[go: up one dir, main page]

DE3618453A1 - Markiervorrichtung - Google Patents

Markiervorrichtung

Info

Publication number
DE3618453A1
DE3618453A1 DE19863618453 DE3618453A DE3618453A1 DE 3618453 A1 DE3618453 A1 DE 3618453A1 DE 19863618453 DE19863618453 DE 19863618453 DE 3618453 A DE3618453 A DE 3618453A DE 3618453 A1 DE3618453 A1 DE 3618453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
powder
marking
support surface
flat material
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863618453
Other languages
English (en)
Other versions
DE3618453C2 (de
Inventor
Heinz Joseph West Hartford Conn. Gerber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gerber Scientific Inc
Original Assignee
Gerber Scientific Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gerber Scientific Inc filed Critical Gerber Scientific Inc
Publication of DE3618453A1 publication Critical patent/DE3618453A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3618453C2 publication Critical patent/DE3618453C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting
    • D06H1/02Marking by printing or analogous processes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H23/00Devices for applying chalk; Sharpening or holding chalk
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/27Means for performing other operations combined with cutting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • D06B11/0056Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of fabrics
    • D06B11/0063Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of fabrics by pouring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F2210/00Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products
    • B26F2210/12Perforating, punching, cutting-out, stamping-out, severing by means other than cutting of specific products of fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
BERLIN-DAHLEM 33 - PODBtELSKIALLEE
GERBER SCIENTIFIC, INC. 8000 MÜNCHEN 22 · Wl D EN M AYE R STRASS E 49
BERLIN: DIPL.-ING. R. MÜLLER-BÖRNER
MÜNCHEN: DIPL.-INQ. HANS-HEINRICH WEY
Berlin, den 02. Juni 1986
"Markiervorrichtung"
(Priorität: USA, Nr. 739 619 vom 31. Mai 1985)
30 Seiten Beschreibung mit 13 Patentansprüchen, 7 Blatt Zeichnungen und 1 Seite Zusammenfassung mit Fig. 1
Ma - 29 171
BERLIN: TEL EFO N (O 30) 8 31 20 88 KABEL: PROPINDUS · TELEX: 1 840S7 MÜNCHEN: TELEFON (08Θ) 225585 KABEL: PROPINDUS · TELEX: 524244
Λ-
Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Markiervorrichtungen und behandelt insbesondere eine Markiervorrichtung mit einem Markiergerät, wobei die Vorrichtung dadurch arbeitet, daß sie das Markiergerät veranlaßt, einen Pulverstrom auf ein Arbeitsstück abzugeben, während sie das Arbeitsstück und das Markiergerät relativ zueinander bewegt.
Die Erfindung hat verschiedene Anwendungen; so z. B. in der Bekleidungsindustrie, um aus Stoffbahnen zugeschnittene Musterstücke mit einem Vermerk zu versehen, die später zu Kleidungsstücken zusammengenäht werden; diese Kleidungsstücke werden danach zum Entfernen der Vermerke gereinigt. Die Musterstücke werden typischerweise von einer automatischen Stoffschneidvorrichtung wie der in der US-PS 4 091 701 aufgezeigten zugeschnitten. Die patentierte Vorrichtung schließt einen Tisch mit einer Arbeitsoberfläche zum Abstützen einer einzelnen Arbeitsbahn oder einer Auflage aus Arbeitsbahnen, ein in einer allgemein parallel zur Arbeitsoberfläche verlaufenden Ebene bewegbares Schneidgerät zum Zuschneiden der Musterstücke und einen Computer zum Steuern der Bewegung des Schneidgeräts und der Zeitabstimmung des Schneidens ein.
Eine breite Palette von Musterstücken kann aus einer Arbeitsbahn zugeschnitten werden, und die Stücke haben zahlreiche mögliche Bestimmungen und Verwendungszwecke; deshalb ist es wünschenswert, die Musterstücke zum Schaffen einer solchen Information mit einem Vermerk zu versehen.
Bisher sind Musterstücke automatisch durch Etiketten-Aufbringeinrichtungen wie die in der US-PS 4 028 167 offenbarte, durch Nadel-und-Farbfaden-Anordnungen wie die in der
US-PS 3 991 706 offenbarte und von Hand durch eine Bedienungsperson mit einem Vermerk versehen worden, die mit einem Kreidestück unmittelbar auf Musterstücke schreibt, oder durch eine Bedienungsperson, die mit Tinte auf Etiketten schreibt und diese manuell an Musterstücken befestigt. Beide Systeme des manuellen Versehens mit einem Vermerk sind kostenaufwendig und Irrtümern unterworfen. Es ist auch hinderlich, manuell mit einem Kreidestift auf einem weichen Musterstück zu schreiben, weil das Musterstück dahin tendiert, sich zu verformen, wenn es vom Kreidestift berührt wird. Des weiteren dringt, wenn Vermerke manuell mit Kreide geschrieben werden, etwas von der applizierten Kreide tief in das Musterstück wegen der Schreibkraft ein, und es ist schwierig, dies später aus dem fertigen Produkt zu entfernen. Wegen ähnlicher Probleme bei der Vermerkentfernung und bei der Mechanik des Markierens auf einem weichen Musterstück ist es nicht zweckdienlich, solche Vermerke mit einem herkömmlichen Aufzeichnungsgerät zu machen, das von einer Schreibfeder, einem Bleistift oder einem Tintenstrahlkopf Gebrauch macht, wie sie in der US-PS 4 421 783 oder in der US-PS 4,26,285 offenbart worden sind.
Dementsprechend ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Markiervorrichtung mit einem Markiergerät zu schaffen, das ein Arbeitsstück mit einem Vermerk aus einer entfernbaren Substanz versieht, wobei gleichzeitig eine Markiervorrichtung der vorerwähnten Art geschaffen werden soll, bei der das Markieren von einem Computer gesteuert wird. Dabei kann ein Markiergerät der vorbeschriebenen Art vorgesehen sein, das mit einer automatischen Schneidvorrichtung zum Versehen von von der Schneidvorrichtung zugeschnittenen Musterstücken mit einem Vermerk zusammenwirkt, oder ein
- 10 -
-Μ-
Markiergerät der vorstehenden Art, das Einrichtungen zum Steuern der Markierintensität einschließt.
Auch ist es möglich, ein Markiergerät vorzusehen, das ein Arbeitsstück durch Abgeben von Pulver auf das Arbeitsstück markiert und Einrichtungen einschließt, um das Pulver daran zu "hindern, im Inneren des Markiergeräts übermäßig anzubacken.
