DE3613038A1 - Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohle - Google Patents
Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Probeentnahme
von Schüttgütern, insbesondere Kohle. Eine Probeentnahme
von Schüttgütern ist vor der Auslieferung zur Qualitäts
kontrolle im weitesten Sinne zuweilen erforderlich. Bei
Kohle dient die Probeentnahme dazu, für die Berechnung
der Lieferung eine Heizwertgrundlage zu ermitteln. Üblich
war es, jeden mit Kohle beladenen Lastkraftwagen unter eine
begehbare Plattform zu fahren, von der aus durch Bedienungs
leute und Handwerkzeuge Proben entnommen und in besondere
Probenbehälter eingefüllt wurden. Es war ein beträchtlicher
Arbeitsaufwand erforderlich, um auch Proben aus dem Inneren
der Ladung zu entnehmen, da die Ladung schichtweise ver
schiedene Kohlequalitäten aufweisen kann, Proben also aus
verschiedenen Höhen der Ladung entnommen werden müssen, um
eine mittlere Heizwertgrundlage ermitteln zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Probeentnahme
von Schüttgütern, insbesondere Kohle zu mechanisieren und
zugleich die Möglichkeit zu schaffen, aus ein und derselben
Ladung verschiedene Proben aus verschiedenen Tiefen ent
nehmen zu können. Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem Pa
tentanspruch 1 angegeben. Sie umfaßt zunächst eine Gerüst
konstruktion mit einer Plattform, die ein Unterfahren mit
einem beladenen Fahrzeug erlaubt. Die Gerüstkonstruktion
ist zweckmäßig ein Portal mit einem dem Fahrzeug angepaßten
lichten Durchgang, dem auch eine Waage zugeordnet sein kann.
Je nach den Platzverhältnissen ist auch ein einhüftiges
Portal als Gerüstkonstruktion denkbar, möglicherweise auch
im Aufbau einem Schwenkkran mit einem Ausleger ähnelnd,
wobei der Ausleger die Plattform ist. Auf der Plattform
ist eine Turmkonstruktion angeordnet, die es ermöglicht,
eine heb- und senkbare Entnahmevorrichtung sowohl in das
Schüttgut eintauchen zu lassen als auch soweit anzuheben,
daß die Durchfahrt unterhalb der Plattform frei ist.
Die Entnahmevorrichtung kann ein Senkrecht-Becherwerk sein,
das Proben auf einen auf der Plattform angeordneten um
laufenden Längsförderer ablegt. Besonders vorteilhaft je
doch ist eine Entnahmevorrichtung, die aus einem drehbar
angetriebenen Bohrrohr mit rohrförmigem Bohrkopf besteht,
wobei der umlaufende Längsförderer mit Durchbrüchen zum
Durchtritt des heb- und senkbaren Bohrrohres versehen ist
(Patentanspruch 2). Schließlich umfaßt die Vorrichtung ge
mäß der Erfindung noch ein mit einem Trichter versehenes
Fallrohr im Bereich des Abgabe-Endes des Längsförderers
zur Einleitung der entnommenen Proben in Probenbehälter.
Das drehbar angetriebene Bohrrohr als Entnahmevorrichtung
hat den Vorteil, daß während der Absenkbewegung des sich
drehenden Bohrrohres Schüttgut aus verschiedenen Schichten
von dem Inneren des Bohrrohres aufgenommen wird, da das
Bohrrohr mit Hilfe des Bohrkopfes in das Schüttgut einge
trieben werden kann. Der lichte Durchmesser des Bohrrohres
und seine Drehzahl sind so gemessen, daß das in das Bohr
rohr eingetretene Schüttgut beim Hochziehen des Bohrrohres
nicht wieder herausfällt, sondern erst nach dem Stillsetzen
des Drehantriebes. Das dann herabfallende Schüttgut wird
von dem umlaufenden Längsförderer in waagerechter Richtung
verteilt aufgenommen, so daß durch schrittweises Weiter
fördern einzelne Teilmengen über das Fallrohr in eine An
zahl von Probenbehälter eingefüllt werden, die dann je
weils Proben aus verschiedenen Schichthöhen der Ladung
enthalten.
