DE3618709C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/22—Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks
- E03C1/23—Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks with mechanical closure mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sink And Installation For Waste Water (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Ablaufventil mit einem
aus Kunststoff bestehenden Ventilkörper und einem mit
diesem verbindbaren Ablaufkelch, zu dessen Befestigung ein
mit dem Ventilkörper verbundenes, aus einem gegenüber dem Ventilkörper und dem Ablaufkelch festeren Mate
rial bestehendes Verbindungsteil vorgesehen ist.
Ein derartiges Ablaufventil ist durch die deutsche Gebrauchsmusterschrift
19 06 489 bereits bekanntgeworden. Dort ist in
den Ventilkörper aus Kunststoff ein Metallring fest und drehsicher
aufgenommen, über den der Ventilkörper mit einem als
Sieb ausgebildeten Ablaufkelch mittels einer Befestigungsschraube
verbunden ist. Der Aufwand zur Herstellung des Ventilkörpers
mit dem darin eingelassenen Metallring ist relativ hoch.
Weiterhin bekannt ist eine Ablaufeinrichtung an Badewannen
(CH-PS 3 85 759), bei der der im übrigen aus Kunststoff be
stehenden Ablaufkörper eine vom Kunststoff umpreßte Metall
buchse aufweist, die mit einem für das Einschrauben des Ke
gels erforderlichen Innengewinde versehen ist. Auch hier
besteht der oben erwähnte Nachteil, daß nämlich die Herstel
lung aufwendig ist.
Weiterhin bekannt ist eine Abflußgarnitur für Spülen (DE-GM
84 11 981), bei der sowohl der Ventilkörper als auch der
Kelch vollständig aus Kunststoff bestehen. Sie werden durch
eine auch aus Kunststoff bestehende Hohlschraube zusammenge
halten, die jedoch eine aus Metall bestehende Gewindebuchse
aufweisen kann. Bei dieser bekannten Abflußgarnitur muß ein
hoher Aufwand getrieben werden, um die erforderliche Stabi
lität zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Ablaufventil
so auszubilden, daß bei einfacher und kostengünstiger Herstellung
und geringem Gewicht eine hohe Stabilität der Verbindung
von Ablaufkelch und Ventilkörper gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß das Verbindungsteil als getrenntes
Einsatzteil ausgebildet ist, das nach Herstellung des
Ventilkörpers durch eine seitliche Öffnung in der Wand des Ventilkörpers in diesen
einsetzbar und mit diesem verbindbar ist.
Gemäß der Erfindung ist also das Verbindungsstück
als das am meisten beanspruchte Teil aus
festerem Werkstoff, wie z. B. Metall, wobei sich
dieses Teil jedoch nachträglich einsetzen läßt, so daß die
Herstellung vereinfacht ist. Darüber hinaus braucht das Ver
bindungsteil in seiner Größe und Abmessung nicht darauf ab
gerichtet zu sein, daß es sich vor Herstellung leicht ein
setzen läßt, sondern es reicht aus, es so groß zu machen,
daß es nach Herstellung des Ventilkörpers in diesen einsetzbar und mit diesem verbindbar ist.
Das Verbindungsteil liegt somit innerhalb des Ventil
körpers in einem Bereich, der durch die bereits vorhandenen
üblichen Dichtungen abgedichtet ist.
Zweckmäßigerweise kann vorgesehen sein, daß das Verbindungs
teil an Anlageflächen des Ventilkörpers zu seiner axialen Ar
retierung in beiden Richtungen anliegt. An sich
reicht die Arretierung in einer Richtung aus, da Kräfte in
montiertem Zustand nur in einer Richtung auftreten. Das Ar
retieren in der zweiten Richtung hat jedoch den Vorteil der
erleichterten Montage.
In Weiterbildung kann vorgesehen sein, daß das Verbindungs
teil mindestens in einer Querrichtung festlegbar ist. Auch
dies kann die Montage insbesondere an schwer zugänglichen
Stellen erleichtern.
Das Verbindungsteil kann als Quer
steg mit einer zentralen Bohrung ausgebildet sein, die ggf.
ein Gewinde aufweist. Auf diese Weise lassen sich die übli
chen Befestigungsmethoden und Elemente verwenden, so daß
keinerlei Änderungen der übrigen Teile des Ablaufventils
erforderlich sind.
Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsart der Erfindung ist vorgesehen, daß
der Quersteg mit seinem einen Ende in eine Tasche der In
nenwand des Ventilkörpers eingreift. Das Eingreifen in die
Tasche führt zu einer axialen Festlegung in beiden Richtun
gen und hat den zusätzlichen Vorteil, daß keinerlei zusätz
liche Maßnahmen zum Abdichten erforderlich sind.
Das andere Ende des Querstegs kann in der seitlichen
Öffnung in der Wand des Ventilkör
pers angeordnet sein, wobei diese Öffnung der Tasche gegenüberliegt. Die Außenseite dieser Wand des Ventil
körpers liegt ggf. innerhalb eines seitlichen Stutzens, so
daß auch hier keine zusätzlichen Abdichteinrichtungen erfor
derlich sind.
Um eine gute Verteilung der beim Festziehen des Ablaufkel
ches entstehenden Kräfte zu erreichen, kann
vorgesehen sein, daß die Enden des Querstegs T-artig ver
breitert ausgebildet sind.
Im folgenden wird im Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Aufsicht auf den unterhalb einer Bade
wanne anzuordnenden Ventilkörper eines Ab
laufventils;
Fig. 2 einen Längsschnitt längs Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 eine Endansicht des Ventilkörpers von rechts
in Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Verbindungs
teils.
Der in Fig. 1 dargestellte Ventilkörper 11 soll unterhalb
einer Badewanne angeordnet werden. Er enthält eine zentrale,
sich nach oben trichterförmig erweiternde Abflußöffnung 12
und einen seitlichen Rohrstutzen 13, der im Endbereich mit
einem Außengewinde 14 versehen ist. Seitlich des Rohrstut
zens 13 ist eine Halterung 15 für eine Betätigung für das
Verschlußelement des von der Erfindung vorgeschlagenen Ab
laufventils angeordnet. In diese Halterung 15 kann das eine
Ende eines Bowdenzuges eingesetzt werden, das mit einem
nicht dargestellten Hebel zusammenwirkt, der von unten her
das Ventilelement anhebt bzw. absenkt. Die sich nach oben
trichterförmig erweiternde Abflußöffnung 12 weist an der
Oberseite des Ventilkörpers 11 eine umlaufende Abschlußrand
16 auf. An den Abschlußrand 16 schließt sich eine durch
eine Krümmung abgesetzte ebene Schulter 17 an, die eine Auf
lagefläche für einen Dichtungsring darstellt. An diese
Schulter 17 schließt sich eine Kegelfläche 18 an, die den
Übergang bis zu dem zylindrischen Teil der Abflußöffnung 12
bildet. In der Kegelfläche 18, die Teil einer Wand des Ven
tilkörpers 11 ist, ist eine Tasche 19 eingeformt, diametral
dem Rohrstutzen 13 gegenüberliegend. Auf der gegenüberlie
genden Seite weist die Kegelfläche 18 eine der Tasche 19
entsprechende Öffnung 20 auf.
In der Tasche 19 ist das eine Ende eines Verbindungsteils 21
angeordnet, dessen zweites Ende in der Öffnung 20 angeordnet
ist. Das Verbindungsteil 21 ist als Quersteg 22 ausgebildet.
Der Quersteg enthält zwei Arme 23, 24, die beidseits eines
zentralen Rings 25 angeordnet sind. Der Ring 25 enthält eine
zentrale Bohrung 26, die mit einem Innengewinde 33 versehen
ist.
Aus dem Längsschnitt der Fig. 2 ist zu sehen, daß der Quer
steg 22 durch den Rohrstutzen 13 hindurch und durch die Öff
nung 20 in der Wand 27 des Ventilkörpers 11 hindurchgescho
ben ist, bis er mit seinem einen Ende 28 in der Tasche 19
angeordnet ist. Die Tasche 19 weist zwei Begrenzungswände
29, 30 auf, die beide parallel zur Oberseite des Ventilkör
pers 11 verlaufen. Auch die Öffnung 20 weist eine obere Be
grenzungswand 31 und eine untere Begrenzungswand 32 auf, die
ebenfalls parallel zur Oberseite des Ventilkörpers 11 ver
laufen. Dadurch ist der Quersteg 22 in axialer Richtung
festgelegt.
