DE3613462A1 - Vorrichtung zum be- und entladen eines stapellifts - Google Patents
Vorrichtung zum be- und entladen eines stapelliftsInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Be-
und Entladen eines Stapellifts, der ein von einem Ständer
getragenes, höhenverstellbares Hubelement zur Aufnahme
von durch Bretter getrennten Teilstapeln aus Papier oder
anderem Schneidgut aufweist, mit einem benachbarten Ar
beitstisch, mit dem die Oberflächen der Bretter in ihrer
Arbeitsposition in der Höhe annähernd ausgerichtet sind.
Derartige Stapellifte dienen insbesondere zur Zwischen
stapelung von Schneidgut zwischen dem Rütteln auf einem
Rütteltisch und der Weiterverarbeitung auf einer Plan-
Schneidmaschine. Durch die Zwischenlage der Bretter wird
erreicht, daß in den einzelnen Teilstapeln die Blätter
diejenige Ausrichtung beibehalten, die sie beim Rütteln
erhalten haben, so daß sich beim Schneiden exakte Forma
te ergeben.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-AS
12 44 711) sind die Bretter als Luftbretter ausgebildet,
die an der Oberseite eine Vielzahl von Luftaustrittsöff
nungen und eine randnahe Luftzuführöffnung haben. Mit
dieser kommt eine am Ständer angebrachte, mit einem Luft
zuführkanal verbundene Luftglocke in der Arbeitsposition
des Luftbretts in Eingriff. Die Kontaktierung der Luft
glocke schaltet die Luftzufuhr ein und die Hubbewegung
des Stapellifts ab. Die zugeführte Luft erleichtert das
Beladen des obersten Bretts, beispielsweise von einem
Rütteltisch, bzw. das Entladen auf den Arbeitstisch,
beispielsweise einer Schneidmaschine. Es können auch
Greifer vorgesehen sein, welche den Teilstapel auf den
Hintertisch einer Schneidmaschine befördern.
Es ist ferner bei solchen Stapelliften bekannt (EP-OS
1 46 869), die Höhenlage des obersten Bretts in der Ar
beitsposition durch schwenkbare Anschläge zu sichern,
welche an der Unterseite des obersten Bretts angreifen
und dieses in die gewünschte Höhe abstützen.
Die Bedienung des Stapellifts erfordert einen erheblichen
Teil der Zeit einer Bedienungsperson. Denn beim Beladen
muß nach der Zufuhr eines Teilstapels jeweils ein Brett
darüber gelegt werden, und beim Entladen ist jeweils
vor der Überführung des Teilstapels auf den Arbeitstisch
das oberste Brett abzunehmen. Dies erfordert ein gewisses
Geschick und ist wegen der Größe und des Gewichts der
Bretter auch ermüdend.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
die es erlaubt, den Betrieb eines Stapellifts in größerem
Maße als bisher zu automatisieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Brett-Transportvorrichtung mit einer Haltevorrichtung
zum Angreifen am jeweils obersten Brett, die längs einer
Transportbahn zwischen einer der Arbeitsposition des
Bretts zugeordneten ersten Stellung und einer zweiten
Stellung, die einem gegenüber der Arbeitsposition zumin
dest in Horizontalrichtung versetzten Brettmagazin zuge
ordnet ist, hin und her beweglich ist.
Auf diese Weise kann das jeweils oberste Brett vollauto
matisch von einem Brettmagazin zugeführt bzw. dorthin
abgeführt werden, so daß jegliche manuelle Arbeit in
Verbindung mit den Brettern entfällt. Da das Brettmagazin
nicht für eine manuelle Handhabung zugänglich sein muß,
kann es an einer beliebigen Stelle, also auch platzspa
rend in bisher nicht ausgenutzten Räumen untergebracht
werden. Es ist sogar ein vollautomatisches Entladen mög
lich, wenn die Teilstapel durch eine Fördervorrichtung,
wie Greifer, auf den Arbeitstisch gebracht und die Bretter
mittels der Transportvorrichtung ins Brettmagazin über
führt werden. Die Bretter bilden im Brettmagazin einen
Stapel, so daß das Ablegen und Aufnehmen eines Bretts
in ähnlicher Weise wie beim Stapellift erfolgt.
Besonders günstig ist es, wenn die Haltevorrichtung eine
Saugvorrichtung aufweist, die an der Brettoberseite an
greift. Der Rand der Bretter ist daher vollständig frei.