Zur Lösung der genannten Aufgabe dient die im Hauptanspruch angegebene Erfindung. Dementsprechend besteht die Erfindung in einer Markiervorrichtung mit einem Markiergerät, das ein Musterstück durch Abgeben eines Pulverstroms mit einem Vermerk versieht, während das Markiergerät und das Musterstück automatisch relativ zueinander bewegt werden. Gemäß einem Merkmal der Erfindung ist die Markiervorrichtung in zusammenwirkender Beziehung mit einer automatischen Schneidvorrichtung kombiniert, um von der Vorrichtung zugeschnittene Musterstücke mit. einem Vermerk zu versehen. Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung schließt die Markiervorrichtung Einrichtungen zum Einstellen der Rate ein, mit der Pulver in Beziehung zur MarKiergeschwindigkeit abgegeben wird, um eine Kontrolle über die Markierintensität zu schaffen. Zum Abgeben des Pulvers sind verschiedene Einrichtungen vorgesehen; eine dieser Einrichtungen umfaßt ein Gehäuse zum Speichern von Pulver, eine nach unten abfallende Führung, die unter dem Pulverspeicher liegt und zu einem Auslaß führt, und einen Mechanismus zum automatischen Umrühren des Pulvervorrats, um das Pulver zu veranlassen, ununterbrochen zur Führung zu strömen. Eine weitere dieser Einrichtungen zum Abgeben des Pulvers umfaßt Einrichtungen zum Herstellen von Pulver, ausgehend von seiner festen Form, eine Düse und Luftbewegungseinrichtungen zum Mitnehmen des Pulvers und zum Transportieren desselben durch die Düse hindurch. Noch eine weitere dieser
- 11 -
Einrichtungen zum Abgeben des Pulvers umfaßt Einrichtungen zum Herstellen von Pulver, ausgehend von seiner festen Form, und ein flexibles Teil, das die Feinzerkleinerungseinrichtungen angreift, um auf den Feinzerkleinerungseinrichtungen angebacktes Pulver von seinem Platz zu entfernen, und es ihm gestattet, zu einem Auslaß zu laufen.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransnrüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer automatischen Schneid- und Markiervorrichtung, die die Erfindung umfaßt;
Fig. 2 eine teilweise weggebrochene Stirnansicht eines Markiergeräts der Vorrichtung in Fig. 1, das die vorliegende Erfindung verkörpert;
Fig. 3 eine teilweise weggebrochene Draufsicht auf das Markiergerät in Fig. 2;
Fig. 4 eine Hinteransicht des Markiergeräts in Fig. 2;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Ebene 5-5 in Fig. 2;
12 -
Fig. 6 einen Ablaufplan, der ein Computerprogramm zum Steuern der Markierintensität des Markiergeräts in Fig. 2 veranschaulicht;
Fig. 7 einen Ablaufplan, der des weiteren einen Schritt des Ablaufplans in Fig. 6 veranschaulicht;
Fig. 8 eine schematische Ansicht eines anderen die vorliegende Erfindung verkörpernden Markiergeräts;
Fig. 9 eine schematische Draufsicht auf ein weiteres die vorliegende Erfindung verkörperndes Markiergerät;
Fig. 10 eine Seitenansicht von Fig. 9;
Fig. 11 eine schematische Ansicht noch eines weiteren die vorliegende Erfindung verkörpernden Markiergeräts;
Fig. 12 eine Oerspektivische, schematische Ansicht immer noch eines weiteren die vorliegende Erfindung verkörpernden Markiergeräts;
Fig. 13 eine fragmentarische Endansicht des Markierqeräts in Fig. 12;
Fig. 14 eine fragmentarische Seitenansicht des Markiergerät: in Fig. 12;
Fig. 15 eine fragmentarische Ansicht einer Basis, des Blockabschnitts und des flexiblen Reinigungsteils des Markiergeräts in Fig. 12;
- 13 -
Fig. 16 eine fragmentarische, schematische Ansicht eines letzten die vorliegende Erfindung verkörpernden Markiergeräts.
Fig. 1 veranschaulicht eine allgemein mit 8 bezeichnete automatische Schneid- und Markiervorrichtung, die die Erfindung umfaßt. Die Vorrichtung 8 schließt einen eine Arbeitsbahn 14 abstützenden Tisch 10 und einen Schneid- und Markierkopf 16, der über dem Tisch für eine Bewegung in einer allgemein parallel zu demselben verlaufenden Ebene gehalten wird, ein. Der Kopf ist in einer angedeuteten Y-Koordinatenrichtung durch ein Antriebssystem bewegbar, das eine Gleitbrücke 13, eine mit der Brücke gewindemäßig verschraubte Leitspindel 20, eine die Brücke lagernde Führungsschiene 22 und einen Y-Richtungs-Schrittschaltmotor 27 zum Drehen der Leitspindel einschließt. Der Kopf 16 ist auch in einer angedeuteten X-Koordinatenrichtung mittels eines Antriebssystems bewegbar, das einen den Kopf 16 haltenden Schlitten 18, einen X-Richtungs-Schrittschaltmotor 25, eine vom Motor 25 angetriebene Motorriemenscheibe 27, eine Riemenscheibe 29 und einen zwischen den Riemenscheiben 27 und 29 geführten Zeitgeberriemen 31 einschließt, der hinten am Schlitten 18 zum Bewegen desselben festgemacht ist.
Beide Antriebsmotoren werden von einer Steuereinrichtung 12 gesteuert, die einen Computer einschließt. Der Computer empfängt seine Befehle aus einem Programmband, die solche Informationen wie Formen des gewünschten, zuzuschneidenden MusterStücks und alphanumerische Zeichen oder andere auf dem Musterstück zu machende Vermerke liefern. Auf der Grundlage dieser Informationen weist der Computer die X-Y-Motoren
- 14 -
während einer Zeitoeriode an, den Kopf 16 entlang einer Schneidroute zu bewegen, die die Form des gewünschten MusterStücks umreißt, und aktiviert ein Schneidgerät 33 im Inneren des Koofes zum Zuschneiden desselben, und während einer weiteren Zeitperiode weist der Computer die X-Y-Motoren an, den Koof 16 entlang einer Route zu bewegen, die die Form des gewünschten Vermerks umreißt, und aktiviert ein Markiergerät 35 im Inneren des Kopfes zum Markieren desselben. Zum Zwecke einer weiteren Beschreibung einer Vorrichtung, die einen Kopf wie den Kopf 16 entlang einer gewünschten Schneid- oder Aufzeichnungsroute in einer parallel zu einer Arbeitsoberfläche verlaufenden Ebene bewegen kann, sei auf die US-PS 3 529 084 verwiesen.
Das Schneidgerät 33 ist von herkömmlicher Art wie das, welches in der US-PS 4 294 047 offenbart wurde. Es schließt eine sich hin- und herbewegende Messerklinge ein, die frei vorspringend an ihrem oberen Ende aufgehängt ist und unter dem Einfluß eines (nicht dargestellten) Steuerantriebsmotors sich um eine TheJ:a-Achse drehen kann, welche mit der vorderen Schneide der Klinge zusammenfällt, um die Klinge mit der Schnittlinie in Berührung zu halten. Der Tisch 10 schließt ein Bett 23 ein, das typischerweise aus Borstenblöcken oder Schaumstoff besteht und in das von der Messerklinge eingedrungen wird, während sie ein Musterstück zuschneidet.
Fig. 1 zeigt des weiteren ein Musterstück 17 mit einem Vermerk 19, das aus der Arbeitsbahn 14 vom Schneidgerät 33 geschnitten und vom Markiergerät 35 mit einem Vermerk versehen wurde.
- 15 -
Fig. 2 bis 5 veranschaulichen weiter das Markiergerät 35, das ein Gehäuse 40 zum Speichern von pulverförmiger Kreide oder anderem Pulver einschließt; das Gehäuse verjüngt sich an seinem unteren Ende zu einem nach unten abfallenden Führungsabschnitt 42, der zu einem Auslaß 44 führt. Der Auslaß ist klein, z. B. ein Loch mit einem Durchmesser von 0,3175 cm ( /8 Zoll), und gibt einen dünnen Pulverstrom ab. Das Markiergerät schließt des weiteren ein Zahnrad 46 (Fig. 2), das die pulverförmige Kreide an den Auslaß steuerbar abgibt,und einen Getriebemechanismus 50 (Fig. 3) ein, der den Kreidevorrat zum Aufbrechen desselben durchschüttelt und ihn dadurch daran hindert, Brücken zu bilden, sowie diesen veranlaßt, ununterbrochen zur Führung 42 und zum Abgabezahnrad 46 zu strömen. Das Zahnrad 46 wird von einem Motor 48 (Fig. 4) angetrieben, der von der Steuereinrichtung 12 über Drähte 49, 49 gesteuert wird.
Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, umfaßt der Getriebemechanismus 50 ein Zahnrad 52, das mit dem Zahnrad 46 kämmt und von diesem angetrieben wird, und Rührstangen 54, 56 und 58 verschiedener Länge, die sich im allgemeinen parallel zur Achse des Zahnrades 52 erstrecken und an einem Halterad 47 festgemacht sind, das hinten am Zahnrad 52 ortsfest festgemacht ist. Wenn das Gehäuse mit pulverförmiger Kreide 51 geladen ist, dringen die Rührstangen in den Kreidevorrat ein, und wenn das Markiergerät aktiviert wird, drehen sich die Rührstangen um die Achse des Zahnrades 52 herum und rühren die Kreide um und schütteln sie auf andere Art und Weise durch, so daß sie durch Schwerkraft frei auf die Führung fällt, wobei etwas von der Kreide entlang eines von einem Pfeil 59 angedeuteten Weges strömt.
