DE1672205U - Klebstreifenausgeber. - Google Patents
Klebstreifenausgeber.Info
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Description
- It Klebstreifenausgeber ". Die Erfindung betrifft einen Klebstreifenausgeber, insbesondere für Totostreifen (Banderolen) u. dgl., mit Vorschub des von einer Streifenrolle abgespulten Streifenende durch
u. dgl. , wobei der Klebstreifen in der Regel um ein jeweils gewünschtes, beliebiges Maß vorgeschoben und abgerissen wird.mindestens zwei Transportrollen und mit einer Anfeuchtvor- richtung für den Klebstoff des geforderten Streifenteiles. Es sind derartige Klebstreifenausgeber in Gebrauch beson- ders für Xlebstreifen zum Verschließen von Paketumhüllungen - Man hat für diesen Zweck bei ständig wiederkehrenden Streifenlängen zum. Verkleben von Paketen in der Breite und Länge auch schon vorgeschlagen, durch den Klebstreifenausgeber abwechselnd zwei verschiedene Vorschublänge ausgeben und ab-
stellung billigen Klebstreifenausgeber insbesondere für die Ausgabe von Totostreifen schaffen, die bekanntlich jeweils aus drei Abschnitten hestehen, von denen zwei getrennt für Kontrollzwecke nach dem Verkauf in Sammelnachweise geklebt werden, während ein Abschnitt dem Wettenden ausgehändigt wird.schneiden zu lassen. Derartige Einrichtungen sind jedoch recht aufwendige im Aufbau sehr kompliziert und damit teuere Die Erfindung will einen kleinen, handlichen und in der Her- - Auf der Banderole ist der aufgespulte Streifen daher fortlaufend so in Querrichtung perforiert, daß gleichsam auf eine Doppelperforation immer zwei Einfachperforationen folgen, d. h. es wird von der Rolle bzw. dem aufgespulten Streifen jeweils
beiden Einfachperforationen) zerlegt. Auf jedem Teilabschnitt befindet sich die gleiche Nummer aufgedruckt. Die folgenden Streifenstücke mit je zwei Einfachperforierufngen weisen die nächsthöheren Nummern auf. Es ist also notwendig, bei Ausgabe solcher Streifenstücke von genau gleicher Länge mit Hilfe eines Ausgebers der genannten Art diesen so einzurichten, daß die Streifenvorschublänge bestimmende, einfache, kräftige Orgabe angewendet werden. Dabei ist auch dem Umstand Rechnung zu tragen, daß Streifen unterschiedlicher Breite benutzt werden können und weiter auch das Vorschubmaß in Bedarfsfällen geändert werden kann.ein Streifenstück für eine Wette abgetrennt (an der Doppel- Perforation) und dieses Stück dann in drei Teile (an den ; - Außer zur Ausgabe von Totostreifen (Banderolen) soll der Klebstreifenausgeber auch verwendbar sein z. B. für Postwertzeichen und ähnliche Klebeteile, die in gleichen Größen forslaufend von Streifen abzutrennen sind.
- Der Klebstreifenausgeber gemäß der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß eine der Transportrollen für ein genau vorbestimmtes Vorschubmaß des Streifens mit Hilfe einer Handkurben drehbar ist, deren Griff mit einem Zapfen o. dgl. versehen ist, in dessen Kreisbahn sich eine zweckmäßig einstellbare Raste oder Anschlag befindet, aus der der Zapfen durch achsiale Verschiebung des Griffes entgegen der Wirkung einer Feder nach dem Eingriff (Anschlagen) ausklinkbar ist, um der Kurbel die erneute Drehung zum folgenden Streifenvorschub zu ermöglichen.
- Damit bei unterschiedlichen Streifendicken (Papieratärken) ein Transport stets gewährleistet ist, ist die Gegentransportrolle durch Exzenter-oder Federdruck in Bezug auf die angetriebene Rolle einstellbar.
- Zweckmäßig befindet sich zwischen den Transportrollen eine
fen seitlich aus dem Bereich der Transportrollen gelangt.Führung für den Klebstreifen, um zu da£ der Strei- - Hierdurch können die Transportrollen in ihrer Breite weit geringer als die Streifenbreite bemessen sein.
- Die Erfindung sieht weiter vor, daß die angetriebene Transportorllenwelle über Zahnräder eine Schwammrolle zum Anfeuchten den geförderten Streifenteiles antreibt, die in einem Behälterteil umläuft, dem Flüssigkeit kontinuierlich aus einem neben dem Banderolen- Aufnahmegehäuse angeordneten Vorratsbehälter zufließt.
