DE3617003C2 - - Google Patents
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- DE3617003C2 DE3617003C2 DE19863617003 DE3617003A DE3617003C2 DE 3617003 C2 DE3617003 C2 DE 3617003C2 DE 19863617003 DE19863617003 DE 19863617003 DE 3617003 A DE3617003 A DE 3617003A DE 3617003 C2 DE3617003 C2 DE 3617003C2
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- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
- A01D90/04—Loading means with additional cutting means
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/10—Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices
- A01F2015/107—Means for withdrawing knives, rotor or walls of the feeding chamber in case of plugging or congestion
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneideinrichtung an einem
Ladewagen der in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 3
angegebenen Art.
Es ist bekannt, bei solchen Schneideinrichtungen die Messer mit
der Kraft einer Feder oder mittels eines Abscherbolzens in dem
Förderkanal gegen den Druck des Fördergutes festzuhalten und bei
Überschreitung einer Auslösekraft das Verschwenken der Messer
aus dem Förderkanal wenigstens so weit zu ermöglichen, daß ein
Fremdkörper, der sonst zur Beschädigung der Anordnung führen
könnte, die Schneideinrichtung passieren kann. Bei den meisten
Anordnungen sind Vorrichtungen vorgesehen, welche das
Wiedereinschwenken der Messer in ihre Arbeitsstellung in den
Förderkanal bewirken. Bei allen diesen Mitteln, mit welchen
Messer von Schneideinrichtungen in einem Förderkanal gehalten
sind, kann die Auslösung des Herausschwenkens der Messer aus dem
Förderkanal erst dann erfolgen, wenn der Fremdkörper, der die
Auslösung verursacht, in den in bezug auf die Förderrichtung
hinten liegenden Schneidenteil gelangt, weil erst dann ein
hinreichend großes Moment zur Auslösung zur Verfügung steht.
Bei einer Anordnung, wie sie in der DE-OS 28 36 312 ange
geben ist, ist das Messer an seinem in bezug auf die För
derrichtung vorderem Ende mit einem Langloch versehen, das
von einem Schwenkbolzen durchsetzt ist, der in bezug auf
die Förderrichtung am vorderen Ende des Langloches zur An
lage kommt und am Rahmen der Schneideinrichtung in Bohrun
gen abgestützt ist.
Bei Auftreffen eines Fremdkörpers auf den hinteren Teil der
Schneide des Messers, wird dieses gegen die Förderrichtung
verschoben, bis der Schwenkbolzen am hinteren Ende des
Langloches zur Anlage kommt; dadurch wird der Schwenkwin
kel eines federbelasteten Stützhebels so weit geändert, daß
dadurch ein vergrößertes Moment auf den Stützhebel zur Wir
kung kommt und zum Ausschwenken des Messers aus dem Förder
kanal führt. Nach Beseitigung des Fremdkörpers reicht die
verbleibende Kraft nicht mehr, diese Lage des Messers auf
recht zu erhalten, so daß dieses in seine Ausgangsstellung
zurückschwenkt.
Aus der DE-OS 19 16 046 ist eine Messersicherung bekanntge
worden, bei der das Messer formschlüssig von zwei federbe
lasteten Bolzen, die in eine Bohrung des Messers eingreifen,
gehalten ist, während das Messer um eine in bezug auf die
Förderrichtung vorne liegende Schwenkachse verschwenkbar
gelagert ist. Bei Überschreitung der Kraft für die Aus
lösung der Sicherung werden die Bolzen zurückgeschoben, und
das Messer schwenkt aus dem Förderkanal heraus. Das Ein
schwenken des Messers in Arbeitsstellung ist nur von Hand
aus möglich.
Nach einer anderen Ausführungsform ist am Messer ein Bolzen
angebracht, der das Messerblatt seitlich überragt und der
in eine Schrägraste eines federbelasteten Schwenkhebels ein
greift, von der aus sich die Unterkante des Schwenkhebels
erstreckt, die als Führungsfläche für den Bolzen dient und
die nach Ausschwenken des Messers aus dem Förderkanal durch
den Druck, den sie auf den Bolzen ausübt das Einschwenken in
die Arbeitsstellung des Messers bewerkstelligt, sobald der
auslösende Widerstand beseitigt ist.
Eine weitergebildete Form dieser Anordnung ist in der
EP 00 28 395 beschrieben, bei der die Schrägraste auf den
Rücken des Messers verlegt ist, an die in gleicher Weise
wie im vorbeschriebenen Fall eine Steuerkante anschließt,
auf welcher eine Rolle geführt ist, die auf einem federbe
lasteten Schwenkhebel gelagert ist.
In einer weiteren Ausführungsform ist die formschlüssige
Sperre durch eine kraftschlüssige ersetzt, in der Art wie
sie in der erstgenannten Druckschrift beschrieben ist. Der
am Messer angelenkte Stützhebel ist dabei in der Art eines
Kniehebels ausgebildet, wodurch das vollständige Heraus
schwenken des Messers aus dem Förderkanal räumlich besser
möglich ist.
Der DE-OS 27 34 462 ist ebenfalls eine Ausführungsform zu
entnehmen, bei der an dem in bezug auf die Förderrichtung
hinteren Messerende ein federbelasteter Bolzen in eine
Raste eingreift und auf diese Weise die Sicherung herstellt.