Wenn die Kreide das Zahnrad 46 durch diesen Weg oder anderweitig erreicht, fällt sie in Lücken 61, 61 zwischen den
- 16 BAD ORIGINAL
-A-
Zähnen 60, 60 des Zahnrades 46 und wird von den Zähnen in der Richtung der Zahnraddrehung vorwärtsbewegt- Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dreht sich das Zahnrad im Gegenuhrzeigersinn und bewegt Kreide nach unten in einen Führungskanalabschnitt 64 der Führung 42 hinein, der von einer Basis des Gehäuses, dem Zahnrad 46 und einer Stirnplatte 49' des Gehäuses bestimmt wird- Die Länge jedes Zahns 60 entspricht fast der Tiefe des Kanals, und die Dicke jedes Zahns entspricht fast der Breite des Kanals, so daß jeder Zahn innerhalb des Kanals als bewegliche Schranke wirkt und zusammen mit dem Gehäuse eingeschlossene Taschen zwischen jedem Paar von benachbarten Zähnen bildet, die mit dem Kreidepulver 51 gefüllt sind. Während sich das Zahnrad 46 weiter dreht, transportieren die Zähne 60, 60 die Pulvertaschen nach unten in Richtung des Auslasses 44, und während jeder Zahn über den Auslaß läuft, öffnet sich die rückwärtig benachbarte Tasche, und die sich darin befindliche pulverförmige Kreide läuft über den Auslaß aus. Das Markiergerät 35 ist etwas oberhalb des Musterstücks, z. B. 0,635 cm ( /4 Zoll), aufgehängt; deshalb läuft die Kreide auf das Musterstück als Strom unter Belassung einer Markierung aus.
Ein in Fig. 6 gezeigter Ablaufplan veranschaulicht ein ComDuterprogramm zum Erstellen einer Aufschrift wie des Vermerks 19 auf dem Musterstück 17. Zuerst füttert ein Operator den gewünschten Vermerk definierende Daten in den Computer ein, und, ausgehend von diesen Daten, weist der Computer später die X-Y-Motoren an, den Schlitten 18 über einem Ausgangspunkt des Vermerks zu positionieren. Dann aktiviert der Coraouter den Motor 48, wodurch das Markierinstrument 35 veranlaßt wird, mit dem Abgeben von pulverförmiger Kreide zu beginnen, und weist gleichzeitig die X-Y-
- 17 -
BAD ORIGINAL
A-
Motoren an, den Schlitten entlang einer Route zu bewegen, die die gewünschten Zeichen des Vermerks umreißt, so daß der Kreidestrom den Vermerk bildet. Die Aufschrift kann aufgrund der Art und Weise, auf die das Pulver an den Auslaß 44 abgegeben wird, ein etwas gerändeltes Erscheinungsbild haben. Wie durch einen Schritt oder Prozeß 61' angezeigt, wird die Rate der Pulverabgabe mit der Markiergeschwindigkeit koordiniert.
Sowohl zu ästhetischen als auch zu praktischen Zwecken ist es wünschenswert, eine Aufschrift zu erstellen, die eine mäßige und im wesentlichen gleichbleibende Intensität hat. Eine helle Aufschrift ist schwer zu sehen, und eine übermäßig starke Aufschrift oder Abschnitt derselben neigt zum Verschmieren oder Verwischen und verschmutzt unnötig die Arbeitsbahn.
Die Intensität der geschriebenen Zeichen oder der Abschnitte derselben hängt von der Rate ab, mit der die pulverförmige Kreide durch den Auslaß 44 hindurch ausläuft, und von der Geschwindigkeit, mit der das Markierinstrument 35 sich relativ zur Arbeitsbahn bewegt, und die Rate der Kreideabgabe hängt von der Anzahl der Taschen der pulverförmigen Kreide ab, die über den Auslaß 44 pro Zeiteinheit laufen und ihren Inhalt abgeben. Daher weist zum Steuern der Markierintensität der Computer den Motor 48 an, das Zahnrad 46 mit einer Geschwindigkeit zu drehen, die proportional der Geschwindigkeit ist, mit der sich das Instrument 35 in der X-Y-Ebene relativ zur Arbeitsbahn bewegt, d. h. der Markiergeschwindigkeit. Die Ausgabe braucht jedoch nicht genau gesteuert zu werden, weil die Vermerke vor dem Verkauf des
- 18 -
C/i-
fertigen Produktes entfernt werden, und es dürfte sich von selbst verstehen, daß es auch andere Wege gibt, die Pulverausgabe in Beziehung zur Markiergeschwindigkeit zu variieren, so daß die Pulverausgabe bei einer hohen Markiergeschwindigkeit stark und bei einer niedrigen Markiergeschwindigkeit gering ist.
Ein in Fig. 7 dargestellter Ablaufplan veranschaulicht weiter den Prozeß 6l' des Variierens der Rate der Pulverabgabe im Verhältnis zur Markiergeschwindigkeit, der von Software und/oder Hardware ausgeführt werden kann. Zuerst werden die Geschwindigkeiten des X-Motors und des Y-Motors errechnet, indem die Anzahl und die Rate von auf die betreffenden Schrittschaltmotore geschickten Impulsen erfühlt wird. Anschließend wird die Geschwindigkeit des Schlittens und des Markiergeräts 35 aus dem Lehrsatz des Pythagoras errechnet sowie eine geeignete Multiplizierkonstante C,, um die Markiergeschwindigkeit festzulegen. Als Nächstes justiert die Steuereinrichtung 12 die Geschwindigkeit des Motors 48 auf einen Pegel, der ungefähr gleich einer Konstante C^ mal die vorstehend errechnete Markiergeschwindigkeit ist. Der Prozeß 61' wird häufig wiederholt, wenn er von Software ausgeführt wird, und ununterbrochen, wenn er von Hardware ausgeführt wird.
Um das Markieren entweder am Schluß des Vermerks,zwischen Zeichen innerhalb des Vermerks oder zwischen unterbrochenen Abschnitten innerhalb eines Zeichens zu stoppen, hält der Computer einfach den Motor 48 an, wodurch die Zähne 60, 60 innerhalb des Führungskanals 64 veranlaßt werden, die pulverförmige Kreide innerhalb der zugeordneten Taschen zu fangen und dadurch den Kanal zu blockieren sowie die weitere Abgabe von Kreide an den Auslaß 44 zu verhindern.
- 19 -
BAD
-to*
Fig. 8 zeigt ein allgemein mit 80 bezeichnetes Marlciergerät, das ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung verkörpert. Das Markiergerät 80 kann anstelle des Markiergeräts 35 am Schlitten 18 der Vorrichtung 8 angebracht sein; in diesem Fall wird das Gerät 80 von der Steuereinrichtung 12 gesteuert. Das Markiergerät 80 umfaßt ein Gehäuse 82 mit einem nach unten abgeschrägten Führungsschacht 84, der zu einem Auslaß 86 führt, ein drehbar am Gehäuse 82 neben der Führung 8k angebrachtes Feinzerkleinerungsrad 88 mit horizontal verlaufender Achse und einen Kreidestiftspender 85 mit Federn 89 und 90 zum Drängen von Kreidestiften 91 * 91 gegen das Feinzerkleinerungsrad mit einer im allgemeinen beständigen Kraft. Das Markiergerät 80 schließt des weiteren einen (nicht dargestellten) Gleichstrommotor ein, der von der Steuereinrichtung 12 gesteuert wird und der das Feinzerkleinerungsrad 88 antreibt.
