung stehen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, können die öffnungen auch anderweitig, beispielsweise bei 27a und 28a, positioniert werden. Die Ventilanordnung 22 weist eine in den Behälter führende Rück- oder Austrittsleitung 23a auf.
Die Ventilanordnung ist als ein Steuerventil mit Überlappung in der Ruhelage bzw. mit Rücklauf in der Ruhelage ausgebildet und ist in seiner Ruhelage federnd gehalten und nimmt diese ein, wenn am Ritzel 4 kein Lenkeingang anliegt. In dieser Stellung gelangt Druckmedium von der Pumpe 24 und ebenso aus den Kammern 18 und über die Fluidleitung 23a in die Rückleitung oder den Behälter.
Sobald auf das Ritzel 4 für einen Lenkausschlag ein Eingangsmoment aufgebracht wird, durch das die Zahnstange in einer Richtung, beispielsweise in der Zeichnung nach links, verschoben werden soll, wird
über die Ventilanordnung 22 Druckmedium mit im wesentlichen gleichen Druck über die Leitungen 25 und 26 in beide Kammern 18 und 19 geleitet. Hierdurch wirkt auf den Kolben 17 wegen der unterschiedlichen Kolbenflächen 20 und 21 ein Differenzdruck, über den der Kolben in der Zeichnung nach links verschoben wird, wodurch die gewünschte Lenkverstärkung bei der Verschiebung der Zahnstange erreicht wird. Während dieser Kolbenbewegung wird die aus der druckbeaufschlagten Kammer 18 verdrängte Druckflüssigkeit in die drucklose Kammer 19 geleitet. Wird zur Erzielung eines Lenkausschlags in entgegengesetzter Richtung auf das Ritzel ein Eingangsmoment aufgebracht, durch das sich die Zahnstange in bezug auf die Zeichnung nach rechts verschiebt, dann gelangt über die Ventilanordnung 22 Druckmedium mit gleichem Druck,wie zuvor erwähnt, über die Leitung 25 in die Kammer 18 und die Verbindung zwischen der Kammer 19 und dem Austritt oder Behälter über die Leitungen 26 und 23a wird geöffnet. Infolge dieser Feldsteuerung und den unterschiedlich großen Wirkflächen der Kolbenflächen 20 und 21 wird der Kolben 17 mit im wesentlichen gleichem Differenzdruck beaufschlagt wie zuvor beschrieben, jedoch in umgekehrter Richtung, so daß die Verschiebung der Zahnstange in bezug auf die Zeichnung nach rechts unterstützt wird.
Wenn man eine etwaige Last an der Zahnstange 1 unberücksichtigt läßt, so ist klar, daß bei einer solchen Ausbildung die Zahnstange über den Arbeitszylinder in beiden Richtungen mit im wesentlichen gleicher Geschwindigkeit bewegt wird.
Vorteilhafterweise kann die Kammer 19 auch mit der Kammer 18 über ein Rückschlagventil verbunden sein, das eine Verbindung dann ermöglicht, wenn der Flüssigkeitsdruck in der Kammer 19 größer ist als in der Kammer 18, diese Verbindung dagegen sperrt, wenn der Druck in der Kammer 18 größer ist als in der Kammer 19. Ein derartiges Rückschlagventil ist zweckmäßigerweise im Kolben bei
- /13.
angeordnet und kann bewirken, d*ß das Druckmedium mit höherer Geschwindigkeit aus der Kammer Iy bei Druckbeaufschlagung verdrängt wird, indem ein Teil des Fluids in die dann druckabbauende Kammer 18 geleitet wird.
Der Kolben 17 kdnn eine mit ihm verschiebliche Ringdichtung 30 an seinem Umfang aufweisen und kann auch ein Gleitlager für die Zahnstange bilden, durch das diese gegen seitliche Auslenkung gesichert wird.