Die Haltevorrichtung kollidiert nicht mit dem üblichen
Aufbau des Stapellifts.
Hierbei genügt es in den meisten Fällen, wenn die Saug
vorrichtung nur im Bereich der Brettmitte angreift. Die
Saugvorrichtung hat dann ringsum einen großen Abstand
vom Brettrand, was die Kollisionsgefahr mit angrenzenden
Teilen noch mehr verringert.
Mit Vorteil weist die Saugvorrichtung mindestens einen
Saugkopf auf, der in Vertikalrichtung federnd nachgebend
an einem Träger gehalten ist. Hiermit können Höhen- und
Toleranzunterschiede beim Aufsetzen der Saugvorrichtung
ausgeglichen werden.
Vorzugsweise hat die Transportbahn an beiden Enden einen
im wesentlichen vertikalen Abschnitt. Auf diese Weise
ist sichergestellt, daß die oberen Blätter des darunter
befindlichen Teilstapels bei der Abnahme des Bretts nicht
verschoben werden. Außerdem ist hierdurch eine genaue
Positionierung beim Ablegen des Bretts möglich.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Brettmaga
zin gegenüber der Arbeitsposition nach hinten versetzt.
Dies erlaubt es, daß an beiden Seiten des Stapellifts
Arbeitstische, z.B. ein Rütteltisch und ein Schneidtisch,
anschließen können, und die Vorderseite freien Zugang
für die Bedienungsperson bietet.
Insbesondere befindet sich das Brettmagazin auf dem Stän
der des Stapellifts. Dies ergibt eine außerordentlich
kurze Transportbahn und daher auch kurze Transportzeiten.
Der Ständer vermag das Brettmagazin sicher abzustützen.
Da ein bisher freier Raum ausgenutzt wird, erfordert
das Brettmagazin keinen zusätzlichen Nutzraum.
Günstig ist es auch, daß das oberhalb der Arbeitsposition
angeordnete Brettmagazin so weit nach vorn übersteht,
daß es die Arbeitsposition teilweise überlappt, und daß
die Transportbahn einen nach vorn versetzten Abschnitt
aufweist. Die Überlappung erlaubt es, das Brettmagazin
mittig auf dem Ständer zu plazieren und die insgesamt
benötigte Grundfläche zu verkleinern. Der nach vorn ver
setzte Abschnitt der Transportbahn sorgt dafür, daß die
Bretter um den überlappenden Teil des Brettmagazins herum
geführt werden.
Hierfür eignet sich insbesondere eine Transportbahn,
die, ausgehend von der ersten Stellung, einen nach oben
gerichteten ersten vertikalen Abschnitt, einen nach vorn
gerichteten ersten horizontalen Abschnitt, einen nach
oben gerichteten zweiten vertikalen Abschnitt, einen
nach hinten gerichteten zweiten horizontalen Abschnitt
und einen nach unten gerichteten dritten vertikalen Ab
schnitt aufweist. Diese Transportbahn erfordert lediglich
eine vertikale und eine horizontale Führung.
Wenn Luftbretter verwendet sind, die an der Oberseite
eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen und eine randna
he Luftzuführöffnung haben, mit der eine am Ständer ange
brachte, mit einem Luftzufuhrkanal verbundene Luftglocke
in der Arbeitsposition des Luftbretts in Eingriff kommt,
empfiehlt es sich, daß die Luftglocke aus der Bewegungs
bahn des von der Haltevorrichtung transportierten Luft
bretts verlagerbar ist. Auf diese Weise kann die Luft
glocke die bisher übliche Lage beibehalten. Sie kolli
diert trotzdem nicht mit den zu- und abgeführten Luft
brettern.
Mit Vorteil weist die Transportbahn, ausgehend von der
ersten Stellung, einen nach oben gerichteten ersten verti
kalen Abschnitt und einen nach vorn gerichteten ersten
horizontalen Abschnitt auf, und die Luftglocke ist über
einen Hubweg, der mindestens gleich dem ersten vertikalen
Abschnitt ist, verlagerbar. Nach Anheben der Luftglocke
kann das Brett durch die Haltevorrichtung angehoben und
nach vorn bewegt werden, so daß es bei einer weiteren
Vertikalbewegung nicht mit der Luftglocke kollidiert.