Um das Markiergerät 80 in Funktion zu setzen, wird das Feinzerkleinerungsrad 88 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um aus den unteren Kreidestiften 91» 91 Pulver herzustellen und das Pulver in einem durchgeschüttelten Zustand an den Führungsschacht 84 abzugeben. Das Pulver gleitet den Führungsschacht hinab und läuft über den Auslaß 86 auf die darunterliegende Arbeitsbahn aus. Auf eine der Bewegung des Markiergeräts 35 entlang eines die gewünschten Zeichen umreißenden Weges analogen Art und Weise wird das Markiergerät 80 so in der X-Y-Ebene bewegt, während die pulverförmige Kreide zum Bilden der gewünschten Zeichen oder anderer Symbole durch den Auslaß fällt. Der Auslaß ist klein, beispielsweise ein Loch mit einem Durchmesser von 0,3175 cm ( /8 Zoll); deshalb werden annehmbar dünne Linien erstellt«
- 20 -
Die Geschwindigkeit des Feinzerkleinerungsrades und daher die Pulverherstellung und -ausgabe über den Auslaß sind mit der Markiergeschwindigkeit beispielsweise in einer allgemein proportionalen Beziehung koordiniert, um einen Vermerk von im allgemeinen gleichbleibender Intensität hervorzurufen. Abgesehen davon, daß sie von der Intensität her im allgemeinen gleichbleibend sind, sind vom Markiergerät 80 erzeugte Linien zusätzlich noch kontinuierlich, weil Pulver kontinuierlich an den Führungsschacht 84 abgegeben wird. Um die Pulverausgabe entweder, nachdem ein Vermerk abgeschlossen ist, oder zwischen oder innerhalb von alphanumerischen Symbolen, je nachdem, wie dies zum Bilden der Vermerke erforderlich ist, zu stoppen, weist die Steuereinrichtung den Motor des Feinzerkleinerungs— rades an, anzuhalten. Einen Augenblick später wird der Führungsschacht 8k von Pulver geleert, und die Ausgabe hört auf,
Fig. 9 und 10 veranschaulichen ein weiteres allgemein mit bezeichnetes Markiergerät, das ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung verkörpert. Das Markiergerät kann am Schlitten 18 als Ersatz für das Markiergerät 35 angebracht sein und von den X-Y-Motoren und der Steuereinrichtung 12 gesteuert werder, Das Markiergerät 100 umfaßt ein Gehäuse 102, ein zum Gehäuse führendes Einströmrohr 112, ein im Inneren des Einströmrohrs angebrachtes Solenoidventil 101, ein Feinzerkleinerungsrad 10k t das zum Zwecke einer Drehung innerhalb des Gehäuses mit vertikaler Achse angebracht ist, einen das Feinzerkleinerungsrad antreibenden Gleichstrommotor 106, einen federbeaufschlagten Haltemechanismus 110 zum Zuführen eines Kreidestiftes 111 mit einer im allgemeinen konstanten Kraft dem Feinzerkleinerungsrad und eine Führung oder eine Ausgabedüse 116, die zu einem Auslaß 118 führt. Das Gehäuse umfaßt den Hauptkörperabschnitt 119, der einen Mahlraum oder eine Mahlkammer 114 begrenzt, und wird durch Aufpassen'eines Einströmabschnitts 117 auf den Hauptkörperabschnitt 119 und
- 21 -
des Hauptkörperabschnitts auf einen Ausgangsabschnitt 121 mit Krafteinpaß- oder Gewindeverbindungsstücken zusammengebaut· Ein Schlauch 120 führt von einer Luftpumpe 121 zum Einströmrohr und ist mit einer Klemme 122 angeschlossen. Die Schellen 124, 124 verbinden das Markiergerät 100 mit dem Schlitten 18, wobei sich der Auslaß 118 ungefähr 0,635 cm ( /4 Zoll) über der Arbeitsbahn befindet.
Die Steuereinrichtung 12 kommuniziert mit dem Motor 106 über Drähte 148, 148, und der Motor dreht das Feinzerkleinerungsrad 104 mit einer Welle 150, die von einem Walzenlager 152 geführt wird, welches im Inneren des Hauptkörperabschnitts des Gehäuses 102 angebracht ist.
Um das Markiergerät 100 in Funktion zu setzen, aktiviert die Steuereinrichtung den Motor 106, um das Feinzerkleinerungsrad in Drehung zu versetzen, wodurch das Feinzerkleinerungsrad veranlaßt wird, Pulver aus dem Kreidestift 111 zu erstellen, das im Inneren der Mahlkammer 114 verteilt wird. Gleichzeitig öffnet die Steuerung 12 das Ventil 101, um ein Strömen von Druckluft durch das Einströmrohr 112, die Mahlkammer 114, die Düse oder die Führung 116 und den Auslaß 118 zu gestatten, wie dies durch Pfeile 119, 119 schematisch angedeutet ist. Diese Luft nimmt viel von dem frisch erstellten Pulver und etwas von dem vorher erstellten Pulver, das auf den Boden der Kammer 114 fiel, mit und trägt es in einem Luftstrom durch den Auslaß 118 hindurch und auf die Arbeitsbahn. Der Luftdruckpegel sollte derart eingestellt sein, daß die Druckluft ausreichende Pulvermengen durch den Auslaß hindurch trägt, aber er ist nicht so hoch, daß das Pulver durch ihn übermäßig in die Arbeitsbahn hineingetrieben wird, was eine Entfernung desselben zu einem späteren Zeitpunkt erschwert.
- 22 -
Um alphanumerische Zeichen oder andere Aufschriften zu bilden, wird das Markiergerät 100 in der X-Y-Ebene relativ zur Arbeitsbahn wie vorstehend erwähnt bewegt, und um das Markierinstrument 100 zu entaktivieren und es dadurch zu veranlassen, mit dem Schreiben aufzuhören, wird das Ventil 101 geschlossen und das Feinzerkleinerungsrad 104 gestoppt. Um eine im allgemeinen gleichbleibende Markierintensität hervorzurufen, wird die Geschwindigkeit des Feinzerkleinerungsrades mit der Markiergeschwindigkeit koordiniert. So kann beispielsweise die Drehgeschwindigkeit des Feinzerkleinerungsrades ungefähr proportional der Markiergeschwindigkeit gehalten werden auf eine Art und Weise, die der im Ablaufplan der Fig. 6 und 7 bildlich dargestellten entspricht. Bei Gelegenheit kann das Gehäuse zu Reinigungszwecken auseinandergenommen werden.
Fig. 11 zeigt ein allgemein mit 16O bezeichnetes Markiergerät, das noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung verkörpert. Das Markiergerät umfaßt ein Gehäuse 162, ein Einströmrohr 172, welches zu dem Gehäuse führt, eine Trommel i6k, die zum Zwecke einer Drehung im Inneren des Gehäuses mit horizontal verlaufender Achse angebracht ist, einen die Trommel antreibenden Gleichstrommotor I66, eine Luftpumpe und Reguliereinrichtung 168 und einen Schlauch I70, der die Luftpumpe mit dem Einströmrohr kraftschlüssig verbindet. Das Gehäuse umfaßt einen Hauptkörperabschnitt 17^ zum Speichern von pulverförmiger Kreide und exne Führung oder Düse I76, die zu einem kleinen Auslaß 178 führt. Das Markiergerät I60 kann anstelle des Markiergeräts 35 am Schlitten 18 angebracht sein und von der Steuereinrichtung 12 gesteuert werden, und in einem solchen Fall ist das Markiergerät derart angebracht, daß der Auslaß ungefähr 0,635 cm (1 /h Zoll) über der Arbeitsbahn liegt. Der Schlauch 170 ist mit einer Klemme 180 am Einströmrohr festgemacht, und ein solenoidgesteuertes Ventil 182 regelt den Luft-
- 23 -
strom durch die Düse 176. Die Trommel 164 hat Rippen 184, auf ihrer Außenfläche, welche parallel zur Trommelachse verlaufen, und der Motor I66 treibt die Trommel über die Welle 186 unmittelbar an. Sowohl das Öffnen und das Schließen des Ventils 182 als auch die Aktivierung und die Geschwindigkeit des Motors 166 werden von der Steuereinrichtung 12 gesteuert.
Um· das Markiergerät I60 in Punktion zu setzen, wird der Haupt— körper 174 ungefähr bis zum Niveau der Achse der Trommel mit pulverförmiger Kreide gefüllt, und dann wird die Trommel mit einer Geschwindigkeit gedreht, die mit der Markiergeschwindig— keit koordiniert ist. Die Trommeldrehung veranlaßt die Rippen, die pulverförmige Kreide nach Art eines "Schaufelrades" bis zu einem Grad umzurühren, der zum Treiben von etwas von der pulverf örmigen Kreide in eine zeitweilige Feinverteilung im Luftraum oberhalb der Trommel hinein ausreicht. Gleichzeitig wird das Ventil 182 geöffnet, und Druckluft strömt, ausgehend von der Luftpumpe I68, durch den Schlauch 170, das Einströmrohr 172, den Luftraum im Inneren des Hauptkörpers 174, die Führungsdüse 176 und den Auslaß. I78. Die Druckluft nimmt pulverförmige Kreide aus dem Luftraum innerhalb des Hauptkörpers mit und trägt diese als Strom aus der Düse heraus und gegen die Arbeitsbahn, wo viel von derselben unter Bildung einer Kreidemarkierung abgelagert wird. Das Markiergerät I6O wird entlang eines Weges in der X-Y-Ebene bewegt, der die gewünschte Aufschrift umreißt, und die Ausgabe von pulverförmiger Kreide auf die Arbeitsbahn wird mit der Markiergeschwindigkeit zum Schaffen einer im allgemeinen gleichbleibenden Linienintensität koordiniert. So kann beispielsweise die Geschwindigkeit der Trommel 164 proportional der Markiergeschwindigkeit gehalten werden, und der Durchmesser des Auslasses beträgt 0,3175 cm (1/8 Zoll).