An die Raste schließt eine Auflauffläche an, mit der eine
Rückstellkraft zum Wiedereinschwenken des Messers in den
Förderkanal hergestellt wird. Die Auflauffläche endet an
einer Spitze nach der die Auflauffläche wieder absinkt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher,
eine Schneid
einrichtung zu schaffen, bei der bei Auftreffen von Fremdkörpern
im Bereich des in Bezug auf die Förderrichtung vorderen Schneiden
teiles die Auslösung der Sicherungsvorrichtung ebenso möglich
ist wie bei einem Auftreffen von Fremdkörpern im Bereich des
hinteren Schneidenteils.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer ersten Ausführungs
form durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
und bei einer zweiten Ausführungsform durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 3 gelöst.
Den erfindungsgemäßen Lösungen liegt das Prinzip zugrunde, daß
die Messer bei dem Auftreffen von Fremdkörpern nicht um einen
Schwenkpunkt aus ihrer Arbeitslage verschwenkt, sondern im
wesentlichen parallel zu sich selbst aus ihrer Arbeitslage
heraus bis in eine Lage verschoben werden, in der sie im wesent
lichen kraftlos aus ihrer Arbeitslage heraus verschwenkt oder
bewegt werden können. Dabei zeigt es sich, daß durch die
erfindungsgemäßen Ausbildungen die für die Auslösung der
Sicherungsvorrichtung erforderliche Kraft über die gesamte
Schneidenlänge des Messers im wesentlichen gleichbleibt. Dies
bietet die Möglichkeit, die Messer der Schneideinrichtung eines
Ladewagens genauer und verläßlicher abzusichern, wobei die
Schneide des betroffenen Messers und das Messer selbst
wesentlich besser gegen Zerstörung oder Beschädigung durch Fremd
körper schützbar ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Ansprüche 2 und 4 bis 23.
Einige wichtige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der
Erfindung werden nachstehend an Hand einer Zeichnung näher
erläutert.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
ersten Sicherungsvorrichtung mit formschlüssiger
Auslösung zusammen mit einer schematisch angedeu
teten Fördervorrichtung an einem Förderkanal im
Längsschnitt durch diesen,
Fig. 2 eine Ansicht nach A einer ersten Überlastsicherung,
Fig. 3 eine Ansicht nach B eines Übertragungsteiles
einer ersten Überlastsicherung,
Fig. 4 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
zweiten Überlastsicherung, mit formschlüssiger
Auslösung, zusammen mit einer schematisch ange
deuteten Fördervorrichtung an einem Förderkanal
im Längsschnitt durch diesen,
Fig. 5 einen Schnitt nach I-II durch eine zweite Über
lastsicherung,
Fig. 6 einen Schnitt nach III-IV durch diese Überlast
sicherung,
Fig. 7 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
dritten Überlastsicherung, mit formschlüssiger
Auslösung, zusammen mit einer schematisch ange
deuteten Fördervorrichtung an einem Förderkanal,
im Längsschnitt durch diesen,
Fig. 8 eine Ansicht einer dritten Überlastsicherung
nach C,
Fig. 9 das Messer und die erste Überlastsicherung mit
kraftschlüssiger Auslösung im Ausschnitt eines
Längsschnittes durch einen Förderkanal,
Fig. 10 das Messer und die zweite Überlastsicherung
mit kraftschlüssiger Auslösung im Ausschnitt,
im Längsschnitt durch einen Förderkanal,
Fig. 11 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
vierten Sicherungsvorrichtung mit formschlüssiger
Auslösung, zusammen mit einer schematisch ange
deuteten Fördervorrichtung an einem Förderkanal
im Längsschnitt durch diesen,
Fig. 12 die Überlastsicherung nach Fig. 11 im Schnitt
nach V-VI als Teilansicht,
Fig. 13 einen Schnitt durch die Überlastsicherung nach
Fig. 11 im Schnitt nach VII-VIII als Teilansicht,
Fig. 14 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
fünften Überlastsicherung mit formschlüssiger
Auslösung, zusammen mit einer schematisch an
gedeuteten Fördervorrichtung an einem Förderkanal
in Seitenansicht,
Fig. 15 ein Messer und eine fünfte Überlastsicherung nach
Schnitt IX-X,
Fig. 16 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
sechsten Überlastsicherung mit kraftschlüssiger
Auslösung, zusammen mit einer schematisch an
gedeuteten Fördervorrichtung an einem Förderkanal
im Längsschnitt durch diesen,
Fig. 17 das Messer und die sechste Überlastsicherung
nach Schnitt XI-XII,
Fig. 18 ein Messer einer Schneideinrichtung mit einer
siebenten Überlastsicherung mit kraftschlüssiger
Auslösung, das Messer abgeschnitten, im Längs
schnitt durch einen Förderkanal,
Fig. 19 einen Stützhebel einer Überlastsicherung mit
formschlüssiger Auslösung für ein Messer einer
Schneideinrichtung nach Fig. 18, mit einem
Ausschnitt des Messers, im Längsschnitt durch
einen Förderkanal gesehen und
Fig. 20 einen Ausschnitt aus dem Messer einer Schneid
einrichtung nach Fig. 18 im Bereich des vorderen
Endes des Messers mit der Schwenkachse nach
XIII-XIV.
Fig. 1 zeigt eine Schneideinrichtung deren Messer 2 außer
halb eines Förderkanales 3 an einem Rahmen 15 der Schneid
einrichtung 1 befestigt sind und den Förderkanal 3 von
dessen Rückwand 55 bis zu dessen Vorderwand 56, mit den
Förderzinken 5 einen spitzen Winkel 7 bildend, durchsetzen.