Wenn jeweils ein Teilstapel mittels Greifer auf den Ar
beitstisch übertragbar ist, sollte dafür gesorgt sein,
daß die Bretter auf der dem Arbeitstisch zugewandten
Seite mindestens einen Ausschnitt aufweisen, in den der
untere Greiferarm zum Erfassen des Teilstapels einführbar
ist. Der Greifer ist lediglich im Randbereich des Bretts
wirksam, so daß keine Kollision mit der Brett-Transport
vorrichtung auftritt. Wegen des Ausschnitts kann der
Greifer um eine vorgegebene Strecke über den Teilstapel
geschoben werden, worauf die Greiferarme vertikal gegen
einander bewegt werden können. Hierdurch wird ein Ver
schieben der Blätter des Teilstapels gegeneinander verhin
dert.
Beim Vorhandensein von mehreren, im Abstand voneinander
an der Brettseite vorgesehenen Ausschnitten kann der
Greifer an einer Führung parallel zu dieser Brettseite
verschiebbar sein. Der Greifer kann daher dem Format
des Teilstapels und dessen Lage auf dem Brett so angepaßt
werden, daß er etwa in der Mitte angreift und keine Dre
hung des Teilstapels zu befürchten ist.
Wenn sich zwischen dem oberen Brett und dem Arbeitstisch
eine Gehäusewand befindet, sollte auch diese in Verlänge
rung der Ausschnitte mit Vertiefungen versehen sein,
so daß der untere Greiferarm ungehindert in die Ausschnit
te gefahren werden kann.
In vielen Fällen ist es günstig, wenn die Brettoberfläche
in der Arbeitsposition etwas über den Arbeitstisch über
steht. Der untere Greiferarm kann dann horizontal zuge
führt werden.
Weitere Vorteile bietet es, daß der Arbeitstisch auf
der dem Stapellift gegenüberliegenden Seite eine Seiten
wand aufweist, die in Verlängerung des mindestens einen
Ausschnitts jeweils eine Unterbrechung für den Durchtritt
des Greifers aufweist. Auf diese Weise gelingt es, den
Teilstapel automatisch an der Seitenwand derart auszurich
ten, daß keine oder nur noch eine geringfügige Nachbesse
rung erforderlich ist. Der Greifer selbst kann dann durch
die Unterbrechung nach außen gefahren werden, so daß
er den Vorschub des Teilstapels bei der weiteren Bearbei
tung, insbesondere in einer Schneidmaschine, nicht behin
dert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeich
nung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels
naher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit Stapellift und benachbartem Ar
beitstisch,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer Haltevorrichtung
der Brett-Transportvorrichtung,
Fig. 3 schematisch die Transportbahn der Haltevorrichtung,
Fig. 4 schematisch einen vertikalen Querschnitt durch
die Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 5 den Greifer am rechten Ende der Bewegungsbahn
des Teilstapels und
Fig. 6 den Greifer in seiner Ruheposition.
Die Vorrichtung der Fig. 1 umfaßt einen Stapellift 1
mit einem Ständer 2 und einem Hubelement 3, das auf einer
Traggabel 4 einen Stapel 5, bestehend aus Teilstapeln 6
und dazwischen angeordneten Luftbrettern 7, trägt. Das
Hubelement 3 wird in bekannter Weise durch einen Stellmo
tor im Ständer 2 und gegebenenfalls ein Zwischengetriebe
auf- und abbewegt. Die Traggabel 4 greift entweder unmit
telbar am unteren Luftbrett 7 oder an einer den Stapel 5
tragenden Palette an. An den Ständer 2 schließt eine
den Stapel 5 an drei Seiten umgebende Gehäusewand 8 an.
Der Ständer 2 kann ortsfest angeordnet oder auf Rollen
verfahrbar sein.
Neben dem Stapellift 1 befindet sich eine Papier-Schneid
maschine 9, von der lediglich der hintere Teil des Ar
beitstisches 10 dargestellt ist. Dieser Arbeitstisch
schließt über eine Überbrückungsfläche 11 an den Stapel
lift 1 an. Wenn das oberste Luftbrett 7 a die veranschau
lichte Arbeitsposition P eingenommen hat, ist seine Ober
fläche in der Höhe annähernd mit der Überbrückungs
fläche 11 und dem Arbeitstisch 10 ausgerichtet, wobei
das Brett geringfügig über den Arbeitstisch 10 und die
Überbrückungsfläche 11 übersteht. Auf der gegenüberliegen
den Seite des Stapellifts 1 kann beispielsweise ein Rüt
teltisch anschließen.