- 24 -
Fig. 12 bis 15 zeigen ein Markiergerät, das allgemein mit 200 bezeichnet ist und das immer noch, ein weiteres Ausfüh— rungsbeispiel der Erfindung verkörpert j dieses Gerät kann anstelle des Markiergeräts 35 am Schlitten 18 angebracht sein und von der Steuereinrichtung 12 gesteuert werden. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, umfaßt das Markiergerät 200 ein Gehäuse 2.02, einen am Gehäuse ortsfest befestigten Motor 204, ein Feinzerkleinerungsrad 206, das vom Motor 204 direkt angetrieben und im Inneren des Gehäuses mit horizontaler Achse gehalten wird, einen Kreidestiftspender 208, um dem Feinzerkleinerungsrad einen Kreidestift 212 zuzuführen, und einen Rahmen 210, der den Spender 208 oben auf dem Gehäuse 202 abstützt. Das Gehäuse 202 schließt ein Zugangsloch 203 zum Warten des Markiergeräts ein, das mit einem Stopfen verschlossen ist, wenn das Gerät Anwendung findet.
Der Kreidestiftspender 208 umfaßt einen den Kreidestift 212 lose aufnehmenden Hülsenabschnitt 218, eine am oberen Ende der Hülse 218 ortsfest befestigte Kappe 220 und eine Spiralfeder 214, die an ihrem Zugende gegen die Kappe 220 verspannt ist. Das untere Ende der Feder 214 greift den Kreidestift an, um denselben gegen das Feinzerkleinerungsrad 206 zu zwingen. Die Feder 214 ist im entspannten Zustand beispielsweise 30,48 cm (zwölf Zoll) lang, und die Länge des Kreidestiftes beträgt zu Anfang ebenfalls 30,48 cm (zwölf Zoll), verringert <sich dann aber fortschreitend aufgrund des Mahlvorgangs, weil die Kraft der Feder zusammen mit dem Gewicht der Kreide die Mahlkraft bildet. Da die Feder viel langer als der Kreidestift ist, ist die Kraft, welche der Kreide von der Feder auferlegt wird, verhältnismäßig konstant, ungeachtet der Länge des verbleibenden Kreidestiftes. Auch ist die von der Feder auferlegte Kraft (z. B. 56,6990 g (zwei Unzen)) größer als das Anfangsgewicht des Kreidestiftes,
- 25 -
so daß die Mahlkraft ebenso wie der Kreidestift verbraucht wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Stützrahmen 210 für den Kreidespender aus zwei Etagen und weist Platten 222 und 224 mit Öffnungen 226 bzw. 228 zum Aufnehmen und Führen der Hülse 218 auf. Stangen 230, 230 sind am Gehäuse 202 ortsfest angebracht, erstrecken sich senkrecht nach oben und werden von den Platten 222 und 224 zum Lagern derselben ortsfest aufgenommen.
Wie klarer in Fig. 13 und 14 dargestellt ist, hat das Feinzerkleinerungsrad 206 eine Mahlfläche mit Zähnen in Form von longitudinalen Keilzähnen oder Graten 232,232, die den Kreidestift 212 angreifen. Jeder der Keilzähne 232 hat einen dreieckigen Querschnitt,und die freigelegten Schenkel der Keilzähne schneiden sich in Winkeln von 90 Grad.
Wie aus Fig. 15 hervorgeht, ist der Draht 236 aus einem einzigen Strang von flexiblem Saiten- oder Federdraht gebildet, der in einen Zungenabschnitt 24o, einen Wurzelabschnitt 242 und einen Verankerungsabschnitt 243 gebogen ist, und schließt des weiteren einen Reinigungsdraht 238 ein, der aus einem einzigen Strang dieses flexiblen Saiten- oder Federdrahts gebildet ist, welcher in einen Zungenabschnitt 244, einen Wurzelabschnitt 246 und einen Verankerungsabschnitt 248 gebogen ist. Die Drähte 236 und 238 sind im Inneren eines Blockabschnitts 250 des Gehäuses 202 befestigt, der eine horizontale Nut 252, die in Richtung des Feinzerkleinerungsrades 2O6 angeordnet ist, und senkrechte Bohrungen 254 und 256 enthält. Die Tiefe der Nut gleicht in etwa dem Durchmesser der Drähte 236 und 238, und die Breite der Nut ist ungefähr zweimal der Durchmesser, so daß die Wurzelabschnitte 242 und 246 im Paßsitz nebeneinander in der Nute 252 aufgenommen werden. Die Verankerungs-
- 26 -
abschnitte 243 und 248 werden ihrerseits in den Bohrungen bzw. 256 im Paßsitz aufgenommen. Im eingebauten Zustand ist der Blockabschnitt 250 an der Unterseite des übrigen Teils des Gehäuses 202 durch (nicht dargestellte) Schrauben ortsfest und in Fluchtlinie befestigt, die durch Bohrungen 260, 26O hindurch gehen. Wegen der Verankerungsabschnitte können die Wurzelabschnitte der Drähte 236 und 238 sich nicht innerhalb des Gehäuses 202 drehen. Die Zungenabschnitte 240 und 244 erstrecken sich nach oben und greifen manchmal die Keilzähne 232 an, die sie biegen, und ruhen manchmal senkrecht im Inneren der Talkehlen 231» 231 $ was von der Winkelausrichtung des Feinzerkleinerungsrades 206 abhängt.
Während der Motor 204 das Rad 206 dreht, stellt das Rad aus dem Kreidestift 212 Pulver 221 her, wobei etwas von diesem Pulver, versehen mit dem Zusatz a, frei zu einem Auslaß 234 am Boden des Gehäuses fällt, und wenn das Markiergerät 200 am Schlitten 18 gehalten wird, macht dieses Pulver, versehen mit dem Zusatz b, eine Markierung auf dem Arbeitsstück 14. Etwas von dem vom Rad 206 hergestellten Pulver sammelt sich auch in den Talkehlen 231, 23I zwischen den Keilzähnen 232, 232 zeitweilig an oder bäckt in ihnen temporär an und wird vom Rad, während es sich dreht, zeitweilig getragen. Die Zungenabschnitte erstrecken sich ein gutes Stück in die Talkehlen 231, 231 hinein, und während sich das Feinzerkleinerungsrad 206 dreht, schlagen die Zungenabschnitte kurz quer über die Keilzähne 232, 232 und gehen dabei in die Talkehlen 231» 231 hinein und aus ihnen heraus. Wegen der Winkelform der Keilzähne schaben die Zungen die Schenkel der Keilzähne, während das Rad sich dreht, in Längsrichtung ab und dadurch viel von dem Pulver 221b aus den Talkehlen des Feinzerkleinerungsrades. Die Zungenabschnitte 240 und 244 sind mit Bezug auf die Achsen des Rades 206 seitlich leicht versetzt aufgrund
- 27 -
ihrer Seite-an-Seite-Befestigung in der Nut 252 und schlagen deshalb leicht versetzt kurz quer über die Keilzähne. Diese Versetzung kann beim Aufbrechen der Kreide, die in den Talkehlen angebackt ist, behilflich sein und dadurch das Entfernen derselben von ihrem Platz erleichtern. Das von seinem Platz entfernte Pulver 221b fällt vom Rad und vereinigt sich mit dem Pulver 221a, das frei vom Feinzerkleinerungsrad fällt, um zu der Markierung auf dem Arbeitsstück 14 beizutragen.
Um an erster Stelle das Ausmaß des Anbackens zu verringern und um die Arbeitsleistung der Reinigungsdrähte zu verbessern, ist es hilfreich, eine nicht fettige Art von Kreidestift zu verwenden wie den, der unter dem Namen Avalon "NU—CHALK", Modell Nr. 7720, verkauft wird. Auch ist es zum Bilden leserlicher Vermerke hilfreich, verhältnismäßig dünne Linien vorzusehen, und zu diesem Zweck hat das Feinzerkleinerungsrad 206 einen Außendurchmesser von 1,02 cm (0,4 Zoll) von Rippenspitze zu Rippenspitze und eine Länge von 1,27 cm (0,5 Zoll), und der Auslaß ist geringfügig größer als der horizontale Querschnitt des Feinzerkleinerungsrades durch seine Achse.