- Die Schwammrolle läuft auf diese Weise über einen langen Zeitraum nicht trocken und dem Torratsbehälter kann nach leichter Abnahme des Deckels immer schnell Flüssigkeit nachgefüllt werden. Die Schwammrolle erhält zweckmäßig eine Umfangsgeschwindigkeit, die größer ist als diejenige der Antriebstransportrolle, soda. S sie mit Sicherheit kurzzeitig den Klebstoff durch Verschmieren auch wirklich aufweichen kann.
- Außerdem sind die Zahnräder des Triebwerkes vorteilhaft so anzubringen, daß sie leicht gegen andere mit abweichendem Modul und/oder Durchmesser ausgewechselt werden können um auf diese Art und Weise eine Änderung im Streifenvorschubmaß zu
ordnen.erhalten., Ebenso sieht die Erfindung vor,. die angetriebene Transportwalse und die Streifen-Führung auswechselbar anzu- - Die angetriebene Transportrolla ist am Umfang zweckmäßig gerändelte während die verstelbare Gegenwalze aus Gummi o. dgl. besteht.
vorratsbehälter gegenübergelegene (von diesem abgekehrte) Seitenwand verstellbar anzuordnen. Es hat sich auch, um@ein Verkleben des aufgespulten Streifens durch Feuchtigkeitseinwirkung zu verhindern, als besonders zweckmäßig herausgestellt, diese Seitenwand des Banderolen-Aufnahmegehäuses, gegebenenfalls einschließlich Deckels, mit Luftdurchlässen zu versehen oder z. B. gitterartig auszubilden.Um Streifenrollen versehiedener Breiten in das Banderolen- Aufnahmegehäuse einsetzen zu kennen, ist die dem Flüssigkeits- - Um die banderolen- Walze zum Einsetzen der Streifenspule bzw.
- - Rolle in das Aufnahmegehäuse leicht herausnehmen zu können, ist der Bolzen zur Aufnahme der Walze lose in das Gehäuse eingesteckt. Er wird in seiner eingesteckten Gebrauchslage
chende Aussparung besitzt, die den Bolzen zum Teil umgreift, und in eine Ringausnehmung o. dgl. des Bolzens an dessen aus dem Gehäuse etwas vorstehenden Ende eingreift. Durch Wahl eines entsprechend langen Bolzens und Anordnung mehrererdadurch gesichert, indem die Deckelseitenwand eine entspre- ID p Richtung der Bolsenachse verschiebbar su machen und in den Stellungen gemäß der jeweiligen Länge der eingesetzten Walze zu sichern. Das Gehäuse kann in diesem Falle schachtelartig ausgebildet sein.Ringnuten o. dgl. im Abstand kann auf einfache Jeise auch dem Umstand Rechnung getragen werden die Gehäuseseitenwand in - Das Gehäuse ist zweckmäßig mit einem Sockel versehen,. der auf einer geeigneten Unterlage z. B. in Form einer Platte, Tisch o. dgl. befestigt werden kann. heitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung des auf der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles eines Klebstreifenausgebers, insbesondere für Totostreifen, hervor. Es zeiegen: Fig. 1 die neue Vorrichtung bei abgenommenen Deckeln, im Schaubild, gesehen von der Seite mit Flüssigkeitsvorratsbehälter, Fig. 2 dieselbe in etwas kleinerem Maßstab, mit Triebwerke gesehen von der entgegengesetzten Seite, ebenfalls in schaubildlicher Darstellung, Fig. 3 die Vorrichtung in ähnlicher Darstellung wie Fig. l, jedoch mit aufgesetzten Deckeln, Fig. 4 eine Teildarstellung der Walzen-Befestigung, im Schnitte Fig. 5 eine Draufsicht auf das Triebwerk, Fig. 6 den Kurbel- Griff mit Verstelleinrichtung, im
um ein Stück vortransportiert werden, das genau der Länge des Streifenstuckes zwischen zwei Doppelperforationen l entspricht Torschablänge Das Gehäuse 5 ist auf einem mit Löchern für Befestigungsschrauben versehenen Sockel 6 angeordnet, gegebenenfalls unter Anwendung einer stütze 7.'Längsschnitt, Fig. 7 ein Totostreifen-Stuck in Draufsicht. Das in Fig. 7 veranschaulichte Totostreifen-Stuck ist in gleichen Abständen in Querrichtung bei l mit einer Doppelper- fora-tion,. bei 2 mit zwei Einfachperforationen zwischen je zwei Doppelperforationen 1 versehen. Der zu. einer Rolle aufgespulte und auf die Walze 5 des Klebstreifenausgebers aufgesteckte Banderolen- Streifen muß bei jeder Umdrehung des Kurbelarmes 4 - Das Banderolen-Aufnahmegehäuse 5 nimmt die Streifen-Walze 3 mit Hilfe eines Steckbolzens 8 auf, der einerends eine Ring-