Jedes Messer 2 ist mit einer Überlastsicherung 12 ausge
stattet und an seinem, in bezug auf die Förderrichtung 8
vorderen Ende 9 mit einer Bohrung 57 für eine Schwenkachse
10 versehen, um die das Messer 2 aus dem Förderkanal 3
herausschwenkbar ist. Die Schwenkachse 10 ist an einem
Ende eines Schwenkhebels 14 angebracht, der als zweiar
miger Hebel ausgebildet, in Laschen 59 mit einem Bolzen 58
schwenkbar gelagert ist, die am Rahmen 15 angeschweißt
sind. Der Schwenkhebel 14 ist als Doppelhebel ausgebildet,
dessen beide Teile durch einen Steg 60 verbunden sind.
Der zweite Arm 30 des Schwenkhebels 14 ist mit Aus
klinkungen 25, 25′ für die Anlenkung eines Übertragungs
teiles 16 versehen.
In Abstand vom vorderen Ende 9 des Messers 2 ist im Be
reich des hinteren Endes 11 ein Haltepunkt 13 der Über
lastsicherung 12 vorgesehen, der von einer Raste 19 am
Rücken des Messers 2 und von einem Halteglied 17 in Form
eines Bolzens gebildet ist, der auf einem Arm eines Stütz
hebels 20 aufgeschweißt ist und in Arbeitslage 18 des
Messers 2 in die Raste 19 eingelegt ist.
Der Stützhebel 20 ist ein zweiarmiger Doppelhebel, dessen
beide Teile durch einen Steg 61 verbunden sind und der an
Laschen 62, die mit dem Rahmen 15 verschweißt sind, an
einer Anlenkung 21 um einen Bolzen 63 schwenkbar gelagert
ist. Der zweite Arm 28 des Stützhebels 20 ist mit Ausklin
kungen 26, 26′ versehen, die als Anlenkstelle 22 des Über
tragungsteiles 16 dienen.
Das Übertragungsteil 16 ist aus einer Stange gebildet, die
an beiden Enden mit Ausklinkungen 24, 24′, 24′′, 24′′′ versehen
ist, mit denen das Übertragungsteil 16 am zweiten Arm 30
des Schwenkhebels 14 und am zweiten Arm 28 des Stützhebels
20 eingehängt ist.
An dem Halteglied 17 ist beiderseits eine Feder 38 einge
hängt, die mit ihrem anderen Ende in eine Bohrung einer
Lasche 64 eingehängt ist, die am Rahmen 15 aufgeschweißt
ist.
Der Abstand 23 zwischen der Anlenkstelle 22 und der Anlen
kung 21 ist gering gehalten, um im Verhältnis zwischen den
Längen der Arme des Schwenkhebels 14 und des Stützhebels 20
eine günstige Untersetzung der Kraft, die beim Auftreffen eines
Fremdkörpers auf die Schneide 6 auftritt im Bereich des
vorderen Endes 9 des Messers 2 für die Auslösung der Über
lastsicherung 12 zu erhalten. Bei der Auslösung der Über
lastsicherung 12 wird das Messer 2 um den Bolzen 58 ver
schwenkt.
Trifft ein Fremdkörper im Bereich des hinteren En
des 11 des Messers 2 auf die Schneide 6, so wird bei Über
schreiten der Kraft für die Auslösung der Überlastsicherung
12 das Messer um die Schwenkachse 10 verschwenkt.
Bei Auslösung der Überlastsicherung 12 wird das Halteglied
17 aus der Raste 19 gehoben und gleitet an einer, an die
Raste 19 anschließende Rückstellkante 44 am Rücken des
Messers 2 entlang, bis Kräftegleichgewicht herrscht und
nach Beseitigung der Überlast das Messer 2 von der Kraft
der Feder 38 wieder in die Arbeitslage 18 geschwenkt wird.
Die Rückstellkante 44 verläuft von der Raste 19 an bis zu
einer Spitze 46 in einem Abstand von der Schwenkachse 10,
der mit steigendem Abstand von der Raste 19 zunimmt.
An die Spitze 46 anschließend ist eine Raste 47 eingearbei
tet, in die das Halteglied 17 eingelegt wird, wenn das
Messer 2 aus dem Förderkanal 3 zurückgezogen wird und in
dieser Stellung verbleiben soll.
Fig. 3 zeigt das Übertragungsteil 16 mit den Ausklinkungen
24, 24′, 24′′, 24′′′ an den beiden Enden und mit den geschnittenen
Enden 30 und 28 des Schwenkhebels 14 und des Stützhebels 20.
Fig. 2 zeigt den Stützhebel 20 als Doppelhebel ausgebildet
mit dem verbindenden Steg 61 der Anlenkung 21 mit dem Bolzen
63 und mit der Anlenkungsstelle 22 des Übertragungsteiles 16
mit dem Übertragungsteil 16 geschnitten. Am anderen Ende des
Stützhebels 20 ist das Halteglied 17, aus einem Bolzen be
stehend, angeordnet, das in der Raste 19 des Messers 2 ein
gelegt ist. Die beiderseits angeordneten Federn 38 sind mit
Strichpunktlinien angedeutet.