Das Markiergerät 200 wird am Schlitten IS in der X-Y-Ebene auf die gleiche Art und Weise bewegt, auf die das Markiergerät entlang eines Weges bewegt wird, der einen gewünschten Vermerk zum Machen desselben umreißt. Um eine im allgemeinen gleichbleibende Markierintensität zu schaffen, wird die Geschwindigkeit des Motors 20^ und daher die Rate der Herstellung und der Ausgabe des Pulvers von der Steuereinrichtung 12 gesteuert. So wird beispielsweise die Drehgeschwindigkeit des Feinzerkleinerungsrades ungefähr proportional der Markiergeschwindigkeit gehalten auf eine Art und Weise, die der in den Ablaufplänen der Fig. 6 und 7 bildlich dargestellten entspricht.
- 28 -
Fig. 16 zeigt einen allgemein mit 300 bezeichneten Abschnitt eines Markiergeräts gemäß einem letzten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Das Markiergerät 300 ist mit dem Markiergerät 200 identisch mit der Ausnahme, daß das Markiergerät 300 eine Kappe 302 in Form einer Unterlegscheibe und statt der Kappe 220 ein Wellungen aufweisendes Einpaßstück 304 mit Widerhakenwirkung einschließt. Das Einpaßstück 304 nimmt einen Schlauch 310*auf, der Druckluft aus einer geeigneten Quelle 312 durchläßt.
Die Steuereinrichtung 12 betätigt ein Ventil 31^ neben der Quelle 312 zum Steuern des Stroms von Druckluft, die durch die Hülse 218, in der Nachbarschaft des Feinzerkleinerungsrades und aus dem Auslaß 23^· heraus strömt, um das Feinzerkleinerungsrad und das Gehäuse 202 von Restpulver zu räumen, und die Pulverausgabe zu erleichtern und kontinuierlicher zu gestalten.
Vorstehend sind Markiergeräte zum Versehen eines Arbeitsstücks mit einem Vermerk aus pulverförmiger Kreide oder anderem Pulver beschrieben worden. Es können jedoch zahlreiche Abänderungen und Auswechsexungen vorgenommen werden, ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen. So kann z, B. eine bewegliche Klapptür, die von einem Solenoid aktiviert und von der Steuereinrichtung 12 gesteuert wird, an jedem Auslaß der vorerwähnten Markiergeräte montiert sein und geschlossen werden, wenn das Computerprogramm einen Schreibstopp anfordert, um das Abbrechen des Markierens zu beschleunigen.
Auch kann, falls erwünscht, ein sich verjüngender Auslaß den Auslaß 234 des Markiergeräts 200 oder 300 ersetzen, so daß das aus dem Kreidestift hergestellte Pulver zum Schaffen
- 29 -
Ίϋ-
dünnerer Linien kondensiert wird. Des weiteren können, falls erwünscht, die Drähte 236 und 238 derart gelagert sein, daß beide Zungenabschnitte in einer gemeinsamen Ebene liegen, die durch die Achsendes Feinzerkleinerungsrades geht, und so die Spitzen der Keilzähne angreifen und in die Tiefen der Talkehlen des Feinzerkleinerungsrades zu genau der gleichen Zeit eingreifen. Als Alternative können die Drähte 236 und 238 höher im Gehäuse 202 gelagert sein, so daß die Zungen das Feinzerkleinerungsrad 206 von der Seite her angreifen. Es ist darüber hinaus möglich, eine herkömmliche Feder mit konstanter Kraft statt der Feder 214 zu verwenden, wobei erstere einen gerollten Streifen aus flexiblem Material umfaßt? in diesem Fall kann die Höhe des Markiergeräts 200 verringert werden, ohne die Konsistenz der Mahlkraft zu opfern.
Zusätzlich kann, falls erwünscht, die Pulverausgabe aus den Markiergeräten 80, 100 und 300 durch Steuern der Kraft variiert werden, mit der die Kreidestifte gegen die betreffenden Feinzerkleinerungsräder gedrängt werden; je stärker die Kraft, desto stärker die Ausgabe an pulverförmiger Kreide. Auch können, falls erwünscht, die Motoren 48, 106 oder 166 oder der das Feinzerkleinerungsrad 88 antreibende Motor mit Bezug auf die Markiergeschwindigkeit derart variierbare Geschwindigkeiten haben, daß die Motoren lediglich auf diskreten Pegeln betrieben werden können, von denen einer von der Steuereinrichtung für einen vorbestimmten Markiergeschwindigkeitsbereich ausgewählt wird. Daher ist die Erfindung zwecks Veranschaulichung und nicht zwecks Beschränkung offenbart worden..
Ma - 29 171

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE
    10OO BERLIN-DAHLEM 33 · PODBIELSKIALLEE 68 80OO MÜNCHEN 22 . Wl D EN MAYE RSTRASS E 49
    GERBER SCIENTIFIC, INC.
    BERLIN: DIPL.-INQ. R. M Ü LLER-BÖR N E R
    MÜNCHEN: DIPI—ING. HANS-HEINRICH WEY
    Berlin, den 02. Juni 1986 29 171
    Patentansprüche
    1. Vorrichtung zum Markieren von Flachmaterial, gekennzeichnet durch:
    eine Feinzerkleinerungseinrichtung (204, 206) zum Herstellen von Pulver, ausgehend von seiner festen Form, um eine Markierung auf dem Flachmaterial hervorzurufen, und durch
    ein flexibles Teil (236), das eine Mahlfläche der Feinzerkleinerungseinrichtung angreift, um auf der Mahlfläche angebacktes Pulver von seinem Platz zu entfernen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß:
    die Feinzerkleinerungseinrichtung (204, 206) ein Feinzerkleinerungsrad (206) mit Zähnen (232) und einen Motor (204) zum Drehen des Rades und das flexible Teil (236) einen
    BERLIN TELEFON (03O) 8312088 M Ü N CH E N : TELEFON (0 8Θ) 22 55 85
    KABELrPROPINDUS-TELEX: 184O57 KABEL: PROPIN DUS . TELEX:' 5 24244.
    flexiblen Draht (236) umfaßt, der sich in Ausnehmungen (231) zwischen den Zähnen hinein erstreckt und die Zähne, während sich das Rad dreht, angreift, wobei das Pulver durch das flexible Teil von seinem Platz entfernt wird, was zur Markierung beiträgt.
    3'. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch:
    eine Auflagefläche (10) zum Abstützen des Flachmaterials (14):
    eine Halterung (18) zum Halten der Feinzerkleinerungseinrichtung (204, 206) über der Auflagefläche (10) zum direkten Ablagern des Pulvers (221) auf dem Flachmaterial und durch :
    eine Motorantriebseinrichtung (27, 13, 20, 25, 31) zum Bewegen der Feinzerkleinerungseinrichtung und der Auflagefläche relativ zueinander zum Festlegen der Markierung .
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Motorantriebseinrichtung die Feinzerkleinerungseinrichtung und die Auflagefläche relativ zueinander entlang eines Weges bewegt, der die Form eines Vermerks (19) umreißt, während das Pulver (221) auf dem Flachmaterial abgelagert wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Feinzerkleinerungseinrichtung (204, 206):
    36Ί8453
    eine Steuerung (61) zum Variieren der Pulverherstellung in Beziehung auf Veränderungen in der Markiergeschwindigkeit zum Steuern der Markierintensität umfaßt.
    6. Vorrichtung zum Arbeiten auf Flachmaterial, gekennzeichnet durch:
    eine Feinzerkleinerungseinrichtung (88, 104, 106, 206, 204) zum Herstellen von Pulver, ausgehend von seiner festen Form;
    eine Auflagefläche (10) zum Abstützen des Flachmaterials;
    eine Halterung (18) zum Halten der Feinzerkleinerungseinrichtung über der Auflagefläche, so daß die Feinzerkleinerungseinrichtung das Pulver auf dem Flachmaterial zum Hervorrufen einer Markierung direkt ablagert, und durch:
    eine Motorantriebseinrichtung (27, 13, 20, 25, 31) zum Bewegen der Feinzerkleinerungseinrichtung und der Auflagefläche relativ zueinander entlang eines Weges, der die Form eines Vermerks umreißt, während das Pulver auf dem Flachmaterial zum Hervorrufen dieses Vermerks auf dem Flachmaterial abgelagert wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch :
    ein Schneidgerät (33) zum Schneiden des Flachmaterials und dadurch , daß:
    die Halterung (18) zum Halten der Feinzerkleinerungseinrichtung ebenfalls das Schneidgerät über der Auflagefläche hält und daß:
    BAD ORIGINAL
    die Motorantriebsexnrichtung (27, 13, 20, 25, 31) das Schneidgerät und die Auflagefläche relativ zueinander auch entlang eines zweiten Weges bewegt, der ein Musterstück, umreißt, während das Schneidgerät das Musterstück ausschneidet.
