DE3644272A1 - Geraeuschdaempfungsvorrichtung fuer sanitaere installationsleitungen - Google Patents
Geraeuschdaempfungsvorrichtung fuer sanitaere installationsleitungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Geräuschdämpfungsvorrich
tung für sanitäre Installationsleitungen.
Es sind bereits Geräuschdämpfungsvorrichtungen bekannt, die
beispielsweise aus einem Rohrabschnitt aus elastischem Material
bestehen und dazu bestimmt sind, in eine Wasserleitung einge
setzt zu werden, um sich Druckvibrationen und/oder akustischen
Vibrationen zu widersetzen, die beim Hindurchströmen des Was
sers hervorgerufen werden. Die bekannten Vorrichtungen weisen
jedoch den Nachteil auf, daß sie teure und komplizierte Abdicht
mittel, wie z.B. gerippte Dichtungen, Flansche mit kreisför
migen Dichtkanten an beiden Enden der Abschnitte sowie Stütz
elemente benötigen, die außen an dem Abschnitt vorgesehen
sein müssen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile
zu vermeiden und eine im Aufbau einfache, billig herzustellen
de und leicht zu montierende Geräuschdämpfungsvorrichtung
zu schaffen, die sicher in ihrer Gebrauchslage gehalten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des
Anspruchs 1.
In der Zeichnung ist in schematischer und beispielhafter Weise
eine Geräuschdämpfungsvorrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt einer ersten Ausführungs
form in der Betriebsstellung innerhalb einer Was
serleitung,
Die Fig. 2
und 3 zeigen eine perspektivische Darstellung bzw. einen
Querschnitt der ersten Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt einer Variante der Ausführungs
form nach Fig. 1.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungs
form in Gebrauchsstellung.
Fig. 6 zeigt eine teilweise in Längsrichtung geschnittene
perspektivische Darstellung der zweiten Ausführungs
form nach Fig. 5.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch eine Variante der
Vorrichtung entsprechend der zweiten Ausführungs
form.
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch eine dritte Ausfüh
rungsform in Einbaulage bzw. Gebrauchslage.
In Fig. 1 ist im Schnitt ein Teil einer sanitären Installations
leitung, versehen mit einer Geräuschdämpfungsvorrichtung nach
der Erfindung, dargestellt. Der dargestellte Teil umfaßt zwei
Leitungselemente 1, 1′, die miteinander in bekannter Weise
durch eine Mutter 2 verbunden sind, welche durch einen End
flansch des einen Elementes 1′ gehalten und auf ein Gewinde,
welches das andere Ende des Elementes 1 aufweist, aufgeschraubt
ist. Eine Dichtung 3 ist zwischen die beiden Elemente 1 und 2
eingesetzt.
Eines der Elemente 1 der dargestellten Leitung weist an der
Innenwand zwei Ringschultern 4, 4′ auf, die zur Positionierung
und Halterung der Geräuschdämpfungsvorrichtung dient, welche
in diese Leitung eingesetzt ist. Wie in den Fig 1 und 2 dar
gestellt, umfaßt eine erste Ausführungsform einer solchen
Geräuschdämpfungsvorrichtung einen zylindrischen Abschnitt 5
in doppelwandiger Ausführung, der aus einem elastischen Material,
beispielsweise Kautschuk oder einem anderen plastischen Ma
terial hergestellt ist, welches entsprechend geeignete ela
stische Eigenschaften aufweist.
Die Doppelwand der Vorrichtung 5 begrenzt einen ringförmigen
Hohlraum 6, der dazu bestimmt ist, die Dämpfung der Geräusche
im Inneren der Leitung zu sichern, welche insbesondere von
Druckschwankungen der die Leitung durchströmenden Flüssigkeit
herrühren. Selbstverständlich ist es unerläßlich, daß der
ringförmige Hohlraum 6 vollständig dicht in bezug auf die
in der Leitung hindurchströmende Flüssigkeit ist, weil die
Vorrichtung sonst ihre Dämpfungsfunktion nicht sicherstellen
könnte. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung erfordert nur
ein einziges Abdichtelement. Bei der ersten Ausführungsform
gemäß Fig. 1 und 2 besteht dieses Abdichtelement aus einem
Metallring 7, der die Form eines liegenden T aufweist, und
Ringnuten besitzt, die in der Gebrauchsstellung mit zwei nach
innen vorstehenden Randleisten, 8, 8′ der kreisförmigen Öff
nung zusammenwirken, welche in der Nähe eines der Enden des
zylindrischen Abschnittes 5 angeordnet ist.
Der Außendurchmesser des als Metallring ausgebildeten Abdicht
elementes 7 ist etwas größer als der Durchmesser des zylinder
förmigen Abschnittes 5, derart, daß eine Ringschulter 9 ge
bildet ist, die in der Gebrauchslage mit einer Schulter 4′
an der Innenwand des Elementes 1 der Leitung zusammenwirkt.
Das andere Ende des zylinderförmigen Abschnittes 5 ist bei
der Herstellung verschlossen und in Axialrichtung durch eine
Schulter 4 an der Innenwand gehalten.
Um die Halterung in Längsrichtung des zylinderförmigen Abschnit
tes 5 zu verbessern und jegliches Risiko einer Verschiebung
oder Beschädigung der Geräuschdämpfungsvorrichtung durch den
Hindurchtritt von Flüssigkeit unter Druck zu vermeiden, kann
diese Vorrichtung in Längsrichtung verlaufende Versteifungs
rippen 10 aufweisen, die einstückig mit dem Abschnitt 5 bei
der Herstellung angeformt sind (Fig. 3) oder es können ein
oder mehrere Versteifungselmente 11 als Verstrebung in dem
ringförmigen Hohlraum 6 angeordnet sein.
Bei der zweiten Ausführungsform der Geräuschdämpfungsvorrich
tung gemäß der Erfindung, welche in den Fig. 5 und 6 dargestellt
ist, weist der zylinderförmige elastische Abschnitt 15 im
Schnitt die Form eines U auf und ist an seinem oberen Ende
durch ein Dichtelement in Form eines Metalleinsatzes 17 ver
schlossen, derart, daß wie bei der vorhergehenden Ausführungs
form ein ringförmiger Hohlraum gebildet ist, der Geräusche
dämpft. Der Metalleinsatz 17 umfaßt eine gelochte Scheibe 18
und zwei ringförmige, senkrecht zur Scheibenebene abstehende
Wände, von denen die eine 19, die zentrale Öffnung, welche
die Durchgangsöffnung für die Flüssigkeit bildet begrenzt,
während die andere Wand 20 mit Kraft in die Betriebsstellung
zwischen die beiden Wände des zylinderförmigen Abschnittes 15
eingedrückt ist.
Das Leitungselement 1 a, welches für die Aufnahme der Geräusch
dämpfungsvorrichtung in der Gebrauchslage bestimmt ist (Fig. 5),
weist ebenfalls zwei Schultern 4 a, 4′a auf, die in dieser
Betriebsstellung mit dem unteren, bei der Herstellung geschlos
senen Ende des zylindrischen Abschnittes 15 einerseits und
mit dem äußeren ringförmigen Rand der gelochten Scheibe 18
des metallischen Einsatzes 17 andererseits zusammenwirken.
Schließlich kann der zylindrische elastische Abschnitt 15
ebenfalls längs verlaufende Versteifungsrippen 21, 22 im Inneren
des Hohlraumes 16 und/oder an seiner Außenseite aufweisen,
wobei diese Versteifungsrippen einstückig bei der Herstell
ung des Abschnittes 15 hergestellt sind.
Was die die dritte in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform an
langt, so unterscheidet sich diese von der ersten in den Fig. 1
und 2 dargestellten Ausführungsform dadurch, daß das als Metall
ring ausgebildete Abdichtelement 27 im wesentlichen in der
Mitte des elastischen zylindrischen Abschnittes 15 angeordnet
ist, wobei der ringförmige Hohlraum 26 somit durch diesen
Ring in zwei Teile unterteilt ist. Darüber hinaus ist der
Durchmesser des oberen Teiles des Abschnittes 25 etwas grö
ßer als derjenige des unteren Abschnittes und entspricht dem
Außendurchmesser des Metallringes 27. Dieser bildet wie bei
der ersten Ausführungsform eine Ringschulter, die in der dar
gestellten Gebrauchslage mit einer ersten Ringschulter 4′b
zusammenwirkt, welche die Innenwand es Leitungselementes 1 b
aufweist, wobei eine zweite Schulter 4 b, die diese Wand aufweist,
dazu dient, das untere Ende des zylinderförmigen Abschnittes
25 abzustützen. Eine oder mehrere Verstrebungen 28 können
ebenfalls in einem oder beiden Teile des ringförmigen Hohl
raumes 26 vorgesehen sein.
Selbstverständlich können andere Formen des zylinderförmigen
Abschnittes und des Elementes zur Abdichtung desselben vorge
sehen sein, sofern diese Abschnitte nur eine Öffnung aufweisen,
die dicht abgeschlossen sein muß, um den zwischen den Wänden
des Abschnittes gebildeten Hohlraum gegenüber der durch die
Leitung hindurchströmenden Flüssigkeit abzuschirmen, damit
der elastische Abschnitt seine Rolle als Geräuschdämpfer spielen
kann.
Claims (10)
1. Geräuschdämpfungsvorrichtung für sanitäre Installations
leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine doppelwan
dige zylindrische Buchse (5, 15, 25) aus elastischem Ma
terial umfaßt, deren axiale Durchgangsöffnung für den
Durchfluß der Flüssigkeit dient, daß die beiden Wände
dieser Buchse zwischen sich einen ringförmigen Hohlraum (6,
16, 26) begrenzen und daß dieser ringförmige Hohlraum
durch ein ringförmiges Abdichtelement (7, 17, 27) abge
dichtet ist, wobei dieses Abdichtelement außerdem auch
zum Positionieren und zum Halten der Buchse in ihrer Be
triebsstellung innerhalb der Leitung dient.
2. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abdichtelement (7, 27) aus einem
Metallring besteht, der im Schnitt die Form eines liegen
den T besitzt.
3. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Metallring Ringnuten aufweist,
die in der Betriebsstellung mit nach innen vorstehenden
Randleisten (8, 8′) der dicht abzuschließenden Ringöff
nung zusammenwirken.
4. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Metallrin
ges (7, 27) größer ist als zumindest ein Teil des zylin
drischen Abschnittes (Buchse 5, 25), derart, daß er eine
Ringschulter (9) bildet.
5. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (7, 27)
in der Nähe eines der Enden des zylindrischen Abschnit
tes (5) oder in der Mitte desselben (25) angeordnet ist.
6. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abdichtelement (17) ein Metall
einsatz ist, der eine gelochte Scheibe (18) versehen mit
zwei senkrecht zur Scheibenebene angeordneten zylindrischen
Wänden (19, 20) umfaßt, daß die beiden Wände der zylin
drischen Buchse (15) im Schnitt ein U bilden und daß eine (19)
der zylindrischen Wände (19, 20) des Metalleinsatzes (17)
das ringförmige offene Ende der Buchse (15) abdichtet.
7. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Buchse (5,
15, 25) in Längsrichtung verlaufende Verstärkungsrippen (10,
21, 22) aufweist, die im Hohlraum (6, 16, 26) und/oder
auf der Außenwand der Buchse (5, 15, 25) angeordnet sind,
wobei diese Verstärkungsrippen zusammen mit der Buchse
einstückig hergestellt sind.
8. Geräuschdämpfungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische
Buchse (5, 15, 25) im Hohlraum (6, 16, 26) eine oder mehrere
Versteifungsverstrebungen (11, 28) aufweist.
9. Leitungselement für Sanitärinstallationen mit zumindest
einer Ringschulter (4, 4 a, 4′a, 4 b, 4′b) für die Positio
nierung und zum Halten in der Betriebsstellung einer Ge
räuschdämpfungsvorrichtung nach Anspruch 1, die in dieses
Element (1, 1′) eingesetzt ist.
10. Leitungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Ringschulter (4′, 4′a, 4′b) in der Betriebs
stellung mit dem Abdichtelement (17, 27) der Geräuschdämp
fungsvorrichtung und eine zweite Ringschulter (4, 4 a, 4 b)
in dieser Stellung mit dem einen Ende der zylindrischen
Buchse (5, 15, 25) dieser Geräuschdämpfungsvorrichtung
zusammenwirkt.
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