Fig. 9 zeigt eine Ausführung des Stützhebels 20 in Form
eines Kniehebels 70, bei dem der erste Teil 35 mit einem
Bolzen 34 in einer Bohrung 66 im Abstand von der Schwenk
achse 10 im Haltepunkt 13 der Überlastsicherung 12 ange
lenkt ist und mit dem zweiten Teil 36 des Stützhebels 20
durch ein Gelenk 37 verbunden ist. Der zweite Teil 36 ist
als zweiarmiger Hebel ausgebildet, wie für den Stützhebel
in Fig. 1 beschrieben. Im Gelenk 37 greift die Feder 38 an.
Gegen das Durchstrecken des Kniehebels 70 und zum Einstellen
der Arbeitslage 18 des Messers 2 ist eine Einstellvorrich
tung 67, bestehend aus einer Einstellschraube 78, die durch
einen am Rahmen 15 angeschweißten Lappen 79 geschraubt ist
und in Arbeitslage 18 des Messers 2 am zweiten Teil 36 des
Stützhebels zur Anlage kommt, so daß dieser gegenüber dem
ersten Teil 35 eine nicht vollständig gestreckte Lage ein
nimmt. Alle übrigen Einzelheiten entsprechen denen von Fig. 1.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung näher dar
gestellt, bei der das Messer 2 an seinem, in bezug auf die
Förderrichtung 8 vorderen Ende 9, mit einem in För
derrichtung 3 sich erstreckenden Schlitz 27 versehen ist,
der von der Schwenkachse 10 durchsetzt ist, die ihrerseits
in den Laschen 59 gelagert ist, die am Rahmen 15 ange
schweißt sind. In Arbeitslage 18 des Messers kommt die
Schwenkachse 10 an dem, in bezug auf die Förderrichtung 3
hinten liegenden Ende 29 zur Anlage. In Abweichung zu der
beschriebenen Fig. 1 ist weiters der Stützhebel 20 als ein
armiger Hebel ausgebildet. Das Übertragungsteil 16 besteht
aus einer Stange, die an einem Ende mit einem Anschlag 32,
aus einem Bolzen bestehend, versehen ist, der, in der Ar
beitslage 18 des Messers 2, in eine Ausnehmung 31 des
Messers 2 eingelegt ist und in dieser Lage von einer Dreh
feder 38 gehalten ist, die an der Anlenkstelle 22 des Über
tragungsteiles 16 am Stützhebel 20 angebracht ist. Diese
Anlenkstelle 22 ist in geringem Abstand 23 von der Anlenkung
21 mit dem Bolzen 63 des Stützhebels 20 am Rahmen 15 der
Schneideinrichtung 1 gelagert. Alle übrigen Einzelheiten
entsprechen denen der Beschreibung in Fig. 1.
In Fig. 5 ist der einarmige Stützhebel 20 mit der Anlenkung
21 des Stützhebels 20 an den Laschen 62 des Rahmens 15 und
die Anlenkstelle 22 und das Übertragungsteil 16 im Schnitt
dargestellt. Weiters ist das Halteglied 17 in Form eines
Bolzens wiedergegeben und das Messer 2 angedeutet. Die
Federn 38 sind durch strichpunktierte Linien wiedergegeben.
Fig. 6 zeigt die Schwenkachse 10 mit den strichpunktiert
angedeuteten Federn 38, die an dieser eingehängt sind, so
wie die Laschen 59 und das Messer 2 im Schnitt. Der
Anschlag 32 ist in die nicht sichtbare Ausnehmung 31 einge
legt und in Form eines Bolzens in einem Ende des Übertra
gungsteiles 16 eingesetzt, das als doppelte Stange ausgebil
det ist, das an der Anlenkstelle 22 mit einem Bolzen an
dem einarmig ausgeführten, im Schnitt sichtbaren, Stützhe
bel 20 angelenkt ist.
Fig. 10 zeigt wiederum eine Ausführungsform der Erfindung
mit einem als Kniehebel 70 ausgebildeten Stützhebel 20. Der
Unterschied zu Fig. 9 besteht darin, daß der zweite Teil 36
des Stützhebels 20 weggefallen ist und das Übertragungsteil
16 mit der Anlenkstelle im Gelenk 37 zwischen dem ersten
Teil 35 und dem zweiten Teil 36 angelenkt ist. Alle übrigen
Einzelheiten entsprechen denen von Fig. 9.
Bei einer dritten Ausführungsform einer Überlastsicherung
gemäß der Erfindung, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, ist
gegenüber der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform das
Übertragungsteil 16 durch den Schaft 40 des Messers 2 gebil
det. Der Rücken des Messers 2 ist mit einer geraden An
schlagkante 42 versehen, gegen die der, von einem Bolzen
gebildete, Anschlag 43 zur Anlage kommt, der an dem Stütz
hebel 20 in geringem Abstand von der Anlenkung 21 an den
Laschen 62 des Rahmens 15 angeschweißt ist. Die Federn 38
sind einerseits am Halteglied 17 der Überlastsicherung 12
und mit den anderen Enden an der Schwenkachse 10 eingehängt
und liegen somit auf der Verbindungslinie 41 zwischen
diesen Teilen. Alle übrigen Einzelheiten entsprechen denen,
die in der Beschreibung zu Fig. 4 abgehandelt sind.
Fig. 8 zeigt den Aufbau des Stützhebels 20, die Anordnung
des Anschlages 43, der Laschen 62, sowie des Haltegliedes
17 und der strichpunktiert angedeuteten Federn 38.
Die in Fig. 11 dargestellte, erfindungsgemäße Anordnung be
trifft eine besonders einfach aufgebaute Überlastsicherung.