    8. Vorrichtung zum Schneiden von porösem Flachmaterial (14) und Versehen desselben mit einem Vermerk (19), gekennzeichnet durch:
    eine Auflagefläche (10) zum Abstützen des Flachmaterials; ein Schneidgerät (33) zum Schneiden des Flachmaterials (14);
    eine Markiereinrichtung (35; 80; 100; 160; 200) zum Ausgeben eines Pulverstroms auf das Flachmaterial in Abwärtsrichtung zum Markieren desselben, wobei die Markiereinrichtung ein bewegliches mechanisches Teil (46; 88; 104; 164; 206), das in das Pulver eingreift und es in Luft hinein drängt, um die zum Abgeben des Pulvers auf das Flachmaterial notwendige Kraft auf ein Minimum zu reduzieren, und einen Auslaß (44; 86; 118; 178; 234) mit einem Querschnitt umfaßt, der zum Hervorrufen von Allrichtungslinien geeignet ist, die von ausreichend ähnlicher und geringer Dicke sind, um einen leserlichen Vermerk zu ergeben;
    einen Schlitten (18) zum Halten des Schneidgeräts und der Markiereinrichtung in der Nachbarschaft der Auflagefläche und durch:
    eine Motorantriebsexnrichtung (27, 13, 20, 25, 31) zum automatischen Bewegen der Markiereinrichtung und der Auflagefläche mit Bezug aufeinander entlang eines ersten Weges, der den Vermerk (19) umreißt, während die Markiereinrichtung
    einen Pulverstrom ausgibt, und zum Bewegen des Schneidgeräts und der Auflagefläche mit Bezug aufeinander entlang eines zweiten Weges, der ein Musterstück (17) umreißt, während das Schneidgerät das Musterstück ausschneidet.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegliche mechanische Teil eine Feinzerkleinerungseinrichtung (88; 206) zum Herstellen von Pulver, ausgehend von seiner festen Form, und zum direkten Abgeben des Pulvers durch Schwerkraft über den Auslaß (86; 234) auf das Flachmaterial umfaßt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Markiereinrichtung des weiteren eine Luftbewegungseinrichtung (121; 168; 312) zum Mitnehmen des hergestellten Pulvers, das in die Luft hinein gedrängt wurde, und zum Tragen desselben durch den Auslaß umfaßt.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß:
    die Markiereinrichtung eine Feinzerkleinerungseinrichtung (104) zum Herstellen des Pulvers, ausgehend von seiner festen Form, und zum zeitweiligen Feinverteilen desselben in Luft umfaßt und durch :
    ein die Feinzerkleinerungseinrichtung umgebendes Gehäuse (102) zum Aufnehmen des zeitweilig feinverteilten Pulvers;
    eine Führung (116) zum Leiten des Pulvers in Richtung des Flachmaterials und durch :
    eine Luftbewegungseinrichtung (121) zum Mitnehmen des Pulvers im Inneren des Gehäuses unmittelbar, nachdem es
    hergestellt ist, und während das Pulver in der Luft zeitweilig feinverteilt wird, und zum Transportieren des Pulvers über die Führung (116).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß:
    * die Markiereinrichtung ein Gehäuse (40) zum Speichern des Pulvers umfaßt und durch :
    eine Führung (42) zum Führen des Pulvers zum Auslaß;
    ein erstes Zahnrad (46), das neben einem Abschnitt der Führung zum Führen des Pulvers drehbar angebracht ist und zwischen der Führung und dem Rad teilweise einen Kanal bestimmt, wobei sich Zähne (60) des Rades im wesentlichen in den Kanal hinein erstrecken, um Taschen zum Aufnehmen des Pulvers zu bilden, und durch :
    eine Motorantriebseinrichtung (48) zum Drehen des Rades, so daß die Zähne das Pulver in den Taschen entlang der Einrichtung zum Führen des Pulvers in Richtung des Auslasses bewegen.
    13. Verfahren zum Schneiden von porösem Flachmaterial und Versehen desselben mit einem Vermerk, gekennzeichnet durch die Schritte des:
    Abstützens des Flachmaterials auf einer Auflagefläche (10):
    Angreifens von Kreide mit einem mechanischen Teil (46; 88; 104; 164; 206); Drehens des mechanischen Teils, um Kreidepulver in die Luft hinein zu drängen, und anschließenden Ablagerns des Pulvers auf dem Flachmaterial über einen Auslaß mit einem Querschnitt, der geeignet ist, Allrichtungslinien hervorzurufen, welche von ausreichend ähnlicher und geringer Dicke sind, um einen leserlichen Vermerk zu ergeben;
    automatischen Bewegens des Auslasses (44; 86; 118; 178; 234) und der Auflagefläche mit Bezug aufeinander entlang eines ersten Weges, der einen Vermerk umreißt, während die Markiereinrichtung einen Strom des Kreidepulvers auf das Flachmaterial zum Bilden des Vermerks ausgibt, und des
    Bewegens eines Schneidgeräts (33) und der Auflagefläche mit Bezug aufeinander entlang eines zweiten Weges, der ein Musterstück umreißt, während das Schneidgerät das Musterstück zuschneidet.
    Ma - 29 171 - 8 -
DE19863618453 1985-05-31 1986-06-02 Markiervorrichtung Granted DE3618453A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/739,619 US4640222A (en) 1985-05-23 1985-05-31 Marking apparatus

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3618453A1 true DE3618453A1 (de) 1986-12-04
DE3618453C2 DE3618453C2 (de) 1991-10-02

Family

ID=24973109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863618453 Granted DE3618453A1 (de) 1985-05-31 1986-06-02 Markiervorrichtung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4640222A (de)
JP (1) JPS61282404A (de)
DE (1) DE3618453A1 (de)
FR (1) FR2582689B1 (de)
GB (1) GB2175540B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29503230U1 (de) * 1995-02-25 1995-04-06 Roßkath Textilmaschinen GmbH, 90461 Nürnberg Gerät zum Markieren mit Steppnahtlinien

Families Citing this family (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2579512B1 (fr) * 1985-04-01 1987-06-19 Rech Etudes Tech Installation de procede pour la fabrication d'elements en beton arme, notamment de dalles ou predalles en beton precontraint
JPS6211570A (ja) * 1985-07-05 1987-01-20 Honda Motor Co Ltd 自動塗布装置
US4787332A (en) * 1986-02-12 1988-11-29 Robotics, Inc. Adhesive dispensing pump control system
US4900379A (en) * 1988-05-20 1990-02-13 The Boeing Company Method for producing composite materials
FR2648435B1 (fr) * 1989-06-20 1991-09-27 Eurotex Dispositif de repartition reguliere de poudre sur un support en deplacement continu
US5035018A (en) * 1989-09-12 1991-07-30 Sakowski And Robbins Corporation Method of applying dye
US4979380A (en) * 1989-09-12 1990-12-25 Sakowski And Robbins Corporation Automated dye pattern application system
US5033700A (en) * 1989-09-12 1991-07-23 Sakowski & Robbins Corp. Automated dye pattern application system
US5230765A (en) * 1990-06-06 1993-07-27 Apparel Technology Systems, Inc. Automated labeling apparatus
JP2597778B2 (ja) * 1991-01-03 1997-04-09 ストラタシイス,インコーポレイテッド 三次元対象物組み立てシステム及び組み立て方法
US5332133A (en) * 1991-11-01 1994-07-26 Nisshin Flour Milling Co., Ltd. Powder supplying apparatus and powder spraying apparatus
DE59204603D1 (de) * 1992-03-19 1996-01-18 Rotring Int Gmbh Air-Brush Zeichen- und Schneidplotter.