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Claims (8)

PATENTANWÄLTE SPOTT σΝ33 PUSCHMANN 3619029 TRW CAM GEARS LIMITED München, 02.06.1986 Wi!bury Way Pu/ho Hitchin, Hertfordshire, P 1405/86 SG4 0TU, Großbritannien PATENTANSPRÜCHE
1. Kraftverstärkte Lenkanordnung mit einer eine Verzahnung aufweisenden Stange und einem in die Verzahnung eingreifenden Ritzel, durch dessen Drehung aufgrund eines Lenkeinganges eine Längsverschiebung der Zahnstange erfolgt, die einem Lenkausgang entspricht, der an einer von den Enden der Zahnstange im Abstand liegenden Punkt abgenommen wird, mit einem in Längsrichtung koaxial zur Zahnstange ausgerichteten Arbeitszylinder, dessen Kolben mit einem Ende der Zahnstange zwecks gemeinsamer Bewegung verbunden ist, mit einer Ventilvorrichtung zur Bestimmung des Fluidstromes eines Druckmediums in den Arbeitszylinder, die in Abhängigkeit der Lenksignale den Arbeitszylinder für die Längsbewegung der Zahnstange und damit die Kraftverstärkung entsprechend dem Lenkeingang steuert, dadurch gekennzeichnet , daß der Kolben (17) an dem genannten Ende der Zahnstange (1) angeordnet ist und in Längsrichtung in entgegengesetzte Richtungen weisende Flächen (20, 21) mit unterschiedlichen wirksamen Flächen aufweist, daß die erste kleinere Fläche (20) mit einer ersten Arbeitskammer (18) in Verbindung steht, durch die die Zahnstange zum Kolben geführt ist, daß die zweite Fläche (21) m't größerer wirksamer Fläche mit einer zweiten Arbeitskammer (19) in Verbindung steht, daß diese zweite Fläche eine im wesentlichen doppelt so große Wirkfläche wie die erste Fläche (20) aufweist, daß die Ventileinrichtung so ausgelegt ist, daß das Druckmedium jede Arbeitskammer mit einem im wesentlichen gleichen Druck in einer dem Lenkeingang entsprechenden Richtung beaufschlagt, derart, daß die erste Arbeitskammer (18) im Volumen
durch die Druckdifferenz des Druck-Mediums am Kolben verringert wird, während das Druck-Medium der ersten Arbeitskammer zugeführt wird und das Druckmedium aus der zweiten Arbeitskammer abgeführt wird und in entgegengesetzter Richtung die zweite Arbeitskammer (19) in Übereinstimmung mit dem Lenkeingang durch eine im wesentlichen gleiche Druckdifferenz wie die erstgenannte beaufschlagt wird, daß die Zahnstange in Lagern gleitend geführt ist, die die Zahnstange (1) gegen radiale Auslenkung sichern und daß die Lager aus zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Lagern (10, 11) bestehen.
2. Lenkanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net , daß der Kolben (17) ein an der Stirnseite der Zahnstange (1) angeordnetes und befestigtes Bauteil ist.
3. Lenkanordnung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (1) in einem Zahnstangengehäuse (2) längsverschieblich ist und daß der Arbeitszylinder (14) in einer Verlängerung in der Längsachse des Zahnstangengehäuses (2) ausgebildet ist.
4. Lenkanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (1) mit Ausnahme eines im wesentlichen der Verzahnung (5) zugeordneten Längsabschnittes durchgehend zylindrisch ausgebildet ist.
5. Lenkanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eines der Lager eine im Bereich des Arbeitszylinders (14) vorgesehene Hülse beinhaltet, durch die die Zahnstange (1) längsverschieblich ist, daß die Hülse ein Dichtmittel aufweist, das die erste Arbeitskammer (18) teilweise begrenzt.
6. Lenkanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein oder das zweite Lager (10) eine Aufnahme beinhaltet, in der die Zahnstange (1) an ihrem von der Verzahnung abgewandten Ende gleitend ge-.führt und in der Eingriffsstellung mit dem Ritzel gehalten ist.
7. Lenkanordnung nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Aufnahme mit der Zahnstange (1) zusammenwirkt, um diese gegen ein Drehen um ihre Längsachse zu sichern.
8. Lenkanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der ersten und zweiten Arbeitskammer (18 bzw. 19) ein Rückschlagventil vorgesehen ist, das über den Differenzdruck zwischen den Arbeitskammern ansteuerbar ist und das die Kammern miteinander verbindet, wenn der Flüssigkeitsdruck in der zweiten Kammer den der ersten Arbeitskammer übersteigt, und das die Verbindung zwischen diesen Arbeitskammern sperrt, wenn der Druck in der ersten Arbeitskammer über den in der zweiten Arbeitskammer ansteigt.
DE19863619029 1985-06-10 1986-06-06 Kraftverstaerkte lenkanordnung Withdrawn DE3619029A1 (de)

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