Anstelle eines Schlitzes ist ein Langloch 27 an dem in Be
zug auf die Förderrichtung 8 vorderen Ende 9 des Messers 2
angebracht. Das Übertragungsteil 16 ist auch hier vom
Schaft 40 des Messers 2 gebildet und der Haltepunkt 13
besteht aus einer Bohrung 66 im Abstand von der Schwenkachse
10, die in bezug auf die Förderrichtung 8 am hinteren Ende
11 des Messers 2 angebracht ist und einem diese durchsetzen
den Abscherbolzen 68, der sich an den Laschen 69 abstützt,
die mit der Rückwand 55 des Förderkanales 3 oder dem Rahmen
15 der Schneideinrichtung 1 (nicht dargestellt) verschweißt
sind. Zur Begrenzung der Schwenkbahn des Messers 2 ist ein
Anschlag 39 vorgesehen, der die Laschen 69 miteinander ver
bindet.
Fig. 12 zeigt eine Anordnung von Laschen 69, Messer 2 mit
der Bohrung 66 und Abscherbolzen 68 und Fig. 13 die Schwenk
achse 10, das Messer 2 mit dem Langloch 27 sowie die
Laschen 59 für die Lagerung der Schwenkachse 10, im Teil
schnitt.
Bei der in Fig. 14 dargestellten Ausführungsform einer
Überlastsicherung 12 ist jedes Messer 2 zwischen Messer
führungen 45 angeordnet, in denen jeweils ein Langloch 27
angebracht ist, an deren vorderen Enden 54 die Schwenkachse
10, die das Messer 2 am vorderen Ende 9 durchsetzt, in
Arbeitslage 18 des Messers 2 anliegt. Im Abstand vom Lang
loch 27 in Förderrichtung 8 ist im Haltepunkt 13 ein Halte
glied 17 in Form eines Bolzens angeordnet, das im Messer 2
gelagert ist und in Arbeitslage 18 des Messers 2 in die
Rasten 19 an den Messerführungen 45 eingelegt ist. An die
Raste 19 schließt an jeder Messerführung 45 eine Rückstell
kante 80 an, deren Abstand von der Schwenkachse 10 mit zu
nehmendem Abstand von der Raste 19 zunimmt und an die eine
weitere Raste 47 für die Ruhelage 65 des Messers 2 anschließt, in
der das Messer 2 aus dem Förderkanal 3 herausgezogen ist. Das Halte
glied 17 wird im Haltepunkt 13 von Federn gehalten, die in der
Verbindungslinie 41 zwischen Halteglied 17 und Schwenkachse
10 liegend an einem Bolzen an der Messerführung 45 einge
hängt sind. Alle übrigen Einzelheiten entsprechen denen
die bei Fig. 1 und Fig. 4 beschrieben sind.
In Fig. 15 ist die Anordnung nach Schnitt IX-X in Fig. 14
dargestellt. Dabei ist das Messer 2 geschnitten und von den
beiden Messerführungen 45 beidseitig umgeben. Die Schwenk
achse 10 und das Halteglied 17 durchsetzen das Messer 2
und stützen sich an den Messerführungen 45 ab. Die Federn
38 sind durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Die Anordnung wie sie in Fig. 16 dargestellt ist, ent
spricht der Anordnung wie sie in Fig. 14 dargestellt ist.
Unterschiedlich ist die Erzeugung der Kraft, die das Halte
glied 17 in der Raste 19 hält. Diese Kraft wird durch einen
Kniehebel 70, der von einer Feder 71 in seinem Gelenk 72
angreift, das die beiden Teile 73 und 74 verbindet, erzeugt.
Teil 73 ist an der Schwenkachse 10 angelenkt und Teil 74
ist an einem Zapfen 75 an den Messerführungen 45 angelenkt.
Die Feder 71 ist einem Bolzen 76 aufgesetzt, der am Gelenk
72 angelenkt ist und eine Bohrung einer Lasche der Messer
führung 45 durchsetzt und dort mit Beilage und Mutter 77
eingestellt und gesichert ist. Die übrigen Einzelheiten
sind bereits bei Fig. 1 oder Fig. 4 beschrieben.
Fig. 17 zeigt die Überlastsicherung 12 im Schnitt. Darin
ist die Anordnung der Messerführungen 45 beiderseits des
Messers 2, sowie die beidseitige Anordnung von Kniehebeln
70 und deren Anlenkung an der Schwenkachse 10 und über den
Zapfen 75 an der Messerführung 45 dargestellt.
Bei der in Fig. 18 dargestellten Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Überlastsicherung 12 ist jedes Messer 2
zwischen Messerführungen 45 angeordnet, in denen jeweils
ein Langloch 27 angebracht ist, an deren vorderen Enden 54
die Schwenkachse 10 anliegt. Die Schwenkachse 10 durchsetzt
eine Ausnehmung 31 des Messers 2, die in Richtung auf den
Förderkanal 3 zu offen ist. Das Messer 2 ist gegen Herab
gleiten von der Schwenkachse 10 durch einen Stift 93 ge
sichert; es kann zum gleichen Zweck ein Rahmenträger des
Rahmens 15 der Schneideinrichtung 1 oder ein Sicherungs
blech auf der vom Förderkanal 3 abgewandten Seite vorge
sehen sein.