Bei der Montage wird der Ventilkörper 11 unterhalb einer
Badewanne angeordnet, nachdem auf die Schulter 17 ein O-Ring
aufgelegt wurde. Von der Oberseite der Badewanne her wird
der Ablaufkelch eingesetzt und mit einer Hohlschraube be
festigt, die in das Innengewinde 33 der zentralen Bohrung 26 des Quer
stegs 22 eingeschraubt wird. In der Hohlschraube ist dann
der Schaft des Verschlußkörpers eingesetzt. Die beim Fest
schrauben von Ablaufkelch und Ventilkörper auftretenden
Kräfte werden erfindungsgemäß von dem Quersteg 22 aufgenom
men, der aus Metall besteht. Wie sich aus Fig. 4 ergibt,
besitzen die Arme 23, 24 des Querstegs 22 verbreiterte Enden
28, 34. Von oben her gesehen sind die Enden 28, 34 T-förmig
verbreitert. Dadurch wird eine vergrößerte Anlagefläche ge
schaffen, so daß die auftretenden Kräfte besser verteilt
werden können und die Drücke klein bleiben. Die Oberkanten
der Arme 23, 24 können abgerundet sein, so daß sie einen
geringen Strömungswiderstand für das abfließende Wasser bil
den.
In der Fig. 3, die eine Endansicht des Ventilkörpers 11 dar
stellt, ist durch den Stutzen 13 ein Teil der Wand 27 zu
sehen, in der die Öffnung 20 angebracht ist. Die Öffnung 20
weist in dieser Ansicht einen rechteckigen Querschnitt auf,
so daß die Begrenzungswände 31 und 32 parallel zum Abschlußrand
16 des Ventilkörpers 11 verlaufen und dadurch eine Festle
gung des Querstegs 22 in axialer Richtung bewirken.
Claims (7)
1. Ablaufventil mit einem aus Kunststoff bestehenden
Ventilkörper (11) und einem mit diesem verbindbaren
Ablaufkelch, zu dessen Befestigung ein mit dem
Ventilkörper (11) verbundenes, aus einem gegenüber
dem Ventilkörper (11) und dem Ablaufkelch festeren
Material bestehendes Verbindungsteil (21) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(21) als getrenntes Einsatzteil ausgebildet
ist, das nach Herstellung des Ventilkörpers
(11) durch eine seitliche Öffnung (20) in der Wand
des Ventilkörpers (11) in diesen einsetzbar und mit
diesem verbindbar ist.
2. Ablaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (21) an Anlageflächen
(29 bis 32) des Ventilkörpers (11) zu seiner
axialen Arretierung in beiden Richtungen anliegt.
3. Ablaufventil nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsteil (21) mindestens in einer Querrichtung
festlegbar ist.
4. Ablaufventil nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsteil (21) als Quersteg (22) mit einer
zentralen Bohrung (26) ausgebildet ist.
5. Ablaufventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Quersteg (22) mit seinem einen Ende
(28) in eine Tasche (19) der Innenwand des
Ventilkörpers (11) eingreift.
6. Ablaufventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ende (34) des Querstegs (22) in der
seitlichen Öffnung (20) in der Wand des Ventilkörpers
(11) angeordnet ist, wobei diese Öffnung
(20) der Tasche (19) gegenüberliegt.
7. Ablaufventil nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (28, 34) des
Quersteges (22) T-artig verbreitert ausgebildet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863618709 DE3618709A1 (de) | 1986-06-04 | 1986-06-04 | Ablaufventil mit einem aus kunststoff bestehenden ventilkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863618709 DE3618709A1 (de) | 1986-06-04 | 1986-06-04 | Ablaufventil mit einem aus kunststoff bestehenden ventilkoerper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3618709A1 DE3618709A1 (de) | 1987-12-10 |
| DE3618709C2 true DE3618709C2 (de) | 1991-05-02 |
Family
ID=6302224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863618709 Granted DE3618709A1 (de) | 1986-06-04 | 1986-06-04 | Ablaufventil mit einem aus kunststoff bestehenden ventilkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (4)
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| CH385759A (de) * | 1961-05-09 | 1964-12-15 | Gebert & Cie | Ablaufeinrichtung an Badewannen |
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| DE8411981U1 (de) * | 1984-04-17 | 1984-08-09 | Thorwarth & Grebe oHG, 5927 Erndtebrück | Abflussgarnitur |
-
1986
- 1986-06-04 DE DE19863618709 patent/DE3618709A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3618709A1 (de) | 1987-12-10 |
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