Die Luftbretter sind hohl und weisen an ihrer Oberfläche
eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen 12 sowie eine
in der Nähe des Randes angeordnete und durch eine Luft
glocke 13 abgedeckte Luftzufuhröffnung auf. Wenn das
oberste Luftbrett 7 a von unten gegen die Luftglocke 13
angedrückt wird, wobei diese etwas federnd nachgibt,
wird die Luftzufuhr durch die Glocke 13 eingeschaltet.
Mit Hilfe eines pneumatischen Stellmotors 14 kann die
Luftglocke 13 um einen Hubweg angehoben werden.
Ferner ist eine Brett-Transportvorrichtung 15 vorgesehen.
Diese umfaßt eine Haltevorrichtung 16, welche aus einer
ersten Stellung, die der Arbeitsposition P des obersten
Luftbretts 7 a zugeordnet ist (vgl. Fig. 1), in eine zweite
Stellung, die einem Brettmagazin 17 zugeordnet ist, und
zurück bewegbar ist. Das Brettmagazin befindet sich auf
der Oberseite des Ständers 2 und weist eine durch Trag
schienen 18 gebildete Ablagefläche auf, die ein Luft
brett 7 b, das strichpunktiert in Fig. 1 veranschaulicht
ist, oder einen Stapel solcher Luftbretter aufnehmen
kann. Das Brettmagazin 17 steht nach vorn über den Stän
der 2 über und überlappt daher den Stapel 5 teilweise.
Die Haltevorrichtung 16 ist an der Kolbenstange 19 eines
Kolben und Zylinder aufweisenden Stellmotors 20 befestigt,
so daß eine Vertikalbewegung der Haltevorrichtung 16
erfolgen kann. Der Stellmotor 20 ist an einem Schlitten 21
befestigt, der mit Hilfe eines Stellmotors 22 in horizon
taler Richtung verstellt werden kann.
Wie Fig. 2 veranschaulicht, weist die Haltevorrichtung 16
einen Träger 23 mit zwei Buchsen 24 und 24 a auf. In diesen
Buchsen sind Saugköpfe 25 und 25 a in Vertikalrichtung
geführt, wobei eine begrenzte Relativbewegung zum Trä
ger 23 unter elastischer Zusammendrückung einer Feder 26
möglich ist. Die Saugköpfe 25 werden über einen An
schluß 27 mit einer Unterdruckquelle verbunden, so daß
beim Aufsetzen der Saugteller 28 und 28 a der Saugköpfe
auf die Oberseite des obersten Luftbretts 7 a eine ausrei
chende Haltekraft erzeugt wird. Die Saugteller sind an
Stellen der Brettoberfläche angeordnet, an denen sich
keine Luftaustrittsöffnungen befinden.
In Fig. 3 ist schematisch veranschaulicht, wie ein in
der Arbeitsposition P befindliches Luftbrett 7 a zum Brett
magazin 17 hin transportiert wird. Die Pfeile kennzeichnen
die von der Halterung 16 durchlaufene Transportbahn 29.
Es gibt einen ersten nach oben gerichteten vertikalen
Abschnitt a, einen nach vorn gerichteten ersten horizon
talen Abschnitt b, einen nach oben gerichteten zweiten
vertikalen Abschnitt c, einen nach hinten gerichteten
zweiten horizontalen Abschnitt d und einen nach unten
gerichteten dritten vertikalen Abschnitt e. Beim Beladen
des Stapellifts ist die Bewegungsrichtung umgekehrt.
Durch den Abschnitt b wird die Luftplatte nach vorn be
wegt. Dies ermöglicht es einerseits, daß bei der an
schließenden Vertikalbewegung das Brett am Brettmagazin 1
vorbeibewegt werden kann, und andererseits, daß das Brett
aus dem Einflußbereich der Luftglocke 13 herausgezogen
wird. Der Hubweg der Luftglocke 13 ist etwas größer als
der erste vertikale Abschnitt a. Infolgedessen kann das
Luftbrett ohne Kollision mit anderen Teilen in die Maga
zinlage und zurück transportiert werden.
Wie Fig. 1 zeigt, ist ein Greifer an einer Führung 31
in Längsrichtung verschiebbar. Diese ist ihrerseits an
einer Führung 32, die über Ständer 33 am Arbeitstisch 10
befestigt ist, in Querrichtung mit Hilfe eines nicht
veranschaulichten Motors verschiebbar. Jedes Luftbrett
besitzt an der dem Arbeitstisch 10 zugewandten Seite
mehrere Ausschnitte 34, die sich in Vertiefungen 35 in
der Oberseite der Gehäusewand 8 befinden. Die Oberflächen
dieser Wand und des obersten Luftbretts 7 a befinden sich
etwas oberhalb der Überbrückungsfläche 11 und des Arbeits
tisches 10. Infolgedessen kann der untere Greiferarm 36
bei geradliniger, waagerechter Bewegung ungehindert durch
die Vertiefung 35 in den Ausschnitt 34 gelangen. Dabei
befindet sich der obere Greiferarm 37 oberhalb des ober
sten Teilstapels 6. Werden nun die Greiferarme durch
einen Stellmotor 38 gegeneinander gezogen, wird der Teil
stapel 6 sicher ergriffen, wie es im mittleren Teil der
Fig. 4 gezeigt ist.
Wenn nun der so geschlossene Greifer nach rechts in die
in Fig. 5 veranschaulichte Endlage gebracht wird, nimmt
er den Teilstapel 6 mit, bis dieser gegen einen Anschlag
stößt, der durch eine Seitenwand 39 auf der dem Stapel
lift 1 gegenüberliegenden Seite des Arbeitstisches 10
gebildet ist. Diese Seitenwand besitzt in Verlängerung
der Ausschnitte 34 Unterbrechungen 40, durch die der
Greifer 30 nach außen in die in Fig. 6 veranschaulichte
Ruhestellung treten kann. Der so plazierte Teilstapel
kann dann ohne oder mit geringfügiger zusätzlicher Aus
richtung vom nicht veranschaulichten Sattel der Schneid
maschine ergriffen und nach vorn unter das nicht veran
schaulichte Schneidmesser geschoben werden. Zwecks Anpas
sung an verschiedene Formate kann der Greifer 30 mit
einem der drei Ausschnitte 34 durch Verschieben an der
Führung 31 ausgerichtet werden.
Fig. 4 zeigt zwei Hebel 41 und 42, welche in der veran
schaulichten Stellung das oberste Luftbrett 7 a in der
gewünschten, definierten Höhe halten. Diese Hebel sind
durch Stellmotoren 43 bzw. 44 in eine Lage schwenkbar,
in der sie außerhalb der Projektion der Luftbretter 7
liegen, wie dies in EP-OS 146 869 erläutert ist. Diese
Hebel sind in Fig. 3 schematisch und in einer anderen
Schnittebene dargestellt.
Die veranschaulichte Konstruktion erlaubt ein vollautoma
tisches Entladen des Stapellifts. Nach Abnahme eines
Teilstapels 6 durch den Greifer 30 wird das oberste Luft
brett 7 a durch die Transportvorrichtung 15 zum Brettmaga
zin 17 transportiert. Das Hubelement hebt das nächste
Luftbrett 7 in die Arbeitsposition P, wo es durch die
Hebel 41, 42 gesichert wird. Alsdann wiederholt sich
das Arbeitsspiel, sobald der Teilstapel auf dem Arbeits
tisch 10 verarbeitet worden ist.