Die Schwenkachse 10 wird beiderseits von einem Zwischenstück
85 in Form eines Bügels umgriffen, dessen Bohrungen von der
Schwenkachse 10 durchsetzt sind. In dem Zwischenstück 85 ist
eine Feder 38 angeordnet, die sich einenends am Zwischenstück
85 und andernends an den Messerführungen 45 abstützt und als
Bügelfeder ausgebildet ist. Es können aber auch andere Fe
derungselemente, z.B. Schraubenfedern, zur Anwendung kommen.
In Fig. 20 ist diese Anordnung im Schnitt dargestellt, so
daß die Lage der Schwenkachse 10 im Messer 2 und in den
Langlöchern 27 der Messerführungen 45, sowie des Zwischen
stückes 85 und der Feder 38 deutlich gemacht ist.
Am hinteren Ende 11 des Messers 2 ist für den Haltepunkt 13
der Überlastsicherung 12 eine Raste 19 eingearbeitet, in
die, in Arbeitslage 18 des Messers 2, bei der dieses sich
in der vorderen Ausgangslage 81 befindet, ein Halteglied 17
in Form einer an einem Stützhebel 20 gelagerten Rolle, ein
gelegt ist. Der Stützhebel 20 ist als einarmiger Hebel aus
gebildet und mit einem Bolzen 58 an der Anlenkung 21 ver
schwenkbar gelagert, dessen Schwenkachse parallel zur
Schwenkachse 10 und quer zur Förderrichtung 8 verläuft.
Am zweiten Hebelarm 28 des Stützhebels 20 ist eine An
lenkstelle 90 für eine Rückstellfeder 91 eingearbeitet, in
die einenends die als Blattfeder ausgebildete Rückstell
feder 91 eingehängt ist, während sie sich andernends an
einer Anlenkstelle 92 an den Messerführungen 45 abstützt.
Die Rückstellfeder 91 ist entspannt, wenn sich das Messer
2 in Arbeitslage 18 befindet und wird beim Zurückschwenken
des Messers 2 gespannt, wodurch sie über das Halteglied 17
eine Rückstellkraft auf die Rückstellkante 44 des Messers 2
ausübt und dieses in die Arbeitslage 18 zurückführt.
Der Schaft 40 des Messers 2 bildet ein Übertragungsteil 16
für die Übertragung der Auslösekraft auf das hintere Ende 11
des Messers 2, das mit einer Anschlagkante 42 versehen ist,
mit der die Auslösung der Überlastsicherung 12 bewerkstelligt
wird, wenn das Messer 2 zusammen mit der Schwenkachse 10 in
Förderrichtung 8 bewegt wird, indem die Anschlagkante 42
den Stützhebel 20 über den Anschlag 43 aus der Raste 19 des
Haltepunktes 13 befördert, so daß das Messer 2 aus dem För
derkanal 3 zurückschwenken kann. Der Anschlag 43 ist in der
Form eines Bolzens zwischen den Teilen des doppelt aus
gebildeten Stützhebels 20 angebracht.
Der Haltepunkt 13 befindet sich auf einer Verbindungslinie
86 mit der Achse 88 der Anlenkung 21 des Stützhebels 20. In
Arbeitslage 18 des Messers 2 liegt auf dieser Verbindungs
linie 86 der Schnittpunkt mit der Achse 87 des Haltegliedes
17. Die Verbindungslinie 86 nimmt mit der Verbindungslinie 94
zwischen der Achse 87 des Haltegliedes 17 und der Achse der
Schwenkachse 10 einen Winkel α von 90° ein, der nur um we
nige Grade verändert werden darf, wenn die Auslösung ein
wandfrei arbeiten soll. Diese Veränderung des Winkels α
soll weniger Grade betragen, als die Veränderung des Win
kels α, die sich beim Herausschwenken des Messers 2 aus
dem Förderkanal 3 ergibt.
Die Stellung des Messers 2 in der hinteren Endlage 82 ist
durch dünne Linien an der Rückstellkante 44, dem Halte
glied 17 und an der Schwenkachse 10 angedeutet.
In Fig. 19 ist eine Ausführungsform eines Stützhebels 20
dargestellt, bei dem auf eine Federbelastung für die Rück
stellung verzichtet ist.
Der Stützhebel 20 ist auch hier mit einem Halteglied 17 ver
sehen, das in der Arbeitslage 18 des Messers 2 in der Raste
19 liegt. Der Stützhebel 20 ist an der Anlenkung 21 mit dem
Bolzen 58 gelagert.
Der Haltepunkt 13 der Überlastsicherung 12 liegt in Arbeits
lage 18 des Messers 2 gegenüber der Verbindungslinie 86 der
Achse 87 des Haltegliedes 17 und der Achse 88 des Bolzens 58
nach vorne versetzt. Die Verbindungslinie 94 muß in der Ar
beitslage 18 des Messers 2 mit der Verbindungslinie 86 einen
Winkel β von 90° einnehmen, damit die Auslösung einwandfrei
erfolgt und Abweichungen sind aus folgendem Grund nur sehr
geringfügig möglich.
Bei dieser Ausführungsform dient ebenfalls der Schaft 40 des
Messers 2 als Übertragungsteil 16 für die Übertragung der Be
wegung des Messers 2 auf den Stützhebel 20 der Überlast
sicherung 12, daher wird diese Bewegung vom Übertragungs
teil 16 unmittelbar auf das Halteglied 17 übertragen, so daß
nur eine kurze Wegstrecke und damit eine geringe Änderung
des Winkels für die Auslösung zur Verfügung steht. Das
Fehlen einer Rückstellfeder 91 bedingt, daß keine Rückstell
kraft für das Einschwenken des Messers 2 in den Förderkanal 3
vorhanden ist, so daß keine selbsttätige Rückführung des
Messers 2 in den Förderkanal 3 erfolgen kann. In der Arbeits
lage 18 des Messers 2 ruht das Halteglied 17 unter dem Eigen
gewicht des Stützhebels 20 in der Raste 19, so daß die
Sperrung ebenso erfolgt wie bei Anwendung einer Feder.
