DE4220026A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abräumen von Zuschnittstapeln von einer Palette oder dergleichen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abräumen von Zuschnittstapeln von einer Palette oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abnehmen von
Stapeln aus Verpackungszuschnitten (Zuschnittstapel) von
einer Unterlage, insbesondere von einer Palette, im
Zusammenhang mit einer Verpackungsmaschine. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens.
Bei der Fertigung von Packungen aus (dünnem) Karton, z. B.
bei der Herstellung von Klappschachteln (Hinge-Lid-Pac
kungen) für Zigaretten, ist es üblich, die Packungszu
schnitte außerhalb des Verpackungsbetriebes nämlich an der
Fertigungsstätte des Verpackungsmaterials (Papierfabrik)
herzustellen durch Stanzen von Materialbahnen oder anderen
"Nutzen". Die fertigen Zuschnitte werden gestapelt (Zu
schnittstapel) an den Verwendungsort geliefert. Die Ver
packungsmaschinen sind üblicherweise mit maschinenseitigen
Zuschnitt-Magazinen ausgestattet, in die die Zuschnitt
stapel eingegeben werden.
Wegen der zunehmend höheren Leistung der Verpackungs
maschinen ist die bisher vorwiegend manuelle Beschickung
der Zuschnittmagazine problematisch. Es ist bereits eine
Anzahl von Lösungen für die mechanische Handhabung der
Zuschnittstapel im Bereich der Verpackungsmaschinen bekannt
geworden. Ein besonders wichtiges Problem ergibt sich
dadurch, daß die Zuschnittstapel üblicherweise auf Paletten
angeliefert werden. Die Zuschnittstapel sind dabei in Lagen
übereinander angeordnet. Jede dieser Stapellagen besteht
aus einer Vielzahl von üblicherweise in Reihen nebenein
ander angeordneten Zuschnittstapeln. Die Schwierigkeit
liegt nun darin, die Zuschnittstapel einzeln oder in
Gruppen von der Palette aufzunehmen und an ein Transport
system der Verpackungsmaschine zu übergeben.
Die Erfindung befaßt sich mit diesem Problem. Es geht dem
nach darum, eine leistungsfähige, für die Zuschnitte bzw.
Zuschnittstapel schonende Handhabung derselben beim
Abnehmen von einer Palette oder einer anderen Unterlage zu
gewährleisten.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße
Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnittstapel
auf einer dünnen, flexiblen Unterlage bzw. Zwischenlage
ruhen und durch Abziehen derselben mit dieser von der
Unterlage abgefördert werden.
Es ist grundsätzlich bekannt, bei Anordnung mehrerer Lagen
von Zuschnittstapeln auf einer Palette zwischen den Lagen
trennende Zuschnitte anzuordnen, nämlich Zwischenlagen aus
dünnem, flexiblem Material. Diese Zwischenlagen können
beispielsweise aus Papier oder dünnem Karton bestehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erhalten die Zwischen
lagen eine neue Aufgabe. Sie dienen zum Abtransport der
Zuschnittstapel bzw. einer kompletten Stapellage, in dem
diese durch Wegziehen der Zwischenlage von der Palette ab
gefördert wird.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung der Erfindung,
bei der zwischen zwei übereinander angeordneten Stapellagen
jeweils zwei Zwischenlagen angeordnet sind. Die obere dient
dabei zum Abfördern der auf dieser ruhenden Stapellage
durch Wegziehen der Zwischenlage. Die untere der beiden
Zwischenlagen wird in der Stapelposition fixiert, so daß
die sich darunter befindenden Zuschnittstapel in der
Ursprungsposition auf der Palette oder einer anderen Unter
lage gehalten werden.
Die durch Ziehen der Zwischenlage von der Palette
abgezogene Stapellage wird auf eine unmittelbar neben der
Palette sich erstreckende Ablage gefördert. Diese liegt in
Höhe der Unterseite der abgezogenen Stapellage, so daß die
Zuschnittstapel auf diese Ablage gezogen werden. Die Ablage
ist vorzugsweise ein Förderer (Rollenförderer), der die
einzelnen Reihen der Stapellage nacheinander abfördert.
Damit befinden sich die Zuschnittstapel in dem Förderfluß
zur Verpackungsmaschine.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung bestehen je
weils zwei übereinander angeordnete Zwischenlagen aus einem
einstückigen Zwischenlagenzuschnitt. Diese Ausführungsform
erweist sich bei der Herstellung und Handhabung von
Zwischenlagen als besonders vorteilhaft, da jeweils eine
untere und eine obere Zwischenlage durch Falten des
Zwischenlagenzuschnitts entlang einer in Abförderrichtung
der Stapellage angeordneten Schwächungslinie, die vorzugs
weise als Perforationslinie ausgebildet ist, entstehen.