Von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann in vielfa
cher Hinsicht abgewichen werden, ohne den Grundgedanken
der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann auf den
horizontalen Abschnitt b der Transportbahn 29 verzichtet
werden, wenn das Brettmagazin 17 weiter hinten angeordnet
ist oder kurzzeitig zurückgezogen wird, und wenn die
Luftglocke aus der Projektion des Stapels 5 herausbewegt
wird, beispielsweise durch eine Schwenkbewegung. Die
veranschaulichten Stellmotoren sind pneumatische Kol
ben-Zylinder-Anordnungen. Es kommen aber auch hydrauli
sche, elektrische und andere Stellmotoren in Betracht.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Be- und Entladen eines Stapellifts,
der ein von einem Ständer getragenes, höhenverstell
bares Hubelement zur Aufnahme von durch Bretter ge
trennten Teilstapeln aus Papier oder anderem Schneid
gut aufweist, mit einem benachbarten Arbeitstisch,
mit dem die Oberflächen der Bretter in ihrer Arbeits
position in der Höhe annähernd ausgerichtet sind,
gekennzeichnet durch eine Brett-Transportvorrichtung
(15) mit einer Haltevorrichtung (16) zum Angreifen
am jeweils obersten Brett (7 a), die längs einer Trans
portbahn (29) zwischen einer der Arbeitsposition (P)
des Bretts zugeordneten ersten Stellung und einer
zweiten Stellung, die einem gegenüber der Arbeits
position zumindest in Horizontalrichtung versetzten
Brettmagazin (17) zugeordnet ist, hin und her beweg
lich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (16) eine Saugvorrichtung
(25, 25 a) aufweist, die an der Brettoberseite an
greift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Saugvorrichtung (25, 25 a) nur im Bereich
der Brettmitte angreift.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Saugvorrichtung (25, 25 a) in Verti
kalrichtung federnd nachgebend an einem Träger (23)
gehalten ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportbahn (29) an beiden
Enden einen im wesentlichen vertikalen Abschnitt
(a, e) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Brettmagazin (17) gegenüber
der Arbeitsposition (P) nach hinten versetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Brettmagazin (17) auf dem Ständer (2)
des Stapellifts (1) befindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das oberhalb der Arbeitsposition (P) angeordnete
Brettmagazin (17) so weit nach vorn übersteht, daß
es die Arbeitsposition (P) teilweise überlappt, und
daß die Transportbahn (29) einen nach vorn versetzten
Abschnitt (b, c) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportbahn, ausgehend von der ersten Stel
lung, einen nach oben gerichteten ersten vertikalen
Abschnitt (a), einen nach vorn gerichteten ersten
horizontalen Abschnitt (b), einen nach oben gerichte
ten zweiten vertikalen Abschnitt (c), einen nach
hinten gerichteten zweiten horizontalen Abschnitt
(d) und einen nach unten gerichteten dritten verti
kalen Abschnitt (e) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei
der Luftbretter verwendet sind, die an der Oberseite
eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen und eine
randnahe Luftzufuhröffnung haben, mit der eine am
Ständer angebrachte, mit einem Luftzuführkanal ver
bundene Luftglocke in der Arbeitsposition des Luft
bretts in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftglocke (13) aus der Bewegungsbahn des
von der Haltevorrichtung (16) transportierten Luft
bretts (7) verlagerbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Transportbahn (29), ausgehend von der
ersten Stellung, einen nach oben gerichteten ersten
vertikalen Abschnitt (a) und einen nach vorn gerich
teten ersten horizontalen Abschnitt (b) aufweist
und daß die Luftglocke (13) über einen Hubweg, der
mindestens gleich dem ersten vertikalen Abschnitt
ist, verlagerbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei
der jeweils ein Teilstapel mittels Greifer auf den
Arbeitstisch übertragbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Bretter (7) auf der dem Arbeitstisch
(10) zugewandten Seite mindestens einen Ausschnitt
(34) aufweisen, in den der untere Greiferarm (36)
zum Erfassen des Teilstapels (6) einführbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß beim Vorhandensein von mehreren in Abstand
voneinander an der Brettseite vorgesehenen Ausschnit
ten (34) der Greifer (30) an einer Führung (31)
parallel zu dieser Brettseite verschiebbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich zwischen dem obersten Brett (7 a)
und dem Arbeitstisch (10) eine Gehäusewand (8) befin
det und diese in Verlängerung der Ausschnitte (34)
mit Vertiefungen (35) versehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Brettoberfläche in der Arbeits
position (P) etwas über den Arbeitstisch (10) über
steht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitstisch (10)
auf der dem Stapellift (1) gegenüberliegenden Seite
eine Seitenwand (39) aufweist, die in Verlängerung
des mindestens einen Ausschnitts (34) jeweils eine
Unterbrechung (40) für den Durchtritt des Greifers
(30) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613462 DE3613462A1 (de) | 1986-04-22 | 1986-04-22 | Vorrichtung zum be- und entladen eines stapellifts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613462 DE3613462A1 (de) | 1986-04-22 | 1986-04-22 | Vorrichtung zum be- und entladen eines stapellifts |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3613462A1 true DE3613462A1 (de) | 1987-10-29 |
| DE3613462C2 DE3613462C2 (de) | 1990-06-13 |
Family
ID=6299176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863613462 Granted DE3613462A1 (de) | 1986-04-22 | 1986-04-22 | Vorrichtung zum be- und entladen eines stapellifts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3613462A1 (de) |
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