Claims (23)
1. Schneideinrichtung (1) für Halm- und Blattgut, insbeson
dere an einem Ladewagen, mit Messern (2), die in Arbeits
lage (18) durch einen Förderkanal (3) hindurchragen, in den
Förderzinken (5) einer Fördereinrichtung (4) hineingreifen,
mit denen die Messer (2) mit ihren Schneiden (6) einen
spitzen Winkel (7) einschließen, wobei jedes Messer (2) mit
einer Überlastsicherung (12) versehen ist, die aus einem
federbelasteten, mit einem Halteglied (17) versehenen Stütz
hebel (20) besteht, der bei einer auf das Messer (2) wirken
den Kraft, die eine eingestellte Auslösekraft übersteigt, aus
einer Raste (19) heraustritt, so daß das Messer aus dem
Förderkanal ausschwenken kann, dadurch gekennzeichnet, daß
das Messer (2) im wesentlichen in Förderrichtung (8) gegen
Federkraft bewegbar gelagert und ein Übertragungsteil (16)
vorgesehen ist, das die Messerbewegung auf den das Halteglied
(17) tragenden Stützhebel (20) zu dessen Entrastung über
trägt, wobei der Stützhebel (20) in seine entrastete Stellung
bewegt wird, wenn die auf das Messer wirkende Kraft die
eingestellte Auslösekraft der Feder (38) oder der Federn
übersteigt.
2. Schneideinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Messer (2) auf einer Schwenkachse (10) eines schwenk
bar gelagerten Schwenkhebels (14) gelagert und von der zu
mindest während des Angreifens der Schnittkraft am Messer (2)
im wesentlichen entgegen der Förderrichtung (8) wirkenden
Gegenkraft der Feder (38) in seiner Arbeitslage (18) gehalten
ist.
3. Schneideinrichtung (1) für Halm- und Blattgut, insbesondere
an einem Ladewagen mit Messern (2), die in Arbeitslage (18)
durch einen Förderkanal (3) hindurchragen, in den
Förderzinken (5) einer Fördereinrichtung (4) hineingreifen,
mit denen die Messer (2) mit ihren Schneiden (6) einen
spitzen Winkel (7) einschließen, wobei jedes Messer (2) mit
einer Überlastsicherung (12) versehen ist, die aus einer
Messerführung (45), einem Federelement und einem Halteglied
(17) besteht, wobei das Halteglied bei einer auf das Messer
(2) wirkenden Kraft, die eine eingestellte Auslösekraft
übersteigt, aus einer Raste (19) heraustritt, so daß das
Messer aus dem Förderkanal ausschwenken kann, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führung mit einem Langloch (27) oder
Schlitz für die Schwenkachse (10) versehen ist und daß das
Stützglied (17) im Bereich des hinteren Endes (11) des
Messers (2) angeordnet ist, so daß das Stützglied aus der
Raste (19) heraustritt, wenn die auf das Messer (2) wirkende
Kraft die eingestellte Auslösekraft übersteigt.
4. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Messer (2) in der Arbeitslage (18) von der Gegenkraft
der Feder (38) gehalten ist, die an der Schwenkachse (10)
oder an einem Haltepunkt (13) an dem hinteren Ende (11) des
Messers (2) oder im Bereich der Verbindungslinie (41)
zwischen der Schwenkachse (10) und dem Haltepunkt (13)
angreift.
5. Schneideinrichtung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der die Schwenkachse (10) tragende
Schwenkhebel (14) am Rahmen (15) angelenkt ist.
6. Schneideinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkhebel (14) als zweiarmiger Hebel ausgebildet
ist, mit dessen zweitem Arm (30) das Übertragungsteil (16) in
Form einer Stellstange gelenkig verbunden ist.
7. Schneideinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß an dem Messer (2) der Haltepunkt (13) von einem Halte
glied (17) in Form eines Bolzens oder einer Rolle und einer
am Messer (2) angebrachten Raste (19) gebildet ist.
8. Schneideinrichtung nach Anspruch 3 oder 7, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Halteglied (17) an dem Stützhebel (20) vorgesehen
ist, der seinerseits am Rahmen (15) mittels einer Anlenkung
(21) schwenkbar angebracht ist und in der Arbeitslage (18)
des Messers (2), in der sich dieses in der vorderen Ausgangs
lage befindet, in der Raste (19) eingelegt ist.
9. Schneideinrichtung, nach einem der Ansprüche 3, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteglied (17) von der Gegenkraft der Feder (38)
beaufschlagt ist, die einenends am Halteglied (17) oder am
Stützhebel (20) und andernends an einer Messerführung (45)
oder einem Messerträger oder direkt am Rahmen (15)
abgestützt ist.
10. Schneideinrichtung nach Anspruch 3, 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet,
daß der Stützhebel (20) entweder als zweiarmiger Hebel oder
als einarmiger Hebel ausgebildet ist und mit einer
Anlenkstelle (22) oder mit einem Anschlag (43) für das
Übertragungsteil (16) versehen ist.
11. Schneideinrichtung, nach Anspruch 3, oder 10, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Anlenkstelle (22) oder der Anschlag (43) in geringem
Abstand (23) von der Anlenkung (21) des Stützhebels (20)
angeordnet ist.
12. Schneideinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Messer (2) an seinem vorderen Ende
(9) mit einer Ausnehmung (84) für die Schwenkachse (10)
versehen ist und daß zur Halterung des Messers ein an der
Messerführung angebrachter Stift (93), ein Halteteil des
Rahmens (15) oder ein Sicherungsblech vorgesehen sind.
13. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2) mit der
Schwenkachse (10) über ein Zwischenstück (85) von der Feder
(38) der Überlastsicherung (12) in der Arbeitslage (18)
gehalten ist und daß sich die Feder (38) einenends auf dem
Zwischenstück (85) und anderenends auf der Messerführung
(45) des Rahmens (15) abstützt.
14. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 3, 12 oder
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützhebel (20) an
seinem zweiten Hebelarm (28) eine Anlenkstelle (90) für ein
Ende einer Rückstellfeder (91) aufweist, die andernends an
einer Anlenkstelle (92) der Messerführung (45) eingehängt
ist und in der Arbeitslage (18) des Messers (2) im
wesentlichen vollständig entspannt ist.
15. Schneideinrichtung nach einem der Ansprüche 1,3 oder 12 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltepunkt (13) der
Überlastsicherung (12) in der Arbeitslage (18) des Messers
(2) zusammen mit der Achse (87) des Haltegliedes (17) auf
der verlängerten Verbindungslinie (86) mit der Achse (88)
der Anlenkung (21) liegt, die mit der Verbindungslinie (94)
zwischen Halteglied (17) und Schwenkachse (10) im wesent
lichen einen rechten Winkel einschließt.
16. Schneideinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Messer (2) mit einer Ausnehmung (31) für einen
Anschlag (32) des Übertragungsteils (16) versehen ist, in
welchem das Übertragungsteil (16) zur Anlage kommt und durch
eine Feder (33), die sich an der Anlenkstelle (22) des
Übertragungsteils (16) am Stützhebel (20) abstützt, in dem
Anschlag (32) gehalten ist (Fig. 4).
17. Schneideinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet,
daß an dem Messer (2) ein erster Teil (35) des Stützhebels
(20) mittels eines Bolzens (34) angelenkt ist, mit dem ein
zweiter Teil (36) mit einem einen Kniehebel bildenden Gelenk
(37) verbunden ist, wobei der zweite Teil (36) an der An
lenkung (21) am Rahmen (15) schwenkbar angebracht ist und
von der vorzugsweise am Gelenk (37) angreifenden Feder (38)
bis zum Anschlag gegen eine Einstellvorrichtung (37) in
nicht vollständig gestreckter Lage zum ersten Teil (35)
gehalten ist (Fig. 9 und 10).
18. Schneideinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlenkstelle des Übertragungsteils (16) im Gelenk
(37) des Stützhebels vorgesehen ist (Fig. 10).
19. Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2) mit seinem Schaft
(40) das Übertragungsteil (16) bildet und am Rücken mit
einer Anschlagkante (42) versehen ist, die an einem Anschlag
(43), vorzugsweise in Form eines am Stützhebel (20) starr
befestigten Bolzens zur Anlage kommt, der in geringem
Abstand (23) von der Anlenkung (21) des Stützhebels (20) am
Rahmen (15) angebracht ist (Fig. 18).
20. Schneideinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Messer (2) mit der Schwenkachse (10) in einem
Langloch (27) des Rahmens (15) oder der Messerführung (45)
der Schneideinrichtung (1) geführt ist, an dessen vorderem
Ende (54) die Schwenkachse (10) in Arbeitslage (18) des
Messers (2) anliegt.
21. Schneideinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Messer (2) oder an einer
Messerführung (45) des Rahmens (15) anschließend an die
Raste (19) eine Rückstellkante (44, 80) eingearbeitet ist,
deren Abstand von der Schwenkachse (10) mit zunehmendem
Abstand von der Raste (19) zunimmt.
22. Schneideinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellkante (44, 80) in einer Spitze (46) endet,
an die sich eine die zurückweichende Haltekante oder eine
Raste (47) für das formschlüssige Festhalten des Messers (2)
in der aus dem Förderkanal (3) ausgeschwenkten Ruhelage des
Messers (2) anschließt (Fig. 1).
23. Schneideinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement der Überlastsicherung (12) aus einem
Kniehebel (70) besteht, dessen erster Teil (73) an der
Schwenkachse (10) des Messers (2) und dessen zweiter Teil
(74) am Rahmen (15) an einem Zapfen (75) angelenkt ist und
dessen Gelenk (72) von einer Feder (71) in einer gestreckten
Lage gehalten ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863617003 DE3617003A1 (de) | 1985-05-22 | 1986-05-21 | Schneideinrichtung fuer halm- und blattgut |
| DE19863625512 DE3625512A1 (de) | 1985-05-22 | 1986-07-28 | Schneideinrichtung fuer ein halm- und blattgut |
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| DE3518445 | 1985-05-22 | ||
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Publications (2)
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| DE3617003A1 DE3617003A1 (de) | 1986-11-27 |
| DE3617003C2 true DE3617003C2 (de) | 1989-04-06 |
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ID=25832455
Family Applications (1)
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- 1986-05-21 DE DE19863617003 patent/DE3617003A1/de active Granted
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