US5902399A (en) * 1995-07-27 1999-05-11 Micron Technology, Inc. Method and apparatus for improved coating of a semiconductor wafer
ES2127705B1 (es) * 1997-07-22 1999-12-16 Univ Oviedo Dispositivo para imprimir textos continuos de forma automatica en una pizarra.
KR100540584B1 (ko) * 1997-09-04 2006-03-27 삼성중공업 주식회사 문자 마킹방법 및 그 장치
RU2004118833A (ru) * 2001-11-23 2005-05-27 Милликен Индастриалз Лимитед (Gb) Сукно с нанесенной печатью
US20080121543A1 (en) * 2006-08-08 2008-05-29 Kamile Bartlett Coordination System & Method
US9792839B2 (en) 2010-12-23 2017-10-17 Avery Dennison Corporation Wide filament fastener and stock
JP5717552B2 (ja) * 2011-06-10 2015-05-13 株式会社ミマキエンジニアリング 媒体処理装置
CN102813316B (zh) * 2012-08-27 2014-03-19 东莞晶苑毛织制衣有限公司 一种自动扫粉机
US10245803B2 (en) * 2013-03-13 2019-04-02 Xerox Corporation Apparatus, system and method for cutting and creasing media
US9789991B2 (en) 2013-08-28 2017-10-17 Avery Dennison Corporation Reactor plate assembly and brush anvil for use in conjunction therewith
CN104223546B (zh) * 2014-09-29 2016-06-08 五邑大学 一种牛仔布裁片的自动扫粉装置及方法
ITUA20163729A1 (it) * 2016-05-24 2017-11-24 F L Auto Srl Stazione di taglio di un foglio di cartone da una striscia continua di cartone e macchina per l’imballaggio di un articolo all’interno di una scatola di cartone ottenuta dal foglio di cartone
CN107433798A (zh) * 2017-07-28 2017-12-05 邱铮 一种可编程毛笔字书写装置
CN112609433A (zh) * 2020-12-24 2021-04-06 山东女子学院 一种便于抬升布料的服装领域用双工位式裤子裁剪装置

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3781907A (en) * 1972-01-17 1973-12-25 Gerber Scientific Instr Co Apparatus for expressing writing fluid from a plotting pen
DE3221689A1 (de) * 1981-06-12 1982-12-30 Gerber Garment Technology, Inc., 06074 South Windsor, Conn. Schneidvorrichtung mit aufbrauchbarem markierer
CH649010A5 (de) * 1979-01-27 1985-04-30 Hofmann Walter Maschf Spritzeinrichtung zum aufbringen von koernigem gut auf flaechen und eine fahrbare strassenmarkiermaschine.

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532298A (en) * 1947-03-19 1950-12-05 Samuel R Goldstein Skirt marker
CH452884A (de) * 1967-04-20 1968-03-15 Fahrni Fred Vorrichtung zur Bildung eines gleichmässigen Vlieses aus schüttfähigem Gut auf einer bewegten Unterlage unter Verwendung einer volumetrischen Feindosierungseinrichtung
FR1555612A (de) * 1967-09-04 1969-01-31
FR2033536A5 (de) * 1969-02-27 1970-12-04 Flockage Ste Nouvelle
US3827394A (en) * 1971-02-15 1974-08-06 Ricoh Kk Developer apparatus
ZA742756B (en) * 1973-08-25 1975-09-24 Hoechst Ag Animal identification tag process and device for the irregular dyeing of textiles
NL7414822A (nl) * 1973-11-16 1975-05-21 Zimmer Peter Werkwijze en inrichting voor het bedrukken van vezelmaterialen.
US4020789A (en) * 1973-12-05 1977-05-03 Steve Gamvrellis Fabric marker
US3909831A (en) * 1974-02-14 1975-09-30 Strauss Levi & Co Fluid applicating device
US3917170A (en) * 1974-07-19 1975-11-04 Quigley Co Mobile refractory gunning apparatus
SU831055A3 (ru) * 1975-07-23 1981-05-15 Куфнер Текстильверке Кг (Фирма) Способ нанесени порошкообразногоКлЕ HA лЕНТОчНый МАТЕРиАл и уСТРОйСТВО дл ЕгО ОСущЕСТВлЕНи
US4018185A (en) * 1975-12-15 1977-04-19 Coors Container Company Powder feeder pick-up tube
US4493859A (en) * 1982-09-13 1985-01-15 Cyclops Corporation Method for marking hot pipe
AT376175B (de) * 1982-10-07 1984-10-25 Johannes Zimmer Vorrichtung zum gleichmaessigen auftragen von fliessfaehigen medien
US4535001A (en) * 1982-10-26 1985-08-13 Plibrico Limited Refractory plastic gunning

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3781907A (en) * 1972-01-17 1973-12-25 Gerber Scientific Instr Co Apparatus for expressing writing fluid from a plotting pen
CH649010A5 (de) * 1979-01-27 1985-04-30 Hofmann Walter Maschf Spritzeinrichtung zum aufbringen von koernigem gut auf flaechen und eine fahrbare strassenmarkiermaschine.
DE3221689A1 (de) * 1981-06-12 1982-12-30 Gerber Garment Technology, Inc., 06074 South Windsor, Conn. Schneidvorrichtung mit aufbrauchbarem markierer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29503230U1 (de) * 1995-02-25 1995-04-06 Roßkath Textilmaschinen GmbH, 90461 Nürnberg Gerät zum Markieren mit Steppnahtlinien

Also Published As

Publication number Publication date
FR2582689B1 (fr) 1989-04-28
GB8608038D0 (en) 1986-05-08
JPS61282404A (ja) 1986-12-12
FR2582689A1 (fr) 1986-12-05
DE3618453C2 (de) 1991-10-02
GB2175540A (en) 1986-12-03
GB2175540B (en) 1989-06-28
JPH0342321B2 (de) 1991-06-26
US4640222A (en) 1987-02-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3618453A1 (de) Markiervorrichtung
DE2110697C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Radieren von auf blattförmigem Material abgedruckten Schriftzeichen
DE212008000006U1 (de) Anilox-Walze zum Bedrucken eines Substrats und Druckvorrichtung mit einer Anilox-Walze
DE4020200A1 (de) Schneidmesser und verfahren zum schneiden blattfoermigen materials
DE4020199A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum schneiden blattfoermigen materials
DE602004012170T2 (de) Klebevorrichtung für das Ende einer Rolle
DE69300144T2 (de) Maschine zum Verschliessen von quaderförmigen Schachteln mit heruntergeklappten Klappen mit gummibeschichtetem Papier.
EP0995598A1 (de) Anordnung zum Zuführen von fliessfähiger Druckfarbe zu einem Druckwerk für einen Zigarettenpapierstreifen
DE69422725T2 (de) Verfahren zum pneumatischen steuern von mischern für asphaltschindeln
DE1230439B (de) Vorrichtung zum Zufuehren von zu bedruckendem Band, insbesondere zu Druckmaschinen
WO1987006504A1 (fr) Dispositif pour appliquer de faibles ou tres faibles quantites de substances coulantes
DE1427620A1 (de) Vorrichtung zum Aufbringen von Haftfolien
EP1467844B1 (de) Schneidwerkzeug umfassend einen schneidkopf mit einer antriebsvorrichtung
DE649833C (de) Ausgeber von gummierten Klebestreifen
DE602004006230T2 (de) Gerät und verfahren zum falten eines folienblattes
DE3716414A1 (de) Farben-dosier- und auftragungs-maschine
DE2332541A1 (de) Verfahren und maschine zur herstellung von sammelblaettern fuer briefmarken oder dergleichen
DE467876C (de) Vorrichtung zum Aufgeben von Tabletten und aehnlichen Gegenstaenden an Tablettenverpackmaschinen und aehnliche Maschinen
DE3121204A1 (de) Verteilvorrichtung zur abgabe von papierbahnen mit kleberaendern
DE840074C (de) Mehrzweckgeraet zur Bemusterung von Flaechen mit Hilfe von Abrollwalzen
DE255763C (de)
DE1898448U (de) Maschine zum bedrucken und ausschneiden von etiketten u. dgl.
DE1672205U (de) Klebstreifenausgeber.
AT105461B (de) Maschine zum Aufkleben von Briefmarken u. dgl.
DE130C (de) Dütenmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: SCHAUMBURG, K., DIPL.-ING. THOENES, D., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. ENGLAENDER, K., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee