DE3002598C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Steuerventil
gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-OS 28 35 815 ist ein Drehschieberlenkventil
für Hilfskraftlenkungen an Kraftfahrzeugen bekannt, bei
dem in steuernder Stellung der erwünschte Rücklaufstaudruck
erzeugt wird, während hingegen in Neutralstellung des
Lenkventils die Lenkungsfunktion nicht nachteilig beeinflußt
wird, d. h. kein Staudruck vorhanden ist. Dies wird
dadurch erreicht, daß die Rücklaufsteuerkanten des Drehschiebers
als erste Schließkanten so ausgebildet sind,
daß sie nach kurzem Steuerweg schließen, während die Zulaufsteuerkanten
die zur Erzeugung der Ventilkennlinie notwendigen
Drosselstellungen einnehmen. Außerdem ist zwischen
den ersten Schließkanten und dem Rücklaufanschluß für
jede Lenkrichtung jeweils eine weitere Schließkante zwischen
Ventilbüchse und Drehschieber gebildet, die durch ihre
Schließfunktion eine Drosselstelle für den gesamten Förderstrom
zuschaltet. Dabei ist in Neutralstellung des Drehschiebers
zwischen dem Zulaufanschluß und dem Rücklaufanschluß
eine ungedrosselte Verbindung gegeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Drehschieber der bekannten
Art dahingehend zu verbessern, daß bei geringen Drehungen
aus der Neutralstellung lediglich geringe hydraulische
Hilfskräfte wirksam werden, während bei großen Verdrehungen
aus der Neutralstellung, wie sie unter großen Lenkmomenten auftreten,
die volle hydraulische Hilfskraft zur
Verfügung steht.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren näher
erläutert; es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Hilfskraftlenkung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Drehschieber von Fig. 2, und zwar
entlang der Linie B-B in einer vereinfachten Ausführungsform
mit zwei Flüssigkeitsdurchlässen,
Fig. 4 die Abhängigkeit der Öffnungsquerschnitte von der Verdrehung
der Drehschieberteile,
Fig. 5 die Verstärkungskennlinie des Ventils,
Fig. 6 ein Diagramm, das den Ölfluß durch das Ventil beschreibt,
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Nullpunktbereichs der
Darstellung von Fig. 5 und
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Steuerbuchse des in
Fig. 3 gezeigten Drehschiebers.
Es wird darauf hingewiesen, daß in den Fig. 2, 3 und 8 aus
Gründen der Klarheit und Einfachheit der Beschreibung gegenüber
der praktischen Ausführung sehr vereinfachte Ventile dargestellt
sind.
Eine motorgetriebene Pumpe 1 ist mit dem Lenkgetriebe durch eine
Einlaßleitung I und eine Rücklaufleitung R verbunden.
Die Lenkspindel 2 eines Fahrzeugs ist mit einem Ventilschieber 3
gekoppelt. Der Ventilschieber 3 sitzt in einer Steuerbuchse 4.
Nicht gezeigte Anschläge begrenzen die relative Drehung zwischen
den Ventilteilen auf etwa 7° beiderseits der Mittellage. Der
Ventilschieber 3 und die Steuerbuchse 4 werden mit Hilfe eines
Torsionsstabes 5 auf Neutralstellung zentriert. Die Steuerbuchse
4 ist durch Lager 6 und 7 im Gehäuse 8 gelagert und mit
einer Reihe von Dichtungen 9 ausgerüstet, die eine Reihe
umlaufender Nuten 10 voneinander trennen. Diese Nuten 10 stehen
durch Gehäusebohrungen mit der Einlaßleitung I, der Auslaßleitung
R, einer Leitung CL bzw. einer Leitung CR in Verbindung.
Die Leitungen CL bzw. CR sind an die Arbeitsräume eines
Servozylinders 11 angeschlossen. Der Servozylinder 11 ist koaxial
zu einer Zahnstange angeordnet und enthält eine Kolbenstange 12
mit einem Kolben 14. Die Steuerbuchse 4 ist einstückig mit einem
Ritzel 13 ausgebildet, welches mit der Zahnstange kämmt. Die
Enden der Zahnstange bzw. der Kolbenstange 12 sind durch
Spurstangen 12a mit den Lenkhebeln der Lenkräder des Fahrzeuges
verbunden.