Dabei befinden sich die Zwischenlagen automatisch in einer
gewünschten Relativzustellung zueinander. Die Perforations
linie wird auf einfache Weise durch Abziehen der oberen von
der unteren Zwischenlage durchtrennt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist mit Zugorganen ausge
rüstet, die jeweils eine Zwischenlage am Rand erfassen und
seitlich wegziehen. Bei zwei übereinander angeordneten
Zwischenlagen wird jede dieser Zwischenlagen an einander
gegenüberliegenden Seiten durch ein Zugorgan mit Klemm
backen erfaßt. Die untere Zwischenlage wird dadurch in der
Stapelposition auf der Palette gehalten und die obere
Zwischenlage mit der Stapellage abgezogen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die
Ausbildung der Zwischenlagen sowie deren Handhabung und
Förderorgane für die Zuschnittstapel.
Weitere Einzelheiten des Verfahrens und der Vorrichtung
werden nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen darge
stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Eine Palette mit Zuschnittstapeln in Seitenansicht
während des Abräumens,
Fig. 2 eine Grundrißdarstellung zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt einer Lage aus Zuschnittstapeln
im Grundriß, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen ausgebreiteten Zwischenlagenzuschnitt, und
Fig. 5 den Zwischenlagenzuschnitt gemäß Fig. 4 in
gefaltetem Zustand.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs
beispiel geht es um die Handhabung von Zuschnitten 10 aus
dünnem Karton für die Herstellen von Klappschachteln
(Hinge-Lid-Packungen) für Zigaretten. Die Zuschnitte in den
aus Fig. 3 ersichtlichen Konturen sind durch Stanzen von
entsprechenden Materialbahnen oder Materialstücken ge
fertigt und am Herstellungsort unter Bildung von Zuschnitt
stapeln 11 übereinandergelegt. Jeder Zuschnittstapel 11
besteht aus einer Vielzahl von übereinanderliegenden, exakt
ausgerichteten Zuschnitten 10.
Die Zuschnittstapel 10 sind bei dem vorliegenden Aus
führungsbeispiel auf einer Palette 12 gelagert. Mit dieser
werden die Zuschnittstapel 11 an den Verwendungsort
geliefert, also einer Verpackungsmaschine zugestellt.
Die Zuschnittstapel 11 sind lagenweise auf der Palette 11
angeordnet, also unter Bildung einer Mehrzahl von Stapel
lagen 13. Jede dieser Stapellagen 13 besteht aus einer Viel
zahl von nebeneinander angeordneten Zuschnittstapeln 11.
Diese sind in Reihen 14 angeordnet. Wie insbesondere aus
Fig. 3 ersichtlich, besteht jede Reihe 14 aus dicht neben
einanderliegenden Zuschnittstapeln 11. Diese sind exakt
zueinander aus- und hinsichtlich ihrer Relativstellung
gleichgerichtet. Die langgestreckten annähernd rechteckigen
Zuschnitte 10 sind mit ihrer Längserstreckung quer zu den
Reihen 14 angeordnet.
Zwischen den übereinander angeordneten Stapellagen 13 sind
Zwischenlagen 15 und 16 angeordnet. Diese bestehen aus
einem dünnen, flexiblen Material, insbesondere aus Papier
oder dünnem Karton. Als eine Besonderheit sind jeweils zwei
derartiger Zwischenlagen 15, 16 zwischen zwei übereinander
liegenden Stapellagen 13 angeordnet. Auch zwischen der
unteren Stapellage 13 und einem Palettenboden 17 befinden
sich zwei Zwischenlagen 15, 16.
Mit Hilfe dieser Zwischenlagen 15, 16 werden die Zuschnitt
stapel 11 lagenweise bzw. reihenweise von der Palette 12
abgeräumt und in den Transportfluß zur Verpackungsmaschine
eingeführt. Zu diesem Zweck wird die der jeweils abzu
räumenden, oberen Stapellage 13 zugekehrte Zwischenlage 15
an einem Rand erfaßt und in Horizontalrichtung bzw. in der
Ebene der Stapellagen 13 von der Palette 12, nämlich von
einem auf dieser verbleibenden Reststapel abgezogen. Zu
diesem Zweck wird die Zwischenlage 15 an einem in Förder
richtung der abzuräumenden Stapellage 13 vornliegenden Rand
18 durch Klemmorgane eines Zugförderers (nicht gezeigt)
erfaßt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
Rand 18 durch zwei langgestreckte, nämlich sich (annähernd)
über die volle Breite der Zwischenlage 15 erstreckende
Klemmbacken 19, 20 erfaßt. Auf diese Klemmbacken 19, 20
einer zangenartigen Haltevorrichtung wird eine Zugkraft in
Richtung des Pfeils 21 ausgeübt. Dadurch wird die Zwischen
lage 15 mit den auf dieser ruhenden Zuschnittstapel 11 von
der Unterlage, nämlich der unteren Zwischenlage 16, abge
zogen. Die obere Stapellage 13 wird auf diese Weise von der
Palette 12 bzw. von dem Reststapel abgefördert.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gleitet die obere
Zwischenlage 15 bei dieser Abziehbewegung auf der unteren
Zwischenlage 16. Diese wird zur Sicherung der darunter
liegenden Stapellage 13 in der Stapelposition fixiert. An
einem in Förderrichtung rückwärtigen, zum Rand 18 gegen
überliegenden Rand 22 wird die untere Zwischenlage 16
erfaßt und in der Position gehalten. Auch hierfür ist ein
Halteorgan mit Klemmbacken 23, 24 vorgesehen. Dieses Halte
organ ist feststehend angeordnet.
Die mit der bzw. durch die Zwischenlage 15 vom Reststapel
abgezogene obere Stapellage 13 wird auf einen Abförderer 25
gezogen. Dieser befindet sich mit der Förderebene in Höhe
der Unterseite der oberen Stapellage 13 bzw. geringfügig
darunter. Dadurch werden die Zuschnittstapel 11 reihenweise
nacheinander auf dem Förderer 25 abgelegt. Die Reihen 14
sind zu diesem Zweck quer zur Förderrichtung orientiert.
Der Abförderer 25 ist hier als Rollenförderer ausgebildet
mit einer Mehrzahl von drehbaren Rollen 26.
Die als Transportmittel für die Stapellage 13 dienende
Zwischenlage 15 wird zur Übergabe der Reihen 14 an den
Abförderer 25 nach unten weggezogen. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird die Zwischenlage 15 durch die
unterhalb des Abförderers 25 angeordneten Klemmbacken 19,
20 in einer schräggerichteten Ebene von etwa 45° nach unten
abgezogen. Die Zuschnittstapel 11 kommen dadurch von der
Zwischenlage 15 frei und werden selbsttätig auf dem
Abförderer 25 abgelegt.
Der Abförderer 25 transportiert die Reihen 14 bis zu einem
Querförderer 27, der hier als Gurtförderer ausgebildet ist
mit einer Mehrzahl von zwischen den Rollen 26 laufenden
Gurten 28. Der Querförderer 27 ist auf- und abbewegbar.
Nach Erreichen einer Reihe 14 in einer Position oberhalb
der Gurte 28 werden diese angehoben. Die Reihe 14 kann nun
abgefördert werden zur Verpackungsmaschine.
Die ursprünglich untere Zwischenlage 16 bildet nach dem
Abräumen einer Stapellage 13 eine obere Abdeckung für die
nächstfolgende Stapellage. Während des Abziehens dieser
Stapellage wird gleichzeitig und synchron auch diese zweite
Zwischenlage 16 abgenommen. Bei dem gezeigten Ausführungs
beispiel wird diese Zwischenlage 16 nach Maßgabe der Abzieh
bewegung der Zwischenlage 15 von einem Förderer aufge
nommen, nämlich einer quer zur Förderrichtung angeordneten
Walze 29. Diese ist mit Einrichtungen zum Erfassen der
Zwischenlage 16 versehen, insbesondere mit Saugbohrungen.
Die Zwischenlage 16 wird durch die Walze 29 umgelenkt und
dabei von der Oberseite der Stapellage 13 abgenommen. Die
Zwischenlage 16 kann durch weitere Förderorgane aus dem
Bereich der Palette 12 abtransportiert und zusammen mit der
ursprünglich oberen Zwischenlage 15 zum Herstellungsort für
die Zuschnitte 10 zurückgebracht werden.
Die Walze 29 hat zusätzlich eine Führungs- und Halte
funktion beim Abziehen der Stapellage 13. Die Walze 29
befindet sich an einem in Abförderrichtung vornliegenden
Randbereich der Palette 12 bzw. der Stapellagen 13. Hier
wird ein leichter Druck auf die Zuschnittstapel 10 bei der
Abförderbewegung ausgeübt, so daß diese in ihrer Formation
und Position gehalten werden.
Darüber hinaus sind zusätzliche, seitliche Führungsorgane
für die abgeförderte Stapellage 13 vorhanden, nämlich auf
rechte Führungswalzen 30, 31. Diese sind seitlich dicht
neben der Palette bzw. den Stapellagen 13 angeordnet und um
eine aufrechte Achse drehbar. Die Führungswalzen 30, 31
sind eine seitliche Stütze für die Zuschnittstapel 11 bzw.
für die Reihen 14 im Bereich der Übergabe an den Abförderer
25.
Die Zwischenlagen 15, 16 können in besonderer Weise ausge
bildet sein. Die einander zugekehrten Oberflächen weisen
aufgrund entsprechender Beschichtung einen niedrigen
Reibungsbeiwert auf, so daß die beschriebene gleitende
Relativbewegung erleichtert ist. Die den Zuschnittstapeln
11 zugekehrten Oberflächen der Zwischenlagen 15, 16 können
hingegen einen erhöhten Reibungsbeiwert aufweisen, so daß
die Zuschnittstapel 11 gegen Relativverschiebung zusätzlich
gesichert sind. Des weiteren können die Zwischenlagen 15,
16 für mehrfachen Gebrauch eingerichtet sein.
Bei der Handhabung von Zuschnitten 10 für Klappschachteln
sind durch die besondere Ausgestaltung der Zuschnitte 10 an
den Längsseiten der Reihen 14 Ausnehmungen 32 und 33
gebildet. Die Ausnehmungen 32 entstehen zwischen benach
barten Zuschnittstapeln 11 aufgrund der Ausbildung der
Zuschnitte 10 im Kopfbereich, nämlich durch das Vorhanden
sein eines Deckelinnenlappens 34. Auf der gegenüber
liegenden Seite befinden sich die Ausnehmungen 33 in der
Mitte der Zuschnittstapel 11 durch die Begrenzung von
Seitenlappen des Zuschnitts mit schrägen Kanten. Die
Zwischenlagen 15, 16 sind zweckmäßigerweise an diese
Gestalt der Zuschnitte 10 bzw. Zuschnittstapel 11 angepaßt.
So können beispielsweise die jeweils obenliegenden Zwischen
lagen 15 auf der in Transportrichtung rückwärtigen Seite,
also im Bereich der Klemmbacken 23, 24, Ausnehmungen auf
weisen, die im Bereich der Ausnehmungen 32 liegen. An
diesen Stellen kann demnach die untere Zwischenlage 16
durch die Klemmbacken 23, 24 erfaßt werden, obwohl die
Zwischenlagen 15, 16 insgesamt zueinander ausgerichtet
sind. Entsprechend ist auf der gegenüberliegenden Seite die
untere Zwischenlage 16 mit Ausnehmungen im Bereich der
Ausnehmungen 33 versehen, so daß hier die obere Zwischen
lage durch die Klemmbacken 19, 20 frei von der Zwischenlage
16 erfaßt werden kann. Die Klemmbacken müssen in diesem
Falle so ausgebildet sein, daß sie nur im Bereich der Aus
nehmungen 32, 33 wirksam werden.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind statt dessen
die Zwischenlagen 15, 16 mit Versatz zueinander angeordnet.
Die oberen Zwischenlagen 15 sind auf der in Förderrichtung
vornliegenden Seite, also den Klemmbacken 19, 20 zugekehrt,
mit einem aus dem Bereich der Stapellagen 13 heraus
tretenden Vorsprung 35 gelegt. Auf der gegenüberliegenden
Seite sind die unteren Zwischenlagen 16 mit einem Vorsprung
36 zum Erfassen durch die Klemmbacken 23, 24 angeordnet.
Die unteren Zwischenlagen 15, 16 auf dem Palettenboden 17
sind analog ausgebildet. Die Vorsprünge 35, 36 sind hier
nach unten umgefaltet, bevor sie in Benutzung genommen
werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und Fig. 5 bestehen
jeweils zwei übereinander angeordnete Zwischenlagen 15, 16
aus einem einstückigen Zwischenlagenzuschnitt 37, der in
Abförderrichtung der Stapellage 13 eine Perforationslinie
38 aufweist. Die Konturen des Zwischenlagenzuschnitts 37
sind quer zur Perforationslinie 38 stufenartig versetzt
ausgebildet, so daß diametral angeordnete Absätze ent
stehen, die bei Falten des Zwischenlagenzuschnitts 37
entlang der Perforationslinie 38 die Vorsprünge 35, 36 der
Zwischenlagen 16, 17 bilden (Fig. 5). Dabei weisen beide
Zwischenlagen 16, 17 die gleiche Breite auf. Beim Abziehen
der oberen Zwischenlage 15 mit der Stapellage 13 von der in
der Ausgangsstellung festgehaltenen unteren Zwischenlage 16
wird der Zwischenlagenzuschnitt 37 entlang der Perforations
linie 38 durchtrennt, so daß zwei voneinander unabhängige,
auf die bereits beschriebene Weise zu betätigende Zwischen
lagen 15, 16 entstehen.
Die Stapellagen werden bei dem vorliegenden Ausführungs
beispiel auf stets gleichbleibendem Niveau abgefördert.
Dieses ist durch die Höhe des Abförderers 25 gegeben. Die
Palette 12 wird dabei abschnittweise angehoben, so daß
stets die obere, freie Stapellage 13 in einer Abförderebene
liegt.
Bezugszeichenliste
10 Zuschnitt
11 Zuschnittstapel
12 Palette
13 Stapellage
14 Reihe
15 Zwischenlage
16 Zwischenlage
17 Palettenboden
18 Rand
19 Klemmbacken
20 Klemmbacken
21 Pfeil
22 Rand
23 Klemmbacken
24 Klemmbacken
25 Abförderer
26 Rollen
27 Querförderer
28 Gurt
29 Walze
30 Führungswalze
31 Führungswalze
32 Ausnehmung
33 Ausnehmung
34 Deckelinnenlappen
35 Vorsprung
36 Vorsprung
37 Zwischenlagenzuschnitt
38 Perforationslinie
11 Zuschnittstapel
12 Palette
13 Stapellage
14 Reihe
15 Zwischenlage
16 Zwischenlage
17 Palettenboden
18 Rand
19 Klemmbacken
20 Klemmbacken
21 Pfeil
22 Rand
23 Klemmbacken
24 Klemmbacken
25 Abförderer
26 Rollen
27 Querförderer
28 Gurt
29 Walze
30 Führungswalze
31 Führungswalze
32 Ausnehmung
33 Ausnehmung
34 Deckelinnenlappen
35 Vorsprung
36 Vorsprung
37 Zwischenlagenzuschnitt
38 Perforationslinie
Claims (17)
1. Verfahren zum Abnehmen von Stapeln aus Verpackungs
zuschnitten (Zuschnittstapel 11) von einer Unterlage, ins
besondere von einer Palette (12), im Zusammenhang mit einer
Verpackungsmaschine, dadurch gekennzeich
net, daß die Zuschnittstapel (11) auf einer dünnen,
flexiblen Unterlage bzw. Zwischenlage (15) ruhen und durch
Abziehen derselben mit dieser von der Unterlage abgefördert
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Lage aus mehreren nebeneinander angeordneten
Zuschnittstapeln (11) (Stapellage 13) durch die Zwischen
lage (15) von der Unterlage abgezogen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zuschnittstapel (11) durch die Zwischen
lage (15) auf eine Absetzebene gezogen werden, insbesondere
auf einen in Höhe der Zwischenlage (15) sich erstreckenden
Abförderer (25), wobei die Zwischenlage (15) in einer Ebene
unterhalb des Abförderers (25) weggezogen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuschnittstapel (11) in mehreren Reihen (14) in
Dichtlage auf den Zwischenlagen (15) ruhen, wobei die
Reihen (14) quer zur Abförderrichtung orientiert sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnittstapel
(11) bzw. jede aus diesen gebildete Stapellage (13) jeweils
auf zwei Zwischenlagen (15, 16) aufliegen und daß diese an
einander gegenüberliegenden Seiten erfaßbar sind, derart,
daß die obere Zwischenlage (15) mit den Zuschnittstapeln
(11) abgezogen und die untere Zwischenlage (16) in der Aus
gangsstellung festgehalten wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die (obere) Zwischen
lage (15) am Rand einer darunterliegenden Stapellage (13)
in einer schräg nach unten gerichteten Ebene abgezogen
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere, nach dem
Abziehen der oberen Zwischenlage (15) auf einer Stapellage
(13) liegende Zwischenlage (16) während des Abziehens
dieser Stapellage (13) durch einen gesonderten Förderer
abgenommen wird, insbesondere durch eine oberhalb der abge
zogenen Stapellage (13) angeordnete Walze (29) mit Saug
bohrungen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze (29) während des Abziehens der Stapellage
(13) mit (leichtem) Druck auf den Zuschnittstapeln (11) im
Randbereich der Palette (12) aufliegt.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenlage(n) (15, 16) versetzt zuein
ander und zu den Stapellagen (13) auf diesen positioniert
sind, derart, daß die obere Zwischenlage (15) auf der in
Förderrichtung vornliegenden Seite einen Vorsprung (35) und
die untere Zwischenlage (16) auf der in Transportrichtung
rückwärtigen Seite einen Vorsprung (36) bildet, wobei die
Vorsprünge (35, 36) jeweils über die Konturen der Stapel
lagen (13) hinwegragen.
10. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei übereinander
angeordnete Zwischenlagen (15, 16) aus einem einstückigen
Zwischenlagenzuschnitt (37) bestehen, der in Abförder
richtung der Stapellage (13) eine Schwächungslinie, insbe
sondere Perforationslinie (38), aufweist, entlang welcher
der Zwischenlagenzuschnitt (37) unter Bildung der
Zwischenlagen (15, 16) gefaltet wird und die beim Abziehen
der oberen Zwischenlage (15) mit der Stapellage (13) von
der unteren Zwischenlage (16) durchtrennt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenlagenzu
schnitt (37) quer zur Perforationslinie (38) stufenartig
versetzt ausgebildete Konturen aufweist, derart, daß
diametral angeordnete Absätze als Vorsprünge (35, 36) der
Zwischenlagen (15, 16) entstehen.
12. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenlage(n) (15, 16) im Bereich von
Ausnehmungen (32, 33) der Reihen (14) aus Zuschnittstapeln
(11) entsprechende Ausnehmungen aufweisen, derart, daß die
obere Zwischenlage (15) auf der in Transportrichtung vorn
liegenden Seite im Bereich von Ausnehmungen (33) und die
untere Zwischenlage (16) auf der in Transportrichtung rück
wärtigen Seite im Bereich von Ausnehmungen (32) einen
entsprechenden Vorsprung bzw. Überstand zur jeweils anderen
Zwischenlage (15, 16) bildet.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, gekennzeich
net durch ein Abziehorgan für die Zwischenlage(n) (15, 16),
wobei Überstände bzw. Vorsprünge (35, 36) der Zwischen
lage(n) (15, 16) durch Klemmorgane mit Klemmbacken (19, 20;
23, 24) erfaßbar sind und wobei ein in Transportrichtung
der Zuschnittstapel (11) vornliegendes Abziehorgan unter
Mitnahme einer Zwischenlage (15) bewegbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß auf der zum bewegbaren Abziehorgan mit Klemmbacken
(19, 20) gegenüberliegenden Seite ein feststehendes Halte
organ mit Klemmbacken (23, 24) zum Erfassen und Halten
einer unteren Zwischenlage (16) in der Ursprungsposition
auf einer Stapellage (13) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Abnehmen einer auf einer abzutranspor
tierenden Stapellage (13) liegenden Zwischenlage (16) ein
Förderer, insbesondere eine drehbar angetriebene Walze (29)
mit Saugbohrungen oberhalb der jeweils oberen Stapellage
(13) in einem in Förderrichtung vornliegenden Randbereich
angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder einem der weiteren
Ansprüche, gekennzeichnet durch seitliche Führungsorgane
für die Zuschnittstapel (11) der übereinanderliegenden
Stapellagen (13), insbesondere durch aufrechte, drehbare
Führungswalzen (30, 31) seitlich unmittelbar neben den
Stapellagen (13) in einem in Förderrichtung vornliegenden
Randbereich.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Förderrichtung
neben den Stapellagen (13) jeweils in Höhe der Unterseite
einer abzufördernden Stapellage ein unmittelbar an diese
anschließender Abförderer (25) aus drehbaren Rollen (26)
angeordnet ist zur Aufnahme der Reihen der abgeförderten
Stapellage (13).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924220026 DE4220026A1 (de) | 1992-03-27 | 1992-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Abräumen von Zuschnittstapeln von einer Palette oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4210152 | 1992-03-27 | ||
| DE19924220026 DE4220026A1 (de) | 1992-03-27 | 1992-06-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Abräumen von Zuschnittstapeln von einer Palette oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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