das Gehäuse 5 abdeckende Deckel 10 besitzt einen seitlichen Deckelteil 14 zur Abdeckung des Flüssigkeitsvorratsbehälters 11. 15 ist der das Getriebe abdeckende, abnehmbare Deckel.nut 9 aufweist, in die der Deckel 10 zur Sicherung eingreift ( ig. 4) *. An der Seite des Gehäuses 5 sitzt ein Flussig- keitsvorratsbehälter 11 aus dem die eingefüllte Flüssigkeit durch einer Leitung 12 zu dem mit dem Gehäuse 5 verbundenen Behälter gelangte in welchem die Schwammrolle 13 umläuft. Der - Das Getriebe besteht aus der Kurbelwelle 16, auf der die angetriebene, am Umfang gerändelte Transportrolle 17 und ein großes Zahnrad 13 angeordnet sind. Die Transportrolle 17 arbeitet mit einer nicht dargestellten Gegentransportrolle unterhalb der Rolle 17 zusammen, die den Streifen zwischen sich aufnehmen. Die Gegenrolle, welche zweckmäßig aus Gummi o. dgl. bestehen kann, sitzt auf einem in der Vertikalen verschiebbaren Bolzen 19. Die Verstellung desselben kann mit Hilfe einer Exzenterscheibe 20 erfolgen. Das Zahnrad 18 kämmt mit einem kleineren Zahnrad 21t welches über ein Zwischenzahnrad 22 auf ein die Schwammrolle 13 antreibendes Zahnrad 23 arbeitet.
- Zwischen den Transportrollen ist eine Führung 24 für den Klebstreifen angeordnet. Hochgebogene Laschen 25 derselben erleichtern das EinfÜhren des Klebstreifenendes. Dieser Führungskörper 24 bildet zwei seitliche Längskanäle und weist eine Ausnehmung für den Durchtritt der Transportrollen auf.
- Der an dem Kurbelarm 4 befindliche Handgriff 26 ist auf einem Hülsenteil 27 gelagert, der bei 28 in den Arm 4 gringeschraubt ist (Fig. 6). Auf einem Teil der Länge ist der Griff im Innendurchmesser erweitert, sodaß er bei 29 eine Schulter bildet, gegen die sich ein auf den Hülsenteil 27 lose aufgesteckter Ring 30 anlegen kann. Auf dem Hülsenteil 27 sitzt ein zweiter Ring 31 lose, der mit einem Querstift 32 durch eine Schraubenfeder 33 in Anlage gehalten ist, welche sich anderends gegen eine auf das Ende der Hülse 27 geschuaubte Mutter 0. dgl. 34 abstützt. In dem Hülsenteil 27 ist ein Längsschlitz 35 angebracht, in dem der Stift 32 in Längsriohtung beweglich ist, welcher quer in einem Zapfen 36 sitzt, der innerhalb der Hülse 27 angeordnet ist. Die Feder 33 ist über den Ring 31 bestrebte den Zapfen'36 aus. der Hülse 27 herauszuschieben, sodaß er mit seinem freien Ende aus dieser herausragt (Fig. 5 und 6). Wird nun der Griff 26 auf der Hülse 27 vom Arm 4 abgezogen, so verschiebt die Schulter 29 den Ring 30, der seinerseits bei dieser Bewegung Anlage gegen den Stift 32 kommt und diesen sowie den mit ihm verbundenen Zapfen 36 mitnimmt. Hierdurch gleitet das bisher aus der Hülse 27 herausragende Zapfenende in die Pulse 27 hinein. Beim Loslassen des Griffes 26 nimmt dieser und der Zapfen 26 unter dem Druck der Feder 33 wieder die in Fig. 5 und 6 dargestellte Lage ein, in der das herausragende Ende des Zapfens 26 auf der Kreisbahn des Kurbelarmes 4 gegen eine Raste 37 oder Anschlag anstößt und mit der Spitze einrastet, welcher Raseten-oder Anschlagkörper seitlich am Gehäuse 5 befestigt ist (Fig. 2 und 5). Durch Ziehen am Griff 26 in Achsrichtung erfolgt Aus-
richtung, ist gewährleistet durch dachartige Erhöhung der Oberkanten der Seitenwände des Banderolen- Aufnahmegehäuses 5 oberhalb vom Bolzen 8 (Fig. 1).klinlung der Zapfenspitze aus der Raste, sodaß die Kurbel er- neut zum Vorschub des Siebstreifens gedreht werden kann. Der den Vorschub bestimmende Anschlagkörper 37 kann gegebenen- falls am Gehäuse 5 verstellbar angeordnet sein. Der lose aufgesetzte Deckel 10 ist durch den Eingriff in die : Ringnut 9 des Bolzens 8 gegen Verschiebung in der Längsrichtung gesichert. Seine Lage in seitlicher d-. h in Bolzen-Längs- - DerlanggestreckeFlüssigkeitsbehälter11istgegenüberdem Behälter der Schwammrolle 13 etwa erhöht angeordnet, sodaß die
Leitung 12 in Besug auf die Waagerechte-geneigt verläuft. Schu. tsanapriicha t
Claims (1)
-
S c h Q t z ans pr ü ehe. abgespulten Streifenendes durch mindestens zwei Transportrollen und einer Anfeuchtvorrichtung für den Xlebstoff des geförderten Streifenteiles, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Transportrollen für ein genau vorbestimmtes Vorschubmaß des Streifens mit Hilfe einer Handkurbel drehbar ist, deren Griff mit einem Zapfen o. dgl. versehen ist, in dessen Kreisbahn sich eine zweckmäßig einstellbare Raste oder Anschlag befindet, aus der der Zapfen durch achsiale Verschiebung des Griffes entgegen der Wirkung einer Feder nach dem Bingriff (Anschlagen) ausklinkbar ist, um der Kurbel die erneute Drehung zum folgenden Streifenvorschub zu ermöglichen.1) Klebstreifenauagebert insbesondere für Totostreifen (Ban- derolen) u. dgl. t mit Vorschab des von einer Streifenrolle 2) Einrichtung nach Anspruch : rtg-ch ly dadurch daß die Gegentransportrolle durch Exzenter-oder Federdruck in Bezug auf die angetriebene Rolle einstellbar ist. 3) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daR Z> sich zwischen den Transportrollen eine Führung für den Kleb- streifen befindet. 4)'Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnete daß die angetriebene Transportrollenwelle über Zahnräder eine I Schwammrolle zum Anfeuchten des geforderten Streifenteiles antreibt, die in einem Behälterteilumläuft,demFlüssigkeit kontinuierlich aus einem neben dem Banderolen-Aufnahmegehäuse angeordneten Vorratsbehälter zufließt. 5) Einrichtung nach Anspru. ch. und 4 dadurch gekennzeichnete daß die Zahnräder zwecks Streifenvorschubänderung auswechsel- bar angeordnet sind. 6} : Leht=& nar-h--iasprach 1 und 4t dad-arch C> daß diß dem FIussigkei'&svorratsbehäl. ter gegennbergelegene Wand, i des Banderolen-AofnahEiegehätses verstellbar undmit Lüftdurch lassez versehen ist. 7) Einrichtung nach Anspruch 1 3 und 6 dadurch gekennzeich- nett daß die angetriebene Transportwalze und die Streifen- Führung auswechselbar sind 8) Einrichtung nach Anspruch 1 4 und 6, dadurch gekennzeich- net daß der BolzenzurAufnahme derBanderolen-?alzeim Aufnahmegehäuse entfernbar sitzt und vermittels Singriffs' einer Deckelseitenwand in eine Ausnehmung des Bolzens in sei- t ner Gebrauchslage gesichert ist. ! J ! 9) Einrichtung nach Anspruch l und 2 dadurch gekennzeichnet, s daß die angetriebene Trassportrolle am Bsfang gerändelt ist ., und die verstellbare Gegenwalze aw Gumnil besteht. , 10) Einrichtung nach AnspruahlundUhteranspruchendadurch gekennzeichnete daS das Gehäuse mit einem an einer geaigne- ten Unterlage (Blatte a. dgl) zu befestigenden Sockel versehen i » st. .)EtmLchtsg nach Anspruch.6dadurch,gßkennseiehn&tdaS die Oberkanten, der Seitenaande des Banderolen-Anfhahiabe- ! Seitenlage des Deckels.hälters satteldachartig überhöht sind zur Sicherung der 12) Einrichtung nach Ansprüchen 6 und U, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel des Banderolen- Aufnahmebehälters durch ein seitliches Blech o. dgl. Ansatz zugleich den Flüssig. keitsvorratsbehälter überdeckt.13) Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schwammrolle größer iat als diejenige der Antriebstransportrolle.14) Einrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch l und Unteransprüchen, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
Priority Applications (1)
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