In Fig. 2 sind diejenigen der umlaufenden Nuten 10, die Verbindung
zu den Leitungen CL und CR haben, jeweils mit gebohrten
Kanälen 15 bzw. 16 versehen, die in der Innenseite der Steuerbuchse
4 enden.
Die der Einlaßleitung I und der Rücklaufleitung R zugeordneten
Nuten 10 sind jeweils mit Bohrung 17 und 18 versehen, die in sich
axial erstreckende Einlaß- bzw. Rückflußöffnungen 19 und 20
münden, die entsprechend in der Innenwand der Steuerbuchse 4
ausgebildet sind.
In Fig. 3 ist ein Querschnitt eines Ventils dargestellt, welches
aus Gründen der Einfachheit lediglich einen einzigen Satz
Steuerkanten aufweist, während tatsächlich Ventile mit 2, 3 oder
sogar 4 Sätzen verwendet werden. Falls also zwei Sätze von
Steuerkanten eingesetzt werden, würden alle Merkmale in der
unteren Hälfte der Figur wiederholt werden, beispielsweise würde
eine zweite Rückflußöffnung 18 angeordnet.
In Fig. 3 ist der Ventilschieber 3 entsprechend einer Rechtsdrehung
um einen kleinen Winkel 21 aus der Mittelstellung
verdreht dargestellt. Zylinderöffnungen 22 und 23, die in der
äußeren Oberfläche des Ventilschiebers 3 ausgebildet sind, sind
an den Enden genauso verschlossen, wie eine sich axial erstreckende
Einlaß- bzw. Rückflußöffnung 19 bzw. 20 in der Steuerbuchse
4.
Bei einem Ventil, das entsprechend der Erfindung gebaut ist,
werden zusätzliche variable Drosseln 42, 43 in jedem der
Rechtslenk- und Linkslenkzweige des Ventils angeordnet, entweder
zwischen der axialen Einlaßöffnung 19 und den Zylinderöffnungen
22 und 23 oder zwischen diesen Öffnungen und der axialen
Rückflußöffnung 20. Letztere Anordnung ist bevorzugt. Die
einzigartige Wirkung dieser zusätzlichen variablen Drosseln 42
und 43 besteht zuerst darin, daß diese zur Mittelstellung einen
kleineren Querschnitt als jede der anderen Öffnungen im Strömungszweig
haben, und zweitens daß sie sich nur bis auf einen
vorherbestimmten Wert schließen.
Diese zusätzlichen Drosseln 42, 43 sind notwendig, um den Ölfluß
im Ventil bei kleinen Drehwinkeln zu beeinflussen, aber dieses
bei größeren Winkeln zu unterlassen, so daß bei größeren
Steuerwinkeln eine Steuerfunktion der üblichen Art erzielt wird.
Fig. 3 zeigt außerdem erste Drosseln 44 bis 47, Abrundungen 28
an den Steuerkanten des Drehschiebers 3 sowie Aussparungen 72 an
den der Rückflußöffnung 20 zugewandten Seiten der Steuerkanten.
Fig. 4 zeigt die Abhängigkeit der verschiedenen Öffnungsquerschnitte
von dem jeweiligen Drehwinkel des gegenüber der
Steuerbuchse 4 verdrehten Ventilschiebers 3. Die den Drosseln 42-
47 zugeordneten Öffnungsquerschnitte sind bei Rechtsdrehnung des
Ventilschiebers 3 mit einem Apostroph, bei Linksdrehung mit zwei
Apostrophen versehen. Wenn sich also in Fig. 3 die rechte obere
Steuerkante des Ventilschiebers 3 der zugehörigen Steuerkante der
Steuerbuchse 4 nähert, dann verändert sich für die Drossel 45 ihr
Querschnitt 45′ in Richtung auf 0, während sich der Querschnitt
46′ der Drossel 46 vergrößert. In ähnlicher Weise verringert sich
gleichzeitig der Querschnitt 47′ der Drossel 47 in Richtung
auf 0, wobei aufgrund der Abrundung 28 von Fig. 3 die Annäherung
an 0 erst bei größerem Winkel und damit allmählich erfolgt. Für
die erfindungsgemäßen zusätzlichen Drosseln 42 und 43 ist nun aus
Fig. 4 zu entnehmen, daß sich für die Drossel 42 der Querschnitt
42′ zunächst in Richtung auf 0 verringert, und zwar bis zum
Punkt 66. Von hier aus bleibt der Querschnitt gemäß dem horizontalen
Verlauf der Querschnittsfläche 42′ unverändert offen.
Gleichzeitig vergrößert sich für die Drossel 44 ihre Querschnittsfläche
44′ stetig. Bei einer Drehung des Ventilschiebers
3 in die Winkelstellung 21 hat für die Drossel 45 der
Querschnitt 45′ also auf den Querschnitt 54 abgenommen, während
sich gleichzeitig für die Drossel 46 der Querschnitt 46′ auf den
Querschnitt 53 vergrößert hat. Man erkennt aus Fig. 4, daß der
Querschnitt 54 kleiner als der Querschnitt 53 ist, während der
Druck PL gleich oder größer als PR sein muß. Daraus folgt, daß QR
zumindest um das Verhältnis (53) : (54) größer als QL sein muß.
Dies ist unabhängig davon, daß die Drossel 47 geschlossen und die
Drossel 44 geöffnet hat, was den Druck PL reduziert und den
Druck PR erhöht.
Es sei nun angenommen, daß die Öldurchflußmenge in Litern pro
Minute mit Q, der Querschnitt in cm² mit A und der Druck in bar
mit P bezeichnet wird, wobei die Indices L und R für "links" und
"rechts" stehen. Dann gilt folgende Beziehung:
Darin ist K eine Konstante, die für Hydrauliköle üblicherweise
etwa 31,9 beträgt.
Man kann die beiden Drücke PL und PR gleichsetzen, so daß sich
folgende Beziehung ergibt:
Setzt man nun die Werte für die Querschnitte 52 und 63 ein, dann
verbleiben zwei weitere Variable, nämlich die Querschnitte 55 und
64. Sobald man einen davon festlegt, steht auch der andere fest.
Fig. 5 zeigt den Druckverlauf im Drehschieber bei kleiner
Winkeldrehung 21′. Die Druckkurve 75 ist im Bereich um 0° etwa
horizontal und steigt dann im rechten Bereich stark an, während
sie im linken Zweig stark abfällt.
In Fig. 6 sind zu den Drosseln 42-47 in Klammern die in Fig. 4
erkennbaren Querschnitte angegeben.
Fig. 7 zeigt einen vergrößerten Nullpunktbereich von Fig. 5 mit
verschiedenen Druckkurven 75, 76 und 77 sowie für verschiedene
Lenkwinkel 21′ und 21′′.
Fig. 8 zeigt die Steuerbuchse 4 in perspektivischer Darstellung,
wobei man die Zylinderöffnung 23 erkennt und wobei in Abwandlung
des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels die Steuerkanten
der Steuerbuchse 4 mit einer Abrundung 28′ und mit einer
Aussparung 72′ versehen sind. Die zugehörige Steuerkante 73′ des
Ventilschiebers 3 ist strichpunktiert dargestellt. Sie entspricht
in kinematischer Umkehr der Steuerkante 73 des Ausführungsbeispiels
von Fig. 3. Die Steuerkante 73′′ deutet eine andere
Winkelstellung des Ventilschiebers 3 an.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Aussparung 72′ so groß
bemessen ist, daß sie durch die Steuerkante 73′ oder 73′′ niemals
gänzlich geschlossen werden kann.
Anstelle der Aussparung 72′ kann auch eine Steuerbohrung 74
vorgesehen sein, die in Fig. 8 nur strichpunktiert angedeutet
ist. Gegebenenfalls können mehrere derartige Steuerbohrungen 74
vorgesehen sein.
Claims (3)
1. Hydraulisches Steuerventil für eine Hilfskraftlenkung von
Kraftfahrzeugen mit
einer Einlaßöffnung (19) und einer Rückflußöffnung (20) für Hydraulikfluid, das von einer Pumpe zugeführt wird;
Zylinderöffnungen (22, 23) für den Anschluß an die rechte und linke Seite eines Hydraulikzylinders, der zur Kraftverstärkung für die von einem Lenkrad zu den Kraftfahrzeugrädern zu übertragende Kraft angeordnet ist,
wobei das Ventil mindestens ein Paar symmetrisch angeordneter Durchlässe aufweist, welche die Einlaßöffnung (19) an die Rückflußöffnung (20) anschließen;
jeder Durchlaß zwei erste Drosseln (45, 44; 46, 47) mit veränderlichem Querschnitt aufweist, die durch die beiden relativ zueinander bewegbaren Teile des Ventils gebildet sind, wobei jeweils eine der Zylinderöffnungen (22 bzw. 23) dazwischenliegt; und
die Drosseln (45, 44; 46, 47) derart angeordnet sind, daß bei einer Relativbewegung der Teile gegeneinander aus ihrer neutralen Position in Abhängigkeit vom eingeleiteten Lenkmoment die erste Drossel (45 oder 46) in dem Durchlaß öffnet, während die zweite Drossel (44 oder 47) schließt;
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Paar der Durchlässe eine zusätzliche Drossel (42, 43) zwischen der zugehörigen Zylinderöffnung (22 bzw. 23) und der Rückflußöffnung (20) angeordnet ist, die schließt, wenn die zweite der beiden ersten zwischen der Einlaßöffnung (19) und der Rückflußöffnung (20) liegenden Drosseln (44 oder 47) öffnet, und umgekehrt, und
daß die zu den zusätzlichen Drosseln (42, 43) gehörigen Steuerkanten des Ventilschiebers derart gestaltet sind, daß diese zusätzlichen Drosseln (42, 43) ausgehend von der Ventilneutralstellung zunächst schnell an Öffnungsfläche bis auf einen vorherbestimmten Grad von Relativbewegung der Teile gegeneinander abnehmen und anschließend eine im wesentlichen konstante Öffnungsfläche während weiterer Relativbewegung aufrechterhalten.
einer Einlaßöffnung (19) und einer Rückflußöffnung (20) für Hydraulikfluid, das von einer Pumpe zugeführt wird;
Zylinderöffnungen (22, 23) für den Anschluß an die rechte und linke Seite eines Hydraulikzylinders, der zur Kraftverstärkung für die von einem Lenkrad zu den Kraftfahrzeugrädern zu übertragende Kraft angeordnet ist,
wobei das Ventil mindestens ein Paar symmetrisch angeordneter Durchlässe aufweist, welche die Einlaßöffnung (19) an die Rückflußöffnung (20) anschließen;
jeder Durchlaß zwei erste Drosseln (45, 44; 46, 47) mit veränderlichem Querschnitt aufweist, die durch die beiden relativ zueinander bewegbaren Teile des Ventils gebildet sind, wobei jeweils eine der Zylinderöffnungen (22 bzw. 23) dazwischenliegt; und
die Drosseln (45, 44; 46, 47) derart angeordnet sind, daß bei einer Relativbewegung der Teile gegeneinander aus ihrer neutralen Position in Abhängigkeit vom eingeleiteten Lenkmoment die erste Drossel (45 oder 46) in dem Durchlaß öffnet, während die zweite Drossel (44 oder 47) schließt;
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Paar der Durchlässe eine zusätzliche Drossel (42, 43) zwischen der zugehörigen Zylinderöffnung (22 bzw. 23) und der Rückflußöffnung (20) angeordnet ist, die schließt, wenn die zweite der beiden ersten zwischen der Einlaßöffnung (19) und der Rückflußöffnung (20) liegenden Drosseln (44 oder 47) öffnet, und umgekehrt, und
daß die zu den zusätzlichen Drosseln (42, 43) gehörigen Steuerkanten des Ventilschiebers derart gestaltet sind, daß diese zusätzlichen Drosseln (42, 43) ausgehend von der Ventilneutralstellung zunächst schnell an Öffnungsfläche bis auf einen vorherbestimmten Grad von Relativbewegung der Teile gegeneinander abnehmen und anschließend eine im wesentlichen konstante Öffnungsfläche während weiterer Relativbewegung aufrechterhalten.
2. Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ventil ein Drehschieberventil mit einer äußeren Buchse (4)
und einem inneren, konzentrischen Schieber ist.
3. Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
zu den zusätzlichen Drosseln (42, 43) des Ventilschiebers
gehörigen Steuerkanten auf einem kleinen Abschnitt ihrer
Längserstreckung je eine Aussparung (72) aufweisen, die im
wesentlichen von konstanter radialer Breite und Tiefe sowie
von derartiger Umfangslänge ist, daß die Drosseln (42, 43)
auch bei Vollaussteuerung des Ventils nicht vollständig
schließen.
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Free format text: STOLBERG-WERNIGERODE, GRAF ZU, U., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. SUCHANTKE, J., DIPL.-ING. HUBER, A., DIPL.-ING. KAMEKE, VON, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANWAELTE, 2000 HAMBURG |