Soweit bisher beschrieben, kann der Längsförderer ein
Förderband sein, mit mindestens zwei Durchbrüchen, die in
einer bestimmten Stellung von Obertrum und Untertrum zum
Durchtritt des heb- und senkbaren Bohrrohres korrespon
dieren. Empfehlenswert ist es jedoch, daß der Längsförderer
aus zwei endlosen, um Umlenkräder geführten Gliederketten
besteht, die in Abständen Querstege sowie an diesen be
festigte Becher tragen (Patentanspruch 3). Ein derartiger
Längsförderer ist in fast jeder Position zum Durchtritt
des Bohrrohres offen. Die umlaufenden Becher des Längs
förderers haben zweckmäßig ein Fassungsvermögen von 200 -
400 g für Kohle und werden schrittweise unter das hochge
zogene Bohrrohr positioniert, aus dem die entnommene Kohle
herausfällt, sobald der Drehantrieb für das Bohrrohr still
gesetzt wird. Überschüssige Kohle fällt auf die Ladung zu
rück. Man kann auch während des Herausfallens der Kohle aus
dem Bohrrohr mehrere Becher an dem Bohrkopf-Ende des Bohr
rohres vorbeiführen, so daß eine Anzahl von Bechern Proben
aus verschiedenen Höhen der Ladung aufnehmen. Die Becher
werden am Abgabe-Ende des Längsförderers in das Fallrohr
entleert und es empiehlt sich, daß das untere Ende des
Fallrohres außermittig zu einem Drehteller liegt, auf dem
umfangsverteilte, entnehmbare Probenbehälter abstellbar
sind (Patentanspruch 4).
Konstruktive Weiterbildungen der Probeentnahme-Vorrichtung
gemäß der Erfindung sind in den Patenansprüchen 5-8 an
gegeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Proben
entnahme-Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht in Fahrtrichtung von be
ladenen Lastkraftwagen,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht, und
Fig. 4 und 5 vergrößerte Teildarstellungen
von Fig. 1.
Die die Entnahmevorrichtung tragende Gerüstkonstruktion
besteht aus zwei Paaren von Stützen 1, 2, die mit einer
Plattform 3 ein Portal bilden. Die lichte Weite sowie die
Höhe dieses Portals ermöglichen die Ein- und Durchfahrt
von mit Kohle beladenen Lastkraftwagen. Auf der Platt
form 3 befindet sich seitlich eine Turmkonstruktion 4,
die zwei senkrechte Führungen 5 für einen Bohrschlitten 6
umfaßt. Zum Bohrschlitten 6 gehört ein rohrförmiges Stütz
lager 6 a für ein drehbares Bohrrohr 7, an dessen unterem
Ende ein rohrförmiger Bohrkopf 8 angeordnet ist. Der Bohr
schlitten 6 trägt ferner einen Getriebemotor 9 als mit
wanderndem Drehantrieb für das Bohrrohr 7. Der eigentliche
Drehantrieb für das gegenüber dem Stützlager 6 a axial ge
sicherte Bohrrohr 7 ist nicht dargestellt.
Das Bohrrohr 7 ist mit dem Bohrschlitten 6 heb- und senk
bar und befindet sich in der in Fig. 1 dargestellten Höhen
lage außerhalb des lichten Durchganges des Portals 1, 2,
3. Zur Höhenverstellung des Bohrrohres 7 dient ein end
loses Zugseil 10, innerhalb dessen der Bohrschlitten 6 an
geordnet ist. Das Zugseil 10 ist von dem Bohrschlitten 6
aufwärts über eine Umlenkscheibe 11, dann abwärts über eine
Antriebsscheibe 13, dann waagerecht um eine Umlenkscheibe
12 und schließlich aufwärts bis zum Bohrschlitten 6 ge
führt. Zum Drehen der Antriebsscheibe 13 dient ein Ge
triebemotor 15. Die Umlenkscheibe 13 ist in einer orts
festen Führungseinheit 14 gelagert, die als Geradführung
für das Bohrrohr 7 ausgebildet ist (nicht dargestellt).
Diese Führungseinheit 14 kann auch einen Anschlag zur Be
grenzung der maximalen Höhenlage des Bohrrohres 7 aufwei
sen.
Auf der begehbaren Plattform 3 ist ein Längsförderer 20
angeordnet, dessen Aufnahme-Ende im Bereich der Entnahme
vorrichtung, d. h. des Bohrrohres 7 liegt.
Der Längsförderer 20 umfaßt ein Paar von Kettenrädern 21
mit Antriebsmotor 23 sowie ein Paar von Umlenk-Kettenrädern
22. Zwischen den beiden umlaufenden Gliederketten 26 er
strecken sich Querstege 24, an denen Becher 25 zur Aufnahme
von Kohleproben befestigt sind. Zwischen den Gliederketten
26 und den Stegen 24 ist der Querförderer 20 zum Durch
tritt des Bohrrohres 7 offen, wenn dieses abwärtsgesteuert
wird (Fig. 2).
Im Bereich des Abgabe-Endes des Längsförderers 20 ist an
der Plattform 3 ein Fallrohr 30 mit Trichter 31 befestigt,
von dem die in den Bechern 25 enthaltenen Kohleproben beim
Umlauf der Becher um das Kettenradpaar 21 aufgenommen wer
den. Die Kohleproben fallen dann durch das Fallrohr 30 in
eine Sammelstation 32, die mit mindestens einer Tür 33 ver
sehen ist. Innerhalb der Sammelstation 32 befindet sich
ein Drehteller 34 auf dem umfangsverteilte Sammelbehälter
36 abgestellt werden können. Da das Fallrohr 30 außer
mittig zum Drehteller 34 angeordnet ist, werden die Proben
jeweilig demjenigen Sammelbehälter 36 zugeführt, der unter
das Fallrohr 30 gesteuert ist. Der Drehteller 34 ist in
nicht näher dargestellter Weise von einem Getriebemotor 35
angetrieben (Fig. 1 u. 5). Aus Fig. 1 sind einige von Sammelbe
hältern 36 aufgenommene Kohleproben 37 ersichtlich.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung zur Pro
benentnahme von Schüttgütern gemäß der Erfindung ist fol
gende:
Wenn ein mit Kohle beladener Lastkraftwagen auf die Platt
form 40 einer innerhalb des Portals 1, 2, 3 angeordneten
Waage einfährt, um gewogen zu werden, wird das Bohrrohr 7
mit Bohrkopf 8 bei stillstehendem Längsförderer 20 in die
Ladung abgesenkt, wobei der Drehantrieb 9 für das Bohr
rohr 7 eingeschaltet ist. Durch Steuern des Getriebemotors
15 kann die Eindringtiefe des Bohrkopfes 8 in die Kohle
ladung bestimmt werden.
Hierbei wird Kohle von dem Inneren des Bohrrohres 7 auf
genommen. Die Kohleprobe aus der tiefsten Schicht befindet
sich dann in dem unteren Ende des Bohrrohres 7, das nach
der Probeentnahme unter Aufrechterhaltung seiner Drehung
mittels des Zugseiles 10 wieder hochgezogen wird, und
zwar bis oberhalb des Längsförderers 20. Dieser wird nun
durch Betätigen des Getriebemotors 23 gesteuert einge
schaltet, bis ein Becher 25 unter den Bohrkopf 8 zu liegen
kommt. Wenn die Drehbewegung des Bohrrohres 7 angehalten
oder gar reversiert wird, löst sich die in dem Bohrrohr
enthaltene Kohlemenge und fällt abwärts. Dieses Lösen kann
auch dadurch unterstützt werden, daß der Bohrkopf 8 eine
oder mehrere Male gegen einen an der Führungseinheit 14 an
geordneten Anschlag gefahren wird. Der unter den Bohrkopf 8
gesteuerte Becher 25 nimmt dann die zuerst aus dem Bohr
rohr fallende Kohlemenge auf, die dann eine Probe aus der
tiefsten Schicht der Ladung darstellt, in die der Bohr
kopf 8 eingefahren war. Daraufhin wird der Längsförderer
20 wiederum um einen Schritt weitergeschaltet, um den ge
füllten Becher 25 aus dem Bereich des Bohrrohres 7 hinaus
zusteuern, wonach das Bohrrohr erneut zur Probeentnahme in
die Ladung des LKW eingesteuert werden kann. Man kann auf
diese Weise aus verschiedenen Höhenschichten der Ladung
Proben entnehmen, auch an verschiedenen Stellen der Ladung,
wenn der LKW vorwärts oder zurück bewegt wird. Stets wird
nach einer Probeentnahme ein leerer Becher unter den Bohr
kopf 8 gesteuert, um in der beschriebenen Art und Weise
eine neue Probe aufzunehmen. Die gefüllten Becher 25, die
an der Umlenkstelle im Bereich der Kettenräder 21 ge
schwenkt werden, entleeren die Probe jeweils in einen
leeren Sammelbehälter 36.
Die aus dem Bohrrohr 7 herabfallende Kohlemenge hat meist
ein größeres Volumen als das Fassungsvermögen der Becher 25
ausmacht, das für Kohle ca. 300 bis 400 g beträgt. Die über
schüssige Kohlemenge fällt dann an den Bechern vorbei durch
die mit einem durchlässigen Gitterrost versehene Plattform
hindurch auf die Ladung zurück.
Es ist auch denkbar, während der Entleerung des still
stehenden Bohrrohres 7 die Becher 25 schnell unterhalb des
Bohrkopfes vorbeizubewegen, um in einem Durchgang mehrere
Becher mit Proben zu füllen, die aus verschiedenen Schicht
höhen der Ladung stammen. Auch ist es denkbar, an der
Führungseinheit 14 eine schwenkbare Verschlußkappe vorzu
sehen, um den Austritt von Kohle aus dem Bohrrohr 7 zu
dosieren.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Probeentnahme von Schüttgütern, insbe
sondere Kohle, gekennzeichnet durch
- a) eine Gerüstkonstruktion (1, 2) mit einer Plattform (3) in einer lichten Höhe, die ein Unterfahren der Platt form mit einem mit dem Schüttgut beladenen Fahrzeug erlaubt,
- b) eine Turmkonstruktion (4) auf der Plattform zur Auf nahme und Führung einer heb- und senkbaren Entnahme vorrichtung (7, 8),
- c) einen auf der Plattform angeordneten, umlaufenden Querförderer (20), dessen Aufnahme-Ende im Bereich der Entnahmevorrichtung (7, 8) liegt, um Proben von Schütt gut aufzunehmen, und durch
- d) ein mit einem Trichter (31) versehenes Fallrohr (30) im Bereich des Abgabe-Endes des Längsförderers (20) zur Einleitung der Proben in Sammelbehälter (36).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Entnahmevorrichtung aus einem drehbar angetriebenen
Bohrrohr (7) mit rohrförmigem Bohrkopf (8) besteht, und
daß der umlaufende Längsförderer (20) mit Durchbrüchen
zum Durchtritt des heb- und senkbaren Bohrrohres ver
sehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Längsförderer (20) aus zwei endlosen, um Umlenkräder
(21, 22) geführten Gliederketten (26) besteht, die in
Abständen Querstege (24) sowie an diesen befestigte
Becher (25) tragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende des Fallrohres (30) außermittig zu
einem Drehteller (34) liegt, auf dem die Sammelbehälter
(36) umfangsverteilt und entnehmbar abgestellt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bohrrohr (7) am oberen Ende von einem in der
Turmkonstruktion (4) geführten, heb- und senkbaren
Bohrschlitten (6) getragen ist, an dem der Drehantrieb
(9) zum Drehen des Bohrrohres angeordnet ist, und daß
am unteren Ende der Turmkonstruktion eine ortsfeste
Führungseinheit (14) zur Geradführung des Bohrrohres
angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehantrieb für das Bohrrohr (7) reversierbar
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Endlage des Bohrrohres (7) durch Anschlag
begrenzt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bohrschlitten (6) innerhalb eines Zugseiles (10)
angeordnet ist, das vom Bohrschlitten (6) aufwärts über
eine Umlenkscheibe (11), dann abwärts über eine Antriebs
scheibe (12), dann waagerecht über eine von der Führungs
einheit (14) getragene weitere Umlenkscheibe (13) und
schließlich aufwärts bis zum Bohrschlitten geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613038 DE3613038A1 (de) | 1986-04-17 | 1986-04-17 | Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613038 DE3613038A1 (de) | 1986-04-17 | 1986-04-17 | Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3613038A1 true DE3613038A1 (de) | 1987-10-22 |
| DE3613038C2 DE3613038C2 (de) | 1993-09-23 |
Family
ID=6298935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863613038 Granted DE3613038A1 (de) | 1986-04-17 | 1986-04-17 | Vorrichtung zur probeentnahme von schuettguetern, insbesondere kohle |
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| Country | Link |
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